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Autor: Gerd Junker 12. März 2019

Legen auch Sie Ihr Geld grün an

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Seit 2001 geben wir als einer der führenden ethisch-ökologischen Vermögensverwalter Deutschlands Menschen ein Zuhause die nachhaltig, rentabel und sicher Geld anlegen möchten.

 

In unserem Blog finden Sie über 1.200 Artikel mit Tipps, Neuigkeiten, einfachen Schritt-für-Schritt Anleitungen und in die Tiefe gehenden Analysen rund um die ethisch-ökologische Geldanlage.

 

Sie erfahren, wie Sie Ihr Geld grün anlegen, eine interessante Rendite erzielen und mit einfachen Schritten den Überblick über Ihre Geldanlagen bekommen und behalten.

 

 

 

Autor: Gerd Junker 8. April 2020

Riesterverträge: Kapitalgarantie sorgt für katastrophale Anlageentscheidungen in Fondssparplänen

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„Es kommt nicht überraschend, dass Riester-Verträge im Crash wieder auffallen. Das Problem wird nun zum zweiten Mal offenbart“, wird Niels Nauhauser, Abteilungsleiter für Altersvorsorge bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg im Handelsblatt vom 8. April 2020 zitiert. Wie schon in der Finanzkrise 2008 wurden auch in der Corona-Krise Milliarden Euro in geförderten Riesterverträgen von Aktien in Anleihen umgeschichtet. Die als besonder rentierlich beworbenen Fondsparpläne wie DWS Riester Rente Premium oder ähnliche Ansätze von Union Investment (Volks- und Raiffeisenbanken) oder Deka (Sparkassen) begehen in solchen Zeiten irrsinnge Fehler in der Asset Allocation und drücken die Renditen für Anleger auf null Prozent.  

Der Hintergrund: Das Problem Kapitalgarantie

Der Gesetzgeber wollte bei der Riester-Rente das hohe Sicherheitsbedürfnis der deutschen Anleger befriedigen und hat eine sogenannte Kapitalgarantie eingebaut. Das bedeutet, dass aus einem Riester-Vertrag zu Beginn der Rente mindestens das insgesamt eingezahlte Kapital wieder zur Verfügung stehen muss, also mindestens eine Rendite von Null Prozent erzielt werden muss.

 

Das war bei Einführung der Riester-Rente 2002 und den damaligen Zinssätzen noch vertretbar (wenn auch damals schon nicht sinnvoll), denn die Kapitalgarantie muss immer mit Zinsprodukten erreicht werden. Niedrige Zinsen machen die Garantie teuer.   Mittlerweile ist die Kapitalgarantie durch die extrem niedrigen Zinsen eine absolute Belastung für die Riesterverträge geworden und verhindert schon in normalen Zeiten ordentliche Renditen. In Crash-Zeiten vernichtet sie die Rendite einiger Riesterprodukte praktisch komplett.  

 

 

Wieso Riester-Fondssparpläne am meisten betroffen sind

Riestersparen kann über verschiedene Durchführungswege gemacht werden, unter anderem über Banksparpläne, Bausparverträge, Abzahlung von Immobilienkrediten, Versicherungen oder eben über Fondssparpläne.   Die meisten Durchführungswege sind wegen der exrem niedrigen Zinsen kaum noch interessant. Man versucht deshalb, dass man die langfristig hohen Renditen der Aktienmärkte auch in Riester-Produkten nutzen kann.

 

Das geht zum einen über fondsgebundene Versicherungsverträge und zum anderen über Fondssparpläne in Aktienfonds.

 

Beide müssen jedoch die Kapitalgarantie darstellen.   Bei den Versicherungen wird dazu das Anlagevermögen des Riester-Vertrages in 2 Töpfe aufgeteilt. Der erste Topf enthält Geld, das mit dem Garantiezins (aktuell 0,9% bei fast allen Gesellschaften) hochgerechnet wird und das so berechnet wird, dass es zum Rentenbeginn mindestens die Beitragsgarantie erreicht. Das übrige Geld sowie die Überschüsse aus dem ersten Topf, der regelmäßig höhere Renditen erreicht als der Garantiezins ist, werden in Aktienfonds angelegt. Dieses Sytem läuft unabhängig vom Börsengeschehen und stellt auch in Crash-Zeiten kein Problem dar.

 

Anders bei den Fondsgesellschaften, allen voran der Deutschen Bank Tochter DWS mit ihren rund 700.000 Riesterverträgen, der Genossenschaftlichen Union Investment oder der Sparkassenorganisation Deka. Dort wird die Kapitalgarantie über, für den Anleger nicht transparente, Algorithmen und Kapitalanlagestrategien gesteuert. Das Versprechen: Die Fondsgesellschaften würden die Verteilung des Anlegergeldes zwischen Aktien, Anleihen und sonstigen Wertpapieren automatisch so steuern, dass das Kapital garantiert ist und trotzdem gute Renditen erzielt würden.

 

Wer sich mit Kapitalanlagen beschäftigt weiß, dass das die Quadratur des Kreises wäre. Und genau daran scheitert das System, besonders in Crash-Zeiten. Extremes Beispiel ist das Finanz-Startup Fairr, das in dieser Situation alle Aktien-ETF’s in den Riesterverträgen verkaufte und nun 90 Prozent in Liquidität und 10 Prozent in Anleihen hält.

 

Das ist extrem und widerspricht allem, was ausgezeichnete Investoren immer lehren. Der viel zitierte, seit Jahrzehnten erfolgreiche US-Investor Warren Buffet: „Sei gierig, wenn andere ängstlich sind“. Jetzt sind die Zeiten um Aktien zu halten und Aktien zu kaufen!  

Was tun wenn man einen Riester-Fondsparplan hat?

Über 3 Millionen Deutsche riestern über einen Fondsparplan. Das geschilderte Problem kostet extrem Rendite und führt über die Jahre mit einem hohen Risiko zu einer Anlagerendite von null Prozent. Da aber der Anleger selbst meist nur einen Teil seiner Beiträge zahlt, der Rest vom Staat eingezahlt wird, sichert er sich trotzdem noch eine Verzinsung auf das nur von ihm eingesetzt Kapital.

 

Trotzdem: es geht besser; aus unserer Sicht mit Fondsparplänen in auf Versicherungen basierten Riester-Verträgen. Wer noch längere Zeit in seinen Riestervertrag einspart (15 Jahre oder länger), sollte den Wechsel prüfen.   Wer einen neuen Riestervertrag abschließt, muss sich der Risiken der intransparenten Fondssparpläne bewusst sein. Unsere Empfehlung sind aktuell ethisch-ökologisch anlegende Riester-Rentenversicherungen.

 

Wer auf die Zuschüsse in den Riesterverträgen verzichtet, kann auch ohne Förderung aufgrund der niedrigeren Kosten und dem Verzicht auf die Kapitalgarantie mit normalen Ansparplänen in ETF’s oder Fonds ähnliche Ergebnisse erzielen. Dabei bleibt er flexibel und spart sich die komplizierten Riester-Regelungen (keine Beleihung, keine Vererbbarkeit, hohe Besteuerung in der Rentenphase, lohnend nur bei sehr langer Lebensdauer, etc.).    

 

            

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Gerd Junker 6. April 2020

Mikrofinanz: Wie verhält sich diese Geldanlage in der Corona-Krise?

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Zusammenfassung: Die Geldanlage im Mikrofinanzsystem hat sich in der Vergangenheit unbeeindruckt von Krisen gezeigt. Wird das auch im Fall der Corona Epidemie so sein? Wie sollten Anleger reagieren? Wer Zeit hat und soziales Engagement als wichtig ansieht, bleibt investiert.

 

Wie könnten Mikrofinanzen unter Corona leiden?

Das komplette System der Mikrofinanzen basiert darauf, dass kleine Unternehmer in Schwellenländern Kredite erhalten, die aus den Gewinnen ihrer Unternehmen zurück gezahlt werden.

 

 

Die Pandemie des Coronavirus hat bisher hauptsächlich die entwickelten Länder getroffen, wird aber kurz- und mittelfristig auch die Schwellenländer betreffen.

 

 

Entsprechenden könnten die Kreditnehmer in den Schwellenländern nicht mehr in der Lage sein, ihre Kredite zurück zu zahlen an die Mikrokreditinstitute vor Ort, den Micro-Finance-Institutions (MFI). Diese könnten in der Folge nicht mehr in der Lage sein, ihre Darlehen, die sie von den Mikrofinanzfonds in Deutschland erhalten haben, zurück zu zahlen.

 

 

Wie das Fondsmanagement des „Dual Return Fund – Vision Microfinance“ berichtet,  beeinflussten die marktbewerteten Investitionen bzw. Anleihen das Portfolio temporär negativ, der Markt hat also die Mikrofinanzdarlehen niedriger bewertet. Der durchschnittliche Anleihepreis steht jetzt bei ca. 98% im Vergleich zu 101% im Februar 2020.

 

Was spricht für diese These?

Das Corona-Virus hat die westlichen Industrienationen derzeit fest im Griff. Auch wenn der Reiseverkehr und damit der Austausch von Menschen hier intensiver ist als mit den Schwellenländern, muss man von einer Verbreitung der Pandemie auch dort ausgehen. Große Schwellenländer wie Indien oder Brasilien haben bereits massive Maßnahmen zur Eindämmung des Virus getroffen.

 

 

Das Gesundheitssystem in den Schwellenländern ist deutlich ineffizienter entwickelt als das westlicher Staaten, so dass die Behandlung von Corona-Erkrankten schlechter möglich ist. Auch Test’s auf Infektionen dürften deutlich weniger durchgeführt werden als in den Industrieländern.

 

 

Desweiteren leben die Menschen häufig auf engstem Raum, so dass das Virus gute Bedingungen zur Ausbreitung vorfindet. Selbst einfachste Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen, sind ohne fließendes Wasser nur schwer durchzuführen. Auch ist es schwierig, die Bevölkerung überhaupt über Schutzmaßnahmen zu unterrichten oder z.B. Ausgangssperren durchzusetzen.

 

Und selbst wenn die Ausgangssperren eingehalten werden, fehlen als Folge den Kleinunternehmern die Kunden. Auch wenn viele Mikrofinanzunternehmer lebensnotwendige Artikel, wie Lebensmittel anbieten wird es nicht jeder Kleinunternehmer schaffen, diese Krise zu überstehen um seine Mikrokredite zurückzuzahlen.

 

Die Staaten und Banken in Entwicklungsländern sind selten finanzstark, so dass die Ausbreitung der Pandemie stärkere wirtschaftliche Schäden hinterlassen könnte als in entwickelten Ländern.

 

Bei Krisen der reichen Industrieländern kommt es jedoch häufig dazu dass massiv Gelder aus den Schwellenländern abgezogen werden, was die Wirtschaft und vor allem die Währungen dort zusätzlich unter Druck bringt. In vereinzelten Situationen wurden von Regierungen Moratorien erlassen, die es untersagten Kapital ins Ausland zu überweisen. Auch dies könnte die Mikrokreditrückzahlung negativ beeinflussen.

 

Was spricht gegen diese These?

Wer die typischen Mikrofinanzdarlehensnehmer analysiert, stellt fest, dass dies häufig Bauern, kleine Händler, Kleinstunternehmer wie Schneider oder Fahrradhändler sind. Diese Unternehmen sind typischerweise nicht von internationalen Lieferketten abhängig sondern können ihr Geschäft weitgehend unabhängig betreiben.

 

 

Die Bevölkerung in den Schwellenländern ist durchschnittlich deutlich jünger als die Bevölkerung bei uns, so dass der Krankheitsverlauf bei vielen ohne oder nur mit schwachen Sympthomen stattfinden dürfte.

 

 

Die Wirtschaft in den Schwellenländern ist grundsätzlich weniger von Reisen abhängig, da es sowohl weniger Geschäfts- als auch weniger Urlaubreisen gibt. Der Zusammenbruch dieser Branchen trifft diese Länder weniger stark.

 

 

Selbst wenn die einzelnen Mikrokredite etwas öfter ausfallen, gibt es die Zwischenstufe der Mikro-Finanzinstitute (MFI). Diese können aufgrund Ihrer eigenen Reserven Kreditausfälle bis zu einem gewissen Rahmen abfedern bzw. man kann im Verhältnis zwischen den deutschen Mikrofinanzfonds und den MFI’s besondere Vereinbarungen treffen. So berichtete etwa Invest-in-Visions:

 

 

"Gute Beispiele für die Widerstandsfähigkeit des Mikrofinanzsektors sind beispielsweise die 2014 ergriffenen Sanktionen gegen Russland infolge der Krim-Annexion, die besonders die zentralasiatischen MFIs betroffenhaben. Ein weiteres Beispiel war das verheerende Erdbeben in Ecuador im Jahr 2016. In beiden Fällen wurden individuelle Lösungen gefunden, die den MFIs in den jeweiligen Stresssituationen Luft zum Atmen gaben. Die damals betroffenen Kredite wurden erfolgreich an den IIV Mikrofinanzfonds zurückgezahlt."

 

 

Zu guter Letzt zeigt der Blick in die Vergangenheit, dass Mikrofinanzen bisher Krisen wie SARS 2002/2003, die Finanzkrise 2008, MERS 2012 oder die Emerging Market Krise 2014/2015 unbeschadet überstanden haben.

 

 

In der aktuellen Situation ist es so, dass durch die massive Senkung der amerikanischen Zinsen der zuvor bestehende Unterschied zu den europäischen Zinsen deutlich gesunken ist und damit die Währungsabsicherungskosten von rund 1 1/2 Prozent jährlich, die üblicherweise die Mikrokredit-Fonds belasten, spürbar reduziert werden.

 

Was sollten Anleger jetzt tun?

Der Kapitalanleger sollte die oben genannten Argumente zur Bewertung von Mikrofinanzen studieren und sich eine eigene Meinung bilden. Zum aktuellen Zeitpunkt (6.4.20) sind Mikrofinanzen besser durch die Corona-Krise gekommen als Aktien oder Anleihen aller Laufzeiten.

 

 

Die Coronakrise hat jedoch auch bei Mikrofinanz die Risiken erhöht. Wer also auf sein Geld im Laufe diesen Jahres angewiesen ist,  sollte eine Kündigung seiner Mikrofinanz-Fonds in Betracht ziehen, um auf Nummer sicher zu gehen. Bitte beachten Sie dabei die besonderen Kündigungsmodalitäten bei Mikrofinanz, die sich auf bis zu 4,5 Monaten zwischen Kündigung und Auszahlung aufaddieren können.

 

 

Wer jedoch wahrscheinlich noch einige Jahre im Mikrofinanzsektor investiert bleiben wird, sollte sich über das weiterhin tolle Sozial-Investment freuen, das so vielen Menschen in ärmeren Ländern Gutes bringt. Er selbst hat vermutlich Aussicht auf höhere Erträge in den nächsten Jahren, da ein wesentlicher Faktor, nämlich die Währungsabsicherungskosten, deutlich niedriger geworden sind. Zwischenzeitlich Rückgänge kann er aussitzen.

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Gerd Junker 2. April 2020

Smithsonian berichtet über RE 13 Wasserkraftprojekt

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Wird „The Castle“ genannt – das Informationszentrum des Smithsonian Institut.

 

Das Smithsonian Magazin ist eines der wichtigsten Wissenschaftsmagazine der Welt. Mit einer monatlichen Auflage von 6,8 Millionen wäre es in Deutschland nach der ADAC Motorwelt und der Apothekenrundschau das drittstärkste Magazin. Es ist Teil des in Washington beheimtaten Smithsonian Institute, das Mitte des 19. Jahrhunderts von der US-amerikanischen Regierung mit der Erbschaft des Wissenschaftlers James Smithson ins Leben gerufen wurde.

 

Es ist ein Auszeichnung, dass eine Reporterin des Smithsonian Magazin, Elizabeth Royte, das Gezeitenkraftwerksprojekt RE 13 Bay of Fundy besuchte und nun darüber fundiert berichtete. Auch das Smithsonian hat die Bedeutung der Wasserkraft zur Gewinnung von elektrischer Energie erkannt – im Gegensatz zu Wind und Photovoltaik kontiniuerlich und unabhängig von Sonne oder Wind.

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: carmenju 26. März 2020

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sorgen für eine Rezession

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Zusammenfassung: Das Coronavirus bringt nicht nur Krankenhäuser an den Rand der Belastbarkeit. Auch die Nerven von Anlegern leiden denn durch die Maßnahmen der Politik weltweit zur Einschränkung der Pandemie wird eine globale Rezession ausgelöst. Rational bleiben lohnt sich.

 

 

 

In allen Bereichen beginnen wir uns mit der Coronavirus-Krise zu beschäftigen. Die neue Realität anzunehmen stellt uns alle vor Herausforderungen. Familien- und Berufsleben müssen reorganisiert werden und die Menschen arbeiten mit um die Kurve der Infizierten abflachen zu lassen. Doch was für die Gesundheit und die Entlastung der Krankenhäuser notwendig ist, belastet die Weltwirtschaft. Regierungen stricken daher Hilfspakete in nie gekannter Größenordnung.

Finanzmärkte hoffen auf Zentralbankmaßnahmen


An den Finanzmärkten zeigt sich das Akzeptieren der neuen Realität ebenfalls. Der teils konfuse Handel innerhalb eines Tages Sprünge von über Minus 10 Prozent scheint sich zu beruhigen. Die Anleger stehen nun vor der Herausforderung eine Gleichung mit zwei Unbekannten zu lösen. Dabei steht X für die Tiefe der Rezession und Y für die Länge. Die Herausforderung ist allerdings, dass X und Y einander bedingen.

 

Nachdem die Maßnahmen der Zentralbanken im ersten Schritt zu keiner Verbesserung an den Märkten sorgten versucht nun die Wirtschaftspolitik lindernd einzugreifen. In den USA verhängt die Trump Regierung ein Stützungsprogramm mit fast 2 Billionen US-Dollar, das rund 10 Prozent des US-Bruttoinlandsprodukt entspricht. Das Programm umfasst Direktzahlungen an Familien ebenso wie Überbrückungskredite an kleine und mittlere Unternehmen. Auch eine Ausweitung der Arbeitslosenunterstützung und der Direkthilfe für Krankenhäuser ist vorgesehen.

 

Ein Auslöser für eine schnelle Einigung unter den beiden zerstrittenen Parteien war sicher auch die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt. Die enorm gestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA von 3 Millionen haben gezeigt, dass es bereits im März zu einer größeren Entlassungswelle gekommen ist. Der Arbeitsmarkt in den USA ist kaum reguliert und daher hinterlässt das Virus bereits jetzt tiefe Spuren.  Die Maßnahmen der Zentralbanken mit riesigen Ankaufprogrammen, Zinssenkungen und erleichtertem Zugang zu Liquidität werden langfristig jedoch ihre Wirkung entfalten insbesondere dann ab dem Zeitpunkt nachdem sich die Infektionen weniger schnell ausbreiten.


In Deutschland verspricht Finanzminister Schulz einen schuldenfinanzierten Nachtragshaushalt von 156 Mrd. Euro. Ein breites Rettungspaket wurde mit heißer Nadel gestrickt. Es sollen 50 Milliarden für die direkte Unterstützung von bedrohten Firmen zur Verfügung stehen. Den Krankenhäusern sollen 3 Milliarden zu Gute kommen.  Zusätzlich soll ein Schutzschirm mit einem Volumen von 600 Milliarden Euro für größere Unternehmen aufgespannt werden. Rund 4 Prozent des BIP sollen in den Nachtragshaushalt einfließen. Die Schuldenbremse und die „Schwarze Null“ werden außer Kraft gesetzt.


Wann der Boden der Rezession erreicht sein wird, ist derzeit völlig unklar. Die neuen Zahlen sehen dramatisch aus. Die BIP Schätzung für China liegen bei +1,5 Prozent von 6 Prozent kommend. Damit käme China glimpflich davon. Die aktuellen Zahlen des Ifo Instituts für Deutschland sehen nach der Korrektur düster aus. Aktuell wird ein Rückgang des Brutto-Inlands-Produkt von -7,2 bis -20,6 Prozent prognostiziert. Die Zahlen werden daran hängen wie lange der Shutdown andauert. Analysten der Investmentbank Morgan Stanley gehen von -30 Prozent für Q2 aus.


Was das für Sie als Anleger bedeutet

 

Eine komplette Entwarnung erscheint uns vor allem der derzeit noch kaum absehbaren Schäden an der Ökonomie noch nicht angebracht. Die steigenden US-Fallzahlen deuten darauf hin, dass es in den USA zu einem Corona-Tsunami kommen könnte, da dort auch das Gesundheitssystem völlig unzureichend auf eine solche Situation vorbereitet ist. Die tatsächlichen Fallzahlen sind bei einer Bevölkerung von 330 Millionen wahrscheinlich viel höher als durch die 254.000 Tests (Stand 23.03.20) ermittelt wurden.

 

Dennoch sind ja nicht die Erkrankungen an sich das wirtschaftliche Problem, sondern die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen. Sollten die Regierenden zur Überzeugung kommen, dass die wirtschaftliche Stabilität der Wirtschaft und Gesellschaft höher zu gewichten ist als das Schutzrecht der individuellen Gesundheit einer kleineren Gruppe der Bevölkerung, dürften die Shut-down Maßnahmen zügig gelockert werden. Sollten in Folge der Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung dann die Infektionszahlen deutlich ansteigen, würde die Hoffnung auf baldige Besserung der ökonomischen Konsequenzen allerdings schwinden.


Derzeit ist die Tiefe und Dauer der wirtschaftlichen Rezession noch nicht abzusehen, wir wissen allerdings, dass die Börsen voraus laufen und wieder zu steigen zu beginnen, bevor der wirtschaftliche Tiefpunkt erreicht ist. Mit einem Sparplan kann das Risiko zum falschen Zeitpunkt zu investieren vermieden werden, trotzdem nutzt man die historische Chance der niedrigen Kurse.

 

Bei größeren Summen empfiehlt sich die Drittel Regelung. Dabei wird das erste Drittel investiert wenn der Markt 25 Prozent unter dem letzten Höchstkurs liegt, das zweite Drittel dann nach 3-6 Monaten und das restliche Drittel bei Aufhellen der Situation.

 

 

 

 

 

  Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.
Autor: Gerd Junker 25. März 2020

Neues Projekt von ForestFinance: WaldSparen VI gestartet

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Forest Finance aus Bonn ist der wohl älteste Anbieter von Wald-Investments auf dem deutschen Markt. Die Truppe um Harry Assenmacher hat jetzt ein neues Angebot aufgelegt, das WaldSparen VI.

 

Es besinnt sich auf die Historie von Forest Finance. Es werden wieder Mischwälder in Panama aufgeforstet und über 25 Jahre gepflegt und geerntet. Es geht um einheimische Edelhölzer und eine langfristige Geldanlage.

 

Die ersten Durchforstungen mit kleinen Rückflüssen für die Anleger sind in den Jahren 13 und 19 geplant; die größten Rückflüssen werden im Jahr 25 von ForestFinance prognostiziert. Ingesamt kann der Anleger im mittleren Szenario auf eine Prognose von 4,6 Prozent jährlich hoffen. Der Anleger kann schon ab 1.620 Euro Anlagesumme dabei sein.

 

Alle Informationen zum Reconcept RE 14 Multi Asset-Anleihe

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Elisabeth Jakob 25. März 2020

Neues zum Investment „Reconcept RE 13 – Meeresenergie“

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RE13 Meeresenergie Bay of FundyWeder die Börsendaten noch die Konjunkturaussichten können derzeit die Anleger beruhigen. In instabilen Börsenzeiten empfiehlt sich daher eine Beimischung von Investitionen in Sachwerte, wie zum Beispiel das Projekt RE 13 – Meeresenergie. Mit einem kanadischen Partner wird in diesem Projekt im Atlantik ein Gezeitenkraftwerk zur Energieerzeugung errichtet.

Die Baureife des Projektes ist erreicht, die Fertigung der Einzelkomponenten ist derzeit  in Arbeit.

 

 

 

 

 

 

Der Bau des Gezeitenkraftwerkes  Force 1 in der Bay of Fundy in Kanada schreitet voran. Nach dem sogenannten Steel cutting (Bild 1) werden derzeit die Stahlelemente zum Verschweißen eines Rumpfes in Position gebracht (Bild 2).

 

Stahlarbeiten am Schwimmkörper

 

 

Auch die Fertigung der Propeller hat begonnen: Hier werden zunächst Kohlefasermatten verlegt (Bild 3) und unter Unterdruck infusioniert, also verklebt (Bild 4).

 

 

 

Reconcept RE 13 Bay of Fundy:

 

Alle Informationen zum Reconcept RE 14 Multi Asset-Anleihe

 

Autor: Elisabeth Jakob 25. März 2020

„kapital-markt intern“ bestätigt: HEP Solarinvestments für Anleger sehr zu empfehlen

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Der seit 1971 erscheinende Wirtschaftsinformationsbrief „Kapital-Markt-Intern“ (kurz: k-mi) teilt am 13.3.2020 mit, dass neben der zur Corona- Zeit sehr volatil agierenden Börse ein lukratives Investment in Solarinvestments, wie sie unser Partner HEP aus Güglingen/Baden-Württemberg anbietet, ein chancenreiches und sicheres Angebot widerspiegelt.

 

Die HEP – Strategie, Solarparks in Deutschland, Japan, USA und Taiwan zu errichten und selbst zu betreiben, sei „für die Investoren bislang mit sehr guten Ergebnissen voll aufgegangen. Der weltweite Trend in Richtung regenerativer Energie sollte den hep-Aktivitäten weiteren Auftrieb geben, so dass sich Investoren hier in guten Händen fühlen dürfen.“ (Zitat: k-mi)

 

HEP hat im Übrigen 2019 in der Kategorie „TOP Nachhaltiges Investmentvermögen“ den deutschen Beteiligungspreis gewonnen.

 

Hier können Sie alle Informationen zu HEP-Projekten abrufen. Sprechen Sie uns für ein nachhaltiges und sicheres Investment gerne an.

 

Autor: Elisabeth Jakob 19. März 2020

hep- Solar Portfolio 1 erweitert Investition in den USA um zwei zusätzliche Solarprojekte in North Carolina und Virginia

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         US-amerikanischer Referenzpark „Aulander“ des Projektentwicklungs-Partners ReNew Petra , Quelle: hep Solar

 

 

Zwei weitere US-amerikanische Solarprojekte konnten durch den Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 1“ erworben werden. Damit investiert der Fonds des baden-württembergischen Unternehmens hep bis dato insgesamt in zwei japanische und vier US-Projekte. Diese sind gemeinsam über 47 Megawatt groß.


Die Projekte


Das Projekt „Clear“ mit einer zu installierenden Leistung von 4,5 Megawatt liegt in Rutherford County, North Carolina. Stromabnehmer ist der börsennotierte Energieversorger Duke Energy mit Firmensitz in Charlotte, North  Carolina. Für das Projekt konnte ein über 13 Jahre feststehender Stromabnahmevertrag – ein sogenanntes Power Purchase Agreement – mit einer Vergütung in Höhe von USD 65 pro Megawattstunde erreicht werden.


Das Projekt „Depot“ liegt in Campbell County, Virginia. Dort wird hep eine Leistung von 20,7 Megawatt  installieren. Stromabnehmer ist Appalachian Power, ein Energieversorger in Charleston, West Virginia. Als  regionaler Ableger des börsennotierten Energieversorgers American Elecric Power versorgt Appalachian Power rund eine Millionen Kunden in drei Bundesstaaten. Über eine vereinbarte Laufzeit von zwanzig Jahren wird eine Vergütung von USD 36,55 pro Megawattstunde gezahlt.


Zwei US-amerikanische Solarprojekte,
die zu Beginn des Jahres erworben wurden, befinden sich bereits in der Phase der Landaufbereitung.


Das Investitionsmodell


Der Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 1“ ermöglicht Privatanlegern die Beteiligung an einem weltweiten Solarpark-Portfolio. Mittels länderspezifischer Spezial-AIF investiert der Alternative Investmentfonds in Zielmärkte wie Japan oder die USA, in denen das Unternehmen über eine große Projektpipeline verfügt. Bereits Mitte 2019 konnten zwei japanische Solarprojekte mit einer zu installierenden Leistung von 13,3 Megawatt erworben werden. Anfang des Jahres kamen die USA als weiterer Solarmarkt hinzu. Mit den Projekten White Street (4,4 Megawatt), Limelight III (4,5 Megawatt), Clear (4,5 Megawatt) und Depot (20,7 Megawatt) installiert das Unternehmen in den drei angrenzenden Staaten Virginia, North Carolina und South Carolina eine Gesamt-Leistung von rund 34 Megawatt. Aktuell liegt die Gewichtung der Investitionsvolumina damit bei 58 Prozent in den länderspezifischen Spezial-AIF „HEP – Solar Japan 2“ und 42 Prozent in den länderspezifischen Spezial-AIF „HEP – Solar USA 1“.


Solarmarkt USA


Die USA befinden sich aktuell auf Platz 2 der Top-Solarmärkte weltweit. Entscheidungshoheit bezüglich der Energiepolitik liegt auf Bundesstaaten-Ebene, die vereinzelt hohe Zuwachsraten von Projekten im Bereich Erneuerbarer Energien verzeichnen. Seit 2016 liegt der jährliche Zubau von Solarenergie in den USA bei über 10 Gigawatt.

 

Analysten der US-amerikanischen Forschungseinrichtung BloombergNEF gehen davon aus, dass der Anteil Erneuerbarer Energien am Energiemix 2050 bei 43 Prozent liegen wird. hep entschied sich 2019 für einen Standort in Portland, Maine, sowie für eine strategische Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Projektentwickler ReNew Petra. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen in den nächsten drei Jahren Solarprojekte mit einer kombinierten Leistung von 300 Megawatt entwickeln.

 

Alle Informationen zum Reconcept RE 14 Multi Asset-Anleihe

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 12. März 2020

Main-Echo Wirtschaftstipp 07/2020: Top-down oder Bottom-up?

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WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

 

Top-down und Bottom-up – sicher sind Ihnen diese beiden Begriffe aus der Finanzwelt schon begegnet. Doch was bedeuten sie wirklich? Nehmen wir zur Erläuterung die Politik:

Top-down: Entscheidungen werden hier ganz oben getroffen – also auf EU- oder Bundesebene. Und diese Entscheidungen wirken sich nach unten aus.

Bottom-up: Jede Teileinheit wirkt nach oben. Sämtliche kleine Entscheidungen bedingen das große Ganze.

Am 15. März finden die Kommunalwahlen statt. Gemäß Bottom-up Ansatz entscheiden diese Wahlen nicht nur, wie  sich Ihr Umfeld vor Ort weiterentwickelt, es werden auch die Weichen gestellt für eine gute Wirtschaftspolitik in Deutschland und einen effektiven Schutz des Klimas. Denn bei Bottom-up kommt es auf die einzelnen Kommunen an. 

Wählen Sie also mit bedacht. Kompetenz und Weitsicht zählen mehr als schöne Worte und bunte Wahlplakate.

Ich selbst bin übrigens Anhängerin der Bottom-up Strategie. Daher finden Sie meinen Namen in Aschaffenburg auf Liste 1 (18).

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 22.02.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 9. März 2020

Der Triathlon der Geldanlage

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Was Schwimmen, Radfahren und Laufen mit Multi-Asset-Fonds zu tun haben? Mehr, als man denkt!

7:51:13 – diese Zahlen leuchten auf der Anzeigetafel in der feuchten Hitze von Kailua-Kona, als Jan Frodeno ins Ziel läuft: die Zeit, mit der der deutsche Vorzeigetriathlet zum dritten Mal beim Ironman Hawaii siegt. Frodeno demonstriert damit am 12. Oktober 2019 (Ortszeit) einmal mehr, wie man verschiedene Disziplinen zu einer erfolgreichen Einheit verschmilzt. Triathleten müssen in drei Disziplinen bestehen. Beim Profi-lronman auf Hawaii sind das 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein anschließender Marathonlauf über 42,195 Kilometer. Wer die Mischung daraus richtig hinbekommt, der kann sein gesetztes Ziel erreichen. So wie Frodeno, der im letzten Jahr auf Hawaii einen neuen Streckenrekord aufstellen wollte – und es tat. Dazu konnte er sich in keiner der Disziplinen eine Schwäche leisten.

 

Alle Disziplinen im Griff: Ähnliches gilt auch für Manager von Multi-Asset-Strategien. Diese kombinieren verschiedene Anlageklassen wie etwa Aktien und Anleihen.
Disziplin eins des Portfoliomanagers ist es, für Rendite zu sorgen. Das geschieht in der Regel mit chancenorientierten Papieren wie zum Beispiel Aktien. Doch nur auf diese zu setzen würde bedeuten, die zweite Disziplin zu vernachlässigen: das Managen der Risiken. Wie hoch diese sein dürfen, unterscheidet sich von Fonds zu Fonds. Die DWS bietet daher Multi-Asset-Lösungen mit unterschiedlichen Risikoprofilen an. Mit der Wahl des für sie passenden Risikoprofils definieren Anleger praktisch die geplante Zeit. mit der sie ins Ziel kommen wollen. Um beim Risikomanagement zu punkten, nutzen die Manager eher defensive Papiere wie Anleihen, aber beispielsweise auch Gold. In der dritten Disziplin müssen sie darüber hinaus mit Liquidität sicherstellen, dass sie jederzeit manövrierfähig sind. Denn wem nützt die beste Anlageidee, wenn sie sich ausgerechnet zum gewünschten Zeitpunkt nicht umsetzen lässt?

 

„Die Mischung machts“, unterstreicht Henning Potstada, Multi-Asset-Fondsmanger.  „Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg im Fondsmanagement ist aber letztendlich die Flexibilität.“ So wie ein Weltklassetriathlet im Rennen spürt, wann er auf dem Rad Tempo machen oder sich beim Laufen etwas Luft gönnen muss, sollte ein MultiAsset-Manager wissen, wann er
mehr ins Risiko gehen kann und wann er lieber abbremsen sollte.

Kein Job für reine Spezialisten: Wer etwa nur ein Händchen für Aktien hat, droht zu überpacen Und bloße Risikoexperten wiederum kommen nicht hinterher, wenn das Tempo an der Börse anzieht. Das bedeutet für Multi-Asset-Manager: alles im Blick haben, nach Möglichkeit in allen Disziplinen punkten, ausdauernd dabeibleiben. So wie lronman Triumphator Frodeno. ,,Jan hat einfach keine Schwächen“, begründet der zweifache Hawaii-Sieger Normann Stadler den erneuten Erfolg seines Kollegen. Möglich macht solche Leistungen unter anderem das Team. Beim Triathleten sind es der Trainer und der Physiotherapeut, beim Fondsmanager unterstützen die Analysten, die Risikomanager und seine  Fondsmanager. Doch die finale Entscheidung trifft jeweils nur einer: der Sportler mit seiner Wunschzeit im Hinterkopf – und der Fondsmanager mit seinem Ertragsziel vor Augen.

 

 

Was für die Deutschen bei der Geldanlage zählt:

Sicherheit ist hiesigen Anlegern ganz besonders wichtig, gefolgt von Liquidität und Rendite:

 

 

 

Unterschiedliche, ethisch-ökologische Musterdepots die hinsichtlich Sicherheit, Verfügbarkeit oder Rendite opitmiert sind, finden Sie hier: