Archiv für Juni 2010

Wer kann individuelle Fragen zu Finanzen beantworten?

Mittwoch, 30. Juni 2010

Wer kennt das nicht: Man liest die Wirtschaftsnachrichten und versteht einmal wieder nur Bahnhof oder kann das aktuelle Angebot der Bank für einen „besonders günstigen Kredit“ selbst nicht objektiv bewerten. Da stellt sich natürlich die Frage, wo man kostenlos und individuell Antwort auf seine Finanzfragen erhalten kann.



Wer individuelle Fragen zum Thema Finanzen, Versicherungen und Altersvorsorge hat, sollte einmal auf www.finanzfrage.net vorbeischauen und sich kostenlos registrieren. finanzfrage.net ist eine Plattform, auf der Menschen hilfreichen Rat suchen, finden und geben! Hier geht es um Erfahrung, nicht um reines Wissen, Chats oder Diskussionen. Auch ich schaue dort gerne mal rein. Es geht dort nur am Rande um ethisch ökologische Anlagen, aber trotzdem sind die vielen Informationen und die Fragemöglichkeit auch für den „grünen Investor“ sehr interessant.

Man bekommt wirklich sehr schnell und kompetent seine Fragen beantwortet, daher lohnt sich ein Abstecher auf finanzfrage.net auf jeden Fall.

Sparprogramm: Chance für Umweltschutz vertan

Mittwoch, 23. Juni 2010

Das Sparprogramm der Bundesregierung wird derzeit aus allen Ecken angegriffen – klar, jeder der betroffen ist versucht nun nochmal, davon zu kommen.




Leider ist das Sparprogramm nicht dazu genutzt worden, konsequent auf Ökologie und Umweltfreundlichkeit zu setzen. Denn dank des „Mediums“ Geld lässt sich Ökologie am schnellsten erreichen.

Warum war die Bundesregierung nicht mutig genug, einfach als Messlatte für die Einsparungen die Umweltverträglichkeit heran zu ziehen? Dabei gäbe es allen Grund dazu, denn im Bericht „„Umweltschädliche Subventionen in Deutschland“ nennt das Umweltbundesamt für das Jahr 2008 die riesige Summe von 48 Milliarden Euro für umweltschädigende Subventionen des Bundes.

Der Bund fördert also Umweltschädigungen mit 48 Milliarden jährlich – das sind 20% des Bundeshaushaltes! Fast die Hälfte davon begünstigt die Verbrennung fossiler Energien. Erschreckend, finden Sie nicht?

An der Stelle zu sparen, hätte also spürbar finanzielle Auswirkungen und würde unseren internationalen Verpflichtungen gerecht werden. Denn bereits das Kyoto Protokoll fordert die Abschaffung aller Subventionen, die die Minderung von Treibhausgasen schwieriger machen. Im Rahmen des G20 Gipfels in Pittsburgh im September 2009 hat sich Deutschland außerdem verpflichtet, Subventionen für fossile Energieträger auslaufen zu lassen.

Die Sparbeschlüsse wären also ideal gewesen, um diesen Verpflichtungen nachzukommen, kräftig Geld zu sparen und die Umwelt spürbar zu entlasten. Doch leider: Chance vertan!

Eines stimmt sicher nicht: Das Gerücht über die spanische Förderung

Samstag, 19. Juni 2010

Die spanischen Wirtschaftszeitung Expansión berichtet über etwas, das man gar nicht glauben kann: im Rahmen der Diskussion über die Reduzierung der Fördersätze des Real Decreto für neu zu bauende Photovoltaik-Anlagen werde auch diskutiert, die Einspeisevergütung bereits gebauter Photovoltaik-Anlagen zurück zu nehmen.



Man muss sich das bildlich vorstellen: eine der größten Volkswirtschaften Europas lockt ausländische Investoren mit Förderungen ins Land. Nachdem die damit getätigten Investitionen 1-2 Jahre zurück liegen, zieht das Land die für Jahrzehnte versprochenen Förderungen, wieder zurück.

Für ein Land, das ohnehin kurz vor dem Abgrund steht, wäre das wohl der Todesstoß. Denn wer kann einem Land vertrauen, bei dem Rechtssichterheit so wenig bedeutet?

Alleine die Existenz dieses Gerüchtes, und dass es Leute in Spanien gibt, die solch eine Diskussion für ernst nehmen, muss an der Zukunftsfähigkeit Spaniens zweifeln lassen.

Spanien muss verstehen, dass Verlässlichkeit und Vertrauen die wichtigsten Faktoren für das internationale Auftreten eines Landes sind. Nur wer diese Tugenden über Jahre und Jahrzehnte kultiviert und pflegt, kann die Früchte davon tragen.

Es ist wie bei englischem Rasen: ersten nach vielen Jahren der Pflege ist der Rasen perfekt. Und in nur einem Moment, wenn z.B. ein LKW oder ein Ketten-Bagger darüber fahren, ist dieser englische Rasen zerstört.

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Spanien einen solchen Phopa begehen würde. Falls doch, müssen all diejenigen die in geschlossenen Fonds in Spanien investierten, mit einer niedrigeren Rendite als prognostiziert rechnen – die Einschränkung bewegt sich nach Angabe der Anbieter in der Größenordnung 1-2 Prozent.

Alternative zu schwachem Euro – grüne Immobilie

Dienstag, 08. Juni 2010

Weltweit flüchten die Anleger aus dem Euro, denn trotz des 750 Milliarden Schutzschirmes durch die EU gilt unser Geld derzeit als Wackelkandidat. Wer nun ein Sachinvestment wählt, sichert seinen Besitz auch wenn eine Inflation droht. Besonders schön: es gibt aktuell dazu ein besonders attraktives Angebot eines „green Building“, also eines nach strengen ökologischen Maßstäben errichten Gebäudes.




Als Green Building, also als nachhaltiges Gebäude, wird eine Immobilie bezeichnet, dessen Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material erhöht ist, während gleichzeitig die schädlichen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt reduziert werden, indem bei der Planung und Sanierung von entsprechenden Konstruktionen auf besonders ressourcenschonende Materialien und Prozeßabläufe Wert gelegt wird.

Neben den ökologischen Vorteilen punkten Green Buildings auch in ökonomischer Hinsicht, da sich eine Investition in eine energieeffiziente Bauweise dauerhaft durch niedrigere Betriebskosten auszahlt. Ein Aspekt der den Gedanken der Nachhaltigkeit miteinbezieht und damit noch einen Schritt weiter geht. Aus Sicht eines Investors ist eine Immobilie nachhaltig, wenn diese langfristig in der Lage ist, eine angemessene Rendite zu erzielen. Aufgrund der besonderen Eigenschaften der Immobilie, müssen auch Potenziale und Risiken der jeweiligen Region und des Landes bei der Bewertung berücksichtigt werden. Im Vordergrund steht dabei die Fähigkeit einer Immobilie, den Wandel ökologischer, soziokultureller und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen aufzugreifen.

Im Rahmen des „Wölbern Holland 69“ investieren Sie genau in eine solche Immobilie nach Green Building Vorgaben. Sie unterstützen damit direkt die ökologische Bauwirtschaft.

Holland wurde also Standort gewählt, weil sich der holländische Immobilienmarkt am Anfang eines steigenden Preiszykluses befindet – so dass neben den Vorteilen des ökologischen Bauens auch ein ökonomischer Vorteil vorhanden ist.

So ist die geplante Ausschüttung von 6,0 % pro Jahr ab 2012 für ein Immobilien-Investment angenehm hoch. Die Vermietung ist bereits zu 100% sichergestellt, denn der niederländische Großkonzern Eneco Beheer wird die Immobilie beziehen. Die Laufzeit ist mit 10 Jahren ebenfalls sehr attraktiv. Die Rating-Agentur Scope bewertet das Angebot mit A, also gut und damit empfehlenswert.

Warum man unbedingt in Wasser investieren sollte

Mittwoch, 02. Juni 2010

Ich will Ihnen 4 Zahlen verraten, die Sie garantiert von der Bedeutung des Wasserinvestments überzeugen.




Wasserverbrauch pro Kopf und Tag in den alten Bundesländern — 132 Liter
Wasserverbrauch pro Kopf und Tag in den neuen Bundesländern — 96 Liter

Wasserverbrauch pro Kopf und Tag in Deutschland inkl. des zur Herstellung täglich konsumierter Güter nötigen Wassers — 5288 Liter

Ungefähre Zahl der Menschen weltweit, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben — 1,1 Milliarden

(Quelle: BRAND EINS 11/09)

Anhand der Zahlen sieht man, in welch unvorstellbarem Reichtum und Überfluss wir in Deutschland leben.

Und man sieht, wieviele Menschen nicht einmal die grundlegensten Dinge zum Leben haben.

Es ist deshalb eine extrem wichtige Aufgabe von uns allen, für eine Versorgung mit sauberem Wasser auf der ganzen Welt zu sorgen.

Eines der einfachsten und gerade deswegen wirkungsvollsten Mittel ist es, dass man sein Geld Unternehmen zur Verfügung stellt, die an der Lösung des Wasser-Problems arbeiten.

Diese Unternehmen sorgen dafür, dass die Zahl der Durstigen zurück geht und die Verbreitung von Krankheiten durch schmutziges Wasser abnimmt. Laut Unicef stirbt alle 15 Sekunden ein Kind durch verschmutztes Trinkwasser und fehlende sanitäre Anlagen!

Unternehmen in diesem Bereich decken die Wertschöpfungskette Wasser von der Erschließung über die Versorgung bis zur Entsorgung vollständig ab.

Und auch die Rendite ist so, wie sie sein sollte: wer vor 10 Jahren 10.000 € in DAX-Titel investierte, hat heute nur noch ca. 8.200 € im Depot – trägt also einen Verlust von ca. 1.800 €. Wer in den Pictet Water Fonds investierte, hat im gleichen Zeitraum einen Gewinn von ca. 2.000 € erzielt und hat nur 12.000 € Depotwert.