Archiv für August 2013

GSI Lokomotivenfonds I gegen Paribus Rail Portfolio III: 5 Unterschiede der beiden lukrativen Eisenbahnprojekte

Mittwoch, 28. August 2013

Während in den letzten Jahren Paribus das Spielfeld der Eisenbahnprojekte alleine überlassen wurde, hat sich die etablierte GSI nun auch mit einem Angebot für den ökologischsten Verkehrsträger zu Wort gemeldet. Im August 2013 kamen nun beide Direktbeteiligungen auf den Markt. Wir klären die Unterschiede zwischen dem Platzhirschen Paribus und der interessanten Alternative von GSI. Unsere Angaben basieren auf den Verkaufsprospekten, Aussagen der Anbieter und den entsprechenden Tests des von uns sehr geschätzten Fachmagazins ECOreporter.

 

 

 

 

 

voith-lokomotive

Moderne Diesellokomotiven, hier Voith Gravita: bis zu 97% weniger Ruß als der bisherige DB-Standard (Bildquelle: Unternehmen)

 

 

 

Paribus Rail Portfolio III

GSI Lokomotivenfonds I

Kommentar

Zweck des Projektes Kauf, Vermietung und Verkauf von Lokomotiven für Güterverkehr, Personenverkehr und Personennahverkehr. Kauf, Vermietung und Verkauf von 19 Lokomotiven für Güterverkehr und Rangierdienst. Bei GSI sind die Investitionsobjekte bereits besser bekannt; bei Paribus ist dafür eine bessere Streuung gegeben.
Anbieter Paribus aus Hamburg, bisher 9 Immobilienfonds, einen Schiffsfonds und 2 Eisenbahnfonds. GSI aus Gräfeling, Gesellschafter u.a. die M.M. Warburg aus Hamburg, bisher 4 Flugzeugtriebwerkfonds und 3 Solarfonds. Beides sind vertrauenswürdige Anbieter. Paribus hat mehr Erfahrung im Eisenbahnsektor.
Gesamtfinanzierungsvolumen 43,7 Millionen Euro 43,48 Millionen Euro Gleichstand.
Fremdkapitalvolumen 12,2 Millionen Euro (28%) 25,95 Millionen Euro (60%) Paribus nimmt weniger Fremdkapital auf, das erhöht die Sicherheit falls die Vermietungssituation einmal schwierig wird.
Platzierungsgarantie In Höhe von 10 Millionen durch den Anbieter. über die 1. Tranche (5,5 Mio. Euro) von M.M. Warburg geplant. Beide Projekte haben eine eingeschränkte Platzierungsgarantie – das ist in Ordnung.
Geplante Laufzeit bis 2025 2028 Das Paribus-Projekt läuft rund 12 Jahre, das von GSI rund 15.
Geplante Gesamtausschüttung / IRR 170% / 6 Prozent 181% / 6,4 Prozent Die höhere Fremdkapitalquote von GSI sorgt für eine höhere prognostizierte Rendite.
Geplante Besteuerung auf Anlegerebene Sonstige Einkünfte lt. §22 EStG, d.h. individueller Steuersatz Progressionsvorbehalt, d.h. niedrige Besteuerung oder bei Spitzensteuersatz keine Besteuerung. Wenn das steuerliche Konzept von GSI aufgeht, deutlich weniger Steuern bei GSI zu zahlen.
Umweltwirkung Das Projekt kann alle Typen von Lokomotiven kaufen, also auch älterer Baujahre mit niedrigeren Umweltstandards. Es müssen jedoch alle geltenden Umweltbestimmungen eingehalten werden. Es werden nur fabrikneue Diesellokomotiven mit prinzipiell 20-40% geringerem Schadstoffausstoß als die derzeitige Flotte der DB hat, eingesetzt. Es ist geplant, die Loks mit Rußfiltern auszustatten, so dass 97% weniger Ruß ausgestoßen werden soll als bei der heutigen Flotte der Deutschen Bahn. Bei GSI wird wahrscheinlich die Deutsche Bahn als Erstmieter Rußpartikelfilter einbauen lassen. Dann ist das GSI-Projekt bei den Emissionen im Vorteil.
Besonderheit Starke Kompetenz durch enge Verzahnung mit dem Unternehmen Northrail (u.a. Verwaltung, Vermietung und eigene Werkstatt) Für die ersten 5 Jahre liegt eine Vermietungsgarantie des Herstellers vor. Erst danach muss sich GSI auf dem Markt Mieter suchen. Paribus ist wesentlich erfahrener und hat sogar eine eigene Werkstatt für Lokomotiven. Das gleicht GSI teilweise mit der fixen Erstvermietung an die deutsche Bahn. aus.
Alle Informationen Der GSI Lokomotiven I wurde am 11. September 2013 vorübergehend vom Markt genommen. Hintergrund: Der Lieferant der Lokomotiven (Voith) hat sich entschieden, die Lokomotiven-Sparte zu veräußern. GSI möchte zunächst abwarten, wer der neue Käufer wird. Eine Wiederaufnahme wird im Q1/2014 angestrebt.  

 

 

Fazit: Beide Projekte fördern den ökologischsten Verkehrsträger Bahn und haben damit eine gute Umweltwirkung. Paribus ist stärker in diesem Sektor verwurzelt und begibt bereits das 3. Projekt. Außerdem nimmt Paribus weniger Fremdkapital (Bankkredite) auf und senkt damit das Risiko – allerdings auch die Rendite.

 

GSI geht mit höherer Fremdkapitalquote und höherer in Aussicht gestellter Rendite aggressiver vor. Wird das steuerliche Modell wie geplant klappen, belastet das GSI Projekt dazu auch noch die Anleger weniger mit Steuerzahlungen. Und durch die fabrikneuen, wahrscheinlich mit Filtern ausgestatten Lokomotiven, ist der Umweltvorteil bei GSI etwas höher.

 

Sicherheitsbewusste Anleger mit Wunsch nach kürzeren Laufzeiten werden sich für den Paribus Rail Portfolio III entscheiden – renditeorientierte Anleger mit maximalem Umweltschutzwunsch sind besser beim GSI Lokomotivenfonds I aufgehoben.

 

 

Achtung: Diese Bewertung stellt keine Anlageberatung oder Beitrittsempfehlung dar. Bitte lesen Sie zuvor den Verkaufsprospekt inkl. der dort dargestellten Risiken bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen.

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Im Selbstversuch: Kiri-Baum gepflanzt (Teil 1)

Donnerstag, 22. August 2013

Seit einigen Jahren bietet WeGrow Kiri-Baum-Pflanzungen für ethisch-ökologisch engagierte Geldanleger an. Während die meisten anderen Waldinvestment-Anbieter auf wärmerer und meist auf feuchterer Gebiete setzen, möchte WeGrow mit der Kiri-Variante auch in Deutschland ausreichen Volumen-Zuwachs für angemessene Renditen erzielen. Grund genug für uns, nun selbst einen Kiri-Baum zu pflanzen.

 

Der Kiri-Setzling aus der besonders frostharten Sorte “Nordmax 21” wurde uns als ca. 10 Zentimeter hoher Setzling von WeGrow zur Verfügung gestellt. Trotzdem sollte er in den ersten 3 Jahren keinem Frost unterhalb der –20 Grad-Schwelle ausgesetzt sein, denn das könnte sein Überleben gefährden. Diese Voraussetzung ist nur in wenigen Gebieten Deutschlands erfüllt, so zum Beispiel entlang des Rheins oder in einigen Gebieten an der Ostsee. Mit unserer Lage im Gebiet Aschaffenburg (Karte) können wir das nicht garantieren, gehen das Risiko aber einfach ein. Schließlich ist unsere Region aufgrund einer Kessel-Lage vor dem Mittelgebirge “Spessart” mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen gesegnet.

 

Wir graben also das wie vorgeschrieben rund einen halben Meter tiefe Loch und füllen es mit bester Blumenerde auf. Unser Kiri-Bäumchen soll es ja guthaben:

Pflanzloch für Kiribaum

Ganz nach Vorschrift: 50cm tiefes Pflanzloch; um Umkreis von 50cm keine weitere Vegetation.

 

Dann tragen wir noch den Rasen in einem Umkreis von 50cm ab, denn für gute Bedingungen sollen keine andere Pflanzen unserem Setzling Wasser oder Nährstoffe streitig machen.

 

Und nach dem Setzen des Baumes sieht das Ganze dann so aus:

Fertig eingepflanzter Nordmax 21

Das Werk ist vollbracht: der Kiribaum wurde am 20. August 2013 gesetzt. Größe: ca. 10 cm

 

 

Ab jetzt heißt es für uns kräftig gießen und hoffen, dass sich der Kiri-Baum wohl fühlt und gut anwächst. In den nächsten Teilen werden wir über das weitere Wachstum berichten!

 

Wer sich für Holzinvestments interessiert, kann sich zwischenzeitlich hier nach den aktuellen Angeboten informieren: http://www.gruenesgeld24.de/projekt/alle-holzprojekte.htm

 

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Paribus Rail Portfolio III jetzt zeichenbar

Dienstag, 20. August 2013

Die Bahn freut sich reger Nutzung, im vergangenen Jahr nutzen etwa 1,97 Milliarden Fahrgäste den öffentlichen Personenverkehr. Ein weiterer Zuwachs von 4% im Vergleich zum starken Jahr 2011. Im Interesse des Klimaschutzes sollte dies so weiter gehen, auch ist es das erklärte Ziel der EU-Kommission immer mehr Transport auf den Schienenverkehr zu verlagern. Uneinheitlich war das Bild im Bereich des Transport und Logistik. Die Deutsche Bahn Schienengüterverkehrssparte hat hier insbesondere strukturelle Herausforderungen zu meistern. Aufgrund schwächerer Konjunktur sank der Schienengüterverkehr um 5,4% auf 105,9 Milliarden Tonnenkilometern. Für 2013 sollte sich jedoch ein positiverer Verlauf abzeichnen, davon ist auszugehen, wenn man langfristige Zahlenreihen betrachtet. So stieg der Schienengüterverkehr seit 2002 um 35,5%.

 

Um steigende Fahrgastzahlen und höhere Ladungsaufkommen im Bereich Logistik bewerkstelligen zu können, bedarf es eine wachsende europäische Schienenfahrzeugflotte. Auch wird die sogenannte Remotorisierung mit energieeffizienteren Modellen für die alten Loks und Triebwagen, neben dem Flottenausbau notwendig werden. Dazu zwingen die steigenden Treibstoff und Energiepreise sowie die Verknappung natürlicher Ressourcen die Bahnunternehmen. 

 

Paribus Rail III

 

 

 

Genau hier kommt das Paribus Rail Portfolio III (Paribus Rail Portfolio III GmbH & Co. KG ) ins Spiel. Das Hamburger Fondshaus Paribus Capital hat einen weiteren Fonds der Reihe Rail Portfolio aufgelegt und vor kurzem die Vertriebserlaubnis seitens des BaFin erhalten. Investoren die bereits in die Vorgängerfonds investiert haben, freuen sich über vierteljährliche Ausschüttungen. Dieses erfolgreiche Konzept wird auch im dritten Fonds der Reihe fortgesetzt.

Das prospektierte Kommanditkapital von 30 Mio. Euro wird um weitere 12 Mio. Fremdkapital erhöht. Somit stehen rund 40 Mio. Euro Investitionskapital zur Verfügung.

Dieses Kapital fließt mittelbar über Projektgesellschaften in Diesel- und Elektrolokomotiven sowie Triebwagenzüge und Zugeinheiten für die Vermietung an Europäische Verkehrsunternehmen. Das Hauptaugenmerk liegt auf energieeffizienten Fahrzeugen, die sich gut vermieten lassen, gerade in Zeiten steigender Energiepreisen. Um keine Risiken aufgrund einer einseitig ausgerichteten Fahrzeugflotte einzugehen, wird in mindestens drei verschiedene Fahrzeugklassen für Güterverkehr und Personenverkehr investiert. Nach Möglichkeit innerhalb dieser Kategorien dann in gleiche Typen um Skaleneffekte zu nutzen. Die erste Investition  wird eine bereits für zwei Jahre ab Ablieferung in 2014, vermietete neue Rangierlokomotive vom Typ G6 Mulitengine von Vossloh, sein.

 

Der Fonds im Überblick:

 

 

• prognostizierte Auszahlungen von ca. 6 % p. a. auf rund 9 % p. a. steigend,  bezogen auf den Beteiligungsbetrag ohne Agio vor Steuern (vierteljährlich nachschüssig nach Platzierungsschluss, davor halbjährlich jeweils nach Volleinzahlung nach Aufforderung durch die Treuhänderin)
• Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss rund 173 % (vor Steuern ohne Agio)
• Geplante Laufzeit: bis zum 31. Dezember 2025
• Mindestzeichnungssumme: 10.000 Euro zzgl. 5 % Agio

• Mittelbare Investition in Lokomotiven für den Personen- und Güterverkehr sowie Triebwagenzüge und Zugeinheiten inkl. Waggons für den Personenverkehr
• Auswahl energieeffizienter Fahrzeuge für langfristig gute Vermietungschancen in den Investitionskriterien vorgesehen
• Diversifizierte Fahrzeugflotte aus mindestens drei Fahrzeugklassen, die jeweils hinsichtlich der Merkmale Fahrzeug-, Nutzungs- und Verkehrsart sowie Antrieb und Leistung übereinstimmen
• Hohe Eigenkapitalquote
• Fremdkapitalanteil variabel, abhängig von der anfänglichen Mietvertragslaufzeit, der Bonität des Erstmieters sowie dem Alter und der Restnutzungsdauer des Schienenfahrzeuges (durchschnittlich rund 28 %)
• Erfahrenes Assetmanagement: northrail gehört zu den zehn größten Vermietgesellschaften für Diesellokomotiven in Europa

 

 

Ab sofort können über www.gruenesgeld24.de weitere Informationen eingesehen werden.

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Vegane Sommergerichte Teil 4 – oder der schiefe Turm von Zucchini

Freitag, 09. August 2013

So, hier bin ich mit dem letzten Teil aus meiner veganen Küche. Ein Blick in meinen Kühlschrank ergab, dass da noch immer viel zu viel drin ist! Also musste ich wieder wild kombinieren. Zucchini, Champignons, Karotten und rote Zwiebeln mussten auf jeden Fall weg. Dazu noch ein paar grüne Linsen, ein trockenes Brötchen und ein paar Walnüsse – so liest sich grob die Zutatenliste für mein letztes Gericht diese Woche.

 

„Zucchinitürmchen gefüllt mit Balsamicolinsen mit geschmorter Zwiebel und Karotten-Brotsalat“

 

Zutaten für 2 Portionen:

 

– ca. 100 g grüne Linsen
– 1 große Zucchini
– 1 große rote Zwiebel
– 2 – 3 große Karotten
– ca. 200 g. Champignons
– 1 trockenes Brötchen
– 1 handvoll Walnüsse (oder Bruch)
– 1 halbe Zitrone
– Olivenöl, Balsamico
– Apfeldicksaft
– Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Thymian

 

Spiralschneider für Gemüsespaghetti

Spiralschneider für Gemüsespaghetti

 

 Zunächst die Linsen gemäß Packungsanleitung einweichen und zubereiten (Hülsenfrüchte immer ungesalzen kochen, da sich sonst die Garzeit deutlich verlängert). In dieser Zeit die Zucchini waschen, die Enden abschneiden, in der Mitte halbieren und bis auf einen ca. 1cm starken Boden aushölen (man kann die Zucchini natürlich auch längs halbieren, was das Essen später deutlich erleichtert – aber mir war nach Türmchen bauen) und zur Seite stellen. Die Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls zur Seite legen. Die Karotten (ich verarbeite sie meistens ungeschält) entweder raspeln, oder mit einem Spiralschneider zu Gemüsespaghetti verarbeiten. Bei der zweiten Version empfiehlt es sich allerdings, die „Spaghetti“ in kleinere Stücke zu schneiden, da man aus so einer Karotte mal locker 3 – 4 m lange Spiralen schneiden kann. Anschließend die Pilze in Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl scharf anbraten. Danach die Temperatur reduzieren, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und ein paar Minuten bruzzeln lassen, bis die Pilze die gewünschte Bräune haben.

 

 

Den Ofen auf ca. 180 °C vorheizen. Die Linsen mit etwas Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymian nach Geschmack würzen und die Zucchini damit befüllen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl beträufeln und die gefüllten Zucchini hineinstellen. Die Zwiebel schälen und halbieren, in die Auflaufform geben und ebenfalls mit etwas Balsamico und Olivenöl beträufeln. Für ca. 30 – 40 Minuten in den Ofen geben.

 

Gegen Ende der Garzeit im Ofen das Brötchen klein würfeln und die Würfel mit reichlich Olivenöl, etwas Salz, Paprikapulver und Thymian schön knusprig anrösten. Zum Schluss noch die Walnusskerne dazugeben. Die Karotten mit einem leichten Dressing aus Balsamico, Zitronensaft, Apfeldicksaft, etwas Salz und Pfeffer und Olivenöl anmischen. Alles auf dem Teller anrichten, und zum letzten mal in dieser Woche heisst es von mir „Guten Appetit“!

 

 

 

Der schiefe Turm von Zucchini.

Der schiefe Turm von Zucchini.

 

Für einen Nachtisch war es gestern Abend schon zu spät. Aber wenn es mal schnell gehen soll, kann ich aus meinem „Fundus“ folgendes empfehlen:

 

Einfach etwas saisonales Obst mit einem Stabmixer pürieren, etwas Milch (Soja-, Mandel-, Hafer-, Dinkel-, Reis- oder Kokos-Milch), Wasser und evtl. auch Kräuter oder Kokosflocken dazu und schon ist ein leckerer Nachtisch fertig! In diesem Fall habe ich ein paar Erdbeeren, etwas Honigmelone, eine reife Banane, Minze und Kokosflocken zu einem leckeren Shake verarbeitet.

 

 

Ein frischer Obst-Shake.

Ein frischer Obst-Shake.

 

 

Vegane Sommergerichte Teil 1

Vegane Sommergerichte Teil 2

Vegane Sommergerichte Teil 3

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Vegane Sommergerichte Teil 3 – Deftig trifft Süß

Donnerstag, 08. August 2013

So, gestern Abend konnte ich mich endlich an mein Experiment mit Pasta, Pilzen und Zwetschgen wagen. Und ich muss sagen, das Ergebnis hat mich begeistert – also bitte unbedingt nachkochen und berichten, wie es geschmeckt hat!

 

„Gebratene Austernpilze mit süßen roten Zwiebeln und Zwetschgen im Nest aus Spaghetti mit Zitronen-Basilikum Pesto“

 

Das wird benötigt (für 2 Personen):

 

Die Grundzutaten für das heutige Rezept.

Die Grundzutaten für das heutige Rezept.

 

 

 

 

 

– 2 Portionen Vollkorn-Spaghetti (ca. 300 g)
– 1 großer Bund Basilikum
– 1 unbehandelte Zitrone
– 1 handvoll Cashewbruch
– Hefewürzflocken
– 1 große rote Zwiebel
– 8 – 10 Zwetschgen
– ca. 200 g Austernpilze
– Rapsöl
– Salz, Pfeffer, Thymian und etwas Muskat
– Apfeldicksaft oder Agavendicksaft

 

 

 

 

 

 

Zuerst wird das Pesto vorbereitet. Dafür den Basilikum waschen und putzen. Nur die ganz dicken Stängel abtrennen, den Rest grob hacken und in ein hohes Gefäß geben. Den Saft einer halben Zitrone und reichlich Öl dazu. Ich habe in diesem Fall Rapskernöl (hat einen eher buttrigen Geschmack) verwendet, weil ich nicht wollte, dass zu geschmacksintensives Olivenöl nicht zu den Pflaumen passt. Etwas Salz, Pfeffer und Würzhefeflocken dazu und alles mit einem Stabmixer fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz noch etwas Öl nachgießen. Etwas vom Cashewbruch wegnehmen, um es später mit den Pilzen anzurösten. Den Rest noch etwas feiner hacken, zum Pesto dazu geben und nochmals etwas durchpürieren. Zum Schluß erneut abschmecken. Das Pesto kann ruhig ein wenig stärker gewürzt werden, da sich die Intensivität später an den Nudeln etwas verliert.

 

Die Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und mit einem Schuss Öl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze andünsten. Die Zwiebelringe sollen glasig, aber nicht braun werden. In der Zwischenzeit die Spaghetti aufsetzen und bissfest kochen. Die Austernpilze putzen (nicht waschen), in grobe Streifen schneiden und in eine Pfanne mit heißem Öl (auch hier habe ich aufgrund des Butteraromas das Rapsöl verwendet) geben, kurz scharf anbraten und dann die Hitze herunterdrehen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Thymian würzen. Die Pflaumen entkernen, vierteln und zu den Zwiebeln geben. Eine Prise Muskat und einen Teelöffel Apfeldicksaft dazu und ca. 2 Minuten köcheln lassen. Den Rest der Cashew Kerne zu den braun angebratenen Pilzen geben und anrösten. Inzwischen die Nudeln abgießen und mit dem Pesto mischen. Jetzt alles zusammen schön auf dem Teller anrichten, etwas Abrieb von der Zitronenschale darüber und fertig!

 

Ich wünsche erneut einen guten Appetit!

 

 

 

Gebratene Austernpilze mit roten Zwiebeln und Zwetschgen im Spaghetti-Nest

Gebratene Austernpilze mit roten Zwiebeln und Zwetschgen im Spaghetti-Nest

 

Morgen gibt es dann den letzten Teil meiner Mini-Serie. Mal sehen, was mir so einfällt und vielleicht ist ja auch ein Nachtisch dabei!

 

Vegane Sommergerichte Teil 1

Vegane Sommergerichte Teil 2

Vegane Sommergerichte Teil 4

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

HydropowerINVEST IV kurz vor Ende der Zeichnungsfrist

Donnerstag, 08. August 2013

Das Projekt HydropowerINVEST IV von Aquila® steht kurz vor Ende des Platzierungszeitraumes am 31.08.2013. Interessenten sollten sich deshalb beeilen. Das Projekt investiert in 5 Wasserkraftwerke in der Türkei und ist mit einer Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland gegen unkalkulierbare Risiken versehen (wir berichteten bereits darüber).

 

Wasserkraft

Der Hydropower INVEST IV investiert in fünf türkische Wasserkraftanlagen.

 

Hier die wichtigsten Eckdaten des Projektes:

 

– 10 Jahre Laufzeit, Mindestbeteiligung 15.000,- €
– Investition in 5 bereits bestehende Wasserkraftwerke in der Türkei
– Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland
– Planungssicherheit durch staatlich geregelte Einspeisevergütung
– Wachstumsmarkt Türkei mit steigendem Energiebedarf

 

Weitere Details zum Projekt finden Sie hier:

 

 

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Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Vegane Sommergerichte – Teil 2

Mittwoch, 07. August 2013

Hier der zweite Teil meiner kleinen Miniserie! Geplant war ja für gestern Abend was mit Pasta, Pilzen und Zwetschgen. Aber Pläne erfordern manchmal etwas Flexibilität und müssen geändert werden. Nach einem Blick in meinen Kühlschrank stellte ich fest, dass doch noch einiges an Gemüse da war, was dringend verarbeitet werden muss – schließlich soll ja nach Möglichkeit nichts davon im Müll landen! Um solche „Reste“ zu verarbeiten eignet sich eine Gemüse-Quiche hervorragend. Hier das Rezept dazu:

 

„Gemüse-Quiche“

 

Zutaten für den Teig:

 

– 200 g Mehl
– 80 ml Wasser
– 100 g vegane Margarine oder Butter (nicht jede Margarine ist vegan und es gibt spezielle vegane Butter, die gut zum Backen geeignet ist)
– 1 Prise Salz
– trockene Linsen oder Erbsen zum Blindbacken

 

Zutaten für die Füllung:

 

– 2 Karotten
– 1 Zucchini
– 1 Paprika
– 100 g Champignons
– 1 Zwiebel
– etwas Öl zum Anbraten
– 3-4 Zweige frischen Thymian
– Salz, Pfeffer und etwas Muskat
– 300 g Sojajoghurt
– 2 ELSpeisestärke
– 50 g vegane Margarine oder Butter
– 1 TL Gemüsebrühe

 

– 100 g veganen Pizzakäse (gibt es z. B. im Reformhaus oder vielen großen Supermärkten)

 

Zuerst aus dem Mehl, Wasser, weicher Butter und Salz einen Mürbeteig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel mit Deckel mindestens 1 Stunde kalt stellen.

 

In der Zwischenzeit für die Füllung das Gemüse waschen, putzen und würfeln. Kurz mit etwas Öl anbraten, kräftig mit Thymian, Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen und abkühlen lassen. Den Joghurt mit der Stärke, der geschmolzenen Butter und dem Gemüsebrühepulver verrühren und ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken. Diese Masse mit dem Gemüse vermischen und evtl. nach Geschmack nachwürzen.

 

Den Teig ausrollen, in eine gefettete, kleine Springform geben und den Rad hochziehen. Etwas Backpapier in gleicher Größe ausschneiden, auf den Teigboden legen und mit den Linsen belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 10 Minuten vorbacken. Danach Backpapier und Linsen entfernen. Anschließend die Masse auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und den veganen Käse über die Quiche streuen (der Käse schmilzt etwas besser, wenn er kurz vorher mit ewtas Öl oder Sojamilch vermischt wird) und erneut bei 200 °C etwas 45 Minuten goldbraun backen.

 

Vegane Gemüse-Quiche

Vegane Gemüse-Quiche

 

So eine Quiche schmeckt übrigens am nächsten Tag kalt auch noch sehr lecker!

 

Teil 1 – Salzkartoffeln mit Kräuterquark und lauwarmer Tomaten-Zucchini Salat mit gebratenem Räuchertofu

Teil 3 – gebratene Austernpilze und süße rote Zwiebeln und Zwetschgen im Spaghetti-Nest mit Zitronen-Basilikum Pesto

Teil 4 – der schiefe Turm von Zucchini

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Vegane Sommergerichte – Teil 1

Dienstag, 06. August 2013

Sommer, Sonne, Urlaub – auch bei uns ist so etwas wie „Sommerpause“ eingekehrt. Eine gute Möglichkeit, uns selbst etwas besser vorzustellen.

 

Ich lebe seit eineinhalb Jahren vegan und organisiere mit vielen anderen fleißigen Helfern zusammen einen veganen Brunch in unserem Städchen, welcher wirklich sehr guten Anklang findet. Unser Ziel ist es nicht, andere Menschen zu missionieren, sondern in erster Linie aufzuzeigen, dass man mit einer veganen Ernährung keinen Verzicht leben muss. Für mich ist die Entscheidung für diese Art der Lebensweise (es ist ja nicht nur die Ernährung) vordergründig aus ethisch-ökologischen Gründen gefallen. Die positiven, gesundheitlichen Aspekte sind ein schöner Nebeneffekt!

 

Saisonales Gemüse am Straßenverkauf

Saisonales Gemüse am Straßenverkauf

 

In meiner kleinen Mini-Serie möchte ich Ihnen diese Woche ein paar einfache, vegane Sommergerichte vorstellen. Wichtig ist für mich auch immer der Einkauf der Produkte. Ich persönlich lege großen Wert auf Bio-Produkte. Gerade uns Veganern wird ja z. B. oft vorgeworfen, dass für den Anbau des ganzen Sojas (ca. 90 % des konventionellen Soja-Anbaus gehen übrigens in die Tierfutterproduktion) Regenwälder gerodet werden müssen. Für Tofu oder andere Sojaprodukte in Bio-Qualität wird Soja verwendet, welches zum großen Teil in Europa angebaut wird. Leider habe ich zur Zeit selbst keinen Garten um etwas Obst und Gemüse anzubauen. Aber wenn man sich etwas umsieht, entdeckt man hin und wieder Möglichkeiten, sich auch regional gut zu versorgen. Tomaten, Gurken, Salate oder saisonales Obst besorge ich mir zum Beispiel an einem kleinen Straßenverkauf. Der Besitzer des Standes baut selbiges direkt dort an und so kann man sich auch vor Ort von der Qualität überzeugen. Hier habe ich auch die ersten Zutaten für das folgende Rezept besorgt: Tomaten und Zucchini.

 

 

 

Hier das erste Rezept:

 

„Salzkartoffeln mit Kräuterquark und einem lauwarmen Tomaten-Zuchhini Salat mit gebratenem Räuchertofu“

 

Leckere, frische Zutaten

Leckere, frische Zutaten

 

 

Für 2 Portionen braucht man:
– 500 g Soja-Joghurt natur (1 großer Becher)
– 1 mittelgroße Zucchini
– 3-4 Tomaten
– 6-8 Kartoffeln
– 1 Räuchertofu
– jeweils einen halben Bund frische Kräuter (Dill, Schnittlauch, Petersilie)
– Balsamico, Olivenöl, Senf, Agavendicksaft
– Salz, Pfeffer, Gewürze (Paprika, Curry und Kurkuma), evtl. etwas Fleur de Sel

 

 

 

 

 

Am Vortag bereits den Soja-Joghurt abtropfen lassen. Dazu etwas Küchenpapier in ein Sieb, das ganze über eine Schüssel und den Joghurt hineingeben. Im Kühlschrank 12-24 Stunden abtropfen lassen (je nachdem, welche Konsistenz man haben möchte). Den abgetropften Joghurt danach in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen, die fein gehackten Kräuter dazugeben und nochmal gut durchziehen lassen. Das Ganze lässt sich auch bestens nach eigenem Geschmack mit Oliven, Paprika oder getrockneten Tomaten variieren.

 

Die Kartoffeln in Spalten schneiden (ich verzichte bei neuen Kartoffeln auf das Schälen) und in reichlich Salzwasser kochen. Währenddessen den Räuchertofu, die Zucchini und die Tomaten klein würfeln. Zunächst den Räuchertofu in der Pfanne mit etwas neutralem Pflanzenöl anbraten. Etwas Paprika, Curry und Kurkuma dazugeben und mit anrösten. Ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze braten lassen und gelegentlich umrühren. Inzwischen kann man ein einfaches Dressing mit Balsamico, etwas Senf und Agavendicksaft, Salz, Pfeffer und Olivenöl (das Öl immer erst zum Schluß dazugeben, damit sich die Zutaten vorher besser vermischen) anrühren. Anschließend die Zucchini in die Pfanne geben und auf hoher Temperatur kurz mit anbraten und alles in einer Schüssel mit den gewürfelten Tomaten und dem Dressing vermischen.

 

Die Kartoffeln abgießen, auf den Teller geben und falls vorhanden mit ein wenig Fleur de Sel bestreuen. Etwas von dem Kräuterquark dazu und den lauwarmen Salat daneben anrichten. Guten Appetit!

 

Salzkartoffeln mit Kräuterquark und lauwarmer Tomaten-Zucchini Salat mit Räuchertofu.

Salzkartoffeln mit Kräuterquark und lauwarmer Tomaten-Zucchini Salat mit Räuchertofu.

 

Da meine Kinder im Urlaub sind und ich vergessen habe, meine Bio-Kiste abzubstellen, kann ich heute Abend aus dem Vollen schöpfen. Vermutlich gibt es was mit Nudeln, Austernpilzen und ersten Zwetschgen (die wollte ich schon lange mal in einem deftigen Gericht verarbeiten). Bis Morgen dann zu Teil 2 meiner veganen Sommerküche!

 

 

Vegane Sommergerichte – Teil 3

Vegane Sommergerichte – Teil 4

 

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Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”