Autor: Gerd Junker 16. Januar 2012

Apple gibt Kinder- und Jugendarbeit in mindestens 19 Fällen zu

Apple hat mit seinen Macs, iPhones und iPods die Computer-, die Telefon- und die Musik-Welt umgekrempelt. Gutes Design, attraktives Image und leichte Bedienbarkeit haben die Apple Produkte in unsere Herzen gebracht. Überwältigend ist auch der kommerzielle Erfolg, denn Apple ist mit 264 Milliarden Dollar das teuerste Unternehmen der Welt (RP-Online), noch vor den Ölmultis ExxonMobile und PetroChina.

 

Asiatisches Kinder mit Geldstück

Hoffentlich muss er nicht bei den Apple-Zulieferern arbeiten: Apple gibt Kinder- und Jugendarbeit zu

Leider fußt dieser finanzielle Erfolg auch auf der Ausbeutung von denen, die sich nicht wehren können: Umwelt, Kinder und Jugendliche. Wie wir am 1. September 2011 an dieser Stelle unter dem Titel Appel und die Umwelt bereits berichteten, geht Apple alles andere als zimperlich mit der Umwelt um. Nun hat der Konzern aus Cupertino in einem mehr als 500 seitigen Bericht zugegeben, dass er in 6 Fällen Kinderarbeit und in weiteren 13 Fällen Jugendarbeit bei seinen asiatischen Zulieferern aufdeckte.

 

Des weiteren fallen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen durch lange Arbeitszeiten auf – nur 38 Prozent halten sich an die von Apple vorgegebene maximale Arbeitszeit von 60 Stunden pro Woche. Man fragt sich: wie lange wird dort denn gearbeitet? Die Arbeitszeit in Deutschland beträgt üblicherweise nur zwischen 35 und 40 Stunden.

 

Dabei gab Apple in seinem Bericht die Namen von 156 Zulieferern preis – das erfasst 97% aller Zulieferer von Apple. Die Bedingungen bei den verbleibenden 3% sind unbekannt. Zu Erhebung der Zustände wurden 229 Betriebsprüfungen durchgeführt.

 

Damit bleibt Apple für die Manger von Nachhaltigkeitsfonds und Umweltfonds weiterhin ein rotes Tuch. Allerdings fällt der Kurswechsel durch den Nachfolger des legendären Apple-Gründers und langjährigen Chef Steve Jobs positiv auf. Der neue, Tim Cook, leitet offensichtlich eine Transparenz-Offensive ein. Möglicherweise ist dies auch eine Reaktion auf den Kurswechsel beim größten sozialen Netzwerk Facebook, über das wir am 19. Dezember 2011 im Bericht Facebook will nachhaltig werden berichteten.

 

Es bleibt zu hoffen, dass sich die US-Konzerne wirklich nachhaltig wandeln. Würden Sie nur auf einen modernen Modetrend aufspringen wollen, würde eine große Chance vergeben werden. Denn Unternehmen von der Größe und Bedeutung wie Facebook und Appel können bei den asiatischen Zulieferern Verbesserungen durchsetzen und gelten als Vorbilder für die gesamte Branche. Der Wandel zu besseren Arbeitsbedingungen auf der gesamten Welt würde einen gewaltigen Schritt voran kommen.

 

Die Beispiele zeigen, wie nachhaltiges Investment langsam aber sicher die Welt ändert. Denn in beiden Fällen kommt Druck auch durch die Investoren und Geldgeber – also durch jeden Einzelnen, der sein Geld bei nachhaltigen Banken oder sozialen Fonds anlegt. Während Apple bereits seit langem an der Börse ist, darf das Handeln bei Facebook dem bald zu erwartenden Börsengang zugeschrieben werden. In saubere Unternehmen investieren eben mehr als in Schmuddelkinder. Und die Macht der Umwelt Banken nimmt mit jedem von Ihnen verwalteten Euro zu.

 

 


 

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