Archiv für Juli 2013

Die Grünes Geld Musterdepots – Entwicklung zum Halbjahr 2013

Montag, 29. Juli 2013

Die Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots lässt auch im ersten Halbjahr 2013 die Anleger erfreuen. Je nach Aktienanteil konnten die Musterportfolios von den in 2013 gestiegenen Aktienmärkten weltweit profitieren.Musterportfolio Auch das nachhaltige Investment kann sich von den Trends der klassischen Märkte nicht abkoppeln, deshalb möchten wir die Ereignisse, welche die Märkte im ersten Halbjahr bewegten kurz aufführen.

 

Zu Beginn des Jahres 2013 stimulierte die lockere Geldpolitik der Notenbanken die Märkte, zudem kam in den USA ein gestiegener Konsum und verbesserte Arbeitsmarktdaten. Auch das Umschiffen der “Fiscal-Cliff” führte zu deutlichen Kursteigerungen an der Leitbörse in New York. Im Mai erfreute sich der DAX nicht nur am  bevorstehenden Geburtstags Jubiläum zum 25 jährigen Bestehen sondern auch an einem neuen Allzeit Hoch von 8.558 Punkten. Somit sind die Höchststände von 2007 gefallen, zu verdanken ist dies auch der EZB (Europäischen Zentralbank) die im Mai den Leitzins auf 0,5% absenkte. Im Juni führte jedoch gestiegene Schwankungen (Volatilität) zu Beunruhigung bei dem ein oder anderen Aktionär.

 

Während sich Aktienbesitzer im ersten Halbjahr durchaus freuen konnten, mussten die Anhänger des “sicheren Hafens” Gold schwere Verluste in Kauf nehmen. Seit Jahresbeginn fiel das Edelmetall um über 26%. Der im April regelrechte Ausverkauf führte zu einem Durchbrechen der langfristigen Aufwärtstrendlinie.

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Auch Investoren am Rentenmarkt waren nicht gerade erfolgsverwöhnt. Zwischenzeitlich gelang es Wolfgang Schäuble Deutschland bis zu zweijähriger Laufzeit sogar mit einem Negativ-Zins zu verschulden. Das bedeutet, dass Investoren sogar noch Geld bringen mussten,  um Staatsanleihen des Bonität starken Deutschland zu erwerben. Im Juni stiegen die Renditen für deutsche und amerikanische Staatsanleihen jedoch deutlich, was zu Kursverlusten insbesondere bei langen Laufzeiten führte. Der Emissionstätigkeit für Unternehmensanleihen tat dies jedoch keinen Abbruch, diese ist unverändert hoch, denn die Unternehmen versuchen sich frisches Kapital zu besorgen oder teure Bankverbindlichkeiten abzulösen.

 

 

Die Bereitschaft etwas höhere Risiken einzugehen hat sich für die Anleger des Grünes Geld Musterportfolios Wachstum gelohnt. Zum Halbjahr legte das in fünf verschiedene Fonds investierte Kapital um 5,63 % zu, mit einer Aktienquote von 80% liegt hier der Schwerpunkt auf Produktivkapital, der Rentenanteil beläuft sich auf etwa 20%.

 

Anleger die moderate Risiken mit etwa 50% Aktienanteil und 50% festverzinslichen Wertpapieren eingehen möchten, konnten sich im Grünes Geld Musterportfolio Standard über einen Zuwachs von 4,05 % auf Halbjahressicht freuen.

Grund für den Rückgang der Anteilspreise der Fonds innerhalb des Grünes Geld Musterportfolios Sicherheit um 0,71% waren die Verluste an den Rentenmärkten. Durch die Beimischung von 20% Aktien, die von steigenden Märkten profitierten, lag das Musterporttfolio Einmalsparen Sicherheit 10.000+Ethik im Vergleich zu reinen Rentenfonds Rentenindizesjedoch gut im Markt. Im aktuellen Vergleich der nachhaltigen Rentenfonds des ECOfondsreporters, schneiden lediglich Wandelanleihe Fonds gut ab, die von gestiegenen Aktienmärkten gewannen.

 

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Es wird spannend bleiben wie das zweite Halbjahr 2013 verlaufen wird. Bisher ist die Sommer Baisse ausgeblieben, doch vor Ende September ist abschließend noch nicht festzustellen, ob 2013 ein gutes Börsenjahr bleibt.

 

Weiterführend:

Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots in 2012

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

GSI bringt Lokomotivenfonds auf den Markt

Freitag, 26. Juli 2013

Die GSI aus Gräfeling bei München hat ganz aktuell Ihren GSI Lokomotivenfonds I auf den Markt gebracht. Damit kann jeder Privatanleger in Deutschland am Wachstum des ökologisch wertvollsten Verkehrsträgers Bahn teilhaben Das Projekt kauft und vermietet Lokomotiven an die Deutsche Bahn, ihre Tochtergesellschaften und in Zukunft auch an private Bahnunternehmen. Die jährlichen Rückflüsse starten bei 6% und steigern sich bis auf 10% p.a.

 

 

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Güterverkehr mit der Bahn: LKW’s emittieren 19x mehr Schadstoffe bei gleicher Transportleistung

 

Als typisches und seit vielen Jahrzehnten bekanntes Sachwertinvestment bieten Eisenbahnen dem Anleger besondere Vorteile. Sollten zum Beispiel in Folge der aufgeblähten Geldmengen höhere Inflationsraten kommen, werden auch die Lokomotiven im Preis steigen. In Folge steigen die Mieteinnahmen für die vermieteten Lokomotiven und die Anleger erhalten höhere Rückflüsse als geplant.

 

Hersteller der Lokomotiven ist die Kieler Voith. Einen Film zu den eingesetzten Gravita Modellen 10 BB udn 15L BB können Sie sich per Klick ansehen.

 

Gut gemacht: Durch die Nutzung eines schweizer Gesellschaft konnte eine plangemäß steuerfreie Auschüttung über die gesamte Laufzeit erreicht werden!

 

Fazit: Wer nachhaltig investieren möchte und ausreichend Zeit zur Verfügung hat (rund 15 Jahre), der findet im GSI Lokomotiven I ein attraktives Sachwertinvestment. Einziges Risiko bleibt die Vermietsituation nach der Erstvermietung an die Deutsche Bahn, was aufgrund der Verlagerung von immer mehr Verkehr auf die Schiene und die zunehmende Privatisierung nach heutigem Stand kein wirkliches Risiko darstellt.

 

Achtung: Diese Bewertung stellt keine Anlageberatung oder Beitrittsempfehlung dar. Bitte lesen Sie zuvor den Verkaufsprospekt inkl. der dort dargestellten Risiken bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen.

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Neues Windprojekt: RE03 Windenergie Finnland

Freitag, 19. Juli 2013

Finnland ist bekannt für seine unberührte Natur, seine Seen, Elche und einige der schnellsten Rennfahrer der Welt. Finnland ist aber auch eines der wohlhabendsten Länder der EU und hat sich ein großes Ziel gesetzt: bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien bei 38 % liegen. Windenergie wird hier eine große Rolle spielen. Durch die landschaftliche Beschaffenheit und die größtenteils dünne Besiedelung der Landschaft verfügt Finnland über ein enormes Potential für den Ausbau dieser Technik.

 

Finnland ist ein attraktiver Standort für Windenergieanlagen.

Finnland ist ein attraktiver Standort für Windenergieanlagen.

 

Das Hamburger Emmisionshaus reconcept bietet nun auch deutschen Anlegern die Möglichkeit, über das Projekt RE03 Windenergie Finnland davon zu profitieren, dass Finnland den Ausbau der erneuerbaren Energien fördert. Erneuerbare Energien werden dort über ein Einspeisesystem gefördert, welches dem deutschen EEG nachempfunden ist. Hier einige Highlights zur Beteiligung:

 

– attraktive Standorte in Finnland

– Windenergieanlagen von renommierten Herstellern

– staatlich garantierte Einspeisevergütung

– langfristige Einnahmesicherheit

– mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien des Anbieters reconcept

– technische Endabnahme der Anlagen durch deutsche Sachverständige

zwei unabhängige Windgutachten pro Standort

kurze Laufzeit mit nur 7,5 Jahren

 

Mehr Informationen zum Angebot finden Sie hier:

 

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Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

7 Punkte die Sie bei jedem Waldinvestment beachten sollten

Freitag, 19. Juli 2013

Waldinvestments sind eine der wichtigsten und ursprünglichsten ökologischen Geldanlagen überhaupt. Der weltweite Baumbestand wird durch sie ausgebaut, was sowohl Klimaschutz als auch Artenvielfalt fördert. Jeder aufgeforstete Hektar Wald schützt außerdem einen Hektar Naturwald, der sonst vielleicht gerodet werden würde.

 

 

 

Auch wirtschaftlich überzeugen die Holzinvestments. So fällt der weltweite Waldbestand durch Urbanisierung und Holzverbrauch seit Jahrzehnten kontinuierlich. Auf der anderen Seite nimmt der Verbrauch zu. Im ersten Ansatz proportional zur steigenden Weltbevölkerung, aber darüber hinaus auch parallel zum steigenden globalen Wohlstand. Denn Holz ist, zumindest in Teilen, auch ein Luxusprodukt. Ein Chinese oder Inder kann es sich durch steigenden Wohlstand zum Beispiel leisten, statt auf einem Kunststoff-Stuhl auf einem schönen Holzstuhl zu sitzen. Ein knapper werdendes Angebot trifft also auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage.

 

 

 

 

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Nachhaltig angegangen, bereichern Waldinvestments die Ökosysteme (Bild: Gerd Junker, März 2013, Paraguay)

 

 

Die grundsätzlichen Voraussetzungen für Holzinvestments sind also glänzend. Und auch die bereits erfolgten Ausschüttungen von Anbietern wie ForestFinance haben die Anleger zufrieden gestellt, da sie die Erwartungen der Anleger erfüllten. Doch sind alle Anbieter, die in den letzten Jahren neue Projekte aufsetzten, auch wirklich vertrauenswürdig? Ich habe die 7 wichtigsten Fragen zusammengestellt, die auch Sie sich vor einer Kapitalanlage in Wälder stellen sollten.

 

  1. Wie funktioniert ein Waldinvestment eigentlich?
  2. Welchen Standort sollten Holzinvestments haben?
  3. Sind Waldbrand, Stürme oder Insekten nicht viel zu gefährlich?
  4. Was passiert, wenn der Anbieter des Waldinvestments pleite geht?
  5. Kann ich damit auch Steuern sparen?
  6. Wie sicher ist ein Holzinvestment?
  7. Könnte der Holzpreis in den nächsten Jahren nicht auch drastisch nach unten gehen?

 

1.) Wie funktioniert ein Waldinvestment eigentlich?

 

Alle bedeutenden Waldinvestments sind als Rundum-Service-Pakete geschnürt. Sie als Anleger tätigen Ihre Investition, der Anbieter übernimmt den Rest. Die wichtigsten Punkte dabei sind das Bereitstellen des Grundstücks, die Bepflanzung mit Setzlingen, die Pflege und die Verwertung des Holzes.

 

 

 

Die 4 üblichen Arten bei Bauminvestments

 

 

 

4 Arten von Bauminvestments sind üblich:

 

Land-Pacht und Dienstleistung – Sie pachten ein vom Anbieter zur Verfügung gestelltes Stück Land. Der Holzinvestment-Anbieter sorgt sich um die Dienstleistung wie Bepflanzung, Pflege und Ernte. Üblich ist das zum Beispiel bei den Energieholz-Angeboten von MillerForest, dem Energieholz 5 Jahre oder dem Energieholz 10 Jahre.

 

Land-Kauf und Dienstleistung – Wie bei “Landpacht und Dienstleistung”, allerdings kaufen Sie das Land statt es zu pachten. Für langfristig orientierte Anleger meist finanziell günstiger, da wiederholt Anpflanzungen auf diesem Land vorgenommen werden können. Oftmals ist das jedoch erst bei Anlagesummen von mehr als 30.000 € möglich. Der Anleger leidet unter fallenden Landpreisen, profitiert aber auch von steigenden Landpreisen. Ethisch wird der Kauf teilweise kritisch als „Landgrapping“ der Reichen gegenüber den Armen betituliert. Beispiel ist das Angebot Wertholz von MillerForest, das sowohl als Pacht- als auch als Landkauf-Variante angeboten wird.

 

Kauf vereinbarter Holzmenge – Sie schließen mit dem Anbieter einen Vertrag über die Lieferung einer bestimmten Menge Holz zu einem bestimmten, in der Zukunft liegenden Zeitpunkt, ab. Damit entfallen Risiken durch vermindertes Wachstum oder generell schlechtere Ernten. Zumindest solange, wie die Gesamternte noch einen Ausgleich zulässt.

 

Beteiligung an einem Aufforstungsprojekt – Der Anleger wird als Gesellschafter entsprechenden seinen Anteilen an einer GmbH & Co. KG (in der Regel über einen Treuhänder) beteiligt, welche die Pflanzung, die Pflege und die Ernte übernimmt.

 

Das Geld verdient wird über den Verkauf des Holzes, in seltenen Fällen auch über die Vermarktung der Früchte wie beim CacaoInvest, wo jährlich die Kakao-Bohnen geerntet werden. Das Holz wird verwendet als Material für Musikinstrumente, Treppen, Möbel, Yachten, etc. oder als Energieträger in Form von Hackschnitzeln oder Holzkohle.

 

2.) Welchen Standort sollten die Holzinvestments haben?

 

Die Emittenten bzw. Anbieter von Holzinvestments haben nahezu alle Ihren Firmensitz in Deutschland oder den direkten Nachbarländern. Die Aufforstungen werden jedoch nur selten in Deutschland betrieben.

 

 

Holzinvestments: typischerweise in einem Gürtel um den Äquator

Gutes Baumwachstum braucht Feuchtigkeit und Wärme (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

Die meisten Aufforstungen werden in warmen und feuchten Gebieten betrieben. Hier herrschen sehr gute Wachstumsbedingungen, so dass das Volumenwachstum trotz hoher Qualität sehr hoch ist. Meist herrschen in den Anbaugebieten ganzjährig warme Temperaturen, so dass auch wirklich ganzjährig Holz gebildet wird.

 

Darüber hinaus sind in den typischen Aufforstungs-Ländern wirtschaftlich interessante Rahmenbedingungen vorhanden. So ist aufgrund eines großen Landangebotes der Landkauf üblicherweise zu niedrigen Preisen möglich. Außerdem kostet die Arbeitskraft trotz überdurchschnittlicher Bezahlung meist nur ein Bruchteil der Arbeitskraft in Industrieländern.

 

Natürlich sollten die Länder politisch stabil sein. Denn ein Forstinvestment geht immer über viele Jahre, teilweise über Jahrzehnte. Politische Unruhen könnten das Projekt gefährden.

 

Übliche Länder für  Bauminvestments sind Panama, Paraguay, Rumänien, Bulgarien, Kolumbien, Vietnam oder Costa Rica. In Ausnahmefällen auch Industriestaaten wie Australien oder auch Deutschland.

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3.) Sind Waldbrand, Stürme oder Insekten nicht viel zu gefährlich?

 

Wer an eine Geldanlage denkt muss sich über die Risiken Gedanken machen. Bei Geldanlagen in Forst gibt es natürliche Risiken:

 

Waldbrand – Wald besteht aus Holz, und Holz kann natürlich auch brennen. Allerdings ist es so, dass Aufforstungen nur in regenreichen Gebieten Sinn machen, ansonsten wäre das Wachstum der Bäume zu gering. Häufig spricht man in den Aufforstungsregionen von der 3-4fachen Regenmenge von Deutschland. Und selbst in Deutschland ist das Waldbrandrisiko gering. Da die Anbauflächen in aller Regel aus mehreren, nicht zusammenhängenden Flächen, bestehen, ist ein wirtschaftlich bedeutsamer Waldbrand kaum zu erwarten, wenn auch nicht ausgeschlossen.

 

Stürme – Heftige Winde und Stürme können Wälder schädigen. Allerdings gilt auch hier, dass seriöse Waldanbau-Projekte nicht in sturmgefährdeten Gebieten errichtet werden und dass Sturmschäden, die wirtschaftlich bedeutsam für ein Aufforstungsprojekt wären, kaum zu erwarten sind. Auch hier spielt der verteilte Ansatz der Flächen von Waldprojekten eine wichtige Rolle.

 

Insekten – Insekten und Schädlinge könnten den Waldbestand dezimieren. Allerdings ist auch diese Gefahr gering. Teilweise werden Baumsorten verwendet, für die noch überhaupt keine Schädlinge bekannt sind (z.B. Eukalyptus). Zum anderen werden alle seriösen Aufforstungen kontinuierlich kontrolliert, so dass ein aufkommender Schädlingsbefall schnell erkannt werden würde.

 

Anbieter – Der Anbieter eines Holzinvestments ist für das Gelingen des Gesamtprojektes entscheidend. Der Anbieter kann falsche Standorte auswählen, schlechte Setzlinge kaufen, die Aufforstung zu wenig pflegen oder gar betrügerisch tätig werden. Entsprechend wichtig ist für Sie als Anleger die Auswahl eines etablierten, bewährten Anbieters für Ihr Holzinvestment. Anbieter die MillerForest oder ForestFinance  sind unsere Favoriten.

 

In Summe lässt sich sagen, dass es bei Waldprojekten natürliche und kommerzielle Risiken gibt, diese aufgrund der Konzeption der Projekte und der Erfahrung der Anbieter allerdings meist überschaubar sind.

 

 

4.) Was passiert, wenn der Anbieter des Waldinvestments pleite geht?

 

Nahezu alle Waldprojekte sind direkte Sachinvestments, das heißt, ein Ausfall des Anbieters hat üblicherweise keine direkten Auswirkungen auf die Bäume. In aller Regel gehören dem Anleger die Bäume und er hat das Land fest gepachtet oder sogar gekauft. Und auch bei Projekten, in denen die Lieferung einer vereinbarten Menge Holz die Vertragsgrundlage ist, werden die Anleger über Sicherheitsmechanismen meist direkt am Holz beteiligt.

 

Allerdings könnte es natürlich zum Ausfall von bereits bezahlten Dienstleistungen kommen oder neue Aufgaben könnten für die Anleger entstehen – zum Beispiel die Ernte und die Vermarktung von Holz in größeren Mengen durch neue Dienstleister. Das ist zu bewältigen, zumal sich üblicherweise Anleger finden, die sich um solche Dinge kümmern und auch die Interessen der Gesamtheit der Anleger vertreten.

 

 

5.) Kann ich damit auch Steuern sparen?

 

Bei einigen Anbietern finden sich im Internet Hinweise auf Entscheidungen von Finanzämtern, dass die Gewinne aus Holzinvestments als steuerfrei sind. Wichtig ist hier die Gestaltung des Bauminvestments, denn ein Holzkauf mit Lieferung in der Zukunft wird anders bewertet als ein Pacht/Dienstleistungsmodell (Einnahmen aus Forstwirtschaft). Das hängt auch von Einzelfall-Entscheidungen des jeweils zuständigen Finanzamtes des Anlegers ab. In den uns bekannten Fällen wurde so entschieden, dass die Gewinne steuerfrei waren.

 

Ich empfehle davon auszugehen, dass die Gewinne aus Holzinvestments mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern sind (i.d.R. Einnahmen aus Gewerbebetrieb oder aus Land- und Forstwirtschaft bzw. Einnahmen aus Kapitalvermögen). Wenn sich Ihr Finanzbeamter dann an die Meinung seiner bisherigen Kollegen anlehnen sollte und keine Steuern zu zahlen sind – um so besser.

 

 

6.) Wie sicher ist ein Holzinvestment? 

 

Jede Kapitalanlage birgt Risiken – Streuung schützt wirkungsvoll dagegen! Dieser wichtigste Grundsatz bei Kapitalanlagen muss auch bei Waldinvestments beachtet werden, auch wenn hier öfters große Summen und große Anteile des Vermögens investiert werden. Letztlich glauben viele Anleger an den lange währenden, traditionellen Natur-Rohstoff Holz.

 

Trotzdem sollten die Risiken betrachtet werden. Neben allgemeinen Risiken wie Kostenrisiken, politischen Risiken oder Währungsrisiken sehe ich bei Holz als größte Risiken:

 

Holzpreis: Die Anbieter rechnen den heutigen Holzpreis für ihre jeweilige Holzsorte für die Zeitdauer bis zum Holzverkauf hoch. Vorsichtige Kalkulationen verwenden dazu die Inflationsrate im jeweiligen Land, andere kalkulieren mit den – höheren – historischen Holzpreissteigerungen der letzten Jahrzehnte.

 

Volumenzuwachs: Die Anbieter gehen in ihren Kalkulationen von einem bestimmten zu erzielenden Holzvolumen aus. Natürlich ist auch dies über viele Jahre hinweg nur zu schätzen. Hier können Überraschungen auftreten. Einige besonders aggressive Anbieter kalkulieren hier sehr optimistisch.

 

– Natürliche Risiken: Diese haben wir oben unter Punkt 3 bereits beleuchtet. Der Meinung vieler Forstexperten nach wird dieser Punkt meist überschätzt, auch wenn hier Gefahren lauern können.

 

Die Liste ist nicht abschließend, beleuchtet aber die wichtigsten Punkte. Wer bei einem etablierten Anbieter investiert und bei größeren Anlagesummen unbedingt das Geld auf mehrere Anbieter streut, kann beruhigt schlafen. Letztlich werden Pflanzen gesetzt, gepflegt, wachsen lassen und dann als Holz verkauft. Das ist eine überschaubare, seit vielen Jahrhunderten angewendete Vorgehensweise – also ein weitgehend sicheres Investment.

 

 

7.)  Könnte der Holzpreis in den nächsten Jahren nicht auch drastisch nach unten gehen?

 

Der Holz-Geldanleger trägt die Risiken des Holz-Investments. Fallende Preise wären entsprechend eine Gefahr für die Renditen der Kapitalanlage. Fest steht, dass Holzpreise, egal welche Sorten, Schwankungen unterliegen. Holz, das als Energieträger verwendet wird, ist abhängig von den globalen Energiemärkten (u.a. Öl und Gasmärkte). Holz, das z.B. als Bauholz oder Furnier verwendet wird, entwickelt sich analog zur Weltkonjunktur – bei Wirtschaftsaufschwüngen steigen die Preise, bei Abschwüngen fallen sie. Edelholz schließlich entwickelt sich konstanter, denn als Luxus-Gut für Yachten, hochwertige Möbel oder Musikinstrumente unterliegt es einer sehr konstanten Nachfrage.

 

Vorhersagen sind immer schwierig – speziell wenn Sie die Zukunft betreffen. Fallende Holzpreise könnten auftreten, auch wenn aus heutiger Sicht alles für weiterhin steigende Preise spricht. Ein kurzfristiger Einbruch am Holzmarkt würde dabei recht gut ausgeglichen werden – man könnte die Bäume einfach 1 oder 2 Jahre länger stehen lassen. Durch den “natürlichen Wertzuwachs” in Form von mehr Holzvolumen wird der Anleger für diese zusätzliche Wartezeit gut entschädigt.

 

 

 Fuer-mich-geeignete-Holzanbieter

 

 

 

Weiterführende Artikel (bitte klicken):

 

Inspektions-Besuch Kiribaum-Plantagen

Inspektions-Besuch MillerForest-Plantagen

Übersicht aller Holzinvestment-Anbieter

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Windpark bayerischer Odenwald voll platziert – keine Zeichnung mehr möglich

Dienstag, 16. Juli 2013
Windradbau

Der Projektfortschritt überzeugt. Errrichtung der Hybridtürme.

Die von Green City Energy aufgelegte Beteiligung am Projekt Windpark Bayerischer Odenwald ist seit gestern zu 100% platziert. Weitere Zeichnungen können nicht mehr entgegengenommen werden. Alternativ können sich Interessierte an den beiden Windprojekten von Leonidas Associates oder dem seit kurzem in der Platzierung befindlichen finnischen Windpark von ReConcept beteiligen.

 

Der 12 MW Leistung Bürgerwindpark mit einem Investitionsvolumen von 26,7 Mio. €  warb in den letzten 6 Monaten 6,8 Mio. Euro von 440 Zeichnern ein. Die Errichtung der  fünf Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117 im  Kreis Miltenberg geht rasch voran. Die Kabeltrassen für den Netzanschluss wurden bereits im Juni verlegt. Der Netzanschluss der 140 Meter hohen Hybrid wird voraussichtlich im Oktober stattfinden, nachdem die Gondeln und Rotorsterne Anfang September aufgesetzt werden sollen.

 

Für den 12. Oktober ist das Richtfest geplant, dann können die Herbststürme kommen.

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Kurz vor Zeichnungsschluss – Leonidas XII und XIII sichern sich zweiten Windparkt in Frankreich

Mittwoch, 10. Juli 2013

Kurz vor Zeichnungsschluss der beiden Windfonds hat Leonidas noch einmal sehr positives zu berichten. So konnten die beiden Windbeteiligungen Leonidas Wind XII und XIII sich nun den zweiten Windpark in Frankreich sichern.  Für die Anleger bedeutet das, dass kein Blindpool Risiko mehr besteht.

 

In den nächsten Tagen heisst es ohnehin schnell sein, denn die beiden Beteiligungen sind nur noch bis zum 15.07.2013 zeichenbar. Und dass sich das schnell sein lohnen wird, ist vielen Anlegern bereits bewusst. Der aktuelle Zeichnungsstand beträgt bis heute 16 Mio. Euro. Durch das Inkrafttreten des neuen KAGB (Kapitalanlagegesetzbuch)  werden Beteiligungen künftig deutlich unattraktiver sein, denn die Ausschüttungsprognosen der kommenden Beteiligungen im Bereich der erneuerbaren Energien werden aufgrund einer Vielzahl von neuen gesetzlichen Vorgaben  schrumpfen. Daher die große Nachfrage seitens der Investoren.  Die Beteiligungen Leonidas XII und XIII bieten Investoren die letzte Chance, von den aktuell hohen Ausschüttungsprognosen zu profitieren.

 

Etwa  35  km  nordöstlich der Stadt  Reims  wurden in der
Region  Champagne-Ardenne  das  zweite  Windkraftprojekt  für  die  Frankreich-Windfonds  Leonidas  XII  und  XIII  angebunden.  
Die  Errichtung, von  acht  Turbinen  mit  insgesamt  20  MW  Anlagenleistung  durch   die  Firma  Vestas,  die  als  Generalunternehmer  des  Projekts  tätig ist, wurde vollständig genehmigt.
Vier  der  acht  Turbinen  werden  eine  Leistung  von  je  2  MW  und  eine  Turmhöhe  von  105  Metern  haben.  Vier  weitere  Anlagen
weisen eine Leistung von sogar 3 MW und eine Turmhöhe von 94 Metern auf.

 

Der Windpark steht in  ländlicher  Umgebung  mit  flacher  Topographie  mit Höhen  
zwischen 70 und 160 Metern aus. Der hauptsächlich aus Südwesten wehende Wind kann somit Geschwindigkeit aufnehmen und  
die  Turbinen  weitestgehend  frei von  Ansiedlungen,  Wäldern  oder  sonstigen  Hindernissen  anströmen.  Der  verhältnismäßig
hoch gelegene Standort der Anlagen zwischen 135 und 150 Metern über NN sowie das in nordöstlicher Richtung auf 75 bis 85 Meter

 

Blick vom Standort einer der vier Leonidas Windturbinen in der Region Champagne-Ardenne

 

über NN abfallende Gelände begünstigen die hohen Windgeschwindigkeiten auf Nabenhöhe.

 

Der Baubeginn ist bereits erfolgt somit sind die zeitlichen Erwartungen der Verkaufsprospekte erfüllt.
Der Projektentwickler hat bereits mit der Errichtung des Parks auf eigene Rechnung begonnen. Die ersten Zufahrten zu den Standorten
der Windkraftanlagen wurden befestigt. Die Inbetriebnahme wird bis zum Frühjahr 2014 geplant.

Ab dann erfolgt die Stomproduktion und Veräußerung. Der Einspeisetarif steht mit 8,471 ct/kWh bereits seit dem Abschluss des Genehmigungsverfahrens fest. Er ist für 15 Jahre ab dem
Tag des Netzanschlusses gesetzlich garantiert.

Nur in Frankreich passt sich die Höhe der Vergütung über die gesamte Förderdauer
immer im November der Inflation an.

 

 

Hier gehts zu weiteren Informationen der Leonidas Beteiligungen

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Endlich: Paribus bringt 3. Eisenbahn-Projekt aufs Gleis

Montag, 08. Juli 2013

Wer über ökologisch sinnvollsten Verkehrsträger spricht, spricht über Eisenbahnen. Glücklicherweise denken immer mehr Menschen so, denn immer mehr nutzen die Deutsche Bahn und lassen ihr Auto in der Garage. Genauso verhält es sich mit den Gütertransporten, auch dort wir die Eisenbahn immer attraktiver. So stieg die Verkehrsleistung der Güterbahnen zwischen 2003 und 2012 um 29,0%, während der LKW nur um 18,9% zulegte.

 

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Vossloh G6 in einer für den ökologischen Verkehrsträger Bahn passender Lakierung.

 

 

Und demnächst können auch Anleger mit Ihrem Geld wieder direkt den Verkehrsträger Eisenbahn unterstützen. Im Rahmen des Projektes Paribus Rail Portfolio III können Anleger Geld zur Verfügung stellen, mit dem Eisenbahnlokomotiven gekauft und verliehen werden. Leihen werden sich die millionen-teuren High-Tech Maschinen die rund 400 privaten Eisenbahngesellschaften sowie die Deutsche Bahn.

 

 

Besonders attraktiv: Der Anbieter setzt noch mehr auf die besonders ökologischen E-Loks und kauft vermehrt Neu-Lokomotiven. Damit tut der der Umwelt einen Dienst und erhält einen auch über Jahre hinweg attraktiven Fuhrpark. Der Anleger wird es dankend zur Kenntnis nehmen, so wird sein attraktives Investment (die Renditen pro Jahr beginnen bei 6% und steigen bis 9% in 11 Jahren an) zusätzlich schützen.

 

 

Alle Angaben sind unverbindlich – denn das Verkaufsprospekt liegt aktuell bei der BaFin zur Prüfung. In nur 2-3 Wochen wird das Projekt voraussichtlich zur Verfügung stehen. Wenn Sie aktuell informiert bleiben wollen, senden Sie uns eine Nachricht. Wir melden uns, sobald das Projekt verfügbar ist.

 

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Besuch auf den Kiri-Plantagen

Freitag, 05. Juli 2013

Seit einigen Jahren pflanzen die Dipl.-Volkswirtin Gabriele Gasparian und der Dipl.-Ing.agr. Peter Diessenbacher in Deutschland Ihre Kiri-Bäume an. Nach anfänglicher Skepsis haben sie auch uns von Grünes Geld überzeugt, das Konzept wie Sie die Bäume in Deutschland anpflanzen ist nachhaltig und geht auf.

 

Deshalb haben wir uns am 29. Juni 2013 eine der Plantagen am Standort Ladenburg (Karte) angesehen.

 

Basis der Idee ist der häufig in Asien, speziell in Japan, anzutreffende Kiribaum. Wild wachsende Sorten gibt es auch schon seit mehr als 100 Jahren in Deutschland, so ganz neu ist Kiri in Deutschland also nicht. Neu ist Variante, die Diessenbacher in Deutschland perfektioniert hat und die auch in unseren kalten Gefilden das bekannt hohe Wachstum von Kiri besitzt. Schließlich gilt Kiri als die am schnellsten wachsende Baumsorte der Welt.

 

Kombiniert mit den modernen Methoden des Agraringenieurs Diessenbacher wird auf den Anpflanzungen ein astfreies, gerades und sehr schnell wachsendes Holz wachsen lassen. Die Festigkeit von Kiri ist dabei in Bezug auf das sehr niedrige Gewicht extrem hoch. Die Maserung ist ebenfalls schön anzusehen.

 

Gleich zu Beginn waren die typischen, riesigen Blätter des Kiribaumes zu sehen:

 

 

 

Die extrem großen Blätter können sehr viel Sonnenenergie auffangen und begünstigen das überlegene Wachstum von Kiri. Denn schon nach 1 Jahr wurden in Deutschland Bäume mit gut 6 Metern Höhe gemessen.

 

Insgesamt konnte der Leiter der Führung, Peter Diessenbacher, auf ein erfolgreiches Projekt verweisen. Mittlerweile sind immerhin 37 Standorte über ganz Deutschland verteilt, bepflanzt worden. Möglich macht dies übrigens eine Änderung durch die EU  im Jahre 2009. Aufgrund des erkennbaren globalen Holzmangels wurden nämlich Ackerflächen zum Anbau von Holz freigegeben. Erfolgt die Ernte vor Ablauf von 20 Jahren, bleiben die Flächen auch formal Agrarflächen. Nur falls die Bäume länger stehen wird automatisch aus den Flächen “Forst”, für den andere Regeln gelten.

 

 
 
 
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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Warum sind Fonds eigentlich sehr sicher?

Dienstag, 02. Juli 2013

Auf die Frage, wie sicher unser Geld angelegt ist, wird oftmals mit der “sicheren” 100.000 Euro Grenze als garantierte Summe auf Spareinlagen geantwortet. Die Kürzungen und vorangegangenen Diskussionen in Zypern zeigen, dass das nicht zwingend der Fall ist. Trotzdem stellt sich für viele Anleger die Frage, wie sicher andere Anlageformen, wie die in unseren Musterdepots verwendeten Investmentfonds, eigentlich sind.

 

Das Geld, das Sie in Investment-Fonds anlegen, ist ein geschütztes Sondervermögen – und zwar in unbegrenzter Höhe. Im Gegensatz zu Spareinlagen werden nämlich Wertpapiere, und damit auch Fonds, von der Bank nur verwahrt. Theoretisch könnte man sich diese Wertpapiere auch ausliefern lassen und zu Hause aufheben.

 

Girokonten, Sparbücher, Sparbriefe oder Zertifikate hingegen sind von Ihnen an die Bank vergebene Kredite. Dabei werden die Anleger zu Gläubigern, die in Extremfällen – wie jetzt in Zypern – auch auf einen Teil Ihrer Forderungen verzichten müssen.

 

Fondsanteile sind dagegen gegen den Zugriff eines Insolvenzverwalters oder von Gläubigern geschützt.

 

Das macht Fondsanteile zu sehr sicheren Investitionsmöglichkeiten. Allerdings muss man natürlich darauf achten, welche Fonds man auswählt, denn gegen Kursverluste schützt auch die pure Verwahrung der Anteile nichts.

 

Einfach macht es sich, wer in 3 bis 5 global anlegende Investmentfonds anlegt. Geht man von rund 100 Wertpapieren pro Fonds aus, streut dieser Anleger sein Geld auf 300 bis 500 Unternehmen und Staaten weltweit. Erst damit ist das Sicherheitsplus von Investmentfonds auch wirklich rund und man kann beruhigt schlafen. Wichtig jedoch: die Anlagedauer muss an die Struktur des Fonds angepasst sein, kann also zwischen 3 Jahren (Rentenlastig) bis 8 Jahre (Aktienlastig) sein.

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.