Archiv für November 2010

Mikrofinanz weiter wichtig und sinnvoll

Montag, 29. November 2010

Die Geschichte des Mikrofinanz ist schon erstaunlich. Die Idee wurde erst in den 70er Jahren entwickelt und umgesetzt. Und schon 2006 wurde dafür der Friedensnobelpreis vergeben (an Muhammad Yunus). In den letzten Jahren ist Mikrofinanz dann ganz stark angestiegen.
Und warum? Weil das System auch den Ärmsten einen Zugang zum Kapital verschafft. Das Kapital ist oftmals nur wenige hundert Dollar. Diese reichen um eine Nähmaschine oder eine Kuh zu kaufen und damit ein kleines Geschäft zu eröffnen.

Muhammad Yunus

Friendensnobelpreisträger und Mikrofinanz-Ikone Yunus


Dass es nun zu einzelnen Übertreibungen gekommen ist verwundert kaum. Wo Menschen sind, wird menschlich gehandelt. Dass die Mikrofinanzanbieter in manchen Teilen Indiens so aggressiv ihre Kredite an den Mann bringen wollten, dass die Kunden schließlich überschuldet waren, ist mehr als ärgerlich. Auch von Paraguay werden Szenen gemeldet, in denen Kreditnehmer mit den Krediten überfordert waren.
Aber an den allermeisten Stellen auf der Erde funktioniert Mikrofinanz weiterhin tadellos und wie gedacht. Es ist und bleibt ein sehr gutes Hilfsmittel für den wirtschaftlichen Aufschwung und die damit einhergehende Steigerung der Lebensqualität armer Menschen.
Auch auf Seiten der Geldgeber bleibt Mikrofinanz eine interessante Geldanlage. Denn die Rückflüsse sind stabil und auch nach den jüngsten Vorkommnissen in Indien ungefährdet. Ein Mitarbeiter des Mikrofinance-Anbieters Wallberg meinte dazu, dass ihr Fonds die Turbulenzen in Indien bisher noch gar nicht merkte. Wallberg war in Indien wegen Überhitzungsgefahr des Kreditmarktes auch kaum engagiert.
Aus Sicht der Anleger erfüllt auch der Wallberg Mikrofinanz-Fonds mit bisher in 2010 mehr als 2 Prozent Rendite die Erwartungen. Schwankungsarm und mit einer Rendite deutlich über den Tagesgeld-Zinsen bietet er eine sehr gute ökologische als auch ökonomische Geldanlageform.
Mikrofinanz-Investements sind meist nur für Institutionelle Investoren oder als Private Placements verfügbar. Gute Mikrofinanz-Geldanlagen mit Beimischung weitere nachhaltiger Wertpapiere können Sie z.B. bei gruenesgeld24.de im Bereich „Soziale Verantwortung“ erwerben.

Krebs-Häufung am Lager Asse bestätigt Atom-Kritiker

Samstag, 27. November 2010

Die Bürger sind in Aufruhr und die Kritiker fühlen sich bestätigt. Auch die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sah sich in ihren Warnungen bestätigt.

Die Zahlen sind beängstigend und kommen von offizieller Stelle. Sie stammen aus dem amtlichen niedersäsischen Krebsregister. Danach weist die Region um die Asse bei Wolfenbüttel nach Angaben des Gesundheits- und Sozialministeriums in Hannover eine Verdoppelung der Leukämieerkrankungen bei Männern auf. Auch bei Frauen ist die Leukämiekrebsrate erhöht. Deutlicher ist bei Frauen der Anstieg der Krebsrate für Schilddrüsenkrebs: die Rate ist 3 mal so hoch als im Durchschnitt.

Die Ärzteorganisation IPPNW sieht „einen weiteren Beleg für den ursächlichen Zusammenhang von ionisierender Strahlung und einem erhöhten Krebs- und Leukämierisiko“.

Atommüll-Fässer in Asse

Der Umgang mit radioaktiven Fässern in Asse sieht beängstigend aus

Die Behörden beteuern dagegen, dass seit Beginn der Überwachung 1966 zu keinem Zeitpunkt erhöhte Einträge radioaktiver Stoffe in der Umwelt messbar gewesen seien.

Das hilft den Betroffenen allerdings wenig. Fest steht nur, dass im Umfeld des als Atommülllagers dienenden ehemaligen Salzbergwerks Asse die Krebsraten steigen und die Menschen sterben.

Handeln Sie auch im Bereich Geldanlage und Altersvorsorge konsequent gegen die Atom-Konzerne. Investieren Sie Ihr Geld so, dass es in keinem Fall die Nuklearindustrie stützt. Spezielle Anti-Atomkraft-Investments gibt es bei gruenesgeld24.de.

Neuartiges Konzept der Grünes Geld gestartet

Donnerstag, 25. November 2010

Die nachhaltige Geldanlage stellt Anleger vor eine Herausforderung: viele Menschen sehen ein, dass man sein Geld nicht wahllos auf dem Kapitalmarkt verteilen sollte. Zu viele schwarze Schafe wie Umweltverschmutzer, Kinderarbeitsfirmen oder Rüstungskonzerne agieren sonst mit Anlegergeldern – aber gegen Anlegerwillen.
Um aber tatsächlich grün anzulegen muss sich der Interessierte durch einen Wust an Finanzprodukten kämpfen. Weit über 300 Investmentfonds und dutzende Beteiligungsangebote buhlen um die Gunst des Anlegers. Wer sich damit auskennen möchte muss schon sehr viel Zeit investieren.
Dafür hat die Grünes Geld GmbH nun eine Lösung geschaffen. Im vollkommen neuen Internetauftritt www.gruenesgeld24.de wurden die einzelnen Themen des nachhaltigen Investments übersichtlich dargestellt und auch für Laien verständlich erklärt. „Unsere bisherigen Nutzer berichten uns, dass sie schon nach weniger als 5 Minuten die Struktur verstanden und alle wichtigen Informationen gefunden haben“. Besonders die Vielzahl der von Grünes Geld zusammengestellten Musterdepots ist einzigartig. Statt einzelne Fonds zu analysieren und mühsam zusammen zu suchen bekommen die Anleger die besten Wertpapiere eines Segments übersichtlich aufgeschlüsselt.
Eine kleines Eröffnungsgeschenk gibt es auch noch. Wer noch bis 31.12.2010 seine Geld ab 5.000 € bei Grünes Geld anlegt erhält einen beliebten Geschenkbaum gratis dazu. Der Geschenkbaum ist ein Tropenbaum in Panama für den der deutsche Anleger eine Urkunde in einer anspruchsvollen Holzkiste zugesendet bekommt. Zur Erntezeit in ca. 25 Jahren erhält der Anleger dann sein Geld und seinen Gewinn zurück. Jährliche Rendite bis dahin: zwischen 4 und 6 Prozent pro Jahr.

Neuartiges Konzept zur nachhaltigen Geldanlage vorgestellt

Ab sofort ist die nachhaltige Geldanlage auch für Laien problemlos möglich

Deutsche Bank: Klimawandel ist ganz großer Megatrend

Mittwoch, 10. November 2010

Kevin Parker, Leiter Vermögensverwaltung der Deutschen Bank

Kevin Parker, Leiter Vermögensverwaltung der Deutschen Bank

Im Interview mit der FAZ.net hat der Leiter der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank, Kevin Parker, den Klimawandel als wissenschaftliche Tatsache benannt und als „ganz großen Megatrend auf der Welt“ bezeichnet.
Schön zu hören dass nun auch konventionelle Bankhäuser den Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. Für Parker kommt dies aus einer rein wirtschaftlichen Überlegung heraus.
Laut einer der führenden weltweiten Forschungseinrichtungen MIT würden auf der Welt jede Sekunde 800 Tonnen CO2 ausgestoßen. Dass diese Folgen haben werde sei jedem klar.
Die Finanzmärkte beurteilen die wirtschaftliche Zukunft von Unternehmen abhängig vom Kampf gegen den Klimawandel. Wenn sich ein Unternehmen aktiv um die CO2 Reduzierung bemüht wird es positiver gewertet.
Seit 2005 sei das Thema bei der Deutschen Bank angekommen, so Parker weiter in dem Interview der FAZ.net.
Wer unter Nachhaltigkeit allerdings mehr versteht als nur das von wirtschaftlichen Fakten getriebene Reduzierung von Treibhausgasen sollte auch engagiertere Anbieter setzen. Diese sind bereits viele Jahre vor 2005 aktiv gewesen, setzen sich auch aktiv bei den Firmen für eine nachhaltige Wirkungsweise ein (Engagement-Ansatz) und springen nicht einfach nur auf einen Trend auf.
Welche Kapitalanlagegesellschaften ernsthaft nachhaltig arbeiten und auch zu Ihnen persönlich passen, erfahren Sie bei den Experten von Grünes Geld.

Europa dominiert Photovoltaik. Aber Deutschland verlängter AKW Laufzeiten

Sonntag, 07. November 2010

Er ist schon beachtlich und noch vor 10 Jahren unvorstellbar gewesen: in 2009 wurden weltweit 7,4 Gigawatt Photovoltaik-Leistung neu installiert, also soviel Leistung wie 7 durchschnittliche Atomkraftwerke erbringen.
Besonders auffällig: 5,8 Gigawatt davon sind in Europa installiert worden. Das entspricht einem Weltmarktanteil von fast 80 Prozent. Die Daten basieren auf einem Bericht des JRC Institut für Energie (IE) im Auftrag der Europäischen Kommission.
Von den weltweit bis Ende 2009 im Einsatz befindlichen Photovoltaikanlagen werden 29 Gigawatt geleistet. 16 Gigawatt kommen davon alleine aus den 29 EU Mitgliedsstaaten.
Gleichzeit möchte die Bundesregierung allerdings die umstrittene Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke durchsetzen. In einer emotionalen Debatte im Bundestag wurde auch dort die Verlängerung um durchschnittlich 12 Jahre mit Umsetzung ab 1.1.2011 beschlossen.
Die letzte Hoffnung beruht nun auf Bundespräsident Wulff. Dieser muss das gesetzt nämlich unterschreiben. Und als Wulff im Mai diesen Jahres noch Ministerpräsident von Niedersachsen war erklärte sein Regierungsprecher „Niedersachsen geht davon aus, dass das Gesetz zustimmungspflichtig wird“. Diese Zustimmung durch den Bundesrat ist nicht gegeben. Entsprechend wäre es nur konsequent nun die Unterschrift unter das Gesetz zu verweigern.
Wer für sich selbst im Reinen sein möchte handelt bei seiner Geldanlage. Denn in herkömmlichen Investmentsfonds, Lebensversicherungen oder Riester Verträgen befinden Anteile von Konzernen, die
– Ihre Gewinne aus atomarer Stromerzeugung erzielen,
– die bemüht sind, dass Gorleben wirklich zum Endlager ausgebaut wird,
– die den Ausstieg aus dem Atomausstieg mit der jetzigen Regierung verhandelt haben.
Garantiert Atomkraft-Kraft freie Anlagen gibt es bei der Grünes Geld GmbH. Drehen Sie den Atomkonzernen den Geldhahn zu.