Archiv für Dezember 2016

Mobiltelefone – Smart und fair kaufen, behalten, Geld sparen

Dienstag, 20. Dezember 2016
Zusammenfassung: Mobiltelefone, Smartphones, Handys – sie haben das Alltagsleben massiv verändert und bieten ihren Nutzern viele attraktive Funktionen. In der Herstellung sind diese Geräte allerdings weniger smart. Beim Abbau der notwendigen Metalle und Mineralien werden Mensch und Natur brutal ausgebeutet. Auswege bieten ein bewusster Umgang mit den Geräten: lange Nutzung, alternative Anbieter, Reparatur und Recycling.

 

 

Smartphones sind aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Smartphones sind aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Zum Weihnachtfest werden sie wieder auf vielen Gabentischen liegen: Smartphones erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich vereinigt dieses kleine Gerät unzählige Funktionen, für die noch vor wenigen Jahren viele unterschiedliche Geräte notwendig waren. Telefon, Computer, Kamera, Navigationsgerät, Diktiergerät, MP3-Player, Radio – mit einem Smartphone hat man einfach alles im Griff.

 

Laut Branchenverband Bitkom e.V. planen rund 30 Prozent der Deutschen planen, sich zum Jahresende selbst ein neues Smartphone anzuschaffen. Weitere 5 Prozent planen ein Smartphone als Geschenk.

 

 

Mobiltelefone entwickeln sich zu Wegwerfartikeln

Oftmals sind die vermeintlich alten Modelle noch voll funktionstüchtig, jedoch nicht mehr auf dem letzten Stand der technischen Entwicklung. Die alten Geräte werden teilweise weiterverkauft oder innerhalb der Familie oder des Freundeskreises weitergegeben. Viele Altgeräte landen jedoch auf dem Müll beziehungsweise bei der Wertstoffwiederverwertung. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Smartphones liegt mittlerweile unter zwei Jahren.

 

Die kurze Nutzungsdauer eines Smartphones hat einen hohen Ressourcenverbrauch zur Folge. Darüber hinaus ist die Handy-Produktion auch ein Treiber von blutigen Auseinandersetzungen im Kampf um die begehrten Rohstoffe zur Handy-Produktion. Ebenso zeichnen Mobiltelefone auch für einen massiven Raubbau an der Umwelt verantwortlich.

 

 

Wertvolle Rohstoffe in Mobiltelefonen

Während bei vielen technischen Produkten Entwicklung, Know-how und Marketing die entscheidenden Kostenfaktoren darstellen und die Materialien kaum eine preisliche Rolle spielen, sind in Mobiltelefonen wertvolle Rohstoffe enthalten: unter anderem Gold, Platin, Kupfer, Coltan und die Metalle von sogenannten Seltenen Erden.

 

China baut seine Marktmacht in Sachen Mobilfontechnologie massiv aus und hat durch große Vorkommen der begehrten Seltenen Erden die notwendigen Rohstoffe im Land. Mehr als die Hälfte der Seltenen Erden werden in China, nahe der Wüste Gobi, abgebaut. Dieser Abbau stellt die Umwelt auf eine harte Prüfung. Die Metalle werden mit Säuren aus aufgebohrten Gesteinen chemisch ausgewaschen. Zurück bleiben hochgiftige und radioaktive Abfälle, die in künstlichen Seen gelagert werden. Da die Umweltauflagen in China in diesem Bereich nicht sonderlich streng sind, besteht in den Abbauregionen eine große Gefahr, dass Grundwasser und den angrenzenden Gelben Fluss verseucht werden.

 

 

Raubbau durch Recycling

Innere Werte: Handys und Smartphones seltene Rohstoffe.

Innere Werte: Handys und Smartphones enthalten seltene Rohstoffe.

Bereits vor der großen Smartphone-Welle hat allerdings die chinesische Stadt Guiyu in der Provinz Guangdong den traurigen Titel „Computerschrott-Hölle“ erworben. Schon seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts arbeiten die Menschen in dort, unterstützt von unzähligen Wanderarbeitern, auf riesigen Deponien für Elektronikgeräte. Der Elektroschrott wird dabei in erster Linie aus den USA, Europa, Japan und Taiwan angeliefert.

 

In Guiyu werden dann Drucker, Monitore, Computer und zunehmend auch mobile Geräte auseinandergenommen, um an die wertvollen Metalle zu kommen. Was auf den ersten Blick nach einem sinnvollen Recycling klingt, sieht in der Realität anders aus. Die Arbeiter schmelzen über offenen Kohlefeuern Computerplatinen, Kabel und Transistoren in einem Quecksilberbad, um an die begehrten Metalle zu kommen. Die Arbeiter verfügen dabei kaum über angemessen Schutzkleidung und atmen die giftigen Quecksilberdämpfe ein und tragen Verätzungen davon. Gleichzeitig geraten Chemikalien direkt in den Boden und machen das Trinkwasser in der Region ungenießbar.

 

Rund 1,5 Millionen Tonnen alter Elektronikgeräte werden pro Jahr in Guiyu verarbeitet. Die Schattenseiten der Wiederverwertung werden hier deutlich: Die Gesundheit der Arbeiter und die Umwelt werden massiv geschädigt.

 

 

Krieg um Rohstoffe im Kongo

Obwohl offiziell seit 2002 in der Demokratischen Republik Kongo Frieden herrscht, stehen blutige Konflikte im Land noch immer an der Tagesordnung. Und obwohl das Land über wertvolle Rohstoffvorkommen verfügt, zählt der Kongo zu den ärmsten Staaten weltweit. Denn seit vielen Jahren liefern sich unterschiedliche Gruppen erbitterte Kämpfe um die Minen, in denen Erze, in erster Linie Coltan, abgebaut werden, wertvolle Rohstoffe für die Handyproduktion. Schätzungen zufolge sind bei diesem Krieg bereits fünf Millionen Menschen gestorben. Der dänische Dokumentarfilmer Frank Piasecki Poulsen hat bereits 2010 in seinem Film „Blood in the Mobile“ die unmenschlichen Arbeitsbedingungen im Kongo gezeigt und Mobilfunkanbieter aufgefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen.

 

 

4 Wege aus dem Smartphone-Dilemma

Kaum ein Smartphone-Käufer möchte Krieg, Ausbeutung und Raubbau an der Umwelt willentlich und wissentlich unterstützten. Aber deshalb auf die Errungenschaften der Technik verzichten? Mit den folgenden vier Vorschlägen, kann die Smartphone-Nutzung nachhaltiger gestaltet werden.

 

 

1. Mobiltelefone lange nutzen

Im Allgemeinen laufen Handy-Verträge über zwei Jahre. Alle zwei Jahre möchte also der Netzanbieter den Vertrag verlängern und bietet gleichzeitig ein neues Gerät günstig an. Da der Preis des neuen Vertrags-Handys weit unter dem Listenpreis liegt, greifen viele zu, obwohl das bisherige Gerät noch gut funktioniert. In Sachen Nachhaltigkeit ein fataler Fehler und auch finanziell gesehen eine Milchmädchenrechnung, denn auch ein günstiges Gerät, das nicht gebraucht wird, ist sinnlos ausgegebenes Geld.

 

 

2. Mobiltelefone aus dem Gebrauchtmarkt

Alles, was nicht neu produziert werden muss, schont Ressourcen und damit die gesamte Umwelt. Im Fall eines Smartphone-Kaufs ist es sicher sinnvoll, ein gebrauchtes Gerät zu wählen. Denn so werden menschenrechtsverletzende und umweltzerstörende Unternehmen nicht unterstützt und neuer Elektroschrott vermieden. Angenehmer Nebeneffekt für den Käufer: eine ordentliche Geldersparnis.

 

 

3. Wenn es ein neues Smartphone sein muss

Eine Alternative zu den gängigen Smartphone-Modellen bietet seit 2013 die niederländische Fairphone B.V. Das Unternehmen befolgt bei der Entwicklung und Produktion soziale und ökologische Nachhaltigkeitskriterien und hat es sich zum Ziel gesetzt, ein ressourcenschonendes Smartphone zu entwickeln und zu vermarkten. Seit einem Jahr ist das überarbeitete Fairphone 2 auf dem Markt. Dieses ist modular aufgebaut. Mit Hilfe eines Feinmechanik-Schraubendrehers können einzelne Komponenten leicht ausgetauscht werden Das erhöht die Lebensdauer des Gerätes und spart unnötigen Abfall. Fairphone B.V. lässt die Fairphones zwar auch in Asien produzieren, verfügt jedoch über hohe Standards in Sachen Arbeitssicherheit, faire Bezahlung und ökologische Nachhaltigkeit. So legt das Unternehmen nicht nur seine Produktion offen, sondern gibt auch Auskunft über die Herkunft und Zulieferer der verwendeten Rohstoffe.

 

Ebenfalls in diesem Feld aktiv ist seit 2014 das hessische Familienunternehmen SHIFT GmbH, das mit seinen Shiftphones und Notebooks ebenfalls faire und ökologisch nachhaltige und Coltan-freie Geräte auf den Markt gebracht hat.

 

 

4. Reparatur und – wenn wirklich gar nichts mehr geht – Recycling

Smartphones gehen auch einmal kaputt. Besonders anfällig ist das Display. Hier lohnt sich eigentlich immer eine Reparatur. Auch bei größeren Reparaturen ist es durchaus sinnvoll, das Gerät nicht gleich durch ein neues Modell zu ersetzen. Wenn allerdings wirklich nichts mehr zu machen ist, zählt das Mobiltelefon zu den Elektroaltgeräten und muss entsprechend entsorgt werden.

 

Obwohl Mobiltelefone wertvolle Materialien enthalten und im chinesischen Guiyu im großen Stil Metalle ausgeschmolzen werden, ist die Recyclingquote generell noch gering. Insgesamt werden weniger als 20 Prozent der wegegeworfenen Elektronikgeräte weltweit recycelt. Die deutsche Umwelthilfe sowie viele Umwelt- und Naturschutzverbände nehmen alte Handys und Smartphones gerne entgegen und führen diese der professionellen Wiederverwertung zu. Tipps zum Umgang mit Altgeräten gibt auch die Organisation Germanwatch.

 

 

Faire Mobiltelefone – ethische Geldanlagen

Die Geschichte des Handys ist komplex, aber faire Alternativen sind im Kommen. Ebenso verhält es sich auch in Sachen Geldanlagen. Mussten früher nur die Erträge stimmen, interessieren sich zunehmend Anleger auch dafür, welche Unternehmen, Staaten und Technologien mit dem investierten Geld unterstützt werden. Grünes Geld  ist Experte für ethisch-ökologische Geldanlagen. Hier können Sie sicher sein, dass Ihr Geld nicht bei Unternehmen landet, die für Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstörung verantwortlich sind.

 

Zum Grünes Geld Test

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

3 gute und nachhaltige Vorsätze für das neue Jahr

Freitag, 16. Dezember 2016
Zusammenfassung: Gute Vorsätze für 2017. Viele Menschen fassen ihre persönlichen Ziele zusammen und starten mit einer mehr oder minder langen Liste in das neue Jahr. Erfolgversprechend ist es, realistisch zu bleiben und möglichst sofort mit der Umsetzung zu beginnen. Wer keine guten Vorsätze fasst, kann sich dennoch von den 3 nachhaltigen Vorschlägen inspirieren lassen.

 

Locker durchstarten und nicht entmutigen lassen, wenn es mal nicht so läuft!

Locker durchstarten und nicht entmutigen lassen, wenn es mal nicht so läuft!

Silvester rückt näher. Und kaum ist die lange Liste der Erledigungen für das Weihnachtsfest abgehakt, werden schon wieder Listen erstellt. Diesmal mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Schließlich ist der Kalenderwechsel auch immer eine Einladung, sich neu zu besinnen und alte Gewohnheiten abzulegen.

 

Stress zu vermeiden und abzubauen sowie mehr Zeit mit der Familie zu verbringen steht mit gut 60 Prozent bereits seit mehreren Jahren auf Platz eins der guten Vorsätze. Rund 50 Prozent der Bevölkerung wollen auch für sich selbst mehr Zeit einräumen. Gute Vorsätze, die allerdings gar nicht so leicht zu realisieren sind.

 

Ebenfalls hoch im Kurs stehen die guten Vorsätze zum Thema Gesundheit. Fast 60 Prozent der Befragten haben sich vorgenommen, künftig mehr Sport zu treiben. Auf eine gesündere Ernährung wollte rund die Hälfte achten. Fast ein Drittel der Befragten wollte außerdem im kommenden Jahr sparsamer sein.

 

 

Gute Vorsätze – Erfolge motivieren

Blick nach vorne - jetzt auf das neue Jahr vorbereiten!

Blick nach vorne – jetzt auf das neue Jahr vorbereiten!

Ein ambitioniertes Programm, das sicher nicht komplett mit dem Neujahrsgeläut um Mitternacht direkt umgesetzt wird. Umfragen zu Folge hält nur jeder zweite seine guten Vorsätze dauerhaft durch. Gute Chancen für eine langfristige Umsetzung haben alle, die sich konkrete und vor allem realistische Ziele gesetzt haben.

 

Wer also einen guten Vorsatz fasst und erfolgreich umsetzt, kann motiviert und zufrieden durch das neue Jahr gehen. Nur sollte der Nummer-eins-Vorsatz nicht vergessen werden: Stress vermeiden. Wer mit einem Vorsatz scheitert, sollte nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern lieber die Ziele überprüfen und neu formulieren.

 

Wer noch konkrete Vorsätze für das neue Jahr sucht, findet in unserer kleinen Liste der nachhaltigen Vorsätze sicher einige Anregungen mit hoher Erfolgsquote.

 

 

1. Vorsatz: Umstieg auf Ökostrom

„Wozu Atomkraft? – Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose!“ – Der alte Sponti-Spruch aus den achtziger Jahren bringt es auf den Punkt. Woher unser Strom kommt, spielt für viele Menschen im Alltag keine Rolle. Gleichzeitig wird die Energiewende von großen Teilen der Bevölkerung unterstützt und die Abkehr von den klimaschädlichen fossilen Energieträgern und der unsicheren Atomenergie begrüßt.

 

2017 die private Energiewende einläuten

Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, eine eventuell vorhandene Schere im Kopf zu schließen und zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln, der unabhängig von den großen Atomkonzernen ist. Ökostrom kommt aus erneuerbaren und klimafreundlichen Quellen, wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse. Je nach Kündigungsfrist des bisherigen Stromanbieters, sollte der Wechsel zu sauberem Strom dann spätestens im Frühling vollzogen sein.

 

Der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter ist nicht enorm aufwändig – und wenn Kündigung des alten und Abschließen des Neuvertrags erledigt sind, läuft alles in geregelten Bahnen. Ein guter Vorsatz also, der leicht umzusetzen ist, denn einmal aktiv geworden, wirkt die sinnvolle Entscheidung in den kommenden Jahren nahezu von alleine weiter.

 

 

2. Vorsatz: Fair geht vor

Keine krummen Geschäfte: Fairtrade Bananen.

Keine krummen Geschäfte: Fairtrade Bananen.

Unsere Gesellschaft ist informiert wie noch nie zuvor, dennoch ist es schwierig aus der Wissensmenge die Konsequenz zu ziehen und unser Handeln entsprechend zu verändern. Vielen ist bekannt, dass beispielsweise unsere Lebensmittel unter umweltzerstörerischen Umständen produziert werden. Auch klassische Genussmittel, wie etwa Kaffee, Tee und Kakao sind für uns günstig zu kaufen, weil Menschen in den Anbauländern dafür ausgebeutet werden und ihren Lebensunterhalt kaum durch ihre schwere Arbeit bestreiten können.

 

Es ist nicht einfach mit gutem Gewissen einzukaufen, aber es ist auch nicht unmöglich. Leicht umzusetzen ist der folgende Vorsatz: Man wählt ein Produkt aus, das regelmäßig konsumiert wird und kauft ab sofort die entsprechende Fairtrade-Variante. Bei der Vielzahl der mittlerweile ausgezeichneten Artikel, findet jeder eine angenehme Möglichkeit, die Welt etwas gerechter zu machen. Orientierungshilfe beim Einkauf bietet das Fairtrade-Siegel, außerdem stammen sämtliche Artikel der Firma Gepa aus fairem Handel.

 

 

3. Vorsatz: Umstieg auf ethische Geldanlagen

Ökologisch einkaufen, auf fair-gehandelte Ware achten, das Auto einmal stehen lassen und ein umweltfreundliches Verkehrsmittel wählen. Es gibt unzählige Möglichkeiten im Alltag ethische und soziale Werte zu leben. Einige fallen leichter, andere schwerer. Kritiker monieren dabei, dass diese kleinen Schritte nicht die Welt aus den Angeln hebt und nur dem eigenen guten Gewissen dient. Darüber kann man geteilter Meinung sein, denn Konsumenten stellen durchaus eine große Marktmacht.

 

 

 

Sicher ist allerdings, dass Geld ein mächtiger Faktor ist und die Welt durchaus bewegt. Wer also seine Macht als Anleger für eine gute Sache nutzen will, sollte kritisch prüfen, bei welcher Bank er sein Geld gut aufgehoben weiß und welcher Finanzdienstleister die gleichen hohen ethischen, sozialen und ökologischen Werte teilt.

 

Der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank ist ähnlich einfach wie der Wechsel des Stromanbieters. Nachdem die neue Bank ausgewählt und ein Konto eingerichtet worden ist, läuft alles seinen gewohnten Weg. Die neue Bankverbindung muss den relevanten Stellen einmal mitgeteilt werden, Daueraufträge ziehen automatisch mit um. Neu ist dann allerdings das Wissen, dass mit dem Bankguthaben keine Atomkraftwerke, fossilen Energien, Rüstungskonzerne und viele andere unethischen Unternehmen unterstützt werden. Vielmehr wird das Geld für ethische, soziale und klimafreundliche Projekte eingesetzt. Wer allerdings auf ein flächendeckendes Filialnetz und persönliche Beratung großen Wert legt, wird sich in diesem Bereich umstellen müssen.

 

Neben den täglichen Bankgeschäften, wie beispielsweise Überweisungen und Geldein- und auszahlungen, sind auch sämtliche anderen Geldgeschäfte nachhaltig und fair möglich. So bietet Grünes Geld zahlreiche, geprüfte ethisch-ökologische Geldanlagen an. Als unabhängiger Experte in Sachen nachhaltiger Geldanlagen berät das Unternehmen kompetent und sorgt dafür, dass die angelegten Gelder dort landen, wo sie sozial- und umweltverträglich eingesetzt werden. Gleichzeitig achten die erfahrenen Berater darauf, dass attraktive Erträge für die Anleger erwirtschaftet werden.

 

 

Unser guter Vorsatz für das kommende Jahr bleibt wie bisher: Grünes Geld will auch weiterhin gemeinsam mit seinen Kunden Gelder so anlegen, dass diese nicht nur den Anlegen nutzen, sondern auch sinnvollen ethische, soziale und ökologische Projekte auf der ganzen Erde voranbringen.

 

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Mit nur 3 Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Dienstag, 13. Dezember 2016
Zusammenfassung: Die Berufsunfähigkeitsversicherung schließt die Versorgungslücke, die bei Wegfall des Einkommens durch eine dauerhafte Invalidität entsteht. Leider ist die Gesundheitsprüfung zur Aufnahme in einen entsprechenden Tarif so streng, dass viele Menschen abgelehnt werden. Die Volkswohl Bund Lebensversicherung fragt in einer Sonderaktion aktuell nur drei Risikofelder ab. So kommen Interessenten noch unkompliziert und schnell in BU-Verträge. Die Aktion wurde bis 31.03.2017 verlängert.

 

 

Ein schönes Gefühl: Am Jahresende alles wichtige erledigt!

Einen Schutz gegen Berufsunfähigkeit zu erhalten – das scheitert häufig an den Gesundheitsfragen des Antrags. Mit der Sonderaktion bis 31.3. haben viele eine neue Chance.

Das Jahr 2017 hat begonnen. Viele Menschen lassen jetzt die vergangenen Monate Revue passieren. Sind die persönlichen Wünsche in Erfüllung gegangen? Ist das, was wir gewünscht oder gar befürchtet haben, wahr geworden? Was wird das kommende Jahr bringen und welche Vorsätze und Pläne haben wir?

 

Die Antworten dazu werden sicher sehr unterschiedlich ausfallen. Aber für viele Menschen ist es gerade zum Jahresanfang wichtig, in die dringlichen Dinge des Lebens Ordnung zu bringen um sich dann neuen Aufgaben widmen zu können.

 

Schön, wer bereits alle wichtigen Punkte auf der To-do-Liste abgehakt hat, wer noch nicht so weit ist, kann nun weitere Häkchen setzen – um beispielsweise seine Versicherungen und Verträge zur Altersvorsorge zu überprüfen.

 

Zum Jahresende 2016, hat beispielsweise die Volkswohl Bund Lebensversicherung a. G. ein attraktives Angebot für eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung angeboten. Die Aktion verlief so erfolgreich, dass sie bis 31. März 2017 verlängert wurde.

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – so viel Zeit muss sein

Wer gesetzlich versichert ist, muss sich um die grundlegenden Versicherungen zu Krankheit und Pflege nicht extra sorgen – ein Mindestmaß ist bereits abgedeckt. Über die gesetzliche Sozialversicherung werden die Beiträge vom Arbeitgeber direkt vom Gehalt abgeführt. Aber bereits mit allen anderen Leistungen, die über diese Grundversorgung hinaus gehen, sieht es anders aus. So ist etwa eine Unfall- und Haftpflichtversicherung generell sinnvoll. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung ist eine private Altersvorsorge dringend angeraten, ebenso wichtig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die dann finanzielle Absicherung bietet, wenn aufgrund einer dauerhaften Erkrankung kein Einkommen mehr erzielt werden kann.

 

Gerade aber die Berufsunfähigkeitsversicherung wird vielfach vernachlässigt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Gerade Auszubildende, Studierende und Berufsanfänger scheuen die relativ hohen Beiträge. Eine Milchmädchenrechnung, denn gerade in jungen Jahren sind die Tarife der Berufsunfähigkeitsversicherung günstiger. Andere fürchten die aufwändige Gesundheitsprüfung, die ähnlich wie bei einer privaten Krankenversicherung das individuelle Risiko des Versicherungsnehmers ermittelt. Ganz generell macht die Suche nach einem geeigneten Versicherungsanbieter erst einmal Arbeit und nimmt Zeit in Anspruch, die in unserem dicht getakteten Leben scheinbar nicht zu finden ist.

 

 

Nicht in der staatlichen Grundsicherung landen

Fakt ist aber auch, wer ohne Berufsunfähigkeitsversicherung dauerhaft geistig oder körperlich erkrankt und seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann, rutscht schnell in die staatliche Grundsicherung und ist dann auch nicht in der Lage, für das Alter vorzusorgen. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt seit 2001 bei einer Berufsunfähigkeit nur eine geringe Erwerbsminderungsrente.

 

Diese Gefahr, komplett in Hartz IV abzurutschen, droht vor allem jüngeren Menschen, die noch keine ausreichenden Rentenansprüche erworben und kein nennenswertes Vermögen aufgebaut haben. Auch für Selbstständige und Existenzgründer zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung quasi zu den Pflichtversicherungen. Neben diesen speziellen Zielgruppen der BU-Versicherung gilt jedoch: Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist für jeden sinnvoll, der bei Wegfall seines Einkommens eine finanzielle Lücke zwischen seinen Ausgaben und seinen Einnahmen aufweist – und das ist – Hand aufs Herz – nahezu jeder!

 

 

Der schnelle Weg zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung - Jetzt noch schnell die letzte Hürde nehmen.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Jetzt noch schnell die letzte Hürde nehmen.

Apropos Herz – Herzerkrankungen stellen nur noch acht Prozent der Ursachen für eine Berufsunfähigkeit. Die Hauptverursacher für einen dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben sind mit knapp einem Drittel der Fälle mittlerweile psychische Erkrankungen – und diese nehmen zu, und zwar über alle Altersgruppen hinweg.

 

Gute Gründe sich also jetzt, bei guter Gesundheit, mit dem Thema Berufsunfähigkeit auseinanderzusetzen und die Angebote mit einer vereinfachten Gesundheitsabfrage für sich zu nutzen.

 

Der Volkswohl Bund Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit (a.G.) bietet eine ursprünglich bis zum 31. Dezember 2016 begrenzte besondere Berufsunfähigkeitsversicherung-Aktion an. Versichert werden kann eine garantierte monatliche BU-Rente von bis zu 750 Euro. Ausgezahlt wird diese Rente von Beginn der nachgewiesenen Berufsunfähigkeit bis zum Renteneintrittsalter.

 

Diese Aktion wurde aufgrund des hohen Zuspruchs verlängert bis 31. März 2017.

 

Ergänzend zur BU-Versicherung bietet der Volkswohl Bund einen Pflegeschutzbrief an. Dieser Schutzbrief versichert im Pflegefall eine monatliche Rente von bis zu 2.500 Euro, die lebenslang ausgezahlt wird. Der Pflegeschutzbrief kann auch erst später – ohne erneute Gesundheitsprüfung – zur BU-Versicherung abgeschlossen werden.

 

Die Volkswohl Bund Lebensversicherungen a.G. vertreiben ihre Verträge ausschließlich über Versicherungsmakler und Finanzdienstleister, wie beispielsweise Grünes Geld. So erhalten Interessenten von Anfang an eine unabhängige und faire Beratung.

 

 

Mit 3 Gesundheitsfragen in den BU-Vertrag

Wer bereits einmal einen Antrag zur privaten Krankenversicherung abgeschlossen hat oder sich den regulären Fragekatalog einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu Gemüte geführt hat, kann sich bei der vereinfachten Gesundheitsprüfung des Volkswohl Bundes freuen. Neben den Angaben zur Körpergröße und Gewicht werden nur drei Hauptrisikofelder abgefragt.

 

1. Aktuelle Erkrankungen

Hier müssen Versicherungsnehmer angeben, ob die folgende Erkrankungen ärztlich festgestellt wurden: Relevant sind hier eine HIV-Infektion, Krebserkrankungen, Multiple Sklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lebererkrankungen und Stoffwechselerkrankungen. Angegeben werden müssen auch psychische Störungen und Bandscheibenvorfall.

 

2. Aktuelle Behandlungen

Hier geben die Versicherungsnehmer darüber Auskunft, ob und gegebenenfalls in welchen medizinischen oder psychologischen Behandlungen sie sich aktuell befinden, ob regelmäßig Medikamente oder Drogen eingenommen werden und ob in den letzten zwei Jahren eine Krankschreibung über mehr als zwei Wochen bestand. Bei eventuell vorhandene Schädigungen oder Behinderungen muss der jeweilige Grad angegeben werden.

 

3. Abgelehnte Anträge

Wer eine BU-Versicherung abschließen will, muss angeben, ob bereits einmal ein Antrag abgelehnt, zurückgestellt oder nur mit Einschränkungen oder Aufschlägen bewilligt wurde. Diese Auskunftspflicht bezieht sich auch auf Lebens-, Pflege-, Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Kreditaufnahme effektiv vorbereiten und von günstigen Konditionen profitieren

Dienstag, 13. Dezember 2016

Die Aufnahme eines Kredits ist eine einfache und schnelle Methode, um die eigene Liquidität kurzfristig zu erhöhen. Damit ein Darlehen am Ende nicht zur Last wird, sollten wichtige Punkte im Vorfeld beachtet werden.

Kreditrahmen an die eigenen Bedürfnisse anpassen

Wer einen Kredit aufnehmen möchte, sollte zuerst eine detaillierte Haushaltsrechnung aufstellen, um die eigene Zahlungsfähigkeit genau bestimmen zu können. Der wichtigste Faktor ist dabei die Höhe des eigenen Einkommens, wobei hier auch die langfristige Stabilität eine Rolle spielt. Weiterhin sollten sich Kreditnehmer bereits im Vorfeld genau überlegen, welcher Kreditrahmen mindestens notwendig ist und welche Sicherheiten hinterlegt werden können. Wie dem Portal www.kreditzentrale.com zu entnehmen ist, sind verfügbare Sicherheiten das entscheidende Verhandlungsargument, wenn es um die Festlegung der Konditionen geht. So gilt allgemein, dass keine Bank gerne Darlehen an Kunden ohne Sicherheiten vergibt und schon bei kleinsten Zweifeln die Anfrage abgelehnt wird.

Sparen durch Vergleiche

Wer bei der Aufnahme eines Kredits möglichst günstig weg kommen möchte, sollte unter allen Umständen einen ausgiebigen Vergleich durchführen. Heutzutage sind Kreditangebote neben den Zinsen durch eine Vielzahl an Konditionen gekennzeichnet, die sich von Bank zu Bank erheblich unterscheiden können. Wer alle Kredit Voraussetzungen erfüllt, kann einen solchen Vergleich bequem im Internet durchführen und innerhalb weniger Minuten herausfinden, welches Angebot die günstigsten Rahmenbedingungen bereithält. Über eine Suchmaske können hier individuelle Anforderungen, wie beispielsweise Kredithöhe, Laufzeit oder gewünschter Tilgungsbetrag, in den Vergleich mit einfließen, sodass ausschließlich passende Angebote als Ergebnis präsentiert werden. Des Weiteren liefert die Auflistung einen exakten Überblick und enthält alle wichtigen Kostenpunkte, wie zum Beispiel den effektiven Jahreszins.

Was bringt das Jahr 2017? – 5 wichtige Neuigkeiten

Freitag, 09. Dezember 2016
Zusammenfassung: Gesetzliche Änderungen in Sachen Rente und Steuererklärung, sinkender Garantiezins bei Versicherungen - das Jahr 2017 hält einige Neuerungen bereit, über die jeder Bescheid wissen sollte. Und es gibt ein Extra-Geschenk für alle: Ein einmaliger gesetzlicher Feiertag,

 

 

Immer gut zu wissen, was die Stunde geschlagen hat!

Immer gut zu wissen, was die Stunde geschlagen hat!

Nur noch drei Wochen bis zum Jahresende. Was wird das neue Jahr bringen? Für das eigene Leben, die Familie, den Beruf? Einige haben bereits konkrete Pläne, andere lassen sich überraschen, denn es lässt sich nicht alles beeinflussen.

 

 

Jeder kann jedoch informiert und vorbereitet sein, wenn es um gesetzliche Änderungen geht, denn da hält das Jahr 2017 einige Neuerungen bereit. Auch in Sachen Klima- und Umweltschutz soll sich im kommenden Jahr einiges bewegen. Zwei kleine Beispiele weisen den Weg in eine nachhaltige Entwicklung.

 

 

1. Ein gesetzlicher Feiertag für alle

Generell führt sich das Jahr 2017 gut ein, denn es schenkt allen Arbeitnehmern  bundesweit einen Feiertag: Einmalig wird 2017 der Reformationstag am 31. Oktober gesetzlicher Feiertag sein. Anlass ist der 500. Jahrestag des Thesenanschlags des Kirchenreformers Martin Luther. Seit der Wiedervereinigung ist der Reformationstag als arbeitsfreier Tag nur in den neuen Bundesländern verankert.

 

 

 

2. Leichter Rentenanstieg im März

Die genauen Zahlen liegen noch nicht vor, jedoch können Rentner ab März 2017 aller Voraussicht nach mit einem Rentenanstieg von etwa 2 Prozent rechnen. Grund für die Erhöhung ist positive Lage auf dem Arbeitsmarkt, denn steigende Beitragszahlungen bewirken steigende Renten. Wichtig bleibt es jedoch weiterhin für alle Erwerbstätigen, die zusätzliche Altersvorsorge nicht zu vernachlässigen.

 

 

3. Flexibler Übergang vom Erwerbsleben in die Rente

Die Tendenz war seit Jahren klar zu erkennen: Das Rentenalter rückt immer weiter nach hinten. Bislang mussten Arbeitnehmer, die bei einem Renteneintritt mit 63 Jahren und einem Zusatzverdienst über der 450-Euro-Grenze mit empfindlichen Einbußen bei der Rentenzahlung rechnen.

 

Die neue Flexi-Rente soll jetzt dabei helfen, den Übergang vom Erwerbsleben zur Rente nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Damit begegnet die neue Regelung den vielfältigen Möglichkeiten, die jetzt bereits in Anspruch genommen werden, etwa eine vorgezogene Rente zu beziehen und gleichzeitig noch einer Beschäftigung nachzugehen. Ab 2017 gilt für ein zusätzliches Einkommen neben der Rente eine Obergrenze von jährlich 6.300 Euro.

 

Wer darüber hinaus Einkünfte erzielt, bekommt 40 Prozent von der darüber liegenden Summe von der Rente abgezogen. Diese Änderung ist für viele interessant, da durch die Rentenreformen der vergangen Jahre auch bislang Besserverdienende zunehmend auf weitere Einkünfte angewiesen sein werden. Von der Neuregelung profitieren dann auch Arbeitgeber: Sie müssen für Mitarbeiter im Rentenalter keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abführen.

 

 

4. Lass‘ es langsam angehen: Neue Abgabetermine für die Steuer

Ab 2017 gelten neue Fristen für die Steuererklärung. Diese muss dann bis zum 31. Juli des folgenden Jahres beim Finanzamt abgegeben werden. Gleichzeitig müssen Belege nicht mehr eingereicht werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass nicht mehr gesammelt werden muss, denn das Finanzamt kann diese nach Bedarf nachfordern.

 

Wer bei der Steuererklärung die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch nimmt, hat mit der Steuererklärung künftig Zeit bis zum Monatsletzten des Februars den übernächsten Jahres. Noch eine kleine Neuigkeit aus dem Bereich Steuern für 2017: Der steuerliche Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag steigen leicht an.

 

 

5. Garantiezins fällt – Versicherungsbeiträge steigen

Eine Änderung, die auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist, viele aber dennoch empfindlich treffen kann: Der Garantiezins wird am dem 1. Januar 2017 gesenkt und fällt damit unter die 1-Prozent-Marke. Mit diesem Zinssatz werden die Sparanteile von Versicherungsverträgen verbindlich verzinst. Da aktuell die Zinsen generell in den Keller gerutscht sind, ist es für Versicherungsunternehmen schwierig, die alten garantierten Zinsen zu erwirtschaften.

 

Entsprechend werden ab 2017 bei Neu-Verträgen sehr viel geringe Garantiezinsen wirken. Von dieser Veränderung sind sämtliche neuen Verträge für Lebensversicherungen und Risiko-Lebensversicherungen sowie Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen betroffen. Ebenfalls wirkt sich der gefallene Garantiezins auf Rentenversicherungen sowie Riester- und Rürup-Renten aus. Insgesamt ist bei gleichen Leistungen mit bis zu 15 Prozent höheren Beiträge gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Wer in diesem Jahr noch einen Vertrag abschließt ist, ist also klar im Vorteil und profitiert noch vom garantierten Zinssatz in Höhe von 1,25 Prozent.

 

 

Nachhaltigkeit 2017 – 2 Lichtblicke

  1. Kein Müll in den Straßen von San Francisco
Gut vorbereitet und mit positivem Blick ins neue Jahr!

Gut vorbereitet und mit positivem Blick ins neue Jahr!

Das Jahr 2017 startet in Kalifornien zwar erst neun Stunden später als bei uns, in Sachen Abfallvermeidung ist San Francisco jedoch ab 2017 mehr als eine Nasenlänge voraus.

 

Die Stadt hat beschlossen, ab dem kommenden Jahr völlig auf Coffee-To-Go-Einweg-Becher, Take-away-Verpackungen und Verpackungschips aus Styropor zu verzichten. Damit sollen die enormen Müllmengen reduziert und die Umwelt geschützt werden. Styropor ist zwar prinzipiell recyclingfähig, in der Praxis zerfällt der leichte Kunststoff jedoch schnell in kleine Teile, die vielfach verweht auch in Seen und im Meer landen. Dort sind sie für Tiere lebensgefährlich.

 

Bereits vor zehn Jahren hatte die Stadt die Nutzung von Polystyrol-Verpackungen verboten. Mit der neuen Verordnung kommt San Francisco seinem ambitionierten Ziel näher, bis 2020 sein kommunales Zero-Waste-Konzept erfolgreich umzusetzen.

 

 

  1. Freies Parken für Car-Sharing

Ab September 2017 sind kostenfreie Stellplätze für Car-Sharing-Fahrzeuge in deutschen Städten geplant. Mit dieser Maßnahme will das Bundesverkehrsministerium das Auto-Teilen attraktiver machen. Gerade Großstädte mit einem hohen Verkehrsaufkommen und wenig Park- und Stellplätzen können von dieser Regelung profitieren und ihre Bürger durch ortsnahe Car-Sharing-Angebote motivieren, Autos gemeinschaftlich zu nutzen.

 

 

Ausblick 2018

Ein Jahr vergeht wie im Fluge – deshalb noch ein kleiner Ausblick auf das übernächste Jahr, denn hier stehen Neuerungen für Fondsanleger ins Haus.

 

Fonds haben sich zu einer beliebten Geldanlage entwickelt, in Deutschland verwaltet die Branche ein Gesamtvermögen in Höhe von 2,8 Billionen Euro. Die Reform der Investmentbesteuerung sieht vor, dass die Fonds ab 2018 mit 15 Prozent besteuert werden. Aktuell werden die Anleger besteuert, nicht aber der Fonds selbst. Laut BVI sollen Kleinanleger jedoch nicht stärker als bisher belastet werden. Sie sollen daher weniger Abgeltungssteuer zahlen. Ab 2018 entfällt außerdem der Bestandsschutz für Fonds, die vor 2009 erworben wurden, diese konnten bis dato steuerfrei verkauft werden. Dies ist eine gute Möglichkeit für Anleger ihr Anlageportfolio neu zu prüfen. Denn viele halten seit Jahren an sich nur mittelmäßig entwickelnden Fonds fest nach dem Motto, lieber weniger Rendite – dafür aber steuerfrei. Auch hat die Bestandsregelung bisher einige davon abgehalten ihr Depot ethisch-ökologisch auszurichten, da man sich von den steuerfreien Fonds nicht trennen wollte. Ab 2018 müssen jedoch auch die Gewinne aus vor 2009 gekauften Fondsanteilen versteuert werden. Generell gilt hier jedoch ein lebenslanger  Freibetrag von 100.000 Euro, der kontinuierlich bei Verkäufen aufgebraucht wird. Spätestens gegen Herbst 2017 sollte die Depotstruktur geprüft werden um optimal für die Änderung aufgestellt zu sein. 

 

Grünes Geld, ihr Experte für nachhaltige Geldanlagen begleitet auch künftig die rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen und berät Sie kompetent und umfassend.

 

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Leonidas XVIII kauft 16 Megawatt-Windpark in Frankreich

Dienstag, 06. Dezember 2016
Zusammenfassung: Windkraftanlagen sind im Kommen. Die Anfang des Jahres platzierte Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII hat jetzt in Frankreich einen Windpark gekauft. Die 16 Megawatt-Anlage steht im Burgund und verfügt über Turbinen von Vestas, einem der wichtigsten Hersteller von Windkraftanlagen.

 

 

Französische Windparks sind nicht nur in Küstennähe zu finden.

Französische Windparks sind nicht nur in Küstennähe zu finden.

Windkraftanlagen sind ein wichtiger Baustein der weltweiten Stromversorgung. Und mit zunehmender Akzeptanz der Erneuerbaren Energien und der Umsetzung der internationalen Klimaschutzziele, nimmt die Bedeutung der modernen Windenergie weiter zu.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand, denn Wind weht an vielen Orten der Welt zuverlässig und kostet nichts. Mit Hilfe moderner Windkraftanlagen wird aus Wind Strom erzeugt, und das ohne klimaschädliche CO2-Emissionen.

 

 

 

Leonidas – Investor in Sachen Windenergie

Die Beteiligungsgesellschaft Leonidas Associates XVIII Wind GmbH & Co KG  hat einen Windpark in Frankreich gekauft und die Anteile an der Projektgesellschaft übernommen. Verkäufer ist der internationale Projektentwickler Global Wind Power, der als Spezialist für Windprojekte als Generalunternehmer fungiert. Der Windpark Pays-Juséen befindet sich im Burgund, nahe der Grenze zur Region Champagne-Ardenne.

 

Die Leonidas-Gruppe zählt zu den wichtigsten Investoren im französischen Windmarkt. Bereits 2014 hat das Unternehmen vier Windparks in Frankreich fertiggestellt. Die Windkraftanlagen umfassen 40 Turbinen mit einer Gesamtleistung 84 Megawatt. Mit diesen Anlagen hielt Leonidas bereits einen Marktanteil von acht Prozent, den das Unternehmen jetzt erhöhen konnte.

 

 

Vestas Wind Systems – erfahrener Anbieter von Windkraftanlagen

Im neuen Windpark kommen acht Turbinen des Typs V110 2.0 MW von Vestas Wind Systems  zum Einsatz. Diese erreichen eine Gesamtleistung von 16 Megawatt und produzieren jährlich voraussichtlich rund 36 Gigawattstunden Strom. Der Einspeisetarif von 8,254 Cent pro Kilowattstunde Strom ist für 15 Jahre staatlich garantiert. Außerdem wird in Frankreich die Einspeisevergütung jährlich der Inflation angepasst.

 

Das dänische Unternehmen Vestas ist bereits seit 1979 als Hersteller von Windkraftanlagen aktiv. Das börsennotierte Unternehmen ist innerhalb von Europa die Nummer eins im Bereich Windkraft, weltweit zählt Vestas ebenfalls zu den wichtigsten Playern. Vestas verfügt über Niederlassungen in 26 Ländern und hat bereits mehr als 55.000 Anlagen in 75 Staaten weltweit realisiert.

 

 

Windfonds von Leonidas bringen frischen Wind in den Finanzmarkt

Frankreich setzt zunehmend auf Windenergie.

Frankreich setzt zunehmend auf Windenergie.

Das Emissionshaus Leonidas Associates AG  ist Spezialist für Investments in den Bereichen Wind, Sonne und Wasser und entwickelt entsprechende Konzepte für nachhaltige Geldanlagen. Das fränkische Familienunternehmen aus der Metropolregion Nürnberg betreut seit 2005 erfolgreich institutioneller Anleger. Seit 2008 bietet Leonidas seine Investments auch privaten Anlegern an.

 

Von modernen und klimafreundlichen Windparks profitieren nicht nur die Umwelt und die Stromkunden. Auch für Anleger sind Windparks eine interessante Möglichkeit, ihr Geld sinnvoll zu investieren. Voraussetzung dafür ist es, nicht nur auf den richtigen Partner in Sachen Finanzen zu setzen, sondern auch das technische Know-how des Anbieters zu achten.

 

Durch seine langjährige Erfahrung im Bereich der Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien, hat sich Leonidas ein gewachsenes technisches Verständnis erworben und verfügt darüber hinaus über eigene Experten im Haus, die bei der Auswahl und dem Aufbau der jeweiligen technischen Anlagen beraten und über den Betrieb der Investments fachlich wachen. Unterstützt wird diese wichtige Arbeit von Kooperationspartnern vor Ort.

 

Über den Windfonds Leonidas Associates XVII konnten sich bis Mitte des Jahres auch private Investoren am Erfolg der Windenergie in Frankreich beteiligen. Durch die staatlich gesicherten Fördertarife können Anleger nun mit einer guten Wertentwicklung und stabilen Erträgen in den kommenden Jahren rechnen.

 

Die Windbeteiligung Leonidas XVIII wurde im Februar 2016 im Markt platziert. Seit dem konnte das Unternehmen börsentäglich rund 300.000 Euro Anlagegelder verzeichnen. So konnte das avisierte Eigenkapitalvolumen von 10,4 Millionen Euro realisiert und eine Erhöhungsoption in Anspruch genommen werden. Mit dem Kauf des französischen Windparks entwickelt sich die Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII positiv für seine Anleger.

 

 

Volle Windkraft voraus für Ihre Finanzen

Leonidas XVIII ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Windbeteiligung für private Anleger. Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Investment berät Sie zu den vielfältigen Möglichkeiten, frischen Wind auch in ihre Geldanlagen zu bringen. Mit mehr als 300 Investments aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Ethik und Ökologie, finden wir das passende Produkt für jeden Anleger.

 

 

 

Zum Grünes Geld Test

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
   

O du fröhliche – 5 nachhaltige Geschenkideen für Weihnachten

Freitag, 02. Dezember 2016
Zusammenfassung: Weihnachten ist ein klassisches Familienfest. Geschenke gehören für die meisten Menschen dazu. Nachhaltige und sinnvolle Geschenke bringen nicht nur dem Beschenkten Freude, sondern nutzen auch Umwelt und Klima.

 

Weihnachten rückt näher – und wie in jedem Jahr stehen viele von uns jetzt vor der Frage: Mit was kann ich meinen Lieben eine Freude bereiten? Wer während des Jahres bewusst konsumiert, ökologisch sinnvolle Produkte bevorzugt und auch die Arbeitsbedingungen nicht außer acht lässt, unter denen viele Dinge hergestellt werden, wird auch in der Weihnachtszeit sinnvolle und nachhaltige Geschenke bevorzugen. Denn so sind die Geschenke nicht nur zur Freude der Beschenkten, sondern nutzen auch Klima, Umwelt und Menschen in aller Welt.

 

1. „O Tannenbaum“ – Das Geschenk für die ganze Familie

Öko-Weihnachtsbäume nadeln pestizidfrei.

Öko-Weihnachtsbäume nadeln pestizidfrei.

25 Millionen Weihnachtsbäume wurden im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft. Der immergrüne Nadelbaum – Zeichen des Lebens und der Hoffnung – ist damit eines der wichtigsten Weihnachtssymbole und gehört in vielen Haushalten zu einem richtigen Weihnachtsfest einfach dazu. Mit dem Weihnachtsbaum kommt allerdings nicht unbedingt ein Stück Natur ins Haus, sondern oftmals eine kleine Giftmülldeponie aus einer Baumplantage. Weihnachtsbäume werden noch immer zu großen Teilen als Monokulturen in Plantagen gezüchtet und dort entsprechend mit Pestiziden und künstlichen Düngern behandelt. Vielfach wurde auch das umstrittene Glyphosat in Weihnachtsbäumen nachgewiesen.

 

Wer also beim Baumkauf auf Umweltverträglichkeit achtet – und das tun bereits zehn Prozent der Kunden – bevorzugt Bäume aus ökologischer Forstwirtschaft. Mittlerweile bieten viele Gärtnereien und Gartenzentren Bäume mit dem niedrigschwelligen BIO-Siegel, aber auch mit den strengeren Naturland- und Bioland-Siegeln an. Hier können Verbraucher sicher gehen, dass ihr Weihnachtsbaum nicht mit Giften belastet ist und in der Natur keinen Schaden durch Intensiv-Plantagen angerichtet hat. Wer seinen Baum beim kommunalen Forstamt kauft oder im Wald aussucht, kann sie auch vor Ort darüber informieren, welche ökologischen Kriterien angewendet werden und ob Pflanzengifte zum Einsatz kommen.

 

 

2. „Der Christbaum ist der schönste Baum“ – Bäume gegen die Klimakrise

Ein geschmückter Weihnachtsbaum ist festlich und stimmungsvoll. Ein Baum in der Natur speichert das klimaschädliche CO2 und sorgt dafür, die drohende Klimaerwärmung unseres Planeten abzuwenden. Natürlich schafft das ein Baum nicht alleine. Um die Klimakrise effektiv aufzuhalten, benötigt die Erde 1.000 Milliarden neuer Bäume, das sind rund 150 Bäume pro Mensch. Auf diese Rechnung kam 2007 der damals neunjährige Felix Finkbeiner und fing sofort an zu pflanzen. Mittlerweile hat die von ihm gegründete Organisation Plant-for-the-Planet bereits 14 Milliarden Bäume gepflanzt, viele davon in der Provinz Cancun in Mexiko, wo die Stiftung mittlerweile eigene Aufforstungsflächen unterhält.

 

Bäume für Plant-for-the-Planet sind auch ein ausgezeichnetes Weihnachtsgeschenk und bereits ab einem Euro zu haben. Der Beschenkte bekommt einen Gutschein mit Code und kann dann zusätzlich auf der Website im virtuellen Wald seinen Lieblingsbaum verewigen. Wem diese Geschenkidee zu ideell ist, kann auch mit dem Kauf der Guten Schokolade die Aktion wirkungsvoll unterstützen und Fairgehandeltes naschen: mit fünf verkauften Tafeln Schokolade wird ebenfalls ein Baum gepflanzt.

 

 

3. „Alle Jahre wieder“ – Abos bringen regelmäßig Freude

Für manche Menschen ist es durchaus sehr schwierig, das passende Geschenk zu finden, denn viele Bedürfnisse sind befriedigt und ein reduzierter Lebensstil liegt mittlerweile durchaus im Trend. Hier kann ein Zeitschriften-Abonnement über das gesamte Jahr regelmäßig Freude bringen. Besonders angenehm für Menschen, die sich über das Jahr nicht so häufig treffen: Die monatlichen Lieferung der Zeitschrift ruft auch immer wieder den Schenker ins Gedächtnis.

 

Ein Klassiker für den bewussten Konsumenten: Die Zeitschrift Öko-Test bietet monatlich bis zu zehn Produkttests und informiert umfassend zu den jeweiligen Schwerpunktthemen. Darüber hinaus schreibt das Magazin über Trends, Politik und Umwelt, Bauen und Wohnen sowie Finanzen und Versicherungen.

 

Wer sich für gutes Essen und nachhaltige Lebensmittelproduktion interessiert und sich für Rezepte und Restaurant-Tipps interessiert, freut sich gewiss über das Slow Food Magazin, das zweimonatlich erscheint.

 

Umfassender konzipiert ist zeozwei, das Magazin für Klimapolitik und –kultur. Vier mal im Jahr liefert das Heft Berichte zu den Themen ökologisch Leben, erneuerbare Energien, Klimawandel und Nachhaltigkeit.

 

 

4. „Eine Muh, eine Mäh, eine täterätätä“ – Nutztiere mieten

Wenn schon Fleisch, dann bitte aus artgerechter Haltung.

Wenn schon Fleisch, dann bitte aus artgerechter Haltung.

Lebensmittelskandale in der Fleischindustrie, katastrophale Zustände in den Mastbetrieben, ökologisch fatale Folgen durch Massentierhaltung. Vielen Menschen ist die Lust auf Fleisch vollkommen vergangen. Wen allerdings doch ab und an Gelüste nach Braten, Schinken oder Wurst und Co. überkommen, möchte doch gerne wissen, woher das Fleisch stammt und wie das Tier gehalten wurde. Eine pfiffige Idee dazu hatte ein Bio-Bauer aus Niederbayern. Er vermietet Ferkel und Kälber. Seine Kunden zahlen einen Grundbetrag und monatliches Futtergeld, nach etwa einem Jahr bringt der Landwirt das Tier zum Metzger, der den unangenehmen Teil übernimmt. Der Kunde erhält dann das Fleisch seines Miet-Tiers nach Wunsch verarbeitet. Das Geschäftsmodell ist an sich nicht neu und nannte sich früher „Lohnmast“. Der Vorteil für den Bauern: Der Kunde steht gleich zu Beginn fest und sichert die Existenz des Hofs. Der Vorteil für den Kunden: Er erhält Bio-Fleisch und kann sich jederzeit vor Ort über die Haltung und Fütterung seines Ferkels oder seines Kalbs informieren.

 

Wer dem Fleisch abgeschworen hat, kann auch eine Patenschaft für Nutztiere übernehmen. So bietet beispielsweise der Demeter-Hof Andechser eine Kuhpatenschaft an. Paten erhalten regelmäßig Grüße aus dem Stall und zweimal im Jahr ein Genusspaket. Ganz uneigennützig sind die Patenschaften für alte Nutztiere. Diese landen nicht beim Abdecker, sondern beispielsweise im Altersheim für Kühe.

 

 

5. „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ – Geldgeschenke für Kinder und Jugendliche

Gerade für Kinder und Jugendliche sind Geldgeschenke besonders attraktiv. Schließlich ermöglichen sie, für die Zukunft vorzusorgen und den Weg ins weitere Leben zu ebnen. Auch ein unschlagbarer Vorteil für regelmäßige Schenker: Wenn das Konzept für eine sinnvolle Geldanlage erst einmal steht, sind die kommenden Geschenke nicht schwer in der Vorbereitung und helfen so mit bei einer stressfreien Vorweihnachtszeit.

 

Ein gutes Angebot bietet die FIL Fondsbank GmbH (FFB) mit dem FondsdepotJunior an. Die Depotführung ist bei Vertragsabschluss bis zum 31. Dezember 2017 kostenfrei. Eingezahlt werden müssen monatlich mindestens 25 Euro, einmalige Einzahlungen sind ab 50 Euro möglich. So kommt über die Jahre ein kleines Vermögen zusammen, dass später für Ausbildung, Reisen oder größere Anschaffungen genutzt werden kann.

 

Grünes Geld berät zum kostenfreien FondsdepotJunior der FFB. Außerdem verfügt Grünes Geld noch über viele weitere Angebote aus den Bereichen der ökologischen und ethischen Geldanlagen. So können Geldgeschenke optimal im Einklang mit Klima, Umwelt und Mensch gestaltet werden. Wir wünschen eine angenehme Vorweihnachtszeit!

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.