Archiv für Februar 2012

Heute ist wieder ein Segenstag für Banken – Zweiter EZB Tender zu 1%

Mittwoch, 29. Februar 2012

Bereits im Dezember 2011 hat sich die EZB einen Drei-Jahres-Tender einfallen lassen um Banken und Wirtschaft  zu stabilisieren. Sie stellt allen Banken im Euro Raum die Möglichkeit sich für 3 Jahre Geld von der EZB für 1% Zinsen zu leihen. Bonitätsprüfungen gab es keine, jeder wurde bedient zum gleichen Zinssatz. Im Dezember flossen so 500 Milliarden von der EZB zu den Banken.

 

Die Absicht der EZB war es, die Banken mit Kapital auszustatten um damit Unternehmenskredite zu ermöglichen  und somit die Wirtschaft vor allem in den ins Schwanken gekommenen Euro Ländern zu stabilisieren. Bislang wurde jedoch das Kapital haupsächlich dafür genutzt um die eigenen Taschen zu füllen. Über sogenannte Arbitrage Geschäfte wurden stattliche Gewinne eingefahren. Während man sich das Geld für 1% Zinsen von der EZB leiht, kauft man dafür italienische oder spanische Staatspapiere die deutlich höher rentieren. Somit ein gutes Geschäft für die Bankhäuser jedoch ein schlechtes Geschäft für die Steuerzahler in den europäischen Ländern.

 

Heute steht der zweite EZB Drei-Jahres-Tender zur Verfügung. Bedient wird jeder der möchte, vorausgesetzt er ist eine Bank. Experten gehen von einem höheren Volumen aus im Dezember, denn es wird sicherlich Nachahmer geben zu denen, die sich im Dezember so doch einige Gewinne gesichert haben. Abgerufen wurden 529 Milliarden Euro.

Liquiditätsschwemme sorgte für steigende Kurse

Im Dezember sorgte die Liquiditätsschwemme für steigende Kurse

Wohin könnte das Geld fließen außer in höherrentierliche Staatsanleihen? Sicherlich ist die Liquiditätsschwemme der Banken auch eine Möglichkeit für diese in Rohstoff- und Aktienmärkte zu investieren. Auch wenn dies nur in begrenztem Maße möglich ist, da hier eine relativ hohe Eigenkapitalunterlegung notwendig ist. Zu erwarten ist also eine weitere Ralley an den Märkten.

 

Zeit also um sich als Privatperson Gedanken zu machen, wie die Finanzen aufgebessert werden können. Leider können wir Privatmenschen nicht einfach zur EZB gehen und uns für 1% Geld leihen und dies dann bei Grünes Geld in Musterdepots zu investieren. Somit bleiben nur bisher aufgebaute Ersparnisse. Diese sind jedoch bei nachhaltigen Geldanlagen gut angelegt.

 

Interessant wäre es, zu wissen, wie nachhaltige Banken wie die GLS oder Triodos zu dem 1%Euro-Tender stehen. Wäre es doch für sie auch eine Möglichkeit Mittel zu bekommen um den Greentech Sektor zu unterstützen und zu finanzieren.

 

Leider sind diese Banken noch nicht „to big to fail'“ so dass ein wirklich nachhaltiges Handeln notwendig ist. Anders als bei herkömmlichen Großbanken, von denen sich manche bereits in Schieflage befinden. Wenn eine dieser Banken erst den Status erreicht hat, dass sie groß genug ist um fallengelassen zu werden, sind der Risikofreude keine Grenzen mehr gesetzt. Jedem Privatanleger ist das Moral Hazard Problem wohlvertraut. Je höher die bereits erlittenen Verluste sind, desto höher ist auch die Bereitschaft alles auf eine Karte zu setzen, denn nur so besteht die Möglichkeit Verluste durch hohe Gewinne wieder auszugleichen. Hohe Gewinne jedoch stehen meist auch hohen Risiken gegenüber.

Also bis ans Ende gedacht, steigen wohl insgesamt die Risiken und die ursprüngliche Intention der Politik und  EZB, die für einen Risikoabbau in den Bilanzen sorgen soll, wird ad absurdum geführt.

 

Es bleibt spannend, wie hoch die Rechnung am Ende für die europäischen Steuerzahler ausfallen wird oder ob die Geschichtsbücher den politischen und monetären Lösungen huldigen werden.

 

Auch in 2011 mehr Ökofonds

Dienstag, 28. Februar 2012
Nachhaltige Geldanlagen

36 nachhaltige Fonds wurden 2011 neu in die SBI-Datenbank aufgenommen. Der Aufwärtstrend von Ökofonds und Co besteht somit weiterhin.

Sustainable Business Institute (SBI), der Herausgeber der Marktplattform www.nachhaltiges-investment.org, hat auch für das Jahr 2011 die Marktentwicklung der nachhaltigen Investments veröffentlicht.

Laut deren Aussage waren am 31.12.2011 insgesamt 357 nachhaltige Publikumsfonds (Ökofonds) in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz zum Vertrieb berechtigt. Das Volumen betrug für die 357 Umweltfonds zu diesem Zeitpunkt rund 30 Milliarden Euro.

 

Das SBI sieht einen Fonds als nachhaltig an, wenn dieser in gesondertem Maße auf soziale, ökologische oder ethische Kriterien achtet. Verlassen tut sich das SBI hierbei auf die eigenen Angaben der Fondsgesellschaften, welche aus den Fondsprospekten und Factsheets entnommen werden.

36 neue nachhaltige Fonds wurden in 2011 in die Datenbank der Sustainable Business Institute aufgenommen. Es handelt sich hierbei um sowohl komplett neue Fonds, aber auch um Fonds die sich nachträglich auf Nachhaltigkeit spezialisiert haben oder um Fonds, die bereits im Ausland, jedoch noch nicht im deutschsprachigen Raum zugelassen waren. Die neu aufgenommenen Fonds waren mit rund 2,5 Milliarden Euro investiert.

 

An Aktienfonds waren zum 31.12.2011 genau 197 vorhanden, welche mit insgesamt 18,2 Milliarden Euro investiert waren. Aktienfonds, die bereits Ende 2010 aufgelegt wurden, besaßen eine recht unterschiedliche Performance. Die Bandbreite reicht hierbei von plus 11% bis zu minus 60%. Grund für die starken Abweichungen ist, dass sich die Aktienfonds jeweils stark voneinander unterscheiden. Es gab einheitliche internationale Fonds genauso wie regional spezialisierte Fonds, deren Fokus beispielsweise auf Technologie lag.

 

53 Rentenfonds mit einem insgesamten Volumen von 5,5 Milliarden Euro wurden am Ende von 2011 aufgelistet. Die Performance der Rentenfonds1 schwankte zwischen plus 19% und minus 11%. 4,6 Milliarden Euro waren in 60 Mischfonds investiert. Deren Performance reichte von plus 8% bis minus 41%.  17 Dachfonds wurden mit rund 570 Millionen Euro investiert. Deren Performance lag zwischen minus 0,5% und minus 23%.

 

Des Weiteren gab es 24 nachhaltlige ETFs, deren Volumen etwa 600 Millionen Euro betrug und sechs Microfinancefonds, die mit ca. 550 Millionen Euro investiert wurden. Die Performance der ETFs lag zwischen plus 5% und minus 38% und die Performance der Microfinancefonds erstreckte sich von plus 3% bis plus 2,5%.

 

Insgesamt betrachtet ist somit ein erneuter Anstieg von nachhaltigen Investments festzustellen. Das Sortiment an Ökofonds und sozialen Fonds nimmt bei nachhaltigen Banken bzw. Umweltbanken stetig zu.

 


 

Folgen Sie dem Trend und investieren auch Sie in Ökofonds: Einmalsparen Sicherheit 2000+ Ethik

 


Projekt Einmalsparen Sicherheit 2000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 2.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 9,8%
2010: 1,3%
2011: – 0,01%
Besonderheit – langfristig stabile Wertzuwächse
– täglich kündbar
– Sie investieren nachhaltig
– alle ausgewählten Nachhaltigkeitsfonds berücksichtigen strenge Ethik-Filter

 

Alle Informationen

 


1) Die Performance bezieht sich lediglich auf bereits in 2010 aufgelegte Rentenfonds. Dies gilt auch für alle anderen Fondsarten.

Jetzt zuschlagen: Grünes Geld Solarfonds für Deutschland noch mit hohen Einspeisevergütungen

Montag, 27. Februar 2012
Kürzung-Einspeisetarif

Bereits ab dem 9. März gilt für neu ans Netz gehende Solaranlagen ein geringerer Einspeisetarif.

Nun ist es also so weit: Das Umwelt- und Wirtschaftsministerium kam zu einem Entschluss zwecks der Solarförderung. Statt dem ursprünglichen Termin, dem 1. Juli, wurde nun der 9. März entschieden, ab dem eine Reduzierung der Solarförderung gelten soll. Die vereinbarten Kürzung finden aber nicht nur früher, sondern auch in stärkerem Ausmaße wie zunächst erwartet statt. Für ab dem 9. März ans Netz gehende Freilandflächen beläuft sich die Tarifkürzung auf 24,7%. Ab dem 1. Mai ist eine weitere monatliche Reduzierung der Fördersätze um konstante 0,15 ct/kWh geplant. Des Weiteren erhält nur noch 90% der erzeugten Energie eine Förderung.

Diese Entscheidung ist für Erneuerbare Energien Fonds auf Basis Solar ein herber Schlag, denn aus jetziger Sicht werden Solarbeteiligungen dadurch nicht mehr lohnenswert sein.

 

Daher ist es empfehlenswert in Solarfonds zu investieren, deren Anlagen bereits vor dem 9. März ans Netz gehen bzw. bereits gingen. Grünes Geld schlägt Ihnen daher vor, in folgende zwei Solar Fonds zu investieren:

 

 

1.) CleanTech Solar 8 :

 

Bei diesem Solarfonds ist der hohe Einspeisetarif für die gesamte Laufzeit über gesichert, da bereits 2011 alle vorhandenen Anlagen des Gesamtportfolios ans Netz gegangen sind. Eine weitere in Planung stehende Anlage in Greiz, welche erst im April diesen Jahres fertig errichtet sein wird, kann aufgrund der jetzigen Beschlüsse hingegen nicht in den Fonds mit aufgenommen werden. Das Restplatzierungsvolumen verringert sich daher auf etwa 3,5 Mio. Euro.

 

 

Alle Informationen zum CleanTechSolar 8

 

2.) SunAsset 3 :

 

Auch bei diesem Solarfonds spielen die Tarifkürzungen keine Rolle. Grund dafür ist, dass Wattner einen Einkaufsfaktor vom 9,1-fachen des Jahresertrages festgelegt hat. Das bedeutet, dass der Fonds allerhöchstens das 9,1-fache der erzielbaren Jahreserträge für den Kauf eine neuen Solaranlage zahlt. Die Folge daraus ist, dass, wenn die Einspeisevergütungen sinken (und dadurch auch die Jahreserträge zurück gehen), sich der Einkaufspreis des Kraftwerks ebenfalls reduzieren muss um gekauft werden zu können.#

 

 

Alle Informationen zum SunAsset 3

Nachhaltigkeit spielt bei Immobilien eine immer größere Rolle

Freitag, 24. Februar 2012
nachhaltige immobilien

Immobilieninvestoren setzen immer mehr auf Nachhaltigkeit bei Gebäuden.

Viele nachhaltige Investments enthalten  Immobilien die aufgrund Ihrer Bauweise als besonders nachhaltig gelten. Ob eine Immobilie als nachhaltig anzusehen ist, stellt sich jedoch häuftig als ein Problem heraus, da eindeutige Beurteilungskriterien dafür kaum vorhanden sind. Dies fand die Hamburger Union Investment Real Estate GmbH in Folge einer Investorenumfrage fest. Insgesamt 167 Immobilieninvestoren, welche aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien stammen, wurden dafür befragt. Ausschließlich jedes fünfte Beurteilungskriterium für nachhaltige Gebäude wurde als eindeutig angesehen.

 

Der Umfrage zufolge finden 83% der Befragten, dass der Primärenergieverbrauch eine „besonders wichtige Kennzahl“ für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden ist. 67% denken das selbe auch über die Lebenszykluskosten. Vorallem deutsche Investoren schenken den Lebenszykluskosten große Aufmerksamkeit. Ersichtlich ist dies anhand einer 80%igen Zustimmung der deutschen Immobilieninvestoren. Frankreich (64% Zustimmung) und Großbritannien (46% Zustimmung) bewerten die Lebenszykluskosten hingegen als nicht so extrem wichtig.

 

Des Weiteren mussten die Umfrageteilnehmer angeben, ob sie die Kennzahlen objektbezogen oder nutzungsbezogen erheben. 74% gaben hierbei Ersteres an und 32% beantworteten mit nutzungsbezogen. Kennzahlen vollständiger Portfolien waren kaum vorhanden. Lediglichlich ein Viertel der Investoren gaben an, die Kennzahlen portfoliobezogen zu erheben.

 

Des Weiteren fand  die Studie heraus, dass nachhaltige Immobilieninvestments sehr gefragt sind in Europa. Laut Angaben der Befragten wollten 60% in naher Zukunft verstärkt in nachhaltige Immobilien investieren. Insbesondere Versicherungen und Pensionskassen sprachen sich dafür aus. Auch Umweltbanken richten ihren Fokus besonders auf nachhaltige Immobilien. Die Modernisierung von Immobilien um diese nachhaltiger zu gestalten besitzt in etwa den selben Stellenwert wie die Neuentwicklung von Green Buildings.

Deutsche Bank stürzt im Nachhaltigkeits-Ranking ab

Donnerstag, 23. Februar 2012
Deutsche Bank

Die Deutsche Bank fiel beim Ranking rapide von Platz 10 auf Platz 24.

Alle zwei Jahre findet von der internationalen Nachhaltigkeitsratingagentur Sustainalytics eine Auswertung statt, die besagt wie nachhaltig DAX-Unternehmen wirtschaften. Bewertet wird dabei anhand der Kriterien Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Die Studie gehört zu den umfangreichsten und aussagekräftigsten Studien ihrer Art. Unternehmen mit einer schlechten Platzierung haben nur eine geringe Chance in Umweltfonds und Soziale Fonds aufgenommen zu werden.

 

Platz 1 und 2 der nachhaltigsten DAX-Unternehmen gehen wie bereits vor zwei Jahren an BMW und Henkel. BMW besticht vorallem durch einen erneut geringeren CO2-Ausstoß seiner Fahrzeuge sowie einer umweltfreundlicheren Produktion. Henkel punktet anhand von weiter gesteigerten Standards bei Zulieferern.

 

Der große Verlierer des diesjährigen Ratings ist die Deutsche Bank.  Sie fiel von Platz 10 auf Platz 24 und ist somit alles andere als eine nachhaltige Bank. Als Grund dafür nannte der Sustainalytics-Analyst Klug vorallem „kontroverse Geschäftstätigkeiten, die zuletzt auch für Schlagzeilen in den Medien gesorgt hatten“. Punktemäßig blieb die Deutsche Bank auf fast dem selben Stand wie vor 2 Jahren, während die meisten anderen DAX-Unternehmen hingegen an Punkten gewinnen konnten.

 

Die Schlusslichter des Ratings sind mit Platz 28, 29 und 30 die Unternehmen Commerzbank, Fresenius Medical Care und Fresenius.

 

Mit Platz 24 und Platz 28 liegen die im DAX vertretenen Banken deutlich weit hinten. Als nachhaltige Banken sind sie überhaupt nicht zu bezeichnen. Viele Kunden bemerken dies, daher steigt die Interesse an Umweltbanken wie Ethikbank, Umweltbank oder GLS Bank immer mehr. Einen Vergleich der Umwelt Banken haben wir bereits im November 2011 an dieser Stelle gezogen.

 

Hier die komplette Rating-Liste:

 

 

Gesamtrang 2011 Unternehmen         Punkte 2011       
1 BMW 83,0
2 Henkel 81,7
3 Volkswagen 79,1
4 Eon 77,7
5 SAP 77,4
6 Munich Re 77,2
7 BASF 76,4
8 Dt. Telekom 76,0
9 RWE 75,5
10 Deutsche Börse 73,9
11 Linde 73,4
12 Metro 72,3
13 Adidas 72,2
14 Merck 71,0
15 Deutsche Post 70,8
16 Bayer 70,5
17 Allianz 69,8
18 MAN 68,4
19 Daimler 68,3
20 Dt. Lufthansa 68,1
21 Siemens 67,7
22 Infineon 67,4
23 Heidelb. Cement 64,8
24 Deutsche Bank 64,8
25 Beiersdorf 64,5
26 K+S 64,2
27 ThyssenKrupp 63,9
28 Commerzbank 62,5
29 FMC 57,8
30 Fresenius 54,5

 

 

Preise für Solarmodule beginnen zu steigen

Mittwoch, 22. Februar 2012
Solarmodule

Aufgrund von geringen Lagerbeständen der Hersteller sind die Preise für Solarmodule am steigen.

Jeden Monat veröffentlicht ECOreporter in Zusammenarbeit mit pvXchange einen Bericht über die Preisentwicklung auf dem Markt für Solarmodule. Diese Veröffentlichung ist stets interessant für Inhaber von nachhaltigen Investments, insbesondere von Solar Fonds Besitzern, deren Solarfonds erst noch investieren müssen. Bei den von Grünes Geld aktuell angebotenen deutschen Solarfonds SunAsset 3 und CleanTech 8 ist das nicht der Fall – dort sind die Anlagen weitgehend bereits in Betrieb. Der Bericht beschäftigte sich mit der Preisentwicklung im Januar diesen Jahres.

 

Insgesamt ist festzuhalten, dass im Januar die Preise geringer waren als im Vormonat Dezember, jedoch ist besonders in der zweiten Hälfte des Monats ein leichter Preisanstieg festzustellen. Vorallem bei chinesischen Herstellern war dieser Trend zu erkennen.

 

Grund dafür sind nicht ausreichende Lagerbestände der Hersteller. Nachdem der Zubau in Deutschland für 2011 verkündet und eine Debatte über stärkere Kürzungen in die Welt hervorgerufen wurde, stieg die Nachfrage für Solarmodule deutlich an. Die Hersteller hatten mit solch einer Nachfrage nicht gerechnet. Sie senkten deshalb sogar ihre Produktion im Vergleich zum Vorjahr. Des Weiteren kommt noch hinzu, dass aufgrund des starken Absatzes im Monat Dezember die Lagerbestände ohnehin sehr geschrumpft waren.

 

Ganz aktuell hat auch die Bundesregierung auf die Preissteigerung reagiert. Die bereits angekündigte Kürzung der Solar-Förderung zum 1. Juli 2012 fällt moderater aus als erwartet. Bundeswirtschaftsminister Rösler und Bundesumweltminister Röttgen einigten sich wohl auf Eckpunkte, die nur eine milde Kürzung, allerdings bereits ab 1.4.2012, vorsehen. Die diskutierte Deckelung der Anzahl der neuen Anlagen soll wohl vom Tisch sein, so die FTD in ihrer heutigen Ausgabe.

 

 


 

Ohne Risiko für Senkung der deutschen Einspeisevergütung:
CleanTech Solar 5 Italien (bei uns ab nur 5.250 € Mindestsumme)

 


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Mindestanlagesumme 5.250 EUR (inkl. Agio)
Ausschüttungen 2012 und 2013: 7,25%
2014 und 2015: 7,5%
2016: 8%
2017: 8,5%
2018: 9%
2019: 146,65%
Besonderheit – investiert in schlüsselfertige Solarparks in Italien
– Die italienischen Einspeisevergütungen, die ebenfalls auf 20 Jahre garantiert sind, sind aufgrund ihrer Gestaltung inflationsgeschützt
– Sie helfen den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung zu unterstützen

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Ökoworld: Für viele Unternehmen ein Ziel – in die Nachhaltigkeitsfonds kommen

Mittwoch, 22. Februar 2012

 

Ökoworld ist die ausschließlich ethisch-ökologisch arbeitende Fondsgesellschaft und kann auf 30 Jahre Erfahrung zurück greifen. Im Interview des Geschäftsführers Ralph Prudent erklärt er Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker, dass die Unternehmen sich mittlerweile aktiv bemühen, in die großen Nachhaltigkeitsfonds aufgenommen zu werden – und werden dabei natürlich immer nachhaltiger. Und auch finanziell sind die nachhaltigen Investments attraktiv und warten mit einem überzeugendem Rendite / Schwankungsbreite Verhältnis auf.

 

In unseren Musterdepots sind die Ökoworld Produkte öfters vertreten:

 

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Golfstrom erwärmt schneller als bisher vermutet

Donnerstag, 16. Februar 2012
Golfstrom

Im Gegensatz zum restlichen Ozean hat sich der Golfstrom im letzten Jahrhundert zwei- bis dreimal so schnell erwärmt.

Der Golfstrom zählt zu den stärksten Meeresströmen der Welt und sorgt  dafür, dass in Mittel- und Nordeuropa ein relativ mildes Klima herrscht. Sein Ursprung liegt im Golf vom Mexiko. Von dort aus befördert der Strom bis zu 100 Millionen Kubikmeter Wasser pro Sekunde nach Norden entlang der Ostküste Amerikas. Aufgrund des Klimawandels befürchten viele Forscher einen Temperaturanstieg des Golfstroms. Für genauere Prognosen fanden eine Reihe an Untersuchungen statt. Zuletzt beschäftigte sich ein international zusammengesetztes Forscherteam damit, wie sich der Golfstrom, sowie weitere westliche Randströme, im vergangenen Jahrhundert entwickelt haben.

 

Die  Studie wurde am 29. Januar in der Fachzeitschrift „Nature Climate Change“ veröffentlicht und brachte als Ergebnis hervor, dass sich das untersuchte  Stromsystem dreimal so schnell wie der restliche Ozean erwärmt hat. Begünstigt wurde dadurch Mittel-und Nordeuropa, da sich aufgrund der Stromerwärmung das Klima dort ebenfalls erwärmte.  Neben der Erwärmung des Stromes konnte auch eine verringerte Aufnahme an Kohlendioxid festgestellt werden. Dieser Effekt führt wiederum zu einer erweiterten Erwärmung des Klimas.

 

Der Grund dafür, weshalb sich der Golfstrom und weitere westliche Randströme im Gegensatz zu anderen Strömen so stark erwärmt haben, konnte nicht eindeutig festgestellt werden. Die zunächst vermutete Ursache dafür, nämlich die systematische Verstärkung im Windfeld, konnte nicht bestätigt werden. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass der Klimawandel für die Erwärmung verantwortlich ist. Um genauere Aussagen darüber jedoch tätigen zu können,  sind weitere, insbesondere langfristige, Beobachtungen und Modellsimulationen notwendig.

 

Auch wenn nicht sicher gesagt werden kann, ob der Klimawandel für den Temperaturanstieg des Golfstroms verantwortlich ist, muss dennoch etwas gegen den Klimawandel getan werden. Deshalb bieten immer mehr Umwelt Banken unterschiedliche Ökofonds und andere grüne Investments an, welche sich für die Bekämpfung des Klimawandels einsetzen. Dort wird sicher gestellt, dass keine Staaten oder Unternehmen durch die Anlegergelder gefördert werden, die zur weiteren Überhitzung unserer Erde beitragen. Machen Sie mit, legen Sie Ihr Geld grün an – für die Zukunft unserer Kinder und aller weiteren Generationen.

Mikrofinanz statt Staatsanleihen

Dienstag, 14. Februar 2012

 

In einem Interview mit der Börse Stuttgart erläutert Andreas W. Korth vom GOOD GROWTH INSTITUT was für eine Geldanlage sich hinter dem Begriff Mikrofinanz verbirgt und warum dieses Investment sinnvoller und sicherer ist, als die langfristige Anlage in Staatsanleihen.

 

Mikrofinanz-Geldanlagen sind stabil und entwickeln sich konstant nach oben. Mikrofinanz-Anlagen finden Sie bei uns in den Musterdepots Soziale-Verantwortung Monatssparen Ethik oder Soziale-Verantwortung Einmalsparen Ethik.

 

Mehr zu Mikrofinanz-Investments

Elite-Universität Harvard: Vorsprung nachhaltiger Firmen 4,8 Prozent pro Jahr

Dienstag, 14. Februar 2012

Seit langem gibt es die Frage, ob nachhaltige Kriterien beim Investieren eher Rendite kosten oder eher zusätzliche Rendite generieren. Die berühmte US-Eliteuniversität Harvard hat nun eine Untersuchung zu genau diesem Thema veröffentlicht, wie die Financial Times Deutschland heute berichtet.

 

Die Forscher haben dazu 180 internationale Aktiengesellschaften untersucht. Dabei hat sich eine Gruppe explizit ethisch-ökologisch ausgerichtet und verhalten, während die andere Gruppe normal agierte.

 

Nachhaltigkeit ist gut für Natur, Mensch und den Geldbeutel

Hardvard-Universität: langfristig bringt Nachhaltigkeit bis zu 4,8 Prozent mehr Rendite pro Jahr

Ein erstes Ergebnis: Bei nachhaltig agierenden Firmen ist eine stärkere Ausrichtung auf Langfristigkeit festzustellen, z.B. in ihren Geschäftsberichten oder Ausblicken. Das ist die Basis der Überrendite.

 

Im untersuchten Zeitraum von 1993 bis 2010 haben dabei die nachhaltigen Unternehmen eine Mehrrendite von 2,3 Prozent pro Jahr erzielt – wenn man alle Aktien gleich gewichtet. Wenn man, wie z.B. im DAX üblich, die Marktkapitalisierung berücksichtigt, haben Sie sogar 4,8 Prozent pro Jahr mehr erzielt.

 

Wenn bestimmte Zusatzkriterien berücksichtigt werden wird der Vorsprung noch deutlicher. Das ist zum einen bei Firmen nahe am Endverbraucher. Das erklären die Harvard-Wissenschaftler mit der größeren Beachtung, die Privatleuter diesen Themen schenken im Vergleich zu Unternehmen oder Regierungen.  Zum anderen erreichen stark von Marken oder Reputation getriebene Wettbewerbszweige ebenfalls weitere Überrenditen durch Nachhaltigkeit. Und ein dritter Wirtschaftszweig sind nachhaltig ausgerichtete Unternehmen wenn sie stark vom Einsatz natürlicher Ressourcen abhängig ist. Hier könnten die Öffentliche Meinung über Förderung und Verbrauch von Ressourcen eine Rolle spielen.

 

Eine Einschränkung dieser positiven Nachricht gibt es jedoch. Die Ergebnisse der Studie gelten nur für langfristig orientierte Investitionen. Kurzfristig kann es erhebliche Abweichungen zu den Ergebnissen geben. Aber Nachhaltigkeit und Langfristigkeit gehören ohnehin zusammen – Zocker sind für nachhaltige Investments wenig geeignet.

 

Wer von der Überrendite nachhaltiger Investments profitieren möchte, sollte sich unsere Musterdepots für Vermögensaufbau genauer ansehen:

 

– höchste Sicherheit, gute Rendite: Einmalsparen Sicherheit 2000+ Ethik

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