Archiv für Mai 2011

Günstigere Strompreise mit erneuerbaren Energien

Dienstag, 31. Mai 2011

Erneuerbaren Energien verringern Klimaschäden, kurbeln die Wirtschaft an, stellen neue Jobs zur Verfügung, und ermöglichen mittelfristig günstigere Strompreise.

 

Germanwatch stellt in einer neuen Metastudie den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu Kosten und Nutzen der Erneuerbaren Energien in Deutschland dar. Daraus geht klar hervor, dass der volkswirtschaftliche Nutzen der Erneuerbaren Energien schon jetzt deutlich höher ist als die Mehrkosten.

 

„Es ist Zeit, Sachlichkeit in die Debatte um Kosten und Nutzen von Erneuerbaren Energien zu bringen. Es gibt für den privaten Stromkunden vorübergehende Mehrkosten, aber keine massiven Strompreissteigerungen durch den zügigen Ausbau. Die energieintensive Industrie ist selbst von diesen vorübergehenden Kosten weitgehend entlastet. Diese Mehrkosten können also kein Grund zur von interessierten Kreisen viel beschworenen Deindustrialisierung sein. Aus volkswirtschaftlicher Sicht hingegen lohnt sich der Ausbau der Erneuerbaren Energien schon heute. Und schon in wenigen Jahren wird die Belastung sinken und bald darauf sogar der Strompreis“, erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Konventionelle Kraftwerke tragen entscheidend zur Luftverunreinigung bei

Konventionelle Kraftwerke tragen entscheidend zur Luftverunreinigung bei

Die Kosten für den Strom aus erneuerbaren Energien werden zunächst einmal bis ca. 2020 höher sein als die für Strom aus konventionellen Energien. Zwischen 2020 und 2030 wird sich das Blatt jedoch wenden, da die Rohstoffe für konventionelle Kraftwerke voraussichtlich immer teurer werden.

 

Die Befürchtung, dass Deutschland durch den Ausbau der erneuerbaren Energien „deindustrialisiert“ werden könnte, ist unbegründet. Große Firmen zahlen kaum EEG-Umlage oder produzieren ihren Strom abgabefrei selbst. Zudem profitieren sie von den schon jetzt günstigeren Strompreisen durch erneuerbare Energien, wenn sie an der Strombörse selbst beziehen.

 

Die Vorteile der Energiewende sind sogar noch weit größer, wenn Umwelt- und Klimaschäden berücksichtigt werden. Der wahre Strompreis liegt dann beim fossilen Mix über 12ct/kWh. Wind und Wasser kosten dagegen nur 7,6 bzw. 6,5ct/kWh.

 

Bemerkenswert: Zwischen 1970 und 2010 wurde Kohle, Kernkraft und Braunkohle vom Staat mit insgesamt 551 Milliarden Euro subventioniert. Erneuerbare Energien dagegen haben bislang nur 39 Milliarden Euro Förderung erhalten.

 

(Quelle: Germanwatch)

 

Die Experten von Grünes Geld sagen Ihnen gern, wie Sie mit Hilfe Ihrer Geldanlagen den Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützen können. Zum Beispiel so:

Projekt Klima Monatssparen 50+
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme ab 50 Euro / Monat
Wertentwicklung 2009: 43,6% ;  2010: -0,7%
um Schwankungen auszugleichen, sollte die Anlagedauer mind. 8 Jahre betragen;
Besonderheiten a.) hinsichtlich Nachhaltigkeit, Volatilität, Sicherheit und Wertentwicklung optimiert
b.) Investition in die besten Unternehmen in Branchen wie Erneuerbare Energien, Klimaeffizienz oder Infrastruktur

 

Wattner SunAsset 2: Rekordvolumen und umgehende Investitionen

Freitag, 27. Mai 2011
Solaranlage

Wattner ist der aktivste öffentliche Solarinvestor von ganz Deutschland.

Anleger haben jetzt noch bis zu dem 30. Juni 2011 die Gelegenheit Anteile am Wattner SunAsset 2 zu ergattern. Vorraussetzung hierfür ist eine Mindestanlagesumme von 10.000 Euro plus 5% Agio. Die Laufzeit beträgt acht Jahre und endet im Dezember 2018.

 

Bereits im Oktober 2010 waren alle Anteile verkauft gewesen, da die Nachfrage danach allerdings weiterhin anhielt wurde die Platzierungsfrist einmalig verlängert. Möglich ist dies dadurch, dass es Wattner immer wieder gelingt neue Investitionen rechtzeitig bereitzustellen und da der Wattner-Einkaufsfaktor die Renditeerwartungen selbst bei abflachender Einspeisevergütung konstant hält.

 

Das Volumen des Fonds ist nun bereits knapp unter 35 Millionen Euro. Das bedeutet, dass der Fonds um die 140 Millionen Euro in Solarkraftwerke investieren wird.

 


 

Unser Tipp für Solarinvestments mit kurzer Laufzeit:  SunAsset 3


Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahren
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Wertentwicklung 2012-2016: 7,00%
2017-2018: 8,00%
2019: 119,3%
Besonderheiten a.) Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
b.) Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahrenc.) Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

 

 


 

Obwohl dieses rekordhafte Volumen so hoch ist, war es Wattner bisher immer möglich alle Mittel umgehend zu investieren. SunAsset 2 besteht ausschließlich aus deutschen Solarkraftwerken, die meisten davon befinden sich bereits am Netz und produzieren die Anlegerrendite. Wattner ist somit der aktivste öffentliche Solarinvestor von ganz Deutschland.

Retten Sie Ihr Geld Teil 2: Die deutsche Hyperinflation von 1918 bis 1923

Donnerstag, 26. Mai 2011

Im zweiten Teil unserer losen Serie „Retten Sie Ihr Geld“ möchten wir die Hyperinflation von 1918 bis 1923 betrachten. Außerdem ein paar Tipps, wie Sie mit nachhaltiger Geldanlage Ihr Geld auch über eine Inflation retten können.

 

(Gerne können Sie Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen nochmals nachlesen)

 

Der Beginn der Hyperinflation in Deutschland ist das Ende des ersten Weltkrieges. Denn die erste demokratisch gewählte deutsche Regierung muss Schulden aufnehmen, besonders um die Sozialleistungen für die Kriegsopfer zu finanzieren. Außerdem werden großzügig Subventionen gewährt um die Wirtschaft von der Produktion von Rüstungsgütern auf zivile Produkte  umzustellen. Und der größte Brocken sind wohl die Reparationsforderungen der Siegermächte: sie fordern insgesamt 132 Milliarden Goldmark.

 

Kinder vor Geldstapel

Bei Inflation gibt es viel Geld - aber wenig Geldwert. Sachwerte wie z.B. Waldinvestitionen sind gefragt.

Der Schuldendienst steigt in dramatische Höhen an: 126 % der Staatseinnahmen. Die Notenbank kennt eine Lösung: es wird Geld gedruckt, man entwertet die Mark. Im November 1923 lässt die Notenbank einen Geldschein über 100 Billionen Mark drucken. Der Zahlungsverkehr bricht zusammen, die Hyperinflation (mehr als 50% Entwertung pro Monat) ist da.

 

Die Folgen sind dramatisch, denn sie sorgen für eine Verarmung weiter Teile der Bevölkerung. In nur fünf Jahren sinkt der Reallohn auf nur noch 40% des Vorkriegsniveaus. Dem Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen können die Löhne nicht folgen. Oftmals zahlen die Unternehmen täglich Löhne und Gehälter aus. Und die Bevölkerung versucht ihr Bargeld schnellstmöglich in Sachwerte zu tauschen – denn am nächsten Tag ist die Markt schon wieder weniger wert.

 

Am schlimmsten trifft es die kleinen Leute. Deren Löhne, Gehälter und Renten steigen nicht schnell genug – müssten sie aber, denn sie werden für das tägliche Leben dringend gebraucht. Selbst Immobilienbesitzer waren häufig betroffen: die Mieteinnahmen stiegen nicht schnelle genug. Oftmals wurden die Immobilien deshalb verkauft – was aber auch nur eine kurze Erleichterung war, da das Bargeld wiederrum schnell an Wert verlor.

 

Gut kamen zum Beispiel Unternehmen weg, die rechtzeitig in Sachanlagen investierten und diese über Kredite finanzierten. Denn nicht nur die Staatsschulden verloren Ihren reellen Wert, sondern auch die Unternehmensschulden verflüchtigten sich in der Inflation.

 

Die Hyperinflation endete mit einem Währungsschnitt – die Goldmark wird im November 1923 abgelöst. Die Kriegsschulden Deutschlands sind mit einem Schlag auf nur noch 16,4 Pfennige weginflationiert worden.

 

Was lässt sich für Ihre nachhaltige Geldanlage daraus lernen: Schulden sind in Inflationsphasen tendenziell gut, haben aber andere Risiken (kann der Schuldendienst immer erbracht werden?). Ansonsten: Geldwerte meiden, Sachwerte suchen!

 

Geldwerte sind z.B. Bargeld, Tagesgeldkonten, Festgelder, Renten oder Anleihen.

 

Sachwerte sind z.B. Aktien und Aktienfonds, Solarfonds, Windkraftfonds, Waldfonds oder Wasserfonds oder Beteiligungen an Projekten.

Weiter informieren? Teil 3 über die Weltwirtschaftskrise 1929-1933.

 

Sommerzeit – Zeit über ein Wasserinvestment nachzudenken

Mittwoch, 25. Mai 2011

Kaum etwas wird in unserem täglichen Leben als so selbstverständlich hingenommen wie das Vorhandensein von Wasser. Wir trinken es, wir waschen damit, wir duschen, kochen, bewässern unsere Gärten kurz, wir verbrauchen es weil seine Existenz für uns so selbstverständlich wie die Luft.

 

Wir wissen zwar wie bedeutend Wasser, als Grundstein allen Lebens ist, aber wir nehmen es, unserer geogrphischen Lage sei Dank, als gegeben hin. Die anhaltende Abholzung von natürlichen wasserproduzierenden Resourcen wie den Regenwäldern, extensiver Rohstoffabbau und das weltweite Abschmelzen von Gletschern, um nur einige Faktoren zu nennen, sind Vorboten, dass Wasser auch bei uns, zukünftig  knapper und somit teurer werden kann.

Eine massive Knappheit, wie sie jetzt schon in Teilen Südeuropas vorkommt, ist in Deutschland aber (noch?) nicht so stark zu befürchten. Mit durchschnittlichen knapp 130 Litern liegen wir nicht gerade an der Spitze der Wasserverschwender der Industrienationen. Allerdings wirken sich die wasserverbrauchenden Agrarimporte ebenso negativ auf den deutschen Durchsnittsverbrauch aus, wie der extrem starke Wasserverbauch unserer Exportindustrie.

Würde man diesen Verbrauch umrechnen würden sich die 130 Liter allerdings vervielfachen. Es ist also eine  Überlegung wert eine Investition im Bereich Wasser als Beimischung seines Depots ernsthaft in Betracht zu ziehen.

 

Mit den Angeboten von Grünes Geld investieren Sie nicht nur im Bereich Wasser, Sie fördern auch die Entwicklung neuer  Wassertechnologien und die Suche nach innovativen Lösungen für die Wasserproblematik in Schwellenländern. Mehr Informationen über dieses interessante Investment finden Sie hier:
Investieren in Wasser

 

Wir von Grünes Geld beraten Sie gern.

Erneuerbare auch in den USA im Aufwind

Montag, 23. Mai 2011

 

Das Beratungshaus Roland Berger und die deutsch-amerikanische Handelskammern haben mehr als 140 amerikanische und deutsche Unternehmen mit Niederlassungen in den USA für die Studie „German American Renewable Energy Outlook“ befragt.

 

 

Das Ergebnis lässt Investoren im Bereich erneuerbare Energien strahlen:

 

In den USA sind die Erneuerbaren Energien stark im Aufwind. Die Branche zeigt sich optimistisch, vor allem für die Bereiche Photovoltaik und Onshore-Windkraft.

Aufwind für Erneuerbare

Auch in den USA geht es voran mit Windenergie

 

52 Prozent der Befragten Unternehmen gehen von einem Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent in den nächsten fünf Jahren aus. Auch als Jobmaschine dienen die Erneuerbaren Energien: In den nächsten fünf Jahren erwarten 43 Prozent der Firmen einen Personalaufbau von mehr als zehn Prozent pro Jahr. Dies dürfte dem, derzeit schwächelnden, amerikanischen Arbeitsmarkt sicherlich dienlich sein. Auch in den USA steigt die  Erwartung, dass sich der Energiemix in den USA sowohl kurz- als auch langfristig erheblich verändern wird. All dies stärkt die Zuversicht der befragten Unternehmen. Doch die Erwartungen sind nicht uneingeschränkt positiv. Trotz der guten Aussichten könnte das schwierige Wirtschaftsumfeld und die damit verbundene Kreditknappheit ein erhebliches Problem für viele Greentech-Unternehmen darstellen – wobei sich eher amerikanische Unternehmen als deutsche Firmen deswegen sorgen.

 

Die Studie in englischer Sprache finden Interessierte zum Download auf den Seiten von Roland Berger.

 


Investments im Bereich erneuerbare Energien finden Interessierte hier.

 

 

Steuervorteile nach neuer Regelung zu Fondsanteilen

Freitag, 20. Mai 2011
Euroscheine und Münzen

Durch die neue Regelung entstehen Steuervorteile für Fondsinhaber.

Von großzügigen Steuervorteilen kann ein jeder profitieren, der Anteile an geschlossenen Fonds geschenkt bekommt. Selbst dann, wenn über einen Treuhändler die Anteile gehalten werden.  Die Oberfinanzdirektion Frankfurt gab dies in einem Erlass (Az.: S 3811 A – 32 – St 119) bekannt.

 

Bisher war die Handhabung so, dass ein Anteil an geschlossenen Fonds, der über einen Treuhändler gehalten wurde, mit dem stets aktuellen Verkehrswert angesetzt wurde. Nun gehen ausschließlich 15% in die Berechnung bei gewerblichen Fonds mit ein. Dadurch kann bis zu 2,7 Millionen Euro an den Nachwuchs steuerfrei verschenkt oder vererbt werden.

 


 

Unser Tipp für erbrecht-optimierte Projekte: SunAsset 3

 


Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Erwartete Ausschüttung 2012-2016: 7,00%
2017-2018: 8,00%
2019: 119,30%
Besonderheit – Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
– Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren 

– Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energienträger

 

Alle Informationen Button

 


 

Bei Immobilenfonds kommt es zu Vorteilen bei noch offenen Fällen von der Zeit noch vor der Erbschaftssteuerreform 2009. Der Grundbesitz wird hierbei dann nur zu rund 50% anstatt 100% vom Fiskus angesetzt.

 

Quelle: Financial Times Deutschland

9,3 Milliarden Menschen bis 2050 auf der Erde

Donnerstag, 19. Mai 2011

Atlas, der die Last der Erde auf seinen Schultern trägtMomentan hat die Weltbevölkerung eine Anzah von knappen sieben Milliarden Menschen. Der sieben milliardste Mensch soll laut Berechnungen am 31. Oktober 2011 geboren werden. Bis 2050 soll die Bevölkerungsanzahl auf 9,3 Milliarden Menschen anwachsen. Das sind etwa 200 Millionen Menschen mehr als 2009 von den Vereinten Nationen geschätzt wurden. Bis 2100 sollen rund 10,1 Milliarden Menschen die Erde bevölkern.

 

Das Bevölkerungswachstum spielt sich so gut wie nur in den Entwicklungsländern ab. Allein auf dem schwarzen Kontinent wird sich die Bevölkerung von 1,02 auf etwa 3,6 Milliarden Menschen bis 2100 verdreifachen. In Europa allerdings wird es zu einer Abnahme der Bevölkerung kommen. Aktuell leben dort 738 Millionen Menschen, bis zum Jahre 2100 werden es nur noch schätzungsweise 674 Millionen Menschen sein.

 

In den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt nimmt die Bevölkerung am deutlich schnellsten zu. Das ist ein extremes Problem bei der Bekämpfung der Armut.  In solchen Ländern bekommt eine Frau im Durchschnitt 4,4 Kinder. Es wird angenommen (oder eher gesagt: gehofft), dass bis 2100 nur noch 2,1 Kinder pro Frau gebährt werden. In den etwas fortgeschritteneren Entwicklungsländern liegt die Fertilitätsrate bei 2,7 und soll in 90 Jahren nur noch 2,0 betragen.

 

 


 

Unser Tipp für eine sozial verantwortliche Geldanlage: Soziale Verantwortung Einmalsparen Ethik

 


Anlage Soziale Verantwortung Einmalsparen Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 500 Euro
Wertentwicklung 2009: 2,24%2010: 6,06%
Besonderheit – Sehr stabile Wertentwicklung 

– Täglich kündbar

– Sie bringen Menschlichkeit in die Welt

– Ethik-Kriterien werden berücksichtigt

 

 


 

 

Das extreme Wachstum der Weltbevölkerung sorgt nicht bloß für mehr Armut, es hat ebenso auch Umweltprobleme zur Folge und der Weltmarktpreis für Nahrungsmittel wird aufgrund dessen aller Wahrscheinlichkeit nach auch steigen.

 

Die Weltbevölkerung ist jedoch nicht bloß am wachsen, sondern auch am altern. Laut neuesten Erkenntnissen der Vereinten Nationen wird das Medienalter (= das Alter, das die Bevölkerung in eine jüngere und eine ältere Hälfte teilt) von momentan 29 bis zum Jahre 2100 auf 42 steigen.

Energie vom Kraftwerk Mensch

Mittwoch, 18. Mai 2011

Schritt für Schritt auf dem Weg zur Energiewende

Abendliche Schaufensterbummel können in Zukunft im wahrsten
Sinne des Wortes gänzlich zu Lasten der Männerwelt gehen.
Sie finanziert dank ihrer stärkeren Gewichtung auch noch die Ausleuchtung
der begehrten Schaufensterauslagen.
Laut einem Bericht der Sendereihe hitec von 3Sat entwickeln Forscher
Bodenplatten, die die menschliche Bewegungsenergie in elektrische
Energie umwandelt.
Das Projekt „Trott Elec“ könnte in den Innenbezirken großer Städte
zu einem erheblichen Teil zur Energieeinsparung beitragen.
Das Projekt steckt noch in der Anfangsphase und es wäre wünschenswert
wenn solche innovativen Ideen die Förderung erhalten würden
die ihnen gebührt.
Die Aussage Schritt für Schritt zur Energiewende ist hier nicht nur ein Wortspiel.

Schattenseiten des blühenden Handels mit dekorativen Blumen

Dienstag, 17. Mai 2011

In den fünf Auktionssälen in Aalsmeer/Holland werden pro Tag fast 20 Millionen Schnittblumen und über 2 Millionen Topf- und Grünpflanzen verkauft. Vor Weihnachten, Ostern, Muttertag und Valentinstag steigen die Zahlen sogar noch bis auf das Dreifache. Der Blumenhandel floriert ! Aber auf wessen Kosten ? Die Gewinne werden nicht in den Erzeugerländern wie Kenia, Simbabwe, Kolumbien oder Ecuador gemacht, sondern im Norden. Laut Berechnungen der Initiative Vamos e.v. werden beispielsweise in Kenia am See Naivasha seit 1980 Blumen angebaut. Pro Hektar und Tag werden 60 Kubikmeter Wasser benötigt, das inzwischen für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung fehlt. Zudem wird der See durch Dünger und Pflanzenschutzmittel massiv verunreinigt – die Arbeiterinnen kommen mit diesen von der Weltgesundheitsorganisation als hochgiftig eingestuften Substanzen unmittelbar in Kontakt. Proteste werden gewaltsam unterdrückt. Ähnlich sieht es in den anderen Herstellerländern aus.

Kommerzieller Anbau von dekorativen Blumen - meistens unter Ausbeutung von Mensch und Natur

Blumenkauf mit gutem Gewissen ?

 

Je höher die Nachfrage nach fair gehandelten Schnittblumen, desto mehr wird auch die Produktion dieser Blumen unterstützt und gefördert.

Erkennen kann man fair gehandelte Schnittblumen an folgenden Labeln:

 

Das Flower Label Program (FLP) garantiert umfangreiche festgelegte Standards an sozialen und umweltfreundlichen Kriterien.

 

Auch das Fairtrade Siegel steht für Produkte, die zu fairen Bedingungen gehandelt werden. Fairtrade Partner erhalten zudem eine Prämie, mit der soziale Projekte finanziert werden. Fairtrade Blumen gibt es inzwischen in vielen Supermärkten und bei Blumenketten.

 

Internationale soziale und ökologische Standards sind die Grundlage auch für die Organisation fair flowers fair plants (FFP). 80% der mit dem Siegel FFP versehenen Pflanzen kommen aus den Niederlanden. Ebenfalls von dort kommt das MPS-Siegel, das Züchter, Händler und Exporteure zertifiziert.

 

Das Bioland-Siegel zeichnet deutsche Ökoblumen aus.

 

Durch den Kauf von fair gehandelten Produkten helfen Sie mit, den Lebensstandard der Menschen in den Herstellungsländern entscheidend zu verbessern, angemessene Löhne und Arbeitsbedingungen herzustellen und Kinderarbeit zu vermeiden. Wenn Sie mehr über die Wirkung Ihres angelegten Geldes im sozialen und ökologischen Bereich erfahren möchten, stehen Ihnen die Experten von Grünes Geld gern zur Seite.

 

Atomausstieg kein rein deutsches Thema

Freitag, 13. Mai 2011

Deutschland hat zwar den ersten Schritt zur Energiewende getan, andere Ländern tun uns dies jedoch nun gleich, ein Umdenken setzt vielerorts ein.

 

In Italien hat 2008 der Premierminister Silvio Berlusconi den Wiedereinstieg in die Atomenergie ausgerufen. Nach der Katastrophe in Fukushima wurde die Rückkehr jedoch prompt um ein Jahr von der Regierung verschoben. Mitte April wurde schließlich sogar beschlossen, das Wiedereinstiegsgesetz komplett zu streichen.

 

Im Nachbarland Schweiz ist die Situation ähnlich wie hier in Deutschland. Sozialdemokraten und Grüne sind für einen Ausstieg aus der Atomenergie, die Liberalen und Christdemokraten sind sich jedoch noch unschlüssig. Die Regierung der Schweiz hat nach dem Japan-Unglück die Bewilligungsverfahren für drei Ersatz-Atomkraftwerke ausgesetzt und für die restlichen fünf bestehenden alten Meiler eine Sicherheitsprüfung angeordnet. Im Jahr 2014 wird wahrscheinlich eine Abstimmung stattfinden, ob in der Schweiz überhaupt noch neue Meiler errichtet werden sollen.

 


 

Unser Tipp für eine atomfreie Geldanlage: Neue Energien V Sparpläne

 


Anlage Neue Energien V Sparpläne
Laufzeit 25 Jahre
Mindestanlagesumme 5.250 Euro
Rendite 2018: 10%

2036: 15%

Besonderheit – Fördert „Erneuerbare Energien“ wie Windkraft, Solar oder Bio-Energie
– Nutzt staatlich garantierte Einspeisvergütung für kalkulierbare Einnamen

– Jetzt als Sparplan für monatliche Einzahlungen

 

 


 

Auch in Frankfreich wird zwischen den rechten und linken politischen Kräften über den weiteren Verlauf der Atomenergie diskutiert. Die Sozialisten sind für einen Ausstieg aus der „Nur-Atomkraft-Strategie“.

Die USA lässt sich von der Atom-Katastrophe recht unbeeindruckt. Zwar hat die US-Atombehörde NRC eine Sicherheitsüberprüfung für alle Atomprojekte angeordnet, die Betreiber machen jedoch ohne jegliche Veränderung weiter wie auch zuvor. In der Politik hingegen werden sich nun so langsam Gedanken über die Atomenergie gemacht.

 

Aufgrund der Planwirtschaft ist die Energiepolitik in China exakt festgeschrieben in Fünfjahresplänen. Man kann es deshalb als Überraschung betrachten, dass bereits vier Tage nach dem Reaktorunglück die chinesische Regierung alle Genehmigungsverfahren für neue Meiler auf Eis legte. Dies soll dazu dienen Zeit zu gewinnen um sich genaue Gedanken über die nächsten Schritte machen zu können.