Archiv für August 2011

Ölbranche hat nichts gelernt: auch Shell mit Salamitaktik bei größtem Ölunfall in der Nordsee seit 10 Jahren

Mittwoch, 17. August 2011

20. April 2010 – die Ölplattform Deep Water Horizon fängt Feuer und wird schwer beschädigt. 2 Tage später sinkt die Plattform, 11 Mitarbeiter sterben. Bis die Quelle am 19. September 2010 von der US-Regierung offiziell für „tod“ erklärt wird, treten 780 Millionen Liter Öl aus. BP’s Image wird schwer geschädigt, das Überleben des Öl-Multis ist teilweise gefährdet. Das Problem war dabei nicht nur das Austreten des Öls an sich, sondern vor allem auch die Salamitaktik bei BP – es wurde scheibchenweise nur die Information heraus gegeben, die bereits bekannt war oder kurzfristig bekannt werden würde.

Ein gutes Jahr später stellt sich heraus, dass BP’s Konkurrent Shell nichts aus der Katastrophe gelernt hat. Auch bei Shell gilt: Schweigen so lange als möglich, nur zugeben was unbedingt sein muss.

 

Statistik Ölaustritte Großbritannien

Die Ölaustritte in Großbritannien zeigen: die Ölindustrie muss gestoppt werden - auch durch saubere Investments, z.B. bei Grünes Geld Musterdepots

Shell’s Deep Water Horizon heißt „Gannet Alpha“ und ist ca. 180 km westlich der schottischen Küsten positioniert. Am vergangen Mittwoch trat ein Leck auf und Rohöl floss ungehindert in die Nordsee. Shell schwieg. Erst 2 Tage später wurde die Öffentlichkeit informiert. Dass Shell nichts aus dem Desaster von BP vor einem Jahr gelernt hat lässt die Öffentlichkeit und die Investoren erschüttert und ratlos zurück.

 

Beruhigend: Shell hat die Quelle offensichtlich schnell unter Kontrolle gebracht – was aber nach Lesart der Branche immer noch einen Austritt von einigen hundert Litern Öl pro Tag einschließt.

 

Insgesamt sind durch den Vorfall bislang 1300 Barrel Öl ausgetreten – der größte Unfall in der Nordsee seit 10 Jahren.

 

Für uns steht fest: Auch Shell beweist, dass die Ölbranche ein Risikofaktor für die Natur in riesigen Dimensionen ist. Statistisch kommt es z.B. in den britischen Nordseegewässern jede Woche zu einem kleineren Ölaustritt, nur stört sich an diesem niemand. Die Ölbranche sollte deshalb auch bei Ihren Umweltfonds und Ökofonds Investitionen außen vor bleiben. Setzen Sie auf saubere Technologien und saubere Branchen.

 

 

 

 

Große Untersuchung: Immobilienfonds bescheren zu 93% einen Gewinn

Donnerstag, 11. August 2011

Immobilienvermögen gilt als besonders wertstabil und solide. Schließlich haben Immobilien auch bei den Währungsreformen  1923 und 1948 viel Freude bereitet – ihr Wert blieb bestehen, während Geldvermögen vernichtet wurde. Und auch außerhalb solcher Krisenzeiten zeigen Immobilien eine erstaunlich konstante Wertentwicklung.

 

Wer deshalb nicht gleich auf eine eigene Immobilie setzen will, sondern sein Geld breiter streuen und es Profis überlassen möchte, der kann seit langer Zeit auf Immobilienfonds sezten – seit einiger Zeit auch auf Immobilien in Umweltfonds, denn Green Buildings sind im kommen. Solche Immobilienfonds bündeln das Geld vieler Anleger und kaufen dann eine oder mehrere, meist gewerblich oder als Büro-Gebäude genutzte, Immobilien.

 

Deutschland 05 Immobilie: gelungener Immobilienfonds und Umweltfonds

"Wesentlich besser": moderne Immobilienfonds wie der Deutschland-05

In den 90er Jahren ist dieses Modell in Veruf geraten, denn Subventionen provozierten Fehlallokationen – so eine Studie von Fondsmedia, einem Hamburger Experten-Team für geschlossene Fonds. Damals rechneten sich die Immobilien Fonds nur über die gewährten Steuersubventionen. Als diese gestrichen wurden, konnten viele Fonds die prognostizierten Ergebnisse nicht mehr erreichen. Für viele Anleger trotzdem ein Gewinn – denn der Studie zufolge machte die durchschnittliche Verlustzuweisung der Anleger 111 Prozent der Einlage aus.

 

Die seit 2001 emittierten Immobilienfonds machen das anders. Sie sind so konzipiert, dass sich ohne die damaligen Steuervorteile ein jährlicher Gewinn von ca. 5-6 % erzielen lässt. Wie war die Performance dieser Fonds und sind sie als nachhaltiges Investment geeignet?

 

Die Studie ist dabei sehr beruhigend – 93 Prozent der Fonds bescherten Ihren Anlegern einen Gewinn. Der Vermögenszuwachs dieser Immobilienfonds beträgt im Schnitt 6 Prozent pro Jahr. Und auch die laufenden Fonds, unter Ihnen auch die als grünes Investment angelegten Ökofonds mit Green Buildings, entwicklen sich gut und nach plan.

 

Insgesamt bescheinigt die Fondsmedia Studie den heutigen Fonds sehr gute Arbeit – die Produkte seien wesentlich besser geworden. „Offensichtlich war es damals – ander als heute – auch ohne Nachweis der Leistungsfähigkeit oder der Sinnhaftigkeit der Investments möglich, Eigenkapital zu platzieren“, so Fondsmedia.

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Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment: Deutschland 05

 


Projekt Deutschland 05
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012: 5,5%2019: 5,5%

2021: 116,32%

Besonderheit – Attraktive Renditen nach Steuer durch bonitätsstarken Mieter
– Sie nutzen den attraktiven Immobilienstandort Rhein-Main-Gebiet
– Sie fördern aktiv den Umweltschutz und bekämpfen den Klimawandel

 

Mehr Informationen zu nachhaltigen Investments in Immobilien: Deutschland 05

 


 

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Investitionen in Windparks, der neue Trend?

Donnerstag, 11. August 2011

Viele Anleger orientieren sich in Richtung alternativer Anlagen. Auch Windparks erleben hier einen ansteigenden Trend, dabei ist es heutzutage gar nicht einfach, den Überblick zu behalten, welche Investitionen sich lohnen und wo man beginnen soll, nach den geeigneten Anlagen zu suchen. Das weiß auch Jürg Zeltner, CEO des Wealth Management der UBS: „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions – und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten. Kurz gesagt: Nie war die Komplexität der internationalen Finanzmärkte höher als heute, und sie nimmt ständig zu. Diese Entwicklung bietet Anlegern und Investoren zahlreiche Chancen. Andererseits braucht man Erfahrung, Wissen und die Ressourcen, um schnell und zielsicher die richtigen Entscheidungen treffen zu können, wenn man das Anlagerisiko minimieren will.“
Deutsche Offshore Energie ist weltweit ein beliebtes Anlageziel geworden. Zwar sind die großen Offshore Parks und die dortige Erzeugung von Windenergie noch nicht komplett ausgereift, doch schon jetzt zeigen große Firmen Interesse an Investitionen. So zum Beispiel der britische Finanzinvestor Blackstone. Dieser hat erst kürzlich verkündet, er wolle Milliarden in deutsche Offshore Parks investieren. Wahrscheinlich ist, dass er damit von den deutschen Subventionen profitieren will. Die Branche in Deutschland ist noch nicht als freier Markt zu bezeichnen. Und zwar werden beteiligte Unternehmen mit milliardenschweren Förderprogrammen durch die Bundesregierung unterstützt und Windparks profitieren von Einspeisevergütungen.
All das ist selbstverständlich ein attraktiver Anreiz für ein Unternehmen in der Größenordnung von Blackstone, um sich ernsthaft für deutsche Offshore Parks zu interessieren. Demnach will die Firma angeblich demnächst den Aufbau eines Windparks mit 80 Turbinen in der Nordsee bekannt geben. Das Projekt soll 2013 fertig gestellt werden, mit einem Wert von 1,2 Milliarden Euro. Ein weiterer Windpark, der von Blackstone unterstützt wird, soll noch mehr wert sein, und zwar 1,3 Milliarden. Es ist geplant, dass dieser 2016 ans Netz gehen wird. Es wird angenommen, dass die Zahl der großen ausländischen Unternehmen, die in Zukunft in die deutsche Windkraftbranche investieren, weiter ansteigen wird. Der Markt ist noch immer ein äußerst attraktiver für Investoren.

Energierkonzern E.ON stark getroffen

Mittwoch, 10. August 2011
Eon

Eon, der größte deutsche Energiekonzern, sieht sich dazu gezwungen bis zu 10.000 Mitarbeiterstellen abzubauen.

Über Jahrzehnte hinweg waren die großen deutschen Energiekonzerne ein Symbol für Erfolg. Jährlich kassierten sie Milliarden von Euros an Gewinnen und verkauften stetig mehr Energie. Man kann davon sprechen, dass Eon, RWE, Vatenfall und EnBW die Energie-Besatzungsmächte in Deutschland waren.

 

Sie waren für 80% der deutschen Energieversorgung zuständig und hatten somit ein monopol-ähnliches Verhältnis. Nun jedoch berichten sowohl der „Spiegel“ als auch die „Süddeutsche Zeitung“, dass der größte Energiekonzern, Eon, vorraussichtlich bis zu 10.000 Mitarbeiter entlassen muss.

 

Grund dafür ist der überraschende Atomausstieg. Milliarden-Ausfälle werden für den Konzern vermutet. Die Schuld daran trägt Eon mehr oder weniger selbst: Trotz dem derzeitigen Wandel zu Erneuerbaren Energien, welche von Umweltfonds, die von Umweltbanken angeboten werden, gefördert werden, haben nicht nur Eon, sondern auch alle anderen alten Energieversorger, zu wenig in Erneuerbare Energien investiert. Lediglich ein Siebtel des deutschen Ökostroms wird aktuell von den Energiekonzernen produziert. Der gesamte Rest wird von kleineren Firmen, Landwirten und Hausbesitzern gewonnen.

 


 

Unser Tipp zur Unterstützung des Klimaschutzes: Klima Einmalsparen 5000+ Ethik

 


Projekt Klima Einmalsparen 5000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 5.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 32,81%
2010: 11,02%
Besonderheit – Sehr gute Chancen
 

– Täglich kündbar

 

– Sie helfen das globale Klimaproblem zu bekämpfen

 

– Ethik-Kriterien werden berücksichtigt

 


 


 

Nun, da aufgrund der Verschlafenheit der Bosse, die Konzerne auf eine dezentrale Energieversorung nicht vorbereitet sind, müssen die Mitarbeiter die Konsequenzen tragen. Momentan werden noch 85.000 Mitarbeiter bei Eon beschäftigt, fraglich nur für wie lange noch.

Mitarbeiter von Eon sollen nun jedoch nicht verzweifeln. Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien, welche beispielsweise von Solarfonds, Windfonds oder generell Ökofonds gefördert werden, sind händeringend auf der Suche nach Fachkräften. Nach aktuellem Stand werden dort ca. 370.000 Mitarbeiter beschäftigt und der Trend geht weiter nach oben.

Anleihen von nachhaltig wirtschaftenden Staaten haben eine bessere Rendite

Dienstag, 09. August 2011
Euro

Die Nachhaltigkeitsanalyse von Staatsanleihen wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle aufgrund von einer Ressourcenknappheit spielen.

Für Anleger von nachhaltigen Investments, wie etwa einem Ökofonds oder Umweltfonds, dürfte die Studie der Bank Sarasin aus Basel von Interesse sein. Diese kam nämlich zu dem Ergebnis, dass Anleihen von nachhaltig wirtschaftenden Staaten gegenüber nicht nachhaltigen Emittenten einen Renditevorteil besitzen. In den Jahren 2009 und 2010 hatten stark nachhaltig wirtschaftende Staaten einen über dem Durchschnitt liegenden Werteverlauf aufzuweisen, davon betroffen sind Industrie- aber auch Schwellenländer.

 

Europäische Staaten, die keinen großen Wert auf Nachhaltigkeit legten, hatten bislang deutlich mehr unter der Euroschuldenkrise zu leiden, da sie sich finanziell und ökologisch übernommen hatten. Die Bank Sarasin nennt als Faktor für nachhaltige Volkswirtschaften die langfristige Verfügbarkeit von Ressourcen und die sparsame Verwendung damit. Auf eben dieses Kriterium achteten traditionelle Kreditratings für Staaten nicht, folglich wurden sie aufgrund der Euroschuldenkrise kontinuirlich nach unten angepasst und verloren somit an Aussagekraft als zuverlässige Zukunftsindikatoren.

 

Eine besonders differenzierte Wertentwicklung war in den Schwellenländern zu beobachten. Anleihen von nachhaltig wirtschaftenden Süd- und Mittelamerikastaaten wie z.B. Chile oder Costa Rica, verliefen klar positiver als etwa Anleihen von Russland oder China, wo ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen bis jetzt noch nicht gehandhabt wird. In Zukunf wird die Ressourcenknappheit eine immer wichtigere Rolle spielen, wodurch auch die Nachhaltigkeitsanalyse für Staatseinleihen immer wichtiger werden wird.

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment: Einmalsparen Sicherheit 5000+ Ethik

 


Projekt Einmalsparen Sicherheit 5000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 5.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 8,88%
2010: 5,80%
Besonderheit – Langfristig stabile Wertzuwächse

 

– Täglich kündbar

 

– Sie investieren nachhaltig

 

– Alle ausgewählten Nachhaltigkeitsfonds berücksichtigen strenge Ethik-Filter

 

Mehr Informationen zu nachhaltigen Investments: Anleihen nachhaltiger Staaten


 


 

Vorankündigung: WOC Nachhaltigkeitsfonds 04

Montag, 08. August 2011

Heute am 08.08.2011 wurde White Owl Capital die BaFin Gestattung zum Nachhaltigkeitsfonds 04 erteilt.

 

Der Solarfonds investiert in Bestandsanlagen ohne Tarif- und Genehmigungsrisiko. Wie gewohnt mit  Anlagenqualität „Made in Germany“.

 

Die acht Bestandskraftwerke in Italien verfügen zusammen über eine Nennleistung von rund 15,8 Megawatt und befinden sich in den wohlhabenden Regionen Lombardei, Emilia-Romagna und Marken. Mit Gehrlicher Solar (München) und M+W Solar (Stuttgart) haben zwei vielfach ausgezeichnete Vertragspartner die Anlagen für den WOC 04 errichtet.

 

Eckdaten: WOC Nachhaltigkeitsfonds 04

 

  • Sachwertinvestition in acht werthaltige Solarkraftwerke
  • Erhöhte Prognosequalität durch bereits errichtete Kraftwerke
  • Erfahrener Solarfondsanbieter mit erfolgreicher Leistungsbilanz
  • Auszahlungen von anfänglich ca. 7,6 % p. a. nach Steuern prognostiziert
  • Gesamtmittelrückfluss von ca. 261,2 % nach Steuern prognostiziert

 

Jetzt Anteile reservieren!

 

Für die Zeichner, die auf der Warteliste des WOC 03 stehen und nicht mehr berücksichtigt werden konnten, bieten wir als Kompensation eine Sondervergütung in Höhe von 25 Basispunkten an, sofern sie dem WOC 04 bis zum 9. September 2011 beitreten. Diese Regelung gilt auch für WOC-04-Reservierungen, die bis zu diesem Zeitpunkt in „echte“ Zeichnungen umgewandelt werden.

 

Platzierungsstart: Montag, 29. August 2011

 

Da WOC die BaFin-Gestattung bereits am 8. August 2011 erhalten hat, können wir sicher davon ausgehen, dass alle Verkaufsunterlagen rechtzeitig zum Platzierungsstart am Montag, den 29. August 2011, ausgeliefert werden. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

 

08.08.2011 BaFin-Gestattung
09.08.2011 Veröffentlichung Börsenpflichtblatt (FAZ)
15.08.2011 Auslieferung der gedruckten Verkaufsunterlagen
26.08.2011 Ende der Reservierungsphase
29.08.2011 Platzierungsstart
09.09.2011 Ende Reservierungsbonus (Faxeingang maßgeblich)

 

Fazit: Anleger mit hohem Sicherheitsbedürfnis fahren am besten, wenn sie in bereits fertiggestellte Solarkraftwerke investieren. Genau dieses Alleinstellungsmerkmal weist der WOC 04 auf. Schon jetzt bekommen wir das große Interesse am „Neuen“ zu spüren und rechnen – aufgrund des begrenzten Fondsvolumens in Höhe von 15,8 Mio. Euro – mit einem raschen Platzierungsverlauf.

 

Mehr Informationen zum WOC Nachhaltigkeitfonds 04:

Mehr Informationen zum WOC Nachhaltigkeitsfonds 04

Eisenbahnen – ein lohnendes ökologisches Investment?

Montag, 08. August 2011
Güterzug

Güterzüge stoßen bis zu viermal weniger CO2 aus als andere Transportmittel.

Vor ein paar Jahren sagte Warren Buffet, der amerikanische Investmentguru, nach dem Kauf der US-Güterbahn „Burlington Sante Fe“, dass die Eisenbahn die Welt nicht übernehmen werde, sie aber ein Teil der Zukunft sein werde. Diese Aussage ist nach wie vor aktuell. Anfang Juli diesen Jahres verkündete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass die Zukunft dem kombinierten Verkehr gehöre. Laut momentanen Progonosen wird sich der Güterverkehr bis 2025 um 71% vermehren, bis 2050 sogar um 116%. Wenn angesichts dieser Zahlen der Güterverkehr nicht vermehrt auf Schienen verlagert wird, droht ein Desaster für den Verkehr und insbesondere für die Umwelt.

 

Zum Thema CO2-Einsparung besitzt die Bahn einen enormen Vorteil gegenüber anderen Verkehrsmethoden: Sie stößt wesentlich weniger CO2 in die Umwelt aus als ihre Konkurrenz.  Ihre Werte sind viermal geringer als bei einem vergleichbaren Gütertransport auf der Straße. Eine Lok befördert nämlich bis zu 1.000 Tonnen an Fracht, während ein LKW höchstens 28 Tonnen aufladen kann. Setzt man die Fracht der beiden Verkehrsmittel ins Verhältnis, zeigt sich sehr deutlich auf, dass obwohl die Lok mehr CO2 ausstößt als der LKW, insgesamt gesehen der Transport auf Schienen umweltfreundlicher ist. Viele Umweltbanken bieten deshalb Ökofonds und Umweltfonds an, die in die Bahn investieren.

 

Die Bahn soll jedoch den LKW keinesfalls verdrängen, stattdessen vielmehr ergänzen. Laut FAZ hat sich die EU-Komission bereits zur Schiene bekannt. Bis 2030 sollen ein Drittel aller Straßengütertransporte über 300km durch einen Transport auf Schienen ersetzt werden, bis 2050 sollen es 50% sein.

 

Ein Zeichen für die zunehmende Wichtigkeit der Bahn lässt sich auch anhand der Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr ablesen. Von 1994 (Beginn der Bahnreform) bis 2010 hat sich der Wert laut dem Wettbewerbsbericht der Deutschen Bahn AG um 52% erhöht.

 

Von diesem Wachstumspotenzial im Schienengüterverkehr können nun auch private Anleger profitieren, indem sie in den Lokomotivenfonds  Paribus Rail Portfolio II investieren, welcher in  nachhaltigen Banken angeboten wird. Selbst zu Zeiten der Finanzkrise lieferte der Vorgänger Paribus Rail Portfolio I planmäßige vierteljährliche Ausschüttungen bei einer Auszahlungsuntergrenze von 8% p.a. . Ein guter Indikator also dafür, dass auch der Nachfolger erfolgreich verlaufen wird.

 


 

Unser Tipp für aktuelle e-Mobility: Eisenbahn-Investitionen

 


Projekt Rail Portfolio II
Laufzeit 14 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2011-2015: je 7,0%2016-2020: je 8,0%2021-2024: je 9,0%2025: 109,81% (inkl. Rückzahlung Kapital)
Besonderheit – Unterstützt den ökologisch guten Verkehrsträger Bahn
– konservatives Sachinvestment: Schutz vor Geldentwertung oder Währungsreform
– Attraktive, quartalsweise Ausschüttungen bereits ab 2011

 

 


 

BMW i3: Was weiß man über das Elektroauto von BMW?

Sonntag, 07. August 2011

Nachdem die japanischen Autohersteller, z.B. Mitsubishi mit dem i-MiEV, bereits Elektroautos in Serie herstellen und nach Deutschland liefern, kommt langsam auch die deutsche Autoindustrie voran. In vielen Ratings als Sustainability-Leader der Autoindustrie benannt, will BMW allerdings erst 2013 mit einem ersten E-Mobil starten, dem i3.

 

Er wird auf der IAA in Frankfurt (15.-25. September 2011) bereits zu sehen sein. Revolutionär werden die eingesetzten Materialien sein, denn die Gewichtsreduktion ist das wichtigste Entwicklungsziel für E-Autos. Tragendes Element im wahrsten Sinne des Wortes wird der Alu-Spaceframe sein, ein Rahmen der die Batterien und die Antriebseinheit aufnimmt. Auf ihr sitzt die Fahrgastzelle. Dank kohlefaserverstärktem Kunststoff wiegt diese weniger als 100 Kilogramm. Die Karosserieteile bestehen aus Kunststoff – ebenfalls sehr gewichtsarm.

 

Conzept Variante i3

So könnte er i3 aussehen. Die Hintertüren öffnen nach hinten: um sie zu bedienen, müssen zuerst die Vordertüren geöffnet werden. Viele neue Ideen beim BMW i3.

 

 

Schöner Nebeneffekt dieser Bauweise: Der i3 kann nicht rosten. Da auch der Elektromotor nahezu unzerstörbar ist kann von einer sehr langen Nutzungsdauer ausgegangen werden. Nur die Batterien, bisher die einzige Unbekannte, werden als typisches Verschleißteil wohl alle 5-7 Jahre ausgetauscht werden müssen.

 

Natürlich wäre BMW nicht BMW, wenn die Fahrleistungen leiden würden. Trotz hoher Nachhaltigkeit leistet der Antrieb 125 KW (entspricht 170PS). Trotzdem bleibt die Reichweite von 150 – 170 km hoch genug, um den planmäßigen Einsatz des Elektroautos gut durchführen zu können: nachts laden, tagsüber die üblichen Kurzstrecken zum Einkaufen oder zur Arbeit zurück legen. Auf die große Tour nimmt weiterhin einen Diesel oder Benziner. Oder besser noch: die Bahn.

 

 


 

Unser Tipp für aktuelle e-Mobility: Eisenbahn-Investitionen

 


Projekt Rail Portfolio II
Laufzeit 14 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2011-2015: je 7,0%2016-2020: je 8,0%2021-2024: je 9,0%2025: 109,81% (inkl. Rückzahlung Kapital)
Besonderheit – Unterstützt den ökologisch guten Verkehrsträger Bahn
– konservatives Sachinvestment: Schutz vor Geldentwertung oder Währungsreform
– Attraktive, quartalsweise Ausschüttungen bereits ab 2011

 

Mehr zum Rail Portfolio II Umweltfonds

 


 

Comeback der Wasserräder

Sonntag, 07. August 2011

Kennen Sie das? Etwas ist so offensichtlich, dass man einfach nicht darauf kommt. „Wäre auch zu einfach gewesen“, sagt einer dann. Ähnlich verhält es sich mit Wasserrädern. „Man muss das Rad nicht neu erfinden“, lautet die Redewendung. Und während tausende Ingenieure fleißig Neues erfinden, geriet das Wasserrad in Vergessenheit bevor es sein ganzes Potenzial entfalten konnte…

Erneuerbare Energie wurde schon von Menschen erzeugt, als es noch gar keinen Begriff hierfür gab. Und doch gewinnt die Wasserkraft ganz aktuell an Attraktivität und das hat wenig mit romantischem Plätschern im Bergidyll zutun. Lange halfen Wasserräder der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands. Ende des 19. Jahrhunderts wurden noch ca. 60.000 Wassermühlen in Deutschland gezählt. Zunächst in Schleifmühlen und Bergwerken, später auch bei der industriellen Produktion, stellten sie Energie bereit. Dann geriet die Technologie in Vergessenheit und wird heute von vielen mit romantischem Blick als Relikt einer vergangenen Zeit bei Urlaubsausflügen angesteuert. Erst seit Kurzem erlebt die Wasserenergie, als einst veraltet geltende Technologie ein Revival.

Im Gegensatz zu historischen Wassermühlen aus Holz erzeugen moderne metallene Wasserräder elektrischen Strom. Dieser Strom kann entweder zur Versorgung ortsansässiger Haushalte oder zu im EEG festgelegten Vergütungssätzen in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Auch interessant ist, dass durch die natürliche Oxidation der Metallblätter, der Unterschied zu Holzrädern schon nach kurzer Zeit kaum zu erkennen ist. Dieser ästhetische Aspekt mag bei dieser Form der Energieversorgung eine vergleichsweise große Rolle spielen, da historische Wasserräder den Charme der Nostalgie versprühen und allein aus diesem Grund Anwohner angesichts des Geräuschpegels eher mal ein Auge zu drücken. Es besteht eben doch ein feiner Unterschied zwischen einem emotionslosen Windrad an dessen Anblick sich jeder erst gewöhnen musste und dem fröhlichen Plätschern eines Wasserrads.

Die Schätzungen für geeignete Wasserstandorte in Deutschland belaufen sich auf max. 25.000, wobei verschiedene Ministerien derzeit damit beschäftigt sind, eben diese ausfindig zu machen. Einen davon haben wir besucht, er liegt mitten im Harz, wo Herr Unger in Teamarbeit mit seinem Sohn seit wenigen Jahren sein eigenes Wasserrad betreibt. Hier im Rübeland hatte die Wasserkraft schon im 15. Jahrhundert einen hohen Stellenwert. Herr Unger kaufte und erneuerte das aus früheren Jahren erhaltene Kanalsystem und installierte ein metallenes Wasserrad mit einer Nennleistung von 11,5 Kilowatt. Dies wäre genug, um mehrere Haushalte vor Ort mit Strom zu versorgen. Herr Unger speist den Strom jedoch in das öffentliche Stromnetz. Investiert hat er ca. 60.000 € und nimmt nun ca. 10.000 € jährlich ein. Das Rad
läuft fast das ganze Jahr konstant, lediglich bei andauernden extremen Minusgraden muss das Wasserrad pausieren. Anhalten lässt es sich übrigens ganz modern per SMS, diese Technik hat wiederum sein Sohn Detlev Unger entwickelt.

Die Idee des neuen Aufschwungs von Wasserkraft führt allerdings weg von großen Kraftwerken, hin zu dezentralen Kleinstkraftwerken, da gerade deren Potenzial bisher kaum ausgeschöpft wird. Die neue Bauweise aus vielen einzelnen Bauteilen macht es möglich, dass sich jedes Wasserrad optimal seiner Umgebung anpassen kann. Hinzu kommt die hohe Zuverlässigkeit und die Grundlastfähigkeit im Vergleich zu Solarkraftwerken oder Windrädern.

Grüne Zukunft für Anleger

Sonntag, 07. August 2011

Experten sehen nachhaltige Anlagen als den Trend der Zukunft. In den letzten Jahren ist das Investment in dem Bereich des so genannten grünen Geldes enorm gestiegen, allein im Jahr 2009 um 68 Prozent. Das soll sich in den nächsten Jahren laut Finanzexperten noch verstärken.
Anleger haben in der heutigen Zeit die Wahl zwischen den verschiedensten Investitionsmöglichkeiten. Das betont auch Jürg Zeltner, CEO des Wealth Management der UBS: “Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions- und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten.“ Immer häufiger ist es den Sparern außerdem ein Anliegen, dabei auch Aspekte wie Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Ihr Potenzial, die Umwelt und das Klima zu schützen, macht nachhaltige Anlagen noch attraktiver.
Bei alternativen Energien finden sich die meisten Möglichkeiten für Investitionen. Im Bereich Solarenergie sehen Experten vor allem in Investitionen in Fotovoltaik Anlagen eine ideale Portfolio-Beimischung. Aktien, Investmentfonds oder auch Sparbriefe und Festgelder gehören zum weitreichenden Angebot von nachhaltigen Anlagen. Finanzprodukte von Unternehmen, die sich von Atomkraft, Waffen oder Kinderarbeit distanzieren, sind besonders gefragt.
So wie Volker Weber, Vorstandsvorsitzender des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) betont, sind nachhaltige Anlagen ein Wachstumsmotor des 21. Jahrhunderts. Inhalte von Finanzprodukten seien vor allem seit der Finanzkrise in den Vordergrund gerückt, die viele Anleger zutiefst verunsichert hatte. Zwar sind die meisten der Anleger noch immer vordergründig an Rendite und Sicherheit interessiert, doch viele halten es auch für wichtig, in Finanzprodukte von Unternehmen zu investieren, bei denen ökologische, soziale und ethische Faktoren eine große Rolle spielen.
Finanzdienstleister bieten mittlerweile so gut wie alle nachhaltige Produkte an. So arbeitet beispielsweise die Umweltbank nach dem Prinzip, alle Einlagen in Umweltprojekte fließen zu lassen und dem Kunden die Garantie für ökologische Produkte zu geben. Das NFG hat nun ein Transparenzlogo für Publikumsfonds entwickelt, das es Anlegern leichter machen soll, sich für das richtige Unternehmen und Produkt zu entscheiden. Unternehmen, die dieses Logo tragen, verpflichten sich dazu, „ausführliche, offene, aktuelle und angemessene“ Auskunft über ihre Anlagepolitik zu geben.