Archiv für Januar 2015

GreenAcacia: Sonderaktion bis Ende Februar 2015

Dienstag, 27. Januar 2015

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2015: Teil 5 Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

Dienstag, 20. Januar 2015

 

 

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraftanlagen

 

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Wasserkraft: saubere Energieform, guter Sachwert

Im August letzten Jahres tagten die wichtigsten Zentralbanker der Welt im amerikanischen Jackson Hole, um die langfristigen Aussichten zu beurteilen und ihre Strategien abzugleichen. Dabei wurde eines deutlich: die lockere Geldpolitik wird fortgesetzt. In der Zwischenzeit wurde diese Worte bestätigt, Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank EZB hat durchgesetzt, dass Staatsanleihen von der EZB gekauft werden dürfen.

 

Er äußerte am Rande der Sitzung in Jackson Hole auch die Meinung, dass negative Realzinsen im Europa des Jahres 2020 noch gelten werden. In den USA sieht er positive Realzinsen etwas früher, bereits 2019.

 

Negative Realzinsen bedeuten für die Anleger, dass die Inflationsrate höher als der Zinssatz auf ihr Spareinlagen ist. Real bedeutet das für den Bürger, dass sein Vermögen jedes Jahr abnimmt. Der Wirtschaftsprofessor Max Otte geht von einer tatsächlichen Inflationsrate von aktuell 4 bis 5 Prozent pro Jahr aus, also einer realen negativen Verzinsung von rund 4 Prozent pro Jahr. 10.000 Euro Anlagesumme werden so nach 10 Jahren also nur noch rund 6.500 Euro wert sein.

 

Alternative zu Niedrigzinsen bis 2020: Sachwerte

Entgehen kann der Anleger dieser Enteignung (auch: Financial Repression, siehe unseren Blogbeitrag dazu aus dem Jahr 2012) mit Sachwerten, das gilt auch für das kommende Jahr 2015. Er muss sich nur dessen bewusst sein, dass Sachwertinvestitionen etwas aufwendiger sind, da man die Investition verstehen sollte.

 

 

Sachwert Gold in 2015: Der Goldpreis hängt stark von der Angst der Menschen ab. Zum Höhepunkt der Immobilien-, Finanz- und Staatsschuldenkrise in den Jahren 2008 bis 2011 stieg der Goldpreis bis auf 1.881 US-Dollar pro Feinunze. Seitdem haben sich die Zukunftsängste der Menschen beruhigt, entsprechend fiel der Goldpreis wieder auf aktuell 1.290 US-Dollar (Stand: 20.1.2015, 10:00 Uhr). Der Goldpreis bleibt entsprechend unberechenbar und Gold sollte nur als Versicherung gegen extreme Krisenfälle gehalten werden. Denn physisches Gold, direkt zugreifbar, kann im Notfall immer gegen Nahrungsmittel getauscht werden. Ich sehe für 2015 keine wesentliche Erholung des Goldpreises voraus.

 

Sachwert Holz in 2015: Ich stehe weiterhin zu dem Gedanken, dass jeder Anleger 10% seines Vermögens in Holz halten sollte. Ähnlich wie Gold ist es ein extrem lange genutzter Sachwert, der seinen Preis kaum verlieren kann. Holz wird auf absehbare Zeit von den Menschen dringend benötigt, sei es zum Möbelbau oder zur Energiegewinnung. Im Gegensatz zu Gold nimmt der Wert eines Waldes jedoch stetig zu, denn das Holzvolumen wächst automatisch. Der Holzanleger gewinnen deshalb auch bei konstanten Preisen.

 

Windkraft, Solar, Wasserkraft: Der Betrieb von Sachwerten wie Windkraftanlagen, Solaranlagen oder Wasserkraftwerken bleibt auch 2015 attraktiv. Allerdings spielt bei Erneuerbaren Energien die staatliche Förderung eine Rolle, so dass menschliche Handlungen zu beachten sind. Wasserkraft benötigt zum Beispiel keine Zuschüsse, da Strom aus Wasserkraftwerken ohne Förderungen konkurrenzfähig ist. Allerdings gibt es für Wasserkraft nur wenige neue Standorte und entsprechend wenige Projekte, aktuell gefällt uns ein Wasserkraftprojekt in Kanada. Windkraft ist noch auf staatliche Förderung angewiesen, interessante Projekte gibt es aktuell in England und in Finnland.

 

 

 

Fazit: In der Niedrigzinsphase, die auch noch die nächsten Jahre anhalten wird, bieten Sachwerte eine gute Alternative um Vermögen aufzubauen. Bei den Sachwerten muss unterschieden werden: Gold und Rohstoffe sind spekulativ und generell kein nachhaltiges Investment, andere Formen wie Wald, Windkraft oder Wasserkraft bleiben aussichtsreich.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2015: Teil 4 Immobilien und Immobilienfonds

Montag, 19. Januar 2015

 

 

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds

businesswoman thinking green earthGetrieben von weiterhin sehr niedrigen Zinsen erleben die Immobilien ein weiter andauernde Hoch-Phase. Laut einer Umfrage von Goldman Sachs unter den Deutschen von Ende 2014 würden bei einer Geldanlage von 100.000 Euro enorme 37% der Befragten das Vermögen in Immobilien anlegen. Das war der mit Abstand höchste Wert.

 

Doch ein Direktinvestment in eine Immobilie will gut überlegt sein, da auch der Immobilienmarkt kein Markt für Laien ist. Der Blasenindex des Prognoseinstituts Empirica, der in einem Ampelmodell die 12 größten Städte Deutschlands beobachtet, sieht mittlerweile bei 5 Städten eine mäßig hohe Blasengefahr – vor 3 Jahren war das noch in keiner Stadt der Fall.

 

In einigen besonders beliebten Städten wurde der bundesweite Durchschnitt von 19% für den mittleren Kaufpreisanstieg einer Wohnung seit 2010 schon deutlich übertroffen: statt 19% waren es 37% in Hamburg, 39% in Berlin und 44% in München. Billig sind Wohnungen hier also nicht mehr.

 

Zumindest in Deutschland ist die Lage für Immobilien also regional sehr unterschiedlich. Ländliche Regionen verlieren und Städte legen zu, in einigen Städten auch schon bedenklich stark. Bei einer zu erwartenden Rendite von bis zu 3% also weiterhin eine Überlegung wert, aber sich keine gute Gelegenheit.

 

 

Beteiligungsmodelle sinnvoller als Einzelinvestment

Anstatt selbst auf die Suche zu gehen und als Laie einen möglicherweise folgenschweren Fehler zu begehen, kann sich der interessierte Anleger auch mit anderen zusammenschließen und gemeinsam eine Immobilie erwerben. Dann lässt sich eine professionellere Vorgehensweise realisieren und vor allem auch schon der Einstieg mit kleineren Beteiligungssummen wagen. Denn eine eigene Immobilie bedeutet für viele, dass zu viel Geld in einer einzigen Anlageklasse steckt. Damit steigt das Risiko unverhältnismäßig.

 

Im nachhaltigen Bereich gibt es immer wieder interessante GreenBuildingsGreenBuildings, also zertifizierte Immobilien mit besonders guter Wärmedämmung, hervorragendem Wohnklima, recyclebaren Materialien. Im Moment ist das entsprechende Angebot über ein langjährig vermietetes GreenBuilding für Danone in Utrecht sehr interessant.

 

Fazit: Immobilien bleiben in der Niedrigzinsphase eine Überlegung wert. Die Kreditzinsen sind extrem niedrig und sollten über 15 oder 20 Jahre gesichert werden. In einigen Regionen Deutschlands kann bereits eine Blasenbildung erkannt werden, jedoch noch nicht in allen Regionen. Trotzdem bleibt die selbst gekaufte Immobilie für die meisten privaten Geldanleger unattraktiv, da zu viel Kapital in einer Anlageklasse gebunden wird und 3 Prozent erzielbare Rendite für den Aufwand und die Anlagedauer wenig attraktiv sind.

 

 

 

 

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Sichere Geldanlage 2015: Teil 3 Lebens- und Rentenversicherungen

Samstag, 17. Januar 2015

 

 

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds 
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 3 – Sichere Geldanlage in Lebens- und Rentenversicherungen

Das Zinstief hat die Branche der Versicherer auch erfasst. Der gesetzlich zugelassene Höchstrechnungszins, also der Zinssatz, der maximal verwendet werden darf um garantierte Werte von zum Beispiel Lebens-, Renten-, Pflege- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen zu berechnen, wurde vom Gesetzgeber zum 1.1.2015 gesenkt. Von 1,75% auf 1,25%.

 

 

Damit sind auch Lebens- und Rentenversicherungen tendenziell unattraktiver geworden. Allerdings ist die Bedeutung des Garantiezinses nur eine Komponente, um Lebensversicherungen und Rentenversicherungen zu beurteilen. Denn normalerweise kommt der Garantiezins nicht zum tragen, praktisch alle Versicherer zahlen in der Praxis deutlich höhere Zinsen als den Garantiezins.

 

 

Als Geldanlage dienen klassische und fondsgebundene Lebensversicherungen und Rentenversicherungen. Für beide gelten grundsätzlich andere Bedingungen.

 

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Klassische Rentenversicherungen und Lebensversicherungen

Bei klassischen Rentenversicherungen und Lebensversicherungen gibt der Anleger sein Geld dem Versicherer, und dieser verwaltet das Geld und versucht mit den vorgeschriebenen Anlageklassen, zum großen Teil Staatsanleihen, langfristige Gewinne zu erzielen. Für diese Geldanlagen garantiert er einen Zinssatz (ab 1.1.2015 in aller Regel 1,25% p.a.) und zahlt darüber hinaus erwirtschaftete Überschüsse.

 

Bei dieser Anlageform muss die Entwicklung der Zinsen über die gesamt Anlagedauer, oftmals mehrere Jahrzehnte, abgeschätzt werden. Ein hohes allgemeines Zinsniveau begünstigt auch die Lebensversicherungen und Rentenversicherungen, ein niedriges drückt auch die tatsächlich erwirtschafteten Zinsen.

 

Nach den Ankündigungen des Chefs der Europäischen Zentralbank EZB werden die Zinsen in Europa wohl auf mehrere Jahre hinaus auf ihrem niedrigen Niveau bleiben. Kurzfristig ist also nicht mit einer Verbesserung der Situation zu rechnen.

 

Langfristig gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder die Zinssituation normalisiert sich, zumindest teilweise, und damit können auch die Lebensversicherungen und Rentenversicherungen wieder höhere Renditen erzielen. Die andere Möglichkeit sind langfristig tiefe Zinsen, so wie es die langfristige Zinskurve aus den Niederlanden, die bis ins 17. Jahrhundert zurück reicht, nahelegt. Dann würden auch die von Rentenversicherungen und Lebensversicherungen erzielbaren Renditen niedrig bleiben, wenn auch wahrscheinlich oberhalb der Inflationsraten. Zusammen mit den gewährten Steuervorteilen also weiterhin eine bessere Anlageform als Bankanlagen – bei vergleichbar hoher Sicherheit.

 

Fondsgebundene Rentenversicherungen und Lebensversicherungen

Komplett anders sieht die Situation bei fondsgebunden Rentenversicherungen und Lebensversicherungen aus. Dort erfolgt die tatsächliche Anlage der Gelder nämlich in vom Anleger wählbare Investmentfonds. Damit gelten die gleichen Aussichten wie in Teil 1 (Aktien und Aktienfonds) und in Teil 2 (Anleihen und Anleihefonds) dargestellt. Speziell wer an Aktien denkt, die sich perfekt für die langfristige Geldanlage und die Altersvorsorge eignen, also rosige Aussichten in 2015 ebenso wie langfristig.

 

Fazit: Auch wenn der Garantiezins zum 1.1.2015 abgesenkt wurde, haben sowohl klassische als auch fondsgebundene Lebensversicherungen und Rentenversicherungen ihre Daseinsberechtigung. Speziell fondsgebundene Lebensversicherungen, die gegenüber direkten Lösungen in Aktien, Anleihen, Aktienfonds oder Anleihefonds erhebliche Steuervorteile bieten und mit gratis Fondswechseln locken, bleiben auch 2015 die beste Lösung für die Absicherung des Lebensstandards im Alter.

 

Innerhalb unserer Musterdepots spielen Anleihen hier eine wichtige Rolle:

 

 

 Nachhaltige Rentenversicherung

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Was gibt es als Alternative zum Festgeld? – Mikrofinanz: anständige Zinsen

Freitag, 16. Januar 2015

Das Jahr 2015 ist erst wenige Tage alt und doch schon historisch. Abgesehen davon, dass die Meinungsfreiheit in Frankreich bedroht wurde mit einem feigen Terroranschlag, ist in der Finanzwelt ein weniger bedeutsames aber dennoch historisches Ereignis eingetreten. Erstmalig fielen die Zinsen der zehnjährigen Bundesanleihen unter den Zinssatz von 0,5 Prozent. Bei Laufzeiten von weniger als fünf Jahren sind die Zinsen bereits negativ.

 

Sparer treibt dies um, seit vielen Monaten rentieren sich ihre Anlagen immer weniger und viele fragen sich welche Alternativen es zum Festgeld gibt. Im Schnitt gibt es aktuell gut 0,5 Prozent für Tagesgelder und Festgelder mit einer Laufzeit von 12 Monaten.

Anleger denen Nachhaltigkeit in der Geldanlage nicht wichtig ist gehen oft den Weg über Festgeldvergleichsrechner. Dabei ist festzustellen, dass die interessanten Angebote oftmals nur für Neukunden gilt und nach ein paar Monaten Laufzeit stark abgesenkt werden. Mancher wechselt dann erneut die Bank um ein attraktiveres Angebot zu erhalten.

So landen diese Anleger beispielsweise bei der russischen VTB Bank. Diese lockte im Frühjahr mit einem Zinsangebot von 1,5 Prozent. Bereits nach drei Wochen fiel der Satz auf 1,00 Prozent. Auch regionale Banken sind hier nicht besser, so änderte die PSD Bank Hessen sechsmal ihre Konditionen im vergangenen Jahr. Die Spanne lag zwischen 0,30 Prozent und 1,35 Prozent.

 

Sparvolumen wächst weiter

 

Das Einlagenvolumen deutscher Sparer wächst dennoch weiterhin und knackte im November 2014 erstmals die 1.000-Milliarden-Grenze. Zu diesem Termin lag das Neugeschäftsvolumen der Banken für täglich fällige Einlagen privater Haushalte laut Bundesbank bei 1.013,535 Milliarden Euro – ein Plus von 2,35 Prozent.

Auch Festgeld für 6 oder 12 Monate Laufzeit erfreut sich trotz der historisch niedrigen Zinsen großer Beliebtheit. Der Sparer jammert und klagt über die niedrigen Zinsen doch legt er weiterhin an wie er es gewohnt ist.

 

Anständige Zinsen statt Niedrigzins

 

Ein Blick über den Tellerrand hinaus würde das Problem der Sparer lösen. Und einige der ethisch-ökologisch orientieren Geldanleger nutzen die Alternative zum Festgeld bereits mit großer Zufriedenheit.

Anständige Zinsen können mit der Geldanlage in Mikrofinanzfonds erzielt werden. Zwar ist das Geld nicht täglich verfügbar, doch mit einer Frist jeweils bis zum 15. Kalendertag des Vormonats des relevanten Quartalsendes, ähnlich wie ein Festgeld flüssig zu machen.

 

3,65 % Rendite

 

Vorab ein Blick auf die Rendite, denn die wertvollen sozialen Komponenten dürften für die Zinsvergleicher unter den Sparern an zweiter Stelle stehen.

Das Thema Mikrofinanz ist insbesondere bei Vermögenden und Stiftungen beliebt. Dies liegt insbesondere daran, dass die Renditeerwartungen zwischen 1-4,5 Prozent liegen und diese noch dazu mit einer sozialen Wirkung dahinter erzielt werden.

2014 durften sich die Anleger im Musterdepot soziale Verantwortung über eine Rendite von 3,65 Prozent nach jährlichen Kosten freuen. Die Erträge werden jährlich ausgeschüttet. Auch 2013 lag die Rendite mit 2,57 Prozent über Festgeldniveau. Der Ausblick für die kommenden Jahre ist sehr positiv.

 

Geringe Risiken

 

Keine Rendite in der Finanzwelt ohne Risiko lautet ein klassischer Spruch. Risiken sind unterschiedlich. Eine Verbraucherschützerin aus Hamburg verglich die Mikrofinanzanlage eins zu eins mit Festgeld. Dies ist vielleicht etwas zu gewagt, doch liegen die Risiken fernab von denen die Sparer mit Anlagen, die höhere Renditen ausweisen, in Verbindung bringen.

Die Schwankungen (Volatilität ann.) einer Anlage in Mikrofinanzfonds liegen bei nur 0,54%. Zum Vergleich Aktienfonds Deutschland bringen es auf eine Volatilität von 18-23%.

Selbst sicherheitsorientierte Sparer dürften mit der geringen Schwankung,die Mikrofinanzanlagefonds mit sich bringen, gut schlafen.

Darüber hinaus bietet die breite Streuung über verschiede Kontinente und Länder sowie zahlreiche Kreditnehmer eine Risikominimierung. Die Gelder verteilen sich derzeit auf

55 452 Kreditnehmer, davon sind 73% Frauen. Die durchschnittliche Kreditsumme beträgt 1.115 USD. Aktuell weist der Anlagefonds IIV-Mikrofinanzfonds ein Volumen von knapp 79 Millionen aus.

 

Chart mikrofinanz

 

Wirkung der Gelder

 

Mikrofinanzfonds vergeben Darlehen an Mikrofinanzinstitute, diese wiederrum reichen die Mittel an zahlreiche Kleinstkreditnehmer weiter. Ein Großteil der Kreditnehmer gründet damit eigene Kleinunternehmen oder nutzt das Geld um in der Landwirtschaft Anschaffungen zu tätigen.

Die jüngsten Investitionen des IIV-Mikrofinanzfonds sind nach Kirgistan geflossen. Das zentralasiatische Land mit 5,5 Millionen Einwohnern hat bewegte Zeiten hinter sich. Aufgrund Korruption, steigenden Energiepreisen und einer Wirtschaftskrise kam es zu einer Revolution mit sich anschließenden ethnischen Unruhen. Auch wenn sich die Situation wieder normalisiert hat benötigt das Land wirtschaftliche Hilfe um sich zu entwickeln. Mikrofinanz ist ein Teil dieser Hilfe. Vor Ort gibt es 436.000 Mikrofinanzkunden und rund 400 Mikrofinanzinstitute. Zweien dieser Institute wurde Darlehen gewährt. Der Großteil der Kredite geht in die Landwirtschaft zu Kleinbauern etwa 20 Prozent in den Handel.

 

Laufendes Risikomanagement

 

Das Risikomanagement des Fonds gewährleistet eine lückenlose und umfassende Überwachung der allgemeinen und spezifischen Risiken. Es wird genau analysiert, ob das Mikrofinanzinstitut den Gedanken der Mikrofinanzierung lebt, das bedeutet armen Menschen den Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht, Frauen fördert und unethische Geschäftspraktiken ausschließt. Eine kontinuierliche Überwachung der sozialen Kriterien ist durch ein internes soziales Bewertungssystem gewährleistet.

 

 soziale Verantwortung

 

 

 

 

 

Sichere Geldanlage 2015: Teil 2 Anleihen und Anleihefonds

Donnerstag, 15. Januar 2015

 

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Sichere Geldanlage 2015: Anleihen und Anleihefonds

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 2 – Sichere Geldanlage in Anleihen und Anleihefonds

Bei vielen Anlegern spielen Anleihen nur eine Nebenrolle. Bankeinlagen kennt jeder, Lebensversicherungen auch und selbst die bei Deutschen unbeliebten Aktien sind bei großen Teilen der Bevölkerung ein Begriff. Anders sieht es bei Anleihen und Anleihefonds aus, ein Segment, das oftmals von großen, institutionellen Anlegern genutzt wird.

 

Anleihen sind zunächst Papiere um einen Kredit zu gewähren. Ein Unternehmen oder ein Staat benötigt Geld für Investitionen und begibt daraufhin eine Anleihe. Der Käufer der Anleihe erhält regelmäßige, festgeschriebene Zinszahlungen und am Ende der Anleihe-Laufzeit sein Geld zurück.

 

Damit nicht jeder Anleger immer bis zum Laufzeitende warten muss, können Anleihen an den Börsen gehandelt werden. Der Handelskurs wird kontinuierlich an gepasst und verändert sich entsprechend. Neben der Einschätzung der Bonität des Anleihe-Anbieters (wenn ein Unternehmen in Schieflage gerät, sinken die Kurse der Anleihen dieses Unternehmens) ist vor allem das allgemeine Zinsniveau wichtig. Denn wenn die allgemeinen Zinsen z.B. steigen, dann wird eine Anleihe mit festgeschriebenen Zinsen logischerweise weniger wert, denn relativ zu den allgemeinen Zinsen ist die Anleihe unbeliebter geworden.

 

 

 

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Der wichtigste Einflussfaktor für die Kurse der Anleihen sind die Zinsen. Erhöht die Europäische Zentralbank EZB also die Zinsen, so ist das schlecht für die Anleihen.

 

Wie werden sich die Zinsen in 2015 entwickeln?

Nach jahrelangem Gleichklang (sinkende Zinsen) entwickelt sich der Markt in 2015 wahrscheinlich auseinander. Derzeit ist es noch so, dass die letzten Zinsschritte der großen Zentralbanken wie EZB oder der amerikanischen Notenbank FED nach unten gingen. Doch ein weiteres Senken ist nicht mehr möglich, eine Zunahme der Zinsen steht an.

 

Ganz konkret ist die Situation in den USA. FED-Chefin Yellen denkt laut darüber nach, die Zinsen vielleicht Mitte oder Ende des Jahres 2015 anzuheben. Abhängig ist das von der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA, die im Moment sehr stabil erscheint. Entsprechend wäre das Anheben der Zinsen also gut denkbar. Also schlecht für Anleihen, die auf US-Dollar lauten.

 

In Europa ist die Situation anders. EZB-Chef Draghi kämpft eher gegen eine Deflation und hat deshalb angekündigt, die Zinsen auf Jahre niedrig zu lassen. Also gut für die Anleihen.

 

Anleihen und Anleihefonds im Euro-Raum können also auf ein günstiges Zinsumfeld hoffen. Anleihen auf US-Dollar könnten negativ von den Zinsen beeinflusst werden. Allerdings liegt darin auch eine Chance für die europäischen Anleger, denn die Stärke der USA zieht Geld aus aller Welt an. In der Folge steigt der Dollar-Kurs. Wer also heute eine auf US-Dollar laufende Anleihe kauft und sie nach einem Jahr wieder verkauft, könnte in der Zwischenzeit von einem gestiegenen Dollar profitieren.

 

 

 

Fazit: Seit vielen Jahren entwickeln sich gute, nachhaltige Anleihefonds prächtig. In 2015 lauern zwar erste Zinsanhebungen mit ihren entsprechenden negativen Auswirkungen. Aber mein Tipp sieht anders aus: Die Zinsen bleiben auf beiden Seiten des Atlantiks konstant und die Anleihen erleben ein mittleres- bis gutes Jahr. Aufgrund eines möglicherweise ansteigenden Dollars können auf US-Dollar notierte Anleihen darüber hinaus noch von Währungsgewinnen profitieren.

 

 

Innerhalb unserer Musterdepots spielen Anleihen hier eine wichtige Rolle:

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Sicherheits-Depots): Das Sicherheits-Depot ist für all jene, die keine Schwankungen in Ihrem Depot mögen aber trotzdem spürbar mehr Rendite erzielen wollen, als es auf der Bank gibt. Die Basis ist ein hoher Anleiheanteil von rund 80% des Depots.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Balance-Depots): Die Balance-Musterdepots sind ausgewogenen Alleskönner. Schlechtere Aktienjahre gleichen Sie mit Anleihen aus, schwächere Anleihejahr mit den Aktien. Insgesamt ein Erfolgskonzept mit oftmals zweistelligen Renditen (in 2014: 9 Prozent) und guten Aussichten auch in 2015.

 

 

 

 

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Interesse an unseren Themen? Holen Sie sich die Grünes Geld News und erhalten Sie Insider-Tipps und Frühzeichnerboni.

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2015: Teil 1 Aktien- und Aktienfonds

Dienstag, 13. Januar 2015

 

Welche Geldanlagen sind gute und Sichere Geldanlagen 2015?

Sichere Geldanlage 2015

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 1 – Sichere Geldanlage in Aktien und Aktienfonds

Der berühmteste Aktien-Index in Deutschland ist der DAX. Er umfasst die 30 wichtigsten deutschen Aktiengesellschaften. Er legt im Jahr 2014 um 4,31% zu. Im Vergleich zum Sparbuchzins von 0,1% ein sehr gutes Ergebnis, historisch gesehen jedoch deutlich unterdurchschnittlich (Durchschnitt: rund 8% p.a.). Dagegen können die nachhaltigen Aktienindizes als sichere Geldanlage teilweise deutlich bessere Werte vorweisen:

 

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Nachhaltige Aktienindizes 2014: Europa und USA gut, Asien zieht Welt-Index ins Minus (Quelle: Onvista.de)

 

 

Das Jahr 2014 war also insgesamt ein durchwachsenes Aktien-Jahr mit einem guten, steigenden Markt in den USA, einem nur leicht steigenden Markt in Europa und mit sinkenden Kursen in Asien-Pazifik. Seit dem Crash 2008 und der Marktkorrektur 2011 ist der Aktienmarkt also in eine reifere Phase eingetreten, die Kurse steigen nicht mehr im Automatik-Modus.

 

Deshalb ist für 2015 jedoch kein schlechtes Jahr angesagt. Die Pause 2014 tat dem Markt insgesamt gut. Starke Marktrückgänge geschehen nämlich entweder durch einschneidende Ereignisse (z.B. 11. September 2001), die niemand vorhersagen kann. Oder durch Euphorie an den Märkten, wenn praktisch jeder investiert ist und die Boulevard-Medien auf den Titelseiten zu Aktien raten. Eine Euphorie ist im Moment nicht zu erkennen – oder wann hat Sie ihr Nachbar zuletzt auf Aktien angesprochen?

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Wie sieht es mit den wichtigen Einflussfaktoren ansonsten aus? Zunächst sind die Zinsen wichtig, denn wenn die Zinsen niedrig sind fließt viel Geld in den Aktienmarkt (da Spareinlagen uninteressant sind). In den USA hat die US-Notenbank FED angekündigt, dass die Zinsen die ersten Monate diesen Jahres wohl unverändert bleiben und dass möglicherweise gegen Ende 2015 mit steigenden Zinsen zu rechnen wäre. Die Entscheidung ist aber noch offen. In Europa hat die Europäische Zentralbank angekündigt, dass die Zinsen voraussichtlich auf mehrere Jahre auf dem heutigen, extrem niedrigen Niveau bleiben. Von den Zinsen droht also höchstens zum Ende des Jahres Gefahr.

 

Bleiben noch die Bewertungen der Aktien, allem voran das Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV. Wenn die Kurse im Verhältnis zu den Gewinnen der Unternehmen schon sehr hoch sind, ist Vorsicht angesagt. Wenn die Kurse im Verhältnis zu den Gewinnen der Unternehmen niedrig sind, kann man prinzipiell günstig einkaufen. In Europa kann man dafür das KGV des DAX heranziehen. Im Durchschnitt liegt es bei ca. bei 17, aktuell sind es 13 (Chart zum KGV des DAX). Beim amerikanischen Index Dow Jones liegt es aktuell bei 16, historisch etwas höher bei 18,5 (Chart zum KGV des Dow Jones). Die Bewertungen der Aktien sind also aktuell eher günstig, was tendenziell für steigende Kurse spricht.

 

Fazit: Fallende Kurse kann man zwar nie komplett ausschließen, aber die Ampeln stehen auch in 2015 auf grün und damit sieht es gut aus für ein überzeugendes Aktienjahr 2015. Zweistellige Zuwächse sind zu erwarten, bleiben Sie investiert in Aktien und Aktienfonds.

 

Innerhalb der unserer Musterdepots sehen wir die Entwicklung wie folgt:

 

Wasserinvestments: Wir setzen weiterhin auf Wasser. Nach einem guten Jahr 2014 (Zuwachs: 12,22 Prozent) auch für 2015 alles im grünen Bereich. Die zunehmende Weltbevölkerung braucht Wasser, aber es gibt immer weniger sauberes Wasser.

 

 

Holzinvestments: Das Musterdepot konnte mit plus 13,71 Prozent erneut überzeugen. Auch für den schönsten, natürlichen Wertstoff Holz gilt, dass eine zunehmende Welt-Bevölkerung auf ein immer knapper werdendes Angebot trifft. Weiterhin eine langfristig gute und sichere Geldanlage.

 

 

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots): Mit einem Zuwachs von 10,93 Prozent in 2014 konnte sich das Musterdepot Sonne Einmalsparen 5000+ überzeugend in Szene setzen. Allerdings sind sind bei anderen Sonne-Musterdepots auch nur Werte von z.B. 2,56 Prozent erzielt worden. Schuld daran waren schlechte Zahlen der Solarindustrie. Langfristig also ein wichtiges, nachhaltiges Investment mit vielen Chancen. Für 2015 nur spekulativer eingestellten Anlegern zu empfehlen.

 

Klimaschutz: Mit einer weniger starken Konzentration auf die Erneuerbaren Energien, dafür auch mit Anbietern von Dämmstoffen oder Infrastrukturprojekten, bleiben die Klimaschutz-Depots für die meisten Anleger attraktiver als die Sonne-Depots. Die Wertentwicklung in 2014 erreichte bis zu 12,54 Prozent. Für 2015 gilt: Wachstum ist zu erwarten, die Höhe ist aber nicht prognostizierbar.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): In 2014 waren die Alleskönner-Depots der Sparte Vermögensaufbau auf ganzer Linie überzeugend. Die Sicherheitsdepots erzielten 7,22 Prozent, die Balance-Depots 8,26 Prozent und die Musterdepots Wachstum 9,15 Prozent. Für 2015 erwarte ich ähnliche Ergebnisse, allerdings könnten aufgrund steigender Zinsen die Kurse für Festverzinsliche unter Druck geraten. Die Sicherheitsdepots dürften dann eher bei 3 Prozent als bei 7 Prozent abschneiden. Für Balance und Wachstumsdepots prognostiziere ich Ergebnisse auf dem Niveau von 2014.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Platzierungsverlauf Kraftwerkspark II überzeugt – Zinszahlung plangemäß am 30.12. gezahlt

Sonntag, 04. Januar 2015

 

Mit dem Kraftwerkspark II hat der Münchner Anbieter Green City Energy, Tochter eines gemeinnützigen Vereins, eine interessante Anlagevariante für nachhaltige Anleger geschaffen. Die aktuellen Zahlen belegen die Beliebtheit des Konzeptes und die wirtschaftliche Tragfähigkeit.

 

 

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Schon lange genutzt: Wasserkraft (Rainer Sturm / pixelio.de)

Bisheriger Zuspruch zum Kraftwerkspark 2 überzeugt

Der Kraftwerkspark II finanziert verschiedene Formen der Erneuerbaren Energien – primär Wind, Wasser und Sonne – an mehreren Standorten in Europa, hauptsächlich in Deutschland, Italien und Frankreich. Er wird dafür rund 50 Millionen Euro von interessierten Anlegern einsammeln. Zum Jahresende 2014 hat er bereits 22 Millionen Euro erreicht, gerade im eher schwierigen Jahr 2014 (politische Rahmenbedingungen in Deutschland) ein gutes Ergebnis. Neben rund 500 Anlegern, Stiftungen und institutionellen Anlegern hat sich wie geplant auch Green City Energy selbst eingebracht und aktuell 490.900 Euro investiert. Vierteljährlich wird dieser Betrag erhöht, so dass 5% des Gesamtvolumens von Green City Energy gehalten werden. Ein starker Vertrauensbeweis für die Anleger.

 

Zinszahlung zum 30. Dezember 2014 erfolgte plangemäß

Die Anleihe Kraftwerkspark II leistet für die Anleger konstante Zinszahlungen. Es gibt die Tranche A mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 4,75% Zins und die Tranche B mit einer Laufzeit von 20 Jahren und 5,75% Zins. Die Zinsen wurden plangemäß und in planmäßiger Höhe zum 30. Dezember 2014 gezahlt.

 

Wie sieht es mit den Projekten im Kraftwerkspark II aus?

Bereits seit geraumer Zeit erhält der Kraftwerkspark II Geld aus den Stromerlösen des Wasserkraftwerks Vallesina in den Dolomiten. Die Produktion ist aufgrund guter Wasserstände und funktionierender Technik weit oberhalb der Erwartungen. Alleine im Dezember wurden die erwarteten Erträge um das Dreifache übertroffen, statt 85.000 kWh wurden rund 260.000 kWh produziert. Seit Erwerb hat das Kraftwerk statt 2,5 Millionen kWh bereits 3,4 Millionen kWh produziert, also ein Plus von 30 Prozent erzielt. Anleger des Green City Energy Kraftwerkspark 2 freut das natürlich.

 

Auch beim Photovoltaik-Projekt in Arkolia geht es voran. Die Baustellen laufen nach Plan, aktuell wurden für mehrere Teilprojekte bereits die Trafostationen angeliefert. Die französische CC Bank hat die interne Due-Diligence-Prüfung abgeschlossen und die Finanzierung zugesagt.

 

Im nächsten Investitionsschritt ist der Windpark Ravenstein geplant. Er liegt 35 km nördlich des bereits in Betreib genommenen Green City Energy Windparks Alterheim im Neckar-Odenwaldkreis. Er wird 4 Windenergieanlagen von General Electric (Typ GE 120) mit 10 MW Leistung umfassen. Die Standorte sind im Wald gelegen und haben einen Abstand zur nächsten Wohnbebauung von rund 1,3 Kilometern.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.