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Autor: Gerd Junker 12. März 2019

Legen auch Sie Ihr Geld grün an

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Seit 2001 geben wir als einer der führenden ethisch-ökologischen Vermögensverwalter Deutschlands Menschen ein Zuhause die nachhaltig, rentabel und sicher Geld anlegen möchten.

 

In unserem Blog finden Sie über 1.200 Artikel mit Tipps, Neuigkeiten, einfachen Schritt-für-Schritt Anleitungen und in die Tiefe gehenden Analysen rund um die ethisch-ökologische Geldanlage.

 

Sie erfahren, wie Sie Ihr Geld grün anlegen, eine interessante Rendite erzielen und mit einfachen Schritten den Überblick über Ihre Geldanlagen bekommen und behalten.

 

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 12. September 2019

Der Windenergieausbau stockt, was heisst das für Investoren?

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Die Windenergiebranche steht vor großen Herausforderungen. Angesichts  stark rückläufiger Ausbauzahlen in Deutschland sind vor allem die Turbinenhersteller und Projektierer unter Druck geraten. Der Innovationsmotor „Windkraft“ ist ganz offensichtlich ins Stottern gekommen. Was heißt dies aus Investorensicht?

 

Fakt 1: Der Windenergie-Ausbau ist in Deutschland politikgetrieben, Rahmenbedingungen werden angepasst


Tatsächlich leidet der deutsche Windenergie-Ausbau unter den aktuellen politischen Rahmenbedingungen.
Vor allem zwei Probleme kennzeichnen die Situation: einerseits ein Genehmigungsstau, derzeit sind Projekte mit rund 11.000 Megawatt in der Genehmigungsschleife. Andererseits zu niedrige Ausbauvolumina über die Auktionen. In der Folge zeigte der Trend 2018 nicht mehr nach oben, vielmehr ist der Ausbau im vergangenen Jahr mit nur gut 740 Windrädern und einer Leistung von insgesamt 2.400 MW stärker zurückgegangen als erwartet.

Dabei wäre ein nachhaltig höherer Ausbau der Erneuerbaren Energien logisch – begründet durch die erreichten Kostensenkungen und den angekündigten Einstieg in den Verzicht auf die Verstromung von Braun- und Steinkohle.

Hier ist nun die Politik gefragt. Mit Spannung wird daher auf Ende September geschaut, wenn Berlin über das Klimaschutzpaket entscheidet.

 

Fakt 2: Internationalisierung und Segment-Diversifikation als strategischer Investment-Trend

Aus Investorensicht bedeutet dies: Im Portfolio allein auf Deutschland zu setzen, ist risikobehaftet. Auch bei Erneuerbaren-Energien-Investments ist Diversifikation gefragt. Denn weltweit ist die Windenergie auf Expansionskurs. Und neben Investments in Wind zeigen sich Photovoltaik und Energie-Infrastrukturmaßnahmen als attraktiv. Dies bestätigte auch die jüngst erschienene Marktstudie der Commerzbank. Danach bleiben die globalen Wachstumstreiber für die Erneuerbaren Energien bestehen. Dazu zählen ein global steigender Energiebedarf, der Klimawandel, eine unsichere Versorgungslage bei Primärenergieträgern wie Gas und Öl sowie sinkende Kosten für Erneuerbare Energien.

 

 

Fakt 3: reconcept prüft internationale Anleihe-Investments

Unsere aktuelle RE14-Anleihe plant den Aufbau eines solide gestreuten Portfolios. Kombiniert werden Projekte aus den Bereichen Wind-, Wasser- und/oder Solarkraft bzw. weitere Grüne-Energien-Technologien (Multi-Asset-Strategie). Im Fokus sind baureife bzw. bereits in Betrieb befindliche Anlagen in mehreren Ländern Europas. Darunter Investments mit planbaren Stromerträgen (Cashflows) aus festen staatlichen Einspeisevergütungen (Feed-in-Tariffs/EEG-Tarife) sowie aus der Direktvermarktung von Strom über langfristige Stromabnahmeverträge, die so genannten Power Purchase Agreements, kurz PPA.

 

Autor: carmenju 12. September 2019

Aufforstung der Wüste Gobi erfolgreich – Waldinvestment lohnt sich für alle

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Zusammenfassung: Mittels Aufforstung entsteht in der Wüste Gobi ein neues riesiges Habitat für Tiere und Pflanzen. Sandstürme in Peking wurden durch die grüne Mauer deutlich seltener.

 

Die Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien ist eine große Herausforderung. Erneuerbare Energien sind Kernelement einer Nullemissionsstrategie und das Pflanzen von Bäumen und Wäldern der entscheidende Beitrag zur CO2 Senke. Insbesondere China ist führend in der Aufforstung und zeigt der Welt wie es geht. Die Aufforstung China’s macht 25 Prozent des weltweiten Nettozuwachses der Blattfläche aus, obwohl das Land nur 6,6 Prozent der weltweit bewachsenen Fläche besitzt. 

 

 

Heute entsteht eine Mauer aus Bäumen statt wie einst 6000 v. Chr. aus Steinen.

 

 

Über die globale Aufforstung als zweite wichtige Komponente des Klimaschutzes gibt es neben den Tragödien des brennenden Regenwaldes in Brasilien einige positive Nachrichten. Diese finden sich im Vergleich zur Brandrodung leider nicht in den Nachrichtensendungen. Das ist bedauerlich, denn diese positive Entwicklungen vermögen in den Menschen die Hoffnung wecken, dass wir den Klimawandel mit entschiedenem Willen und Tatkraft meistern können.

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Autor: Gerd Junker 12. September 2019

Sonderaktion: Globaler Klimastreik 20. September 2019

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Am 20. September 2019 findet der Globale Klimastreik statt. Weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für mehr Klimaschutz demonstrieren. Es werden dieses Mal nicht nur die Schüler demonstrieren, sondern alle Generationen sind aufgerufen.

 

 

Wir als Unternehmen Grünes Geld unterstützen den Globalen Klimastreik mit einer Sonderaktion. Unser beliebtes Musterdepot „Klima“, das über die letzten 10 Jahre eine Rendite von 8,13 Prozent erreichte, wird für Neu-Anträge

 

 

bis 20. September 2019

 

 

mit 50 Prozent Nachlass auf die Abschlussgebühren

 

 

unterstützt.

 

 

Sie brauchen nichts unternehmen: alle Anträge bis dahin werden automatisch mit dem Nachlass versehen.

 

 

Wenn Sie sich bis 20.09. informieren, den Abschluss erst danach tätigen – sprechen Sie mit uns für eine individuelle Verlängerung des Angebots.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Elisabeth Jakob 12. September 2019

Waldbrände in Südamerika

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Weit entfernt von unseren Aufforstungen

Wie Sie sicherlich schon aus den Medien erfahren haben, wüten im Sommer 2019 in mehreren Ländern Südamerikas wieder große Waldbrände. Auch Paraguay ist betroffen, allerdings nur im Norden (im s.g. „Chaco“) und nicht im Südosten, wo sich  Aufforstungen der von uns vermittelten  Beteiligungen von MillerForest befinden. Wie in diesen Regionen üblich hat es in den letzten Wochen auch mehrmals geregnet und die Bäume entwickeln sich gut.

Das was momentan im Amazonasgebiet stattfindet, hat es vor 100 Jahren auch im Gebiet der heutigen Aufforstung gegeben. Für die intensive Landnutzung wurden große Flächen Regenwald unkontrolliert abgebrannt. Auf den ehemaligen Weideflächen forsten wir heute wieder auf.

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 12. September 2019

hep unterzeichnet Finanzierungsverträge für zwei japanische Solarprojekte

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Baustelle für ein japanisches Solarprojekt von hep

 

 

24 Millionen Euro über 19 Jahre

 

Seit Januar haben Privatanleger die Möglichkeit, mit dem Alternativen Investmentfonds „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ in den globalen Solarmarkt zu investieren. Mitte des Jahres konnten bereits zwei japanische Solarprojekte zum kumulierten Kaufpreis von rund 32,5 Millionen Euro erworben werden.

 

Nun verkündet hep den Abschluss der Verhandlungen zur Fremdfinanzierung durch die NORD/LB Singapore Branch. Die langfristige Finanzierung von Bau- und Betriebsphase hat ein Volumen von rund 24 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 19 Jahren.

 

Baubeginn in Japan bereits stattgefunden

 

Ein erstes Solarprojekt nahe der japanischen Stadt Kamigori umfasst eine Kapazität von 11.664 KWp auf einer Fläche von 18 Hektar.

 

Seit Baubeginn schreiten die Arbeiten zur Landaufbereitung plangemäß voran“, berichtet Head of Engineering & Construction, Matthias Hamann, aus Japan. „Mithilfe der Finanzierung werden wir den Solarpark Kamigori wie erwartet im ersten Quartal 2020 fertigstellen“.

 

Das zweite Solarprojekt, Ayabe, liegt nordwestlich der Stadt Kyoto. Auf einer Fläche von 3,3 Hektar installiert hep dort voraussichtlich bis Mitte 2020 einen Solarpark mit einer Kapazität von 1.633 KWp.

 

Wenn Sie mehr Informationen Sonnenenergieinvestments mit hep möchten, klicken Sie bitte hier.

 

 

Weitere Projekte in den USA

Ein Spezial-AIF mit Investitionsfokus auf den USA steht kurz vor Vertriebsbeginn, sodass  verschiedene US-amerikanische Projekte vom baden-württembergischen Solarpark-Spezialisten hep in Kürze erworben werden und im aktuellen hep Solarportfolio 1 genutzt werden können.

 

Autor: Elisabeth Jakob 12. September 2019

Ökorenta – Alternative Investmentfonds über Plan

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© Light and Dark Studio / Shutterstock Lizenzfreie Stockfotonummer: 43191882

 

Die von uns vermittelten Alternativen Investmentfonds  von Ökorenta entwickeln sich bestens:

 

ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII:

 

Neben den regulären Auszahlungen für 2018 erhalten die Anleger deutlich früher als geplant, nämlich schon in diesem Oktober 2019, eine Vorabzahlung auf die Auszahlungen des Jahres 2019. Diese waren eigentlich erst für 2020 vorgesehen.

ÖKORENTA Erneuerbare Energien IX:

 

Die Vorabverzinsung von 2 %, die ebenfalls erst für 2020 im Plan stand, konnte bereits im August 2019 an die Anleger ausgezahlt werden.

Wenn Sie sich über den aktuellen Fonds von Ökorenta informieren wollen, klicken Sie hier

 

 

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 5. September 2019

Energy Watch Group: Fossile Energien Hauptauslöser aller Treibhausgasemissionen

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Die Treibhausgase (THG) wurden in einer neuen Untersuchung der Energy Watch Group (EWG) auf ihre Herkunft hin analysiert.

 

Ergebnis: 60 % der globalen THG-Emissionen stammen aus der Nutzung fossiler Rohstoffe, allen voran Erdöl, Erdgas und Kohle. 21 % werden durch die derzeitige Landwirtschaft verursacht. 19 % setzen sich aus Methanemissionen aus Abwässern und der Entsorgung von Abfällen (8%), weiteren Methanquellen (7 %) sowie Emissionen von Lach- und Frackinggasen  (je 2 %) zusammen.

 

 

Anteile der Sektoren an den Treibhausgasen 2016
Quelle: hans-josef-fell.de

 

Andere Organisationen wie zum Beispiel die Internationale Energieagentur (IEA) oder auch der Weltklimarat (IPCC) kommen in ihren Analysen auf wesentlich niedriger Belastungswerte durch Methanemissionen. Hans- Josef Fell von der EWG betont, dass für deren Untersuchungen weitaus aktuellere Forschungsergebnisse herangezogen wurden und dass heute  wesentlich höhere weltweite Methanemissionen als noch vor 10-15 Jahren festzustellen sind.

 

Gegenmaßnahmen dringend erforderlich

Die weltweite Reduzierung der Treibhausgaseemissionen auf Null ist die aktuell wichtigste Aufgabe der Menschheit zur Sicherung ihres eigenen Fortbestandes. Daher müssen nach Einschätzung aller Klima-Analysen dringende Prioritäten für den Klimaschutz gesetzt werden. Nach Einschätzung der EWG wären dies:

 

  •    Die Umsetzung von 100% Erneuerbaren Energien an Stelle fossiler und nuklearer Energien. Diese Maßnahme alleine würde 55% aller THG-Emissionen stoppen. 
  •    Eine Kreislaufwirtschaft, die auch in der Materialwirtschaft zu Null Emissionen führt.
  •   100% Umstellung auf eine nachhaltigen Biolandwirtschaft an Stelle einer Intensivlandwirtschaft, sowie artgerechte Tierhaltung statt Massentierhaltung.
  •   Schaffung großer Kohlenstoffsenken mit Aufforstung, Natur- und Moorschutz sowie Biokohlewirtschaft.
  •   Stopp der Entwaldung der Erde und stattdessen Begrünung degradierter Flächen. 

 

Die Klimaschutzvorschläge der Regierungsparteien in Deutschland orientieren sich nach Fells Aussage in keinster Weise an diesen Zielvorstellungen. Beispielsweise der viel diskutierte Emissionshandel hilft bei der Eindämmung des Treibhauseffektes nicht weiter.

 

Wohin steuert die Menschheit?

Folgen dieser Entwicklung sind derzeit auf den Abaco-Inseln der Bahamas deutlich zu sehen: Hurrikan Dorian hat dort  in der vergangenen Woche weitgehend alle menschliche Zivilisation ausgelöscht. Ursache für diesen und andere Hurrikane sowie für weltweit immer häufiger und heftiger stattfindende Dürren, Hitzeperioden und Überschwemmungen  ist nach Einschätzung von Fachkreisen der stetig ansteigende Ausstoß von Treibhausgasen weltweit.

 

Den gesamten Beitrag von Hans-Josef Fell finden Sie unter

https://hans-josef-fell.de/fossile-energien-fuer-den-loewenanteil-aller-treibhausgasemissionen-verantwortlich

 

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Autor: Elisabeth Jakob 3. September 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 26/2019: Nachhaltiges Investieren boomt

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WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

 

Nachhaltiges Investieren liegt im Trend: Mit einem Anlagevolumen von 219 Milliarden Euro haben nachhaltige Finanzprodukte in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Nachhaltige Investmentfonds und Mandate erreichen inzwischen einen Marktanteil von 4,5 Prozent bei einem Volumen von 133 Milliarden Euro. Werden die niedrigschwelligen „Responsible Investments“ hinzugezählt, erreicht das Gesamtvolumen sogar 1,5 Billionen Euro. Das Wachstum nachhaltiger Finanzprodukte wird dabei maßgeblich von institutionellen Investoren wie Wohlfahrtsorganisationen und Pensionskassen getragen.

 

In Deutschland zählen Arbeitsrechtsverletzungen, Korruption und Menschenrechtsverletzungen zu den drei wichtigsten Ausschlusskriterien für verantwortungsvolle Geldanlagen.

 

Andere Prioritäten setzen die Anleger in Österreich. Hier werden Investitionen in Kohle, Waffen- und Rüstungsindustrie sowie Kernenergie eine Absage erteilt. Der Anteil nachhaltiger Finanzanlagen liegt in Österreich übrigens bei satten 13 Prozent. Höchste Zeit also, unsere Selbstwahrnehmung als Umweltschützer zu korrigieren und unserem Nachbarland nachzueifern.

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 13. Juli 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 3. September 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 33/2019: Ist Elektromobilität zukunftsfähig?

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WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Viele von uns verbinden Mobilität noch immer mit dem sonoren Brummen starker Motoren. Dagegen denken viele bei E-Mobilität zuerst an geringe Reichweite und leere Akkus. Kein Wunder, schließlich leben wir in einem Land, das viel Geld mit dem Verkauf von Verbrenner-Autos verdient und es wird viel Geld investiert, um dieses Meinung in der Bevölkerung zu erhalten. Wir müssen uns aber von zwei großen Mythen verabschieden:

 

Mythos 1: Elektroautos sind klimaschädlicher. Unabhängige Studien – wie die aktuelle Untersuchung des deutschen Umweltministeriums – sehen das anders. Demnach schneiden über den gesamten Lebenszyklus gesehen beim heutigen Strom-Mix gleichwertige E-Autos bei der Klimafreundlichkeit um 27 Prozent besser ab als Benziner und um 16 Prozent besser als Dieselfahrzeuge.

 

Mythos 2: Elektromobilität ist teurer. Auch hier lohnt sich ein neutraler Blick. So kommt die aktuelle Mobilitätsstudie von BNP Paribas zu dem Ergebnis, dass Benziner zukünftig nur dann wettbewerbsfähig sind, wenn der Preis für Erdöl unter 10 Dollar liegt – aktuell liegt der Preis bei 55 Dollar. 

 

Also lieber auf Fakten setzen, als alten Mythen zu glauben: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Beim Zweitwagen ist das heute schon möglich. Für die Familienkutsche in ein paar Jahren.

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 31.August 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
Autor: Elisabeth Jakob 3. September 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 32/2019: Frage des Monats: Strafzinsen für Sparguthaben?

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WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

Im Juli haben wir Sie aufgefordert, uns Finanzfragen zu stellen. Heute geben wir  unsere Antwort zum Thema Negativzinsen: Noch schrecken die meisten Banken vor der Einführung von Negativzinsen zurück. Wenige, wie die Sparda-Bank Berlin, erheben für einen Anlagebetrag von 100.000 Euro einen Minuszins von 0,4%. Senkt die Europäische Zentralbank den Einlagenzins für Banken weiter, könnten sich Negativzinsen durchsetzen. Allerdings bestehen hier rechtliche Hürden. So entschied im letzten Jahr das Landgericht Tübingen, dass ein Entgelt für die Einlagenverwahrung  bei einem gebührenpflichtigen Girokonto nicht erlaubt sei. Auch Tagesgeldkonten von Bestandskunden dürfen nicht belastet werden. 

 

Eine weitere Frage bezog sich die Kündigung von älteren und noch rentablen Prämiensparverträgen seitens der Banken. Laut BGH ist diese Praxis rechtens, sobald die höchste Prämienstufe erreicht wird.

Keine Zinsen für Spareinlagen und Vermögensverluste durch Inflation – schwere Zeiten für Sparer! Aber es gibt auch weiterhin gute Investitionsmöglichkeiten mit Rendite. Wir informieren Sie!

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 24. August 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“