Archiv für April 2011

Wie Mikrofinanz in der Praxis wirklich funktioniert

Freitag, 15. April 2011

Viele Anleger haben schon von Mikrofinanz als einem der besten Mittel für Entwicklungshilfe gehört. Denn statt Almosen zu verteilen, werden die Empfänger von Mikrokrediten gleichberechtigter Partner am Geschäftsleben. Und für die deutschen Anleger ist es ein stabiles, kaum schwankendes Anlageprodukt.

Aber wie funktioniert Mikrofinanz in der Praxis wirklich? Als Beispiel hierzu hat der GoodGrowth Fund die Mikrokreditbank TSKI einmal genauer betrachtet.

 

philippinen

Die Philippinen sind das 12. größte Volk der Erde. Rund 30% der Bevölkerung dort leben unter der Armutsgrenze.

Die Philippinen haben eine Einwohnerzahl von rund 92 Millionen Menschen und zählt somit als das zwölft größte Volk der Erde. Die etwa 11 Millionen Philipinos, welche aus ihrer Heimat ausgewandert sind, wurden in die Rechnung nicht mit einbezogen. Das Land besitzt über 7.000 verschiedene Inseln und es werden 175 Dialekte gesprochen. Es handelt sich also um ein sehr vielfältiges Land. In den letzten zwei Dekaden konnte viel erreicht werden bei der Armutsbekämpfung, nichts desto trotz leben immer noch über 30% der dortigen Menschen unter der Armutsgrenze. Viele wandern aus, da sie keine wirtschaftliche Perspektive in ihrer Heimat finden. Schon seit den den 90er Jahren ist ein funktionierender Mikrofinanzsektor in den Philippinen vorhanden.

 

 

 


 

Unser Tipp für Mikrofinanz: Soziale Verantwortung Einmalanlage Ethik

 


Projekt Soziale Verantwortung Einmalanlage Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 500 Euro
Wertentwicklung 2009: 2,2%

2010: 6,1%

Besonderheit – Sehr stabile Wertentwicklung

– Täglich kündbar

– Sie bringen Menschlichkeit in die Welt

– Ethik-Kriterien werden berücksichtigt


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1986 wurde das Mikrofinanzinstitut TSKI von einer kirchlichen Entwicklungshilfeorganisation ins Leben gerufen und ist mit insgesamt 102 Filialen und um die 45 Millionen USD aktuell die größte Mikrofinanzbank im Land. Das Institut kann mittlerweile auch Spareinlagen seiner Kunden verwalten, dennoch ist es immer noch auf die Refinanzierungsmittel von Dritten angewiesen. Seit 2010 gelangen auch Gelder des  GOOD GROWTH FUND über den Vision Microfinance Fund zu TSKI.

 

Eindrücke zu den Kreditnehmern von TSKI können sie in folgendem Videobeitrag erhalten:

http://www.youtube.com/watch?v=qM3OcdQ6tcM

 

Exakte Beispiele für Mikrofinanz auf den Phillipinen finden sie unter diesem Link:

http://www.youtube.com/watch?v=uaEKo8_Lbh4

Klima schützen und dabei Geld sparen

Donnerstag, 14. April 2011

Wer Geld auf der Bank anlegt, finanziert damit wirtschaftliche Aktivitäten auf der ganzen Welt. Nicht selten sind diese mit erheblichen Treibhausgasemissionen verbunden: Laut einer Studie verursacht eine private Kapitalanlage von 10.000 € indirekt 5 Tonnen CO2. Klimafreundliche und nachhaltige Anlageprodukte sind attraktive Alternativen mit guten Absatzprognosen und geringer Abhängigkeit von steigenden Energie- und Rohstoffpreisen. Werden 5000 € in eine seriöse nachhaltige Geldanlage investiert, spart das über 650 kg CO2.

Aber nicht nur bei Geldanlagen können Geld und CO2 gespart werden. ecogood, ein Klimaschutzunternehmen aus Berlin, bietet auf seiner Webseite eine Vielzahl an Tipps für alle Bereiche des täglichen Lebens an. In unterschiedlichen Missionen können sich User personalisierte Ratschläge für die Bereiche ihrer Wahl holen und den Fortschritt in Form von CO2- und Geld-Ersparnissen direkt auf ihrem Konto bei ecogood verfolgen und mit Freunden vergleichen.

Neben solchen Reduktionsmaßnahmen bietet ecogood außerdem den Ausgleich von CO2-Emissionen über zertifizierte Klimaschutzprojekte an. Mit CO2- Rechnern können Flüge, Autofahrten oder der gesamte CO2-Fußabdruck eines Jahres berechnet und kompensiert werden. Für die Gewährleistung einer seriösen und sinnvollen CO2-Kompensation sind die Projekte mit hohen Standards (Gold und Voluntary Carbon Standard) ausgezeichnet und ecogood von TÜV Nord zertifiziert.

ecogood bietet einen integrativen Klimaschutz nach dem Grundsatz „Vermeiden, Reduzieren dann Kompensieren“ an und möchte mit unterschiedlichen alltagstauglichen Klimaschutzmaßnahmen so viele Personen und Unternehmen wie möglich in ein klimafreundliches Leben begleiten.

Zur Webseite von ecogood: www.ecogood.de

Film über die Atomkatastrophe in Tschernobyl kommt in die Kinos

Donnerstag, 14. April 2011

Am 21. April 2011 wird der Film „An einem Samstag“ von dem Regisseur Alexander Mindadze in den Kinos anlaufen. Filminhalt:

 

Der Film spielt sich in der Kleinstadt Prypjat ab.  Es ist ein Ort, der dem Atomkraftwerk sehr nahe gelegen ist. Es ist Samstag, der 26. April 1986, und für die Bewohner  ist es ein Wochenendtag wie jeder andere auch. Unwissend, dass am Tag zuvor ein Reaktorblock des Atomkraftwerks explodiert ist und eine unsichtbare Atomwolke entstanden ist.

 

Der Ex-Drummer Valerij Kabysh, ein junger loyaler Parteifunktionär, nimmt die Panik der Verantwortlichen für das Unglück wahr und weiß, dass er den Ort so schnell wie möglich mit seiner Geliebten und seinen Freunden verlassen muss. Aber das dortige Leben aufzugeben scheint für ihn ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

 


Unser Tipp für atomfreie Geldanlage: Sonne Monatssparen 100+ Ethik


Fonds Sonne Monatssparen 100+ Ethik
Laufzeit täglich kündgar
Mindestanlagesumme 100 Euro
Wertentwicklung 2009: 15,2%

2010: -8,1%

Besonderheit

– sehr gute Chancen auf hohe Wertzuwächse

– Täglich kündbar. Um Schwankungen auszugleichen sollte    die Anlagedauer möglichst 8 Jahre oder mehr betragen

– Sie helfen den Umstieg auf erneuerbare Energien aktiv zu fördern

– Berücksichtigt strenge Ethik-Kriterien bei der Wertpapier-Auswahl


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An diesem Samstag findet eine Hochzeit statt. Valerijs alte Band spielt dort für die Gäste und da der neue Schlagzeuger zu betrunken ist springt Valerij für ihn ein. Er erzählt den anderen Bandmitgliedern von der tödlichen Strahlung, einer wahrscheinlichen Lebensgefahr, sie spielen jedoch weiter, trinken, feiern, haben Spaß.

 

Regisseur Alexander Mindadze zeigt die Menschen aus dem Ort Prypjat einem Tag nach der Atomkatastrophe. Anstatt in Panik zu geraten und versuchen zu fliehen feiern sie ausgelassen und genießen den Moment. Ein letztes mal.

Atomenergie in Italien am Ende?

Mittwoch, 13. April 2011

Es gibt international immer mehr Reaktionen auf die mittlerweile auf einer Stufe mit Tschernobyl eingestufte Atomkatastrophe von Fukushima. Auch die italienische Regierung horcht auf.

 
Als einzige der G8 Industrienationen hat Italien bereits in Folge der Tschernobyl Katastrophe reagiert und die drei damals in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke abgeschaltet. Ein viertes, im Bau befindliches Projekte, wurde nie beendet. In einem Volksentscheid hatten sich 80% der italienischen Bevölkerung gege Atomkraft ausgesprochen.

 
Doch Regierungen vergessen schnell und so wurde 2008 per Decret der zügige Bau von mindestens vier neuen Atommeilern beschlossen. Diese Pläne wurden nach Fukushima jetzt für 1 Jahr ausgesetzt. Statt in 3 Monaten – wie durch das Moratorium in Deutschland geschehen – soll in einem Jahr die Energie-Politik überdacht und neu geordnet werden.

 


 
Unser Tipp für nachhaltige Investoren: Sonnenstrom Alpha in Italien

 


Projekt Sonnenstrom Alpha in Italien
Laufzeit 10 Jahre / 20 Jahre
Mindestanlagesumme 10.300 Euro
Wertentwicklung 2011 – 2021: 9 % pro Jahr

2022 – 2024: 10 % pro Jahr

2025 – 2026: 11 % pro Jahr

2027 – 2028:  21 % pro Jahr

2029: 23 % pro Jahr

2030: 46,5 % pro Jahr

Besonderheit Alle 5 Solarparkst im Süden Italiens haben sich schon „alte“ Einspeisevergütunten gesichert. 3 der 5 Anlaen produzieren bereits Strom. Steuerlich interessant, da nur Progressionsvorbehalt, aber keine Abgeltungssteuer

 
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An einen weiteren Ausbau der Atomkraftwerke in Italien denkt jedoch niemand ernsthaft. Allerdings besitzt Italien kaum Öl- oder Gasvorkommen und hat damit eine große Abhängigkeit von anderen Ländern. Wie könnte die Zukunft der Energiepolitik in Italien aussehen?

 
Wahrscheinlich wird der bisher konsequent gegangene Weg zu Erneuerbaren Energien, ganz besonders der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen, weiter forciert. Statt – wie in Spanien vor Fukushima – über eine nachträgliche Kürzung von Solar-Förderungen zu diskutieren darf man von Italien mutige Schritte in Richtung weitere Ausbau von Solarparks erwarten.

 

Deutsche Börse veröffentlicht erstmals Öko-Liste über 1800 Unternehmen

Dienstag, 12. April 2011

Aus einer ungewöhnlichen Richtung kommt Licht in das Dunkel der nachhaltigen Unternehmens-Rankings – ein wichtiger Schritt für das nachhaltige Investment.

 
Die Deutsche Börse hat am 11. April 2011 auf Ihrer Internetseite ein Portal online gestellt, bei dem 1800 Unternehmen nach nachhaltigen Kriterien bewertete sind. Die Suche kann in den Sektoren ökologische Aspekte, soziale Gesichtspunkte, Fragen der guten Unternehmensführung oder im Gesamtranking erfolgen.

 
Diese Informationen waren in dieser Fülle bislang im deutschsprachigen Raum nicht frei verfügbar. Denn die hier dargestellten Ergebnisse betrachten die Nachhaltigkeits-Anbieter normalerweise als Betriebsgeheimnisse, die sie nicht veröffentlichen.

 


 
Unser Tipp für nachhaltige Investoren: Musterdepot Einmalsparen Standard 2000+ Ethik

 

Musterdepot Einmalsparen Standard 2000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 2.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 20,8 Prozent

2010: 13,8 Prozent

Besonderheit Das Musterdepot ist auf einen guten Ausgleich von Schwankung und Rendite ausgelegt und berücksichtigt strenge Ethik- und Umweltschutz-Kriterien

 

 
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Beim nun als Partner der Deutschen Börse auftretenden Rating-Unternehmen Sustainalytics, einem etablierten Anbieter solcher Daten, ist das nun offensichtlich anders. Begrüßenswert, denn das wird zu mehr Transparenz im Rating-Bereich führen. Damit verbunden wird auch die öffentliche Diskussion über die Vorgehensweisen der Rating-Unternehmen beginnen, so dass die Akzeptanz mittelfristig weiter steigen wird.

 

 
Link zum Portal für nachhaltige Investments:

http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=299

 

Erhöhte Sonnenbrandgefahr – ungewöhnlich dünne Ozonschicht über dem Nordpol

Montag, 11. April 2011
Die Ozonschicht ist derzeit besonders dünn

Die Ozonschicht über dem Nordpol ist derzeit besonders dünn

Im letzten Winter nahm die Ozonschicht über dem Nordpol erheblich ab.

 

Auslöser dafür waren die anhaltend geringen Temperaturen in der unteren Stratosphäre über dem Nordpol, die Folge davon ist eine erhöhte Durchlässigkeit der Ozonschicht für den UV Anteil der Sonnenstrahlung.

 

Aufgrund der Wanderung der ozonarmen Luftmassen besteht nun für die nächsten Wochen voraussichtlich bis Juni auch in Deutschland eine erhöhte Sonnenbrandgefahr.  Achten sollten Sie auf den UV Index (www.uv-index.de). Ist dieser größer als 4, sollte man auf jeden Fall für Sonnenschutz sorgen. Speziell in der Mittagszeit von 11 – 15 Uhr und bei sonnenungewohnter Haut.

 

Bereits nach dem Winter 2004/2005 wurden ähnlich niedrige Ozon Werte über dem Nordpol gemessen. Auch 24 Jahre nach ihrem Verbot sind die reichlich vorhandenen Fluorchlorwasserstoffe (FCKW)  in höheren Luftschichten für den komplizierten Abbauprozess des Ozons hauptverantwortlich. Seit dem Abkommen von Montreal werden zwar fast keine FCKW mehr hergestellt,  doch  die Ozonschicht der Erde ist noch immer geschädigt und erholt sich nur langsam. Den Status von 1960 wird sie voraussichtlich erst gegen 2050 erreichen können.

 

Die dünne Ozonschicht hält uns wieder einmal vor Augen, wie lang die Regenerationsperioden von zerstörter Natur und Umwelt sind. Nutzen wir also die Mahnung und handeln wir beim Thema Klimawandel nicht mit allzu langer Verzögerung. Eine Möglichkeit sind Investments in Aufforstung um das von uns Menschen freigesetzte CO2 zu binden. Interessant wird es dadurch, dass wir nicht nur einen ökologischen Nutzen von dieser Art von Geldanlage haben, sondern auch einen finanziellen. Es bringt den Anlegern eine Rendite und gleichzeitig Sicherheit in Form von Sachwerten in Zeiten die von großer Unsicherheit bezüglich der Geldwertstabilität geprägt sind.

 

Nutzen Sie unsere Informationsveranstaltung am 13.04.11 zu diesem Thema.Anmeldung zur Veranstaltung

Hier geht es zur Anmeldung.

 

Deutsche Bank als Kapitalgeber für den Fukushima-Atomkraftwerks-Betreiber

Freitag, 08. April 2011

Die Deutsche Bank gehört zu den fleißigsten Kapitalgebern der globalen Atomindustrie. Nun stellt sich die Frage ob die Aktie der Deutschen Bank noch dazu berechtigt ist in Nachhaltigkeitsfonds integriert zu sein.

 

Im Zeitraum 2000 bis 2009 stellte die Deutsche Bank Finanzdienstleisungen in einer Höhe von 7,8 Mrd Euro für Atomkonzerne bereit. Mit dieser Summe sind sie absoluter „Spitzenreiter“ unter den deutschen Geldinstituten. Herausgestell hat sich dies bei der Untersuchung „Wie radioaktiv ist meine Bank?“ von der Umweltschutzorganisation „Urgewalt“.

 

Atomkraftwerkgelände

Mehrere Milliarden Euro hat die Deutsche Bank der Atomindustrie zukommen lassen.

Die Deutsche Bank unterstützte von 2000 bis 2007 den Betreiber des Fukushima-Reaktors, Tepco (Tokio Electric Power Corp.), anhand von Unternehmensanleihen mit einem Wert von 30,6 Mio. Euro. Schon Jahre vor der tragischen Atomkatastrophe geriet Tepco unter enormen Druck, da durch die Medien bekannt wurde, dass risikohafte Sicherheitsmängel vorhanden waren und ein fragwürdiger Umgang mit den Mitarbeitern herrschte. Trotz der herben Kritik gegenüber Tepco unternahm die Deutsche Bank weiterhin umfangreiche Geschäfte mit ihnen. Denn wenn große Gewinne auf einen warten, sieht man über erhebliche Probleme in der Sicherheit hinweg. Neben der Deutschen Bank geriet ebenfalls die West LB als ein weiterer Anleihen-Emittent für Tepco in Kritik.

 

Eine Stellungnahme zu den Vorwürfen fand von der Deutschen Bank bisher noch nicht statt. Stattdessen wird betont, dass die Deutsche Bank Wert auf ein ausgewogenes energiepolitisches Gesamtkonzept legt, das sowohl die Sicherung der Lebensgrundlagen von morgen als auch die Zukunftsfähigkeit im Blick hat. Des Weiteren würden sie grundsätzlich keine Auskünfte zu einzelnen Kundenbeziehungen geben, so die Pressestelle der Deutschen Bank.

 

Eine Unterstützung der Atomindustrie versuchte die Deutsche Bank jedoch niemals zu verheimlichen. Im August 2010 unterschrieben sie, so wie weitere 39 große deutsche Unternehmen, die Pro-Atomkraft-Kampagne „Energiepolitischer Appell“, welche sich für die Laufzeitverlängerung der 17 Atommeiler in Deutschland einsetzte.

 

Unter dem Motto „Banking on Green“ ist die Deuschte Bank bemüht, ihr Angebot mit sozialer, ökologischer und ethischer Nachhaltigkeit auf einen Nenner zu bringen. Dies verhalf der Aktie der Deutschen Bank in die Nachhaltigkeitsindizes von 5 Anbietern zu gelangen. Fraglich ist ob dies, aufgrund der aktuellen Kritik, so bestehen bleibt.

 

 


Unser Tipp für nachhaltige Investoren: Musterdepot Einmalsparen Standard 2000+ Ethik


Musterdepot Einmalsparen Standard 2000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 2.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 20,8 Prozent

2010: 13,8 Prozent

Besonderheit Das Musterdepot ist auf einen guten Ausgleich von Schwankung und Rendite ausgelegt und berücksichtigt strenge Ethik- und Umweltschutz-Kriterien

 

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Bin ich ein Atom-Unterstützer ohne davon etwas zu wissen?

Donnerstag, 07. April 2011

Es ist gut möglich, dass viele Gegner der Atomkraft eben genau diese Industrie unterstützen – ohne davon jedoch etwas zu wissen.

 

Es genügt lediglich ein Girokonto oder ein Tagesgeldkonto bei gewissen Banken zu besitzen und schon hilft man unfreiwillig der Atomindustrie, da viele Atomkraftwerksbetreiber Kredite bei eben diesen Banken aufnehmen. Auch Investmentfonds sind betroffen, denn viele davon legen in Aktien oder Anleihen von bekannten Energieversorgern wie beispielsweise RWE oder EON an. Das Magazin „Finanztest“ hat deshalb auf ihrer Internetseite www.test.de Möglichkeiten aufgezeigt, wie man der ungewollten Atomünterstützung entgehen kann.

 

 

Rauch ausstoßende Türme eines Atomkraftwerks

Viele Bankkunden unterstützen die Atomindustrie ohne Kenntnis darüber zu haben.

Am sichersten ist es in Aktien- und Rentenfonds zu investieren, welche die gesamte Atombranche ausschließen. Nach der Untersuchung von „Finanztest“ investieren 7 von 24 ethisch-ökologischen Fonds nicht in diesen Bereich. 8 Weitere vermeiden es zumindenst teilweise.

 

Genauso wie es bei der Bevölkerung ist, dass der eine Teil Atomkraft befürwortet und der andere Teil nicht, ist es auch bei den Geldinstituten. Einige halten Atomstrom für klimafreundlich, andere hingegen verweisen auf die Schäden an der Natur beim Uran-Abbau und auf die Gefahren durch den Betrieb und die Atommüllentsorgung.

 

Wer also sein Geld so anlegen möchte, dass die Atomindustrie davon nicht profitieren kann, sollte sich an eine Öko-  und Ethikbank richten sowie einen genaueren Blick auf die bereits bestehenden Anlagen werfen.

 

 

Unser Tipp für nachhaltige Investoren: Musterdepot Wachstum (mit sicherer Garantie auf keine Unterstützung der Atomindustrie)


Musterdepot Einmalsparen Wachstum 5000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 5.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 19,4 Prozent2010: 13,6 Prozent
Besonderheit Das Musterdepot ist auf hohe langfristige Wertzuwächse ausgelegt und berücksichtigt strenge Ethik- und Umweltschutz-Kriterien

 

 

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Natur Aktien Index schlägt DAX und Dow Jones um Längen

Mittwoch, 06. April 2011

Davon können der deutsche Leit-Aktien-Index DAX und das wichtigste Börsen-Barometer der Welt, der amerikanische Dow Jones Index, nur träumen: 570 Prozent in 14 Jahren.
 
Das sind die Zahlen des Natur-Aktien-Index (NAI) zu seinem 14. Geburtstag. Er wird vom Hamburger Finanzdienstleister Securvita ermittelt und umfasst die 30 nachhaltige internationale Unternehmen. Mit seinem aktuellen Stand von 6.700 Punkten hat er seit seiner Auflegung zum 1.4.1997 um 570 Prozent an Wert zugelegt.
 

Chart 10 Jahre Outperformance NAI gegenüber DAX

Die deutlich bessere Rendite: Natur-Aktien-Index ist nachhaltig und wesentlich besser als der DAX (Quelle: Onvista)


 
Der Dachverband „Forum Nachhaltige Geldanlagen“ bestätigt: „In den letzten zehn Jahren hat der NAI 2,5 mal soviel Rendite erzielt wie der DAX“.

 

Um in den NAI aufgenommen zu werden müssen Firmen mindestens 2 der folgenden 4 Kriterien erfüllen:
 
1.) Sie müssen Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die einen wesentlichen Beitrag zur ökologischen und sozial nachhaltigen Lösung zentraler Menschheitsprobleme leisten.
 
2.) Innerhalb ihrer Branche müssen Sie Vorreiter bei Produktgestaltung sein. Punkte dafür sind z.B. Lebensdauer, Nutzungseffizienz, Produktsicherheit oder Recyclingfähigkeit.
 
3.) Innerhalb ihrer Branche müssen Sie Vorreiter bei Produktions- und Absatzprozessen sein. Punkte hierfür sind z.B. kleinerer Energie- oder Rohstoffverbrauch.
 
4.) Innerhalb ihrer Branche müssen Sie eine führende Rolle bei der sozialen Gestaltung von Produktions- und Absatzprozessen sein. Punkte hierfür sind z.B. die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz oder Frauenförderung.
 


 
Unser Tipp für nachhaltige Investoren: Musterdepot Wachstum
 

Musterdepot Einmalsparen Wachstum 5000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 5.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 19,4 Prozent

2010: 13,6 Prozent

Besonderheit Das Musterdepot ist auf hohe langfristige Wertzuwächse ausgelegt und berücksichtigt strenge Ethik- und Umweltschutz-Kriterien

 
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Keine Chance auf eine Aufnahme haben alle Firmen, die Negativ-Kriterien erfüllen:
 
– Atomenergie
– Wafffenproduktion
– Diskriminierung von Frauen oder Minderheiten
– Kinderarbeite
– Tierversuche
– Gentechnik in der Lebensmittelproduktion
– ausgesprochen umweltschädliche oder gesundheitsgefährdende Produkte
 

Neue Energien VI: Unabhängigen Test mit Bravur bestanden

Dienstag, 05. April 2011

 

Das wohl wichtigste deutsche, unabhängige Magazin für ethische und nachhaltige Geldanlage ist der ECOreporter mit seiner Kategorie ECOanlagecheck. Brandaktuell möchte ich auf dessen heute veröffentlichte Ergebnisse über das Projekt Neue Energien VI hinweisen.

 

Die Ökorenta AG aus Aurich hat mit dem Neue Energien VI bereits ihren 5. Zweitmarkt-Fonds auf dem Markt gebracht. Der Neue Energien VI kauft Anteile von anderen Fonds für regenerative Energien, meist Windkraft-, aber bei passender Gelegenheit auch Photovoltaik- oder Biomasse-Fonds. Bei den Vorgänger-Fonds betrug der Anteil von Windkraft über 90 Prozent. Beitreten können Anleger bereits ab 10.000 Euro zzgl. 5 Prozent Agio.

 

Investitionskriterium für den Neue Energien VI ist, dass zu kaufende Anlagen schon den Betrieb aufgenommen haben müssen. Das sind in der Praxis dann meist Zweitmarkt-Anteile, können aber auch Mehrheitsbeteiligungen bis 100% sein. Die Zweitmarktanteile werden meist von privaten Anlegern verkauft, die vor Ende der Fondslaufzeiten verkaufen möchten.

 
 


 
Unser Tipp für nachhaltige Investoren: Neue Energien VI
 

Projekt-Name Neue Energien VI
Laufzeit 11 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Ausschüttungen 6%, 10%, 12%, 12%, 15%, 20%, 25%, 30%, 35%, 36% von 2014 bis 2022, inkl. Eigen-
kapital-Ausschüttung
Besonderheit Das Projekt investiert ausschließlich in bereits in Betrieb genommene Anlagen. Hohe Sicherheit, da die exakte Einnahme-Situation bereits vor dem Ankauf der Anlage berechenbar ist.

 
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Ökorenta gilt im Sektor der Erneuerbaren Energien als alter Hase und hat seit 2005 bereits 4 Zweitmarktfonds mit einem Eigenkapitalvolumen von 48,6 Millionen Euro mit Erfolg platziert. Der Ankaufspreis der erworbenen Zweitmarktanteile lag dabei im Schnitt bei günstigen 69% der nominellen Einlage.

 

Entsprechen einfach ist es für Ökorenta auch, ein Platzierungsgarantie für das Projekt abzugeben. Der Anleger muss also keine Rückabwicklung befürchten. Das Gesamtinvestitionsvolumen ist mit 16,8 Millionen angegeben und kann auf bis zu 20 Millionen erhöht werden. Das garantierte Mindesvolumen beträgt 4 Millionen Euro.

 

Es handelt sich formell um einen reinen Eigenkapital-Fonds, wobei die zu kaufenden Anteile oftmals Fremdkapital beinhalten.

 

Allgemeines Bild Neue Energien VI

Prognose der Ausschüttungen für den Neue Energien VI (inkl. Rückfluss der Beteiligungssumme mit Agio)

 

Die Laufzeit ist mit 11 Jahren überschaubar, die Rückflüsse von insgesamt 205 % (inkl. 105% Einzahlung) attraktiv. Die Vorsteuerrendite nach IRR beträgt erstaunlich 7,9 Prozent. Wer bis Ende Juni beitritt, erhält einen Frühzeichnerbonus von attraktiven 5% seiner Zeichnungssumme.

 

Auch die ökologische Wirkung ist nach Ansicht des ECOanlagechecks deutlich. Das Projekt sorgt zwar nicht direkt für neue Anlagen, aber es verbessert die Liquidierbarkeit von Anteilen von Projekten. Damit werden die Investitionen in Erneuerbare Energien Projekte attraktiver für Anleger und spürbar gefördert. Denn ein aktiver Zweitmarkt macht die Branche attraktiver.

 

Größter Pluspunkt ist der hohe Sicherheitsaspekt des Neue Energien VI. Denn jede der Anlagen muss schon in Betrieb sein – ein Fertigstellungsrisiko oder Inbetriebnahmerisiko ist damit ausgeschlossen. In aller Regel werden die Anlagen eine jahrelange Historie haben, die Ökorenta prüft bevor ein Kaufpreis abgegeben wird. Und auch die einzigartige Ökorenta Datenbank mit bislang über 400 analysierten Fondsgesellschaften minimiert das Risiko. Nachdem die bisherigen 4 Fonds in jeweils rund 100 unterschiedliche Fonds investierten bleibt ein Einzelrisiko damit ebenfalls ausgeschlossen.

 

Die Windkraftanlagen als Schwerpunkt-Thema des Neue Energien VI haben einen großen Vorteil: ihr Strom ist jetzt bereits ohne Subventionen marktfähig. Steigen die Strompreise noch weiter, wird ein direkter Verkauf ohne Erneuerbares Energien Gesetz attraktiv. Die Einnahmen werden dann höher sein als prospektiert – die Anleger freuen sich.

 

Empfehlung des ECOreporters:

 

Der Fonds ist schon der fünfte Fonds aus von Ökorenta in der Reihe der Zweitmarktfonds. Das sorgt für Sicherheit. Anlegern steht mit dem Neue Energien VI ein nachhaltiges Investment mit überschaubarer Laufzeit und erprobtem Konzept zur Verfügung.

 

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