Archiv für März 2016

Gute Neuigkeiten beim BHKW Deutschland 3 und Leonidas XVIII

Donnerstag, 31. März 2016

 

Die beiden Projekte Blockheizkraftwerke Deutschland 3 und Leonidas XVIII Windkraft Frankreich sind die bei unseren Anlegern  beliebtesten Angebote der letzten Monate. Bei beiden wurden die geplanten Gelder innerhalb kurzer Zeit eingeworben und beide haben nun bekannt gegeben, dass die Erhöhungsoption ausgeführt wurde. Damit bleiben die beiden Publikums-Lieblinge noch kurze Zeit weiter verfügbar.

 

Luana Capital Blockheizkraftwerke Deutschland 3

 

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Blockheizkraftwerk oder Kraftwärme-Kopplungs-Anlage (Bild: Cash.Print GmbH)

Der Hamburger Anbieter Luana Capital hat uns mitgeteilt, dass das Projekt Blockheizkraftwerke Deutschland 3 nun vollplatziert sei. Das heißt, dass die geplanten 5 Millionen Euro Anlegerkapital eingesammelt werden konnten. Diese bilden die Grundlage für die Kalkulationen, also auch für die Rendite-Prognose. Bei höherem Anlegerkapital können die Fixkosten besser verteilt werden, so dass sich ein Sicherheits-Puffer ergibt.

 

Luana Capital hat beschlossen, die von Beginn an vorgesehene Erhöhungsoption auf maximal 11 Millionen Euro auszuüben. Bis zur Erreichung dieser Grenze, oder bis zu Erreichung des geplanten Platzierungsendes 26. Juni 2016, wird das Blockheizkraftwerke Deutschland 3 deshalb noch für Anleger geöffnet sein.

 

Die höheren Anlegergelder nutzt Luana Capital für den Einsatz weitere Blockheizkraftwerke. Die Skalierbarkeit ist aufgrund der relativ geringen Kosten pro Anlage bei Blockheizkraftwerken sehr gut.

 

Eckpunkte des BHKW Deutschland 3:

 

– Sachwerte am Standort Deutschland

– nur 6,5 Jahre Laufzeit

– Gesamtauszahlung 160%

– Beteiligung ab 10.000 Euro (ohne Agio) möglich

 

 

 

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Leonidas XVIII Windkraft Frankreich

Die erst im Februar gestartete Frankreich-Windkraft-Beteiligung Leondias XVIII wird von den Anlegern ebenfalls sehr gut angenommen. Wie Leonidas mitteilte, liegt das Platzierungsvolumen bei täglich rund 300.000 Euro. Die ursprünglich geplante Einwerbung von 10,4 Millionen Euro ist deshalb erreicht.

 

Insgesamt könnte Leonidas laut Gesellschaftsvertrag bis zu 30 Millionen Euro einwerben. Diese Grenze dürfte wohl nicht erreicht werden, da Leonidas nach heutigem Stand die Platzierungsphase im Juni 2016 beenden möchte.

 

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Windenergie: bei den Nachbarn in Frankreich stark gefördert und politisch gewollt (Bild: Leonidas)

Ganz aktuell konnte Leonidas die Geschäftszahlen des ersten Photovoltaik-Projekts von Leonidas in Deutschland bekannt geben. Bereits zum sechsten Mal in Folge erfolgte hierbei die Ausschüttung in Höhe von 8,25 Prozent (!). Investiert wurde das Geld der Anleger in zwei Solar-Aufdach-Anlagen beim Reifenhersteller Michelin in Karlsruhe (Baden-Württemberg) sowie auf dem Dach einer Spedition in der Gemeinde Untersiemau (Bayern). Damit summiert sich die Ausschüttung auf 49,5 Prozent des von den Investoren ursprünglich eingezahlten Eigenkapitals und liegt exakt im prognostizierten Soll des Verkaufsprospektes. Die Laufzeit ist entsprechend der Förderdauer der Projekte mit 20 Betriebsjahren bis Ende 2029 geplant.

 

Hier zahlt sich die vorsichtige Kalkulation von Leonidas aus – ebenso sollte sie sich beim Leonidas XVIII Windkraft Frankreich auszahlen. So wird der Zinssatz im Rahmen der Kalkulation des Leonidas XVIII mit 2,80 Prozent p. a. für das Darlehen berücksichtigt. Im Umfeld historisch niedriger Zinsen liegt dieser Wert aktuell jedoch bei unter 2 Prozent p. a., festgeschrieben auf 10 Jahre.

 

Basis der Einnahmen der Betreibergesellschaften in Frankreich ist zudem die Ertragserwartung des vorsichtigeren von zwei Windgutachten, von dem noch einmal 3 Prozent für die Verfügbarkeit und ein zusätzlicher Sicherheitsabschlag von 7 Prozent abgezogen werden.

 

Konservativ wird auch der Wert der Anlagen über die Laufzeit beurteilt. Obwohl Experten von Laufzeiten der Turbinen von bis zu 25 Jahren ausgehen, rechnet die Kalkulation mit einem Verkaufserlös von nur noch 23,7 Prozent der ursprünglichen Investition nach 15 Jahren. Das ist in der Regel nur wenig mehr als üblicherweise für das Projekt – also das Recht am Standort Strom zu produzieren – vor Beginn der Bauphase gezahlt wird. Und dieses Recht erlischt nicht. Die Pachtverträge werden deshalb für mindestens 25 Jahre, in der bisherigen Praxis mit einer einseitigen Verlängerungsoption zugunsten der Betreibergesellschaft von bis zu 55 weiteren Jahren abgeschlossen.

 

Eckpunkte des Leonidas XVIII Windkraft Frankreich:

 

– Sachwerte am Standort Frankreich

– 15 Jahre Laufzeit

– Gesamtauszahlung 214% vor Steuern und 210% nach Steuern

– Konsequente Ausnutzung des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Frankreich und Deutschland

– Beteiligung ab 10.000 Euro zzgl. 5% Agio möglich

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld GmbH in der Presse

Sonntag, 20. März 2016
Zusammenfassung: Wir sind spezialisiert auf nachhaltige Geldanlagen und werden deshalb immer wieder von der Presse zum Thema angefragt. Die interessantesten Berichte haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

 

Immer wieder werden wir von der Presse zu unserem Spezialthema der nachhaltigen Geldanlagen befragt. Soweit es die Zeit zulässt, kommen wir dem auch gerne nach. Schließlich sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, um das Thema weiter in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

 

 

Noch vor im Jahre 2010 lag der Anteil nachhaltiger Geldanlagen bei nur 1 % aller Geldanlagen in Deutschland. Heute spricht man von rund 3 %, hauptsächlich allerdings getragen von sogenannten Insitutionellen Anlegern wie Lebensversicherungen, Pensionskassen oder Banken. Das Wachstum ist also beachtlich, das erreichte Niveau allerdings lässt noch Luft nach oben.

 

 

Es gibt also noch viel zu tun und gerade die Aufklärung im Bereich der privaten Anleger muss kontinuierlich verstärkt werden.

 

 

Deshalb möchten wir an der Stelle interessante Presse-Berichte hinweisen, in denen wir unserer Sicht über nachhaltige Geldanlagen erklären konnten.

 

 

Die vollständigen Artikel finden Sie, wenn Sie auf den jeweiligen angeführten Link klicken.

 

ECOREPORTER:

 

Zuletzt wurde unser Expertenrat von Seiten des Magazin Ecoreporter in der aktuellen Print Ausgabe 07/2015 abgedruckt.

Ecoreporter ist das Test-Magazin für nachhaltige Geldanlagen. Fundiert berichtet die Zeitschrift mit Onlinemagazin www.ecoreporter.de über den Markt der grünen Geldanlage.

 

Zum vollständigen Artikel: EcoreporterMusterdepot_2015

 

In den Jahren zuvor berichtete Ecoreporter ebenfalls über uns oder setzte auf unseren Expertenrat:

 

 

 

 

HANDELSBLATT:

 

Auch das Handelsblatt und das Fachmagazin Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments unter der Leitung von Susanne Bergius setzt auf unseren Expertenrat. Wir wurden von den Herausgebern um fachkundige Beiträge gebeten. Die Orginaldokumente finden Sie unter folgenden Links:

 

 

 

 

 

LOKALE PRESSE:

 

Die lokale Presse mit der Tageszeitung Main-Echo schrieb bereits sehr früh zu Beginn unseres Unternehmens über das außergewöhnliche Konzept mit der Finanzanlage auch ethisch-ökologische Wirkungen zu verbinden.

Online steht der Artikel leider nur für Leser des Main-Echos zur Verfügung. Den vollständigen Artikel erhalten Sie gerne auf Anfrage direkt von uns. Einen Auszug daraus sehen Sie hier. Main-Echo

Das Main-Echo berichtete ebenfalls im überregionalen Wirtschaftsteil über den Schritt von Grünes Geld in die Online Welt. Der Bericht stellt das neuartige Konzept 2012 vor.

 

 

 

ÜBERREGIONALE TAGESZEITUNGEN:

 

Die TAZ aus Berlin setzte im Oktober 2013 auf unser Expertenwissen bei einem Artikel über Wasserinvestments. taz

Tilman von Rohden erklärt in seinem gelungenen Artikel wissenswertes über Wasser und wie  eine Geldanlage darin erfolgen kann und was zu beachten ist. Online einsehbar ist der Artikel im Archiv der taz: taz.de Artikel 12_10_2013

 

 

 

PRINT FACHMAGAZINE:

 

Das führende Fachmagazin im Österreichs Öko Invest von Max Deml, führt in seiner Ausgabe Nr.                 die Leser in den Bereich des social investings ein. Gemeinschaftliches Investieren rückt immer mehr in den Fokus der Anleger. Mit WIKIFOLIOS ist dies einfach möglich. Max Deml berichtet über das Wikifolio von Gerd Junker welches zum Zeitpunkt der Auflage des Magazins noch relativ neu war, doch wikifolios sind ein neuartiges dennoch interessantes Konzept. Ein Auszug des Artikels finden Sie hier:

 

 

ONLINEMAGAZINE:

 

Unser Geschäftsführer Gerd Junker, wurde im Juni 2015 vom  Onlinemagazin www. umwelthauptstadt.de interviewt.

Im vollständigen Interview des Onlinemagazins lesen Sie seine Antworten. Umwelthauptstadt.de befragt Innovatoren und Pioniere der Nachhaltigkeit zu verschiedenen Themen.

 

Das Fachmagazin für erneuerbare Energien „neue Energie“ befragte unsere Geschäftsführerin Carmen Junker im Februar 2014 ob ein Investment in die Energiewende sinnvoll erscheint. Der vollständige Artikel ist online verfügbar: Artikel Fachmagazin neue energie

 

Onlinemagazine wie klima-wandel.com berichteten bereits vor längerer Zeit über die Grünes Geld GmbH.

 

 

 

 

SONSTIGE MAGAZINE:

 

Auch von kleineren Magazinen und von Unternehmen werden wir immer wieder für Interviews kontaktiert. Hier stehen wir gerne zur Verfügung um mit unserem Fachwisssen weiterzuhelfen. Nachfolgend seien zwei beispielhaft angeführt.

 

 

 

Wir stehen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie mehr wissen möchten oder wenn auch Sie für Ihr Medium unseren Beitrag wünschen.

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Fukushima: 5. Jahrestag

Freitag, 11. März 2016

Am 11. März 2016 jährte sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum 5. mal. Die Flutwelle am 11. März 2011 veränderte die Welt, sowohl in Japan als auch in Deutschland. Endlich hat ein Teil der Menschheit verstanden, dass Atomenergie keine Lösung ist. Neben den täglichen Gefahren gibt es weiterhin kein Atommüll-Endlager.

 

 

 

Franz Alt, bekannter Fernsehmoderator politischer Sendungen, hat ausgerechnet, dass alleine die Kosten für einen Pförtner, der den Atommüll 1 Million Jahre bewachen müsste, höher wären als das gesamte weltweite Geldvermögen. 1 Pförtner! Das zeigt deutlich die Dimensionen auf.

 

 

 

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Atomkraftwerk Fukushima Daiichi nach der Katastrophe

 

 

Was geschah am 11. März 2011 in Japan?

Auslöser der Katastrophe war ein Erdbeben auf dem Meeresboden, in dessen Folge sich eine riesige Flutwelle bildete. Am Nachmittag des 11. März 2011 erreichte der Tsunami die Ostküste Japans und zerstörte zahlreiche Gebäude und Einrichtungen. Insgesamt starben am Tsunami und seinen Folgen bisher 18.000 Menschen. Wir von Grünes Geld haben umfänglich in unserem Blog berichtet.

 

In Fukushima wird auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zerstört, in drei Reaktorblöcken kommt es zur Kernschmelze. Der Unfall wird in die schwerste Kategorie 7, so wie zuvor das Atomunglück in Tschernobyl, eingeordnet. Große Mengen an radioaktivem Material – unter anderem etwa 15 EBq Xe-133, also etwas mehr als das Doppelte von Tschernobyl, und ca. 36 PBq Cs-137, also ca. 42 % der Cs-137 Emission von Tschernobyl – wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung.

 

Der aktuelle Stand in Fukushima kann auf der Seite der internationalen Atomenergiebehörde abgerufen werden.

 

Die Umgebung in einem Radius von 30 km wird auf unabsehbare Zeit verstrahlt, etwas 160.000 Menschen müssen umgesiedelt werden.

 

Rund 50 Atommeiler in Japan werden abgeschaltet, die Energieversorgung des Landes wird kurzfristig auf importiertes Öl und Gas umgestellt. Die japanische Regierung will die Meiler prüfen lassen und wieder ans Netz nehmen. Bis dato waren 4 Meiler schon wieder in Betrieb. Einer aber schaltete sich drei Tage nach dem Start selbst wieder ab, bei einem weiteren musste der Betreiber einem Gerichtsurteil folgen, und ebenfalls wieder vom Netz gehen. Das Gericht hatte Sicherheitsbedenken.

 

 

Was geschah in der Folge in Deutschland?

Der März 2011 muss in Deutschland im Zusammenhang mit 30 Jahren Atomkraft-Diskussion gesehen werden. Seit den 1970er Jahren wurde die Atomkraft von zunehmenden Kreisen in der Bevölkerung, begleitet vom Aufstieg der Partei der Grünen, kritisch gesehen.

 

Bereits 2000 / 2001 erfolgte unter Rot-Grün der Ausstieg aus der Atomenergie mit einem geplanten letzten Abschalten eines Meilers im Jahre 2020. Dieser gefeierte Beschluss wurde von der früheren Umweltministerin Angela Merkel dann am 28. Oktober 2010 wieder rückgängig gemacht.

 

Nur wenige Monate später, im April 2011 verkündet Kanzlerin Merkel, dass das Unglück in Fukushima auch ihre Sichtweise geändert hätte. Während man Tschernobyl als Unfall in einem technisch weniger ausgereiften Reaktor einstufen konnte, war der GAU von Fukushima der Beweis, dass auch führende Industrienationen wie Japan die Kernenergie nicht endgültig beherrschen konnten.

 

Insgesamt sollen nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung die erneuerbaren Energien 40 bis 45 Prozent der Stromerzeugung im Jahr 2025 übernehmen, und 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035.

 

Im Jahr 2015 lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix der Bundesrepublik Deutschland bei 32,6 Prozent. Das liegt oberhalb der ursprünglich für 2015 geplanten 27,9 Prozent. Trotzdem spricht das Institut der deutschen Wirtschaft nur von einem teilweisen Erfolg, da die Emissionsziele verfehlt wurden (es wurde Atomkraft durch Kohle ersetzt) und der Anstieg des Strompreises zu hoch sei.

 

 

 

 

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Exklusiv-Interview mit Dr. Wagner von Swisscanto über Water Invest

Mittwoch, 09. März 2016

 

Die Schweizer Anlagegesellschaft Swisscanto ist einer der langjährigsten Anbieter nachhaltiger Geldanlageprodukte in Deutschland. Ihr Auswahlprozess gilt als streng und ausgereift, ihre Angebote vereinen Ökologie mit guten finanziellen Ergebnissen.

 

Verantwortlich für die nachhaltigen Angebote ist seit vielen Jahren der Physiker und Chartered Financial Analyst Dr. Gerhard Wagner, ein anerkannter Nachhaltigkeitsexperte, der unter anderem mehrere Jahre als Wissenschaftler im Bereich Klimaphysik arbeitete.

 

Dr. Wagner stellte sich den Fragen von Grünes Geld in einem exklusiven Interview mit Bezug auf den Swisscanto Global Water Invest, einem der wichtigsten und größten Wasser-Investmentfonds in Deutschland.

 

 

 

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Grünes Geld: Herr Wagner, das Thema Wasser-Investment ist kein genormter Begriff. Wie interpretiert Swisscanto das Thema, wie lange gibt es den Fonds bereits und inwieweit hat sich die Strategie des Fonds im Laufe der Jahre geändert?

 

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Interviewpartner Dr. Wager (Bild: Swisscanto)

Für die Swisscanto steht beim Thema Wasser die Frage im Mittelpunkt, wie die Wassernachfrage gesenkt werden kann.

 

Die Wassernachfrage hat sich aufgrund des Wirtschafts- und Bevölkerungswachstums über die letzten hundert Jahre ungefähr versiebenfacht, was einem jährlichen Wachstum von 2 Prozent entspricht.

 

Wir investieren somit in Unternehmen, die einen Beitrag leisten das Wirtschaftswachstum von der Wassernachfrage zu entkoppeln.

Die Technologien stehen dafür bereit. Unseren Fonds gibt es seit 2007.

 

Grünes Geld: Swisscanto ist seit vielen Jahren im Bereich sozial-ökologischer Konzepte tätig. Inwieweit werden solche Kriterien auch beim Water Invest angewendet, oftmals einem Schwachpunkt bei Themenfonds?

 

Beim Swisscanto (LU) EF – Global Water Invest werden die gleichen sozialen, ökologischen und finanziellen Kriterien angewendet wie bei den anderen nachhaltigen Anlageprodukten der Swisscanto.

 

Wenn ein Wassertechnologieunternehmen beispielsweise gleichzeitig ein Waffenproduzent ist, dann wird in dieses Unternehmen nicht investiert.

 

 

 

Grünes Geld: Wir merken bei unseren Anlegern immer wieder eine kritische Haltung bezüglich des Verkaufs öffentlicher Wasserinfrastruktur an private Anbieter. In dem Zusammenhang gibt es über die beiden Konzerne Veolia und Suez negative Berichte – trotzdem setzen Sie als eine der größten Positionen auf Suez. Aus welchen Gründen nehmen Sie solche umstrittene Unternehmen als eine der Top-Positionen auf?

 

Grundsätzlich teilen wir die Einschätzung, dass der Verkauf von öffentlicher Wasserinfrastruktur kritisch beurteilt werden muss. Es gibt zahlreiche negative aber auch viele positive Beispiele.

 

Gute Geldanlage: Musterdepots Vermögensaufbau bei Grünes GeldEntscheidend sind aus unserer Sicht die regulatorischen Rahmenbedingungen. Sie bestimmen, wie viel Geld letztendlich in die Wasserinfrastruktur investiert wird und was dann ein angemessener Wasserpreis für die Endkunden ist.

 

Aus unserer Sicht ist das regulatorische Umfeld in Großbritannien vorbildlich. In Südamerika sehen wir bei den regulatorischen Rahmenbedingungen teilweise noch Verbesserungsbedarf.

 

Die Konzerne Suez und Veolia, die global tätig sind, schneiden gemäß unserer Analysen positiv ab. Veolia beispielsweise ist in China Marktführer bei der Behandlung von wassergefährdenden Abfällen, was aus unserer Sicht ein wichtiger Wachstumsmarkt mit großem gesellschaftlichen Nutzen ist.  

 

 

 

Grünes Geld:  Bei der Wertentwicklung über die letzten Jahre ist Ihr Fonds sehr gut. Im letzten Jahr ist er gegenüber wichtigen Wettbewerbern im Wasser-Anlagebereich wie Pictet, JSS oder RebecoSAM etwas ins Hintertreffen geraten. Waren das die Zufälle der Börse oder welche Erklärung haben Sie dazu? Wie begann das Jahr 2016?

 

Im Jahr 2015 haben wir aufgrund unserer Investitionen in zyklische Industriewerte Einbußen hinnehmen müssen. Bei diesen Unternehmen blieben teilweise die Auftragseingänge hinter unseren Erwartungen zurück. Rückwirkend hätten wir mehr Investitionen in defensivere Geschäftsmodelle wie zum Beispiel Wasserversoger haben sollen.

 

Der Beginn des Jahres 2016 begann in absoluten Zahlen schwierig, da es an den Aktienmärkten zu einer deutlichen Korrektur kam. Relativ zu den weltweiten Aktienmärkten gemessen am MSCI World entwickelte sich der Fonds mit einer deutlichen Outperformance sehr gut.  

 

[Anmerkung der Redaktion: Zum Zeitpunkt der letzten Überarbeitung dieses Artikels am 7. Februar 2017 war die 12-Monatsperformance des Swisscanto (LU) EF – Global Water Invest mit 17,12 Prozent sehr gut. Wer also aufgrund des Interviews vom 9. März 2016 investierte, kann sich heute sicherlich freuen. Er half der Welt und seinem Geldbeutel.]

 

Grünes Geld: Herr Dr. Wagner, wir danken Ihnen für Ihre Antworten.

 

 

 

 

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Gerhard Wagner, Leiter Team ESG Solutions, Mitglied der Direktion

 

Gerhard Wagner ist seit 2008 bei der Zürcher Kantonalbank (ex Swisscanto) im Asset Management im Bereich ESG Solutions tätig. Er ist Senior Portfolio Manager und als Co-Manager verantwortlich für die nachhaltigen Swisscanto Kollektivanlagen (Anlagefonds, Anlagegruppen) und Mandate, welche nach dem Green Invest- und dem Responsible Invest-Ansatz geführt werden. Subsumiert sind dies die Equity Green Invest, -Water Invest, -Climate Invest, Green Invest Emerging Markets sowie die Responsible Invest  Strategien.

Herr Wagner ist ein anerkannter Experte in der Bewirtschaftung von nachhaltigen Anlagen und leitete zuletzt bei UBS das SRI-Team. Von 1994 bis 2001 arbeitete er als Wissenschaftler an der ETH/EAWAG im Bereich Klimaphysik.

Gerhard Wagner schloss sein Physikstudium an der Universität Konstanz ab. Anschliessend doktorierte er in Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) an der ETH Zürich. Im Jahr 2006 erwarb er das Diplom zum Chartered Financial Analyst (CFA).

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld führt Spar-Morgen-Plan ein: Der einfachste Weg um grünes Vermögen aufzubauen

Dienstag, 01. März 2016

 

Die Grünes Geld GmbH hat den Spar-Morgen-Plan eingeführt. Der Spar-Morgen-Plan hilft Anlegern natürlich Hemmnisse im Aufbau von Vermögen zu überwinden und auf einfache Weise beträchtliches Vermögen aufzubauen. Der Spar-Morgen-Plan fußt auch wissenschaftlichen Forschungen aus dem Bereich “Behavioral Finance”.

 

 

Der Mensch weiß, dass er etwas zur Seite legen muss

paketdienstIn seinem Buch “Money” beschreibt T. Robbins die Geschichte von Theodore Johnson. Er war ein früher Mitarbeiter des heutigen Weltkonzerns UPS (United Parcel Service) und kam 1924 zum Unternehmen. Er diente sich hoch und erreichte einige Karrierestufen, aber er verdiente nie mehr als 14.000 Dollar in einem Jahr. Aber er war konsequent, und er legte von jedem Gehalt und von jedem Weihnachtsgeld 20 Prozent beiseite und kaufte davon UPS Aktien.

 

Wissen Sie was ihm diese Konsequenz eingebracht hat? Zu seinem 90. Geburtstag verfügte er über UPS Aktien im Wert von 70 Millionen Dollar.

 

In diesem Fall war der lange Anlagezeitraum entscheidend, aber auch wer nur einige Jahre spart, kann viel erreichen. Wer zum Beispiel 10 Jahre das Geld nach unserem Musterdepot Wachstum anlegt und 300 Euro monatlich einzahlt, hätte 51.876 € (BVI-Methode) erzielt.

 

Zu gute kommt dem Anleger dabei der Cost-Average-Effekt, er kauft nämlich bei niedrigen Kursen mit einem konstanten monatlichen Beitrag viele Anteile, bei hohen Kursen mit dem gleichen monatlichen Beitrag nur wenige. Der Anleger verhält sich also automatisch richtig – wenn’s teuer ist, kauft er wenig, wenn’s billig ist viel.

 

Warum es viele Menschen trotzdem nicht schaffen regelmäßig zu sparen

Obwohl also den meisten Menschen in der Theorie klar ist, dass Sie etwas zu Seite legen sollten, schaffen sie es nicht, das auch in die Tat umzusetzen. Das Problem: Wir wissen, dass wir sparen sollten. Wir wissen, dass wir es nächstes Jahr tun werden, aber heute geben wir Geld aus.

 

Das Hergeben von Geld fühlt sich für viele Menschen wie ein Verlust an – auch wenn sie wissen, dass das Geld für sie angelegt und in einigen Jahren wieder zurück gezahlt wird. Es ist ein Situation die sich anfühlt, als wenn wir etwas verlieren würden. So unlogisch es ist, Sparen klingt zunächst einmal wie Verzicht. Deshalb sparen viele Menschen nicht.

 

 

 

Der Spar-Morgen-Plan überwindet die Probleme

Untersuchungen von der UCLA Anderson School of Management zeigen das Problem deutlich auf: Einer Gruppe von Studenten wurde die Frage gestellt, ob Sie bei einer Zwischenmahlzeit in 14 Tagen lieber die gesunde Banane oder die ungesunde Tafel Schokolade wählen würden. 75 Prozent entschieden sich für die Banane.

 

Bei der Ausgabe der Zwischenmahlzeit 14 Tage später  wählten jedoch nur noch 20 Prozent die Banane: der Rest wollte lieber die ungesunde Schokolade haben.

 

Der Spar-Morgen-Plan überwindet an der Stelle den Schwachpunkt des menschlichen Geistes. Bei Vertragsabschluss wird eine monatliche Einzahlung (ab 25 Euro) vereinbart – die tatsächliche Zahlung beginnt aber erst Monate später. Man muss also nicht gleich beginnen zu sparen.

 

Mit diesem einfachen Trick lässt sich das Problem “Gerade im Moment habe ich kein Geld” geschickt aushebeln.

 

Und noch ein zweiter Punkte kommt hinzu: Man kann beim Spar-Morgen-Plan bequem mit niedrigen Sparraten einsteigen. Nach einem Jahr wird die Sparrate jedoch automatisch um 10% erhöht. Der Anleger spart damit also jedes Jahr mehr ein und nutzt die Spielräume, die zum Beispiel durch eine Gehaltserhöhung entstanden sind. Natürlich kann er jederzeit kostenlos die Sparplanhöhe ändern oder die automatische Erhöhung beenden.

 

 

Welches Ergebnis kann beim Spar-Morgen-Plan erzielt werden?

Die individuellen Ergebnisse des Spar-Morgen-Plans hängen von einigen Faktoren wie dem Beginn-Zeitpunkt und der tatsächlichen Wertentwicklung der zugrunde liegenden Fonds ab, aber wenn man einmal die Ergebnisse der Vergangenheit an nimmt könnte eine Simulation eines Spar-Morgen-Plans mit 100 € folgende Ergebnisse erzielen:

 

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Simulation des Spar-Morgen-Plans mit anfangs 100 Euro monatlicher Sparrate, mit Berücksichtigung aller Kosten (AA, Depotgebühren), Berechnung mit szenario-simulator.de

 

Das Ergebnis in Kürze: Die Einzahlungen von 38.127 Euro über 15 Jahre ergeben in diesem Beispiel einen End-Betrag von 50.626 Euro, wenn die Vergangenheitsentwicklung der letzten 5 Jahre zugrunde gelegt wird. Ein toller Wert, besonders in der aktuellen Null-Zins-Phase.

 

 

Die wichtigsten Fakten zum Spar-Morgen-Plan

– Intelligenter Sparvertrag zum mühelosen Aufbau von Vermögen

– Besonderheit: bei Vertragsabschluss wird ein verspäteter Zahlungsbeginn, zum Beispiel in 3 Monaten, vereinbart

– Besonderheit: jährliche, automatische Erhöhung der Sparquote

– Anlage in sozial-ökologische Aktien und Anleihen (ausgewogene Depotstruktur 50:50)

– ohne feste Vertragslaufzeit: Kündigung jederzeit möglich

 

 

 

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