Archiv für Juli 2011

Reisezeit: jetzt an den richtigen Schutz denken

Donnerstag, 14. Juli 2011

Die Reiseversicherungen sind gerade jetzt ein wichtiges Thema. Bei Grünes Geld finden Sie neben nachhaltigen Geldanlagen deshalb auch unsere Empfehlungen für die richtige Reiseversicherung vom deutschen Top-Anbieter:

 

Die "normale" Reiseversicherung:
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Die Jahres - Reiseversicherung:
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Studenten und AuPair-Reiseversicherung:
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Rundum Sorglos Business Reiseversicherung:
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Gruppenreise-Versicherung:
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Schülerreise-Versicherung:
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Incoming-Versicherung:
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Vietnamkrieg-Gift nun gegen die Wälder des Amazonas

Donnerstag, 14. Juli 2011

Während sich die CO2 Thematik jeden Tag verschärft und der Klimawandel immer deutlicher wird, wird der einzig funktionierende CO2 Speicher der Welt weiterhin verkleinert. Denn nur die Bäume der Wälder unserer Erde entziehen der Atmosphäre das schädliche Gas. Und genau diese Bäume werden Jahr für Jahr weiter abgeholzt. Die Waldfläche verringert sich seit Jahrzehnten unaufhörlich. Laut WWF ist in den letzten 2000 Jahren ein Drittel der Waldfläche verschwunden – Trend ungebrochen.

 

Waldfläche nimmt weiterhin ab

Waldfläche: laut IWF Abnahme um 1/3 in 2000 Jahren (Grafik: Grünes Geld)

 

 

Eine besonders unrühmliche Rolle spielen die großen Grundbesitzer Brasiliens. Sie brennen die Regenwälder im Amazons ab um Ackerfläche zu erhalten. Die dort angebauten Produkte können sie gewinnbringend verkaufen; in den meisten Fällen geht es um die Gewinnung von Fleisch. Der Treibhauseffekt ist ihnen egal. Da aber das Abrennen der Wälder zu lange dauert und außerdem den Ermittlern die Möglichkeit gibt, die Täter zu erwischen, werden nun neue Mittel angewendet.

 

Agent Orange Opfer: das Gift wird nun auch in Brasilien eingesetzt

Opfer von Agent Orange. Das gefährliche Gift vernichtet jetzt Regenwälder. Steuern Sie mit sozialen Fonds und Holzfonds gegen.

Erstmals haben die Ermittler der brasilianischen Umweltbehörde Ibama nämlich bei einem Flug Mitte Juni 2011 ein 1,8 Quadratkilometer großes Stück weißer Fläche ausgemacht. Die Bäume waren entlaubt und gebleicht. Kurze Zeit später fanden die Kontrolleure ein Lager mit Agent Orange, dem beim Vietnamkrieg zu Berühmheit gelangten Pflanzen- und Menschengift. Die gefundenen 4 Tonnen Agent Orange reichen zum Vernichten einer Fläche von 30 Quadratkilometern Regenwald.

 

Agent Orange ist hochgiftig für die Pflanzen und für die Menschen. Die USA hatten es in den 60er Jahren zur Entlaubung von Bäumen eingesetzt. Damit wollten sie die vietnamesischen Soldaten besser ausmachen können. Vor einem Monat erst, also mehr als 40 Jahre nach dem Einsatz von Agent Orange, haben die USA mit der Sanierung der mit rund 80 Millionen Litern verseuchten Böden begonnen.

 

„Die illegalen Roder haben ihre Strategie verändert, weil man mit Pestiziden in kürzerer Zeit mehr Fläche zerstören kann“, so der Jefferson Lobato von der Ibama. Und jemanden zu erwischen, der nur mit einem Flugzeug eine Fläche überfliegt, ist ebenfalls viel schwieriger.

 

 

 

Windkraft Beteiligungen und andere Erneuerbare Energien Investments: Exklusive Informationen und Sonderkonditionen in unserem Newsletter

 

Dass es für die Vieh- und Grundbesitzer um viel Geld geht zeigen auch die angewandten Methoden. Alleine im Juni 2011 wurden sechs Umweltschützer erschossen. Im Jahr 2010 waren es ingesamt 34 ermordete Aktivisten. So wollen die Abholzer verhindern, dass die Bevölkerung den Behörden wichtige Hinweise zur Ergreifung der Täter gibt und eingeschüchtert wird.

 

Doch jeder kann selbst etwas gegen den weiteren Schwund von Wäldern tun. Wir von Grünes Geld schlagen Ihnen die Investition in Aufforstungsprojekte vor. Mit Ihren Anlegergeldern werden neue Wälder aufgeforstet. Es wird kontinuierlich CO2  gebunden. Die hochwertigen Edelhölzern werden meist im Baubereich, im Musikinstrumente-Bau oder im Schiffs-Bau verwendet, so dass das Treibhausgas lange gebunden bleibt.

 

 

 


 

Unser Tipp für Investment zum Schutz der WälderCacaoInvest

 

Projekt CacaoInvest
Laufzeit ab 25 Jahre
Mindestanlagesumme 3.250 Euro (NEU!)
Erwartete Rendite in etwa 7,5% (nach IRR-Methode)
Besonderheit

Attraktive Ausschüttungen durch natürliches Volumenwachstum des Holzes bereits nach 3 Jahren

Einzigartige Anlageform Kakao gemischt mit weiteren bewährten Edelhölzern

– Sie fördern mit Kakao einen süßen Rohstoff für eine glückliche Zukunft

 

 

 

Alles-was-ich-zu-CacaoInvest-ForestFinance-wissen-muss

 

 

 


 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Eigene Photovoltaikanlage für die persönliche Ruhestandsplanung ?

Dienstag, 12. Juli 2011

Solaranlagen sind trotz der massiven Kürzungen der Einspeisevergütungen noch sehr lukrativ. Laut Michael Höng von der Vermögensverwaltung HWM sind für nahezu alle Standorte in Deutschland noch Renditen über 7% möglich. Aufgrund der Festschreibung der Solarstromvergütungen im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) für 20 Jahre ist diese Geldanlageform sehr gut planbar und überschaubar. Außerdem ist die Sonnenscheindauer – übers Jahr gemittelt – pro Standort wenig variabel. Für die Kalkulation sind die einmaligen Investitionskosten entscheidend. Wartungskosten fallen nur minimal und Betriebs- und Energiekosten fallen gar nicht an.

 

Eigene Photovoltaikanlage

Eigene Photovoltaikanlage kann Bestandteil der Ruhestandsplanung werden.

 

Aufgrund der Möglichkeit, einen Teil des selbst erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, sichert man sich gegen steigende Stromkosten ab. Diese Sachwertanlage ist zudem inflationssicher. Nach Berechnungen der HWM Vermögensverwaltung beträgt die Rendite bei einer Einmalinvestition von 2500 € und Volleinspeisung immer noch 7,52%. Bei 30% Eigennutzung und 70% Einspeisung steigt die Rendite auf immerhin 8,32% ! Berücksichtigt man noch den Preisverfall in der Solarbranche, dann kann die Rendite bei einer Einmalinvestition von 2300 € und 30% Eigennutzung sogar 9,49% betragen!

(Rendite berechnet auf Laufzeit der Einspeisevergütung: 20 Jahre; Generatorleistung pro Jahr: 930 kWh pro kWp; Wartungskosten: 1% der Investitionskosten pro Jahr)

 

Wäre das nicht ein interessanter Aspekt für die persönliche Ruhestandsplanung? Vorausgesetzt, es werden bis zum Ende der 20 Jahre (garantierte Einspeisevergütung) noch entsprechende Speichermedien entwickelt, dann ist der Strom im Rentenalter sozusagen kostenfrei!

 

Quelle: EcoSolarreporter

 

Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, Ihre eigene Photovoltaikanlage aufs Dach zu bauen, dann bietet Ihnen Grünes Geld natürlich die Investition in große Anlagen wie z.B. die größte Solaranlage Europas im sonnigen Italien:

 

Projekt SolEs 23
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Erwartete Rendite 7,5% jährl. bis 2019, 117,5% in 2020 (inkl. Verkaufserlös)
Besonderheit – Investition in Europas größtes Solarkraftwerk im sonnenreichen Italien- garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre (inflationsgeschützt!)- Rückgaberecht in persönlichen Notfällen- erfahrenes Management Voigt&Collegen; 23. Solarfonds

– Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energien!

Retten Sie Ihr Geld Teil 3: Wie es in der Weltwirtschaftskrise 1929-1933 zuging

Donnerstag, 07. Juli 2011

Vor dem Hintergrund der weiterhin äußerst kritischen Lage im europäischen Finanzsektor, inbesondere nach der Herabstufung von Portugal durch die Rating-Agentur Moodys am 6. Juli 2011, möchten wir im dritten Teil unserer losen Serie „Retten Sie Ihr Geld“ die Weltwirtschaftskrise 1929-1933 betrachten.

 

Gerne können Sie die Teile 1 und 2 nachlesen:

Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen

Teil 2: Retten Sie Ihr Geld Teil 2: Die deutsche Hyperinflation von 1918 bis 1923

 

Ähnlich wie heute hatte auch die Weltwirtschaftskrise von 1929-1933 zu staatlichen Eingriffen und sozialen Unruhen geführt. Doch wie kam es dazu – schließlich hatte es in den Jahren vor 1929 einen Boom in den Industrienationen gegeben. Doch dieser Boom war auf Pump finanziert. Genauso wie der aktuelle wirtschaftliche Boom, denn die Zinsen sind auch heute viel zu niedrig und Kredite werden weiterhin viel zu häufig und einfach vergeben.

 

Der Boom damals war durch kurzfristige Milliardenkredite aus den USA finanziert. Die Abhängigkeit von der US-Wirtschaft war damit gegeben. Durch den Aktiencrash an der US-Börse am 24. Oktober 1929, der ebenfalls die Folge einer Spekulationsblase und eine Folge von auf Kredit gekaufter Aktien war, wird eine Kettenreaktion ausgelöst. Denn die Investoren aus den USA ziehen auch die Gelder aus Deutschland ab.

 

Deutschland bekommt konjunkturelle Schwierigkeiten und macht einen Kardinalsfehler: es spart in die Krise hinein. Statt Konjunkturprogramm sparen: traurige Parallelen zu den EU-Forderungen gegenüber Griechenland.

 

Ganz anders die USA in der damaligen Zeit. Der „New Deal“ wird initiiert, staatliche Investitionen sollen die wirtschaftliche Konjunktur ankurbeln. Höhere Staatsschulden werden tempörär in Kauf genommen.

 

Die Weimarer Rebuplik versucht dagegen in der Endphase durch eine starke Währung und gekürzte Sozialleistungen der Krise zu entkommen. Eine fatale Entscheidung, die zu einer Radikalisierung der Parteienlandschaft und letztlich zur Machtübernahme Hitlers führt.

 

Die Volkswirtschaftslehre wird durch die Wirtschaftskrise zu einem Paradigmenwechsel gezwungen: die klassische Wirtschaftstheorie wird von Keynesianismus abgelöst, der stärkere staatliche Eingriffe in den Vordergrund stellt. Genau wie heute.

 

Was lässt sich für Ihre nachhaltige Geldanlage daraus lernen: Der historische Vergleich zeigt die Dramatik der augenblicklichen Situation. Dinge, die noch vor 2 Jahren sicher erschienen, wie z.B. Staatsanleihen, gelten heute als gefährlich. Daher gilt in der heutigen Zeit: Geldwerte meiden, Sachwerte suchen.

Geldwerte sind z.B. Bargeld, Tagesgeldkonten, Festgelder, Renten oder Anleihen.

 

Sachwerte sind z.B. Aktien und Aktienfonds, Solarfonds, Windkraftfonds, Waldfonds oder Wasserfonds oder Beteiligungen an Projekten.

 

Zukunftskonferenz der Grünen in Berlin

Mittwoch, 06. Juli 2011

Zukunftskonferenz der Grünen in Berlin: Eine Partei macht sich fit für die Regierungsübernahme

Am 2. Juli 2011 haben sich Carmen und Gerd Junker etwas besonderes angesehen: die Zukunftskonferenz von Bündnis 90 / Die Grünen in Berlin. Der Geist war klar: wir machen uns fit für die Regierungsübernahme in Berlin nach der Ära Merkel. Und dazu wollen die Grünen die Meinung aller Bürger, also auch von nicht Partei-Mitgliedern, hören. Schon ein interessanter Ansatz, der dort verfolgt wird: das Wirken der Partei wird von der Bevölkerung bestimmt und nicht in Hinterzimmern besprochen.

 

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Parteivorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir ging es gleich mit einem imposanten Vortrag los. Die Soziologien Sasskia Sassen von der Columbia University konnte in einem Implus-Vortrag die Herausforderungen der Zukunft gut beschreiben. Einer der Schwerpunkte: die „Global Cities“ wie Tokyo, London, Sao Paulo oder Hong Kong und ihre immer weiter zunehmende Bedeutung für die Menschen der Zukunft. Auf der anderen Seite geht der Split der Gesellschaft immer weiter. Die Mittelschicht dünnt aus und verschwindet von der medialen Bildfläche. Millionen US-Amerikaner, die 2008 in der Immobilienkrise ihr Haus verloren und in Zeltstädten wohnen, werden in den Medien nicht mehr wahrgenommen.

 

Es ging weiter mit der Workshop-Phase, bei der z.B. der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, eine interessante Diskussion mit dem Lobbisten Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, führte. Eines der Ergebnisses: Elektromobilität ist gut, aber nicht die allgemeingültige Lösung. Schwer erhältliche und schwer entsorgbare Rohstoffe in den Batterien sowie in vielen Ländern ein von Kohle geprägter Energiemix zur Stromgewinnung sorgen dafür, dass Elektromobilität nur ein Lösung von vielen ist. Auch klar: Deutschland spielt für die Automobilhersteller von VW über BMW bis Daimler kaum noch eine Rolle – die Anforderungen werden in den wachsenden asiatischen Märkten definiert.

 


 

Unser Tipp für ZukunftsinvestmentsProjekt Zukunftsenergien I


Projekt Projekt Zukunftsenergien I
Laufzeit bis 30.11.2016, 2x Verlängerung um 12 Monate möglich
Mindestanlagesumme 10.500,– Euro
Rückfluss 153% in 2016 Basisausschüttung plus Frühzeichnerbonus und Schlussgewinnanteil
Besonderheiten a.) Fördert aktiv die Technologien für die Zukunft, z.B. Solarthermie, Windkraft oder Photovoltaikb.) Attraktive Renditechancen durch sehr günstige Einkäufe in schwacher Marktphase

c.) Sicherheit durch etablierte Firmen Ökorenta und Sarasin

 

Ökorenta Zukunftsenergien I bei Grünes Geld

 

 


 

Nach der Mittagspause sprach Marina Silva, die Präsidentschaftskandidatin der Grünen in Brasilien mit einem Stimmanteil von ca. 20%, sowie der Journalist und politische Aktivist Amr Hamzawy aus Ägypten. Er konnte berichten, wie es ist, wenn man vor Entscheidungen steht wie zuerst Parmlamentswahlen oder zuerst eine Verfassung?

 

Höhepunkt zum Schluss war die Diskussionsrunde mit Journalist und Autor Harald Schumann, der österreichischen Grünen-Chefin Eva Glasischnig-Piesczek und Ulrike Herrmann von der taz. Sie lobten die Durchführung der Zukunftskonferenz, bei der man abseits der Alltags-Hektik wieder über die grundsätzlichen Dinge nachdenken konnte. Denn auch in Zeiten der Euro-Krise sind Gleichberechtigung von Mann und Frau, Schutz der Natur oder die Zukunft Europas wichtig für uns alle. Nur eine Frage blieb offen: wer könnte Kanzlerkandidat der Grünen in 2013 werden?

 

 

Augen auf beim Fondseinkauf!

Mittwoch, 06. Juli 2011

Sicherlich eine der interessanten Anlageformen ist die Wahl von Aktienfonds.

 

 

 

 

 

 

Allerdings ist die die Anzahl nachhaltiger Fonds mittlerweile auch schon groß und unübersichtlich.
Und wie immer wenn es um Aktien geht, auch riskanter, zumindest bei einem kurzfristigem Anlagehorizont.

Grundsätzlich sollte man bei einem Investment in Aktien etwas Geduld mitbringen.

Alternativ zu einem Einmalinvest eignet sich auch eine kontinuierliche Ansparung .

So profitiert man auch von schwächeren Börsenphasen und erhält einen günstigen Durchschnittspreis,

da aufgrund des im Normalfall gleichbleibenden Ansparbetrages auch mehr Anteile erworben werden.

Doch unberücksichtigt des unbestritten höheren Risikos muss man noch etwas beachten:

 

Der Begriff  „Nachhaltigkeit“ wird von manchen Fondgesellschaften teilweise sehr weit ausgelegt.

Dies ist u.a. auch damit begründet, dass es noch keinen einheitlichen Standard gibt, Ausschluss- oder

Positivkriterien betreffend.

Dadurch stellt im Prinzip jede Fondgesellschaft ihre eigenen Kriterien auf, was die Auswahl nicht gerade erleichtert.
So befinden sich in so manchem Fonddepot  Aktien von Ölkonzernen, auf Gentechnik spezialisierte Unternehmen und

Energieriesen, teilweise sogar als größtes Investment.

Dies wird meist damit begründet, dass diese Unternehmen ein sozial denkendes Management haben, oder sich für den

Umweltschutz stark machen, ihre eigene Struktur betreffend, oder aber in Teilbereichen des Unternehmens Schritte in

Richtung Nachhaltigkeit eingeleitet haben. Letzteres ist für mein Dafürhalten ein Argument, über das man zumindest

nachdenken muss. Ein Wandel in der Unternehmenspolitik kann schließlich nur schrittweise erfolgen, von einer kompletten

Produktionsumstellung ganz zu schweigen.

 

 

Fragen Sie uns, wir beraten Sie bei der Auswahl, und erörtern gemeinsam mit Ihnen das Risiko. Auch schon mit kleineren Beträgen können Sie sich langfristig ein ansehnliches Depot erwirtschaften.

 

 

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Handeln Einzelhandelsunternehmen nachhaltig ?

Dienstag, 05. Juli 2011

Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research hat 130 weltweit führende Einzelhandelsunternehmen auf nachhaltiges Handeln untersucht. 105 davon zeigten so wenig Engagement oder Transparenz, dass eine fundierte Analyse nicht möglich war. Von den 25 Verbleibenden erfüllen lediglich 11 die von oekom research definierten Anforderungen an ein fundiertes Nachhaltigkeitsmanagement. Als bestes Unternehmen der Branche wird die Schweizer Genossenschaft Coop ausgezeichnet. Es folgen die Unternehmen Migros (ebenfalls Schweiz) und Marks & Spencer (Großbritannien). Das beste deutsche Unternehmen ist die Metro abgeschlagen auf Rang 11 – gerade noch im Rahmen!

 

„Der Handel hat als Mittler zwischen Produzenten und Verbrauchern eine Schlüsselrolle bei der Förderung eines nachhaltigen Konsums“, bewertet Lisa Häuser, Analystin bei oekom research, die Verantwortung des Handels. Besonders die Sortimentsauswahl bietet hierbei die Möglichkeit, den Verbraucher explizit in die Richung nachhaltigen Konsums zu lenken. Immer mehr Verbraucher greifen nach Bio- und Fairtrade-Produkten. Der Umsatz hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Viele Einzelhandelsunternehmen haben inzwischen diese Produkte in ihrem Sortiment, sogar Discounter bieten eigene Biolabels an. Jedoch verfolgen nur wenige Unternehmen eine umfassende Strategie mit klaren Zielen und Maßnahmen, die das entsprechende Sortiment systematisch fördert

Bio nach EG-Öko-Verordnung

Einige Unternehmen bieten inzwischen eigene Bioprodukte an.

 

Viele Zulieferer sitzen in Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen oft haarsträubende Arbeitsbedingungen herrschen. Viele der 25 analysierten Unternehmen machen ihren Zulieferern Auflagen, die internationalen Arbeitsstandards einzuhalten. Jedoch hapert es immer wieder an konsequenten Kontrollen. Und selbst wenn gute Kontrollsysteme existieren – wie z.B. bei H&M und Marks & Spencer, reicht dies oftmals nicht aus, um Verstöße zu verhindern.

Ein zentrales Thema sind auch die angemessenen Löhne der Beschäftigten – nicht nur in den ausländischen Zulieferländern, sondern auch in Deutschland. Oftmals werden zudem noch gewerkschaftliche Organisation und die Bildung von Betriebsräten verhindert. Hier gibt es noch viel Verbesserungspotential!

 

Auch der Klimawandel stellt eine erhebliche Herausforderung für den Handel da. Fast alle bewerteten Unternehmen berichten über Programme zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen in den eigenen Filialen und im Güterverkehr. Beim Errechnen des CO2-Fußabdrucks einzelner Produkte unterschlagen die Unternehmen jedoch meistens die Zulieferkette, so dass ein falsches Bild entsteht.

 

Fazit:

Die Kommunikation von Nachhaltigkeit und das tatsächliche Engagement in diesem Bereich klaffen oft weit auseinander. Die Tatsache, dass lediglich jedes zwölfte Handelsunternehmen von oekom research mit „Prime“ bewertet wird, zeigt überdeutlich, dass ein enormer Handlungsbedarf besteht. „Viele gute Initiativen in einzelnen Bereichen zeigen, was tatsächlich alles möglich ist. In der Breite fehlt es aber an einer umfassenden und systematischen Ausrichtung der Unternehmen auf die Prinzipien der Nachhaltigkeit“, so das Fazit von Analystin Lisa Häuser.

 

Quelle: oekom research

 

Wie können Sie die konkrete Umsetzung von Nachhaltigkeit in Einzelhandelsunternehmen fördern?

Die Grünes Geld GmbH berät Sie gern fachkundig über Ihre individuellen Möglichkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

Ökorenta Zukunftsenergien I

Dienstag, 05. Juli 2011

Totgesagte leben länger – das gilt ganz besonders für den jetzt wieder ganz aktuell gewordenen Ökorenta Zukunftsenergien I. Das Projekte wurde geboren aus der Idee, dass Private-Equity Investitionen noch immer die stabilsten und höchsten Renditen versprechen – denn es wird weitgehend unabhängig von den Börsenmärkten in aussichtsreiche Unternehmen investiert.

 

Doch durch den Vertrauensverlust der Anleger in den Jahren 2008, 2009 und 2010 konnte zunächst das Eigenkapital des Fonds nur mühsam gewonnen werden. Die Mindesteigenkapitalsumme wurde reduziert und die Zeichnungsfrist verlängert.

 

Investiert in Zukunftstechnologien zur Energiewende

Bereits heute 4 Investments getätigt: Ökorenta Zukunftsenergien

Durch die Energiewende der Bundesregierung, ausgelöst durch Fukushima, hat sich jedoch der Wind gedreht. Außerbörsliche Investitionen in aussichtsreiche Zukunftsunternehmen sind wieder gefragt. Das gewonnene Eigenkapital liegt bereits heute bei über 8 Millionen Euro und könnte sich bis Jahresende auf die angestrebten 20 Mio. Euro entwickeln.

 

Denn das zwischenzeitlich in Vergessenheit geratene Projekt hat mittlerweile die ersten 4 Investitionen in Zukunftsunternehmen getätigt. Und zwar weitgehend zu den immer noch günstigten Einstandpreisen unter dem Eindruck der Krisenjahre! Risikobewusste Anleger können also zuschlagen und ein Schnäppchen erwarten.

 

Aber Achtung: Private Equity heißt auch, dass die Projekte nicht so gut planbar sind wie z.B. Solarfonds. Die prognostizierten Ausschüttungen des „Zukunftsenergien“ sind sehr attraktiv, sind aber nicht exakt kalkulierbar. Auch muss der Anbieter die optional mögliche, zweimalige Verlängerung um je 12 Monate, verstehen und akzeptieren.

 

Wer das kann, findet im Zukunftsenergien eine äußerst attraktive, sehr nachhaltige, Geldanlage.

 

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Antrieb Zukunft

Montag, 04. Juli 2011

Als wir am Wochende in Berlin waren, trafen wir, am Rande der Zukunftskonferenz „Antrieb Zukunft“ am 02.07.2011, auf folgendes Bild:

 

Greenpeace Protest

Greenpeace Protest vergangenes Wochenende in Berlin

Greenpeace fordert unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel zum aktiven Leadership gegen den Klimawandel auf. Dies ganz an prominenter Stelle. Direkt neben dem Hotel Adlon auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor.

 

Einige Passanten beobachteten die Aktion, bei der sich Greenpeace Aktivisten an Seilsicherungen an der Hausfassade herabließen um ein riesiges Plakat zu befestigen. Im Gebäude nebenan fand der zweite Petersberger Klimadialog statt. Frau Merkel und 35 Minister wollen bei ihrem Treffen neue Wege finden, wie die imens angestiegenen Klimakillergase bis Ende dieses Jahrzehnts deutlich verringert werden können. Das Treffen dient auch als Abstimmung der EU Teilnehmer für die Weltklimakonferenz in Durban im Dezember 2011.

 

Wenn die EU gemeinsam mit China, Indien und Brasilien mit ehrgeizigeren Klimaschutzzielen aufwarten würde, könnte vielleicht sogar der Klimasünder USA zum Umdenken bewogen werden. Noch immer weigern sich die USA das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen und stellen sich damit weiter gegen ein rechtsverbindliches Abkommen.

 

Für alle die nicht auf unsere Politiker warten wollen und aktiv etwas gegen den Klimawandel tun möchten. Hier eine hochinteressante Möglichkeit:

Spannend bleibt was Bolivien und Equador in die Klimaverhandlungen in Durban, Südafrika einbringen werden. Diese beiden Länder sind die einzigen weltweit, die die Natur und Mutter Erde verfassungsrechtlich geschützt haben.

 

Während man bei uns und den meisten Staaten immer noch darüber nachdenkt den Schaden zu begrenzen, wagen diese beiden Länder ein neues positives Denken. Buen Vivir – ein gutes Leben ist eben mehr als Schadensbegrenzung bei Umweltverschmutzung und Wohlstand aufgrund BIP – Zuwächsen.