Archiv für März 2011

Starkes Wachstum der Erneuerbaren Energien weltweit

Donnerstag, 31. März 2011

Erneuerbaren Energien – aufgrund von der Atomkatastrophe in Japan jetzt besonders in Augenschein – legten in den vergangenen Jahren ein enormes Wachstumstempo vor. So berichten die US-Analysten von Clean Edge in Portland, dass sich der Markt für Erneuerbare Energien im letzten Jahr um ganze 35% auf insgesamt 188 Milliarden Euro weltweit vergrößert hat. Der Markt für Photovoltaik und Wind sei in den vergangenen 10 Jahren sogar um das 20-fache gewachsen.

 

Rapsfeld und Windanlage

Erneuerbare Energien sind die saubere und sichere Lösung gegenüber Atomkraft.

Dieses Wachstum von Photovoltaik, Wind- und Bioenergie wird auch weiterhin für noch mindestens 10 Jahre ununterbrochen bestehen. Insbesondere wird die Windenergie noch zulegen. Von 2010 bis 2020 sollen sich die weltweiten Investitionen in Windkraftanlagen mehr als verdoppeln und somit eine Höhe von 123 Milliarden Dollar erreichen. Investitionen in Photovoltaikanlagen werden in diesem Zeitraum von 71,2 Milliarden Dollar auf 113,6 Milliarden Dollar ansteigen. In den vergangenen 10 Jahren seien die Preise bei Photovoltaik bereits um 50% gesunken. Bis 2015 soll es dann möglich sein den Solarstrom zu Marktpreisen anbieten zu können.

 

Sollten auch Sie Interesse darin haben in Erneuerbare Energien zu investieren empfehlen sich folgende Investitionen:

 

Sparen in Sonne

 

Anlegen in Sonnenfonds

 

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Holz gehört in jedes Depot: Vorteile jetzt nachgewiesen

Mittwoch, 30. März 2011

Atomkraft Krise in Japan, Libyen verwickelt die westliche Welt in einen neuen Krieg, die EU ist gefährdet und eine höhere Inflation steht vor der Tür. Als Anleger nicht leicht, hier die Nerven zu bewahren und die richtige Strategie zu wählen.

Der amerikanische Börseninformationsdienst „Seeking Alpha“ hat jetzt eine selten gehörte, aber doch logische und lange bekannte, Lösung gefunden. Besonders erfreulich: die Ergebnisse sehen den Sieger in einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Anlageklasse. In einer Studie haben die Experten die Vorteile von Holz- und Forstinvestments heraus gearbeitet:

In jedem Zeitraum mehr Wachstum als Inflationsrate

In der modernen Geschichte gab es keinen Zeitraum, in dem die Inflation schneller stieg als die Holzpreise. Auch in der Zeit der höchsten Inflationsraten der letzten Jahrzehnte, nämlich von 1973 bis 1981 mit einer durschnittlichen Rate von 9,2 Prozent, lag Holz deutlich vorne.

Da nämlich Sachwerte in Inflationszeiten besonders stark nachgefragt werden, stiegen die Holzpreise damals um sagenhafte 22% pro Jahr.

Holzpreis steigt auch schneller als Aktien

Gemeinhin werden Aktien als die am stärksten steigende Anlageklasse bezeichnet. Und sicherlich ist das nicht gänzlich falsch: das wichtigste Börsenbarometer der New Yorker Börse, der breit angelegte S&P500 Index, hat seit 1987 immerhin 10% pro Jahr zugelegt.

Noch besser macht es aber der NCREIF-Timberland-Index für Holzwerte: er schaffte im gleichen Zeitraum 15% pro Jahr.

Mit Forstinvestments konnte historisch immer die Inflation geschlagen werden.

Gerade jetzt wichtig: Holz ist besonders gut in Krisenmärkten

Wie oben bei der hohen Inflation 1973 bis 1981 schon dargelegt, wird Holz besonders in unsicheren Zeiten gesucht und geschätzt. So verloren amerikanische Aktien in der Weltwirtschaftskrise 70% des Wertes, während Holz 233% zulegte. Und während der Finanzkrise 2008 verloren zwar auch Holzanlagen an Wert, erholten sich aber deutlich schneller.

Wo das Wachstum herkommt

Die Antwort ist für Experten schon immer einfach: von kleinen Bäumen, von großen Bäumen und dem Land, auf dem die Bäume wachsen. Als Faustregel gilt: 70% der Holzerträge kommen vom Wachstum der Bäume und jeweils 15% von Preisveränderungen am Holzmarkt und am Immobilienmarkt für den Boden.

Das besondere dabei: sind die Holzpreise gerade im Keller, bleiben die Bäume einfach ein bisschen länger stehen. In der Zwischenzeit erholen sich die Holzpreise und gleichzeitig haben die Bäume noch an Volumen zugelegt. So kann man sich doppelt freuen.

Wie sind die Zukunftsaussichten

In einem Wort zusammengefasst: rosig. Denn durch die aufstrebenden Länder wie China, Indien oder Brasilien wird immer mehr hochwertiges Holz gebraucht. Der Export der Kanadier nach Asien hat sich in 5 Jahren glatt verdoppelt.

Ein kurzfristiger, aber trotzdem großer Nachfrageschub wird auch durch das wieder aufzubauende Japan erwartet.

Währen die Nachfrage steigt, sinkt das Angebot. Nur in den Tropen verschwinden jährlich 130.000 Quadratkilometer Regenwald. Und seit Jahrzehnten sinkt die globale Waldfläche, bereits die Hälfte des weltweiten Waldes ist verschwunden. Kein Wunder, dass Krichen, der Adel und viel „altes Geld“ – zu den größten Waldbesitzern gehören.

Und die Nachhaltigkeit?

Holz ist der natürlichste Rohstoff der Erde. Beim Wachsen bindet es CO2 – wenn das Holz für Möbel, Schiffe oder Instrumente verbaut wird, langfristig. Wenn es als Kraftstoff / Brennstoff verwendet wird, ist Holz zumindest CO2 neutral.

Unsere Holz-Tipps

Wer flexibel sein möchte und täglich kündigen können will, sollte einen Blick auf unser Holz-Musterdepot verwerfen.

Die interessantesten Forstinvestments, bei denen im Rahmen von Projekten neue Wälder angepflanzt werden,  finden Sie bei Grünes Geld in der Kategorie Holzprojekte.

Atomkraft, Korruption, Waffen: Deutschland gilt nicht mehr als nachhaltig

Dienstag, 29. März 2011
Deutsche werden nachhaltiger, der Staat fällt aber zurück

Die Menschen wollen mehr Nachhaltigkeit, aber der Staat fällt in Rankings zurück. Nachhaltige Investments zeigen einen Ausweg.

Die Bevölkerung Deutschlands weiß, was sie will. Die aktuellen Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind mehr als das Ergebnis des Ereignisses Japan. Die Wahlen zeigen, dass die Deutschen weit mehr an ihre Kinder und Enkel denken als die Politik ihnen zugesteht.

Denn während die Basis voll in Richtung Ökologie und Verantwortung läuft, sind die staatlichen Stellen weiterhin im Käfig der Wirtschafts-Lobbiesten gefangen. Das Fachmagazin ECOreporter berichtet, dass sich nachhaltige Geldanleger immer mehr von deutschen Staatsanleihen trennen – denn Deutschland gilt nicht mehr als nachhaltig.

Zahlreiche nachhaltige Investmentfonds haben nämlich Punkte wie Waffenhandel, Korruption oder schlechten Umgang mit natürlichen Ressourcen als Ausschlusskriterien. Wer bei den Punkten auffällt, wird ausgelistet. Trotz unserer Vorreiterrolle bei Energie Fonds und den Fortschritten bei nachhaltigen Investments wird Deutschland deutlich abgewertet.

Unglaublich schlecht: Deutschland hat Marktanteil bei Waffen verdreifacht

Kaum in der Öffentlichkeit bemerkt, stellt das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI fest, dass Deutschland seine Waffenexporte in den zurückliegenden 5 Jahren um 96 (!) Prozent gesteigert hat. Deutschlands Weltmarktanteil hat sich auf 11 % fast verdreifacht. Nur die USA (30%) und Russland (23%) exportieren mehr Waffen. Die meisten Waffensysteme aus Deutschland gingen mit einem Anteil von 15 % übrigens nach Griechenland. Das ist der Staat, dem die deutschen Milliarden den Kopf retteten. Verhindern Sie mit ethischer Geldanlage solche Entwicklungen.

 


Unser Tipp für nachhaltige Investoren: Neue Energien VI


Projekt-Name Neue Energien VI
Laufzeit 11 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Ausschüttungen 6%, 10%, 12%, 12%, 15%, 20%, 25%, 30%, 35%, 36% von 2014 bis 2022, inkl. Eigen-
kapital-Ausschüttung
Das Projekt investiert ausschließlich in bereits in Betrieb genommene Anlagen. Hohe Sicherheit, da die exakte Einnahme-Situation bereits vor dem Ankauf der Anlage berechenbar ist. 10.500 Euro

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Unglaublich korrupt: Deutschland hat UN Konvention gegen Korruption immer noch nicht ratifiziert

2003 unter Kanzler Schröder war Deutschland Vorreiter: bei den ersten Unterzeichnerstaaten dabei, hat die Bundesrepublik bereits 2003 die UN-Antikorruptionskonvention unterschrieben. Seit dem hat die Mehrheit der Staaten diese UN-Konvention ratifiziert – aber Deutschland nicht. Das bestätigte eine Sprecherin des auswärtigen Amtes gegenüber dem ECOreporter. Wann Deutschland ratifiziert und wie es weiter geht, bleibt ungewiss. Die Sprecherin erklärte lappidar, dass ein neuer Entwurf für ein ensprechendes Gesetz aus der Mitte des deutschen Bundestags kommen soll.

Eine OECD Studie aus dem Februar 2010 stellt für Deutschland garvierende Mängel bei der Einhaltung internationaler Standards der Korruptionsbekämpfung und eine zu lasche Strafverfolgung fest. Eine Folge davon sind die 2009 in Deutschland gewaschenen kriminellen Gelder: 50 Milliarden Euro. Als die OECD Prüfer ihr Gutachten erstellten erfüllte Deutschland nur 29 von 49 Kriterien.

Unglaublich schwarz: Ökologisches Defizit in Deutschland

Eine der Top-Banken der ökologischen Geldanlage ist seit vielen Jahren Sarasin. Sarasin veröffentlichte im März 2010 eine Studie, der zufolge Deutschland ein „relativ großes ökologisches Defizit“ hat. Einer der Gründe: der hohe Anteil fossiler Energieträger. Aber auch die Artenvielfalt und eine deutliche Überalterung der Gesellschaft wirken sich langfristig negativ auf die Bonität Deutschlands und damit auf die Attraktivität deutscher Staatsanleihen aus.

Das Fazit des ECOreporters

Hohe Rüstungsexporte, schlechte Korruptionsbekämpfung und nur mittelmäßige Ökologie: Deutschland dürfte für viele nachhaltige Investoren nicht mehr in Frage kommen.

Jetzt auch das Wasser: Tokios Kinder dürfen nach Atomkatastrophe schon kein Leitungswasser mehr trinken

Montag, 28. März 2011

Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. Trotzdem haben fast 1 Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit Wasserinvestments kann man einen Schritt für mehr sauberes Trinkwasser gehen.

Doch bei uns ist Wasser einfach immer vorhanden. Erst die aufkeimende Trinkwasserkatastrophe in Japan sensibilisiert wieder die Menschen.

Laut Franz Alt und seinen Sonnenseiten ist die aktuelle Lage so, dass Kleinkinder in Tokio bereits kein Leitungswasser mehr trinken sollen- die radioaktiven Grenzwerte sind nach der Atomkatastrophe von Fukushima weit überschritten.

Bild mit Wasser vor Atomkraftwerk Fukushima

Wasser wird knapp. Wasserinvestments helfen.

Natürlich stellt sich die Frage für viele Japaner, wie lange das Trinkwasser noch für Erwachsene trinkbar bleibt. So mancher hat diese Frage für sich bereits beantwortet und Mineralwasser gekauft. In vielen Geschäften ist das Wasser aus der Flasche deshalb schon leer.

Nachteilig für die 35 Millionen Menschen im Umkreis von Tokio ist die Herkunft des Leitungswassers: 90% stammen von Flüssen und Seen, also besonder schnell verseuchten Oberflächengewässern.

Und je nach Windrichtung kann sich die Lage schnell wieder verschlechtern. Von Fukushima selbst kommt keine Entwarnung, selbst das Meer vor dem Atomkraftwerk ist stark kontaminiert. Täglich wird mehr freigesetzt.

Besonders traurig: Die japanische Atomlobby sieht keinen Grund zum umdenken. Sie sieht ihre Zukunft „absolut nicht gefährdet“. So schreibt die Londoner Nuclear Association „Kernenergie ist unsere Zukunft. Das gilt jetzt genau so wie es vorher galt.“

Unser Tipp:

Investieren Sie gegen die Atomkraft Betreiter mit unseren Musterdepots Sonne.

Und für mehr sauberes Wasser sparen Sie ihr Geld in den Musterdepots Wasser.

Beruhigen Sie Ihr grünes Gewissen

Montag, 28. März 2011

Ob Finanzkrise, Klimakatastrophe oder aktuell die drohende Atomkatastrophe in Japan: Durch die zunehmende Globalisierung sind die Auswirkungen von Ereignissen weltweit unmittelbar spürbar. Das macht sich auch bei Geldanlagen bemerkbar. „Es gibt so gut wie keine deutsche Großbank, die nicht Milliarden in Atomenergie investiert hat“, berichtete der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Umweltstiftung, Jörg Sommer, vergangene Woche. „Deutsche Anleger finanzieren so – weitgehend ungewollt – Atomkatastrophen wie in Japan mit.“

 

Immer mehr Verbraucher können das mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren und legen – nicht erst seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima – vermehrt Wert auf ökologische und nachhaltige Geldanlageformen. Wie für alle Formen von Investitionen gilt es hier, sich vorher gründlich zu informieren. Jürg Zeltner Wealth Management UBS erklärt: „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions- und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten. Kurz gesagt: Nie war die Komplexität der internationalen Finanzmärkte höher als heute, und sie nimmt ständig zu.“

 

Wer beim Anlegen auch noch sein grünes Gewissen beruhigen will, der muss doppelt aufpassen, denn auch hier gibt es viele Unterschiede und keine einheitlichen Qualitätssiegel.  Wer die Atomindustrie nicht weiter indirekt unterstützen will, kann zu einer alternativen Bank wechseln. Diese ethisch-ökologischen Banken vergeben Kredite bevorzugt an nachhaltige Projekte und verfolgen strikte Politiken hinsichtlich Themen wie Atomenergie und Rüstungsindustrie.

 

Wer sein Vermögen in grünen Fonds anlegen möchte, sollte sich vor dem Kauf gut über die Zusammensetzung der Fonds informieren. Nicht alle Fonds lehnen Atomenergie komplett ab und investieren obendrein in Erdöl- und Erdgas-Förderung. Auch bei einzelnen Aktien sollte eine Investition gut durchdacht sein. Viele grüne Unternehmen sind relativ jung und bringen naturgemäß ein höheres Risiko mit sich. Als einzige Investitionsgrundlage sind solche Aktien daher nicht ratsam.

 

Denn wie Stiftung Warentest schlussfolgert: Eine Anlage, ökologisch oder nicht, ist stets «Teil der Weltwirtschaft und dem Spiel der Konjunkturen, Krisen und Markteuphorien ausgesetzt». Wer hehre Ziele verfolgt, muss also keineswegs auf gute Renditen verzichten, doch wie bei jeder Geldanlage ist gründliches Informieren und kompetente Beratung im Vorfeld Pflicht. Denn hier steht Ihr Vermögen auf dem Spiel!

 

Die besten nachhaltigen Unternehmen weltweit

Freitag, 25. März 2011
Näherin

Leider wird immer noch bei der Mehrzahl der Unternehmen gegen internationale Arbeitsstandards verstoßen

Die Unternehmen und Konzerne der Welt stehen inzwischen unter Beobachtung seitens der Zivilgesellschaft und nachhaltiger Investoren. Kein Konzern der Welt kann sich mehr auf Unwissenheit berufen, wenn es um menschenverachtende Arbeitsbedinungungen in Schwellenländern geht. Bewertungsagenturen für Nachhaltigkeit wie Oekom Research analysieren Unternehmen und weisen u.a. auf Verstöße gegen international anerkannte Arbeits- und Umweltstandards hin. So hatten sie auch 2010 wieder einiges zu tun.

 

 

Oekom Research hat ermittelt, dass weltweit nur jedes sechste Unternehmen die beste Bewertung, den sogenannten Prime Status von Oekom verdient hat.

 

Untersucht wurden weltweit 3.100 Unternehmen. Davon ist leider immer noch die Mehrzahl (56%) von einer nachhaltigen Unternehmensführung und Wirtschaftsweise sehr weit entfernt. Nachhaltigkeit in der Geschäftspolitik ist dort Fehlanzeige. Immerhin eine Anzahl von 26 % der Unternehmen hat eine Basis für nachhaltige Wirtschaftsweise gelegt. Übrig beleiben knapp 18% der Unternehmen, die die Auszeichnung Prime Status verdienen, insgesamt 550 von denen etwa 350 aus konventionellen Branchen, wie z.B. der Chemie-, Finanz-, IT- oder Automobilbranche, stammen.
Die verbleibenden 200 Unternehmen kommen aus Branchen der Nachhaltigkeit wie der Erneuerbaren Energien. Dies sind meist kleinere und spezialisierte Unternehmen.

 

Bei den DAX 30 Werten führt SAP die Liga an. Von möglichen 100 Punkten erzielt SAP immerhin 67. Henkel und BMW notieren knapp dahinter.
Zunehmend interessieren sich nachhaltige Investoren für den Bereich der Schwellenländer, da dort die höchsten Steigerungs- und Renditeerwartungen angenommen werden.

Neuartiges Konzept zur nachhaltigen Geldanlage vorgestellt

Zunehmend interessieren sich nachhaltige Investoren für den Bereich der Schwellenländer, da dort die höchsten Steigerungs- und Renditeerwartungen angenommen werden.

 

Hier sind nachhaltig agierende Unternehmen allerdings dünn gesät, nur 2% der analysierten Unternehmen erhielten den Prime Status. Verstöße gegen internationale Arbeitsrichtlinien, sind bei 50% der Computer- und Unterhaltungselektronikhersteller zu finden.
Bei 40% der Bergbauunternehmen sind Menschenrechtsverletzungen zu beanstanden. Kartellrechtsverstöße, wie z.B. illegale Preisabsprachen und Marktbeherrschung, sind bei 3 von 4 Unternehmen in der Unterhaltungselektronikbranche nachzuweisen. Gerade beim Punkt gesellschaftliche Verantwortung, fallen viele Unternehmen durchs Raster. Einzelne Ausnahmen gibt es zwar auch hier, die es durchaus mit deutschen oder europäischen Prime Werten aufnehmen können. Die brasilianische Naturkosmetikfirma Natura Cosméticos ist ein solches Unternehmen. Oekom geht davon aus, da der steigenden Nachfrage nach ethisch korrekten Emerging Markets Investments ein knappes Angebot gegenübersteht, dass sich durch den Druck auf die Unternehmen in den Entwicklungsländern verstärktes Nachhaltigkeitsengagement entwickelt.

 

Im ethisch-ökologischen Anlagesegment werden aktuell weltweit 8 Billionen Euro veranlagt. Europaweit sind es 5 Bilionen, die nach überwiegend soften Nachhaltigkeitskriterien verwaltet werden.
Es geht darum den Volumenszuwachs wie in den letzten Jahren massiv zu steigern. Jedoch bedarf es mit zunehmendem Volumen und dem starken Auseindanderdriften von Nachhaltigkeitsvorstellungen eindeutige Qualitätsmerkmale. Auch eine Weiterentwicklung der Kapitalanlagen ist nötig, um die Aufgabe, nämlich die Umsteuerung der Unternehmen hin zur Umwelt- und sozialverträglichen Wirtschaftsweise zu gewährleisten.

Nachhaltige Geldanlage finden Sie hier

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Die besten nachhaltigen Misch-Fonds 2010

Donnerstag, 24. März 2011
Nachhaltige Mischfonds sind wie ein guter Gemüsestand: reichhaltig

Gute Mischfonds finden Sie in den Musterdepots für Vermögensaufbau

Die nachhaltigen Misch-Fonds konnten 2010 fast durchgängig überzeugen. Rund 80% der in der Datenbank des Spezialisten ECOfondsreporter geführten nachhaltigen Misch-Fonds haben 2010 positiv abgeschnitten und ihren Kurs erhöhen können. Alle Fonds aus den Top-10 überzeugen dabei mit zweistelligen Zuwächsen, und die beiden besten Misch-Fonds lagen sogar bei über 20% Zuwachs.

Der beste nachhaltige Misch-Fonds kommt von der luxemburgischen DJE (Dr. Jens Ehrhardt) und erzielt den erstaunlichen Wert von 26 % Plus in 2010. Der erst 2007 gestartete Fonds ist aktuelle hauptsächlich in Europa investiert und mischt ca. 10% Schwellenländer aus Asien bei. Die Aktienquote liegt bei ca. 60%.

 

 

Name Entwicklung 2010 in Prozent
DJE LUX SICAV – DJE Vermoegensmanagement P 26,34
Swisscanto Capital Protect Green Invest 2015 20,74
Raiffeisen-Vontobel Pension Invest Futura 50 18,10
MI-Fonds 45 Sustainable A 17,59
Swisscanto BVG 3 Oeko 45 17,31
Swisscanto AST Avant BVG Oeko 45 16,78
Mi-Fonds ECO 16,22
Raiffeisen Fonds (CH) – Multi Asset Class Futura 14,93
Sarasin OekoSar Portfolio 13,06
Dr. Heoller Prime Values Growth 11,23

 

 

Achtung: Mischfonds sind für mittlere Renditen bei mittlerem Risiko sehr gut einsetzbar. Für Anleger, die z.B. wegen kürzeren Haltezeiten das Risiko minimieren oder wegen langer Anlagedauern die Renditechancen erhöhen möchten, sollten auf entsprechend zusammen gestellte, nachhaltige Musterdepots setzen.

Eine Auswahl solcher Musterdepots für die Anlegertypen von „Sicherheitsbewusst“ bis „Risikofreudig“ finden Sie bei Grünes Geld.

 

 

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Die besten nachhaltigen Anleihe-Fonds in 2010

Mittwoch, 23. März 2011

Nachhaltige Investments in Anleihen

Musterdepots mit Anleihe-Schwerpunkt bietet GrunesGeld24.de


Die Anleihe-Fonds im nachhaltigen Sektor konnten 2010 attraktive Gewinne erzielen. Mehr als 2/3 der in der Datenbank des Spezialisten ECOfondsreporter gelisteten Anleihefonds haben einen Wertzuwachs erzielt. Bei den Top-6-Produkten fiel der Wertzuwachs sogar zweistellig aus, und die Top-3-Produkte konnte den Anleger mit jeweils mehr als 18% Zuwachs erfreuen.

Gut entwickelte sich z.B. der erst 2009 aufgelegte FISCH CB Sustainable Fund der züricher Fisch Asset Management. Der in schweizer Franken notierte Fonds investiert weltweit in Wandelanleihen nachhaltiger Unternehmen. Grundlage sind die Nachhaltigkeitsanalysen der schweizer Bank Sarasin. Von Vorteil war die Strategie mit den Wandelanleihen, die sich nach der Anleihe-Phase in Aktien wandeln, besonders wegen der guten Entwicklung der Aktien in 2010. Das Wertpapier hatte dadurch eher einen Aktien- als einen Anleihecharakter.
 
 

Name Entwicklung 2010 in Prozent
FISCH CB Sustainable Fund HAE 18,49
Raiffeisen Futura Swiss Franc Bond 18,40
Sarasin Sustainable Bond CHF 18,05
Raiffeisen Futura Global Bond 17,97
Bank Invest (BI) SICAV Global Emerging Markets Debt SRI R 13,56
ZKB Fonds Zinsertrag Nachhaltigkeit 12,49
Dexia Sustainable World Bonds 7,85
SEB ÖkoRent 7,35
Swisscanto(LU) Portfolio Fund Green Invest Income 5,02
Parvest Euro Corporate Bond SustainableDevelopment 4,51

 

 

Aber Achtung: Selbst der größte Anleihe-Fan darf niemals seine komplette Anlage-Summe in Anleihen investieren. Um die Gesamtperformance zu steigern, müssen andere Formen wie Aktien beigemischt werden. Untersuchungen, z.B. von Finanztest (Tochter von Stiftung Warentest), zeigen, dass ein geringer Aktien-Anteil die Schwankungsbreite von Anleihe-Depots minimiert!

Eine Auswahl solcher gemischter Musterdepots finden Sie bei Grünes Geld.

 

 

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Die besten nachhaltigen Aktien-Fonds in 2010

Dienstag, 22. März 2011

Bulle, Sonnenblume, Kurstafel

Nie rein auf Aktienfonds setzen. Nachhaltige Musterdepots finden Sie auf gruenesgeld24.de

Für fast alle grünene Aktienfonds war das vergangene Jahr 2010 ein gutes Jahr. Wie der ECOfondsreporter berichtet, haben 164 von 170 dieser Fonds im vergangen Jahr positiv abgeschlossen und Ihren Kurs gesteigert. Knapp 100 von Ihnen konnten sogar mehr als 10% zulegen und alle in den Top 10 schlugen den MSCI World. Der Weltindex ist ein Performance-Index, der auch die Dividendenerträge beinhaltet. Die stärkste Wertentwicklung zeigte in 2010 der SAM Smart Materials Fund – er gewann 38 %. Er investiert global in kleine und mittlere Unternehmen, die Technologien, Produkte oder Dienstleistungen zur Stärkung des effizienten Umgangs mit Ressourcen und Materialien beitragen. Er zählt zu den Fonds mit eher schwachen Nachhaltigkeitskriterien und hat mit Linde und BASF mit jeweils rund 3% als große Positionen im Portfolio.

 

 

 

 

Hier die 10 besten nachhaltigen Aktienfonds in 2010 laut ECOkompass:

 

Name Entwicklung 2010 in Prozent
SAM Smart Materials Fund 38,18
First State Investments – Asia Pacific Sustainability Fund 37,21
Vontobel Global Trend Future Resources 29,15
Raiffeisen Fonds – Future Resources 28,62
Sparinvest Ethical Global Value EUR 27,53
Vontobel Fund (SICAV) – Global Responsability Asia (ex Japan) Equity 27,07
Raiffeisen Futura Swiss Stock 26,11
Dexia Equities L Sustainable Emerging Markets 25,85
Vontobel Fund Global Responsibility Swiss Equity 25,56
Bank Invest (BI) SICAV Global Emerging Markets Equities SRI R 25,48

 
 
Aber Achtung: Selbst der größte Aktien-Fan darf niemals die komplette Summe in Aktien investieren. Um die Gesamtperformance zu steigern, müssen andere Formen wie Anleihen beigemischt werden.

Eine Auswahl solcher gemischter Musterdepots finden Sie bei Grünes Geld.

Die Performance der nachhaltigen Anleihe-Fonds in 2010 finden Sie im nächsten Blog-Artikel.

 

 

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Atomkraft nach Fukushima

Sonntag, 20. März 2011

Unsere Politik hat in der Japanik schnell gehandelt und sieben Atommeiler kurzfristig vom Netz genommen. Ob dies so bleibt, werden wir sehen. Auch werden inzwischen Gerüchte laut, dass die Kraftwerksbetreiber E.on, Vattenfall, EnBW und RWE Schadensersatzklagen erwägen aufgrund der Entscheidung. Klagen auf Schadenersatz werden jedoch wohl vom weiteren Verlauf des Moratoriums gegen die Laufzeitverlängerung abhängen. Das Aktienrecht zwingt die Unternehmen nicht zur Klage und die Energieriesen wären schlecht beraten, wenn Ihnen durch die Klage weitere Nachteile entstehen würden oder der Schaden durch die schlechte Presse größer wäre als der Schadenersatz. Sicherlich könnten sie davon ausgehen, dass dies bei dem sensiblen Thema Atomkraft so ist, so hätten die Bundesbürger kaum Verständnis für Schadenersatz an die Atomwirtschaft. Dies würde wahrscheinlich die zweite Wechselwelle hin zu Ökostom fördern und den Unmut der Bevölkerung gegen Atomkraft sicherlich noch weiter nähren.

 

Atomkraft nein danke

weltweit meist die Ausnahme - die große Anti-Atomkraft-Bewegung

Wie sieht es weltweit aus, hat die Kathastrophe in Japan Politiker zum Umdenken bewogen?

 

Auch wenn US-Präsident Obama von vielen Menschen als Hoffnungsträger für eine neue Zeit gesehen wird, so hält er jedoch an seiner bisherigen Atompolitik fest. Selbst die Meiler die im Sankt-Andreas-Graben im Erdbebengebiet stehen bleiben am Netz. Manche Menschen in der Umgebung der Meiler denken an das Beben von 1906 welches San Francisco dem Erdboden gleich gemacht hat und besorgen sich Jodtabletten und Klebeband um sich auf eine atomare Katastophe bei einem Erdbeben vorzubereiten. Doch sind diese eher die Ausnahme. Eine Anti-Atomkraft-Bewegung gibt es so gut wie nicht. Wenig anders sieht es in unseren Nachbarländern Frankreich, Großbritanien und Russland aus.

 

Ein Hofnungsschimmer am Horizont zeigt sich aber in China. Eigentlich sollten im Land der Mitte bis 2015 die Zahl der 13 Meiler auf 38 Atomkraftwerke gesteigert werden. Doch angesichts der Situation in Japan hat man die Bauprojekte erst einmal auf Eis gelegt, mit dem Argument man wolle die Sicherheit der Baustellen prüfen. Man kann nur hoffen, dass China die Reaktorprojekte nicht weiterbauen lässt. Es ist doch ein Dilemma, dass Staaten, die die Möglichkeit haben, ihre Entwicklung von Anfang an Richtung Nachhaltigkeit auszurichten, die gleichen Fehler machen würden wie die jetzigen Industriestaaten. Im Sinne der Evolution, müsste man aus der Fehlentscheidung die Atomkraft so massiv zu fördern, gelernt haben. Die Entwicklung zu erneuerbaren Energien ist nicht aufzuhalten.

 

Inzwischen ist auch klar, dass viele Menschen es satt haben

auf Großprojekte für Erneuerbare Energien zu warten. Viele starten lieber eigene Projekte. Sei es, dass Sie als Anbieter von Beteiligungsprojekten die Erneuerbaren

Kleinwindkraftanlage auf Haus

Kleinwindkraftanlagen für den eigenen Atomausstieg

voranbringen oder als Installateur von kleinen Windrädern auf dem eigenen Hausdach oder im eigenen Garten. So ist der Leipziger Windependence ein Profiteur dieser Entwicklung. Windependece baut Windräder die nur 2 m hoch sind und nur sechs Kilo wiegen dafür aber bis zu 6 kWh Strom täglich erzeugen dies entspricht etwa dem Verbrauch eines sparsamen Haushalts. Die Leipziger kommen mit der Produktion kaum noch hinterher so stark ist die Nachfrage gestiegen.

 

Nutzen Sie die Chanchen die die Erneuerbaren Energien bringen. Wenn Sie 10.000€ investieren möchten, kaufen Sie ein kleines Windrad für 4.000€ und die restlichen 6.000€ investieren Sie in eine Anlage, die von den enormen Wachstumsraten im Erneuerbaren Energien Sektor profitiert. Hier gibt es die Anlagemöglichkeiten