Autor: carmenju 20. März 2011

Atomkraft nach Fukushima

Unsere Politik hat in der Japanik schnell gehandelt und sieben Atommeiler kurzfristig vom Netz genommen. Ob dies so bleibt, werden wir sehen. Auch werden inzwischen Gerüchte laut, dass die Kraftwerksbetreiber E.on, Vattenfall, EnBW und RWE Schadensersatzklagen erwägen aufgrund der Entscheidung. Klagen auf Schadenersatz werden jedoch wohl vom weiteren Verlauf des Moratoriums gegen die Laufzeitverlängerung abhängen. Das Aktienrecht zwingt die Unternehmen nicht zur Klage und die Energieriesen wären schlecht beraten, wenn Ihnen durch die Klage weitere Nachteile entstehen würden oder der Schaden durch die schlechte Presse größer wäre als der Schadenersatz. Sicherlich könnten sie davon ausgehen, dass dies bei dem sensiblen Thema Atomkraft so ist, so hätten die Bundesbürger kaum Verständnis für Schadenersatz an die Atomwirtschaft. Dies würde wahrscheinlich die zweite Wechselwelle hin zu Ökostom fördern und den Unmut der Bevölkerung gegen Atomkraft sicherlich noch weiter nähren.

 

Atomkraft nein danke

weltweit meist die Ausnahme - die große Anti-Atomkraft-Bewegung

Wie sieht es weltweit aus, hat die Kathastrophe in Japan Politiker zum Umdenken bewogen?

 

Auch wenn US-Präsident Obama von vielen Menschen als Hoffnungsträger für eine neue Zeit gesehen wird, so hält er jedoch an seiner bisherigen Atompolitik fest. Selbst die Meiler die im Sankt-Andreas-Graben im Erdbebengebiet stehen bleiben am Netz. Manche Menschen in der Umgebung der Meiler denken an das Beben von 1906 welches San Francisco dem Erdboden gleich gemacht hat und besorgen sich Jodtabletten und Klebeband um sich auf eine atomare Katastophe bei einem Erdbeben vorzubereiten. Doch sind diese eher die Ausnahme. Eine Anti-Atomkraft-Bewegung gibt es so gut wie nicht. Wenig anders sieht es in unseren Nachbarländern Frankreich, Großbritanien und Russland aus.

 

Ein Hofnungsschimmer am Horizont zeigt sich aber in China. Eigentlich sollten im Land der Mitte bis 2015 die Zahl der 13 Meiler auf 38 Atomkraftwerke gesteigert werden. Doch angesichts der Situation in Japan hat man die Bauprojekte erst einmal auf Eis gelegt, mit dem Argument man wolle die Sicherheit der Baustellen prüfen. Man kann nur hoffen, dass China die Reaktorprojekte nicht weiterbauen lässt. Es ist doch ein Dilemma, dass Staaten, die die Möglichkeit haben, ihre Entwicklung von Anfang an Richtung Nachhaltigkeit auszurichten, die gleichen Fehler machen würden wie die jetzigen Industriestaaten. Im Sinne der Evolution, müsste man aus der Fehlentscheidung die Atomkraft so massiv zu fördern, gelernt haben. Die Entwicklung zu erneuerbaren Energien ist nicht aufzuhalten.

 

Inzwischen ist auch klar, dass viele Menschen es satt haben

auf Großprojekte für Erneuerbare Energien zu warten. Viele starten lieber eigene Projekte. Sei es, dass Sie als Anbieter von Beteiligungsprojekten die Erneuerbaren

Kleinwindkraftanlage auf Haus

Kleinwindkraftanlagen für den eigenen Atomausstieg

voranbringen oder als Installateur von kleinen Windrädern auf dem eigenen Hausdach oder im eigenen Garten. So ist der Leipziger Windependence ein Profiteur dieser Entwicklung. Windependece baut Windräder die nur 2 m hoch sind und nur sechs Kilo wiegen dafür aber bis zu 6 kWh Strom täglich erzeugen dies entspricht etwa dem Verbrauch eines sparsamen Haushalts. Die Leipziger kommen mit der Produktion kaum noch hinterher so stark ist die Nachfrage gestiegen.

 

Nutzen Sie die Chanchen die die Erneuerbaren Energien bringen. Wenn Sie 10.000€ investieren möchten, kaufen Sie ein kleines Windrad für 4.000€ und die restlichen 6.000€ investieren Sie in eine Anlage, die von den enormen Wachstumsraten im Erneuerbaren Energien Sektor profitiert. Hier gibt es die Anlagemöglichkeiten

 

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