Archiv für Oktober 2016

Private Rentenversicherung – Keine Angst vor der Zukunft

Freitag, 28. Oktober 2016
Zusammenfassung: Rentenversicherte können schon lange nicht mehr auf einen ruhigen Lebensabend hoffen, die gesetzliche Rente wird aller Voraussicht nach für viele nicht ausreichen, um den gewünschten Lebensstandard zu erhalten. Sinnvoll ist es eine zusätzliche private Rentenversicherung abzuschließen. Möglichst früh und mit sinnvollen Geldanlagen. Eine interessante Option: Fondsgebundene Rentenversicherungen.

 

 

Jetzt aktiv werden und im Ruhestand gut abgesichert sein.

Zukunftsaussichten: Im Ruhestand gut abgesichert sein.

Gute Nachrichten: Die Altersbezüge sind in den vergangenen zwei Jahren im Westen um rund 6,5 Prozent angestiegen, davon profitieren die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland.

 

Schlechte Nachrichten: Generell zeichnet es sich ab, dass die gesetzlichen Renten für die kommenden Generationen nicht mehr ausreichen werden, um den gewohnten Lebensstandard später weiterführen zu können.

 

Obwohl die Anzahl der aktuell in die Rentenkassen zahlenden Erwerbstätigen geringer ist als in früheren Jahrgängen, wird mehr Geld benötigt, denn die Lebenserwartung in unserer Gesellschaft ist rapide angestiegen.

 

 

Rente geht verstärkt in die eigene Verantwortung

Damit die Rentenbeiträge überhaupt noch bezahlbar sind, hatte die Bundesregierung 2004 das Gesetz zu Absenkung des Rentenniveaus beschlossen. Gleichzeitig wurden Anreize für Arbeitnehmer geschaffen, sich selbstständig um eine zusätzliche Altersversorgung zu kümmern. Eine Maßnahme war dabei die Einführung der staatlich geförderten Riester-Rente. Diese steht mittlerweile stark in der Kritik, denn die Kosten und Gebühren vieler Verträge sind sehr hoch. Hinzu kommt, dass bei den allermeisten Verträgen nur eine geringe Rendite erwirtschaftet wird und die Angebote recht kompliziert zu verstehen sind. Gleichzeitig bemängeln Verbraucherschützer auch, dass sich ein Riester-Vertrag eigentlich nur dann rechnet, wenn der Einzahlende ein hohes Alter erreicht.

 

Das Thema private Rente ist also in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ein Novum – bis dahin war eine private Altersvorsorge fast ausschließlich etwas für Selbstständige oder Unternehmer, denn sie zahlten keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Entsprechend mussten sie sich schon immer mit diesem Thema während ihres Erwerbslebens aktiv auseinandersetzen, Rücklagen bilden, Versicherungen abschließen und Vermögen für das Alter aufbauen.

 

 

Private Rentenversicherungen – lebenslange Zusatzversorgung

Rentenversicherungen bieten den Vorteil, dass sie nicht kompliziert zu bedienen sind und die Renten bei Ablauf lebenslang ausgezahlt werden.

 

Aber auch die klassischen kapitalbildenden Rentenverträge haben sich verändert. Durch das aktuell niedrige Zinsniveau, sind diese Verträge nur noch für sehr sicherheitsbewusste Menschen attraktiv. Die Versicherungsgesellschaften müssen jedoch weiterhin die hohen garantierten Zinsen für die alten Verträge erwirtschaften, die Renditen bringen, die aktuell kaum mehr mit vergleichbar sicheren Finanzprodukten zu erzielen sind. Insofern stellen die für künftige Ruheständler gut verzinsten Altverträge für Versicherer teure Altlasten dar.

Tipp: Wer bereits eine gut verzinste private Rentenversicherung laufen hat, sollte den Altvertrag weiter laufen lassen und keineswegs vorzeitig beenden.

 

 

Finanzielle Zukunft nicht erst morgen planen

Private Rentenversicherung. Ein gutes Gefühl, wenn wichtige Aufgaben erledigt sind.

Private Rentenversicherung. Ein gutes Gefühl, wenn wichtige Aufgaben erledigt sind.

Wer bislang noch keine Maßnahmen zur privaten Altersversorgung geplant hat, sollte dieses Thema nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern so früh wie möglich und ohne Scheu in Angriff nehmen. Neben der Liquiditätsplanung oder Altersvorsorge geht es bei einer umfassenden Ruhestandsplanung auch um Patientenverfügungen, Erbschaften oder Schenkungen

 

Wichtig dabei ist es, der zukünftigen Entwicklung realistisch ins Auge zu blicken. Denn das Rentenniveau wird weiter sinken. Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2040 die Rente nur noch rund 42 Prozent des Durchschnittslohns betragen wird – also weniger als die Hälfte. Wer also heute Anfang vierzig ist, muss spätestens jetzt anfangen zu kalkulieren, wieviel Geld im Alter benötigt wird und welche Anlageformen sich eignen, um den gewünschten Lebensstil in der Zeit nach dem Erwerbsleben führen zu können.

 

Sicher sind viele politische und wirtschaftliche Faktoren, die soweit in die Zukunft greifen, nicht einhundertprozentig genau zu berechnen und können von unvorhersehbaren Ereignissen beeinflusst werden. Eine solide Vorstellung und Planungen für die Zukunft sind dennoch sinnvoll.

 

 

Fondsgebundene Rentenversicherung – langfristig und einfach

Grundsätzlich ist die private Altersvorsorge eine langfristige Vermögensbildung und die kann – je nach Anlagetypus und Alter sehr unterschiedlich ausfallen. Eine attraktive Option für viele zukünftige Ruheständler ist eine fondsgebundene Rentenversicherung.

 

Arbeitnehmer haben mit den Abzügen für Sozial- und Rentenversicherung keinerlei Aufwand. Die Beiträge werden Monat für Monat automatisch vom Gehalt abgezogen. Ähnlich bequem kann auch eine zusätzliche private Rentenversicherung laufen, denn das Grundprinzip ist simpel: Mit monatlichen oder jährlichen Einzahlungen über eine Mindestlaufzeit von zwölf Jahren erwerben die Versicherten eine lebenslange zusätzliche Rente.

 

Die fondsgebundene Rentenversicherung kombiniert dabei eine fondsgebundene Kapitalanlage mit einer Rentenversicherung. Dabei werden die Sparanteile der geleisteten Beiträge in Investmentfonds angelegt und damit die hohen Renditechancen des Aktienmarktes genutzt. Und eine hohe Rendite ergibt eine hohe Rente.

 

 

Nachhaltig investieren für die Zukunft

Für die Zukunft vorzusorgen ist eine individuelle Entscheidung, jedoch ist sie immer eingebunden in die Entwicklungen in unserer Welt. Wer also jetzt finanzielle Entscheidungen trifft, die sich erst in späteren Jahren auszahlen, kann mit seinem Geld auch die Weichen für zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Klima und soziale Gerechtigkeit stellen. Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung können die Versicherungsnehmer sich für ein vorgegebenes Portfolio entscheiden oder aber ihre Fonds selbst auswählen und zu einem späteren Zeitpunkt austauschen oder neu zusammenstellen. Damit können Anleger sicher gehen, dass ihr Geld nicht in der Atom- oder Waffenindustrie landet oder Konzerne unterstützt, die Menschenrechte missachten oder Umwelt- und Klima schädigen. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, lässt sich von Experten aus dem Bereich nachhaltiger Geldanlagen beraten.

 

 

Zahltag – regelmäßig oder einmalig

Wer mit beiden Beinen im Erwerbsleben steht, wird sicher bestätigen – die Jahre fliegen nur so dahin und viele Bedürfnisse verändern sich. Gut also, wenn eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht abgeschlossen wurde. Denn dann können die Versicherten mit Ablauf der privaten fondsgebundenen Rentenversicherung entscheiden zwischen einer lebenslangen regelmäßigen Rentenzahlung oder einer einmaligen Auszahlung, der sogenannten Kapitalabfindung.

 

Traurig, aber möglich: Ein gängiges Argument gegen die private Rentenversicherung ist vielfach, dass bei Tod des Versicherungsnehmers während der Ansparphase die Einzahlungen verloren sind. Diesem Einwand begegnen Vereinbarungen über eine Rückzahlung von Beiträgen und Überschüssen. So kommen geleistete Einzahlungen im Todesfall den Angehörigen zugute.

 

Wer sich für eine lebenslange Rentenzahlung entscheidet, kann auch Angehörige begünstigen. Dafür muss beim Abschluss der Versicherung eine Rentengarantiezeit festgelegt werden. Diese garantiert eine Auszahlung an Angehörige, zum Beispiel den Lebenspartner, für die vereinbarte Dauer. Auch der Abschluss einer Hinterbliebenenrente ist möglich. Es lohnt sich also bei Abschluss einer privaten Rentenversicherung darüber nachzudenken, wie die finanzielle Situation der Familienmitglieder in der Zukunft aussehen wird.

 

Wer sich für eine komplette oder teilweise Auszahlung seines Kapitals entscheidet, hat im Ruhestand die Möglichkeit, angepasst auf die neue Lebenssituation neue Wege einzuschlagen. Die Kapitalabfindung kann dann beispielsweise für eine große Reise genutzt werden, einen barrierefreien Umbau ermöglichen oder auch einfach neu angelegt werden.

 

 

Und was ist mit den Steuern?

Lebenslange Rente oder komplette Auszahlung, gleichgültig, wie sich der Versicherungsnehmer entscheidet, die 2009 eingeführte Abgeltungssteuer greift nicht bei den fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen. Das bedeutet, dass die sonst übliche Besteuerung von rund 28 Prozent auf Gewinne aus Wertpapieren entfällt.

 

Eine fondsgebundene Rentenversicherung kann steuerlich zwar nicht abgesetzt werden, bietet aber dennoch vielfältige Steuervorteile. Voraussetzung dafür ist, dass der Vertrag mindestens zwölf Jahren lang läuft. Während dieser Zeit kann nicht – oder nur mit empfindlichen finanziellen Einbußen – auf das Kapital zugegriffen werden. Außerdem darf die Versicherung nicht vor dem 63. Lebensjahr des Versicherten enden. Sind diese Kriterien erfüllt, sind die Erträge während der Ansparphase komplett steuerfrei. Entsprechend profitieren die Versicherungsnehmer von einem hohen Zinseszinseffekt. Bei der Rentenauszahlung selbst greift dann die Ertragsanteilsbesteuerung. Je nach Alter liegt ein bestimmter Ertragsanteil zu Grunde, dieser Prozentsatz gilt als steuerpflichtiger Anteil der monatlichen Rente.

 

Noch ein Wort zur Laufzeit: Gerade wenn sich die fondsgebundene Rentenversicherungen einmal nicht optimal entwickelt, denken viele Einzahler über eine vorzeitige Vertragskündigung nach. Aber gerade hier kann viel Geld verloren gehen. Besser ist es, innerhalb der Laufzeit mögliche Kursschwankungen zu beobachten und zu prüfen, ob sich diese ausgleichen. Bei einer schwachen Fondsauswahl bietet sich gegebenenfalls eine Umverteilung oder ein Austausch der Fonds an. Auch bei finanziellen Engpässen muss die fondsbasierte Rentenversicherung nicht aufgegeben werden. Im Allgemeinen können die Versicherungsverträge beitragsfrei gestellt werden. Wer wirklich den letzten Schritt geht und die Versicherungspolice kündigen will, erhält lediglich den Rückkaufwert, der sich aus dem aktuellen Wert der Fondsanteile errechnet und von dem möglicherweise je nach Gesellschaft noch hohe Abschläge abgehen.

 

 

 

Altersarmut ist ein Alptraum. Aber es gibt ein wirksames Rezept dagegen: Aufwachen und aktiv werden. Eine fondsgebundene private Rentenversicherung ist bereits ab einer Mindestanlage von 50 Euro monatlich möglich. Mit einer Grünen Rente von Grünes Geld sichern Sie Ihre finanzielle Zukunft und legen Ihr Geld ökologisch und ethisch korrekt an.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Zehn nachhaltige Buchtipps für Herbst und Winter

Dienstag, 25. Oktober 2016
Zusammenfassung: Unzählige Verlage haben in der letzten Woche auf der Frankfurter Buchmesse ihr Verlagsprogramm vorgestellt. Erfreulich: Es gibt eine ganze Menge Titel zu den Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und Klimaschutz.

 

 

Bücher sind zeitlos!

Bücher sind zeitlos!

Herbstzeit ist Lesezeit. Gleichgültig, ob vor dem heimischen Kamin oder unterwegs im Bus, ob in der klassischen Buchform oder auf dem eBook-Reader – Lesen ist ein Dauertrend und die Verlage bieten ein breitgefächertes Programm für jeden Geschmack.

 

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse haben wir uns nach Büchern zu den Themen Nachhaltigkeit, Erneuerbaren Energien und umweltbewusstes Leben umgesehen. Dabei sind wir mehr als fündig geworden. Diese Themen bewegen also durchaus weite Teile der Bevölkerung.

 

Zehn interessante Titel möchten wir Ihnen heute kurz vorstellen. Empfehlungen zum selber Lesen oder vielleicht sogar schon als Geschenktipp, denn in knapp zwei Monaten ist Weihnachten.

 

 

1. „Ein Prozent ist genug“

von Jorgen Randers und Graeme Maxton

Immer eine Lektüre wert: Der aktuelle Bericht an den Club of Rome. Jorgen Randers hat bereits als Autor am legendären Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ von 1972 mitgearbeitet, Graeme Maxton ist Generalsekretär des Club of Rome und Verfasser zahlreicher Bestseller. Das Thema ist bekannt: Auf der einen Seite die Verfechter des sogenannten Degrowth, des negativen Wachstums, um die globale Ungleichheit und Klimakrise abzuwenden. Auf der anderen Seite die Befürworter eines quasi grenzenlosen Wirtschaftswachstums im zweistelligen Bereich, die immer noch die Mehrheit stellen. Zwischen diesen scheinbar unvereinbaren Fronten vermittelt der Club of Rome einem dritten Weg für Politik und Wirtschaft, überwindet starre Denkblockaden und zerstört den Mythos der – mittlerweile sprichwörtlichen – Alternativlosigkeit. Mit einem ausgearbeiteten Maßnahmenkatalog präsentieren die Autoren die Lösung für Industrieländer mit geringem Wirtschaftswachstum: Auf der Agenda stehen die Bekämpfung von sozialer Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel – und ein Wachstum von einem Prozent.

 

 

2. „Mit Vollgas so weiter?“

von Bernhard Enzensberger

Gegen das Dogma eines unbefristeten und grenzenlosen Wachstums wendet sich auch der österreichische Autor Bernhard Enzensberger und überträgt diese Thematik speziell in den Energiebereich. Denn auch hier ist längst bekannt, dass eine Energiewende kommen muss, jedoch sind die konkreten Maßnahmen zur Umsetzung umstritten. Enzensberger ist Wirtschaftsingenieur und arbeitet seit rund zehn Jahren im Bereich Energie- und Umwelttechnik. Dabei sieht er die technologischen Herausforderungen zur Reduktion von CO2-Emissionen oder Speicherkonzepte für erneuerbare Energien als geringste Hürde an. Wichtig ist an erster Stelle eine veränderte gesellschaftliche Einstellung. Seine Forderung an die Politik: Ein klares Bekenntnis zur Energiewende. Seine Forderung an die Konsumenten: informieren, reflektieren, aktiv handeln. Durch die Vorstellung von vorbildlichen Projekten ein interessanter Beitrag zum Thema Energiewende.

 

 

3. „Klimasparbuch 2017“

herausgegeben von oekom e.V.

München, Frankfurt, Stuttgart, Mainz, Salzgitter, Emsland, Rheinhessen und viele weitere Kommunen und Regionen machen mit beim der Klimasparbuch-Serie, die von oekom e.V. gemeinsam mit den jeweiligen Städten und regionalen Klimaschutzagenturen jährlich herausgegeben werden. Während das klassische Sparbuch der Banken keine überzeugenden Zinsen mehr bringt, können sich die Erträge aus dem „Klimasparbuch 2017“ schon eher sehen lassen. Denn in diesem Ratgeberbuch für die ganze Familie geht es darum, das Klima zu schützen und zugleich die Hauhaltkasse zu schonen. Neben konkreten Tipps für einen geringen CO2-Ausstoß umfasst das „Klimasparbuch“ auch rund 60 Gutscheine und Rabatte. Je nach Gemeinde können das beispielsweise ein gratis Brot vom Bio-Bäcker, vergünstige Preise bei öko-fairer Bekleidung, kostenfreier Eintritt in relevante Veranstaltungen oder ein vergünstigter Slow Food-Kochkurs an der örtlichen VHS sein. So werden regionale klimaschonende Angebote bekannter gemacht. Eine Idee, die sich hoffentlich bundesweit weiter ausbreitet.

 

 

4. „FAIRreisen“

von Frank Herrmann

Nach seinem erfolgreichen Fairtrade-Ratgeber „Fair einkaufen – aber wie?“ präsentiert Reise- und Umwelt-Experte Frank Herrmann jetzt mit „FAIRreisen“ ein Handbuch für alle, die umweltfreundlich und sozialverträglich die Welt entdecken wollen. Ein ernstes Thema, denn Reisen bildet nicht nur, der Massentourismus der vergangenen Jahre hat ernsthafte Auswirkungen auf Klima, Umwelt und die Bevölkerung vor Ort. Herrmann gibt, unterstützt durch zahlreiche Checklisten und Infokästen, umfangreiche Hintergrundinformationen und Tipps. Damit präsentiert sich das Buch als rundum-sorglos-Paket zur Reisevorbereitung. Angefangen bei der Frage, ob Trekkingkleidung ökologisch und fair produziert wird, über ausführliche Vorstellung von Gütesiegeln im Tourismusbereich, bis hin zur Frage ob eine Kreuzfahrt ökologisch sein kann und wie der CO2-Ausstoß einer Reise kompensiert wird – „FAIRreisen“ lässt keine Frage unbeantwortet. Abgerundet wird das Handbuch durch einen ausführlichen Serviceteil.

 

 

5. „Der leise Atem der Zukunft“

von Ulrich Grober

Ulrich Grober ist vielen Naturfreunden durch sein Buch „Vom Wandern“ bekannt. Darüber hinaus beschäftigt sich der Autor mit den Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit. „Der leise Atem der Zukunft“ beschäftigt sich mit beiden Feldern und spürt dem wachsenden Interesse an nachhaltigen Werten in Krisenzeiten nach, denn immer mehr Menschen befinden sich auf der Suche nach Entschleunigung, Gelassenheit und einem einfachen und sinnvollen Leben.

Ulrich Grober gibt einen optimistischen Reisebericht von seinen sechs verschiedenen Wanderungen durch Deutschland und beschreibt seine Erfahrungen auf philosophische und poetische Weise. Ein Buch mit vielfältigen Denkanstößen.

 

 

 

 

6. „Ökoroutine“

von Michael Kopatz

Routine – kling langweilig, ist aber der einfachste Weg, neue Handlungsmuster im Alltag konsequent umzusetzen. Damit wir wirklich das tun, was wir für richtig halten, denn ein nachhaltiger Lebensstil ist durchaus möglich, wenn das ökologische Handeln zur Routine wird. Es geht also auch ohne tägliche Auseinandersetzung mit Klimakrise, Weltwirtschaft und Massentierhaltung. Ein erfolgreiches Beispiele dafür, dass diese Routine durchaus greift, ist die Mülltrennung. Doch Michael Kopatz bleibt nicht auf dieser einfachen Ebene, sondern zeigt viele einfache politische Vorschläge für alle Lebensbereiche und fordert auch von Seiten der Politik neue Standards. „Ökoroutine“ ist eine inspirierende Lektüre. Autor Kopatz ist Sozialwissenschaftler und befasst sich in seiner Forschung mit den Fragen zur Umsetzung einer Lebensstilwende.

 

 

7. „Denk mal! 2017“

Fesselnde Lektüre.

Fesselnde Lektüre.

von Harald Welzer, Güner Yasemin Balci, Nils Minkmar, Ahmad Mansour, Byung-Chul Han und anderen

Wem für umfassende Sachbücher sowohl Zeit als auch Muse fehlen, kann sich in „Denk mal! 2017“ wiederfinden. Denn das Lesebuch bietet Anregungen und Denkanstöße verschiedener Autoren in Aufsatzlänge an. Durch die Vielfalt auch ein gutes Buch für Einsteiger in die Themenwelt Nachhaltigkeit, für Fortgeschrittene neue Anstöße und Auffrischungen. Immer lesenswert: der Beitrag von Harald Welzer, der mit „Selbst denken“ ein Standardwerk geschaffen hat.

 

 

 

8. Slow Food Genussführer Deutschland 2017/18

herausgegeben von Slow Food Deutschland e.V.

Zum dritten Mal präsentiert der Verein Slow Food Deutschland seinen Genussführer, der jetzt schon das Zeug zum Klassiker hat. Anstelle eines faden Restaurantführers in dem es nur um die Sterne-Auszeichnungen einzelner Gbeliebteste-musterdepots-von-gruenes-geldourmet-Tempel geht, zeigt Slow Food regionale Küche mit guten Zutaten und bietet eine umfassende Warenkunde. Denn der Vereinigung liegt der Erhalt der regionalen Vielfalt besonders am Herzen. Detailliert werden Slow Food-Lokale und ihr besonderes Angebot vorgestellt. Dabei reicht die Bandbreite von traditionellen Lokalen bis hin zu experimentellen Restaurants. Für alle Empfehlungen gilt jedoch: Hier wird serviert, was aus der Region kommt, biologisch erzeugt wurde und in die Jahreszeit passt. Ein Muss für alle, die gerne ausgehen oder sich durch die Beschreibungen inspirieren lassen wollen.

 

 

9. Gelassen Gärtnern

von Charles Dowding

„Gelassen Gärtnern“ nimmt auf unterhaltsame Weise 99 Gartenmythen unter die Lupe, entlarvt oder bestätigt diese und unterhält passionierte Gärtner und Laien gleichermaßen. Der britische Autor Charles Dowding ist Biogärtner erster Sunde und hat bereits mehrere Gartenratgeber verfasst. Ins Reich der Mythen gehört demnach das Entfernen von Blättern am Tomatenstrauch um das Reifen der Früchte zu fördern. Erreicht wird allerdings nur eine intensivere Färbung. Wer also gelassen bleibt und auf das Blätterzupfen verzichtet, hat mehr Zeit – zum Beispiel um im Liegestuhl zu lesen.

 

 

10. „Unter der Erde – Tief im Wasser

von Akesandra Mizielinska du Daniel Mizielinski

Zu guter Letzt noch ein Buchtipp aus dem Kinderbuchregal. Nach dem einschlagenden Erfolg des Landkartenbuch „Alle Welt“ ein neues Werk aus der Feder der beiden polnischen Autoren. Das „Wendebuch“ – es lässt sich von beiden Seiten lesen – führt durch unbekannte Welten, nämlich durch das innere der Erde und in die Tiefen des Ozeans. Eine faszinierende Bilderbuchreise zu Goldminen, der tiefsten U-Bahn der Welt, Vulkanausbrüchen, der Tierwelt am Meeresgrunde und vielen anderen Sehenswürdigkeiten in den Tiefen. Wie sein Vorgänger überzeugt „Unter der Erde – Tief im Wasser“ durch eine liebevolle grafische Gestaltung. Ein wunderschönes und wertiges Buch, nicht nur für Kinder.

 

 

 

 

Wer sich für anspruchsvolle Bücher und Nachhaltigkeitsthemen interessiert, sollte die gleichen hohen Ansprüche auch an seine Finanzen stellen. Grünes Geld bietet nachhaltige Geldanlagen von denen Klima, Umwelt und Menschen profitieren.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Erleuchtung garantiert – Energiesparlampe, LED & Co.

Freitag, 21. Oktober 2016
Zusammenfassung: Auch wenn ihr viele Menschen noch hinterhertrauern, die Ära der Glühbirne ist beendet. Energiesparlampen und LED-Leuchten verbrauchen weitaus weniger Strom, weisen insgesamt eine bessere Ökobilanz auf und bieten mittlerweile Licht in jeder Farbe und Helligkeit.

 

 

Hat ausgedient - klassische Glühbirnen waren echte Stromfresser.

Hat ausgedient – klassische Glühbirnen waren echte Stromfresser.

Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen. Später Sonnenauf- und früher Sonnenuntergang verkürzen den Tag und ohne eine angenehme Beleuchtung im Haus würden viele komplett in eine Winterdepression aus Lichtmangel fallen.

 

Nachdem sich Thomas Alva Edison im Jahr 1879 die Glühbirne patentieren lies und Werner von Siemens die Stromerzeugung entscheidend vorangebracht hatte, stand dem Siegeszug des elektrischen Lichts nichts mehr im Wege. Die Glühbirne verbreitete sich flächendecken, tat mehr als einhundert Jahre ihren Dienst, wurde dabei etwa alle ein bis zwei Jahre ersetzt und war ein echter Stromfresser. Bewegung kam in den achtziger Jahren des vergangen Jahrhunderts ins Spiel: Wachsendes Umweltbewusstsein, steigende Energiepreise und neue technologische Möglichkeiten läuteten das Ende der Glühbirne ein.

 

Seit dem 1. September 2012 wird die EU-Richtlinie zum Energieverbrauch umgesetzt, die schrittweise sämtliche konventionellen Glühbirnen aus den Ladenregalen verbannt. Als erstes wurde die sehr energieintensive 100-Watt-Birne verboten, die anderen Modelle folgten aufgrund ihrer mangelhaften Energieeffizienz.

 

Wer seit dem für mehr Helligkeit sorgen will, kann zwischen Energiesparlampen, LED-Leuchten und Halogenbirnen auswählen. Alle drei verbrauchen deutlich weniger Strom als ihre Vorgängerin.

 

 

Die Energiesparlampe hat keinen einfachen Stand

Für viele gewöhnungsbedürftig aber effizient - die Energiesparlampe.

Für viele gewöhnungsbedürftig aber effizient – die Energiesparlampe.

Die neuen Energiesparlampen gingen vor rund 25 Jahren an den Start. Der Anfang verlief jedoch äußerst schleppend, denn die Energiesparlampen waren um einiges teurer als die frühere Glühbirne. Die geldwerte Stromersparnis rückte bei Ladenpreisen ab zehn D-Mark aufwärts erst einmal in den Hintergrund.

 

Und dann das Licht! – Für ein schnelles An- und Ausschalten wurden die verschlungenen Leuchtkörper nicht konzipiert. Denn die Energiesparlampe benötigt ihre Zeit, bis sie ihr Licht in vollem Glanze verströmt. Darüber hinaus werden noch immer viele Verbraucher mit dem leicht grün-blau-stichigen Licht nicht wirklich warm und empfinden die Energiesparlampe als ungemütlich.

 

Neben diesen finanziellen und emotionalen Kritikpunkten muss sich die Energiesparlampe aber auch gegen handfeste Vorwürfe wehren. Zum einen wurde vielfach das Einsparpotenzial der neuen Leuchte in Frage gestellt, denn im Vergleich zur Glühbirne wird bei der Herstellung einer Energiesparlampe rund zwölfmal so viel Energie benötigt. Allerdings spart die Energiesparlampe gute 75 Prozent der Energie, hat eine rund 15-fache Lebensdauer und holt so den anfänglich hohen Energieverbrauch rasch wieder auf.

 

In die gleiche Richtung zielt die Kritik am hohen Preis der Energiesparlampen. Dass sich die Anschaffung energiesparender Leuchten durchaus rechnet, zeigt eine Studie der EU. Demnach kostet die Betriebsstunde einer Energiesparlampe etwa 0,27 Cent, die einer Glühbirne mehr als das dreifache. Die Ersparnis durch die energiesparende Beleuchtung rechnet sich vor allem in Räumen, in denen häufig lange das Licht brennt.

 

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKW

Einen Vorwurf kann die Energiesparlampe jedoch nicht entkräften, sie erzeugt Elektrosmog. Laut offiziellen Messungen des Bundesamtes für Strahlenschutz liegt die Hochfrequenzstrahlung allerdings unter den gesundheitlich bedenklichen Werten. Wer hier dennoch auf Nummer sicher gehen will, achtet auf Qualitätssiegel für strahlungsarme Lampen.

 

 

Halogenstrahler – trendig aber niedrige Energieeffizienz

Seit den achtziger Jahren haben sich zunehmend Halogenstrahler als Lichtquelle etabliert. Mit einem angenehmen Licht, der Möglichkeit zu einer punktgenauen Beleuchtung und einem überzeugenden Design sind die Halogenstrahler zudem auch noch kostengünstig. Gegenüber der klassischen Glühbirne konnten sie darüber hinaus auch durch eine lange Lebensdauer und einer Stromersparnis von rund 30 Prozent überzeugen. Im Vergleich zur Energiesparlampe schneiden Halogenstrahler jedoch entschieden schlechter ab.

 

 

LED – robust und langlebig

LEDs setzen neue Akzente.

LEDs setzen neue Akzente.

Licht-emittierende Dioden, kurz LED-Lampen stehen für eine neue Generation der stromsparenden Beleuchtung. Sie sind robust, langlebig, quecksilberfrei und äußerst energieeffizient. Besonders geeignet sind LEDs in Bereichen, in denen das Licht häufig und lange brennt, also auch besonders in Gewerbe und Industrie. Darüber hinaus überzeugen LEDs mittlerweile durch eine sehr gute Helligkeit und Farbwiedergabe. Lange Zeit waren LEDs nur als kleine Leuchtdioden mit geringer Lichtausbeute bekannt. Dieser Mangel wurde durch die fortschreitende Technologie behoben. Leistungsfähige LEDs passen in die gewohnten Fassungen und haben in Sachen Lichtleistung und Energieeffizienz Energiesparlampen den Rang abgelaufen.

 

Dass sich die LED-Lampen trotz dieser überzeugenden Leistung noch nicht komplett durchgesetzt haben, hat wieder etwas mit dem Preis zu tun: Während Energiesparlampen mittlerweile ab fünf Euro erhältlich sind, fängt die Preisspanne von LEDs erst bei zehn Euro an und geht – je nach Modell – weit nach oben. Der Kauf einer LED-Lampe amortisiert sich also erst nach einigen Jahren, ist aber in den Gesamtkosten gegenüber der Energiesparlampe absolut überlegen. Ist das LED-Leben dann wirklich einmal beendet, gehört auch diese Leuchte nicht in den Hausmüll und kann an den Sammelstellen in Supermärkten und den Wertstoffhöfen zurückgegeben werden.

 

 

Qual der Wahl

Die passende Beleuchtung für die gesamte Wohnung zu finden ist nicht immer einfach. Wichtig ist es zu wissen, welche Funktionen die Lampe erfüllen soll. In Treppenhäusern und im Außenbereich kommt es darauf an, dass das Licht schnell mit voller Helligkeit angeht und auch kühlere Temperaturen gut verträgt. Hier sind LED-Lampen erste Wahl. Auch in Badezimmer und WC sind LED-Lampen zu bevorzugen, denn ihnen macht ein häufiges Ein- und Ausschalten nichts aus.

 

Wer im Wohnbereich auf abendliche Gemütlichkeit mit gedimmten Licht setzt, muss auf die Dimmbarkeit von Energiesparlampen und LEDs achten. Bei beiden gibt es auf diesem Gebiet noch einige Schwachstellen, allerdings sind mittlerweile LED-Lampen mit eingebautem Dimmer auf dem Markt.

 

Wer seine Beleuchtung schrittweise umstellen will, sollte als erstes die Lampen mit Energiesparlampen oder LEDs ausstatten, die besonders lange leuchten, denn je länger das Licht an ist, desto höher ist die Stromersparnis. Ansonsten gilt die uralte Regel des Energiesparens: Licht aus, Lampen sollten nicht unnötig brennen.

 

 

Ökostrom lässt nachhaltig leuchten

Stromsparen ist sinnvoll, für die Umwelt und die Haushaltskasse gleichermaßen. Deshalb sind Maßnahmen für eine verbesserte Energieeffizienz besonders wichtig. Nicht zu vergessen: Den Strom den wir benötigen sollte aus regenerativen Quellen kommen. Sonne, Wind und Wasser liefern zuverlässig und kostengünstig saubere und sichere Energie und tragen zu einer verbesserten CO2-Bilanz bei.

 

 

Auch bei Geldanlagen auf Effizienz und Nachhaltigkeit achten

Wenn Ihnen Energieeffizienz und ein sinnvoller Umgang mit unseren Ressourcen wichtig ist, sollten sie auch bei Geldanlagen auf Nachhaltigkeit achten. Grünes Geld  zählt zu den erfahrenen Anbietern ökologischer und sozialverträglicher Finanzanlagen für Privatanleger. Überzeugen Sie sich von unserem Angebot.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Schlechte Politik sorgt für steigende EEG-Umlage

Dienstag, 18. Oktober 2016
Die aktuell diskutierte Erhöhung der Strompreise wird bei flüchtiger Betrachtung schnell den Erneuerbaren Energien in die Schuhe geschoben. Bei differenzierter Betrachtung fällt auf, dass falsch statistische Zuordnungen die Ursache sind und Erneuerbare Energien langfristig die günstigste Art der Stromerzeugung sind.

 

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Hans-Josef Fell: grüner Kämpfer für die Erneuerbaren Energien. Kritische Beurteilung der Berliner Politik.

Hans-Josef Fell gilt als einer der Väter des Erneuerbaren Energien Gesetzes. Mittlerweile ist der langjährige Bundestagsabgeordnete Präsident der Energy-Watch-Group und kämpft entschlossener denn je für den Wechsel hin zu den nachwachsenden Energieträgern. Ich möchte hier einen denkwürdigen, treffenden Beitrag von ihm unverändert wiedergeben:

 

Erhöhung der EEG-Umlage: Folge falscher Politik

 

Heute wurde die neue EEG-Umlage für das Jahr 2017 bekannt gegeben: 6,88 ct/kWh

 

Kritiker der Erneuerbaren Energien werden nun wieder laut verkünden, der rasche Ausbau der Erneuerbaren Energien sei schuld. Doch gut ist, dass immer mehr Journalisten, wie heute Werner Eckert auf der ARD Homepage, beginnen, sachlich über die Hintergründe zu berichten und sich eben nicht in den fast schon hysterischen Chor der Ökostromkritiker einreihen, wie zum Beispiel BDI Präsident Grillo.

 

Wirtschaftsminister Gabriel hatte groß angekündigt, die Kosten für die Verbraucher gering zu halten. Nun zeigt sich, dass seine Politik versagt hat, die Kostenbremse wirkt nicht und für den Klimaschutz ist die Ausbaubremse sowieso kontraproduktiv. Er verfolgt schlichtweg die falsche Strategie, wenn er auf das Ausbremsen der Erneuerbaren Energien setzt. Doch dies hätte er längst wissen können, denn schon 2014 zeigte sich, dass die Vergütungszahlungen für die Erneuerbaren Energien nur 42% der EEG-Umlage ausmachten. 20% fielen auf Industrierabatte und 23% auf den Rückgang der Börsenstrompreise. 

 

„Gäbe es diese Begünstigung [für die Industrie] nicht, läge die EEG-Umlage heute um 1,4 Cent je Kilowattstunde niedriger.“, schreibt Uwe Nestle. Und weiter: „So tragen beispielsweise 3.000 neu gebaute Megawatt Windenergie an Land mit nur 0,1 Cent je Kilowattstunde kaum zur Steigerung der EEG-Umlage bei.“

 

An der Steigerung der EEG-Umlage ist Gabriel also selber schuld: Der von ihm 2009 veränderte Wälzungsmechanismus und die zu vielen Umlagebefreiungen für die Industrie sind die zwei entscheidenden Posten, nicht der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Doch statt die Privatkunden endlich zu entlasten, werden nur weitere Industriezweige begünstigt. Im EEG 2018 muss dies endlich korrigiert werden.

 

Der Anteil der Ausgaben für Strom an den gesamten Ausgaben für den Konsum ist sogar nahezu konstant geblieben. Was soll also die fast schon hysterische Debatte um die EEG-Umlage?

 

Aus der Erneuerbare-Energien-Branche (BEE) kommen nun folgende Vorschläge zur Senkung der EEG-Umlage:

 

  1. Die Industrieprivilegien werden direkt über den Bundeshaushalt und nicht mehr über das EEG-Konto finanziert.
  2. Die Stromsteuer wird in eine CO2-Bepreisung fossiler Stromerzeugung umgewandelt.

 

Diese Vorschläge sind gut. Sollten sie umgesetzt werden, können sie sicherlich zur Beruhigung der Debatte beitragen, damit Deutschland endlich wieder auf den richtigen Pfad kommt: Den steilen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Anders sind die vereinbarten Ziele von Paris nicht zu verwirklichen.   

 

Minsk, den 14. Okotober 2016

 

Ihr Hans-Josef Fell

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Weiter im Aufwind – Ökorenta erhöht Fondsvolumen

Dienstag, 18. Oktober 2016
Zusammenfassung: Ökorenta, etablierter Anbieter nachhaltiger Geldanlagen hat das Volumen seines Projektes Erneuerbare Energien VIII auf 25 Millionen Euro erhöht. Anleger haben jetzt wieder die Gelegenheit, Anteile zu erwerben oder aufzustocken.

 

 

Ökorenta setzt seine Erfolgsserie fort.

Ökorenta setzt seine Erfolgsserie fort.

Bereits seit 2005 bietet Ökorenta, einer der Pioniere in Sachen nachhaltiger Geldanlagen, Fonds für Erneuerbare Energien an. Letzte Emission war der erfolgreiche Fonds Ökorenta Erneuerbare Energien VIII.

 

Jetzt hat Ökorenta seine Erhöhungsoption genutzt und das Fondsvolumen auf 25 Millionen Euro erhöht. Die Einführung des reinen Eigenkapitalfonds verlief so erfolgreich, dass die ursprünglich geplanten 15 Millionen Euro in kurzer Zeit realisiert werden konnten.

 

Damit haben Anleger nochmals die Möglichkeit, sich am Fonds zu beteiligen oder ihre Einlage zu erhöhen. Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro möglich. Das Agio beträgt wie üblich fünf Prozent. Die Platzierung soll mit Vollplatzierung, spätestens aber bis zum Jahresende 2016 abgeschlossen sein. Der Fonds Erneuerbare Energien VIII hat eine Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2015. Prognostiziert wird eine Gesamtausschüttung von 157 Prozent vor Steuern inklusive 100 Prozent Kapitalrückzahlung. Die tatsächliche jährliche Rendite wird mit ca. 5,1 Prozent prognostiziert.

 

Wer sich jetzt noch für eine Beteiligung entscheidet, profitiert bereits in wenigen Monaten von seinem Investment, denn Anleger erhalten bis zum 31. Dezember 2016 eine dreiprozentige Vorabverzinsung auf ihre Einlage ab dem ersten Monat ihrer Einzahlung.

 

 

Kompetenz aus dem Norden

Die Ökorenta-Gruppe wurde 1999 im ostfriesischen Aurich gegründet und zählt zu den erfahrensten Anbietern nachhaltiger Geldanlagen. Bislang konnte Ökorenta mehr als 200 Millionen Euro Anlagevermögen von privaten und institutionellen Anlegern platzieren. Das Unternehmen hat sich mit Recht den Ruf als ausgewiesener Experte im Bereich der Erneuerbaren Energien erworben, verfügt Ökorenta doch über eine umfangreiche Datenbank mit über 430 bewerteten Energieprojekten. Fokus liegt dabei – geradezu typisch für Norddeutschland – auf der Beteiligung an Windenergieanlagen.

 

 

Sicherheit durch breite Streuung

Ökorenta setzt bei seinem achten Fond auf eine breite Risikostreuung. Erneuerbare Energien VIII ist als Zweitmarktfonds angelegt, das bedeutet, dass das eingeworbene Eigenkapital in bereits laufende Windparks investiert wird, die auch tatsächlich Stromerträge produzieren. Sämtliche Anlagen liefern dabei eine Nennleistung von mindestens 400 Kilowatt. Das bietet Anlegern Sicherheit, denn es entfallen sämtliche Risiken, die sich durch den Bau von Anlagen, durch Genehmigungsprozesse und unklaren Winderträgen ergeben. Ein weiteres Plus: Der Verkehrswert der Anlagen wird jährlich von einem unabhängigen Experten bewertet, auch werden die Produktionsdaten und Zahlungen aus den Anlagen regelmäßig kontrolliert.

 

Darüber hinaus beugt Ökorenta auch einer Flaute vor, indem die Windparks über acht Regionen in Deutschland gestreut sind. Dabei handelt es sich ausschließlich um Anlagen im Binnenland (Onshore-Anlagen). Auch aus technologischer Sicht geht Ökorenta auf Nummer sicher: Beim Kauf der Windparks wird auch auf Anlagen von unterschiedlichen Herstellern geachtet. Die Strategie der möglichst breiten Streuung zielt darauf, schwankende Winderträge oder Ausfälle abzufedern.

 

Da die Windenergieanlagen bereits alle genehmigt sind und sich im laufenden Betrieb befinden, sind diese auch nicht von den neuen gesetzlichen Regelungen zum Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) betroffen, die im Juli im Bundestag verabschiedet wurden. Anleger profitieren auch weiterhin von den bisherigen höheren Einspeisetarifen, die staatlich garantiert sind.

 

 

Gute Nase für Windenergieprojekte

Windenergie im Aufschwung - und der Erfolgsweg geht weiter.

Windenergie im Aufschwung – und der Erfolgsweg geht weiter.

Bei den sieben Vorgängern von Erneuerbare Energien VIII investierte Ökorenta nahezu ausschließlich in Windenergieanlagen. Auch die achte Auflage des nachhaltigen Erfolgsfonds präsentiert sich als echter Windenergie-Fonds. Dabei ist für die Anleger transparent, in welche Windparks ihr Anlagevermögen wandert.

 

Ökorenta hat bislang stets eine gute Nase bewiesen und interessante Windparkbeteiligungen identifizieren können. Vor der Beteiligung an den Windparks prüft Ökorenta die Standorte sorgfältig und holt die Leistungsdaten der Energieanlagen ein. Bis zum Sommer 2016 wurde das Anlagevermögen in insgesamt 176 Windenergieanlagen investiert, abgerundet wurde das Portfolio darüber hinaus durch die Beteiligung an zwei Solarenergieparks.

 

Konkrete Beispiele für die getätigten Investitionen sind die Windparks im bayerischen Bucheck und niedersächsischen Sustrum-Renkenberge.

 

Die Beteiligung am Windpark Bucheck wurde bereits 2015 abgeschlossen. Der Park liegt in der oberfränkischen Region Bayreuth und produziert bereits eine Strommenge, mit der sich 1.200 Haushalte mit Strom versorgen lassen. Durch die Lieferung von sauberem Strom können umgerechnet 3.800 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.

 

Einen etwas anderen Weg beschreitet Ökorenta mit der 2016 getätigten Beteiligung am Windpark Sustrum-Renkenberge im niedersächsischen Emsland. Hier wird ein Repowering-Projekt durchgeführt. Das bedeutet, dass ältere Teile der Anlage ausgetauscht und gegen leistungsfähigere neue Windenergieanlagen ersetzt werden. Ökorenta errichtet hier neue Windräder und kann damit noch die alten EEG-Einspeisevergütungen sichern. Der Vorteil des Repowerings ist, dass gute Windstandorte, wie etwa Sustrum-Renkenberge in der Nähe der Nordseeküste, weiter ökonomisch genutzt werden können. Darüber hinaus liegen für diese Standorte bereits solide Daten aus dem Vorgängerwindpark vor. Die Investition in Repowering-Projekte liefert so mehr sauberen Strom und besser kalkulierbare Renditen.

 

 

Windkraft? – Ja, bitte!

Erneuerbare Energien sind im Kommen. Bereits heute stammt rund ein Drittel der Stromversorgung in Deutschland aus regenerativen Energiequellen. Eine erfreuliche Tendenz, denn fossile Energieträger sind teuer, nur begrenzt auf der Welt vorhanden und schädigen durch enorme CO2-Emisssionen das Klima. Auch die – ehemals als Alternative propagiert, in der Realität jedoch enorm unsichere Atomenergie hat ausgedient.

 

Neben dem Ausbau der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen, wächst auch das Interesse an verstärkter Energieeffizienz und weiteren Möglichkeiten zum Energiesparen.

 

Um die Versorgung mit erneuerbarer Energie sicher zu stellen, ist ein ständiger Auf- und Ausbau der entsprechenden Infrastruktur notwendig. Windenergie verspricht eine für die Umwelt nachhaltige und für den Verbraucher kostengünstige, sichere und saubere Stromversorgung.

 

Das Jahrhunderte alte Prinzip der Windkraft hat sich dabei kaum geändert, neu ist die enorme Leistungsfähigkeit moderner Windparks. Entsprechend ist Windenergie in der Bevölkerung weitgehend akzeptiert, besonders in Norddeutschland prägen Windräder seit Jahrzehnten das Landschaftsbild mit.

 

 

Jetzt die Zukunft mitgestalten

Sie wollen ein Teil der echten Energiewende sein und Ihr Geld in eine nachhaltige Energieversorgung investieren? Wir, Grünes Geld GmbH, beraten Sie gerne zu Ökorenta Erneuerbare Energien VIII und – wenn Sie wünschen – zu weiteren Möglichkeiten der nachhaltigen Geldanlage.

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sonnige Aussichten bei Erneuerbare Energien Fonds

Freitag, 14. Oktober 2016
Zusammenfassung: Deutschland tut sich zwar in Sachen konsequenter Energiewende noch immer etwas schwer, doch die Erneuerbaren Energien sind im Kommen und finden in der Bevölkerung breite Zustimmung als sichere, saubere und klimafreundliche Stromversorgung. Auch als nachhaltige Geldanlagen bleiben sie attraktiv und haben sich in den letzten fünf Jahren sehr gut entwickelt.

 

 

Aufgaben der Energiewende:  Kohlekraftwerke vom Netz nehmen.

Aufgabe einer konsequenten Energiewende: Kohlekraftwerke vom Netz nehmen.

Die Energiewende ist weltweit auf dem Vormarsch. Auch wenn aktuell in Deutschland der Ausbau der Erneuerbaren Energien von der Großen Koalition nicht gerade beschleunigt wird und die Energiereform in den kommenden Jahren zu steigenden Strompreisen führt. Denn bislang werden in Deutschland noch viel zu viele Kohlekraftwerke am Stromnetz geduldet, die nicht nur das Klima schädigen sondern auch ein Überangebot an Elektrizität produzieren. Das führt zu sinkenden Börsenpreisen und damit verbunden zu einer Erhöhung der Umlagen für erneuerbare Energien, die Verbraucher mit ihrer Stromrechnung begleichen müssen.

 

 

Energiewende – jetzt erst recht

Dennoch ist klar, dass Atomkraft, Kohle und Gas ausgedient haben. Und die Kosten der Energiewende fallen eindeutig geringer aus als es die Kosten einer Nicht-Energiewende würden. Die Zukunftsenergie wird aus Sonne, Wind und Wasser gewonnen. Entsprechend beträgt der Anteil der Anlagen für Erneuerbare Energien bei neugebauten Energieanlagen innerhalb der Europäischen Union mittlerweile 72 Prozent, in Deutschland immerhin 56 Prozent. Ziel bleibt es, die Stromversorgung hundertprozentig aus Erneuerbaren Energien zu bestreiten und damit die Klimakrise abzuwenden.

 

 

Erneuerbare Energien Fonds – eine nachhaltige und attraktive Geldanlage

Erneuerbare Energien liefern nicht nur sauberen Strom, sondern stellen auch eine Möglichkeit zur nachhaltigen Geldanlage in Erneuerbare Energien Fonds dar, denn das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) sieht für Strom aus diesen Quellen eine vorrangige Einspeisung ins Stromnetz vor und hat dafür entsprechende Einspeisevergütungen festgelegt. So bieten Erneuerbare Energien Fonds interessante Rendite bei einer hohen Sicherheit, sowohl für die Investitionen, als auch für die Umwelt.

 

Erneuerbare Energien Fonds sind sogenannte Themenfonds. Unser Thema ist es, die Energiewende voranzubringen, denn bei dieser Art der Energiegewinnung entstehen keine umweltschädlichen Emissionen. Energie aus den erneuerbaren Quellen Sonne, Wind und Wasser ist eine echte Alternative zur unsicheren Atomenergie und zu den fossilen Energieträgern wie Erdöl, Gas und Kohle. Diese schädigen das weltweite Klima, sind im Vergleich zu Erneuerbaren Energien teuer und – nicht zu vergessen – auf der Erde nur in begrenztem Umfang vorhanden.

 

Investitionsziel der Erneuerbare Energien Fonds sind daher Unternehmen, die unmittelbar in den Bereichen Photovoltaik, Solarenergie, Wasser- und Windkraft und Bioenergie aktiv sind. Ebenso im Fonds enthalten sind aber auch Unternehmen, die mittelbar an der Energiewende beteiligt sind, also etwa Zulieferunternehmen für Solarzellen und andere Bauteile, die für den Aufbau und Betrieb der Energieanlagen notwendig sind.

 

Eine Möglichkeit, in diesem Bereich zu investieren, bietet unsere Musterdepot Sonne, dass sich aus Investmentfonds aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zusammensetzt. Die Auswahl der Erneuerbare Energien Fonds ist nicht feststehend, sondern ändert sich entsprechend der Entwicklung der Fonds in regelmäßigen Abständen. Das Musterdepot Sonne umfasst rund 250 unterschiedliche Investitionen aus dem Bereich Erneuerbarer Energien. Fest steht jedoch immer, dass es sich um nachhaltige Investmentfonds handelt, die unseren hohen ethischen, sozialen und ökologischen Ansprüchen entsprechen.

 

 

Blick hinter die Kulisse – Entwicklung der Investmentfonds im Musterdepot Sonne

Erneuerbare Energien - klimafreundlich und sicher.

Erneuerbare Energien – klimafreundlich und sicher.

Die Vielzahl der im Musterdepot beteiligten Unternehmen macht einen detaillieren Überblick in diesem Rahmen unmöglich. Um die Leistungsstärkte des Produkts jedoch genauer vorzustellen, haben wir einen Blick auf die Entwicklung der fünf nachhaltigen Investmentfonds in den vergangenen fünf Jahre geworfen.

Ausgehend von einem investierten Kapital von 100.000 Euro hat sich das Musterdepot Sonne in den vergangenen fünf Jahren auf einen Bestand vom mehr als 144.000 Euro entwickelt und konnte dabei eine Gesamtperformance von 44,37 Prozent erzielen. Das Portfolio bestand aus fünf Fonds, in die das Kapital zu gleichen Teilen investiert wurde.

 

Als besonders leistungsfähig erwies sich dabei der Vontobel Fund – New Power A-EUR von der Luxemburger Fondsgesellschaft Vontobel Management S.A. Dieser Aktienfonds investiert weltweit in alternative Energien, effiziente Energieerzeugung und -übertragung sowie in Energieeinsparungen. Innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung des Musterdepots konnte Vontobel ein Plus von 59,44 Prozent für sich verbuchen.

 

Ebenfalls die 50 Prozent-Marke knacken konnte DNB – Renewable Energy A von der Fondsgesellschaft DNB Asset Management S.A., der ein Plus von 50,87 Prozent lieferte. Auch dieser Aktienfonds hat seinen Schwerpunkt auf Investitionen in Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien und zielt auf ein langfristiges Kapitalwachstum.

 

Knapp unterhalb von einem Plus von 50 Prozent in der Gewinn- und Verlustrechnung lag mit 49,76 Prozent der Investmentfonds der Pictet Asset Management S.A.Pictet – Clean Energie-P EUR. Dieser Aktienfonds aus der Kategorie Umwelttechnologie legt mindestens zwei Drittel des Anlagevermögens in Unternehmen an, die zur Reduzierung des CO2-Ausstosses weltweit beitragen. Investitionsschwerpunkte sind Technologien und Anlagen, die saubere Energien erzeugen, übertragen und verbreiten sowie zu mehr Energieeffizienz beitragen.

 

Der Investmentfonds RobecoSAM Smart Energy Fund B der Fondsgesellschaft GAM S.A., trug mit einem Plus von 38,83 Prozent zum Erfolg des Musterdepots bei. RobecoSAM investiert mindestens 80 Prozent des Anlagevermögens in Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und dezentrale Energieversorgung.

 

Auch die Nummer fünf der beteiligten Investmentfonds sorgte mit einem Plus von 22,86 Prozent für einen positiven Anteil am Erfolg des Musterdepots Sonne. Der Fonds JSS Multi Label SICAV – New Energy Fund (EUR) B der J. Safra Sarasin LU ist der erste europäische Investmentfonds für Regenerative Energien und investiert ausschließlich in innovative Technologien aus den Bereichen Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Der Fonds wurde im Jahr 2000 aufgelegt und gilt als Pionier der ökologischen Kapitalanlagen.

 

Die Mischung macht’s

Die sehr positive Entwicklung der Investmentfonds in unserem Musterdepot Sonne zeigt, wie wichtig die richtige Zusammenstellung der Fondsprodukte ist. Genauso wichtig ist es die passende Anlagestrategie für unsere Mandanten zu finden. Für unser Musterdepot Sonne bieten wir Ihnen zwei Möglichkeiten an. Das Monatssparen ab 100 Euro im Monat oder als Geldanlage ab 5.000 Euro. In beiden Fällen ohne feste Laufzeit, so bleibt ihr Geld täglich verfügbar.

Wir beraten Sie gerne zu unserem Musterdepot Sonne und zu weiteren unsere Erneuerbaren Energie Fonds und finden gemeinsam die passende Anlagestrategie für Sie und die Umwelt.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

SunAsset7 angekündigt: endlich wieder deutsches Photovoltiak Projekt

Freitag, 14. Oktober 2016
Zusammenfassung: Der Solarspezialist Wattner hat eine neue Photovoltaik Vermögensanlage angekündigt. Er will damit an die stabilen Ergebnisse der Vorgängerprojekt anknüpfen. Es wird nur in fertiggestelle, deutsche Photovoltaikanlagen investiert.

 

Zinsen aus Solarstrom: 105% in 20 Jahren

Solarstrom ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil des deutschen Strommarktes. Sauber und ohne dass Kraftstoffe bezahlt werden müssten, wird Solarstrom geräuschlos erzeugt. Doch Kürzungen und die Umstellung des Fördersystems haben die Zubau zunehmend unattraktiv gemacht.

 

Das einzige ingenieurgeführte und nur auf Photovoltaik konzentrierte Emissionshaus, Wattner aus Köln, hat nun ein neues Projekt als Anlagemöglichkeit für ökologisch interessierte Geldanleger angekündigt. Über den Weg des qualifizierten Nachrangdarlehens leiht der Anleger Wattner Geld, womit Wattner bereits jetzt definierte Photovoltaikanlagen, ausschließlich in Deutschland, kauft und betreibt.

 

Die Zinsen für den SunAsset 7 fallen mit anfänglich 4,5 Prozent pro Jahr üppig aus. Alle 5 Jahren werden die Zinsen um 0,5 Prozentpunkte erhöht, so dass zuletzt 6 Prozent Zinsen gezahlt werden. Die Auszahlung erfolgt jeweils im April und August eines Jahres.

 

Kein Blindpool – die Investitionsobjekte stehen fest

Die Anleger werden von Jahr zu Jahr anspruchsvoller – auch bei ökologischen Projekten. Während früher die sogenannten Blindpool-Angebote üblich waren, möchten Anleger heute am liebsten ganz genau wissen, wo investiert wird. Der Sunasset 7 überzeugt – es werden die bereits Strom produzierenden Solarkraftwerke Beuna und Thedinghausen sowie die bereits von Wattner gesicherten Objekte Cammin, Ferchland, Hohenmin, Lausitzring und Schipkau sein. Die Kraftwerke werden derzeit erreichtet. Erst nach Fertigstellung werden Sie durch den Wattner SunAsset 7 erworben.

 

 

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Überzeugender Rückfluss für Anleger

 

Im Gegensatz zu Direktbeteiligungen, in denen der Anleger die Erfolge, aber auch die Misserfolge des Projektes direkt an den Ausschüttungen spürt, hat Wattner mit dem Sunasset 7 ein qualifiziertes Nachranddarlehen mit einem garantiertem Zinssatz geplant. Um diesen auch tatsächlich leisten zu können, wurde das Projekt mit 500.000 Euro (unverzinstem) Grundkapital durch das Emissionshaus ausgestattet. Hier der eingeplante Kapitalfluss:

 

Jahre Zins Tilgung
2017 bis 2021 4,5% p.a. 3,25%
2022 bis 2026 5,0% p.a. 8,25%
2027 bis 2031 5,5% p.a. 9,25%
2032 bis 2036 6,0% p.a. 79,25%
SUMME 105% 100%

 

Wichtige Merkmale Sunasset 7

 

  • Gesicherte Einnahmen der Solarkraftwerke: Die Solarstromvergütung ist durch das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert und über 20 Jahre exakt festgeschrieben.
  • Langjährige Erfahrung von Wattner: Wattner betreibt bereits 53 deutsche Solarkraftwerke mit insgesamt 216 Megawatt. Die Vorgänger Sunasset 1 bis Sunasset 7 überzeugten die Anleger.
  • Attraktive Zinsen bei hoher Sicherheit: mit 500.000 Euro Eigenkapital als Puffer ausgestattet, ohne weiteres Fremdkapital gestaltet, sichere und bewährte Technologie
  • Lange Laufzeit: Die Laufzeit von 20 Jahren passt sich der ebenfalls zwanzigjährigen Förderdauer für die garantierte Einspeisevergütung an. Es entstehen keine Verkaufsrisiken, da kein Verkauf der Solaranlagen vorgesehen werden muss.
  • Genehmigung der BaFin steht noch aus: Das Emissionshaus rechnet mit einem öffentlichen Vertrieb ab Ende November 2016. Reservierungen werden bereits angenommen.

 

 

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKW

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Paribus Railportfolio III nur noch kurze Zeit erhältlich

Freitag, 14. Oktober 2016

 

Eine Nische im großen Themengebiet der ökologischen Investments besetzt Paribus mit seinen Eisenbahn-Projekten. Das dritte dieser Art bietet ökologisch orientierten Anlegern wieder die Aussicht auf eine stabile und interessante Rendite. Die beiden Vorgängerprojekte Railportfolio I und II bieten bis dato regelmäßige und hohe Ausschüttungen.

 

 

 

Bahn-Investitionen: ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Beim Lösen unsere Transportherausforderungen spielt die Eisenbahn eine zentrale Rolle, denn sie ist ökonomisch wie ökologisch der sinnvollste Verkehrsträger:

 

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Ihre Menge an pro transportierter Tonne beziehungsweise ihr pro transportiertem Menschen verbrauchte Energie ist sehr niedrig. Das hat zwei positive Auswirkungen, nämlich sehr niedrige Emissionen und sehr niedrige Kosten. Ein doppelter Vorteil.

 

Das konkrete Projekt Railportfolio III

Beim mittlerweile dritten Projekt dieser Reihe setzt der Anbieter Paribus beim Railportfolio 3  wieder auf das bewährte Konzept mit dem Eisenbahn-Service-Unternehmen northrail. Aus der “Seehafen Kiel” hervorgegangen und zuständig für rund 100 Lokomotiven ist northrail der richtige Spezialist für Technik, Verwaltung und Vermietung.

 

Beim Railportfolio III werden mit den Anlegergeldern Triebwagen und Lokomotiven gekauft, die dann an Eisenbahnunternehmen wie die Deutsche Bahn oder private Anbieter vermietet werden. Aus den Mieteinnahmen werden die Rückflüsse der Anleger gezahlt:

 

 

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Aktueller Stand

Die wichtige Grenze von 10 Millionen Euro, ab der das Projekt wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden kann, wurde bereits vor einiger Zeit erreicht. Das Emissionshaus Paribus hat angekündigt, noch bis ca. Ende des Jahres 2016 neuen Investoren die Möglichkeit zu eröffnen, sich an diesem bewährten Modell zu beteiligen.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Welttierschutztag – Tierversuchszahlen steigen dramatisch

Dienstag, 11. Oktober 2016
Zusammenfassung: Tierschützer schlagen Alarm: Die Zahl der Tierversuche in der Medizin sind im vergangenen Jahr angestiegen. Vor allem mehren sich Versuche im Bereich der Gentechnik. Ärzte gegen Tierversuche beurteilen die Experimente als unethisch, wissenschaftlich überholt und gefährlich für den Patienten.

 

 

Tierschutz wirkt sich auch positiv auf Menschen aus.

Tierschutz wirkt sich auch positiv auf Menschen aus.

In der vergangenen Woche hat die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e. V. beunruhigende Zahlen veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Tierversuchszahlen in Deutschland dramatisch angestiegen, teilweise um bis zu 14 Prozent. Einen besonders hohen Anteil nehmen dabei Versuche mit genmanipulierten Tieren ein.

 

Anlass für die jüngsten Veröffentlichungen der Vereinigung war der internationale Welttierschutztag am 4. Oktober. Dieser Tag ist Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi. Der Ordensgründer gilt weltweit als Schutzpatron Patron des Umweltschutzes und der Ökologie und ist Schutzheiliger der Tierärzte. Hintergrund dafür sind die Beschreibungen des Heiligen Franz als Anhänger der einfachen Lebensführung und des Respekts gegenüber allen Lebewesen. Damit stand er im Gegensatz zur philosophischen Lehre, den Menschen als Maß aller Dinge anzusehen. Vielmehr propagierte Franz von Assisi die Einheit von Mensch, Tier, Natur und Umwelt, ein revolutionärer Gedanke aus dem frühen 13. Jahrhundert, der noch heute nachwirkt. Entsprechend machen Tierschützer an diesem Gedenktag auf das Leiden und die Qualen von Tieren in Versuchslaboren hin.

 

 

Genmanipulationen bei Tierversuchen nehmen zu

Insgesamt sterben jährlich rund drei Millionen Tiere in deutschen Versuchslaboren. Ihr Tod verlief dabei oft qualvoll. Betroffen sind in erster Linie Mäuse, Ratten und Kaninchen. Aber auch Fische, Hunde, Katzen und andere Tiere sterben im Dienste der Wissenschaft.

 

Die Statistik zu den getöteten Labortieren liefert jährlich das Bundeslandwirtschaftsministerium, gegliedert nach Bundesländern. Zum Welttierschutztag 2016 lagen die Statistiken aus fünf Bundesländern vor und lieferten einen traurigen Trend. So stieg in Niedersachsen die Anzahl der Tierversuche gegenüber dem Vorjahr um mehr als 40 Prozent an. Bayern wies eine Steigerung von 15 Prozent auf, Sachsen-Anhalt von sechs Prozent. In Berlin und Sachen sanken die Tierversuchszahlen. Damit liegen die Tierversuchszahlen in den ersten fünf ausgewerteten Bundesländern durchschnittlich bei 14 Prozent.

 

Da für die bislang im Bereich der Tierversuche sehr aktiven Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen noch keine Zahlen vorliegen, lässt sich der Trend noch nicht exakt ermitteln. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche ist sich jedoch sicher, dass die extreme Zunahme der Tierversuche in erster Linie durch eine hohe Anzahl von Genmanipulationen zu Stande kommt, hauptsächlich wird hier an Mäusen experimentiert. Die Anteil der genmanipulierten Tiere an den Versuchstieren ist seit dem Jahr 2000 bis 2013 auf fast eine Million angewachsen und hat sich damit versechsfacht. 2014 wurden genmanipulierte Tiere im Bericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums nicht mehr gesondert ausgewiesen.

 

 

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Tierversuche sind sinn- aber nicht alternativlos

Die mediale Aufklärung seit den achtziger Jahren zeigt gesellschaftliche Wirkung: Tierversuche werden bei Kosmetik- und Pflegeprodukten kaum mehr akzeptiert. Innerhalb der Europäischen Union sind Tierversuche für Kosmetikprodukte seit 2004 verboten, seit 2009 gilt dies auch für die entsprechenden Inhaltsstoffe. Darüber hinaus dürfen auch keine Kosmetika und Pflegeprodukte mehr verkauft werden, die an Tieren getestet wurden. Es existieren zwar noch rechtliche Lücken, etwa, wenn Bestandteile des Produktes unter das Chemikaliengesetz fallen, dennoch wird der Verzicht auf Tierversuche von den Verbrauchern stark akzeptiert. Naturkosmetik-Marken, die diese Entwicklung besonders mittragen, verbuchen in den vergangenen Jahren ein Umsatzplus.

 

 

Ethik versus wissenschaftlichen Möglichkeiten

Testergebnisse lassen sich nicht einfach vom Tier auf den Menschen übertragen.

Testergebnisse lassen sich nicht einfach vom Tier auf den Menschen übertragen.

Anders sieht es im medizinischen Bereich aus. Hier werden Tierversuche weitgehend akzeptiert und ohne Alternative gesehen. Schließlich steht das Wohl des Patienten über dem der Laborratte.

 

Dass Tierversuche für den medizinischen Fortschritt nicht zwingend sind, ist das Anliegen der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e. V. Die rund 2.000 Mitglieder sind allesamt vom Fach, mehrheitlich Humanmediziner und Tierärzte aber auch Naturwissenschaftler aus dem medizinischen Bereich sowie Psychologen. Bereits seit 1979 setzen sie sich für eine tierversuchsfreie Medizin ein. Ihre gemeinsame Forderung ist die Abschaffung sämtlicher Tierversuche und die Weiterentwicklung moderner tierversuchsfreier Testmethoden. Ein weiteres Anliegen ist es, Medizin nicht als reine Behandlung von Symptomen zu verstehen, sondern Ursachen intensiv zu erforschen und durch gezielte Aufklärung und Prävention nach Möglichkeit zu vermeiden.

 

Wichtige Kritikpunkte an Tierversuchen in der Medizin sind zum einen der unethische Umgang mit den Labortieren, die als Objekt gesehen werden und nicht als Lebewesen mit Würde. Zum anderen steht aber auch der unwissenschaftliche Aspekt von medizinischen Tierversuchen im Fokus der Kritik. Denn eine wissenschaftlich seriöse und zuverlässig Voraussage über die Auswirkungen eines getesteten Medikamentes auf den menschlichen Organismus ist nicht möglich.

 

Laut einer Erhebung der US-Amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA versagen bis zu 95 Prozent der Medikamente, die zuvor an Tieren getestet worden sind, in der klinischen Prüfung, denn aller organischer Ähnlichkeiten zum Trotz sind Tiere eben keine Menschen und reagieren auf Arzneien teilweise völlig unterschiedlich. Von den im Markt zugelassenen Medikamenten werden bis zu 50 Prozent später wieder vom Markt genommen. Darüber hinaus erkranken jährlich mehr als 50.000 Patienten tödlich an den Nebenwirkungen von Medikamenten, die an Tieren als unbedenklich getestet wurden.

 

 

Paradigmenwechsel hin zur am Menschen orientierten Medizin

Ärzte gegen Tierversuche fordern einen Paradigmenwechsel in der medizinischen Forschung. Weg von der Ausschöpfung aller Möglichkeiten auf Kosten von Tieren, hin zu einer am Menschen orientierten Medizin. Dabei sehen sich die Mediziner nicht als Forschungsgegner, im Gegenteil, sie kritisieren die Experimente mit Tieren als altmodische und überholte Methodik, die aufgrund der mangelnden Übertragbarkeit vom Tier auf den Menschen darüber hinaus auch noch gefährlich ist.

 

Innovative Forschungsmethoden, wie etwa die Entwicklung von Multiorganchips dagegen, simulieren bereits sehr viel zuverlässiger das Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren im menschlichen Körper. Seit 2010 arbeiten Biotechnologen an diesen Multiorganchips, die nach konventionellen Schätzungen bis zu 80 Prozent der Tierversuche ersetzen können. Durch die individuelle Zusammenstellung des menschlichen Organismus auf Chips werden Auswirkungen von medizinischen Eingriffen und Medikamenten verlässlicher beurteilt werden können. Damit lassen sich Tierversuche in das Reich der Medizingeschichte verbannen.

 

 

Nachhaltigkeit, ethische und  soziale Verantwortung – diese Werte sind uns wichtig, in unserem Leben und in unserer Arbeit. Wenn Sie in diese Werte investieren und gute Erträge erwirtschaften wollen, sind wir für Sie da.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Bürgerenergieprojekte – Energiewende selbst voranbringen

Freitag, 07. Oktober 2016
Zusammenfassung: Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen ist politisch und gesellschaftlich gewollt. Die Reaktorkatstrophe in Fukushima hat das Thema stark befördert. Aktiv wird die Energiewende aber auch durch Bürgerenergieprojekte und lokale Genossenschaften vorangebracht.

 

Bilder, die hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.

Bilder, die hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.

Die Energiewende in Deutschland hat in der Bevölkerung soviel Zustimmung, wie noch nie zuvor, denn eine der tragenden Säulen des Konzepts ist Ausstieg aus der Atomenergie, spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima ein gesamtgesellschaftlicher Konsens. Als Alternative ist der Ausbau der erneuerbaren Energien vorgesehen. Eine wichtige Entwicklung, denn die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas sind nur begrenzt vorhanden, teuer und schädigen durch CO2-Emissionen das Klima.

 

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unterstützt die Energiewende. Die klimafreundliche Energieversorgung aus erneuerbaren Ressourcen wie Sonne und Wind hat bis zum Jahr 2025 einen Anteil von 45 Prozent als Etappenziel, bis zum Jahr 2035 sollen 60 Prozent der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen stammen. Der aktuelle Anteil erneuerbarer Energien in der Stromversorgung liegt bei einem Drittel.

 

Nach der Öffnung der Energiemärkte und dem Verkauf vieler kommunaler Stromversorger, lag die Energiewirtschaft mehrheitlich in den Händen von wenigen Großkonzernen wie E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW. Diese Marktmacht wurde durch den beschlossenen Atomausstieg und die systematische Förderung erneuerbarer Energien stark beschnitten, denn hier sind die Konzerne bislang wenig aktiv, vornehmlich in kapitalintensiven Bereichen, wie beispielsweise Offshore-Windparks.

 

Die Öffnung des Strommarktes hat auch bewirkt, dass Kunden ihren Stromanbieter frei wählen können. Entsprechend stieg in den letzten Jahren – konkret nach Fukushima – die Nachfrage nach Öko-Strom. Der Rückkauf kommunaler Stromversorger wurde vermehrt diskutiert. Mittelständische und lokale Stromversorger und Öko-Stromanbieter erhielten wieder Aufwind. Diese Entwicklung bestätigt aber auch die Arbeit vieler Bürgerenergieprojekte und Energiegenossenschaften, denn bei ihnen steht das Thema Energiewende schon seit Jahren auf der lokalen Agenda.

 

 

Lokale Energieprojekte – Vordenker im Umdenken

Lokale Energieprojekte - Gemeinsam ein Ziel erreichen.

Lokale Energieprojekte – Gemeinsam ein Ziel erreichen.

Bürgerenergieprojekte haben einen wichtigen Anteil an der Umsetzung der Energiewende in Deutschland und an der steigenden Akzeptanz erneuerbarer Energien vor Ort. Allein im Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. sind derzeit 860 Energiegenossenschaften organisiert. Neben Genossenschaften existieren darüber hinaus Projekte in Form von Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR), gemeinnützige Stiftungen und Vereine, aber auch nichtbörsennotierte Aktiengesellschaften und GmbH & Co. KGs. Mehr als 160.000 Menschen sind demnach hierzulande in Bürgerprojekten zur Produktion, Versorgung und Vermarktung von erneuerbaren Energien aktiv.

 

Bürgerenergiegenossenschaften sind in den vergangenen Jahren auch in den USA und Kanada entstanden. In Europa wird diese Entwicklung neben Deutschland, von den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich getragen. Auf europäischer Ebene gibt es seit 2011 das Netzwerk der Energiegenossenschaften.

 

Bürgerenergieprojekte, Energiegenossenschaften oder, so die allgemeine gesetzliche Bezeichnung, Bürgerenergiegesellschaften haben es sich zum Ziel gesetzt, unabhängig von Konzernen und nach ökologischen und klimaschützenden Kriterien Energie zu produzieren und diese an die Menschen vor Ort zu liefern. Die Projekte sehen sich weltweit den gleichen Grundsätzen verpflichtet: Einer freiwilligen und offenen Mitgliedschaft, einer demokratischen Kontrolle durch die Mitglieder sowie einer wirtschaftlichen Beteiligung der Mitglieder. Außerdem soll die Energiegenossenschaft autonom und unabhängig agieren und mit anderen Genossenschaften zusammenarbeiten können. Die Genossenschaft soll für die Gemeinschaft vorsorgen und sich Aus- und Fortbildung verpflichtet fühlen und aktiv informieren.

 

Grundsätzliche Motivation aller Projekte ist eine echte Energiewende durch lokale Versorgung mit sauberer, sicherer und klimafreundlicher Energie. Dabei soll die nachhaltige Energieversorgung langfristig zu einem akzeptablen Preis bestehen und die Wertschöpfung wird in der Region erhalten bleiben. Um die Projekte breit aufgestellt in der Kommune zu verankern, bieten die Genossenschaften ihren Mitgliedern eine Anlage- und Investitionsmöglichkeiten und ein demokratisches Mitbestimmungsrecht bei den Projekten.

 

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKWBürgerenergieprojekte bauen eigene Anlagen auf, um erneuerbare Energie zu gewinnen oder beteiligen sich finanziell an entsprechenden Anlagen. Das können konkret Windkraft- oder Photovoltaik-Anlagen sein. Letztere haben mit Beginn des neuen Jahrtausends besonders an Fahrt gewonnen. Teilweise sind Bürgerprojekte auch mit Blockheizkraftwerken aktiv, um die Kraft-Wärme-Kupplung optimal zu nutzen. In Norddeutschland werden vielfach Energieprojekte mit dem Schwerpunkt Windkraft betrieben. In ländlichen Regionen gehen zudem genossenschaftliche Bürgerenergiedörfer bereits einen Schritt weiter und realisieren die gesamte Strom- und Wärmeversorgung der Gemeinde selbst.

 

Wurden die ersten selbstorganisierten Projekte zur lokalen Energieversorgung noch teilweise belächelt, sind Bürgerenergiegenossenschaften längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, Zwischen 2008 und 2011 konnte sich die Anzahl von Energiegenossenschaften mit erneuerbaren Energien vervierfachen. Besonders rege in der Gründung von Bürgerenergiegenossenschaften zeigten sich hier die süddeutschen Flächenländer Bayern und Baden-Württemberg, sowie Niedersachsen, dem Heimatland der Bürger-Windparks.

 

Schätzungsweise rund 1,2 Milliarden Euro sind im Rahmen von Bürgerenergieprojekten in den Ausbau erneuerbarer Energien geflossen. Rund 90 Prozent davon wurde von Privatpersonen bereitgestellt. Das zeigt, dass die Energiewende zwar von politischen Rahmenbedingungen begleitet, jedoch dezentral und aktiv von der Bevölkerung vorangebracht wird.

 

 

Neue Herausforderungen – Ausschreibeverfahren

Bisher hat das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien festgelegte Einspeisevergütungen garantiert und Bürgerenergieprojekten damit auch einen kalkulierbaren und finanziellen Rahmen geboten. Die kommende Novelle des Gesetzes sieht ab dem kommenden Jahr jedoch Ausschreibeverfahren vor, an denen sich die Stromanbieter bei der Bundesnetzagentur bewerben müssen. Damit ist der Preis, den die Projekte für ihren eingespeisten Strom erhalten nicht mehr von vornherein sicher, ebenfalls unklar ist, ob sie überhaupt verkaufen können. Ausnahmeregelungen für Bürgerenergieprojekte sind derzeit noch in der Diskussion.

 

 

Klimafreundlich in die Zukunft investieren

Wer sich an Bürgerenergieprojekten beteiligt, profitiert von ökologisch erzeugtem Strom zu vernünftigen Preisen und leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Wer kein interessantes Energieprojekt vor seiner Haustür findet oder die Energiewende darüber hinaus voranbringen will, hat mit Investitionen in Photovoltaik-Anlagen, Windparks und Blockheizkraftwerken vielfältige Möglichkeiten für eine nachhaltige und grüne Geldanlage.

 

Wir beraten Sie ausführlich und kompetent. Gemeinsam finden wir die passende Anlagestrategie, von der Ihre Finanzen, Umwelt und Klima gleichermaßen profitieren.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.