Archiv für März 2011

Wieviel Atomkraft steckt in Ihrer Geldanlage?

Montag, 14. März 2011

Am Wochenende hatten die Initiatoren der Anti-Atomkraft-Kette in Stuttgart opimistisch mit 40.000 Teilnehmern gerechnet. Gekommen sind dann: 60.000!

Das Votum der Deutschen ist klar: Atomkraft birgt zu viele Gefahren, als dass ein Betrieb für uns und unsere kommenden Generationen verantwortbar wäre. Denn zu aktuellen Sicherheitsfragen kommt die weiter ungelöste Frage der Lagerung der tausende von Jahren strahlenden, radioaktiven Abfälle.

Atomkraftwerke bedrohen unser Leben. Wir müssen abschalten.

Atomkraftwerke bedrohen unser Leben. Wir müssen abschalten.

Was hat das mit Ihrer Geldanlage, also Ihrem Sparbuch, Ihrer Lebensversicherung oder Ihrem Aktienfonds zu tun? Nun, jeden Cent den Sie anlegen, wird Ihre Bank, Ihre Versicherung oder Ihre Kapitalanlagegesellschaft auch wieder anlegen. Und zwar in Kredite, Anleihen oder Aktien von Staaten und Unternehmen.

Jetzt kommt das Problem: Ihre Bank wird das Geld auch Unternehmen geben, die Atomkraftwerke bauen, Uran abbauen, Atomkraftwerke betreiben usw. Und damit werden diese Unternehmen gestützt und gefördert.

Glücklicherweise gibt es auch Banken und Versicherungen, die eben genau darauf verzichten. Wenn alle Banken und Versicherungen bereits heute so handeln würden, hätten es die Atomkonzerne schwer: denn ohne Kredite, Anleihen und steigende Aktienkurse könnten sie nicht weiter existieren.

Sehen Sie hier, welche Gesellschaften sich wie verhalten!

 

 

 

 

Bank-Anlagen wie Girokonto, Sparbuch, Sparbriefe, ETF’s, Zertifikate

Banken legen die ihnen anvertrauten Gelder wieder an. Entweder vergeben Sie Kredite, oder sie kaufen Anleihen oder Aktien. Bei den meisten Banken ist die Anlagepolitik „geheim“ – der Anleger weiß nicht,  was mit seinem Geld getan wird.

 

Bank Wertung Kommentar
Sparkassen gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Sparkassen halten sich komplett bedeckt und kennen keine Ausschlusskriterien. Atomkraft wird mit hoher Sicherheit gefördert. Über die Landesbanken werden große Kredite an die Atomwirtschaft vergeben.
Raiffeisenbanken gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck
Raiffeisenbanken legen sich selbst keine Ausschlusskriterien auf. Allerdings gehen Tochterunternehmen wir Union Invest weiter, z.B. in dem auf Streubomben-Hersteller verzichtet wird.
Deutsche Bank gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Die Deutsche Bank ist eine der 10 größten Atom-Finanzierungs-Banken der Welt (Studie von urgewald, Greenpeace International und Banktrack). Die Deutsche Bank bietet Ihren Kunden sogar spezielle Nuklear-Investments an, wie das ‚S-Box Nuclear Power Index Zertifikat‘. Es bündelt die Erträge von 20 führenden Atomfirmen.
Commerzbank gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Knapp vier Milliarden Euro hat die Commerzbank in den letzten neun Jahren in die Atomindustrie investiert. Die Commerzbank ist z.B. der größte Finanzdienstleister des größten deutschen AKW-Betreibers EON.
Hypo-Vereinsbank (UniCredit/HVB) gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Die UniCredit/HVB hat  2,3 Milliarden Euro unter anderem in EON, den italienischen Energiekonzern Enel und den deutschen Brennstoffhändler Nukem investiert.
Ethikbank, GLS-Bank Die vier nachhaltigen deutschen Banken Ethikbank, GLS-Bank, Umweltbank und Triodos bieten atomkraft-freie Geldanlage an. Ethikbank und GLS bieten Girokonten für Privatanleger an.

Lebens- und Rentenversicherungen

Die Deutschen Lebens- und Rentenversicherungen nehmen jedes Jahr zwischen 70 und 80 Milliarden Euro an Beiträgen ein und legen diese an. Auch hier gilt ähnlich wie bei den Banken: die Transparenz  über die Anlagen ist gering; die Anlagekriterien und Ausschlusskriterien sind für Außenstehende meist nicht einsichtig. Die Unterstützung der Atomkraft ist allgegenwärtig.

 

Bank Wertung Kommentar
Allianz gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Die Allianz versucht einerseits durch Nachhaltigkeitsberichte zu glänzen, ist aber größter Einzelaktionär am Atom-Konzern RWE. Von Ausschlusskriterien bei den Investionen der Allianz ist nichts zu lesen.
AMB Generali gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Auch bei AMB Generali finden sich viele Worte zur Nachhaltigkeit – aber wenig konkretes. Ein Ausschluss von Atomkraft-Konzernen sucht man vergeblich.
Talanx (HDI Konzern) gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Auch beim drittgrößten deutschen Versicherer nach Allianz und Münchner Rück sucht man vergebens nach belastbaren Ausschlusskriterien. Atomkraft befindet sich also sicher auch im Anlage-Portfolio.
Oeco Capital Der einzige voll auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Versicherer Deutschlands ist die Oeco Capital. Die für jeden im Internet frei zugägnglichen Umweltleitlinien schließen Atomenergie unmissverständlich aus.

 

Investmentfonds

Investmentfonds investieren das Geld der Anleger in Anleihen, Aktien, Geldmarktinstrumente, Immobilien oder andere Produkte des Finanzmarkts. Ca. 80 Gesellschaften verwalten ein Vermögen von ca. 1,5 Billionen Euro nur in Deutschland. Auch hier herrscht bei den meisten Fonds-Managern noch blankes Staunen, wenn sie nach Nachhaltigkeits-Kriterien oder dem Ausschluss von Atomkraft gefragt werden.

 

Bank Wertung Kommentar
DWS (Deutsche Bank) gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Die größte deutsche Fondsgesellschaft hätte mir Ihren Investments viel Macht, etwas zum Guten zu bewegen. Diese Chance wird vertan; von Ausschlusskriterien ist selbst bei Nachhaltigkeitsfonds der DWS nichts zu lesen.
Deka (Sparkassen) gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Verzicht auf Atomkraft ist auch hier Fehlanzeige. Selbst bei Nachhaltigkeitfonds von Deka, wie z.B. dem DekaSelect: Nachhaltigkeit Chance, bei dem Ausschlusskriterien berücksichtigt werden, wird Atomkraft explizit zugelassen.
Union Investment (Volks- und Raiffeisenbanken) gelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieckgelbes Atom-Dreieck Auch bei Union Invest gibt es wenig Platz für Nachhaltigkeit. Selbst der Nachhaltigkeitsfonds UNINACHHALTIG AKTIEN GLOBAL muss nur zu 51% in nachhaltige Unternehmen investieren. Und selbst für die Definition von Nachhaltigkeit gibt es keine harten Kriterien wie Ausschlüsse von Branchen (z.B. Atomkraft). Das Urteil ist klar: hier handelt es sich um Augenwischerei und Green Washing.
Ökoworld, Sisscanto, Sarasin, GoodGrowthFund Diese Anbieter meinen es ernst mit Nachhaltigkeit. Ihre nachhaltigen Investmentfonds berücksichtigen harte Kriterien und schließen Atomenergie aus.

Alternativen mit Verzicht auf Nukleartechnik finden Sie hier:

Button Nuklearfreie Geldanlage

Erdbeben in Japan – Droht eine Kernschmelze in den AKW’s?

Freitag, 11. März 2011

Heute Morgen um 6:55 Uhr unserer Zeit hat ein schweres Erdbeben der Stärke 8,9 Japan erschüttert. Das Epizentrum lag 400 km nordöstlich von Tokio. Nur kurze Zeit später überrollte eine Tsunami Welle mit einer Höhe von 10 m die Pazifikküste Japans. Hunderte Meter ins Landesinnere dringt die Welle vor.

 

Das Beben lässt Häuser einstürzen, die Welle verschlingt Autos und Menschen. Eine Ölraffinerie gerät in Brand.

 

Japan nach dem Beben - Eine Raffinerie in Flammen Japan

In Chiba, östlich von Tokio, steht eine Raffinerie in Flammen © NHK/AFP

 

11 Atomkraftwerke werden abgeschaltet. In zweien kommt es zu schwerwiegenderen Problemen, ein AKW davon brennt. Die Regierung löst Atomalarm aus. 2000 Menschen die um die Atomanlage herum wohnen, werden evakuiert.

 

Im AKW Onagawa in der Provinz Miyagi wurde das Feuer gegen 13 Uhr gelöscht, berichtet die Internationale Atomenergie IAEA. Wieder einmal Glück gehabt!?

 

Um 15:35 Uhr jedoch kommen beunruhigende Nachrichten auf dem Live-Ticker. Eine Kernschmelze droht in dem Atomkraftwerk Fukushima. Das Notkühlungssystem  läuft nach japanischen Informationen nur noch im Batteriebetrieb. Diese lieferten nur noch Energie für wenige Stunden, erklärte die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln unter Verweis auf japanische Angaben. „Im allerschlimmsten Fall droht dann eine Kernschmelze“, sagte GRS-Sprecher Sven Dokter. Was genau passieren könne, sei aber aufgrund der unklaren Lage noch nicht zu beurteilen. Die japanische Regierung lässt vorsichtshalber tausende Menschen aus der Region evakuieren.

 

Die Katastrophe zeigt, dass allein durch die Natur immense Schäden zu verzeichnen sind. Menschliches Leid und Verluste die in Yen oder $ nicht zu beziffern sind. Das Ausmaß an Vernichtung und Leid, das jedoch durch einen in Folge des Erdbebens ausgelösten Super-GAU’s, entstehen würde, wäre jedoch noch bedeutend höher.

 

Wieder einmal bekommen wir vor Augen geführt wie gefährlich Atomenergie sein kann. Wieder einmal sehen wir, dass der nächste GAU schon vor der Türe stehen kann.

 

Japan zeigt uns ganz aktuell, dass Atomkraft dringend durch umweltverträgliche Erneuerbare Energien abgelöst werden muss.

 

Windkraft Energie

Windräder, deutlich ungefährlicher als AKW's

 

Ein guter und sinnvoller Weg den Wandel zu vollziehen ist, nuklearfreie Geldanlage und Ansparungen zu wählen.

 

Drehen wir den Atomkraftwerksbetreibern den Geldhahn zu und investieren Sie in saubere Energien.

 

Auf Grünes Geld finden Sie Ihre nuklearfreien Geldanlagen.

 

 

Übrigens noch ein Veranstaltungstipp: morgen, Samstag den 12.03.11 findet die Anti – Atom Kette von Stuttgart zum AKW Neckarwestheim statt. Mehr dazu auf www.anti-atom-kette.de

 

 

Friedensnobelpreisträger Professor Muhammad Yunus braucht unsere Hilfe

Donnerstag, 10. März 2011
Foto von Prof. Muhammad Yunus

Wegen eigennützigen Gründen der Regierung von Bangladesch droht dem Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus der Rauswurf aus seiner selbst gegründeten "Bank der Armen".

 

Die Regierung Bangladeschs ist für eine Verstaatlichung der Grameen Bank. Diese sogenannte „Bank für die Armen“ wurde von dem Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus gegründet. Sie ist eine Genossenschaftsbank und gehört zu 75% den Armen. 25% sind bereits Eigentum des Staates. Damit sie vollkommen verstaatlicht werden kann wurde eine politische Intrige von der Regierung und der Zentralbank Bangladeschs gegen Prof. Muhammad Yunus gestartet. Er soll dabei aus seiner selbst gegründeten Bank herausgeworfen werden. Dies versicherte das Oberste Gericht am 8. März 2011.

 

Um dem Friedensnobelpreisträger zu helfen schrieben Franz Alt und Peter Spiegel  einen OFFENEN BRIEF an die Ministerpräsidentin von Bangladesch (Sheikh Hasina). Anschließend veröffentlichten sie dieses Werk auf ihrem Facebookprofil. Sie rufen dazu auf, dass so viele Menschen wie möglich ihre Seite aufrufen und durch ein Klicken auf „Gefällt mir“ diese Initiative mit unterstützen.

 

Eine weitere und sogar bessere Möglichkeit die Ziele des Prof. Muhammad Yunus zu unterstützen, ist selbst in Projekte zu finanzieren, die notleidigen Menschen helfen. Besuchen Sie „Grünes Geld“ um mehr darüber zu erfahren.

 

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UNO: 50 Millionen Umwelt- und Klima-Flüchtlinge bis 2020

Mittwoch, 09. März 2011

Um die 6.000 Flüchtlinge kamen aus Tunesien über den Seeweg zur italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa. Anstatt diese hilfsbereit aufzunehmen machte sich eher eine Abneigung gegen sie breit. Eine scheinbare Vermeidung von verbindlichen Verträgen zur Aufnahme von Klimaflüchtlingen wird erkennbar. Dabei sind die 6.000 Tunesier vermutlich nur die Vorreiter einer Schar an Flüchtlingen aus den nördlichen Bereichen Afrikas. Alleine in Libyen, wo der Sturz von Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi versucht wird, hoffen etwa eine Millionen Menschen auf die Flucht in den Norden nach Europa.

 

Flüchtlinge im Boot Richtung Norden

Aufgrund des Klimawandels fliehen immer mehr Menschen in den Norden. Damit dieser Trend Rückläufig wird muss mehr für den Klimaschutz getan werden.

 

Die Flüchtlinge aus Tunesien haben die italienische Regierung dazu veranlasst, für die Insel Lampedusa den Notstand auszurufen. Des Weiteren wurde Brüssel um die Unterstützung durch die europäische Grenzschutzagentur Frontex gebeten. Fraglich ist wie die EU reagiern wird, wenn Millionen von Flüchtlingen auf der Reise nach Europa sind. Gibt es deshalb bereits sinnvolle Pläne um die stets stärker werdene Aufheizung der Erde etwas zu hemmen? Denn je wärmer es wird, umso mehr Menschen fliehen vom schwarzen Kontinent in das etwas „kühlere“ Europa.

 

Um die 50 Millionen Umweltflüchtlinge sollen bereits in den nächsten 9 Jahren in den globalen Norden flüchten, da aufgrund des Klimawandels die Hungernot in ihrer Heimat stets anwachsen wird. Revolten wie sie etwa in Tunesien, Ägypten oder Libyen geschehen, haben als Auslöser meist die Nahrungsarmut. Selbstverständlich sind Politik, Religion und manch andere Faktoren ausschlaggebend für Aufstände, jedoch erklärten viele arme Menschen, dass sie lediglich für mehr Essen kämpften.

 

Die vorhergesehenen 50 Millionen Umweltflüchtlinge beziehen sich übrigens nicht nur auf die Migration von Afrika nach Europa. Ebenso wollen unzählige Menschen von Mexiko in die USA und Leute von ärmeren asiatischen Regionen in wohlhabendere Regionen fliehen. Um die Bevölkerungsverschiebung zu bewältigen müssen endlich Mechanismen in der Politik entwickelt werden. Bisher gibt es leider jedoch keine Anzeichen auf Bemühungen zur Entwicklung derer. Ein klarer Hinweis darauf, dass jedes Land hauptsächlich an sich denken wird.

 

Die einzig sinnvolle Möglichkeit, die Bevölkerungsverschiebung zu hemmen, ist etwas für den Klimaschutz zu tun. Dafür muss sich zum einen die Politik endlich stärker machen und zum anderen kann ein jeder von uns dazu beitragen, den Klimawandel zu bekämpfen. Es geht dabei schließlich nicht bloß um die Umweltflüchtlinge, sondern um die Schädigung der Umwelt, das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten und vielem mehr. Wenn auch Sie einen Beitrag dazu leisten möchten dann investieren Sie in Klimafonds. Musterbeispiele hierfür wären:

 

Klima Einmalsparen 2000+ Ethik oder

Klima Einmalsparen 5000+ Ethik

 

 

 

Meine-sauberen-Klimaschutzinvestments

 

 

 

Wie die Deutschen ihre Altersvorsorge aufbauen – oder eine Anleitung für die Altersarmut:

Freitag, 04. März 2011

Die meisten Deutschen setzen bei der Altersvorsorge nur auf ein oder maximal zwei Produktarten, des Weiteren sind Sie diesbezüglich auch unverändert konservativ. Positiv ist, dass bereits 59 % der Deutschen bereits Geld für die Altersvorsorge zurücklegt, dabei haben rund die Hälfte der Bundesbürger nur ein einziges Finanzprodukt abgeschlossen.

 

Bei der Altersvorsorge gilt: "lege nie alle Eier in einen Korb"

Bei der Altersvorsorge besser nicht: "alle Eier in einen Korb legen"

Nicht überraschend ist, dass, des Deutschen Lieblingsprodukt weiterhin die Kapitallebensversicherung und die klassische Rentenversicherung sind. Zunehmend wird jedoch auch in fondsgebundene Rentenversicherungen investiert. Renditeorientierte Anlagen wie Aktien landeten am untersten Ende der Beliebtheitsskala.

 

Obwohl es den Menschen in Deutschland bewusst ist, dass man bei der Vermögensanlage oder Altersvorsorge „nicht alle Eier in einen Korb legen soll“ handeln sie nicht danach.

Als Hauptgrund für die mangelnde Vielfältigkeit wird immer wieder angegeben, nicht genug Geld dafür zu haben oder die Altersvorsorge nicht unnötig kompliziert gestalten zu wollen.

 

Beachtenswert ist noch, dass die Vorsorgesparer in Deutschland haben eine besonders starke Sicherheitsorientierung haben und Garantien für die Altersvorsorge verlangen.
Doch nominale Garantien geben keinen Schutz. So werden sich die Versicherten im Alter sich für den Gegenwert der garantierten Summe mit Sicherheit nicht mehr die Menge an Waren kaufen können wie zum heutigen Tag. Allein schon durch die laufende Inflation werden die Waren jedes Jahr teurer und somit wird aus der Ablaufleistung der Altersvorsorge nicht mehr der Oberklassewagen sondern nur noch der Golf.

 

Dabei ist bei diesem Beispiel nur die uns bekannte jährliche Inflation unterstellt.Wie würde es mit den Garantien erst aussehen, sollte unser Finanz- und Währungssystem weiter destabilisiert werden? Unsere Großeltern konnten ein Lied davon singen, und ich

erinnere mich, als Kind mit den alten Reichsmarkscheinen „Sparkasse“ gespielt zu haben.

Garantien nützen wenig, wie die alte Reichsmark beweist

Geldwert - Garantien nützen wenig, wie die Reichsmark beweist

 

Die beste Garantie für den langfristigen Vermögensaufbau ist es, sein Geld auf verschiedene Anlageformen zu verteilen. Somit erhöhen Sie die Renditechancen und vermindern gleichzeitig Ihr Risiko.

 

Doch was haben diese Ausführungen über Altersvorsorge im Grünes Geld Blog verloren? Altersvorsorge ist eine Zukunftsangelegenheit, d.h. eine Ansparung die sich über einen Zeitraum von 20 – 40 Jahren erstreckt. Gerade bei Anlagen die längerfristig in die Zukunft reichen, ist es wichtig den Gedanken der Nachhaltigkeit aufzunehmen.

Was würde es uns sonst nutzen, wenn wir eine Altersvorsorge hätten, jedoch die Umwelt- und Sozialbedingungen schlecht wären. Wir könnten unseren Ruhestand dann in sozialen Unruhen und mit Naturkatastrophen verbringen. Somit tut es gerade in der Altersvorsorge Not, ökologisch und sozial nutzbringend zu investieren und zu sparen.

 

Die Möglichkeiten sind vielfältig, und viel zu reizvoll sich nur auf eine Produktart einzuschränken.

 

Warum nicht auch einmal Rohstoffinvestments in Form von Aufforstungsprojekten oder Unternehmens-beteiligungen an Solarstromerzeugern einmal als Beimischung für die Altersvorsorge heranziehen?
Natürlich gibt es bei diesen Beimischungen Risiken. Natürlich können solche Anlagen ausfallen und eine Garantie einer Lebensversicherung erscheint sicherer (wenn man nur knapp 63 Jahre zurückblickt). Natürlich gibt uns hier niemand eine Sicherheit.

 

Eine Sicherheit haben die Deutschen bei Ihrem Sicherheitsbedürfnis: Ohne Risikostreuung und ohne Nachhaltigkeit in der Ansparung und ist die Altersvorsorge der Deutschen ein sicherer Weg in die Altersarmut.

Rufen Sie uns an, Grünes Geld zeigt Ihnen den nachhaltigen Weg aus der sicheren Altersarmut.

nachhaltige Altersvorsorge

Kontaktieren Sie uns für Ihre Lösungen zur nachhaltigen Altersvorsorge

 

Verklagter Dokumentarfilm Water Makes Money kommt im Fernsehen

Donnerstag, 03. März 2011

Für großes Aufsehen sorgt momentan der deutsch-französische Fernsehsender Arte. Am 22.03.2011 soll der Dokumentarfilm „Water Makes Money“ ausgestrahlt werden. Ein Film, der in den Augen der Großunternehmen der Weltwasserwirtschaft niemals hätte entstehen dürfen. Deshalb versuchen diese, allen voran VEOLIA, gegen diese Dokumentation zu klagen und somit einer Ausstrahlung im Fernsehen entgegenzuwirken.

 

„Water Makes Money“ deckt die Machenschaften der Global Player auf, welche hinter geheimen Verträgen versteckt waren. Milliarden an Euro flossen den Unternehmen aus der öffentlichen Wasserversorgung zu, und dies aufgrund ungültiger Verträge wie sich Juristen einigig sind. Die Bürger werden dabei ausgebeutet.

 

Damit die Ausstrahlung am 22.03.2011 und noch viele folgende Ausstrahlungen garantiert werden können, muss Interesse daran gezeigt werden. Erzählen Sie ihren Freunden und Bekannten davon und schalten sie am 22.03.2011 ein. Es handelt sich hierbei um ein Thema, das uns alle betrifft.

 

Etliche Gelder sind bereits an die großen Unternehmen der Weltwasserwirtschaft geflossen, anstatt für den Ausbau der Wasserversorgungen o.ä. genutzt zu werden. Falsch ist es nun jedoch, nicht weiterhin in Wasser zu investieren. Man muss lediglich einen genaueren Blick darauf werfen in was man anlegt und wofür das Geld verwendet wird. Ein musterhaftes Beispiel für ein Investment, das nicht bloß als Gehalt für einen Global Player dient, ist das Wasser Einmalsparen 2000+ Ethik. Weitere Beispiele sind auf „Grünes Geld“ zu finden.

 

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Hysterie wegen Solarstromvergütung?

Mittwoch, 02. März 2011

Angenommen, dass die Stromverbraucher in dem (irrtümlichen) Glauben wären, dass durch die Förderung der Solarenergie eine finanzielle Überlastung auf sie zukommen würde, könnte die Möglichkeit bestehen, dass sie dieser Technik den Rücken zukehren. Aus genau diesem Grund versucht die Stromwirtschaft mit Hilfe der Medien schon seit Jahren den Stromverbrauchern einzureden, dass durch die Solarstromvergütung immense Mehrkosten für  sie entstehen.

 

Bei den Stromverbrauchern hat diese Strategie allerdings kaum Reaktionen hervorgerufen, vielmehr dafür aber bei den politischen Unterstützern der Solarenergie. Als Vorsorge auf eine womögliche hysterische Reaktion der Stromverbraucher schlug der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) vor, die Einspeisevergütung so tief zu senken, dass in den folgenden Jahren nur noch die Hälfte an Solaranlagen wie in 2010 installiert werden sollen. Die klima- und energiepolitische Bedeutung der Photovoltaik wird dabei komplett außer Acht gelassen.

 

Karikatur

Aus Angst vor der Solarvergütung laufen viele Stromverbraucher in die Falle der großen Stromanbieter.

Durch die Senkung der Einspeisevergütung erhofft sich der BSW die Akzeptanz der Solarenergie zu erhalten. Ein schwerwiegender Fehler. Der BSW-Vorschlag wird selbst von wohlmeinden Politikern so aufgefasst, dass die Einspeisevergütung tatsächlich viel zu hoch sei und deshalb die Strompreise ständig steigen. Als sofortige Reaktion wurde am 24.02.2011 im Parlament eine erneute Absenkung der Solarstromeinspeisevergütung beschlossen.

 

Die Folgen dieses Beschlusses sind ein baldiges Ende für eine Vielzahl von Solarinstallationsbetrieben und ein herber Rückschlag in Hinsicht auf den Klimaschutz. Deshalb versucht der Solarenergie-Förderverein Deutchland die wahren Fakten ans Licht zu bringen. Die Absenkung der Solarstromvergütung ist viel zu extrem und die vermehrte Solareinspeisung ist definitiv keine Ursache für den Strompreisanstieg.

 

Im Stromgroßhandel hat die Einspeisung von Solarstrom sogar eine vermindernde Wirkung auf den Strompreis. Die geldgierigen Strom-Einzelhändler lassen den Endkunden davon jedoch nichts wissen und eine Strompreissenkung kommt nicht in Frage. Auch der Präsident der Bundesnetzagentur Dr. Matthias Kurth sieht als alleinigen Grund dafür, dass die Strompreise für den Endverbraucher nicht sinken, darin, dass die Stromeinzelhändler die Senkung der Stromeinkaufspreise nicht an ihre Kunden weitergeben.

 

Wenn sie sich für eine Photovoltaik-Beteiligung interessieren und Sie mit der deutschen Solarstromförderung nicht zufrieden sind, sollten Sie unseren Tipp des Monats beachten, welcher mit der italienischen Solarstromförderung fungiert.

 

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Worldwatch-Bericht oder warum wir dringend etwas ändern müssen

Dienstag, 01. März 2011

Die Vereinten Nationen hatten das Milleniumsziel bis zum Jahr 2015 die Zahl der Hungernden um 50% zu reduzieren. Aktuell hungern immer noch fast eine Milliarde Menschen und leiden unter chronischer Unterernährung. Das Erreichen des Ziels ist somit noch weit entfernt. Verwunderlich, denn es werden so viele Nahrungsmittel wie noch nie zuvor produziert.

 

Kinder mit leeren Tellern in der Hand

Fast eine Milliarde Menschen müssen hungern und zeitgleich ist die Investition in die landwirtschaftliche Entwicklung so gering wie nie zuvor.

Allerdings sind die Investitionen in die landwirtschaftliche Entwicklung auf einem Rekordtiefstand. Bedauerlich, da für den Kampf gegen die Nahrungsarmut besonderst viel darin investiert werden müsste. Bei einem nachhaltigen Vermögensaufbau sollten Anleger deshalb nicht nur auf den Profit achten, sondern auch darauf in was sie eigentlich investieren.

 

Das Worldwatch Instituite (WWI) begann im Juli 2009 dank einem Zuschuss der Bill und Melinda Stiftung ein zweijähriges Projekt, welches dazu diente, weltweit agrarwissenschaftliche Innovationen zu erhalten. Der 27. Bericht der renommierten Reihe „Zur Lage der Welt“ ist eines der Ergebnisse dieser Arbeit. Der Bericht wurde in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stifung und Germanwatch publiziert.

In ihm werden praktische und vorallem nachhaltige Lösungen zur Verringerung von Hunger und Armut auf der Welt vorgestellt, wie beispielsweise die Tropfbewässerung, der Biolandbau oder die Agroforstwirtschaft.

 

Wenn Sie selbst auch einen Teil dazu beitragen möchten den weltweiten Hunger zu verringern, finden Sie unter folgenden Links musterhafte Beispiele für einen nachhaltigen Vermögensaufbau, der soziale und ökologische Projekte, wie etwa die gegen Hunger und Armut, unterstützt:

 

Einmalanlage mit überdurchschnittlicher Rendite

 

Monatliches Sparen mit normalem Risiko / Rendite Verhältnis ab 500 €

 

 

Mein-nachhaltiger-Vermögensaufbau