Archiv für Juli 2016

Wasser – Lebensgrundlage des blauen Planeten

Freitag, 29. Juli 2016
Zusammenfassung: Wasser ist Leben! Die Vereinten Nationen haben den Zugang zu sauberem Wasser als ein Menschenrecht anerkannt. Dennoch sind die Trinkwasservorräte der Erde in Gefahr. Verschmutzungen und zunehmende Privatisierung lassen Teile der Welt verdursten.

 

Hier geht es zu den 4 Teilen unserer Elemente-Serie: Erde, Luft, Wasser und Feuer

 

 

Wasser, kaum ein Element wird so stark mit dem Leben an sich in Verbindung gebracht. Denn ohne das kostbare Nass wäre kein Leben auf der Erde möglich. Der Körper eines erwachsenen Menschen besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser. Ähnlich hoch ist der Anteil der Wassermassen auf der Erdoberfläche. Entsprechend wird unsere Erde auch der blaue Planet genannt. Das Wasser der Erde besteht fast ausschließlich aus Salzwasser. Lediglich 2,6 Prozent des Wassers existiert als Gletscher, Polareis der Arktis und Antarktis sowie Grönlandeis. Als Trinkwasser stehen nur 0,3 Prozent des weltweiten Wasservorkommens zur Verfügung.

 

Sauberes, klares Wasser - in vielen Regionen der Erde keine Selbstverständlichkeit.

Sauberes, klares Wasser – in vielen Regionen der Erde keine Selbstverständlichkeit.

Ein wichtiger Schatz, der sorgsam gehütet werden muss, denn die Weltbevölkerung nimmt stetig zu. Laut einer Prognose der UNO wird die Menschheit von aktuell rund 7 Milliarden bis zum Jahr 2050 auf rund 9,7 Milliarden angewachsen sein. Und die Wasserknappheit ist vielerorts schon Realität: Mehr als eine Milliarde Menschen in 80 Ländern müssen mit weniger als 20 Litern Wasser pro Tag auskommen, weniger als die Hälfte der Wassermindestforderung der UNO. Im Vergleich dazu verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland täglich 130 Liter Wasser pro Person.

 

Bis vor wenigen Jahren gab es in der deutschen Sprache keinen Begriff für den Zustand, genug getrunken zu haben, also nicht mehr durstig zu sein. Erst 1999 nahm der Duden das Kunstwort „sitt“ als Entsprechung zu satt auf. Der Begriff konnte sich jedoch bislang nicht durchsetzen. Kein Wunder, gar keinen Durst (mehr) zu haben gilt nicht als natürlicher Zustand und ist vielmehr ein Begriff einer Überflussgesellschaft.

 

 

Menschenrecht auf Wasser

Seit 2010 gilt das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser als ein Menschenrecht, das von der Vollversammlung der Vereinten Nationen anerkannt wird. Allerdings ist dieses Recht weder für die UN-Mitgliedstaaten bindend, noch einklagbar. Die offizielle Anerkennung ist damit eher ein Akt symbolischer Politik. Denn Schätzungen zufolge haben etwa 884 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser. 2,6 Milliarden Menschen fehlt der Zugang zu grundlegenden sanitären Einrichtungen. Entsprechend sterben jährlich rund 1,5 Millionen Kleinkinder an Krankheiten aufgrund des verschmutzten Trinkwassers oder katastrophaler hygienischer Bedingungen, vielfach in Afrika. Daher ist der verbesserte Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu grundlegenden sanitären Einrichtungen ein internationales und wichtiges Entwicklungsziel.

 

 

Verschmutztes Trinkwasser durch Raubbau an der Natur

Reines, klares Wasser, direkt aus der Quelle sprudelnd – diese Bilder von Wasser als Grundlage allen Lebens haben einen Riss bekommen. Verschiedene Faktoren haben dazu geführt, dass das Grundwasser verunreinigt ist und die überlebenswichtigen Wasservorräte unbrauchbar gemacht werden.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsEine große Bedrohung der Trinkwasserreserven weltweit resultiert aus der industriellen Landwirtschaft und dem damit verbundenen hohen Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden. Hinzu kommt die Belastung durch enorme Mengen von Gülle durch die Massentierhaltung. Aus diesem Bereich stammt auch die Verschmutzung des Wassers durch Antibiotika und andere Medikamente.

 

Weitere Bausteine zur Verschmutzung des Wassers liefern Industrie und Bergbau. Während in den westlichen Industrienationen Wasserschutz ein gesellschaftlich stark akzeptiertes Thema ist und die Wasserqualität in Flüssen und Seen in den letzten Jahrzehnten teilweise massiv verbessert werden konnte, existieren gerade in ärmeren Ländern kaum gesetzliche Regeln zum Schutz des Wassers. So ist beispielsweise die Verschmutzung des Trinkwassers durch die Kleiderfabriken in Asien enorm.

 

Bergbau, Erdölförderung, Fracking – wo immer fossile Energieträger aus dem Boden geholt werden, sind die Belastungen für die Wasservorkommen hoch. Zum einen werden direkt große Mengen an Wasser für den Abbau verbraucht, zum anderen verschmutzen eingesetzte und freigesetzte Schwermetalle und Chemikalien das Trinkwasser.

 

 

Bodenschätze bringen keinen Wohlstand vor Ort

Knappe Trinkwasservorkommen bedrohen Mensch und Natur.

Knappe Trinkwasservorkommen bedrohen Mensch und Natur.

Eine neue Dimension hat der Abbau von Lithium ins Spiel gebracht. Das Leichtmetall ist ein wichtiger und damit wertvoller Bestandteil von Akkus und Batterien in Mobiltelefonen und Computern. 85 Prozent der weltweiten Lithium-Vorkommen liegen in Südamerika. Dort werden sie durch aufwändige Verdunstungsverfahren aus dem Grundwasser entnommen. Die hohe Verdunstung lässt den Grundwasserspiegel sinken, bringt das ökologische Gleichgewicht zum Wanken und führt zu einer Verknappung des Trinkwassers.

 

Ebenso problematisch ist der Abbau von Gold. Denn heutzutage waschen Goldsucher nicht mehr mit einem Sieb am Klondike sondern führen großflächige Sprengungen in Südamerika durch und waschen Gold mit Hilfe giftiger Cyanide aus dem Gestein. Durch die Reaktion der Chemikalien mit der Luft entsteht Schwefelsäure. So wird das Grundwasser vergiftet und dauerhaft ungenießbar gemacht.

 

Trotz der wertvollen Rohstoffe in den Ländern kommt dieser Reichtum nicht der Bevölkerung zugute. Vielfach agieren hier internationale Konzerne bei denen die wirtschaftliche Nutzung der Rohstoffe im Vordergrund steht, nicht aber der Schutz von Mensch und Natur. Entsprechend verliert die lokale Bevölkerung nicht nur ihre ökologische Lebensgrundlage, sie zieht auch keinerlei finanziellen Nutzen aus dem Verkauf der lokalen Bodenschätze, nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Erträge bleibt im Land.

 

Wenn die Wasservorräte der Welt durch Raubbau und Verschmutzung weiter reduziert werden, ist das eine ökologische Katastrophe. Und nicht nur das: Durch den ungerechten Zugang zu sauberem Wasser und der ungleichen Verteilung dieser lebenswichtigen Ressourcen werden soziale Ungleichheiten weiter festzementiert und bestehende Machtstrukturen gestärkt. Der Kampf um das Wasser ist auch ein Grund für Vertreibung, Flucht und Kriege.

 

 

Privatisierung von Wasserrechten

Wasservorkommen zu privatisieren und wirtschaftlich zu nutzen ist das Ziele einiger internationaler Konzerne, wie beispielsweise dem Schweizer Lebensmittelhersteller Nestlé. Das Unternehmen ist Marktführer für Trinkwasser in Flaschen, hat bereits in vielen Regionen der Erde Ländereien und Wasserrechte gekauft, was in Afrika ohne besondere behördliche Hürden leicht möglich ist. Doch gerade in diesen Regionen ist Wasser knapp. Durch den Besitz von Land, kommen auch Flüsse, Quellen und das Grundwasser in private Hände. Mit dieser Privatisierung des Wassers verhindern die Konzerne den öffentlichen und freien Zugriff auf das Lebenselixier. Entsprechend erfahren regionale Kleinbauern in Afrika einen existenziellen Schaden, denn die Landwirtschaft ist von der Bewässerung abhängig. Der Zugang zu sauberem Wasser ist in den armen Ländern Mittelamerikas bereits sehr schwierig. So geben beispielsweise Familien in El Salvador und Nicaragua rund zehn Prozent ihrer Einkünfte für Wasser aus.

 

 

Wasserinvestments – Kein Tropfen auf den heißen Stein

Sauberes Wasser erhalten und Menschen zugänglich zu machen ist eine elementare ethische Aufgabe. In Wasser zu investieren ist daher nicht nur eine interessante Geldanlage sondern eine Investition in die Zukunft des blauen Planeten.

 

Die Möglichkeiten sind in diesem Bereich vielfältig. Nachhaltige Wasserfonds sind strengen ethischen Kriterien verpflichtet. Investiert wird hier in vorbildliche und erfahrene Unternehmen aus den Bereichen Wasserversorgung, Meerwasserentsalzungsanlagen, Filtersystemen und Kläranlagen, aber auch effiziente Rohrleitungssysteme.

 

Im Grünes Geld Musterdepot Wasser sind Investmentfonds bewährter Anbieter enthalten, welche die Anforderungen an ethisch-ökologische Geldanlagen erfüllen und für Anleger eine interessante Rendite versprechen.

 

Das Thema Wasser begleitet uns. Hier haben wir Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasser recherchiert und wir stellen Ihnen besonders empfehlenswerte Angebote vor.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Sommerzeit – Klimafreundliches Reisen im Trend

Dienstag, 26. Juli 2016
Zusammenfassung: Klimafreundliches Reisen, geht das überhaupt? Urlaubsreisen sind beliebt und Flugreisen sind selbstverständlich geworden. Der internationale Flugverkehr belastet das Klima stark. Gut ist es, bewusst zu reisen und ökologischen Ausgleich zu schaffen.

 

 

Urlaub – Ferien – Reisen – für die meisten von uns magische Begriffe, die das Fernweh wecken. Und auch wenn der Sommer sich in diesem Jahr launisch zeigt, freuen sich viele Menschen aktuell auf den Sommerurlaub. Erholung, neue Eindrücke sammeln, andere Länder kennenlernen – einfach mal raus!

 

 

Wenn jemand eine Reise tut …

Fernweh - eine Krankheit, die gerade grassiert.

Fernweh – eine Krankheit, die gerade grassiert.

In den vergangenen Jahrhunderten waren Reisen in ferne Länder mit enormen Belastungen und Gefahren verbunden. Das Bibelwort „Bleibe im Land und nähre dich redlich“ entsprach eher der Vorstellung eines guten Lebens, denn Reisen in ferne Länder dienten nicht der Erholung sondern dem Handel, der Wissenschaft, dem Glauben und der Kriegsführung. Wer sich damals auf den Weg machte, konnte auf eine glückliche Rückkehr nur hoffen.

 

Erst ab dem 18. Jahrhundert kamen Bildungsreisen für Adlige und das aufkommende Bürgertum in Mode. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Reisekatalog um  Kur- und Bäderreisen ergänzt. Die Geschichte des Erholungsurlaubs für quasi jedermann ist noch nicht alt. Erst seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden Urlaubsreisen durch gesetzliche Urlaubsregelungen weithin möglich und erschwinglich.

 

Seit dem erfreuen sich Reisen in andere Gegenden und Länder jedoch nahezu uneingeschränkter Beliebtheit. Dabei erweiterte sich der Radius der Reiseziele zunehmend. Waren in den Anfängen noch die heimischen Seebäder und die Alpen beliebte Destinationen, kamen bald Reisen in die Nachbarländer und besonders nach Italien hinzu. In den folgenden Jahrzehnten breitete sich die Reiselust dann schnell über Gesamteuropa aus und schließlich über sämtliche Kontinente. Auch wenn die meisten Deutschen noch immer mehrheitlich Urlaub im eigenen Land machen: Fernziele sind weiterhin Sehnsuchtsorte und Flugreisen zählen heutzutage zu den Selbstverständlichkeiten.

 

 

Klimafreundlicher Tourismus im Trend

Kaum jemand bricht heute mehr zu einer klassischen Bildungsreise à la Goethe auf, dennoch gilt der gedankenlose Massentourismus in die Bettenburgen der Balearen vielfach nicht mehr als zeitgemäß. Im Trend liegt mehr eine Mischung zwischen Erholung und Erlebnis. Positiv für die Umwelt: Das Interesse an ökologischen und klimaneutralen Reisen nimmt zu.

 

Die Weltorganisation für Tourismus (World Tourism Organization), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen, hat das kommende Jahr zum „Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung“ erklärt. Ziel ist es dabei, Armutsbekämpfung und Umweltschutz gemäß der Nachhaltigkeitsagenda von Rio+20 voranzutreiben.

 

Über den Wolken …

Flugreisen führen immer zu einem "Übergepäck" an CO2.

Flugreisen führen immer zu einem „Übergepäck“ an CO2.

Flugreisen belasten das Klima, denn bereits eine einzige Flugreise übersteigt die Menge an Treibhausgasen, die ein Mensch im Jahr produzieren kann, ohne das Klima zu schädigen.

 

Nur fünf Prozent aller Menschen rund um den Globus sind schon einmal geflogen, dennoch zeichnet der Flugverkehr bereits für rund 14 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich. Groteskerweise nehmen jedoch Flugreisen weiter zu und sind finanziell oftmals günstiger als andere Verkehrsmittel. Damit wird die Entscheidung für eine Zugfahrt – zum Beispiel für eine Reise innerhalb Europas – schwer.

 

Der Klimawandel ist bereits vielfach bemerkbar. Ungerechterweise bekommen das besonders die Menschen in den Ländern zu spüren, die kaum am CO2-Ausstoß beteiligt sind. Die katastrophalen Auswirkungen zeigen sich durch extreme Dürren, Überschwemmungen, Stürme oder schmelzende Gletscher. Hier gilt es entgegenzuwirken und Klimaschäden zu vermeiden beziehungsweise aktiv auszugleichen.

 

Eine Handvoll Tipps für klimafreundliches Reisen

 

1. Der Weg ist das Ziel

Kurzstreckenflüge belasten das Klima überproportional durch den hohen Energieverbrauch bei Start und Landung. Gut ist es, hier auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Entschleunigung kann schon Teil des Erholungsurlaubs sein, denn reizvolle Landschaften können bereits auf der Anreise entdeckt werden und oft besteht auch die Möglichkeit zu einem Zwischenstopp in einer interessanten Stadt.

 

2. Bleiben und entdecken

Wer seinen Urlaubsort erreicht hat, will meist auch die Umgebung kennenlernen. Gerade bei Fernreisen relativieren sich die Entfernungen zu vermeintlich nahen Zielen. So erscheinen die rund 3.000 Kilometer von Sao Paulo in Brasilien nach Santiago in Chile plötzlich sehr nahe. Klimafreundliches Reisen bedeutet aber auch Anreise und Aufenthaltsdauer in einen vernünftigen Zusammenhang zu bringen. Die Organisation „Brot für die Welt“ empfiehlt in ihrem Ratgeber zum fairen Reisen eine Faustregel von mindestens acht Tagen Aufenthalt bei einer Flugstrecke von 2.000 Kilometern. Positiver Nebeneffekt: Von längeren Aufenthalten profitiert auch die lokale Wirtschaft.

 

3. Umweltfreundlich unterwegs vor Ort

Besonders in großen Städten Asiens ist die Luftverschmutzung und Feinstaubbelastung sehr hoch. Wer hier den öffentlichen Nahverkehr nutzt, lernt authentisch Land und Leute kennen und schont das Klima. Wer lieber mit dem Auto unterwegs ist, muss nicht zwingend einen Mietwagen buchen. Die lokalen Taxis sind in vielen Ländern nicht teurer und sichern Arbeitsplätze. Energiesparende Angewohnheiten von zu Hause sollten auch im Urlaub nicht vergessen werden, vielleicht ist die Klimaanlage im Zimmer gar nicht dringend nötig.

 

4. Regionale Produkte entdecken

Auf Reisen regionale Lebensmittel und Getränke genießen – das ist nicht nur eine neue Erfahrung, es ist – wie auch zu Hause – klimafreundlich, denn lange Transportwege entfallen. Genauso sollte bei Reisesouvenirs darauf geachtet werden, dass diese umweltfreundlich sind und im Land gefertigt wurden. So werden auch lokale Handwerksbetriebe gestärkt.

 

5. Ausgleich schaffen

Flugreisen belasten das Klima. Wer ganz genau wissen will, wieviel CO2 seine persönliche Urlaubsreise verursacht, kann verschiedene CO2-Rechner im Internet nutzen.

 

Viele Reiseanbieter fordern ihre Kunden auf, eine freiwillige Klimaabgabe zu entrichten, um den CO2-Ausstoß der Reise zu kompensieren. Dazu haben Umweltorganisationen einen Standard entwickelt, den Anbieter wie atmosfair, KlimaKollekte oder myclimate erfüllen.

 

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKWWer bewusst reist kann aber auch einen aktiven Ausgleich für das Klima schaffen. Beispielsweise durch die Unterstützung nachhaltiger Forstwirtschaft, denn Holz bindet das klimaschädliche CO2.

 

 

In Holz investieren und die Reisekasse füllen

Eine gute Möglichkeit den persönlichen CO2-Ausstoß zu kompensieren, ist die Investition in Holzprojekte und Walddirektinvestments, denn Holz ist nachhaltig, lässt sich nachpflanzen, nimmt CO2 auf und sorgt für ein gutes Klima.

 

Da die Waldflächen global abnehmen, steigen die Preise für Holz weiter an. So lassen sich mit Holzfonds auch langfristig sehr gute Renditen erzielen.

 

Investiert wird hier in Aufforstungsprojekte, nachhaltig angelegte Wälder, Sägewerke, Möbelwerke und andere holzverarbeitende Betriebe. Gut für das Klima, denn auch das bearbeitete Holz ist ein ausgezeichneter CO2-Speicher. Eine interessante Geldanalage, die dem Klima nutzt und die persönliche Reisekasse füllt.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Mikrofinanz: Kleinkredite ermöglichen – Vermögen aufbauen

Freitag, 22. Juli 2016

Zusammenfassung: Mikrofinanzierung ermöglicht mit Kleinkrediten Menschen in armen Ländern eine Existenzgründung. Finanziert werden diese Projekte durch Mikrofinanz-Fonds - einer sicheren und sozialen Investitionsmöglichkeit. Mittlerweile existieren mehrere Fonds für Privatanleger in Deutschland.

 

 

Mikrofinanzierung hilft Menschen, sich lebst zu helfen.

Mikrofinanzierung hilft Menschen, sich lebst zu helfen.

Mit Kleinstkrediten Menschen helfen, selbstständig arbeiten und leben zu können, das ist in Kürze das Grundprinzip der Mikrofinanzierung.

 

Weithin bekannt geworden ist das Prinzip durch Muhammad Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch. Er vergab in seinem Heimatland seit den siebziger Jahren Mikrokredite und gründete in den achtziger Jahren die Grameen Bank. Die Idee setzte sich durch und hatte Erfolg. Die Vereinten Nationen bescheinigen der Vergabe von Mikrokrediten eine hohe Wirksamkeit zur Bekämpfung der Armut und riefen 2005 das „Internationale Jahr der Mikrokredite“ aus. Ein Jahr später erhielt Muhammad Yunus und die Grameen Bank den Friedensnobelpreis.

 

Wer in Mikrofinanz-Fonds investiert, baut nicht nur sein eigenes Vermögen auf sondern übernimmt auch zugleich soziale Verantwortung. Denn das Geld aus diesen Fonds geht an verschiedene Mikrofinanz-Institute in den Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Diese Institute vergeben Existenzgründerkredite an Klein- und Kleinstunternehmer. Denn oftmals fehlt armen Menschen nur eine kleine Anschubfinanzierung, um selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können.

 

 

Wege aus der Armutsspirale

Mikrofinanz hat sich mittlerweile in rund 60 Entwicklungs- und Schwellenländern fest etabliert und vielen Menschen aus der Armutsspirale geholfen.

 

Denn zum einen konnten sie sich mit dem Mikrokredit die Dinge kaufen, die sie für ihre selbstständige Arbeit benötigten – sei es eine Nähmaschine, oder die Ausstattung für eine Suppenküche. Besonders profitieren Frauen von den Kleinkrediten: 97 Prozent der Kreditnehmer sind weiblich. Als Kleinstunternehmerinnen verdienen sie durch landwirtschaftliche und handwerkliche Tätigkeiten Geld für ihre Familien.

 

Selbstverdientes Geld sichert den Unterhalt der Familie und stärkt die Rolle der Frau.

Selbstverdientes Geld sichert den Unterhalt der Familie und stärkt die Rolle der Frau.

Zum anderen tragen die Mikrofinanzierungen dazu bei, dass die Menschen sich kein Geld von einem örtlichen Geldverleiher mit überzogenen Zinsen leihen und weiter in Überschuldung und Armut abrutschen. Die herkömmlichen Banken vor Ort scheuen den Aufwand der Kleinstkreditvergabe, sehen diese als wenig lukrativ an und schließen so Menschen vom Wirtschaftsleben aus.

 

 

Sozial und sicher zahlt sich aus

Zahlungsausfälle, wie sie die Banken in den Mikrofinanz-Ländern fürchten, sind in der Praxis eine Seltenheit. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Kreditnehmer das Geld, das auf Vertrauensbasis verliehen wurde, zurückzahlen und mit der Mikrofinanzierung eine Weg aus der Armut finden. Mit einer Rückzahlungsquote von rund 96 Prozent liegt die Zahlungsmoral höher als in den entwickelten Ländern.

 

 

Mikrofinanz-Fonds – Mehr Angebote für Privatanleger

Wer sein Geld sinnvoll und sicher anlegen will, findet in Mikrofinanz-Fonds eine interessante Möglichkeit für ein nachhaltiges Investment.

 

Mikrofinanz-Fonds sind seit 2007 als Fondskategorie in Deutschland zugelassen und unterliegen restriktiven gesetzlichen Einschränkungen. Waren sie in ihren Anfängen nur für institutionelle Investoren interessant, gibt es mittlerweile attraktive Angebote für private Anleger.

 

Der erste in Deutschland zugelassene Mikrofinanz-Fonds für Privatanleger ist Invest in Visions der seit 2011 aufgelegt wird und seit dem kein Kalenderjahr mit Wertverlust verzeichnen musste. Allerdings bewegen sich die Gesamtjahreskosten dieses Fonds auf dem Niveau eines Aktienfonds. Dennoch lagen die Kursgewinne, nach Abzug der Fondskosten durchschnittlich bei  2,5 Prozent für den Anleger.

 

Invest in Visions hat bereits rund 64.000 Mikrofinanzierungen ermöglicht, vor allem in ländlichen Regionen Asiens und Lateinamerikas, aber auch im Kaukasus und in Osteuropa. Die Fondsgesellschaft legt Wert auf die Stärkung der Rolle der Frau in diesen Gegenden und vergibt Kredite bevorzugt an Frauen. Außerdem verlangt Invest in Visions von den Mikrofinanzinstituten, Schulungen für die Kreditnehmer anzubieten, um den umweltfreundlichen Umgang mit Ressourcen und um alternative landwirtschaftliche Anbaumethoden voranzutreiben.

 

Mittlerweile haben weitere Mikrofinanz-Fonds eine Zulassung für Deutschland erhalten, wie beispielsweise in diesem Jahr der Dual Return Fund – Vision Microfinance.

 

Dual Return Fund – Vision Microfinance ist für institutionelle Anleger bereits seit 2006 aktiv und hatte seit dem kein Kalenderjahr mit Wertverlust. Der Jahresgewinn belief sich auf durchschnittlich 2,9 Prozent. Wie bei Invest in Visions liegen allerdings auch hier die Gesamtjahreskosten im Bereich eines Aktienfonds.

 

Dual Return Fund – Vision Microfinance investiert in erster Linie in Asien und Lateinamerika sowie in der Kaukasus-Region. Bislang wurden Kleinkredite an 234.000 Menschen vergeben, knapp mehr als die Hälfte waren Frauen. Insgesamt ist das Kapital auf 258 verschiedene Mikrofinanzinstitute in 50 Ländern gestreut, die das Fondsmanagement regelmäßig überprüft. Dual Return Fund – Vision Microfinance legt dabei Wert auf qualifizierte Kreditberatung der Mikrofinanzinstitute, um Überschuldungen zu vermeiden und in Sachen Ernteausfallversicherung zu beraten. Darüber hinaus sollen soziale Projekte unterstützt und umweltschützende Projekte gefördert werden, beispielsweise Projekte aus den Bereichen Wasseraufbereitung und erneuerbare Energien.

 

 

Soziale Verantwortung zeigen – nachhaltig investieren

Die beiden Mikrofinanz-Fonds zeichnen sich durch Nachhaltigkeit, Stabilität und Sicherheit aus. Die soziale Wirkung ist hoch, die Wertentwicklung stabil und das Risiko gering. Gute Nachrichten für private Investoren, denn Geldanlagen sind schwierig geworden in Zeiten des Niedrigzinses.

 

Mikrofinanz-Fonds bieten Sicherheit und einen stetigen Wertzuwachs mit minimalen Schwankungen. Hinzu tritt, dass die Anlageklasse Mikrofinanz unabhängig ist von der Entwicklung an den Aktienmärkten und kaum korreliert mit klassischen festverzinslichen Wertpapieren.

Grünes Geld bietet beide Mikrofinanz-Fonds in seinen Musterdepots an. Möglich ist das monatliche Sparen, bei dem mit einer Rendite zwischen zwei und drei Prozent gerechnet werden kann oder die einmalige Anlage mit einer Rendite von rund zwei bis vier Prozent.

 

 

 

Soziale Verantwortung zeigen mit unseren Musterdepots

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

5 Tipps für private Vermieter

Mittwoch, 20. Juli 2016
Zusammenfassung: Immobilien sind als Investment beliebt, jedoch findet sich der Anleger unvermittelt in der Rolle des Vermieters wieder. 5 Tipps sollen helfen, häufige Fehler zu vermeiden. Aber es gibt auch Anlagemöglichkeiten, die weniger Ärger, jedoch attraktive Erträge versprechen.

 

Immobilien stehen in Deutschland derzeit als Investment hoch im Kurs. Niedrige Darlehenszinsen motivieren, Geld in eine zu vermietende Immobilie – auch Zinshaus genannt – anzulegen.  Fair gerechnet sind solche Investments – selbst in Top-Lagen –  jedoch nur sehr selten lukrativ. Dennoch ist die Immobilien bei Privatanlegern weiterhin beliebt, denn Häuser und Eigentumswohnungen vermitteln Sicherheit und Solidität.  Wer also dem Reiz der Geldanlage in Immobilien absolut nicht widerstehen kann, erspart sich mit den folgenden Tipps viele Probleme.

 

Nicht immer scheint für Vermieter die Sonne -  Manche Mieter sorgen für Schlechtwetterwolken

Nicht immer scheint für Vermieter die Sonne –
manche Mieter sorgen für Schlechtwetterwolken.

 

Tipp 1: Mietnomaden vermeiden – Damit aus dem Traum kein Alptraum wird

Wer vermietet wünscht sich einen solventen und langfristigen Mieter, denn unter einem  häufigen Mieterwechsel leidet die Immobilie genauso wie die Nerven des Vermieters.

Mit der Mieterselbstauskunft können Vermieter abfragen ob Schufa-Einträge oder ein Insolvenzverfahren gegen den Interessenten bestehen. Berechtigt sind außerdem Fragen nach dem Arbeitgeber, der Höhe des monatlichen Einkommens und nach dem Bezug von Sozialleistungen. Nach der ethnischer Zugehörigkeit sowie den politischen oder religiösen Ansichten des potenziellen Mieters darf dagegen nicht gefragt werden. Vermieter sollten sich jedoch nicht scheuen, ein Referenzschreiben des vorherigen Vermieters einzufordern oder – mit Erlaubnis des Interessenten – selbst Auskünfte bei früheren Vermietern einholen.

 

Tipp 2: Bei Mietvertragsvorlagen zweimal hinsehen

Wer eine Immobilie gekauft hat, um sie zu vermieten, sieht sich plötzlich in der Rolle des Vermieters wieder – in der Regel nicht der gelernte Beruf.  Praktisch scheint es daher, schnell Mietvertragsvorlagen aus dem Internet zu laden. Doch Vorsicht – nicht immer passt die Vertragsgestaltung. Vielfach kursieren im Netz noch Vordrucke mit veralteten Klauseln oder mehrdeutige Formulierungen, die teure Folgen haben können. Neue Rechtsprechungen sollten in die Verträge mit eingepflegt werden. So beschied beispielsweise der Bundesgerichtshof (BGH) im Februar,  dass eine allgemeine Vereinbarung im Mietvertrag ausreicht, um Betriebskosten später auf den Mieter  umlegen zu können. Vor diesem Beschluss war es notwendig, im Mietvertrag alle Positionen einzeln aufzulisten oder auf die Betriebskostenverordnung und den darin festgelegten Katalog zu verweisen.

 

Tipp 3: Steuertipps nutzen und kein Geld verschenken

Dem Kauf einer Immobilie folgen meist mehr Kosten als ursprünglich gedacht. Doch einige Kosten lassen sich steuermindernd geltend machen und können so vom Staat zurückgeholt werden. Beispielsweise können 20 Prozent der Reparatur- und Renovierungskosten steuerlich abgesetzt werden, sofern der Betrag 6.000 Euro im Jahr nicht überschreitet. Auch Kosten für Anzeigen, Maklergebühren sowie Anschaffungs- und Herstellungskosten können vom Immobilieneigentümer steuerlich geltend gemacht werden. Ebenso die Zinsen für das Hypothekendarlehen. Ein Tipp, der vielfach vergessen wird: Wird eine Immobilie möbliert vermietet, kann der Eigentümer die Kosten für Einrichtungsgegenstände bis 410 Euro komplett im Jahr der Anschaffung steuerlich abschreiben.

 

Tipp 4: Fiese Fallen: Hausgeld- und Nebenkostenabrechnung

Wer für seine vermietete Immobilie eine externe Hausverwaltung nutzt, spart sich einige lästige Arbeiten. Dennoch muss sich der Eigentümer mit der Hausgeldabrechnung auseinandersetzen.Diese erfasst alle Einnahmen und Ausgaben die zum Objekt gehören. Achtung: Die Hausgeldabrechnung entspricht nicht der Nebenkostenabrechnung. Zwar können einige in der Hausgeldabrechung enthaltenen Positionen auf den Mieter als Betriebskosten umgelegt werden, jedoch nicht alle. Beispielsweise wird der Betrag für den Kaminkehrer auf den Mieter umgelegt, nicht aber die Postition für den Hausverwalter selbst. Außerdem ist es wichtig, die Fristen für die Nebenkostenabrechnung einzuhalten. Spätestens ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraumes muss dem Mieter eine vollständige Abrechnung vorliegen, sonst kann der Vermieter keine Nachforderungen mehr stellen. Vermieter sollten sich diese Frist unbedingt im Kalender vermerken.

 

Was für Fliegen die Spinnenfalle ist für Vermieter die Hausgeldabrechnung - böse Falle

Was für Fliegen das Spinnennetz ist für Vermieter die Hausgeldabrechnung – eine böse Falle.

Tipp 5: Rechte und Pflichten regeln über die Hausordnung

Die Hausordnung hilft im Vorfeld Streit und Unstimmigkeiten zu reduzieren. Vermieter sollten über die Hausordnung klar regeln, wie das Wohnen im Objekt geregelt sein soll. Ist Grillen auf dem Balkon erlaubt? Wo werden die Müllsäcke im Hausflur gelagert? Und wie werden die Gemeinschaftsflächen genutzt? Teilweise müssen die Pflichten auch im Mietvertrag geregelt werden, dann können auch Schneeräumdienst, Reinigungsarbeiten im Treppenhaus oder Kehrarbeiten auf den Mieter übertragen werden. Der Aushang im Flur stellt nur eine „ordnende Regelung“ dar und kann bestenfalls die Schließzeiten der Haustüre regeln. Er ersetzt keinesfalls die Hausordnung.

 

Extra-Tipp: Weitere Anlagemöglichkeiten überdenken

Wenn die Mieteinnahmen auf das Konto fließen, ist die Freude groß. Doch mancher Vermieter wünscht sich, problemlosere Einnahmen zu haben. Speziell dann, wenn Ärger mit den Mietern auf der Tagesordnung steht. Einnahmen aus Zinsen und Dividenden werden häufig in ihrer Attraktivität unterschätzt. Die grünen Dividenden bereiten besondere Freude und bringen doppelten Mehrwert.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

„Teilen statt Besitzen“ – Bewusste Konsumentscheidung

Dienstag, 19. Juli 2016
Zusammenfassung: „Teilen statt Besitzen“ ist ein weithin akzeptierter Trend in vielen Lebensbereichen geworden. Für einen nachhaltigen und umweltgerechten Lebensstil ist es jedoch wichtig, das Konsumverhalten generell zu überdenken und gespartes Geld nachhaltig zu investieren.

 

 

„Sharing Economy“, „kollaborativer Konsum“, „Teilen statt Besitzen“ beziehungsweise „Nutzen statt Besitzen“ – Viele Begriffe für eine Idee: Dinge, die nicht dauerhaft benötigt werden, können auch von anderen Personen genutzt werden. Ein Gedanke, der in den vergangenen Jahren an Fahrt gewonnen hat und zunehmend an Akzeptanz und Beliebtheit gewinnt. Die Bandbreite der angebotenen Dinge ist unendlich, die Anzahl der Anbieter – sowohl professionelle Plattformen als auch ehrenamtliche Initiativen – steigt stetig an.

 

 

Große Anschaffungen gemeinsam ermöglichen

Car-Sharing, Erfolgsmodell  im Bereich "Teilen statt Besitzen".

Car-Sharing, Erfolgsmodell im Bereich „Teilen statt Besitzen“.

Die Idee des „Teilens statt Besitzens“ ist nicht neu. Schon immer wurden geteilt, um Projekte überhaupt erst möglich zu machen. Ein klassisches Beispiel ist der Bereich der Landwirtschaft. In sogenannten Maschinenringen, schaffen Landwirte gemeinsam große Geräte und Fahrzeuge an und übernehmen zusammen Pflege und Wartung.

 

Auch im privaten Bereich ist die Idee bereits seit einem Viertel Jahrhundert etabliert: Car-Sharing-Initiativen, in ihren Anfängen noch milde belächelt, haben rasant an Beliebtheit gewonnen und sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Vorreiter sind hier die Bewohner größerer Städte, die über ein funktionierendes Nahverkehrsnetz verfügen. Anfang des Jahres waren 1,26 Millionen Car-Sharing-Teilnehmer bei rund 150 Anbietern in Deutschland registriert.

 

Sowohl Maschinenring als auch Car-Sharing sind allerdings Beispiele dafür, dass „Teilen statt Besitzen“ besonders dann funktioniert, wenn es sich um hochpreisige Güter handelt. Denn die gemeinsame Anschaffung ist hier oftmals die einzige Alternative zum kompletten Verzicht.

 

 

Von der Nachbarschaftshilfe ins Internet

Anders sieht es im privaten Bereich aus. Denn hier haben sich die Möglichkeiten in den letzten Jahrzehnten durch günstig verfügbare Konsumgüter deutlich verändert.

 

Dennoch ist auch hier der Grundgedanke des Teilens statt Besitzens fest verankert. In einer gewachsenen Nachbarschaft auf dem Land genauso wie im Mehrfamilien-Altbau in Berlin: Verleihen unter Bekannten ist selbstverständlich. Der eine Nachbar besitzt den Vertikutierer, der andere den Häcksler für den Strauchschnitt – eine kurze Verständigung über den Gartenzaun hinweg und der Tausch ist perfekt. Der eine Haushalt hat ein Waffeleisen, der andere einen Einkochtopf, die Beispiele sind vielfältig.

 

Einbruch erlitt dieses etablierte, individuelle Tauschen durch den zunehmenden Massenkonsum und die beliebten Schnäppchen-Angebote der Discounter. War in den siebziger Jahren noch ein Fonduetopf ein hochwertiges Weihnachtsgeschenk, fanden sich derartige Angebote spätestens in den 90er Jahren in den wöchentlichen Werbeveröffentlichungen von Aldi & Co wieder – und das in einem Preissegment, dass jede Vernunft ausschaltet. Warum also extra zum Nachbarn gehen, wenn das Gerät auch im eigenen Schrank stehen kann? Aber jeder Trend provoziert einen Gegentrend.

 

Den eigenen Konsum überdenken und eingespartes sinnvoll invstieren.

Den eigenen Konsum überdenken und eingespartes Geld sinnvoll invstieren.

Abkehr vom Massenkonsum, Nachdenken, was wirklich benötigt wird. Die Band Silbermond liefert mit „Leichtes Gepäck“ derzeit die Hintergrundmusik zum kritischen Konsum. „Eines Tages fällt dir auf, dass du 99 Prozent nicht brauchst.“ Vielleicht sind 99 Prozent recht hoch gegriffen, die Feststellung, dass enorm viele Dinge nur eine bestimmte Zeit benötigt werden ist jedoch eine wichtige Erkenntnis und die Option, sich diese Dinge bei Bedarf ausleihen zu können, schont viele Ressourcen – nicht zuletzt den eigenen Geldbeutel. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Studie „Nutzen statt Besitzen“ die der NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben hat.

 

Wer keinen gut ausgestatteten Nachbarn hat, findet im Internet eine Vielzahl von Angeboten. Die Bandbreite geht hier vom gewerblichen Anbieter bis hin zu Projekten, die keinerlei kommerzielles Interesse verfolgen, wie etwa die Schweizer Sharing Community Pumpipumpe.

 

 

Kommerzielles Teilen als Alternative zum Massenkonsum

„Teilen statt Besitzen“ ist eine gute Möglichkeit, nachhaltig und bewusst zu konsumieren. Das Modell kann allerdings auch genutzt werden, um einfach nur mehr zu konsumieren. Ein Beispiel beschreibt das Wirtschaftsmagazin brand eins mit der Möglichkeit, modische Kleidung für ein bis zwei Wochen zu mieten. Vielleicht kein extrem bewusster Konsum. Ein Kleidertausch ist jedoch aus ökologischer Sicht gewiss ressourcenschonender als jede Woche Kleidung von Primark , H&M und Co. zu kaufen, die nach kurzer Tragezeit in der Mülltonne landet.

 

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„Teilen statt Besitzen“ – ein zukunftsfähiges Modell. Doch auch hier gibt es Schattseiten. So sehen Kritiker in der zunehmenden Professionalisierung der Sharing-Angebote auch ein steigendes Gewinnstreben im privaten Bereich: Hat der Nachbar seine Bohrmaschine bislang gratis verliehen, stellt er sie jetzt als kostenpflichtiges Angebot ins Netz. Damit gehen auch soziale Beziehungen verloren.

 

 

Lebensqualität statt Verzicht

Den gesellschaftlichen Mehrwert einer Kultur des Teilens, die keine gewinnorientierten Interessen in den Vordergrund stellt, zeigt das Modell des Couchsurfings, das unter anderem durch die Sendung „Auf drei Sofas durch …“ populär geworden ist. Hier bieten Menschen in den unterschiedlichsten Städten und Ländern eine kostenlose Gästecouch an, ohne besonderen Komfort, dafür aber mit gegenseitigem Kennenlernen, gemeinsamen Unternehmungen und echten Insider-Tipps. Dagegen stehen Modelle, wie die Vermittlungsplattform des Home Sharing Services AirBnB, mit dessen Börsengang bereits gerechnet wird. Hier ist die Grundidee der Ökonomie des Teilens komplett in den Hintergrund gerutscht.

 

Wenn das Modell „Teilen statt Besitzen“ funktioniert, profitieren alle Beteiligten, denn in Zeiten des Klimawandels ist das Überdenken des eigenen Konsumstils sicher ein wichtiger Moment. Auch Soziologe Harald Welzer spricht sich entschieden für einen reduzierten Lebensstil aus. In seinem Buch „ Selbst denken – Eine Anleitung zum Widerstand“ beschreibt er inspirierend verschiedene Modelle, die zum Wohl der Allgemeinheit beitragen. In seiner Stiftung „FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit“ beschäftigt sich Welzer mit der Erforschung, Entwicklung und Förderung alternativer Lebensstile und Wirtschaftsmodelle.

 

Harald Heinrichs, Professor für Nachhaltigkeit und Politik an der Leuphana Universität Lüneburg, bescheinigt der jüngeren Generation in Deutschland eine steigende Sensibilität für Umweltthemen. Den Trend zum Teilen und Leihen wird, so Heinrichs, nicht als Konsumverzicht sondern stärker als Gewinn an Lebensqualität verstanden. Rund ein Viertel der Deutschen sind auf der Suche nach Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und definieren ihr Leben nicht über Eigentum.

 

 

Bewusst leben – nachhaltig investieren

Gelungen ist das Modell „Teilen statt Besitzen“, wenn das eingesparte Geld auch sinnvoll investiert wird. Die Unterstützung nachhaltiger Projekte ist eine gute Alternative zum Konsum um jeden Preis. Und die Möglichkeiten sind in diesem Bereich vielfältig.

 

Interessant ist es in jedem Fall, Projekte zu unterstützen, die den Schutz des Klimas forcieren. So nutzt der bewusste und reduzierte Konsum gleich zweimal der Umwelt: Zum einen, durch das Vermeiden überflüssiger Konsumgüter, zum anderen durch die aktive Förderung regenerativer Energiequellen, nachhaltiger Verkehrsträger und weiteren Projekten für eine bessere Welt.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sparen der Zukunft: Nachhaltige Geldanlagen

Dienstag, 12. Juli 2016
Zusammenfassung: Sparen ist schwierig geworden in Zeiten des Niedrig- und Negativzinses. Einfache Sparmodelle mit geringem aber sicherem Ertrag gehören der Vergangenheit an. Wer jetzt sparen will, sollte nachhaltige Geldanlagen ins Auge fassen.

 

 

Sinnbild des Sparens schlechthin. Aber eine gute Geldanlage war das Sparschwein nie.

Sinnbild des Sparens schlechthin. Aber eine gute Geldanlage war das Sparschwein nie.

Sparsamkeit wird schon seit der Antike von vielen Philosophen als Tugend gesehen. Weitergetragen wird der Gedanke durch das Christentum, in der Reformationszeit besonders durch den Schweizer Johannes Calvin, der mit der Betonung der Werte Sparsamkeit und Fleiß die Arbeitsethik des Protestantismus und damit den modernen Kapitalismus entscheidend prägte. Sparsamkeit gilt auch als eine der klassischen preußischen Tugenden und bis heute als „typisch deutsch“.

 

Allgemein ist Sparsamkeit ein neutraler Begriff, der den maßvollen Umgang mit Geld aber auch mit Dingen beschreibt. Sparsamkeit bezeichnet damit die ausgewogene Strategie zwischen Geiz und Verschwendung.

 

Wer spart, denkt an die Zukunft. Das kann zum einen das Sparen für einen bestimmten Zweck sein, wie beispielsweise für eine Reise, eine größere Anschaffung oder für den Bau beziehungsweise Kauf eines Eigenheims. Zum anderen vermittelt ein Sparvermögen Handlungsfreiheiten für unvorhersehbare Ereignisse in der Zukunft. Etwas auf der sprichwörtlichen „hohen Kante“ vermittelt Sicherheit. Schließlich weiß niemand genau, was die Zukunft bringt.

 

Der klassische Ansatz in der Wirtschaftswissenschaft erklärt, dass dann gespart wird, wenn der Sparer durch die Zinsen für seinen Konsumverzicht entschädigt wird. Ein sehr einfaches Modell, dem der britische Volkswirtschaftler John Maynard Keynes Anfang des 20. Jahrhunderts widersprach. Keynes sieht Voraussicht und Vorsicht als entscheidende Sparmotive. Zum einen geht es darum, mehr oder weniger sichere zukünftige Ereignisse finanziell planbar zu machen, zum Beispiel die Altersvorsorge oder die Ausbildung der Kinder. Zum anderen sollen unvorhersehbare zukünftige Ereignisse finanziell abgefedert werden. Doch Sparen ist schwierig geworden in Zeiten des Niedrig- und Negativzinses.

 

 

Sicherheitsbewusste Sparer haben es schwer

Wer vorausschaut, an die Zukunft denkt und eine sichere Sparmöglichkeit sucht, muss sich eine Strategie überlegen, sein Geld sinnvoll anzulegen. Die althergebrachten Rezepte wie Bundesanleihen und das allseits beliebte Sparbuch haben an Attraktivität stark eingebüßt.

 

Seit der Einführung von Sparbüchern vor rund zweihundert Jahren erfreute sich diese Anlageform bis vor Kurzem einer breiten Beliebtheit, schließlich handelt es sich hier um eine leicht verständliche Sparform. Der Sparer verleiht sein Geld an die Bank und erhält Zinsen, die Bank verleiht Geld und erhält Zinsen vom Kreditnehmer. Doch die fallenden Zinsen haben dieses einfache Modell zerstört. Wer also weiter auf leicht nachvollziehbare Modelle setzt, wählt Tagesgeldkonten mit etwas höheren Zinsen. Eine Möglichkeit der Geldaufbewahrung, nicht aber der Geldanlage.

 

Jahrzehntelang standen Bundesanleihen vom Staat bei sicherheitsbewussten Anlegern als seriöse Geldanlage weit oben auf der Beliebtheitsskala. Die Zinsen waren zwar vergleichsweise niedrig, flossen aber zuverlässig. Im letzten Monat wurden nun viele Anleger durch die Meldung erschüttert, dass sie jetzt praktisch Gebühren dafür zahlen, dem Staat Geld zu leihen.

 

 

Vom Sparer zum Zocker?

Die einfachen Sparmodelle mit geringem aber sicherem Ertrag gehören der Vergangenheit an. Seit den neunziger Jahren wurden sie zunehmend von aktienbasierten Anlagemodellen abgelöst. Mit der Einführung der sogenannten Volksaktie der Deutschen Telekom 1996 und den zahlreichen Börsengängen der New Economy rückte die Börse auch für kleine und mittlere Privatanleger in den Fokus. Zu verlockend waren die Möglichkeiten, hier reich zu werden. Doch auf den Börsen-Hype folgte der Crash und damit verbunden die Frage, wie eine sinnvolle Anlagestrategie aussehen kann.

 

 

Konsum statt Sparen?

Konsumieren statt sparen - keine nachhaltige Strategie.

Konsumieren statt sparen – keine nachhaltige Strategie.

„Und dann hau‘ ich mit dem Hämmerchen mein Sparschwein, mein Sparschwein kaputt . . .“ So sang Chris Howland 1961 in seiner bekannten Hämmerchen Polka. Wie Howland halten es viele derzeit. Die Konsumstimmung ist positiv. „Shoppen statt sparen“ lautet die Devise.

 

Laut dem Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK befinden sich aktuell die Bundesbürger in einem Kaufrausch. Ökonomen sehen hier aber auch ein kurzfristiges Phänomen, dass durch angekündigte Tarif- und Rentenerhöhungen bedingt wird. Und altbekannt ist auch die Erkenntnis, dass auf Rausch Katerstimmung folgt.

 

Umweltfreundliche Produkte fristen zwar vielfach noch ein Nischendasein, die Branche befindet sich aber durchaus im Wachstumsbereich. Wer seiner Shopping-Laune nachgeben will und an die Umwelt denkt, findet hier sicher viele Dinge, die sinnvoll sind und Freude machen. Nachhaltiges Shoppen bedeutet aber immer auch, über den langfristigen Nutzen nachzudenken und Alternativen mit in die Kaufentscheidung einzubeziehen. Verzicht auf Unnötiges, stattdessen Geld längerfristig und nachhaltig anzulegen – ein durchaus reizvolles Kontrastprogramm.

 

 

„Der oberste Zweck des Kapitals ist nicht, mehr Geld zu schaffen, sondern zu bewirken, dass das Geld sich in den Dienst der Verbesserung des Lebens stellt.“ Henry Ford

 

 

Vom nachhaltigen Shoppen zum nachhaltigen Anlegen

Wer in die Zukunft investieren will, sollte stets auch globale Umweltfaktoren mit einplanen, denn was nutzt ein Anlagevermögen in einer Welt, in der es keine gesunde Luft, kein sauberes Wasser und keine schadstofffreien Lebensmittel mehr gibt?

 

Konventionelle Finanzberater berücksichtigen vielfach nur drei Faktoren: Zum einen, wie schnell angelegtes Geld wieder verfügbar ist (Liquidität). Zweitens, wie hoch die zu erwartenden Erträge sind (Rentabilität) und schließlich, wie sicher diese Art der Geldanlage ist (Risiko). Verantwortungsvolle Anleger sollten drüber hinaus auch noch mitberücksichtigen, welche Konsequenzen ihre Geldanlage für Mensch und Umwelt hat (Nachhaltigkeit).

 

Persönliche ethische Kriterien können so auch mit der Geldanlage verbunden werden. Etwa durch die Unterstützung von Unternehmen, die sich dem fairen Handel, dem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und er Förderung regenerativer Energien verpflichtet sehen.

 

 

Ökonomie und Moral schließen einander nicht mehr aus

Wer sein Geld nachhaltig anlegen will, benötigt eine gute und umfassende Beratung und einen detaillierten Einblick, welche sozialen, ethischen und ökologischen Aspekte die angebotenen Anlageprojekte genau berücksichtigen. Obgleich die Faktoren des klassischen Renditedreiecks bei nachhaltigen Anlagen erst an zweiter Stelle stehen, haben viele Anlageprojekte beim Thema Rendite genauso gut abgeschnitten wie konventionelle Investments.

 

Die Finanzberatung Grünes Geld GmbH überprüft ihre Projekte regelmäßig nach ethischen und ökologischen Kriterien. Anleger können bei ihren Investments die Themenschwerpunkte auswählen, die ihnen besonders am Herzen liegen. So gehen sie sicher, dass ihr Geld nur bei Unternehmen landet, die auch verantwortlich handeln. Dadurch wird der Einfluss dieser Unternehmen gesteigert und das Anlagekapital wächst. Sicher erfordert das Sparen durch nachhaltige Geldanlagen etwas mehr Zeit und Überblick als das einfache Sparbuch von früher. Doch durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den unabhängigen Finanzberatern, bietet dieses Sparen einen positiven Effekt für das persönliche Vermögen und für Umwelt und Klima.

 

 

Gute Geldanlage: Musterdepots Vermögensaufbau bei Grünes Geld

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Ein frischer Wind am Energiemarkt

Freitag, 08. Juli 2016
Zusammenfassung: Windenergie nimmt eine führende Rolle unter den erneuerbaren Energien ein. Die Technologie der Windkraftanlagen ist ausgereift und weitgehend akzeptiert. Wer hier investiert, schreibt sein Geld nicht in den Wind.

 

Jahrhundertelange Erfahrung

 

Wind bewegt - die Nutzung der Windkraft ist uralt.

Wind bewegt – die Nutzung der Windkraft ist uralt.

Kaum eine Technologie kann auf eine so lange Geschichte zurückblicken wie die Windkraft. Denn der Wind weht seit Anbeginn der Zeiten und wird seit Jahrtausenden von Menschen produktiv genutzt: So beschleunigte der Bau von Segelschiffen die Fortbewegung auf den Weltmeeren. Durch den Bau von Windmühlen wurde die Kraft des Windes genutzt, um die harte Arbeit zu erleichtern. Einsatzgebiete waren unter anderem das Mahlen von Getreide, die Herstellung von Ölen und Papier. In den Niederlanden wurde die Windenergie auch zur Landgewinnung eingesetzt. Dabei wurden Landflächen unter dem Meeresspiegel entwässert.

 

In Deutschland erreichte die Nutzung der Windenergie in Mühlen durch die zunehmende Industrialisierung im 19. Jahrhundert ihren ersten Höhepunkt. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts verlor die Windenergie wieder an Bedeutung. Zum Einsatz kamen jetzt Elektrizität und fossile Energieträger. Eine Entwicklung, die in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wieder eine Wendung erfuhr: Durch den Ölpreisschock der siebziger Jahre begann ein generelles Umdenken. Das Thema alternative Energiegewinnung stand jetzt weit oben auf der Tagesordnung, wurde forciert und weiter entwickelt.

 

Wer Wind sät, wird Strom ernten

 

Die Grundprinzipien der Energiegewinnung durch den Wind haben sich seit Jahrhunderten kaum verändert. Relativ neu ist jedoch, dass die gewonnene Energie nicht mehr direkt genutzt werden muss, sondern für einen späteren Verbrauch gespeichert werden kann.

 

Durch die Entdeckung der Elektrizität und deren weitreichender Einsatz in nahezu allen Arbeits- und Lebensbereichen, wurde auch vermehrt über vielfältige Methoden der Stromgewinnung nachgedacht. Es war daher ein naheliegender Schritt von der Nutzung der Windkraft als Energielieferant im Allgemeinen zum Stromerzeuger im Besonderen: Die erste entsprechende Anlage wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Rund einhundert Jahre später begann dann – ausgehend von Nordeuropa – der Siegeszug der modernen Windkraftanlagen.

 

Klimaschutz durch Windenergie

 

Windenergie ist umweltfreundlich, sauber und sicher. Klimaschädliche Treibhausgasemissionen können so effizient vermieden werden, fossile Energieträger verbleiben im Boden. Da Windkraft darüber hinaus auch kostengünstig und die entsprechende Technologie ausgereift ist, stellt sie eine bedeutende regenerative Energiequelle dar und ist für eine nachhaltige Energiepolitik und das Erreichen der globalen Klimaschutzziele unentbehrlich. Aktuell erzeugen in Deutschland rund 25.000 Windkraftanlagen Strom.

 

Windkraftanlagen sichern bereits 14,5 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland.

Windkraftanlagen sichern bereits 14,5 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland.

Dabei wird unterschieden zwischen Onshore-Anlagen, die sich an Land befinden und Offshore-Anlagen im Meer. Bislang dominiert der Anteil an Onshore-Windparks. Die Agentur für Erneuerbare Energien geht davon aus, dass Windkraftanlagen auf 0,75 Prozent der Landfläche ein Fünftel des deutschen Stromverbrauchs decken können. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes stehen in Deutschland prinzipiell rund 14 Prozent der Landfläche für Windenergie zur Verfügung. Eine enorme Menge, denn der Flächenbedarf von Windenergie ist vergleichsweise niedrig, schließlich findet die Energiegewinnung in luftiger Höhe statt. Rund 95 Prozent aller Windkraftanlagen in Deutschland stehen auf landwirtschaftlichen Flächen. Ein weiterer umweltschützender Aspekt dieser Energie, denn so kann eine weitreichende Flächenversiegelung vermieden werden. Die Stellflächen sind vielfach geschottert und bleiben so wasserdurchlässig. Ein Nachteil, der im Zusammenhang mit Onshore-Anlagen immer wieder diskutiert wird, ist die schwankende Windmenge im Binnenland. Hier können jedoch generell andere erneuerbare Energien ausgleichend wirken.

 

Offshore-Anlagen in Meer werden vielfach kritisch diskutiert. Der Aufbau der Anlagen vor den Küsten ist ungleich aufwändiger als an Land. Darüber hinaus entsteht der Strom da, wo er nicht gebraucht wird. Generell erfordert dann die Stromgewinnung einen verstärkten Netzausbau. Der erste deutsche Offshore-Windpark „alpha ventus“ ging 2009 in der Nordsee in Betrieb.

 

Nord-Süd-Gefälle

 

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKWObgleich Windparks teilweise als Störung im Landschaftsbild angesehen werden, ist die generelle Akzeptanz der Anlagen hoch, denn Klimaschutz rückt immer stärker in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Und spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 sind die unmittelbaren Risiken von Atomkraftanlagen wieder ins Bewusstsein gerückt.

 

Interessanterweise liegt die Zustimmung zu Windkraft in Norddeutschland höher, wo bereits viele Anlagen vorhanden sind. Ende 2015 existierten in den norddeutschen Bundesländern rund 11.000 Windenergieanlagen. In Bayern wird dagegen die sogenannte „Verspargelung“ der Landschaft befürchtet. Entsprechend beschloss der Freistaat 2014 einen Mindestabstand zu Wohnsiedlungen, der dem zehnfachen der Höhe der Windkraftanlage entspricht. Ende 2015 existierten in Bayern rund 900 Windenergieanlagen.

 

Naturschutz – der richtige Standort

 

Obgleich Windenergie als saubere und regenerative Energie generell gut für die Umwelt ist, bleibt die Wahl des richtigen Standortes von Windkraftanalgen auch eine wichtige Frage für den Naturschutz. Hier gilt es, durch Anlagen Vögel und Fledermäuse nicht zu stören und die biologische Vielfalt zu erhalten. Der NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. hat in einer ausführlichen Studie die Auswirkungen moderner Windkraftanlagen auf die heimische Vogelwelt untersucht. Fazit der Studie: Entscheidend ist nicht die Größe der Windkraftanalage, sondern in erster Linie der richtige Standort.

 

Um einen effizienten Schutz von Vögeln und Fledermäusen zu gewährleisten, sollten demnach Standorte an Gewässern, Feuchtgebieten, Wäldern und Gebirgsrücken vermieden werden. Darüber hinaus sollen die Windräder in den Anlagen parallel zur Hauptfluglinie der Zugvögel gebaut werden. Ebenso schützen einfache bauliche Vorkehrungen wie das Vermeiden von Gittermasten, Drahtseilen und oberirdischen elektrischen Leitungen.

 

Nicht in den Wind geschrieben …

 

Windkraft zählt zu den bereits fest etablierten Energieträgern in Deutschland. Laut einer Studie des Erneuerbare Energien Magazins, konnte die Windenergie im vergangenen Jahr bereits 14,5 Prozent des heimischen Stromverbrauchs decken. Experten gehen davon aus, dass bis 2030 rund ein Drittel des europäischen Stromverbrauchs durch Windenergie gesichert werden kann.

 

Wer sich an Windkraftprojekten beteiligt, schreibt sein Geld nicht in den Wind, denn hier wird in eine sinnvolle erneuerbare Energie investiert und damit nachhaltiger Klimaschutz unterstützt. Ein mögliches Projekt bietet RE09 Windenergie Deutschland. Hier werden neue Windkraftanlagen gebaut oder eingekauft, um sie dann für mehrere Jahre zu betreiben und anschließend zu verkaufen. Nach Inbetriebnahme der letzten Windkraftanlage sollen die Anlagen sieben Jahre betrieben werden. Bisher geplant sind Onshore-Anlagen an Binnenstandorten in Deutschland.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Grünes Geld vor Ort: Forum Philanthropie

Donnerstag, 07. Juli 2016

 

Zusammenfassung: Grünes Geld besuchte die Veranstaltung Forum Philanthropie. Neue Impulse zum Social Investing aber auch neue Erkenntnisse zum F&C HVB Stiftungsfonds. Empfehlung: Diesen Fonds verkaufen.

 

Das Forum Philanthropie bot am 28. Juni 2016 in Frankfurt am Main eine außergewöhnliche Plattform zum Austausch zwischen Vertretern von Stiftungen, Vermögensverwaltern und Wissenschaftlern. Mit dabei Grünes Geld Geschäftsführerin Carmen Junker und Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker.

 

Der zwei Tage zuvor bekanntgewordene Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit) warf seinen Schatten über sämtliche Gespräche des Tages.

 

Ulrich Wickert beim Forum Philanthropie (Bild: Grünes Geld)

Ulrich Wickert beim Forum Philanthropie (Bild: Grünes Geld)

Unter den Thema Social Investing oder auch Mission Investing diskutierten die Teilnehmer über die Potenziale, Möglichkeiten, Messbarkeiten und Strategien nachhaltiger Geldanlagen. Dabei stellt das Forum Philanthropie hohe Ansprüche an sich selbst: Es bietet vielfältige neue Impulse und ausgezeichnete Möglichkeiten, sich über erstklassiger Geldanlagen und nachhaltige Anlagegrundsätze auszutauschen. Im Mittelpunkt steht, über Ziele und Auswirkungen von Investments nachzudenken und mögliche Folgen abzuwägen. Ein Investieren mit dem Willen zur Wirkung (Impact Investing) bietet so weitreichende Möglichkeiten über sinnvolle Geldanlagen einen Wertewandel aktiv mitzugestalten.

 

Angeregt wurde die Diskussion im Forum Philanthropie durch die interessante Keynote von Ulrich Wickert. Der bekannte Buchautor und ehemaliger Tagesthemen-Moderator sprach über die Bedeutung von Werten und gesellschaftlicher Verantwortung. Das Thema ist für Ulrich Wickert eine Herzensangelegenheit und Leitgedanke seiner Stiftung plan international sowie seiner sehr lesenswerten Bücher, wie „Zeit zu handeln: Den Werten einen Wert geben“ oder „Redet Geld, schweigt die Welt: Was uns Werte wert sein müssen“.

 

 

Leitfragen des Social Investings

In offenen Diskussionsformaten konnten die Teilnehmer des Forums mit verschiedenen Experten die Leitfragen des „Social Investments“ diskutieren. Dabei ging es konkret um

– die Marktchancen von Social Investing und Impact Investing vor dem Hintergrund einer weltweiten Postwachstumgsphase.

– das Selbstverständnis als Berater: Ist die Philanthropie Mittel zum Zweck oder der beste Weg zur Kundenzufriedenheit?

– die Zukunftsfähigkeit der Idee “Earning to Give”.

 

 

Konkrete Handreichungen zum Thema Stiftungsfonds

Neben dem philosophischen Überbau des Social Investings bot das Forum Philanthropie auch ganz konkrete Handreichungen zum Thema Stiftungsfonds. So präsentierte Tobias Karow von der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner in seinem Vortrag einen haftungssicheren und professionellen Weg der Vermögensverwaltung mittels spezieller Stiftungsfonds. Dieser bietet sich besonders für kleinere Stiftungen bis 500.000 Euro Stiftungsvermögen an. Stiftungen können als Vorreiter des ethisch-ökologischen Investments angesehen werden. Als institutionelle Investoren verfolgen sie meist auch ethisch-ökologische Stiftungsziele und können aufgrund ihrer Professionalität alle Aspekte der Geldanlage genauer beleuchten als Privatanleger.

 

Gründe für den von Karow vorgeschlagenen Weg sind unter anderem, dass für kleinere Stiftungen

 

  1. Anleihen wegen der Stückelung schwierig sind.
  2. die Berichterstattung der Fonds am transparentesten und damit haftungssichersten ist
  3. teilweise eigene Websites für die Fonds mit ständig aktuellen Daten vorhanden sind.

 

Praktische Einblicke mit Stiftungsfondsvertretern

Heidi Foppa von Triodos bei der Präsentation ihres Fonds. (Bild: Grünes Geld)

Heidi Foppa von Triodos bei der Präsentation ihres Fonds. (Bild: Grünes Geld)

Vier Vertreter renommierter Stiftungsfonds nahmen an Gesprächskreis Stiftungsfonds teil. 

 

Teilnehmer an der Diskussion waren Vertreter renommierter Stiftungsfonds:

– Heidi Foppa, Triodos Bank

– Achim Lange, Hamburger Sparkasse

– Chris Childs, BMO Global Asset Management

– Alexander George, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA

 

Fazit der Diskussion: Eine Nachhaltigkeits-Strategie spielt bei den anwesenden Managern der Stiftungsfonds eine sehr unterschiedliche Rolle: So präsentierte Heidi Foppa von der Triodos Bank einen Stiftungsfonds mit umfassender und tiefgreifender nachhaltiger Ausrichtung. Schlusslicht dagegen bildet BMO Global Asset Management mit dem F&C HVB Stiftungsfonds, der sozial-ökologischen Kriterien annähernd keinerlei Beachtung schenkt.

 

Grünes Geld empfiehlt: F&C HVB Stiftungsfonds austauschen

Der F&C HVB Stiftungsfonds war vor einigen Jahren eine der Positionen in den von Grünes Geld entwickelten Musterdepots. Die Gesellschaft F&C hatte zu dieser Zeit ein sogenanntes Responsible-Investment-Overlay über alle Fonds – praktisch Nachhaltigkeits-Grundsätze – nach denen sich alle Fondsmanager zu richten hatten. Darüber hinaus sprach der genannte Fonds speziell Stiftungen an, also Kunden, die sozial-ökologische Kriterien schätzen.

 

In der Folge wurde der Fonds auch im Nachhaltigkeitsbereich eingesetzt. Auch Grünes Geld prüfte den Fonds, insbesondere die einzelnen Unternehmen, die der Fonds damals im Portfolio hielt. Zusammen mit überzeugenden finanziellen Ergebnissen konnte er sich dann einen Platz in den Grünes Geld Musterdepots sichern.

 

Doch vor rund zwei Jahren zeichnete sich eine Abkehr von der strengen Nachhaltigkeitsausrichtung ab. Für uns Grund genug, den Fonds schon damals nicht mehr in den Grünes Geld Musterdepots zu empfehlen.

 

Mittlerweile befinden sich sogar Titel wie Airbus (Rüstung), Total (Gas & Öl) oder Deutsche Bank (Korruption) im Fonds. Dazu kommen die Aussagen des Fondsmanagers Chris Child auf dem Forum Philanthropie, nach denen er sich „nur noch als reiner Geld-Verwalter“ sieht und keinerlei ethisch-ökologische Kriterien mehr beachtet. Das lässt uns nun noch einen Schritt weiter gehen:

 

Lesson Learned: F&C HVB Stiftungsfonds austauschen

Da weder die finanziellen Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit, noch die ethisch-ökologische Ausrichtung überzeugen, empfehlen wir allen unseren Mandanten auch bestehende Bestände des Fonds F&C HVB Stiftungsfonds gegen einen geeigneteren Fonds auszutauschen.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Fracking in Deutschland abgebremst

Dienstag, 05. Juli 2016

Zusammenfassung: Der Bundestag hat Ende Juni das unkonventionelle Fracking in Schiefer- und Kohleflözgestein weitgehend verboten. Fracking (abgeleitet aus dem englischen Begriff „Hydraulic Fracturing“) ist eine Methode zur Gasgewinnung aus tiefliegenden Gesteinsschichten. In der Kritik steht Fracking wegen der schwer kalkulierbaren Auswirkungen auf die Umwelt, besonders auch wegen der Gefährdung des Grundwassers.

 

 

Schon mehrfach haben wir in diesem Blog über die Risiken des Frackens berichtet.

 

Nun hat Ende Juni 2016 der Bundestag einem Kompromiss der Koalitionsparteien mehrheitlich zugestimmt und der umstrittenen Erdgasförderungsmethode Fracking eine Absage erteilt. Verboten wird damit das unkonventionelle Fracking, bei dem Erdgas aus weniger tiefen Gesteinsschichten, also oberhalb von 3.000 Metern, gewonnen wird. Dies geschieht durch Einpressen von Flüssigkeiten und Chemikalien unter starkem Druck.

 

Bohrungen dürfen jedoch vorgenommen werden, um die Folgen von Fracking für die Umwelt weiter wissenschaftlich zu untersuchen. Allerdings müssen dabei die betroffenen Bundesländer zustimmen. Die Absage an Fracking in Deutschland basiert auch in weiten Teilen auf einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes. Fazit der Studie ist, dass die Risiken der Fracking-Technologie noch nicht geklärt sind. Dennoch darf der Blick auf den aktuell gigantischen Bedarf an Erdgas nicht vernachlässigt werden. Hier kann nur ein Umdenken beim Energieverbrauch helfen sowie die Förderung regenerativer Energien.

 

Konventionelles versus unkonventionelles Fracking

Erdgas spielt bei der Energieversorgung in Deutschland eine tragende Rolle. Die heimische Produktion  – die nur einen kleinen Anteil des tatsächlichen Bedarfs deckt – stammt in erster Linie aus tiefliegenden Sand- und Kalksteinen in Norddeutschland, besonders aus Niedersachsen. Hier wird schon seit vielen Jahren gefrackt.

Fracking-Anlagen bohren in Deutschland nur noch in tiefen Gesteinschichten

Fracking-Anlagen bohren in Deutschland nur noch in tiefen Gesteinschichten

 

Hier wird die sogenannte konventionelle Fracking-Methode angewendet. Das konventionelle Fracking geschieht in großer Tiefe im Sandgestein und wird auch zukünftig möglich sein. Jedoch wurden die bisherigen gesetzlichen Regelungen nun verschärft. Die Anforderungen an diese Art der Gasförderung wurden dahingehend erweitert, dass in ausgewiesenen Wasserschutz– und Heilquellenschutzgebieten sowie Gewässern zur Trinkwassergewinnung und an Entnahmestellen der öffentlichen Wasserversorgung kein Fracking betrieben werden darf. Gänzlich verboten ist die Gasförderung in ausgewiesenen Nationalparks und Naturschutzgebieten. Strengere Bedingungen gelten auch bei der Entsorgung der Fracking-Flüssigkeiten und der Lagerstättenwasser.

 

Das unkonventionelle Fracking findet in den höherliegenden Gesteinsschichten statt, wie etwa in Schiefer, Ton- und Mergel sowie in Kohleflözgestein. Diese Technologie ist in Deutschland jetzt gesetzlich verboten, denn es liegen keine zuverlässigen Beurteilungen über die Auswirkungen des unkonventionellen Frackings auf die Umwelt vor. Im Mittelpunkt steht hier der Schutz des Trinkwassers. Weitgehend unerforscht ist, inwieweit die eingesetzten Chemikalien in das Grundwasser eindringen und dieses belasten. Erlaubt ist ausschließlich eine wissenschaftliche Erforschung des unkonventionellen Frackings in diesen Gesteinsschichten. Hier gelten dann Einschränkungen durch das Wasserhaushaltsgesetz: Auch im Dienste der Wissenschaft dürfen keine wassergefährdenden Fracking-Flüssigkeiten verwendet werden.

 

Durchaus vorstellbar ist, dass unkonventionelles Fracking wirtschaftlich in einigen Jahren durchgeführt werden kann. Nämlich dann, wenn es wissenschaftliche Belege für eine Unbedenklichkeit dieser Technologie gibt. Für den wirtschaftlichen Einsatz des unkonventionellen Frackings wäre dann aber eine erneute Gesetzesänderung notwendig.

 

Starke Skepsis gegen unkonventionelles Fracking

Keine Bohrungen im Schiefergestein

Keine Bohrungen im Schiefergestein

In Deutschland wurde in den letzten Jahren die Entwicklung und der Einsatz der Fracking-Technologie von zunehmender Skepsis bis hin zur massiven Ablehnung in der Bevölkerung begleitet. Unterstützt wurde die breite Kritik durch zahlreiche Bürgerinitiativen und Umweltverbände. Eines der wichtigsten Argumente ist hier, die nicht kalkulierbare Beeinträchtigung des Trinkwassers durch die beim Fracking eingesetzten Chemikalien. Auch weitere Umweltschäden werden befürchtet, etwa starke Veränderungen in den tiefliegenden Gesteinsschichten, die zu Erdbeben und Erdrutschen führen können.

 

Ein Wasserhahn regt zum Nachdenken an

Selbst in den USA, die seit den neunziger Jahren einen regelrechten Boom der Fracking-Technologie verzeichnen konnten, formierten sich auch Widerstände gegen das Fracking. Zu einiger Popularität brachte es dabei ein Film aus einem Privathaushalt, in dem ein Feuerstrahl aus dem Wasserhahn kam. Das Trinkwasser enthielt enorme Mengen an Methangas, das mit dem Wasser ausströmte und medienwirksam verpuffte. Vielfach wurde dabei kritisch angemerkt, dass es sich hier nicht um Nebeneffekte des Frackings handele, sondern um Methanvorkommen aus hochliegenden Kohleflözen, die beim Bau von Trinkwasserbrunnen durchbohrt wurden. Auch wenn das Phänomen sachlich in den falschen Zusammenhang gebracht worden sein mag, tat es seine Wirkung. Vielfach beschäftigten sich Menschen aktiv mit dem Thema Fracking, dem Austreten des klimaschädlichen Methans und den weitreichenden Auswirkungen aus die Umwelt und das Klima.

 

Trinkwasserqualität

Wasser - das wichtigste Lebensmittel

Wasser – das wichtigste Lebensmittel

Trinkwasserqualität ist in Deutschland ein sensibles Thema. Wasser zählt zu den am besten kontrollierten Lebensmittel. Nahezu flächendeckend ist der Konsum von Leitungswasser völlig unbedenklich – viele Gemeinden sind stolz auf die besondere Qualität des lokalen Wassers. Die Vorstellung ist erschrecken, dass unser Wasser verunreinigt wird durch die Chemikalien aus den Fracking-Flüssigkeiten sowie durch radioaktive Substanzen, die aus den Gesteinsschichten gelöst werden können.

 

 

Umweltverbände wollen mehr

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsDem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) geht die neue gesetzliche Regelung zum Fracking in Deutschland noch nicht weit genug. Der Umweltverband möchte Fracking gänzlich stoppen, denn zum einen werden dabei große Mengen des gefährlichen Treibhausgases Methan freigesetzt. Zum anderen schädigen die Emissionen bei der Verbrennung des geförderten Erdgases ebenfalls das Klima. Besser sei es, Alternativen zur Förderung fossiler Energien zu unterstützen und klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Da in Deutschland Erdgas in erster Linie zur Wärmegewinnung eingesetzt wird, können hier Einsparungen erzielt werden.

 

Unabhängigkeit vom Weltmarkt

Innerhalb der Wissenschaft wird eine rege Diskussion darüber geführt, ob die Fracking-Technologie nicht doch beherrschbar und weiter auszubauen sei. Vielfach wird dabei auch der hohe Erdgasbedarf in Deutschland zitiert. Teilweise werden die politischen Abhängigkeiten von ausländischen Erdgas-Anbietern als problematisch angesehen. Da klingen Schätzung verlockend, denen zufolge bis zu 2,3 Billionen Kubikmeter Erdgas im heimischen Gesteinsschichten, vornehmlich im Schiefergestein, lagern. Mit diesen Reserven könnte sich Deutschland, dass derzeit rund 90 Prozent des Erdgases importiert, mindestens zehn Jahre komplett versorgen könnte. Auch Energie-Großverbraucher und Fracking-Boom-Land USA geht davon aus, durch diese Art der Gasförderung nicht nur den kompletten eigenen Energiebedarf decken zu können, sondern auch wichtiger Erdgas-Exporteur zu werden.

 

Eine klare Alternative zu diesem Weg der Unabhängigkeit ist die Energie-Autonomie durch die konsequente Unterstützung und Nutzung erneuerbarer Energien.

 

Hoher Erdgasverbrauch ist nicht alternativlos

Einer Befragung des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK zufolge, heizt knapp die Hälfte aller Haushalte in Deutschland mit Erdgas. Aber auch alternative Heizsysteme, wie beispielsweise Solarthermieanlagen, befinden sich auf dem Vormarsch. Ein wichtiger Aspekt, denn gerade das steigende Interesse an regenerativen Energien kann das Fracking-Thema in die Bedeutungslosigkeit rücken.

 

Energie sparen, fossile Energieträger im Boden belassen und regenerative Energien nutzen – diese drei Schritte ebnen den Weg zum nachthaltigen Umwelt- und Klimaschutz. Vorangetrieben werden kann dieser Weg durch die Unterstützung von Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind und nachhaltige Energieversorgung wirtschaftlich weiterentwickeln. Wer hier investiert, erzielt einen Gewinn für sich und die Umwelt.

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Nachhaltiges Trading – ein Spagat zwischen Rendite und Moral

Montag, 04. Juli 2016
Zusammenfassung: Kann Trading überhaupt nachhaltig sein? Es kommt wohl sehr darauf an wie man nachhaltig definiert. Manche würden behaupten, dass Spekulation nie nachhaltig sein könne, egal wie man seine Werte definiert. Andere jedoch sind sich sicher, dass die Spekulation auf jegliche Werte ein wichtiges Instrument ist, um ein Rationales Erwartungs-Equilibrium zu erreichen und dies auch Arbeit mit Mehrwert ist, die vergütet werden darf, seien es Spekulationsgewinne oder Spekulationsverluste.

 

 

 

Es gibt auch eine Zwischenlösung, man darf spekulieren, jedoch nur nach gewissen Werten. Hierzu wurden Positiv- und Negativ-Kriterien der Nachhaltigkeit definiert:

 

Positivkriterien

Positivkriterien sollen das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen und Emittenten wiederspiegeln. Für das Einhalten und dessen Ausmaß werden dann Positivpunkte vergeben, wobei am Schluss der gesamte Ethikgehalt ausgerechnet werden kann. Diese Punktzahl kann schlussendlich mit dem Durchschnitt verglichen werden. Gemessen wird dies an absoluten Kriterien, wie etwa den Verzicht auf Kinderarbeit, strenge Recycling-Vorschriften, Erstellung eines Umwelt- und Sozialberichtes (Nachhaltigkeitsbericht) oder Engagement im Bereich erneuerbare Energien. Grundsätzlich hat bei dieser Methode jedes Unternehmen die Möglichkeit, im Nachhaltigkeitsfonds vertreten zu sein, auch wenn in fragwürdige Geschäftsfelder investiert wird.

 

Negativkriterien

Durch den Einsatz von Negativkriterien verzichtet ein Anleger bzw. ein Investmentfonds auf die Investition in Aktien von Unternehmen aus bestimmten Branchen bzw. mit bestimmter Geschäftstätigkeit. Unternehmen, deren Tätigkeit oder Produkte nicht dem sozial-ökologischen Anspruch des Anlegers bzw. Fondsmanagements entsprechen, werden von vornherein ausgeschlossen.

 

Beispiele für solche Negativkriterien sind: Korruption, Drogen, Waffenhandel, Kernenergie, Umweltschädigungen und Menschenrechtsverletzungen. Werden die vordefinierten Ausschlusskriterien nicht tangiert, kann investiert werden.

 

Nachhaltiges Investment nur mit Positivkriterien?

Neben den klassischen Möglichkeiten für Investments suchen deshalb immer mehr Menschen nach einer Möglichkeit für Alternativen, sind sich oft allerdings nicht sicher, welche Möglichkeiten für ein nachhaltiges Investment auf dem Markt zur Verfügung stehen und welche Risiken bei alternativen Investments abgewogen werden müssen.

 

Grünes Geld“ heißt heutzutage nicht mehr, auf eine angemessene Rendite verzichten zu müssen. Längst ist nachhaltiges Investment zu einer ebenbürtigen Geldanlage geworden, die durchaus Renditen in gleicher Höhe bieten kann, wie deren klassische Pendants. Profit und Ethik ergänzen sich gegenseitig und bedingen einander. Eine gut funktionierende Ethik im Wirtschaftsbereich ist ohne Profit nicht finanzierbar, und Gewinnmaximierung ist ohne Ethik nicht optimal. Unter dieser Voraussetzung verhilft ethisch motiviertes unternehmerisches Handeln zu mehr Erfolg. Außerdem muss „ethisch-ökologisches Investment“  nicht ausschließlich als eine Investition in den Umweltschutz verstanden werden.

 

So können zum Beispiel auch Unternehmen aus der Erdölindustrie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen sowie ethische und soziale Aspekte in ihre Unternehmenspolitik integrieren. Man kann aber eben auch den Spieß umdrehen und gute Profite mit Unternehmen erwirtschaften, die eigentlich nur (persönliche) Negativkriterien erfüllen. Es muss einfach nur auf fallende Kurse spekuliert werden, während man eine Verkaufsposition (Leerverkauf) initiiert.

 

Leerverkäufe: mit Negativkriterien ethisch handeln?

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Börse New York: Gibt es eine nachhaltige Spekulation?

Bei Leerverkäufen wetten „Investoren“ auf fallende Kurse von Wertpapieren. Sie verkaufen zum Beispiel Aktien, die sie sich etwa bei Fonds ausgeliehen haben. Das Kalkül dahinter: Sinkt der Kurs, können sie die Titel später zu einem niedrigen Preis zurückkaufen und dem eigentlichen Besitzer zurückgeben. Den Differenzbetrag zwischen Verkaufs- und späterem Rückkaufkurs streichen sie als Gewinn ein.

 

Die Fonds machen dieses Spiel mit, weil sie die Aktie langfristig im Bestand halten wollen. Die Krux an der Sache: Leerverkäufer machen nur dann einen Gewinn, wenn der Kursverfall der Papiere, auf den sie ja wetten, auch tatsächlich eintritt.

 

Bei Optionen und Differenzkontrakten, auch als CFD bekannt (Was sind CFDs?), funktionieren Leerverkäufe (Short-Positionen) ein wenig anders.

 

Da am Derivatmarkt oftmals ein Equilibrium direkt durch die Wetten an Spekulationswerten hervorgerufen wird und nicht nur durch Angebot und Nachfrage am Spotmarkt. Diese Derivate handeln nur den Basiswert des zugrundeliegenden Wertes z.B.: einer Aktie bzw. Titel eines Rohstoffes.

 

Man besitzt die Anlage nicht selbst, sondern nur ein Derivat, welches natürlich einen Tausch- bzw. Options-Wert hat und sich damit gegenüber dem Basiswert der realen Anlage gegenseitig beeinflusst.

 

Daraus ergeben sich gleich zwei zusätzliche Möglichkeiten ethisch zu handeln, ohne sich nur von Positivkriterien leiten zu lassen:

 

1) Einerseits besitzt man mit einem Derivat als Option oder CFD eigentlich keine richtigen Anteile an einer Firma, Rohstoff etc. sondern nur einen Spekulationswert als Schattenvertrag. Für manche nachhaltigkeitsbewusste Trader ist das ein Positivkriterium um auch auf steigende Werte z.B.: einer nicht besonders umweltbewussten Bergbaufirma zu spekulieren.

 

2) Andererseits kann man mit dem Leerverkauf auch auf fallende Kurse eines Unternehmen spekulieren, welches persönlich nur Negativkriterien erfüllt, z.B.: ein Öl-Konglomerat mit niedrigen Umweltstandards, welches außerdem erneuerbare Energien verdrängt und den Klimawandel anheizt.

 

Praktisches Beispiel: VW

 

Als praktisches Beispiel könnte der VW-Abgas-Skandal herangezogen werden – gerade, wenn man bedenkt, dass VW häufig als Unternehmen mit vielen Positivkriterien galt und bemüht war, sich mit viel „Greenwashing“ als besonders nachhaltig darzustellen, wie man in diesem Video gut erkennen kann.

 

Um in der Autoindustrie als „grün“ und nachhaltig mit positiven Nachhaltigkeitskriterien angesehen zu werden, muss man nicht nur mit Hybrid und Elektroautos herstellen. Denn auch besonders umweltschonende Standards und langlebige Produkte, die eigentlich einen hohen Umwelt-Footprint haben, können in der Realwirtschaft als Positivkriterium in der gelebten Nachhaltigkeit gesehen werden.

 

In dem Fall wurden nicht nur Konsumenten, sondern auch Anleger getäuscht. Auch Aktionäre mit sehr realistischen persönlichen Positivkriterien sahen sich betrogen und hätten lieber ein Derivat ohne Anteile gehandelt. Als die Aktie nach dem Bekanntwerden der Misere auch noch knapp 50% an Wert verlor, sind die Eigentümer, die an die guten Werte geglaubt haben und sich durch Werbeclips und Nachhaltigkeitsreporte überzeugt haben, auch noch mit einem Riesenverlust bestraft worden.

 

Man hätte gute Renditen mit bestem Gewissen machen können, hätte man die Aktie während dieser Zeit Leerverkauft und sich damit für seine gewissensreine Spekulation auf fallende Kurse belohnen lassen.

 

Es gibt auch eine weitere Variante, wahrscheinlich der beste Spagat: Ein nachhaltigkeitsbewusster Anleger hat den Glauben in VW nicht verloren und glaubt langfristig daran, dass der Kurs des Unternehmen sich tatsächlich in Zukunft vollkommen positiv nachhaltig verhalten wird (wie auch seit dem Skandal stets angekündigt).

 

Er wird seinen Anteil deshalb nicht veräußern, kann jedoch seine Verluste hedgen, indem eine Gegenposition als Leerverkauf eröffnet wird, bis sich der Unternehmenskurs und Aktienkurs erholt haben.

 

 

 

Nicht jedem Kriterien-Katalog glauben, lieber sich selbst gut informieren

Wer nachhaltig investieren möchte, sollte sich deshalb vorab genau darüber informieren, welches Risiko, welche Rentabilität, welchen zugrundeliegenden Wert und welche Liquidität die Geldanlage in seiner persönlichen Lebens- und Vermögenssituation haben sollte. Sind diese Grundfragen der Geldanlage geklärt, gilt es, sich sorgfältig mit den verschiedenen „nachhaltigen Anlageprodukten“ auseinanderzusetzen. Wegen der Fülle an Produkten und Anbietern, empfiehlt es sich, verschiedene Informationsquellen zu Rate zu ziehen.

 

 

 

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