Archiv für Oktober 2013

Was macht Investmentanlagen nachhaltig?

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Nachdem ich mich nun immer länger mit nachhaltigen Geldanlagen bei dem Unternehmen Grünes Geld beschäftige, kam neulich in einem Kundengespräch die Frage auf: Was macht Investmentanlagen eigentlich nachhaltig ? Ich habe für Sie in diesem Bereich recherchiert und möchte Ihnen dazu folgende Informationen geben.

 

 

Young plant growing in sunshine

 iStock_000007534034XSmall_thumb.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Etwa 40 Fondsgesellschaften bzw. Tochtergesellschaften haben nachhaltige Fonds lanciert. Nachhaltige Fonds setzen sich aus Wertpapieren von Unternehmen zusammen, die nachhaltig arbeiten. Bei nachhaltigen Investmentanlagen gibt es fünf Oberkategorien:

 

1. Kategorie Best in Class: Fonds die ihr Portfolio nach dem „Best in Class“ Ansatz zusammenstellen investieren in Unternehmen, die in ihren Branchen im Bereich Nachhaltigkeit zu den Führenden zählen. Es können auch Branchen vorkommen, von denen man im ersten Moment keine Nachhaltigkeit erwartet, z.B. Mineralöl-und Automobilindustrie. Denn mit gezieltem Investment auch in diesen Branchen lässt sich viel erreichen – oftmals sogar überdurchschnittlich viel im Vergleich zu Branchen, die ohnehin wenig Schadstoffausstoß verursachen. Beim Best in Class Prinzip geht es darum, die Umweltbesten einer Branche durch die Hereinnahme in Nachhaltigkeitsfonds zu fördern. Bei der Rendite bewährt sich diese Auswahl oftmals, da diese Firmen kostengünstiger produzieren, ihre Produkte sich besser verkaufen und die Firmen erfolgreicher sind.

 

2. Kategorie Ethikfonds: hier wird ganz besonders darauf geachtet, wie sich ein Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern verhält und inwieweit es gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Geschäftsfelder wie Rüstung, Alkohol und Tierversuche werden ausgeschlossen.

 

3. Kategorie Umweltfonds: ist  ein Oberbegriff und ein Synonym zu Ökofonds. Hier geht es vorwiegend um Unternehmen die im Umweltbereich tätig sind, z.B. Recycling oder Wasseraufbereitung, Abfallentsorgung und auch saubere Technik anbieten, wie Windanlagenbauer.

 

4. Kategorie Eneuerbare Energie-Fonds: investieren in Aktien aus dem Bereich erneuerbare Energien z.B. aus den Sektoren Wind-oder Solarenergien und Biomasse. Sie schließen Firmen mit Kernkraft oder fossilen Brennstoffen aus.

 

5. Ausschlusskriterien / Blacklist: die einfachste und auch sehr häufig verwendete Oberkategorie ist es, von vorneherein bestimmte Branche komplett auszuschließen – z.B. Rüstungs- oder Ölkonzerne. Häufig wird die Blacklist kombiniert mit der Best-in-Class Strategie.

 

Sollten auch Sie sich in der Zukunft für nachhaltige Investmentanlagen interessieren, fragen Sie dann einfach mal nach und schauen genauer hin. Legen auch Sie ihr Geld für eine bessere Zukunft an.  Eine Übersicht speziell so zusammengestellter Musterdepots finden Sie in unserer Kategorie Vermögensaufbau.

 

 

Grünes Geld empfiehlt: Grüne Naturgärten von Gartenbundt

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Wir sehen Ökologie und Nachhaltigkeit nicht nur als Verkaufsargument für unsere Anlagemöglichkeiten, sondern leben genau das auch. Daher liegt es uns auch sehr am Herzen, lokale Firmen zu unterstützen, die diesen Aspekt auch beachten und am besten noch direkt bei Ihnen vor Ort einsetzen. Denn man ändert die Welt am einfachsten, indem man im Kleinen bei sich selbst anfängt. Und wo funktioniert das besser als im eigenen Garten?

 

Die Firma Gartenbundt aus Aschaffenburg/Sailauf hat sich auf die Einrichtung von Naturgärten spezialisiert. Die Verwendung von einheimischen Pflanzen, Natursteinen und Hölzern steht im Vordergrund, um Ihnen ihre persönliche Erholungsoase zu erschaffen. Naturgärten bieten nicht nur dem Menschen einen wunderschönen Rückzugsraum, sondern in einer großen Bandbreite vor allem auch Tieren, Insekten und Pflanzen. In so einem lebendigen Garten gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu entdecken und zu beobachten. Und die Zeit dafür haben Sie auch, da eine solche Naturoase wesentlich weniger Zeitaufwand zur Pflege bedarf als ein konventioneller Garten. Das Team der Firma Gartenbundt vereint Kundenwünsche mit den Anforderungen an einen artenreichen Naturgarten, abgestimmt auf den individuellen Standort.

 

Frühjahrs- und Herbststimmung im Naturgarten.

Ein Naturgarten im Wandel der Jahreszeiten.

 

 Nehmen Sie doch direkt Kontakt mit der Firma Gartenbundt auf und lassen Sie sich individuell beraten.

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Ankündigung: Neuer Frankreich-Windfonds Leonidas XIV in Kürze verfügbar

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Das Emissionshaus Leonidas hat für den 30. Oktober 2013 den Vertriebsstart des neuen Frankreich-Windfons Leonidas XIV angekündigt. Bei diesem Projekt handelt es sich wieder um einen Kurzläufer mit einer Laufzeit von 4 Jahren. Erstmals konnte Leonidas ein Windparkprojekt in ländlicher Umgebung mit flacher Topographie nahe dem offenen Meer anbinden.  So können die Turbinen unbehindert von Wäldern oder Ansiedlungen ihre Arbeit aufnehmen. Die erforderlichen Genehmigungen für einen sofortigen Baubeginn liegen bereits vor.

 

Detaillierte Informationen zu dem Projekt finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.

 

 

Leonidas konnte sich für das neue Projekt Leonidas XIV einen Standort in Küstennähe sichern. (Bildquelle: Erich Westendarp / pixelio.de)

Leonidas konnte sich für das neue Projekt Leonidas XIV einen Standort in Küstennähe sichern. (Bildquelle: Erich Westendarp / pixelio.de)

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Comeback des Jahres: Fonds für Solar und Windkraft wachsen kräftig

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Speziell die deutschen Anbieter von Solartechnik und Fotovoltaik-Equippment mussten in den letzten Jahren vielen Widrigkeiten trotzen. Obwohl ausreichend politische Bekundungen zum Klimaschutz vorhanden waren, wurden Förderungen gestrichen und es wurde nichts gegen Industriespionage und die Subventionen der chinesischen Konkurrenz getan. Überkapazitäten und überhöhte Marktpreise entstanden und führten letztlich zum Niedergang der Fotovoltaik-Industrie im noch vor wenigen Jahren führenden Land Deutschland.

 

Das hat sich auch an den Börsen gezeigt – die Aktien von Unternehmen, die sich dem Klimaschutz widmeten, wurden in den letzten Jahren abgestraft. Kein Geldanleger schenkte Ihnen mehr Vertrauen, die Abwärtsspirale drehte sich immer schneller.

 

Entsprechend sah man auch in unseren Grünes Geld Musterdepots für Erneuerbare-Energien und für Klimaschutz enttäuschende negative Zahlen. Die beiden Flaggschiffe Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik und Klima Einmalsparen 5000+ Ethik konnten seit Auflegung 2009 nur mit 4,5% Rendite (Sonne) bzw. 8,7% Rendite (Klima) glänzen – viel zu wenig für eines der wichtigsten Tätigkeitsfelder der Menschheit.

 

Doch die Zeiten änderten sich 2013: Von kaum jemandem bemerkt, haben sich diese Zukunftsinvestments bereits wieder von Ihrer besten Seite gezeigt und eine Trendumkehr eingeläutet.

 

 

Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik: Zuwachs von Jahresbeginn bis 29.10.2013 (Rumpfjahr) ist 14,6%

Klima Einmalsparen 5000+ Ethik: Zuwachs von Jahresbeginn bis 29.10.2013 (Rumpfjahr) ist 15,0%

 

 

trendwende-bei-sonne-musterdepots

Nach schwierigen Jahren die Trendwende geschafft: Musterdepot Sonne Einmalsparen 5000+ Ethik

 

 

Rechnet man nun noch die statistisch sehr guten Börsenmonate November und Dezember hinzu, können beide Musterdepots mit Renditen um die 17% für das Jahr 2013 rechnen. Den Anleger freuts und auch die Umwelt ist begeistert, denn mit dieser Kapitalanlage werden genau die richtigen und wichtigen Unternehmen, die die Welt mit zukunftsweisender Technologie versorgen, gefördert.

 

Die Musterdepots “Sonne” enthalten zwischen 100 und 500 Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. Bei den Musterdepots “Klima” kommen hierzu noch Unternehmen, die sich für den Klimawandel engagieren, also zum Beispiel Unternehmen im Bereich Wärmedämmung oder Infrastruktur (z.B. Bahn statt Auto).

 

 

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Unser Wochenend-Tipp: Heldenmarkt in Stuttgart am 02. und 03. November

Dienstag, 29. Oktober 2013

Nach einem wunderschönen Heldenmarkt Anfang Oktober in Frankfurt mit vielen tollen Eindrücken, machen wir uns am kommenden Wochenende auf den Weg in Richtung Stuttgart, um auch da unsere Vorstellungen von ethisch-ökologischen Geldanlagen zu präsentieren.

 

Grünes Geld beim Heldenmarkt in Stuttgart

Heldenmarkt in Stuttgart

 

 

 

Veranstaltungsort ist die Alte Kelter in Fellbach. Besuchen Sie uns doch an einem der beiden Tage an unserem Messestand:

– Samstag, 02. November 2013, 10:00 – 19:00 Uhr

– Sonntag, 03. November 2013, 11:00 – 18:00 Uhr

 

Bleiben Sie neugierig! Wir freuen uns auf Sie!

 

Mehr Informationen zum Heldenmarkt in Stuttgart.

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Grünes Geld Interview – Der Windkraftfondsanbieter ReConcept

Freitag, 25. Oktober 2013

Wir haben uns wieder einmal einen Blick hinter die Kulissen erlaubt und das persönliche Gespräch mit dem Windfonds Anbieter reconcept gesucht. Insgesamt verfügt die reconcept über 15 Jahre Windkompetenz. Sie hat 24  Windenergiefonds realisiert, weitere Private Placements, Solarenergieprojekten sowie Genussrechte als Tochter der WKN AG platziert.

 

Seit Trennung von der WKN AG vor 4 Jahren ist die reconcept eigenständig und hat ihren Geschäftssitz nach Hamburg verlegt. Seit der Firmengründung vor 15 Jahren hat die reconcept ein Eigenkapital von über 148 Millionen Euro für geschlossene Fonds platziert und ein Gesamtfondsvolumen von über 435 Millionen Euro begleitet. Wir sprachen mit dem Vertriebsdirektor Bernd Prigge, der gelernte Sparkassenfachwirt ist seit 2010 Vertriebsdirektor des Fondshauses im Norden.

 

 

Herr Prigge, Reconcept betritt mit dem Windkraft Angebot RE03 Neuland, denn es ist Ihr erstes Projekt in Finnland. Generell hat Finnland wohl noch keine große Windkraft Erfahrung. Was hat Sie bewogen, ausgerechnet nach Finnland zu gehen?

 


Für die Auswahl des Ziellandes ist für uns eine stabile Volkswirtschaft, eine 1A-Landesbonität, die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie insbesondere eine geregelte Einspeisevergütung im Bereich Erneuerbare Energien entscheidend. Folgende Aspekte haben uns von Finnland als Wind-Investitionsland überzeugt:

 

Bernd Prigge, reConcept im Gespräch mit C. Junker, Grünes Geld

Bernd Prigge, reConcept im Gespräch mit C. Junker, Grünes Geld

· Im Länderkreditranking des Finanzmagazins „Institutional Investor“ aus dem Jahr 2012 belegt Finnland mit 92,6 von 100 Punkten den 5. Rang unter 179 gewerteten Ländern. Aufgrund der soliden Staatsfinanzen wird die Kreditwürdigkeit Finnlands auch von den drei führenden Ratingagenturen Moody’s, Standard & Poor‘s und Fitch nach wie vor mit der jeweiligen Bestnote bewertet.

 

· Das Windenergiepotenzial in Finnland wird auf 8.900 MW geschätzt, wobei bis Ende 2012 erst 288 MW Windkapazität ans Netz gegangen sind. Ziel der finnischen Regierung ist, bis 2020 2.500 MW Leistung aus Windenergie zu installieren. Das Stromleitungsnetz wird in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut und modernisiert.

 

· Die Orte der Windenergieanlagen beim „RE03 Windenergie Finnland“ sind mit einer jahresdurchschnittlichen Windstärke von mindestens 6,3 – 7 Meter pro Sekunde in 100 Meter Höhe ausgewiesen. Die RE03-Windenergieanlagen werden eine Nabenhöhe von deutlich über 100 Metern haben.

 

· Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien drastisch voranzutreiben, werden Erträge aus Windenergie mit staatlichen Vergütungen für die nächsten 12 Jahre gesetzlich geregelt und gefördert.

 

 

Sie haben ein Angebot mit rund 7,5 Jahren Laufzeit konzipiert. Was soll dann mit den Windkraftanlagen geschehen, wie kommen die Anleger wieder an Ihr Geld?

 


In der Prognoserechnung wird davon ausgegangen, dass nach Ablauf des Prognosezeitraums, also Ende 2020, aus der Veräußerung der Windenergieanlagen bzw. alternativ der Anteile an der Betreibergesellschaft an einen institutionellen Investor ein Erlös von ca. 86% der ursprünglichen Herstellungskosten des Windparks erzielt wird.

 

Dazu muss gesagt werden, dass institutionelle Investoren das Thema Windenergie unlängst für sich entdeckt haben. Fast täglich lässt sich in der Tagespresse ablesen, dass große Versicherungen, wie z.B. die Allianz oder Energieversorger wie E.ON oder internationale Investmentgesellschaften Investitionen im Windenergiebereich aufbauen. So falsch kann es somit nicht sein, wenn über das Vehikel eines geschlossen Fonds, wie z.B. mit dem „RE03 Windenergie Finnland“, auch den privaten Kapitalanlegern dieser Markt zugänglich gemacht wird.

 

Die Berechnung des Veräußerungserlöses basiert auf einer Marktpreisberechnung durch Abzinsung der ab dem Jahr 2021 unterstellten zukünftigen Zahlungsströme auf den unterstellten Verkaufszeitpunkt zum Ende des Jahres 2020. Bei der Kalkulation wurde nach Auslauf des staatlich garantierten Einspeisetarifs ein Strompreis von zunächst 5 Eurocent pro produzierter Kilowattstunde unterstellt, der in den Folgejahren gesteigert wurde. Weiterhin wurden zum Ende der prognostizierten Gesamtnutzungsdauer des Windparks geschätzte Rückbaukosten von 568.000 Euro angesetzt.

 

Sicherheit ist bei der Kapitalanlage ein wichtiges Thema. Wie sieht das Sicherheitskonzept beim RE03 aus, welche Sicherheiten bietet es dem Anleger?Finnland

 

Zunächst haben wir sehr strenge Investitionskriterien festgelegt. So ist zum Beispiel die Nutzung von Windenergieanlagenprototypen kategorisch ausgeschlossen. Nur namhafte Hersteller wie Nordex, Vestas,  REpower, Enercon, GE, Siemens oder Gamesa, also Hersteller, die von den finanzierenden Banken akzeptiert werden, sind zugelassen. Ebenso ist ein langfristiger Vollwartungsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren und eine garantierte technische Verfügbarkeit von mindestens 95% Pflicht. Die Einhaltung dieser Investitionskriterien wird durch einen unabhängigen Investitionsausschuss kontrolliert.

 

Sowohl während der Investitions- als auch in der Betriebsphase wird eine unabhängige Mittelverwendungskontrolle durch die CACEIS Bank Deutschland GmbH vorgenommen. Die CACEIS Bank Deutschland GmbH wird auch die sog. Verwahrstellenfunktion wahrnehmen. Selbstverständlich für uns, allerdings bei der Inbetriebnahme von Windenergieanlagen keineswegs vorgeschrieben, ist eine technische Endabnahme der Windenergieanlagen durch deutsche Sachverständige wie beispielsweise dem TÜV.

 

Die kalkulierten Erträge des Fonds wurden auf Basis der Vergütungen durch das finnische Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt. Die Stromproduktion der Windenergieanlagen wird durch zwei unabhängige Gutachten ermittelt. Damit herrscht für 12 Jahre Einnahmesicherheit für den „RE03 Windenergie Finnland“.

Somit haben wir ein Paket für unseren „RE03 Windenergie Finnland“ geschnürt, das dem Anleger größtmögliche Sicherheit bietet.

 

Erzählen Sie unseren Lesern doch bitte noch etwas zu Ihrem Hause, zu Reconcept. Wie lange gibt es das Unternehmen, was sind die Schwerpunkte und die Erfahrungswerte?

 

Die reconcept GmbH wurde 1998 gegründet und ist auf alternative Investmentfonds ausschließlich im Bereich Erneuerbare Energien spezialisiert. In ihrer 15-jährigen Geschichte hat die reconcept GmbH eine Vielzahl von geschlossenen Fonds bei der Konzeption, Finanzierung und Eigenkapitalplatzierung sowie Vermarktung begleitet, jedoch bis 2009 nicht als Herausgeberin der Beteiligungsangebote agiert.

 

Seit der Unternehmenstrennung von der WKN Windkraft Nord AG, einem international agierenden Windenergieprojektentwickler, setzt die reconcept Gruppe ihre Erfahrung für eigene Wind- und Solarprojekte ein und begibt diese als Fonds in Eigenverantwortung unter eigenem Namen im deutschen Kapitalmarkt. Mittelbarer Hauptgesellschafter der reconcept GmbH ist Volker Friedrichsen, Gründer der WKN Windkraft Nord AG, mit Sitz in Husum. Volker Friedrichsen ist als ehemaliger Geschäftsführer der Vestas Deutschland GmbH und mit seiner über 25-jährigen Erfahrung in diesem Markt einer der Pioniere der Windenergie.

 

Danke für Ihre Ausführungen, wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung des Projektes.

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Festgeld Vergleich

Mittwoch, 23. Oktober 2013

iStock_000007534034XSmallFestgeld ist üblicherweise durch feste Laufzeiten und feste Zinssätze definiert. Natürlich gibt es auch bei grünen Geldanlagen Festgelder und festgeld-nahe Anlagemöglichkeiten. Ich fasse hier einmal die wichtigsten Punkte zu diesem Thema zusammen. Punkte, die uns immer wieder im Beratungsalltag über den Weg laufen und die immer wieder von unseren Mandanten als Fragen auf den Tisch kommen.

Ich gehe von der Theorie aus (Was ist Festgeld?) und leite dann zur Praxis über. Das reine Festgeld ist nämlich meist nicht das, was die Anleger in der derzeitigen Zinssituation glücklich macht.

 

Hier die verschiedenen Kapital (klickbar):

 

1.) Was ist Festgeld?

 

2.) Welche reinen Festgeldangebote gibt es von den grünen Banken?

 

3.) Option 1: PT Grünzins

 

4.) Option 2: Genussrecht Sonne & Wind 2018

 

5.) Option 3: Direktbeteiligungen

 

 

 

1.) Was ist Festgeld?

 

Festgeld ist eine Untergruppe der Termingelder bei Banken, also von kurz- bis mittelfristigen Geldeinlagen ab einem Monat Laufzeit bzw. mit einem Monat Kündigungsfrist.

 

Neben Festgeld gibt es als Termingeld noch das Kündigungsgeld, bei dem keine feste Laufzeit vereinbart wird, sondern eine Kündigungsfrist besteht.

 

Beim Festgeld wird nach Ablauf der festen Laufzeit die Geldanlage fällig. Sie wird dann als “Sichteinlage” weitergeführt oder sie wird verlängert (prolongiert). Dann gilt in der Regel der aktuelle Zinssatz.

 

 

2.) Welche reinen Festgeldangebote gibt es von den grünen Banken?

 

In Deutschland gibt es neben den kirchennahen Banken nur 4 wichtige, nachhaltige Banken: Ethikbank, GLS, Triodos und Umweltbank. Ich habe mir einmal exemplarisch ein paar Angebote angesehen (Stand 22.10.2013):

 

 

Ethikbank

GLS

Triodos

Umweltbank

Tageszins

bis 5.000 Euro:   0,1% p.a.

ab 5.000 Euro:   0,3% p.a.

bis 49.999 Euro: 0,2% p.a.

ab 50.000 Euro: 0,1% p.a.

0,6% p.a.

0,5% p.a.

Festgeld

Sparbrief:

7 Jahre: 1,0% p.a.

Sparbrief privat:

7 Jahre: 1,3% p.a.

TriodosSparplan:

10 Jahre: 0,55% p.a. plus einmaliger Zuschlag am Ende i.H.v. 5%

Umweltsparbrief:
7 Jahre: 1,75% p.a.

 

 

Zum Vergleich: Preisindex für die Lebenshaltung in Deutschland (private Haushalte) von 1970-2012 war 2,8% p.a.  (entnommen von Dr. Kriebel Beratungsrechner):

 

 

preisindex-lebenshaltung

 

 

Wir sind also – wie von uns bereits im Artikel vom 13. Januar 2012 prognostiziert – in einer Phase, in der die “sicheren” Bankzinsen und Festgeldangebot den Vermögensverzehr durch die Preissteigerung nicht mehr aufhalten können. Der Sparer verliert jährlich Geld, statt einen angemessenen Zins für den von ihm eingegangenen Konsumverzicht zu erhalten. Denn der Zins ist für den Anleger der Ausgleich dafür, dass er auf Konsum zunächst verzichtet.

 

 

3.) Option 1: PT Grünzins

 

Wer also einen realen Zins erzielen möchte, kommt an risikoreicheren Geldanlagen nicht vorbei. An der Stelle der Hinweise auf das bewusst gewählte Wort riskoreichere Geldanlagen, denn auch die sogenannte “risikolose” Geldanlage bei Banken oder in Staatsanleihen hält ihr Versprechen nicht immer ein. In Zypern wurden im März 2013 die Bankkunden zur Kasse gebeten, in Griechenland in 2012 die Anleger in Staatsanleihen. Deutschland hat in den letzten 100 Jahren bereits 2 mal seine Bankanleger enteignet (1923 Hyperinflation und 1947 Währungsreform).

 

Unter den grünen Angeboten mit höheren Festzinsen ist nach unserer Einschätzung der “PT Grünzins” eine attraktive Gelegenheit. Der Herausgeber des Darlehen, die PT Energie, ist ein erfahrener und langjähriger Marktteilnehmer und hat unter anderem bereits herausragende Referenzprojekte bei BMW München, BMW Dingolfing, BMW Garching, Audi Neckarsulm und Volvo realisiert. Er investiert dabei in Fotovoltaik, Windenergie, Blockheizkraftwerke und weitere nachhaltige Themengebiete.

 

Das besondere ist die Verwendung des Geldes: während in der Regel die Gelder zur langfristigen Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Anlagen verwendet werden, oft mit Laufzeiten von 20 Jahren oder mehr, wird des Geld des PT Grünzins zur kurzfristigen Finanzierung der Bauphase der Projekte verwendet, ist also in der Regel nur 6 bis 18 Monate in Projekten gebunden. Hierdurch kann PT Energie dem Kunden ein flexibles Modell anbieten, bei dem der Anleger alle 2 Jahre kündigen kann (erstmals zum 31.12.2016). Dafür erhält er Zinsen von 6,5% pro Jahr, in Schritte ansteigend bis zu 8,5% pro Jahr ab 2029.

 

Mehr Informationen zum PT Grünzins hier: http://www.gruenesgeld24.de/pt-gruenzins.htm

 

 

4.) Option 2: Genussrecht Sonne & Wind 2018

 

Auch das Genussrecht Sonne & Wind 2018 von Murphey & Spitz bietet dem Anleger feste, gut kalkulierbare Zinsen deutlich oberhalb der Bankzinsen. Bei einer Laufzeit von nur 5 Jahren ist das im aktuellen Zinsumfeld eine attraktive Möglichkeit, zumal die Sicherheit des Angebotes auf 2 stabilen Säulen ruht.

 

Zum einen ist es die Idee der Einspeisevergütung. Man baut technisch ausgereifte Kraftwerke – in diesem Fall meist Fotovoltaik – und erhält für den erzeugten Strom über viele Jahre (meist 20 Jahre) eine feste Vergütung. Geschäftsmodelle, bei denen die Einnahmen über Jahre hinweg praktisch feststehen – eine sehr selten Möglichkeit.

 

Die zweite Säule ist der Anbieter: Murphey und Spitz. Er ist ein Urgestein der ethisch-ökologischen Kapitalanlage und hat seit Gründung in verschiedenen Geschäftsfeldern Kompetenz bewiesen. Er bietet nachhaltige Vermögensverwaltungslösungen, Genussrechte, Investmentfonds und andere Leistung rund um die nachhaltige Geldanlage. Auch das führende Magazin EcoReporter bewertet genau diesen Punkt als Vorteil beim Genussrecht Sonne & Wind 2018.

 

Mehr Informationen zum Genussrecht Sonne & Wind hier: http://www.gruenesgeld24.de/genussrecht-sonne-und-wind-2018.htm

 

 

5.) Option 3: Direktbeteiligungen

 

Während die beiden oben genannten Angebote als Darlehen und als Genussschein feste Zinsen bieten und damit aus Sicht vieler Anleger noch ähnliche Eigenschaften wie Festgeld bieten (wenn auch bei geringerer Sicherheit), werden bei Direktbeteiligung Prognosen für die Rückflüsse zum Anleger gegeben.

 

Dafür ist man direkt an den Anlagen (z.B. Windparks oder Wasserkraftwerke) beteiligt, das heißt man nimmt am wirtschaftlichen Erfolg des Unterfangs direkt teil. Sollten Probleme auftreten, werden die Rückflüsse verringert. Läuft alles nach Plan oder besser, gibt es dafür auch höhere Rückflüsse. Nicht wenige Anleger konnten sich schon freuen, dass speziell in den späteren Jahren ihrer Direktbeteiligung, z.B. wenn die Bankkredite zurück gezahlt wurden, Ausschüttungen von 20%, 25% und 30% erreicht wurden.

 

Zum Juli 2013 wurden die Angebote deutlich verschärften staatlichen Regeln unterzogen, so dass die Sicherheit und die Professionalität in der Branche zugenommen haben. Die neuen Regeln haben zu höheren Anforderungen sowohl bei den Anbietern von Direktbeteiligungen, also auch bei den Vermittlern, geführt. Viele Anbieter und Vermittler haben das Segment deshalb aufgegeben. Der vom Gesetzgeber gewünschte Effekt, die Spreu vom Weizen zu trennen, hat unmittelbar eingesetzt. Heraus gekommen ist eine professionellere und zuverlässigere Branche als zu jedem Augenblick zuvor. Für uns ein Grund, die Direktbeteiligungen weiter in den Vordergrund zu stellen.

 

Denn der wesentliche Vorteil gegenüber Festgeldern oder den meisten anderen Angeboten ist so wichtig wie immer: Bei den Direktbeteiligungen haben die Anleger volles Mitspracherecht. Es gibt jährliche Gesellschafterversammlungen und über alle wesentlichen Punkte entscheiden die Anleger auf dem Wege von Abstimmungen selbst. Man ist damit niemandem mehr ausgeliefert, sondern kann die aus Anlegersicht richtigen Entscheidungen selbst formen und treffen.

 

Interessante Direktbeteiligungen zum heutigen Stand (23.10.2013) sind:

 

Fotovoltaik-Kraftwerk in Deutschland, Laufzeit ca. 10 Jahre, Rückflüsse ca. 7% p.a.: http://www.gruenesgeld24.de/solar-deutschlandportfolio-v.htm

Windkraftanlagen in Finnland, Laufzeit ca. 7,5 Jahre, Rückflüsse ca. 7% p.a.: http://www.gruenesgeld24.de/re03-windenergie-finnland.htm

 

Eine ständig aktualisierte Liste interessanter Projekte finden Sie hier: http://www.gruenesgeld24.de/projekte.htm

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Eine Bremse für die Energiewende?

Freitag, 18. Oktober 2013

Die EEG-Umlage steigt. Der Unmut über Windräder, die die Landschaft verschandeln, wächst. Energiekonzerne melden die Schließung von unrentablen Kohle- oder Gaskraftwerken an. Braucht die Energiewende eine Bremse? Muss die Politik umdenken? Ja, das sollte sie durchaus – indem sie endlich einen ehrlichen, konsequenten Weg beschreitet! Ein Plädoyer für die Energiewende.

 

Hat die EEG-Umlage ausgedient?

 

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird durch die EEG-Umlage finanziert. Der Strom aus geförderten Projekten wird mit einem festgeschriebenen Preis pro kWh gefördert. Das Paradoxe an dieser Situation ist, dass Ökostrom an der Börse derzeit so günstig wie noch nie gehandelt wird. Die steigende Differenz zu dem festgeschriebenen Förderpreis wird eben durch die EEG-Umlage gedeckelt. Diese hat der Verbraucher zu tragen. Doch wie verteilt sich der Stromverbrauch in Deutschland und wer zahlt wirklich die EEG-Umlage?

 

2011 sah die Aufteilung des deutschen Stromverbrauchs folgendermaßen aus:

 

Stromverbrauch nach Verbrauchergruppen f. Blog

 

Fast 50 % des Stromverbrauches wird also alleine durch die Industrie verursacht. Doch ausgerechnet diese profitiert massiv von Sonderregelungen, welche bewirken, dass eine große Anzahl an Firmen komplett befreit werden. Stellten 2012 erst 822 Firmen einen entsprechenden Antrag zur Befreiung von der EEG-Umlage, so waren es 2013 schon 2055. Für 1.716 Unternehmen wurde der Antrag genehmigt. Und für das Jahr 2014 haben bereits fast 2.400 Industriebetriebe ebendies beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt – und bislang hat der überwiegende Teil der Antragssteller die beantragten Vergünstigungen am Ende erhalten. Sinn und Zweck dieser Befreiung war ursprünglich, dass stromintensive Unternehmen, die international agieren auch konkurrenzfähig bleiben. Auf der Liste der befreiten Unternehmen befinden sich aber inzwischen vornehmlich auch Milchbetriebe, Mastanlagen, Schlachthöfe, oder Tierfuttermittelhersteller. Je mehr Ausnahmen es gibt, umso mehr Kosten müssen also von den übrigen Verbrauchern übernommen werden. Für 2013 gehen 23 % der EEG-Umlage in Höhe von 5,27 Cent pro kWh inzwischen auf das Konto der zunehmenden Industrieförderung. Das ist ein Anstieg in Höhe von 33 % im Vergleich zu 2012. Die reinen Förderkosten für Erneuerbare-Energien-Anlagen betragen für 2013 lediglich 2,29 Cent pro kWh aus und dieser Bestandteil erhöht sich somit im Vergleich zu 2012 nur um knapp 0,2 Cent pro kWh (knapp 11 %). Der Zubau der Erneuerbare-Energien-Anlagen kann also nicht in erster Linie für den Anstieg der EEG-Umlage verantwortlich gemacht werden.

 

Ist die EEG-Umlage also ein überaltertes Instrument zur Steuerung der Energiewende? Immerhin hat diese Förderung dazu beigetragen, dass der Anteil an Strom durch erneuerbare Energien von 6,4 % im Jahr 2000 auf bereits 25 % im Jahr 2012 (Stand 1. Halbjahr) angewachsen ist. Das ist ein Erfolg, den man nicht von der Hand weisen kann. Damit das EEG allerdings weiterhin eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung erfährt, ist es wichtig diese auch über die Zusammensetzung der Abgabe transparent zu informieren und die Industrie stärker an den Kosten zu beteiligen, bzw. die Kriterien für Ausnahmeregelungen deutlich strenger anzuwenden.

 

Energiewende light?

 

Die Stimmen derer, die die Energiewende abbremsen wollen, werden immer lauter. Man müsse abwarten, bis die Techniken und Speichermöglichkeiten ausgereifter oder die Netze besser ausgebaut sind. Ein weiterer Zubau an Erneuerbaren Energien wäre nicht verkraftbar. Doch welche Interessen stecken hinter solchen Aussagen? Ist es wirklich die Angst um eine Fehlentwicklung in der Energiewende, oder stecken vielleicht eher wirtschaftliche Bedenken dahinter? Dürfen uns solche Bedenken dazu verleiten, das Risiko eines GAU wie in Fukushima oder Tschernobyl einzugehen oder durch zunehmenden Braunkohleabbau ganze Landschaften zu zerstören um anschließend Kraftwerke damit anzuheizen? Die Antwort liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Aber der weiterführende Ausbau an Erneuerbaren-Energien-Anlagen ist wichtig und richtig um auch technische Innovationen voranzutreiben. Bürger müssen weiterhin an dieser Entwicklung beteiligt und die dezentrale Stromversorgung gefördert werden.

 

Windräder und Solaranlagen sind wohl ein angenehmerer Blickfang als der Braunkohletagebau oder Atomkraftwerke*

Windräder und Solaranlagen sind ein angenehmerer Blickfang als der Braunkohletagebau oder Atomkraftwerke*

 

Der Plan zum Atomausstieg ist sicher auch richtig, denn wie man an den aktuellen Meldungen zu Fukushima sieht, ist der größte Unsicherheitsfaktor in solchen Anlagen der Mensch. Ein Bedienfehler nach dem anderen sorgt für beständige Meldungen zu Zwischenfällen in der Reaktor-Ruine. Bis wir in der Lage sind, uns zu 100 % mit Strom aus regenerativen Energien zu versorgen gilt es vorallem, Ressourcen und Umwelt zu schonen und auch den Stromverbrauch zu reduzieren. Wir leben in einer hochtechnisierten Welt, in der es selbstverständlich ist, dass uns Strom zu jeder Gelegenheit und zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung steht. Auch hier gilt mal wieder, dass der Verbraucher mit seiner Nachfrage das Angebot bestimmt. Packen wir es an – für eine saubere Zukunft! Denn die Energiewende braucht keine Bremse.

 

 

 

 

 

*Bildquelle (von links nach rechts und oben nach unten): Camillo, Markus Lorch, Petra Bork, Rainer Sturm (alle pixelio.de)

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Lokomotiven: Verkehrsträger der Zukunft

Freitag, 18. Oktober 2013
Paribus-Rail-III.jpg

Energieeffizienter als der Straßen- und Luftverkehr: Die Schiene

 

Heute möchte ich Ihnen ein interessantes Produkt aus unserem Angebot von nachhaltigen Investmentanlagen vorstellen. Es handelt sich um das Projekt Rail Portfolio III.

 

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Emittent „Paribus“ jüngst mit dem „Deutscher BeteiligungsPreis 2013“ in der Kategorie Anlegerorientierung und Transparenz ausgezeichnet wurde. Besonders die Rail Portofolios des Anbieters wurden hervorgehoben und lobend erwähnt.

 

Im Kern geht es um den Kauf und die Vermietung von Lokomotiven. Sie investieren in einen der wichtigsten Verkehrsträger der Zukunft.

 

Paribus ist der erfahrenste Anbieter für Bahnprojekte und hat mit diesem nachhaltigen Investment bereits das dritte Projekt dieser Art auf den Weg gebracht. Es wird ein Pool an Lokomotiven, Triebwagen und Waggons in Deutschland erworben und an Eisenbahnunternehmen europaweit vermietet. Seit kurzem ist das Projekt im Vertrieb und es wurden bereits zwei werksneue Elektrolokomotiven vom Typ „Siemens Vectra AC“ erworben. Die Nachfrage dieser Loks ist hoch, so dass direkt bei Auslieferung bereits Mietverträge über jeweils drei Jahre an ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen für den Personenhochgeschwindigkeitsverkehr abgeschlossen wurden. Für die neuen Loks geht die Reise nach Schweden wo sie entsprechend eingesetzt werden. Beim Loktyp handelt es sich um eine Universallok die im Personen- als auch im Güterverkehr einsetzbar ist. Die modulare Bauweise erlaubt den Einsatz in unterschiedlichen Ländern.

 

Energieeffizienter als der Straßen- und Luftverkehr: Die Schiene

 

Der Schienenverkehr ist deutlich energieeffizienter als der Straßenverkehr, da für den Transport der gleichen Menge Güter auf der Schiene erheblich weniger Energie verbraucht wird, als für den Transport auf der Straße. Darüber hinaus sind Lokomotiven aufgrund ihres Durchschittsalters von 40 Jahren und mehr ein langlebiges Wirtschaftsgut. Diese nachhaltige Investmentanlage bietet dem Anleger daher die Möglichkeit sein Geld umweltverträglich, sicher und mit einer attraktiven Rentabilität anzulegen.

 

Weitere Informationen zum Investment finden Sie unter folgendem Link: Rail Portfolio III

 

 

 

Solarfonds: Welche Unterschiede gibt es?

Montag, 14. Oktober 2013

Die Zeit vergeht wie im Fluge und die ersten zaghaften Kundenkontakte habe ich bereits geknüpft. So vielfältig wie die Kundenwünsche sind, so individuell sind auch unsere Produktangebote. Von offenen Fondsanlagen bis hin zu direkten Projektbeteiligungen. Neben den bereits vorgestellten Projekten aus den Bereichen „Holz“ und „Bessere Welt“ möchte ich Ihnen heute vier interessante Produkte aus dem Bereich „Solarfonds“ vorstellen:

 

1. Leonidas III. Solar:pt-bmw-photovoltaik_thumb.jpg

– Betrieb von 3 Solarkraftwerken in Frankreich

– gewährtes Darlehnen an einem bestehenden Projekt seit 2011

– Einspeisegesetz und Inflationsausgleich, d.h. Einspeisungsvergütung

  erhöht sich jedes Jahr leicht

– Laufzeit: 8 Jahre

– Garantiezins von 6,5%

– Mindestanlage: 5.000 EUR

http://www.gruenesgeld24.de/leonidas-iii-solar-festzins-frankreich.htm

 

2. Solarenergie 3 Deutschland:

– Folgeprojekt von Solarenergie 1 und 2

– Kauf von bereits inbetriebgenommenen Solaranlagen in Deutschland

– jährliche Auszahlung

– Laufzeit: 8 Jahre

– Ausschüttung von ca. 8%

– Mindestanlage: 5.000 EUR

http://www.gruenesgeld24.de/solarenergie-3-deutschland.htm

 

3. Solar Deutschland V:

– Betrieb von acht Solarkraftwerken auf ehemaligem Militärflughafen in Brandenburg

– alle Kraftwerke in Betrieb

– 10 Jahre steuerfreie Ausschüttung von ca. 7,5-8,0%

– EEG-Gesetz verpflichtet den Betreiber den Strom über 20 Jahre  zu einer festen Vergütung abzunehmen

http://www.gruenesgeld24.de/solar-deutschlandportfolio-v.htm

 

4. Solarfonds Deutschland 3:

– Solarparks sind bereits in Betrieb gegangen

– alle Solarparks i Deutschland

– Einspeisevergütung über 20 Jahre gesichert

– Laufzeit 20 Jahre

– Mindestanlage: 10.000 EUR

– Vergütung von ca. 7%

http://www.gruenesgeld24.de/solarfonds-deutschland-3.htm

 

Die Investition in Solaranlagen bietet dem Kunden ebenfalls eine interessante Möglichkeit sein Geld in nachhaltige Energien anzulegen und dafür eine attraktive Rendite zu erwirtschaften. Der Vorteil bei diesen vier Fondmöglichkeiten ist, das bereits in vorhandene Solaranlagen mit einer hohen Einspeisevergütung investiert wird und der Anleger so mit einer konstanten Vergütung rechnen kann.