Archiv für September 2012

Solarfonds SunAsset 4 sehr gut gestartet

Mittwoch, 26. September 2012

Entgegen der teilweise geäußerten Meinung, dass Photovoltaik in Deutschland durch die Änderungen der Bundesregierung zur Mitte des Jahres 2012, schlechten Zeiten entgegen ginge, überzeugt der SunAsset 4 schon nach kurzer Zeit.

 

Denn der Gesetzgeber hat die Verdoppelung der in den letzten 12 Jahren aufgebauten Fotovoltaik-Kapazitäten auf 52 Gigawatt beschlossen. Damit herrscht Rechtssicherheit und die Nachfrage nach schlüsselfertigen, ans Stromnetz angeschlossenen Solarkraftwerken bleibt ungebrochen. Denn im Gegensatz zur schwankungsanfälligen Windkraft scheint die Sonne mit nur relativ kleinen Schwankungen von ca. 10% pro Jahr. Das gibt Sicherheit gegenüber den kreditgebenden Banken und sorgt für gleichmäßige, kalkulierbare Erträge für die Anleger.

 

Genau davon profitiert auch der SunAsset 4 des voll auf Photovoltaik-Projekte spezialisierten Anbieters Wattner aus Köln. Der SunAsset 4 hat in kürzester Zeit die als Mindestkapital definierten 2 Millionen Euro eingeworben. Deshalb konnten auch schon die Investitionen beginnen und die ersten 6 Projekte wurden gestartet. Es handelt sich um 3 Standortentwicklungsprojekte (Wanzleben, Oberröblingen, Zörbig) und 3 Errichtungen von Fotovoltaik-Kraftwergen (Horka, Altes Lager, Zörbig I) mit insgesamt 20 MW. 

 

Standorte der Fotovoltaik Kraftwerke von Wattner

Solarfondsanbieter mit technischem Know-How: Wattner ist seit vielen Jahren erfolgreich.

 

 

Hier die wesentlichen Daten des SunAsset 4:

 

 

– Schon ab 10.000 EUR zzgl. 5% Agio
– Nur 5 Jahre Laufzeit bis Ende 2017
– 145% geplante Gesamtauszahlung; halbjährige Auszahlungen, beginnend mit 10% in 2013

 

 

Dabei darf auch ein Blick in die bisherige Leistungsbilanz von Wattner nicht fehlen. Der SunAsset 1, der letzte vergleichbare Solarbau-Fonds, hat in den letzten 4 Jahren mit einer Ausschüttung von 73,6% alle Erwartungen übertroffen. Auch der SunAsset 2 und der SunAsset 3, beides Betreiberfonds von Solarkraftwerken, haben jede Auszahlung geplante Ausschüttung vorgenommen und jede einzelne Ausschüttung war über Plan – eine hervorragende Bilanz.

 

 

 

Sehen Sie sich hier alle Informationen zum SunAsset 4 an.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf XingFacebook oder Twitter

Unisex bei Grünes Geld

Freitag, 21. September 2012

Geschlechtertrennung: nicht bei der EUHat Sie die Werbung zum Thema „Unisex“ schon erreicht – oder sagt Ihnen „Unisex“ noch nichts? In beiden Fällen sollten Sie sich unbedingt unsere Fakten zum Thema Unisex ansehen. Dann führt Sie niemand an der Nase herum, andererseits verpassen Sie aber auch nicht die Chance, doch erheblich an Beiträgen zu sparen.

 

 

Unisex – um was geht’s dabei?

 

 

Das lässt sich recht schnell zusammen fassen: die EU will sicherstellen, dass Frauen und Männer in allen Lebensbereichen gleich behandelt werden. Da dies bei Versicherungen bisher nicht der Fall war, sondern Frauen und Männer unterschiedliche Beiträge für gleiche Leistungen zahlen mussten, hat der Europäische Gerichtshof im Urteil vom 1.3.2011 entschieden, dass zum 

 

 

Stichtag 21. Dezember 2012

 

 

Frauen und Männer auch bei Versicherungen gleich behandelt werden müssen. Wichtig ist dieses Datum für neu abzuschließende Verträge; die Bedingungen der Alt-Verträge bleiben gleich und damit geschlechter-getrennt. Nur wer zukünftig einen Alt-Vertrag ändern möchte, kann unter Umständen auf Unisexverträge angewiesen sein. 

 

 

Und was hat Unisex für Auswirkungen?

 

 

Männer und Frauen leben unterschiedlich lange, sind unterschiedlich lange pflegebedürftig, sind unterschiedlich häufig berufsunfähig und erzeugen auch unterschiedliche Krankheitskosten.

 

Klar, dass sich damit die Versicherungsbeiträge ändern, wenn nun nur noch ein Tarif für Frauen und Männer gelten soll. Abhängig von der Versicherungsart wird es für die Frau oder den Mann bei Abschluss eines Vertrages ab 21. Dezember 2012 dann teurer oder billiger als es heute wäre. Wobei die Gesellschaften natürlich auch vorher diesem Datum „Unisex-Tarife“ anbieten werden oder auch den Wechsel ab 21. Dezember anbieten, wenn der Versicherte dann günstiger fährt.

 

 

 

Soll oder muss ich jetzt reagieren um Geld zu sparen?

 

 

Nur wer ohnehin den Abschluss einer Versicherung plant, sollte wegen Unisex nun tätig werden. Nur um Geld zu sparen, sollte niemand einen Versicherungsvertrag abschließen. Für diejenigen, die aber in der Tat einen Abschluss planen, sollte sich unbedingt jetzt darum kümmern.

 

 

Um wie viel Geld geht es denn?

 

 

Die Unterschiede sind von Sparte zu Sparte sehr unterschiedlich und die genau Höhe kann heute noch niemand sagen – denn die Versicherungen müssen für die neu kalkulierten Verträge Annahmen zur Zusammensetzung der Versicherten in ihrem Tarif treffen. Sagt eine Versicherung zum Beispiel voraus, dass Sie im neuen Tarif 40% Frauen und 60% Männer haben wird, in Wirklichkeit jedoch 70% Frauen und 30% Männer im Tarif sein werden, wird sie die Prämien wieder anpassen. 

Die Unterschiede sind von Sparte zu Sparte sehr unterschiedlich und die genau Höhe kann heute noch niemand sagen – denn die Versicherungen müssen für die neu kalkulierten Verträge Annahmen zur Zusammensetzung der Versicherten in ihrem Tarif treffen. Sagt eine Versicherung zum Beispiel voraus, dass Sie im neuen Tarif 40% Frauen und 60% Männer haben wird, in Wirklichkeit jedoch 70% Frauen und 30% Männer im Tarif sein werden, wird sie die Prämien wieder anpassen. 

 

Man kann aber realistische Annahmen treffen und gute Abschätzungen abgeben. Starke Veränderungen der Prämien sind bei der Risikolebensversicherungen mit einem erwarteten Beitragsplus von 55% für Frauen sowie bei Pflegezusatz-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen mit einem erwarteten Beitragsplus von 40% für Männer geben. 

 

Hier die Ergebnisse einer Finanztest Auswertung:

 

 

Erwartete Veränderung der Beiträge bei Einführung der Unisex-Tarife

 

 

 

Wer also jetzt über den Abschluss eines grünen Rentenvertrages oder einer grünen Basisrente nachdenkt, sollte sich unbedingt jetzt informieren oder von uns beraten lassen. 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf XingFacebook oder Twitter

Erneuerbaren Energien steht neuer Schub bevor

Montag, 17. September 2012

Anlagechancen liegen vor allem im Bereich der Prozess- und Effizienzoptimierung

 

Erneuerbare Energien – Zukunfstrend für die nächsten Jahrzehnte

Die Situation für Deutschlands Autofahrer beim Stopp an der Tanksäule hat sich entspannt. Zwar liegen die Spritpreise gemessen am Durchschnitt der vergangenen Jahre nach Berechnungen der Bundesregierung immer noch auf sehr hohem Niveau. Von den Rekordmarken im Frühjahr dieses Jahres, als der Liter Benzin deutlich über 1,70 Euro kostete, haben sich die Preise trotz Urlaubsreisezeit jedoch mittlerweile ein gutes Stück entfernt. Die Frage ist jedoch, ob dieser Zustand von Dauer ist? Langfristig dürften die Energiepreise weiter steigen, da der Energiehunger der wachsenden Weltbevölkerung ungebrochen ist. Noch bestimmen die Sorgen um den Zustand der europäischen Staatsfinanzen und das lahmende Wachstum der globalen Wirtschaft die Stimmung an den internationalen Finanz- und Energiemärkten. Doch wenn die europäischen Politiker die Rettung der Euro-Zone entschlossen angepackt und wirkungsvolle Reformen auf den Weg gebracht haben werden, wird die Entwicklung der Energiepreise fast zwangsläufig wieder in den Fokus der Verbraucher rücken, zumal wenn gleichzeitig die Weltkonjunktur – angetrieben von den Schwellenländern – wieder Fahrt aufnimmt. Nur zur Erinnerung: Trotz Verlangsamung beträgt Chinas Wirtschaftswachstum noch immer mehr als sieben Prozent jährlich – auch Brasiliens und Indiens Volkswirtschaften sind weit entfernt von echten negativen Konjunktureinbrüchen.

 

Soviel ist sicher: Mit wachsender Energienachfrage steigen auch die Energiepreise – und damit dürfte auch das Thema der Erneuerbaren Energien für Anleger wieder stärker in den Vordergrund treten. Denn selbst wenn sich die Diskussion um den Ausstieg aus der Kernkraft rund ein Jahr nach dem Atomunglück von Fukushima beruhigt hat, so zeigen Events wir der Rio+20-Gipfel, dass der Gedanke des Klimawandels nach wie vor lebendig ist. Laut einer vom Meinungsforschungsinstitut Gallup veröffentlichten Umfrage nimmt zum Beispiel das Thema Umweltschutz für die Mehrheit der Chinesen eine höhere Bedeutung ein als das Wirtschaftswachstum. Und in Japan haben Mitte Juli immerhin weit über 100.000 Menschen gegen die Rückkehr des Landes zur Atomkraft protestiert.

 

Ökonomische und demografische Trends sprechen für stärkere Nutzung Erneuerbarer Energien

 

Dabei führt auch aus ökonomischer Sicht kaum ein Weg an einer stärkeren Nutzung von Erneuerbaren Energien wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie vorbei. Denn nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) im World Energy Outlook 2011 wird der globale Energieverbrauch zwischen 2010 und 2035 um ein Drittel steigen – und zwar selbst dann, wenn alle Regierungen ihre Pläne zur Neuausrichtung ihrer Energieversorgung und zur Reduzierung des Treibhausgases CO2 so umsetzen wie angekündigt. Eine große Rolle spielt hier nach Zahlen der IEA die Zunahme der Weltbevölkerung. Sie wird bis zum Jahre 2035 um 1,7 Milliarden Menschen steigen. Dass der globale Energiebedarf bis zum Jahr 2035 so stark zulegt, wird vor allem von der Dynamik der Energiemärkte außerhalb der OECD-Staaten getrieben: Nach IAE Berechnungen entstehen rund 90 Prozent des zusätzlichen Energieverbrauchs in Nicht-OECD-Ländern. Allein in China sollen laut IEA im Jahr 2035 rund 70 Prozent mehr Energie verbraucht werden als in den USA. In Indien und Brasilien soll der Energieverbrauch noch rascher wachsen als in China. Fossile Brennstoffe werden der Prognose zufolge im Jahr 2035 zwar immer noch rund 75 Prozent der globalen Nachfrage abdecken, doch in der Stromwirtschaft werden rund 50 Prozent der neuen Kraftwerkskapazitäten zur Deckung der wachsenden Nachfrage  auf erneuerbaren Energietechnologien beruhen.

 

Netzparität in Sichtweite

 

Nach Beobachtungen der Internationalen Energieagentur (IEA) gibt es allerdings wenig Anzeichen dafür, dass die Staaten rund um den Globus einen Kurswechsel eingeleitet haben. Dem World Energy Outlook 2011 der IAE zufolge überdenken sogar viele Regierungen mittlerweile ihren Ausstieg aus der Kernkraft oder treiben den Ausbau der Nuklearenergie voran – zum Beispiel die USA, wo die zuständige Atombehörde im Februar dieses Jahres erstmals seit über 30 Jahren den Bau eines neuen Kernkraftwerkes genehmigt hat. Auch China setzt auf Atomkraft. Das Land fährt aber konsequent zweigleisig, in dem es aktiv in Erneuerbare Energien investiert und diesen eine bedeutende Rolle in der „China Greentech Initiative“ zukommen lässt. Dies verdeutlicht das Beispiel Windenergie: China gilt als der weltweit größte Erzeuger von Windenergie und ließ die USA bereits vor zwei Jahren hinter sich. Die weltweite „Denkpause“ in Sachen Kernkraft nach dem Unglück von Fukushima hat zudem geholfen, Erneuerbaren Energien einen technologischen Schub zu verleihen und den Kapitalzufluss zu erhöhen, selbst wenn hier noch „Luft nach oben“ ist. Zumindest ist eine gute Basis gelegt, dass Erneuerbare Energien den Anschluss an herkömmliche Energiearten bekommen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von der sogenannten Netzparität. Sie ist dann erreicht, wenn die Stromerzeugungskosten Erneuerbarer Energien in etwa genauso hoch sind wie die fossiler Energiearten. In sonnenreichen Regionen wie etwa in den Wüstenregionen Afrikas und der Westküste der USA ist dieser Angleichungsprozess bereits auf gutem Wege. Das alleine zeigt, dass das Thema Erneuerbare Energien unzweifelhaft zu den Megatrends der kommenden Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zählt. Die Frage für Anleger ist allerdings, wo die besten Chancen in diesem vergleichsweise jungem Bereich liegen.

 

Auf den Anschluss kommt es an

 

Gute Aussichten bietet zweifellos der Bereich Infrastruktur, insbesondere der Subsektor der Energieübertragung. Fast überall auf der Welt sind fehlende oder schlechte Stromnetze ein Hindernis für die Implementierung und damit den Erfolg von Windenergie. Selbst die hochentwickelte deutsche Volkswirtschaft macht da keine Ausnahme. Fiel in den vergangenen Wintern ein paar Tage hintereinander die Temperatur weit unter den Gefrierpunkt, kamen die Stromnetze schnell an ihre Grenzen. Anlegern bietet der Subsektor der Energieübertragung daher einen sicheren und voraussichtlich lohnenswerten Weg, zum Beispiel indirekt in Windenergie zu investieren. Eines der Unternehmen, die auf diesem Gebiet vielversprechend erscheinen, ist Prysmian. Der Kabelhersteller mit Sitz in Italien hat volle Auftragsbücher und erhielt zu Anfang des Jahres zusammen mit Siemens einen Kabelauftrag im Volumen von 1,1 Milliarden Euro – einer der größten Aufträge dieser Art, der jemals vergeben wurde.

 

Auf E-Mobilität setzen

 

Weitere Chancen bestehen im Bereich der Effizienz- und Prozessoptimierung. Das gilt insbesondere für den Bereich der Elektromobilität. Die bislang sehr hohen Preise der Energiespeicher, aber auch das Gewicht der Batterien stehen einem großindustriellen Durchbruch und damit einer breiten Nutzung dieser Technologie entgegen. Unternehmen, die sich auf die Prozess- und Effizienzoptimierung der notwendigen Energiespeicher spezialisiert haben, sind in der Lage, diese Probleme zu lösen und werden von dem erheblichen Marktwachstum entsprechend profitieren. Ein Beispiel dafür ist der Batteriehersteller Exide, dessen Aktienkurs nach Bekanntwerden von Fortschritten im Bereich der Prozessoptimierung um 45 Prozent zugelegt hat. Ebenfalls gute Chancen bietet Tianneng Power, einer der führenden Anbieter von Fahrzeugbatterien in China und die Nummer eins im Bereich von Batterien für E-Bikes. Der chinesische Markt für Elektrofahrzeuge und E-Bikes ist vielversprechend, da gerade die ländlichen Provinzen auf eine preisgünstige Alternative zu den herkömmlich mit Benzin oder Diesel betriebenen Fahrzeugen angewiesen sind. Zudem besitzt das Unternehmen ein starkes Standbein im Bereich der Speicherung von Solarenergie. Und nicht zuletzt kommen immer stärkere Umweltauflagen seitens der Regierung dem Unternehmen entgegen, da dadurch kleinere Anbieter ausscheiden und sich der zersplitterte chinesische Markt auf diese Weise bereinigt. So dürfte davon auszugehen sein, dass Tianneng in diesem Jahr um rund 30 Prozent wachsen wird, wobei diese Prognose durch die guten Zahlen für 2011 gestützt wird. Im zurückliegenden Geschäftsjahr legte der operative Gewinn auf Basis der vom Unternehmen veröffentlichten Zahlen um über 75 Prozent zu. Die Zukunftserwartungen erscheinen auch deshalb sehr valide, weil der Markt für Ersatzprodukte in den kommenden Jahren beträchtlich an Bedeutung gewinnen wird.

 

 

 

Jon Sigurdsen, Manager der Fonds DNB Renewable Energy (ISIN: LU0302296149) und des DNB ECO Absolute Return (ISIN: LU0547714286)

Die DNB Fonds „Renewable Energy“ und „ECO Absolute Return“ investieren schwerpunktmäßig in Unternehmen, die sich auf Erzeugung, Speicherung und Transport Erneuerbarer Energien spezialisiert haben. Letztgenannter Fonds erzielte 2011 eine Rendite von 17,4% nach Kosten und setzte sich damit an die Spitze des Absolute-Return-Ratings von Morningstar (Kategorie „Long/Short-Aktien weltweit“) und Citywire (Kategorie „Long/Short Equity“) in der Jahreswertung für 2011. Von ECOreporter.de wurde die Strategie zum „Erneuerbare-Energie-Fonds des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

 

Kontakt: Mike Judith, Vice President, DNB Asset Management, Tel.: 00352 – 45 49 45 503

 

 

  Bild: Hermann Rohr  / pixelio.de

Energiespeicher: Forschung made in Germany

Donnerstag, 06. September 2012

hocheffiziente Stromspeicher – in Zukunft immer wichtiger

Die erneuerbaren Energien werden immer effizienter und leistungsstärker, doch wird in Deutschland bei klarem Himmel und einer steifen Briese an der Küste zu viel Strom aus Solar- und Windkraft erzeugt. Der Strom ist zu wertvoll, um ihn einfach ungenutzt zu lassen. Die zentrale Frage ist die der Verwendung bzw. der Speicherung für den späteren Gebrauch.

 

Damit schnellstmöglich Lösungen gefunden werden können,  wird in Jena das deutschlandweit einzigartige Zentrum für Energie und Umweltchemie (Center for Energy and Environmental Chemistry Jena – CEEC Jena) entstehen. 14 Mio. Euro wurden bereits an Förderung durch die Politik zugesagt, damit das Gemeinschaftsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und des Fraunhofer-Instituts für keramische Technologien und Systeme Hermsdorf/Dresden (IKTS) realisiert werden kann.  

 

Keramische oder polymere Materialien für die Energiespeicherung

 

Die Idee ist eine Technik, in der keramische oder polymere Materialien für die Energiespeicherung entwickelt werden. Entsprechende Prototypen soll in absehbarer Zeit gebaut werden. „Das große gemeinsame Ziel der Forschergruppen ist die Entwicklung von neuen bzw. optimierten elektrischen Energiespeichern, die zukünftig eine risikoarme, klimafreundliche und nachhaltige Energieversorgung in verschiedenen Anwendungsfeldern ermöglichen“, so Prof. Dr. Ulrich S. Schubert von der Uni Jena.  

 

Forschungen an drei unterschiedliche Batterietypen

 

Hauptaugenmerk der aktuellen Forschungen am CEEC Jena liegt auf drei unterschiedlichen Batterietypen: Organische Radikalbatterien, Redox-Flow-Batterien sowie Hochtemperatur-Batterien. Besonders die beiden letztgenannten Batterietypen sollen die Speicherung von großen Energiemengen ermöglichen, wie sie z. B. bei Windparks oder Solaranlagen entstehen. Das Ziel der Forschergruppen ist es, praktikable Lösungen für moderne Redox – Flow- Batterien zu entwickeln, damit diese Systeme vermehrt einsatzfähig werden. Außerdem – und wie wir finden sehr erfreulich- wird daran gearbeitet Speicher produzieren zu können, welche nur organische Aktivmaterialien enthalten. Auf diese Weise können fast metallfreie Batterien aufgebaut werden. Giftige umweltgefährdende Metalle könnten somit perspektivisch ersetzt werden.

 

Doch bis dahin sind noch zahlreiche weitere Schritte notwendig auf dem Weg zum CEEC und nicht zuletzt erfolgreiche Forschungen, damit in Zukunft der kostbare Strom aus erneuerbaren Energien jederzeit sinnvoll genutzt werden kann.

 

Anleger die die Speicherung von Energie fördern möchten, können sich beispielsweise über unser angebotenes Produkt SunAsset4 u.a. am Ausbau und der Forschung der Stromspeicher beteiligen. Mehr Informationen zum Produkt finden Anleger hier