Archiv für Juni 2017

Holzinvestments – solide und klimafreundliche Geldanlage

Freitag, 30. Juni 2017
Zusammenfassung: Waldbesitz stand schon immer für Wohlstand. Darüber hinaus sind Bäume ein wichtiger CO<sub>2</sub>-Speicher und nachhaltig produziertes Holz ein umweltfreundlicher und begehrter Rohstoff. Investitionen in Holzprojekte sind damit eine interessante und lukrative Möglichkeit, Geld klimafreundlich anzulegen.

 

 

 

Den natürlichen Reichtum nachhaltig nutzen.

Bäume zählen zu den größten und ältesten Lebewesen unserer Erde. Und sie leisten einen enormen Beitrag dazu, unser Leben auf diesem Planeten zu erhalten. Sie sind die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre CO2 wieder zu entziehen – alle anderen Maßnahmen zielen nur auf eine Reduktion des CO2 Ausstoßes ab.

 

Darüber hinaus sind Bäume die Lieferanten von regenerativer Energie und wertvoller Roh-, Bau- und Werkstoffe, denn nicht nur die Bäume im Wald leisten viel für den Klimaschutz, sondern auch das Holz an sich.

 

Obwohl Bäume ein relevanter Teil einer globalen Energiewende sein können, sinkt der Waldbestand weltweit um jährlich rund zehn Milliarden Bäume. Eine nachhaltige Aufforstung und Bewirtschaftung der Wälder können dieser Entwicklung entgegenwirken.

 

Lebende Bäume aber auch Holz sind wichtige Speicher des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), die für die steigende Erderwärmung verantwortlich zeichnen. Daher ist es zum einen wichtig, den Baumbestand weltweit zu erhalten und zu vergrößern. Zum anderen ist aber auch die nachhaltige Nutzung von Holz sinnvoll, denn Holz ist ein enorm vielzeitiger und natürlicher Rohstoff.

 

 

Klimafreundlich bauen und heizen mit Holz

Kein Wunder also, dass sich der Markt für das Naturwunder Holz positiv entwickelt und die Preise für Agrar-Rohstoffe weltweit langfristig steigen. Neben der Produktion von Möbel und Gebrauchsgegenständen bildet sich dabei auch eine starke Nachfrage nach Bauholz heraus.

 

Gerade innovative Holzbauprojekte – auch im urbanen Raum – gewinnen an Bedeutung und stellen eine umwelt- und klimafreundliche Alternative zum konventionellen Bauen, etwa mit Beton, dar. Bauholz kann dagegen eine hervorragende Ökobilanz als Bau- und Werkstoff aufweisen und verfügt über eine ausgezeichnete Tragfähigkeit und Wärmedämmung.

 

Auch als nachhaltiger Energieträger ist Holz von Bedeutung. Schließlich handelt es sich bei Energieholz um einen nachwachsenden Rohstoff und damit um einen bedeutenden erneuerbaren Energieträger.

 

Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Öl, Gas und Kohle, verläuft die energetische Nutzung von Holz in einem klimaneutralen CO2-Kreislauf. Denn das beim Verbrennen des Holzes freigesetzte Kohlendioxid wird von den nachwachsenden Bäumen wieder aufgenommen. Wer also beim Heizen auf klassisches Brennholz, Hackschnitzel, Pellets oder Holzbriketts zurückgreift, handelt nachhaltig und schont wertvolle Ressourcen.

 

 

Wer in Wald investiert, ist nicht auf dem Holzweg

Der Wald steht schwarz und schweiget …

Waldbesitz zählt – historisch gesehen – zu den klassischen Anlagewerten und gilt als Garant für Wohlstand und Reichtum. Derzeit befinden sich in Deutschland noch immer rund 43 Prozent aller Waldgebiete in privater Hand. An der Spitze der größten Privatwaldbesitzer in Deutschland steht mit rund 20.000 Hektar seit Jahrhunderten unangefochten die Familie Thurn und Taxis.

 

Der größte Waldbesitzer ist jedoch der Freistaat Bayern mit 770.000 Hektar.

 

Auch ohne ein reiches Erbe ist es möglich, Waldbesitzer zu werden. Hier bieten sich nachhaltige Waldinvestments in Süd- und Mittelamerika an, denn gerade der Schutz der Regenwälder ist im Kampf gegen den Klimawandel von besonderem Interesse. Denn zum einen sind gerade sehr alte Baumbestände extrem leistungsfähige CO2-Speicher.

 

… und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar.

Zum anderen erstrecken sich die tropischen Regenwälder Südamerikas über ein Gebiet mit einer riesigen Fläche von acht Millionen Quadratkilometern. Damit befindet sich hier die größte der drei Regenwaldregionen der Erde.

 

Diese zu erhalten ist nicht nur für den Klimaschutz eine bedeutende Aufgabe, sondern genauso für den Artenschutz und die weltweite Biodiversität. Jährlich verschwinden rund 150 Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich von der Erde.

 

Dabei ist die Biodiversität in den tropischen Regenwäldern besonders betroffen, denn viele Arten weisen eine nur sehr wenige Exemplare auf. Ohne den menschlichen Einfluss gehen Schätzungen zufolge nur bis zu 25 Arten pro Jahr verloren.

 

Wenn Aufforstungen von jungen Bäumen betrieben werden und man dieses Holz nutzt, schützt man indirekt die jahrhundertealten Naturwälder und Regenwälder. Denn wird ein Baum aus einer Aufforstung genutzt, braucht man schon keinen aus einem Regenwald fällen.

 

 

Einige interessante Holzinvestments im Überblick

Direktinvestments in Aufforstungsprojekte standen zeitweilig in keinem guten Ruf. Grund dafür war, dass eine unübersichtliche Zahl an Anbietern Projekte anboten, deren finanzielle wie ökologische Nachhaltigkeit nicht immer nachvollziehbar waren. Durch die verschärften gesetzlichen Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat sich die Zahl der Anbieter drastisch reduziert.

 

Einige Anbieter stellten das Anlagegeschäft komplett ein oder wurden durch Insolvenzen aus dem Markt gedrängt. Ausschließlich die beiden erfahrenen Emissionshäuser ForestFinance und Miller Forest haben bislang offizielle Verkaufsprospekte vorlegen können, die den strengen Anforderungen des Kleinanlegerschutzgesetzes Stand halten und somit von der BaFin geprüft und genehmigt wurden.

 

Miller Forest Energieholz 

Schnellwachsende Hölzer ernten – Naturwälder schützen.

Grundidee des Projektes Energieholz ist es, schnell wachsende Holzsorten anzubauen, die bereits nach sechs Jahren entnommen und zu Hackschnitzeln zum Heizen verarbeitet werden. Der Nachhaltigkeitsaspekt dabei ist der Schutz der Naturwälder. Denn die aufgeforsteten Wirtschaftsbäume werden statt der Naturbäume gefällt. Damit leistet das Projekt Energieholz einen wertvollen Beitrag gegen das Roden uralter Wälder in Paraguay. Das Emissionshaus MillerForest betreut rund 9.000 Hektar Waldflächen in Paraguay und arbeitet seit Jahren vertrauensvoll mit dem Forst-Serviceunternehmen Felber Forestal S.A. vor Ort zusammen.

Anleger, die in Energieholz investieren wollen, müssen mindestens 3.870,00 Euro mit einer Laufzeit von sechs Jahren anlegen, eine Verlängerung der Laufzeit auf zwölf beziehungsweise 18 Jahre ist möglich. Die prognostizierte Rendite (gemäß IRR) der Anlage beträgt bei einer Laufzeit von sechs Jahren 4,3 Prozent jährlich. Andere Varianten in andere Hölzer und mit Kauf der Grundstücksfläche sind ebenfalls von Miller erhältlich. Fragen Sie gerne bei uns nach (–> Kontakt).

 

 

ForestFinance KakaoWald

Braunes Gold – Die Frucht des Kakao-Baums.

Das Projekt KakaoWald investiert in die nachhaltige Aufforstung von peruanischen Kakaowäldern. Anleger pachten dafür eine Waldfläche von mindestens 1.000 Quadratmetern. Die Erträge werden durch die Ernte von Edel-Kakao erwirtschaftet. Der Anbau der Kakaobäume geschieht dabei nach den Kriterien des ökologischen Landbaus und des fairen Handels.

 

Der Nachhaltigkeitsgedanke des Projektes ist dabei, 20 Prozent der Investitionen für den Schutz von tropischen Regenwäldern in Panama einzusetzen. ForestFinance ist seit mehr als zwanzig Jahren im Markt aktiv und ist damit ein Pionier der nachhaltigen Direktinvestments.

 

Anleger, die in das Projekt KakaoWald investieren wollen, müssen mindestens 3.250 Euro (pro 1.000 Quadratmeter) einbringen. Die Mindestlaufzeit des Projektes beträgt 25 Jahre. Allerdings können Investoren bereits ab dem sechsten Jahr mit Erträgen rechnen und profitieren dann von regelmäßigen Einkünften durch den Verkauf des Kakaos. Die prognostizierte Rendite des KakaoWaldes beträgt sechs Prozent bei einer normalen Entwicklung der Anlage.

 

 

 

ForestFinance GreenAcacia

 Von der Acacia-Plantage zum biodiversen Mischwald.

Ein weiteres Holzprojekt des „Waldmachers“ FinanceForest ist GreenAcacia. Dabei wird in eine aufgeforstete Acacia-Plantagen in Kolumbien investiert. Die Plantage wird regelmäßig durchgeforstet und die entnommenen Bäume werden als Konstruktions- und Nutzholz verkauft.

 

Ziel ist es dabei, das Gebiet in einen dauerhaften Mischwald nach den Prinzipien der ökologischen und nachhaltigen Forstwirtschaft umzuwandeln und Menschen vor Ort langfristige und existenzsichernde Arbeit zu bieten.

 

Anleger die sich für GreenAcacia interessieren, können sich aber einer Mindestsumme von 2.625 Euro beteiligen. Die Laufzeit des Projektes beträgt zwölf Jahre, erste Auszahlungen sind prognosegemäß nach drei Jahren möglich, anschließend immer nach den Zwischenernten des entnommenen Holzes. Die prognostizierte Rendite von GreenAcacia beträgt sechs Prozent pro Jahr und hängt von der Menge der Holzernte ab sowie von der Entwicklung der internationalen Holzpreise.

 

 

Steuerliche Besonderheiten bei privaten Veräußerungsgeschäften

Ein Holzinvestment bedeutet dabei nichts anderes als kaufen und später wieder zu verkaufen. Da es sich bei Holzprojekten um Sachwerte handelt, werden Anleger faktisch Eigentümer. Die Erträge, die sich aus diesen Geldanlagen ergeben, müssen als Einkünfte aus dem Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

 

Holz ist eine sichere Bank.

Wer seine Waldgebiete später – etwa nach der Mindestlaufzeit des Projektes – verkauft, muss einige weitere steuerrechtliche Punkte beachten. Für Privatanleger gilt, dass der entstandene Gewinn, der sich beim Verkauf der Ländereiern ergibt, steuerpflichtig ist.

 

Der Veräußerungsgewinn wird berechnet sich einfach nach der Formel „Verkaufspreis abzüglich Anschaffungspreis“. Ebenfalls abgezogen werden die Kosten, die durch den Verkauf entstanden sind, beispielsweise Notargebühren. Für den Veräußerungsgewinn gibt es keine Freibeträge. Bleibt der erzielte Gewinn aus dem privaten Verkauf im Jahr allerdings unterhalb der Freigrenze von 600 Euro, so bleibt dieser steuerfrei. Liegt der Betrag darüber, muss der Veräußerungsgewinn komplett versteuert werden

 

Allerdings gilt dies nur, wenn zwischen dem Kauf und der Veräußerung ein enger zeitlicher Zusammenhang besteht. Bei Grundstücken und Grundstücksrechten sieht der Gesetzgeber diesen engen Zusammenhang und für einen Verkauf, innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb liegt im Zeitraum bis zu zehn Jahren. Das bedeutet, dass beim Verkauf eines Holzprojektes innerhalb von zehn Jahren nach Erwerb, die „Einkommensteuer auf Spekulationsgewinne“ fällig wird.

 

Die Zehn-Jahres-Frist betrifft in den vorgestellten Projekten nur Investoren, die sich für einen Anlagehorizont von sechs Jahren beim Holzprojekt Energieholz von Miller Forest entschieden haben. Je nach dem, wie sich die Investition entwickelt hat, kann es steuerlich interessant sein, die Laufzeit zu verlängern. Ebenfalls von dieser steuergesetzlichen Regelung sind Anleger betroffen, die sich vor Ablauf der Mindestanlagedauer für einen Verkauf entscheiden. Das Unterschreiten der Mindestlaufzeit ist allerdings auch so nicht zu empfehlen, da mit weiteren Kosten zu rechnen ist.

 

Achtung: Unsere steuerlichen Hinweise sind unverbindlich und können zu einem späteren Zeitpunkt durch eine geänderte Steuergesetzgebung falsch werden. Steuern sind ein individuelles Themengebiet. Fragen Sie unbedingt Ihren Steuerberater zu diesem Thema.

 

Wer ein Holzprojekt erbt, also unentgeltlich erwirbt, muss keine zehn Jahre warten, bis der Sachwert steuerfrei veräußert werden kann. Für diese Fälle ist der Zeitpunkt des Erwerbs durch den für den Erblasser maßgeblich.

 

Wer bei privaten Veräußerungsgeschäften Verluste einfährt, kann diese mit erzielten Gewinnen aus dem gleichen Jahr, in gleicher Höhe, meist auch nur innerhalb der gleichen Art der Einkünfte ausgleichen. Abzüge sind nicht möglich.

 

 

Gut Holz!

Wer in Holz investiert, leistet einen ökologisch sinnvollen Beitrag und trägt zu einer Verbesserung des Klimas weltweit bei. Um sicher zu gehen, dass das Holzinvestment auch wirklich nachhaltig wirkt, sollten Anleger auf Projekte erfahrener Anbieter zurückgreifen und auf das FSC-Siegel  achten. Das FSC-Zertifikat steht für umweltgerechte, soziale und wirtschaftlich tragfähige Waldprojekte.

 

Da bei Direktinvestments oft unzählige Fragen auftauchen, ist es außerdem gut, wenn ein erfahrener Finanzexperte beratend zur Seite steht. Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, verfügt über eine langjährige Erfahrung mit Holzprojekten und kennt die Anbieter genau. Mit ausgewählten Holz-Projekten haben Anleger die unvergleichliche Möglichkeit, direkt und detailliert nachzuverfolgen, wie ihr Geld angelegt wird und wie es vor Ort positive ökologische und soziale Entwicklung bewirkt. Neben dieser hohen Transparenz und Wirksamkeit, lassen sich mit diesen Projekten darüber hinaus auch überdurchschnittliche Rendite erzielen. Damit stellen nachhaltige Holz-Projekte eine gute Geldanlage für viele Investoren da. Jeder Anleger ist anders. Daher bietet Grünes Geld nicht nur wirkungsvolle Holz-Projekte, sondern auch weitere interessante Spar- und Anlagemöglichkeiten rund um den schönsten und nützlichsten Werkstoff der Welt.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Kiribaum im Selbstversuch: aktuelle Situation Juni 2017

Freitag, 30. Juni 2017

Sie möchten mehr wissen?

Artikel vom 26.6.14
Artikel vom 22.7.14

Bilder vom 28.5.15
Artikel vom 3.6.16

 

 

Zusammenfassung: Auch nach 3 Jahren ist der Wuchs der selbst gepflanzten Kiri-Bäume erstaunlich. Aus 17 cm wurden heute 4 Meter. Den späten Frost im April 2017 haben die Bäume gut verkraftet.

 

 

 

Wir als Grünes Geld sind einer der wenigen Finanzdienstleister, die ausschließlich ethisch-ökologische Anlagen anbieten. Unsere Mandanten erzielen damit eine doppelte Rendite – eine finanzielle Rendite und einer ethische Rendite. Deshalb prüfen wir die Angebote vielleicht auch anders als andere. Eine unserer Prüfung führte dazu, dass wir 2 Kiri-Bäume im Selbstversuch hier in Deutschland pflanzten. Wir wollten einfach sehen, wie sich die tatsächliche Entwicklung mit den Angaben der Anbieter deckt.

 

 

Natürlich sind wir uns bewusst, dass die Bedingungen im eigenen Garten nicht optimal sind. Die Böden wurden bei uns nicht untersucht und optimiert; eine Düngung erfolgt nicht und Schattenwurf von umstehenden Immobilien verhindern optimales Wachstum.

 

 

Trotzdem: nach nunmehr 3 Jahren und einem Wachstum von 17 cm auf heute rund 4 Meter ist erstaunlich.

 

 

In 3 Jahren rund 4 Meter gewachsen: Kiri-Baum am 30 Juni 2017 (Bild: Grünes Geld)

 

 

 

 

 Höhe    Umfang in Brusthöhe
Baum 1 (früherer Goliath)     3,95 m  15 cm
Baum 2 (früherer David) 4,05 m  16 cm

 

 

 

Die im Bild gezeigten Bäume sind dabei Kiri’s der Sorte NordMax21® für die die We Grow Kiri GmbH in Deutschland bereits 2012 für 30 Jahre den Bundessortenschutz erhalten hat. Sie sind auch für die deutschen Klimaverhältnisse gemacht und vertragen leichten Frost.

 

 

 

Das mussten sie dieses Jahr unter Beweis stellen. Die Bäumen hatten bereits Triebe entwickelt, als der Frost im April zuschlug. Während in der Region viele Bauern von Ernte-Verlusten von teilweise 90 Prozent berichten und eine befreundete Winzerin 70 Prozent Ausfall in 2017 beklagt, haben die Kiri-Bäume nach 2-3 Wochen wieder neue Triebe entwickelt.

 

 

 

Die größte Überraschung: der frühere „Goliath“, also der Baum, der noch in 2016 größer war als der andere, hat durch eine neue Immobilie auf dem Nachbargrundstück weniger Sonne abbekommen. Die Folge: der frühere „David“, hat ihn überholt und ist heute dicker und höher.

 

 

 

Während der bekannteste Anbieter von Kiri-Baum-Investments, WeGrow aus Bonn, die ersten Projekte in Deutschland realisierte, sind aktuelle Anpflanzungen in Spanien beheimatet (Video zum KiriFonds III). Das neue Angebot KiriFonds IV soll demnächst erscheinen und wird derzeit – wie viele andere Projekte – noch bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) geprüft. Geben Sie uns hier bescheid, wenn Sie Informations-Material dazu wünschen.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Klimafreundlich investieren – Marktüberblick Low Carbon Indices

Dienstag, 27. Juni 2017
Zusammenfassung: Um die fortschreitende Erderwärmung wirkungsvoll zu stoppen, lautet das gemeinsame Ziel der Staatengemeinschaft Dekarbonisierung. CO2-Emissionen sollen daher drastisch reduziert und kompensiert werden. Bis 2100 ist eine vollständige globale Dekarbonisierung geplant. Um das zu erreichen, müssen die Schäden der Industrialisierung behoben und alternative Energien gefördert werden. Um diese Veränderungen voranzutreiben, sind gezielte Investitionen gefragt. Für Anleger ist es jedoch nicht immer einfach, klimafreundliche Geldanlagen sicher zu identifizieren. Mittlerweile existieren mehrere Low Carbon Indices mit unterschiedlichen Regularien.

 

 

Erderwärmung stoppen!

Die Wirtschaftsweise der Industrienationen befindet sich in einem neuen richtungsweisenden Umbruch. Der Schlüsselbegriff lautet Dekarbonisierung oder auch Entkarbonisierung. Ziel ist es dabei, einen möglichst geringen Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) zu verursachen und unvermeidbare Emissionen zu kompensieren. Eine der wichtigsten Branchen in dieser wirtschaftlichen Umwälzungsphase stellt die Energiewirtschaft dar. Denn nur eine konsequente Energiewende, also die Nutzung Erneuerbarer Energien und die Abkehr von fossilen Energieträgern, kann die fortschreitende Erderwärmung wirkungsvoll stoppen.

 

Dekarbonisierung ist aktuell das Mittel der Wahl im Klimaschutz. Darin stimmt die Mehrheit der Staatengemeinschaft weltweit überein. So beziehen sich die von den Vereinten Nationen 2015 vereinbarten 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) in den Punkten „nachhaltige Energie“ und „Bekämpfung des Klimawandels“ direkt auf die dringende Aufgabe der Dekarbonisierung. Im gleichen Jahr vereinbarten die Teilnehmer des G7-Gipfels auf Schloss Elmau, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 drastisch zu reduzieren und bis zum Jahr 2100 auf null zu bringen.

 

In die gleiche Richtung geht auch das Abkommen von Paris im Dezember 2015. Die UN-Klimakonferenz hatte dort beschlossen, den CO2-Ausstoß weltweit zurückzufahren und so die globale Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die Pläne wurden auf der folgenden Konferenz in Marrakesch weiter ausgearbeitet. Außer die USA Donald Trump’s, der vor vier Wochen das Pariser-Abkommen für die USA aufgekündigt hat, setzt derzeit keine der führenden Industrienation weiter auf Kohle.

 

 

Von der industriellen Revolution zur Dekarbonisierung

Kohle – Ehemals der Garant für Fortschritt.

Der negative Anteil der Kohle, wie auch anderer fossiler Energieträger, am Klimawandel ist in erster Linie nicht allein der Produktion von klimaschädlichen Treibhausgasen geschuldet, sondern vor allem durch die enorme Menge der Ausstöße seit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts. Denn durch die Entwicklung der Dampfmaschine veränderte sich die gesamte Arbeitswelt. Die wirtschaftliche Produktion stieg rapide. Die industrielle Fertigung verdrängte zunehmend die Herstellung von Gütern in Manufakturen und Handwerk. In der Folge florierte der Handel, es entstanden Industriezentren.

 

War 1800 Deutschland noch ein reiner Agrarstaat, zogen ab den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts Landarbeiter zunehmend in die Städte und arbeiteten in den Fabriken und im Bergbau. Die Agrarwirtschaft, vor allem das Kleinbauerntum, wurde wirtschaftlich stark zurückgedrängt.

 

Kohle, Stahl und der Eisenbahnbau entwickelten sich zu den drei erfolgreichsten Bereiches des wirtschaftlichen Aufschwungs und treiben die Industrialisierungsspirale immer weiter an. Kohle spielt dabei als Energielieferant eine bedeutende Rolle, die bis vor wenigen Jahren das Selbstverständnis einer ganzen Region im Westen Deutschlands prägte. Schließlich hatte sich der Kohlebergbau im Ruhrgebiet schon früh zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt. Bereits 1839 wurde in den Gruben mehr als eine halbe Tonne Steinkohle gefördert, in den kommenden zwanzig Jahren konnte die Menge bereits verdoppelt werden. Damit sicherte der Energielieferant Kohle die ebenfalls steigende Eisenproduktion. Die frühen Logistikherausforderungen wurden durch den Ausbau des Schienennetzes in den folgenden Jahrzehnten bewältigt.

 

 

Keine Veränderungen ohne Investitionen

Wandel ist beständig – vom Kohlrevier zur Kulturregion

Technische Innovationen haben den Erfolg der Industrialisierung voran getrieben. Aber auch umwälzende Veränderungen im Finanzwesen hatten einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung: Während die ersten Gründungen in der frühen Phase der Industrialisierung noch vornehmlich durch das Vermögen der Unternehmer finanziert wurde, entstanden in der Folge Großbanken, Kapital- und Aktiengesellschaften. So hatte die 1846 gegründete Preußische Staatsbank vor allem den Zweck, Kredite an Unternehmen zu vergeben, um neue Fabriken aufzubauen und weitere Güter produzieren zu können. Die Finanzwirtschaft entwickelte sich im Zuge der Industrialisierung auch zu einer Schlüsselbranche.

 

Geld war und ist noch immer der Hebel zur Veränderung. So wie zahlreiche Investitionen einmal zur Ausbreitung der Industrialisierung beigetragen haben, kann Geld auch heute eine bedeutende Rolle spielen, wenn es um das gemeinsame Ziel geht, die Schäden zu beheben, die der industrielle Fortschritt mit sich gebracht hat. Wer heute nachhaltig investieren will, sollte daher darauf achten dass die ausgewählten Geldanlagen einen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten.

 

 

Dekarbonisierung als Anlagestrategie

Das Thema Klimaschutz ist längst auch in der Finanzwirtschaft angekommen. Doch gerade für Privatanaleger ist es oft nicht einfach, die Auswirkungen ihrer Investments vollständig zu überblicken. Aber auch institutionelle Anleger, wie beispielsweise Kirchen, Pensionskassen und Versicherungen wünschen sich mehr Transparenz zu diesem wichtigen Zukunftsthema.

 

Geld ist ein mächtiger Hebel

Entsprechend der Nachfrage nach emissionsarmen Werten, werden zunehmend neue Low Carbon Indices angeboten. Im Gegensatz zu Klimaindices und Klimafonds, die im Allgemeinen nur auf bestimmte Bereiche wie Erneuerbare Energien, Energieeffizienz oder spezielle Umwelttechnologien setzen, sind die Werte in den Low Carbon Indices branchenübergreifen aufgestellt.

 

Eine seriöse Zusammenstellung beschränkt sich dabei nicht allein auf den Ausschluss bestimmter Branchen, wie beispielsweise dem Bergbau, sondern bezieht auch den CO2-Ausstoß in der Wertschöpfung vermeintlich harmloser Produkte und Dienstleistungen in die Betrachtung mit ein. Experten betrachten zudem reine Ausschlüsse als demotivierend für Unternehmen im Wettbewerb um eine verbesserte Energieeffizienz.

 

 

Überblick Low Carbon Indices

 

1. Global Challenges Index

Seit 2007 existiert der Global Challenges Index (GCI), den die Börse Hannover zusammen mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom Research AG entwickelt hat. Der GCI versteht sich als Nachhaltigkeitsindex und fokussiert nicht nur stark das Thema Dekarbonisierung, sondern bezieht weitere Gesichtspunkte, wie beispielsweise den Erhalt der Artenvielfalt, sichere Trinkwasserversorgung, nachhaltige Waldwirtschaft und Bekämpfung der Armut mit ein. Damit entspricht dieser Index den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDG). Der Index beinhaltet 50 Titel globaler Unternehmen die nach ihrem sozialen und ökologischen Engagement ausgewählt werden und arbeitet mit strengen Ausschlusskriterien.

 

2. Low Carbon 100 Europe Index

Der Low Carbon 100 Europe Index wurde 2008 von der paneuropäischen Börse Euronext entwickelt und ist damit der älteste reine Low Carbon Index mit insgesamt 100 Titeln. Der Index wählt aus den größten europäischen Unternehmen 10 bis 15 Werte aus, die den höchsten Anteil an emissionsarmen Techniken ausweisen können. Ergänzt wird der Index durch 85 bis 90 Unternehmen mit der besten Bewertung des Carbon Disclosure Project, einer britischen Non-Profit-Organisation, die jährlich Unternehmensdaten zum CO2-ausstoß erhebt und aktuell über die weltweit größte Datenbank zu diesem Thema verfügt. Der Low Carbon 100 Europe Index unterliegt der Überwachung eines Expertengremiums und bildet die Basis für strukturierte Produkte, Fonds und Indexfonds.

 

3. ECPI Global Carbon Equity

Anfang 2010 wurde der ECPI Global Carbon Equity  aufgelegt. Dieser Index entstand in der Zusammenarbeit des nachhaltigen Indexanbieter ECPI und der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Der ECPI Global Carbon Equity umfasst 40 Werte aus energieintensiven Branchen wie Industrie, Technologie, Energie, Rohstoffe und Gesundheit. Dabei muss jeder Titel eine Marktkapitalisierung von mindestens einer Milliarde Euro aufweisen können. Die ausgewählten Unternehmen verfügen über – im Branchenvergleich – niedrige Emissionswerte und sind so aufgestellt, dass sie auch bei strengeren gesetzlichen Vorgaben im Markt bestehen können. Darüber hinaus bewerten die Index-Manager die Nachhaltigkeit der Unternehmen anhand von vielfältigen Umwelt-, Sozial- und Governance-Informationen und überprüfen die Zusammenstellung des Index halbjährlich.

 

4. MSCI Global Low Carbon Leader Indexes

Die MSCI Global Low Carbon Leader Indexes  wurden 2014 vom Indexanbieter MSCI als neue Index-Familie lanciert. Diese Indices sollen die Werte des gesamten Aktienmarktes repräsentieren und einen repräsentativen Vergleich der Werte auf dem Weg zu einer emissionsfreien Wirtschaftsweise ermöglichen. Die in diesem Index enthaltenen Unternehmen sollen ihren CO2-Fußabdruck mindestens um 50 Prozent senken.

 

Der Index schließt die Aktien der größten CO2-Emittenten aus, ebenfalls entfernt werden Werte, die große Reserven von fossilen Energieträgern halten, in erster Linie Ölfirmen. Dieser Dekarboniserungsindex enthält damit nur Aktien von Unternehmen, die deutlich weniger CO2 verursachen als die Unternehmen des konventionellen Aktien-Index. Im Schnitt liegt die CO2-Emission damit rund 60 bis 70 Prozent unter den Werten des ursprünglichen Index. Darüber hinaus weichen die MSCI Global Low Carbon Leader Indexes kaum mehr als zwei Prozent vom Hauptindex ab.

 

5. Ethical Europe Climate Care Index

Der Ethical Europe Climate Care Index wurde 2015 vom deutschen Index-Anbieter Solactive gemeinsam mit französischen Bank BNP Paribas aufgelegt. Der Index umfasst 30 Unternehmen aus Index Stoxx Europe 600. Ausgewählt werden die nachhaltigsten Werte jeder Branche. Dabei wird auch der CO2-Fußabdruck mitberücksichtig. Die Zusammenstellung des Index wird vierteljährlich überprüft.

 

Solactive hat darüber hinaus mit der Schweizer South Pole Group eine „Low Carbon Aktienindexfamilie“ gegründet und 2016 dazu einen Bond Index aufgelegt. Dieser Index arbeitet nach dem Ausschlussverfahren. Aufgenommen werden nur die Unternehmen mit den besten Werten im Vergleich. Ausgeschlossen sind außerdem Unternehmen die keine Strategie in Sachen Klimaschutz vorweisen können.

 

6.  Stoxx Low Carbon index family

2016 hat der Indexanbieter der Deutschen Börse, Stoxx, eine Low-Carbon-Familie aus 27 Teilindizes lanciert, mit deren Hilfe sich das Portfolio dekarbonisieren lässt. Dabei orientieren sich die „Low Carbon Indizes“ stark an den herkömmlichen Benchmarks. Bei den „Reported Low Carbon Indizes“ setzt Stoxx auf Unternehmen, die ihre CO2-Emissionen offen legen. Unternehmen mit reduzierten Emissionen sind im „Industry Leader Low Carbon Indizes“ enthalten. Im „Global Climate Change Leaders Index” sind schließlich die Unternehmen, die ausgezeichnete Bewertungen des Carbon Disclosure Projects erhalten. Sämtliche großen CO2-Emittenten schließen die „Low Carbon Footprint Indizes“ aus. Hier werden CO2-intensive Branchen wie vollständig ausgeschlossen.

 

 

Nachhaltig investieren und den Überblick behalten

Sonne und Wind – saubere Energien!

Wer nachhaltig Geld anlegen will, sollte in emissionsarme Projekte investieren. Die Vielzahl der Low Carbon Indices zeigt zum einen, dass die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Finanzwelt angekommen sind. Die unterschiedlichen Regularien zeigen aber auch, dass nicht alle Indices die Tragweite der Themen widerspiegeln. Generell wird die Idee des Dekarbonisierungsindex von der UNEP, der Umweltorganisation der Vereinten Nationen, unterstützt. Schließlich können diese Indices dazu beitragen, dass Investoren nicht nur gute Erträge in ihre Entscheidung mit einbeziehen, sondern auch den relevanten Beitrag zur Reduzierung des klimaschädigenden CO2.

 

Eine entschiedene Reduzierung des klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoß liegt vielen privaten Anlegern am Herzen. Bei der Entscheidung für die passende Geldanlage helfen jedoch die diffizilen Indices weniger. Hier bauen viele Anleger auf die vertrauensvolle Beratung mit versierten Finanzberatern, die sich den gleichen Werten verpflichtet sehen. Grünes Geld, erfahrener Finanzexperte und Anbieter nachhaltiger Investments, kennt den Markt genau und bezieht ethische und ökologische Gesichtspunkte in die Beratung ein.

 

Grünes Geld hat mehr als 300 interessante Geldanlagen im Angebot. Durch einen besonderen Schwerpunkt auf Investments im Bereich Erneuerbarer Energien können Anleger sicher sein, dass ihr Geld einen Beitrag zur Dekarboniserung leistet und gleichzeitig auch eine attraktive Rendite sichert.

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Nachhaltiger Fondsparplan: 5 Möglichkeiten die Sie kennen sollten

Freitag, 23. Juni 2017
Zusammenfassung: Mit nachhaltigen Fondsparplänen erzielen Sie eine doppelte Rendite: Sie tun Mensch und Natur etwas Gutes und bauen nebenbei, ohne dass Sie es wirklich merken, ein kleines Vermögen auf. Ein Plus das viele Anleger interessiert: durch den Ausschluss von potenziell kritischen Branchen bleiben auch Skandale und damit Kursrückgänge aus - den Kursrutsch von BP (Ölplattform-Katastrophe 2010), Tepco (Fukushima 2011) oder Deutsche Bank (unzählige Rechtsfälle, sei mehreren Jahren) hat nachhaltige Anleger nie berührt.

 

Wir zeigen Ihnen 5 Möglichkeiten für sinnvolle, nachhaltige Fondsparpläne.

 

Was ist eigentlich ein Fondsparplan und was bringt er mir konkret?

 

Ein Fondsparplan ist die wohl einfachste Möglichkeit, um sich allmählich einen finanziellen Puffer, ein kleines oder gar ein großes Vermögen aufzubauen. Der Dreh- und Angelpunkt ist, dass beim Fondsparplan monatlich eine bestimmte, festgelegte Summe von Ihrem Girokonto abgebucht wird. Mit dieser Summe werden monatlich Fondsanteile gekauft.

 

Was ist ein Fonds oder Investmentfonds? Ein Investmentfonds ist ein stark reguliertes und kontrolliertes Produkt, in das auf der einen Seite Gelder von Anlegern eingezahlt werden, auf der anderen Seite werden damit Wertpapiere gekauft. Je nach Typ der gekauften Wertpapiere unterscheidet man die Investmentfonds, wie zum Beispiel Aktienfonds, Anleihefonds, Immobilienfonds, usw.

 

Da insgesamt hohe Summen von den Anlegern eingezahlt werden, kann der Fonds auch eine hohe Anzahl an unterschiedlichen Wertpapieren kaufen. Der Anleger kann somit schon mit relativ wenig Kapital sehr professionell und breit gestreut investieren.

 

Im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen, bei denen nur ganze Stück gekauft werden, können beim Fonds auf Bruchstücke eines Fonds gekauft werden. Der Vorteil ist für Sparpläne entscheidend: Wer beispielsweise 300 Euro monatlich spart und damit eine Aktie kaufen möchte, die z.B. 1.000 Euro pro Stück kostet, wird erst nach 4 Monaten tatsächlich die erste Aktie erwerben. Und dann hat er nur 1 Aktie eines Unternehmens, was extrem wenig Streuung oder anders herum, ein extrem hohes Risiko bedeutet.

 

Der erste große Vorteil ist also, dass schon mit kleinen Summen monatlich breit gestreut in Wertpapiere investiert werden kann. Hierdurch kann auch der Durchschnittskosten-Effekt (siehe nächstes Kapitel) erreicht werden.

 

Der zweite große Vorteil ist, dass die Abbuchung automatisch jeden Monat erfolgt. Es kann also nicht die Situation geben, dass man vielleicht gerade kein Geld hätte, und entsprechend nichts anlegen würde. Es wird durch die automatische Abbuchung eine extrem hohe Beitragsdisziplin sicher gestellt. Das Beste dabei ist, dass man sich daran gewöhnt und schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr bemerkt, dass monatlich Geld abgebucht wird.

 

Die Zauberei beim Fondsplarplan: Durchschnittskosteneffekt

 

Wissen Sie, wie Sie sich bis zu 5 Prozent mehr Rendite holen können? Ich erkläre es Ihnen. Schauen Sie sich bitte folgenden Chart an. Er gibt den bekanntesten Aktien-Index der Welt in seiner wohl schlimmsten Zeit, nämlich während des 2. Weltkrieges, wieder:

 

Besondere Jahre: Der 2. Weltkrieg forderte viel Geduld von Börsianern. Wer durchhielt war allerdings wesentlich besser dran als etwa Besitzer eines deutschen Sparbuchs. Deren Geld war 1948 wertlos. Die roten Pfeile zeigen Kaufzeitpunkte nach jährlichem Sparplan.

 

Sagen wir, dass ein Anleger 1 eine Summe von 60.000 USD 1930, beim Index-Stand von 380 Punkten, angelegt hätte. Würde ein Index-Punkt einem Dollar entsprechend, hätte er damit 157,89 Anteile gekauft.

Sagen wir, dass ein Anleger 2 die gleiche Summe von 60.000 USD investiert hätte. Allerdings nicht auf einmal, sondern er hätte in einem Sparplan jeweils bei den roten Pfeilen im Diagramm gekauft:

 

Zeitpunkt Index-Stand Invest-Summe Erhaltene Anteile
1.1.1933 80 10.000 USD 125
1.1.1936 140 10.000 USD 71,4
1.1.1940 140 10.000 USD 71,4
1.1.1944 130 10.000 USD 76,9
1.1.1948 180 10.000 USD 55,5
1.1.1951 250 10.000 USD 40

 

In Summe hätte Anleger 2 mit dem Sparplan also 440,2 Anteile. Der Anleger 1 hätte jedoch mit seinem Einmalkauf nur 157 Anteile.

 

  Gesamtinvestition Insgesamt erworbene Anteile Wert der Anteile am 1.1.1954
Einmalkauf      
60.000 USD 157 60.000 USD
Sparplan 60.000 USD 440 168.152 USD

 

Statt einer Rendite von genau 0% für den Einmalanleger würde in diesem speziellen Fall der Sparplan-Anleger dank des Durchschnittskosten-Effektes eine IRR-Rendite von 7,9 Prozent erzielen.

 

Anhand dieses – vom Zeitpunkt her sicherlich extremen – Beispiels kann die hohe Wirksamkeit des Durchschnittskosten-Effekts (Cost-Average-Effekt) gut erkannt werden. Allerdings ist ein Vorteil von 7,9 Prozent jährlich die Ausnahme; aber im Bereich 2 bis 3 Prozent kann der Vorteil absolut liegen.

 

Der einfachste Sparplan: Spar-Morgen-Plan

 

Die einfachste und vielleicht am universellsten einsetzbare Fondsparplanart ist der Spar-Morgen-Plan. Der Spar-Morgen-Plan passt für fast alle Gegelegenheit mit einer Anspardauer von 5 oder mehr Jahren, ist schon ab 25 Euro monatlich besparbar und hat in den vergangenen 5 Kalenderjahren im Durchschnitt 5,7 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet. Er ist täglich kündbar, die Sparraten können jederzeit verändert oder ausgesetzt werden.

 

Beim Spar-Morgen-Plan wird in einen nachhaltigen Mischfonds investiert. Ein Mischfonds investiert die Anlegergelder in Aktien und Anleihen. Er erzielt damit gute Wertzuwächse bei gegenüber Aktiensparplänen deutlich reduzierten Kursschwankungen.

 

Die Auswahl der Aktien und Anleihen erfolgt nach streng definierten ökologischen und ethischen Kriterien.

 

 

 

 

Schon für 3 Jahre sinnvoll: Soziale Verantwortung Monatssparen

 

Wem der ausgewogene Spar-Morgen-Plan zu schwankungsanfällig ist, kann zu dem sich wohl am ruhigesten entwickelnden Musterdepot, dem Soziale Verantwortung Monatssparen, greifen. Mit sehr geringer Schwankungsbreite ist dieser Fondssparplan sogar für Anlagedauern unterhalb von 5 Jahren denkbar.

 

Er kann ab nur 100,00 Euro pro Monat angespart werden. Die Rendite der letzten 5 Jahre war 2,4 Prozent im Durchschnitt pro Jahr.

 

Das Geld wird verwendet, um daraus Kleinstkredite in Schwellenländern zu machen. Zum Beispiel möchte sich eine Näherin in Bolivien eine Nähmaschine und eine Geschäftsausstattung für 1.500 US Dollar kaufen. Einen Kredit von einer Bank erhält sie dafür nicht, da alleine die Kreditprüfung für die Bank schon sämtliche Gewinne aus diesem Geschäft aufzehrt. Sie kann jedoch einen Mikrokredit erhalten, der aus den deutschen Anlegergeldern gespeist wurde.

 

Damit kann sich der deutsche Anleger über die üblichen 2 bis 3 Prozent Rendite freuen und hat noch gleichzeitig etwas für andere Menschen getan. Die Idee Mikrofinanz wurde 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

 

 

 

Der Best-Seller: Balance Monatssparen

 

Das Balance Monatssparen ist ein ausgewogenes Musterdepot, bei dem 5 nachhaltige Investmentfonds so zusammengestellt sind, dass im Normalfall eine Aktienquote von rund 50 Prozent erreicht wird. Im Gegensatz zum Spar-Morgen-Plan erfolgt die Streuung über 5 statt einem Investmentfonds. Das sichert gegen schlechte Jahre eines Fondsmanagers wirkungsvoll ab. Dafür ist die Mindestansparsumme 100 Euro.

Die erzielte Rendite der letzten 5 Kalenderjahre war mit 7,8 Prozent herausragend gut. Langfristig sollte mit 4 bis 6 Prozent Rendite pro Jahr gerechnet werden.

Investiert wird in nachhaltige Aktienfonds, nachhaltige Anleihefonds und in ethisch-ökologische Mischfonds.

 

 

 

 

 

Für die maximale Rendite: Wachstum Monatssparen

Das Wachstum-Monatssparen ist ähnlich zum Balance Monatssparen zu sehen. Sie investieren Ihr Geld breit gestreut in hunderte von Unternehmen und Staaten weltweit. Sie streuen damit ausgewogen über Wirtschaftsräume, Währungen und Branchen. Möglich ist der Sparplan ab 100 Euro monatlich.

 

Allerdings ist der Anteil an Aktien höher als beim Balance Monatssparen. Damit wird die langfristige Rendite-Erwartung höher, aber auch die Schwankungsbreite nimmt zu. Entsprechend empfehlen wir das Musterdepot Wachstum Monatssparen auch erst ab einer Anlagedauer von 7 oder mehr Jahren.

 

Die erzielte Rendite der letzten 5 Kalenderjahre war mit 8,9 Prozent sehr gut. Langfristig sollte mit 5 bis 8 Prozent Rendite pro Jahr gerechnet werden.

 

 

 

 

 

Fürs Alter: Fondsparplan im Versicherungsmantel

Die oben genannten Musterdepot Wachstum Monatssparen und Balance Monatssparen können sehr gut für die Altersvorsorge genutzt werden. Sie bieten hohe Sicherheiten durch die breite Streuung und werden über lange Zeiträume interessante Renditen erzielen.

 

Und für die Altersvorsorge, die meist über sehr lange Zeiträume aufgebaut wird, kann man diese Fondssparpläne nochmals veredeln. Das geschieht in Form eines sogenannten Versicherungsmantels; praktisch eine Art Hülle, die den eigentlichen Fondssparplan umgibt.

 

Zunächst kostet diese Hülle natürlich etwas Geld; trotzdem kommt am Ende mehr für den Anleger heraus. Wieso ist das so?

 

Der Hintergrund ist der dritte große Spieler im Bunde. Neben Anlagegesellschaft und Anleger ist nämlich auch der Staat an der Altersvorsorge beteiligt; und zwar, in dem er Steuern kassiert. Wer einen Fondssparplan nutzt und oberhalb der steuerlichen Freigrenzen liegt wird jährlich Steuern auf die erzielten Gewinne zahlen müssen. Diese vermindern natürlich die Substanz und verringern damit den so wichtigen Zineszins-Effekt, den scherzhaft „achtes Weltwunder“ genannten Effekt, dass die Gewinn bei Geldanlagen expotenziell steigen.

 

Zieht man das in Betracht, kommt regelmäßig bei Fondssparplänen im Versicherungsmantel mehr Kapital für den Anleger zusammen, als wenn er direkt in einem Wertpapierdepot angespart hätte.

 

Darüber hinaus bietet der Versicherungsmantel noch so Dinge wie eine lebenslange monatliche Rentenzahlung oder Optionen wir Zahlung der Beiträge auch bei Berufsunfähigkeit oder erhöhte Rentenzahlungen bei Pflegebedürftigkeit.

 

Übrigens gibt’s den Fondssparplan auch für Riesterrente oder Rüruprenten. Auch bei diesen staatlich geförderten Rentenverträgen kann also wie gewohnt in einen Fonds angespart und der Cost-Avergage-Effekt genutzt werden. Nicht zu letzt wegen der hohen Besteuerung der Rentenauszahlungen machen diese beiden Varianten aber nur in wenigen Fällen für den Anleger Sinn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Biodiversität – Natürliche Vielfalt schützen und erhalten

Freitag, 23. Juni 2017
Zusammenfassung: In den vergangenen Jahrtausenden haben sich Tier- und Pflanzenarten, aber auch der Mensch, als extrem anpassungsfähig erwiesen. Der beschleunigte Klimawandel hat jedoch zur Folge, dass viele Arten sich nicht mehr mit den veränderten Lebensbedingungen zurechtfinden. Die Folge ist ein rasantes Artensterben und damit eine extreme Reduktion der Biodiversität. Diese Entwicklung hat ökologische, ökonomische und soziale Folgen für das menschliche Leben. Eine ganzheitliche Biodiversitätsstrategie soll entgegenwirken.

 

 

Der Wegfall von Arten, gefährdet die Balance.

„Diversity-Management“ etabliert sich seit seinigen Jahren, vor allem in großen und international aufgestellten Unternehmen. Der Begriff bezeichnet die heterogene Zusammensetzung eines Teams. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Geschlechter, Altersklassen und Ethnien oder Herkunftsländern soll ein optimales Ergebnis erzielt werden. Schließlich werden unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen in den Arbeitsprozess miteingebracht. Unternehmen, die in ihrer Personalpolitik auf „Diversity“ setzen, profitieren im Allgemeinen von soliden Arbeitsergebnissen und sind um eine diskriminierungsfreie Firmenführung bemüht.

 

Eine gute Entwicklung und gleichzeitig eigentlich keine neue Idee. Denn Vielfalt gehört zum Leben. Das Zusammenspiel und die Nutzung der unterschiedlichsten Fähigkeiten führt zu ausgewogenen Verhältnissen – das gilt nicht nur im Arbeitsleben und in der sozialen Interaktion, sondern genauso in der Natur.

 

 

Biodiversität – das Ideal der Vielfalt

Die natürliche Vielfalt ist der Masterplan der Diversität. In den letzten Jahrzehnten hat sich dafür der Begriff der Biodiversität durchgesetzt. Biodiversität beschreibt das komplexe Zusammenspiel aller lebenden Organismen und deren Abhängigkeiten voneinander. Damit zählen alle Tier- und Pflanzenarten aus sämtlichen ökologischen Systemen zur biologischen Vielfalt. Biodiversität findet also auf der ganzen Welt statt, auf dem Land genauso wie in den Meeren.

 

Rund um den Globus lassen sind drei Bereiche durch eine besonders hohe Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen gekennzeichnet. Dazu gehören die Tropen, die Ozeane sowie die Wälder. Um hier das rapide Schwinden der Arten zu bremsen, versuchen viele Nationen und Organisationen diese Ökosystems besonders zu schützen. Aber auch alte Kulturlandschaften stellen wertvolle Lebensräume für die Artenvielfalt dar.

 

Generell spielt bei der Biodiversität jedoch nicht nur die Menge der Arten eine wichtige Rolle. Genauso bedeutsam ist auch die richtige Zusammensetzung innerhalb der jeweiligen Lebensräume. Tier- und Pflanzenarten, die an die regionalen Gegebenheiten und das entsprechende Klima angepasst und aufeinander abgestimmt sind, bilden gemeinsam ein funktionierendes Ökosystem.

 

Biodiversität schließt in seinem Konzept den Menschen mit ein. Entsprechend bezieht sich der Erhalt der Artenvielfalt auch auf Tier- und Pflanzenzüchtungen, die eine Jahrtausende alte Tradition aufweisen.

 

 

Sicherung der Biodiversität ist Grundlagensicherung

CO2-Speicherung – wichtig für den Klimaschutz.

Die Erhaltung dieser genetischen Vielfältigkeit ist auch eine elementare Grundlage für das menschliche Leben. Ein Aspekt, der – gerade in den Industrienationen – rasch in Vergessenheit gerät. Der Schutz zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ist keine wohltätige Aufgabe, denn Fakt ist, dass durch massive Eingriffe und durch die Zerstörung vielfältiger Ökosystems nicht nur die Artenvielfalt in gefährdet wird. Der Mensch entzieht sich auch zugleich selbst die Lebensgrundlagen.

 

Schließlich ist eine intakte Biodiversität die Voraussetzung für die zuverlässige Befriedigung der Grundbedürfnisse menschlichen Lebens. Dazu zählen saubere Luft und Wasser, Klimaschutz durch die Speicherung des Treibhausgas Kohlendioxids (CO2) in Wäldern, Bodenflächen und den Ozeanen und – nicht zu vergessen – sämtliche Nahrungsmittel und Rohstoffe, die aus der Tier- und Pflanzenwelt entnommen werden.

 

Dass in diesem Bereich eine Schädigung der Artenvielfalt unabsehbare Konsequenzen für die Ernährung der Menschheit mit sich bringt, liegt auf der Hand. So sind heute nicht nur viele alte Arten bedroht, auch wertvolle Kulturpflanzen und – Tierzüchtungen verschwinden zunehmend von der Bildfläche, es setzen sich zunehmend Monokulturen durch und verdrängen die Artenvielfalt. Von den etwa 7.000 kultivierten Pflanzenarten, die der menschlichen Ernährung dienen, liefern beispielsweise aktuell nur noch 15 Arten rund 90 Prozent der Nahrung.

 

Darüber hinaus dient die biologische Artenvielfalt noch unzähligen weiteren Bereichen des modernen menschlichen Lebens, denn auch die medizinische Forschung profitiert von den reichen genetischen Ressourcen, der technologische Fortschritt orientiert sich vielfach an biologischen Vorbildern und kopiert gelungene Anpassungsstrategien für innovative Entwicklungen.

 

Wer also auf Vielfalt statt Einfalt setzt, hat gute Gründe die biologische Vielfalt auch weiterhin zu erhalten und auch die Schönheit des natürlichen Artenreichtums zu genießen. Der Schutz der Biodiversität ist dabei auch Teil der des Nachhaltigkeitsdenkens und der Verantwortung gegenüber kommender Generationen.

 

 

Bedrohung der Biodiversität

Riesen-Bärenklau – vor allem für Allergiker ein Problem.

Schätzungen der UNESCO zufolge, sterben täglich 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Die biologische Vielfalt ist eindeutig in Gefahr. Dafür zeichnen viele unterschiedliche Faktoren verantwortlich. Vielfach werden gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten als Grund für das Verschwinden einzelner Spezies gesehen und in der Tat verdrängen Neophyten, wie beispielsweise der Riesen-Bärenklau, heimische Kräuter. Aber das ist nur eine Facette der Bedrohung. Eine Große Gefahr stellt die direkte Zerstörung von Lebensräumen dar. Dazu zählen unter anderem großangelegte Brandrodungen, beispielsweise in Südamerika, bei denen unzählige Tier- du Pflanzenarten ihren Lebensraum verlieren. Aber auch kleine und große Infrastrukturprojekte entziehen heimischen Arten die Lebensgrundlage. Hinzu kommen der generelle Raubbau an der Natur und die zunehmende Übernutzung, wie etwa durch Überfischung, Überweidung und industrielle Landwirtschaft, Massen-Tourismus sowie Gewässer- und Bodenverschmutzung.

 

 

Convention on Biological Diversity – Biodiversität wird Chefsache

Menschen, Tiere und Pflanzen haben sich über die vergangenen Jahrtausende hinweg als extrem anpassungsfähig erwiesen und konnten so ihren Fortbestand sichern. Allerdings setzen zu rasch veränderte Umweltbedingungen sämtlichen Spezies stark zu, nicht alle werden sich in der nötigen Geschwindigkeit anpassen können. Damit verantwortet die Klimakrise auch den Verlust zahlreicher Arten. Eines der populärsten Opfer ist dabei der Eisbär, der bereits auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht.

 

Um dem alarmierenden weltweiten Artensterben entgegenzuwirken, haben die Vereinten Nationen im Rahmen der Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro die Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity, kurz: CBD) auf den Weg gebracht. Die Konvention wurde Ende 1993 verabschiedet.

 

 

Schutz, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit

Vielfältige Lebensräume erhalten – auch für Einsiedler.

Der ganzheitliche Ansatz der Biodiversitätskonvention ist es, die biologische und genetische Vielfalt auf der Erde zu schützen und zu bewahren. Weiterhin ist die Staatengemeinschaft aufgefordert, die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen so zu organisieren, dass auch künftige Generationen noch ausreichende Lebensgrundlagen vorfinden werden. Außerdem sollen die Gewinne, die sich aus der Nutzung der natürlichen Ressourcen ergeben, gerecht verteilt werden.

 

Mit diesen drei Zielen geht die Biodiversitätskonvention über die klassischen Schutzansätze hinaus. Sie berücksichtigt nicht nur die ökologischen Aspekte des Problems, sondern bezieht auch die ökonomischen und sozialen Gesichtspunkte gleichberechtigt in das Konzept mit ein.

 

Diese umfassende Sicht der Dinge macht deutlich, dass die genetische Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt und die intakten Ökosysteme unverzichtbare Grundlage für das Leben der Menschen weltweit ist. Besonders in den – traditionell landwirtschaftlich geprägten – Entwicklungsländern wird deutlich, dass die biologische Vielfalt – sprich die heimischen Tier- und Pflanzenarten – die unmittelbare Voraussetzung für ein selbstständiges Leben und Überleben darstellen. Natürliche Ressourcen zu sichern ist damit auch eine wirksame Methode, Armut und Hunger zu bekämpfen.

 

 

Nationale Umsetzung der Biodiversitätskonvention

Naturschutz ist ein gesellschaftlich getragenes Thema in Deutschland. Allerdings bezog sich der Schutz von Fauna und Flora ausschließlich auf die heimischen Tier- und Pflanzengattungen und hatte kaum eine globale Dimension.

 

Wildkräuter – Vielfalt statt Einfalt.

Seit November 2007 setzt Deutschland die Biodiversitätskonvention mit der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“. Neu an der Strategie ist, dass kein starrer Fahrplan vorgegeben wird, nach dem zu handeln ist. Vielmehr setzt die Strategie auf einen breit angelegten Dialogprozess und eine effektive Vernetzung gesellschaftlicher Gruppen, Unternehmen, Verbänden und Organisationen. Durch dieses Vorgehen, kann der Komplexität des Themas am ehesten Rechnung getragen werden, denn durch die Vielzahl der beteiligten Akteure ist eine 360-Grad-Sicht auf die Gesamtproblematik gegeben.

 

Die nationale Strategie zur biologischen Vielfalt ist fester Bestandteil der Bundespolitik. Mit rund 330 formulierten Zielen und 430 Maßnahmen zu allen relevanten Themen, zählt die deutsche Strategie zur Sicherung der Biodiversität zu den ambitioniertesten weltweit.

 

Im Rahmen dieser Strategie wurde zur Umsetzung der Biodiversitätsziele ein Förderprogramm entwickelt. Dieses Programm definiert die konkreten Fördermaßnahmen im Sinne der von UN definierten Zielsetzung. Abgestimmt mit Vertretern der Länder und Kommunen, Waldbesitzern, Landwirten sowie den Umwelt- und Naturschutzverbänden wurden nicht nur Schwerpunkte der Förderung ausgearbeitet. Auch vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Akzeptanz des Biodiversitätsprogramms und eine umfassende Informations- und Kommunikationskampagne gehören zum Programm. Besondere Förderung erfahren Projekte, die eine Leuchtturmwirkung für andere Regionen oder Länder haben können und besondere Maßstäbe setzen in Sachen Schutz der Biodiversität, nachhaltiger Nutzung und gerechter Verteilung.

 

 

Vier Schwerpunkte des nationalen Programms biologischer Vielfalt

Bei der konkreten Umsetzung der Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität, hat Deutschland vier Förderschwerpunkte entwickelt.

 

Der erste Schwerpunkt umfasst die sogenannten „Verantwortungsarten“. Das bezeichnet die Tiere und Pflanzen, deren Bestand dringend gesichert werden sollte, weil sie nur oder zu großen Teilen in Deutschland vorkommen oder weil ihre Art weltweit gefährdet ist. Daher sind hier besondere Anstrengungen vorgesehen, um die entsprechenden Lebensräume zu erhalten oder wieder herzustellen.

 

Der Schutz von „Hotspots der biologischen Vielfalt“ ist das zweite große Förderziel. Hotspot-Regionen sind dabei besondere Lebensräume mit einer hohen Dichte und Vielfalt von Arten. Selbst das Industrieland Deutschland kann immerhin rund 11 Prozent der Landesfläche als Hotspots ausweisen. Dazu zählen Gebiete in den Alpen genauso wie die Küsten, aber auch Kulturlandschaften in den Mittelgebirgsregionen und Flusstälern.

 

Sauberes Trinkwasser – ein Service der Natur.

Die Natur bietet Menschen eine Existenzgrundlage und ist damit ein bedeutsamer Dienstleister. Die „Sicherung von Ökosystemdienstleistungen“ ist daher ein weiterer Förderschwerpunkt. Das klingt sehr formell, beschreibt jedoch die Sicherung der existenziellen Ressourcen, wie sauberes Trinkwasser, ausreichende Nahrungsmittel, Heilpflanzen und Energieträger. Außerdem schließt dieses Konzept die Speicherung von CO2 für einen wirkungsvollen Klimaschutz mit ein. Diese wichtigen Aufgaben geben den Ökosystemdienstleistungen einen hohen ökonomischen Wert. Um auch zukünftig auf die „Services der Natur“ zurückgreifen zu können, müssen diese Dienste nachhaltig genutzt werden.

 

Weitere Förderschwerpunkte des Biodiversitätskonzepts sind Maßnahmen, die eine beispielhafte und repräsentative Aufgabe übernehmen. Dazu werden ausgewählte Einzelprojekte besonders herausgestellt, um als Beispiel für ähnliche Maßnahmen zu dienen. Das können beispielsweise spezielle Bildungsprojekte sein oder auch konkrete Maßnahmen zu klimaschützenden Maßnahmen im städtischen Raum.

 

Die Umsetzung der Biodiversitätskonvention obliegt dem Bundesamt für Naturschutz. Gemäß dem ganzheitlichen Ansatz des nationalen Konzepts, sind jedoch auch weitere Behörden und Ministerien eingebunden. So setzt auch das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  große Teile der Strategie mit um und unterstützt Partnerländer dabei, die biologische Vielfalt zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Ziel der Entwicklungszusammenarbeit ist es dabei auch, dass die lokale Bevölkerung auch direkt von dieser Entwicklung profitieren kann. Das kann zum einen durch die Sicherung der Nahrungsautonomie sein, zum anderen werden auch Faktoren für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung gestärkt. Beispielsweise durch die nachhaltige Vermarktung von Heilpflanzen oder auch durch Projekte für einen klimafreundlichen Ökotourismus.

 

 

Komplexe Aufgaben – durchdachte Lösungen

Ein durchdachtes Biodiversitätskonzept kann helfen, die Lebensgrundlagen langfristig zu sichern. „Überzeugend ist vor allem, die drei Aspekte Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit miteinander zu verknüpfen“, findet Carmen Junker, Gründerin und Geschäftsführerin von Grünes Geld, einem erfahrenen Anbieter nachhaltiger Geldanlagen. Auch die Finanzexperten von Grünes Geld arbeiten nach diesen drei Gesichtspunkten und bieten ihren Kunden ökologische und ethische Investments, die zugleich eine attraktive Rendite versprechen. So können auch private Investoren durch grüne Geldanlagen einen wirkungsvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

7 tolle Ausflugtipps für die Sommerferien

Dienstag, 20. Juni 2017
Zusammenfassung: Sommerzeit ist Ferienzeit. Auch wer keinen Urlaub geplant hat, kann auch viele interessante Dinge in seiner näheren und ferneren Umgebung entdecken. Eine Vielzahl moderner Museen mit interessanten Angeboten lassen kaum Langweile aufkommen. Das Thema Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umwelt ist dabei integrativer Bestandteil der innovativen Ausstellungskonzepte, die jung und alt gleichermaßen ansprechen. Die Ausflugstipps eignen sich teilweise auch für eine sinnvolle Unterbrechung auf einer längeren Reise.

 

 

Gemeinsame Ausflüge erweitern den Horizont.

In dieser Woche beginnen die Sommerferien in einigen nördlichen Bundesländern und bis Mitte September werden sich alle Schülerinnen und Schüler bundesweit über sechs Wochen Freizeit gefreut haben. Auch wer keine schulpflichtigen Kinder hat nutzt die Sommerzeit gerne zur Erholung, für Urlaubsreisen in nahe und ferne Gegenden oder zu kürzeren Ausflügen in interessante Städte oder reizvolle Landschaften.

 

Während der eine seinen Koffer – respektive Rucksack – packt und sich zu einem nahen oder fernen Ziel aufmacht, planen andere eine entspannte Zeit zu Hause, am Badesee, im Freibad oder auch auf dem Sofa. Das Angebot ist vielfältig und bietet nahezu für jedes Alter und jeden Geldbeutel zahlreiche Möglichkeiten, seine Freizeit ganz nach eigenem Gusto zu verbringen.

 

Wer einen nachhaltigen Lebensstil pflegt, achtet auch bei seinem Reiseverhalten auf klimaverträgliche Mobilität und bezieht umweltschonendes Verhalten am Erholungsort mit in seine Urlaubsplanung mit ein.

 

Urlaub, Ferien, Reisen, unterwegs sein – das ist nicht nur erholsam und eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Die freie Zeit kann auch hervorragend genutzt werden, um neue Eindrücke zu gewinnen. Eine gute Gelegenheit dazu bieten unsere Ausflugstipps, die für jung und alt gleichermaßen viel Neues und Interessantes bieten. Die Empfehlungen eignen sich gut als Tagesausflüge, als Alternativprogramm, wenn das Sommerwetter mal nicht mitspielen will oder auch als willkommene Unterbrechung auf einer längeren Fahrt.

 

 

Tipp 1: Universum Bremen – auf dem Weg zur Nordsee

Die Küstenorte am Meer und die ost- und nordfriesischen Inseln zählen zu den beliebtesten Urlaubsorten der Deutschen. Besonders beliebt sind die langen Sandstrände, das angenehme Klima und die beeindruckende und vielfältige Landschaft. Wer sich auf den Weg in den Norden macht, hat in der Hansestadt Bremen eine ausgezeichnete Möglichkeit, eine Rast zu machen.

 

Das Universum, in der Nähe der Universität Bremen gelegen, bietet seit 2000 eine vielseitige Dauerausstellung rund um die drei Themengebiete Technik, Mensch und Natur. Die Wissenschaftsausstellung ist in einem eigens dafür gebauten Wal-förmigen Gebäude untergebracht. Grundkonzept ist es, die Themengebiete erlebbar zu machen. Für junge Besucher lädt eine extra Abteilung, die Milchstraße – zu einfachen Versuchen und zum freien Experimentieren ein. Ergänzt wird das Angebot des Universums durch regelmäßige Sonderausstellungen, Science Shows und einem Dunkel-Café. Im weitläufigen Außenbereich befindet sich – neben Experimentierstationen zum den Themen Wasser und Tönen – ein 27 Meter hoher Aussichtsturm. Auf der oberen Etage können Besucher die Windstärke messen oder einfach nur die weite Sicht über die Hansestadt genießen. Das Universum ist täglich geöffnet. Der Eintritt beträgt 16 Euro, Familientickets sind für 40 Euro zu haben.

 

 

Tipp 2: Klimahaus Bremerhaven – immernoch auf dem Weg zur Nordsee

Klimahaus: interessant von innen und aussen!

Wer die Fahrt nach Norden weiter fortsetzt, kann das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost besuchen. Das 2009 eröffnete wissenschaftliche Ausstellungshaus liegt in den sogenannten Havenwelten in direkter Nachbarschaft zum Auswandererhaus  und zum Zoo am Meer.

 

Das Klimahaus zeigte in seinen Anfängen die anthropogenen Einflüsse auf die Veränderung von Klima und Wetter. Seit 2012 sind die Ausstellungsbereiche neu konzipiert und in die drei Bereiche Reise, Perspektiven und Chancen aufgeteilt. Besucher begeben sich über neun Stationen in unterschiedlichen Ländern auf eine Reise durch die unterschiedlichen Klimazonen der Erde. Das besondere: Temperaturen und Luftfeuchtigkeit werden weitestgehend nachempfunden. Wer im Klimahaus unterwegs ist, sollte an eine warme Jacke denken, denn zwischen sechs Grad minus und 35 Grad plus ist alles möglich.

 

Im World Future Lab können Besuchergruppen die Zukunft unseres Planeten selbst in die Hand nehmen und unter anderem überlegen, wie Südseeinseln vor dem Untergang durch einen steigenden Meeresspiegel gerettet werden können. Bei diesem Planspiel sind Kooperationsbereitschaft, Strategie und Kreativität gleichermaßen gefragt. Zugleich wird deutlich, dass jede Entscheidung sich nicht nur unmittelbar, sondern auch global auswirkt. Das Klimahaus öffnet täglich seine Pforten. Einzelticket gibt es ab 16 Euro, Familientickets ab 35 Euro.

 

 

Tipp 3: Ozeanum Stralsund – auf dem Weg zur Ostsee

Faszinierende Meereslebewesen.

Während die einen die Nordsee lieben, bevorzugen die anderen die gezeitenunabhängige Ostsee. Wer sich im Urlaub im Nord-Osten des Landes befindet, sollte einen Besuch im Ozeanum in Stralsund einplanen. Das Museum hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung der Weltmeere als wichtigen Teil des globalen Klimasystems deutlich und erlebbar zu machen. Ebenfalls ein Thema ist dabei der Einfluss des Menschen auf den Lebensraum Meer sowie die Problematik des Artensterbens. Das Ozeanum wurde 2008 eröffnet und für sein hervorragendes Konzept bereits zwei Jahre später als Europäisches Museum des Jahres ausgezeichnet. Das moderne Naturkundemuseum gehört zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum, die über drei weitere Museumsstandorte in der Region verfügt

 

Das Ozeanum begeistert Besucher aller Altersklassen vor allem durch seine riesigen Aquarien, in denen die unterschiedlichsten Lebenswelten in den Meeren durch Panoramabecken hautnah erlebbar werden. Jüngere Besucher werden sich auch für die Fütterungen in den Aquarien sowie der Humboldtpinguine begeistern können. In der Dauerausstellung „1:1 Riesen der Meere“ arbeitet das Museum mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace zusammen. Hier werden lebensgroße Modelle von Walen und anderen Meeresriesen präsentiert. Das Ozeanum ist täglich geöffnet. Erwachsenentickets gibt es für 17 Euro, Kindertickets ab 7 Euro.

 

 

 

Tipp 4: Ökolarium Vejle – auf dem Weg in Richtung Norden

Wer einen Urlaub in Dänemark plant oder sich auf dem Weg nach Schweden befindet, sollte im süddänischen Städtchen Vejle Halt machen und im Ökolarium auf Entdeckungsreise gehen.

 

Das Wissens- und Erlebniscenter ist grob in die drei Bereiche „Natur und Umwelt“, Wasser sowie „Ressourcen und Klima“ aufgeteilt und bietet eine kurzweilige und umfangreiche Ausstellung zu nahezu allen Aspekten der ökologischen Nachhaltigkeit. Besucher können an den unterschiedlichen Stationen Wissenswertes zu den Themengebieten Natur, Umwelt, Energie, Klima, Ernährung, Gesundheit und Innovation erfahren und ausprobieren. Damit bietet das Ökolarium eine aktive Wissensvermittlung und spannende Spielerlebnisse. So kann der Waldboden kriechend erforscht, Müll sortiert und die Kanalisation erforscht werden. Dazu gibt es Anregungen für eine umweltfreundliche Wohnungseinrichtung und Möglichkeiten des Upcyclings. Ebenfalls interessant ist die Ernährung der Zukunft und welche Rolle Insekten dabei spielen werden. Der Eintritt ins Ökolarium ist frei. Die Öffnungszeiten können auf der Website abgerufen werden.

 

 

Tipp 5: Ecomare Texel – Richtung Westfriesland

Sympathischer Meeressäuger.

Die Niederlande zählt zu den beliebten Auslandsdestinationen im Sommer. Schließlich laden Küste und Insel auch hier zu einem angenehmen Strandurlaub ein. Wer sich darüber hinaus für die Natur im und am Wattenmeer interessiert und Fauna und Flora der Region näher kennenlernen will, kommt im Ecomare  auf Texel voll auf seine Kosten. Das weitläufige Ausstellungsgelände in der Dünenlandschaft der westlichsten Nordseeinsel präsentiert umfangreich die Besonderheiten der Landschaft und ihrer Tier- und Pflanzenwelt. Großangelegte Aquarien und flache Becken, die von Oben eingesehen werden können, ermöglichen einen ausgezeichneten Einblick auf das Leben im Meer.

 

Das Ecomare ist dabei nicht nur Naturkundemuseum, sondern zugleich auch als Robbenauffangstation angelegt. Junge verlassene Robben, aber auch ältere oder verletzte Tiere werden hier gepflegt und für eine Rückkehr in ihren natürlichen Lebensraum vorbereitet. Die Fütterung der Robben und Schweinswale ist ein besonderer Publikumsmagnet. Das Ecomare hat täglich geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 12,75 Euro, für Kinder 8,75 Euro. Wer seine Tickets vorab online kauft, kann sparen

 

 

Tipp 6: Panarbora Waldbröl – Nordrhein-Westfalen

Perspektivwechsel – der Wald von oben.

Wer beim Bundesland Nordrhein-Westfalen noch immer an nur an Industrie und Ruhrpott-Romantik denkt, wird im Bergischen Land eines Besseren belehrt. Seit 2015 lockt der Naturerlebnispark Panarbora bei Waldbröl Besucherströme an. Highlight der Anlage ist dabei ein fast zwei Kilometer langer Baumwipfelpfad mit einem 40 Meter hohe Aussichtsturm. So können Naturliebhaber den Wald aus einer neuen Perspektive genießen. Außerdem umfasst der luftige Weg eine umfangreiche Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Umweltschutzverbänden und Waldbauerngruppen erarbeitet wurde. Dabei werden die Unterschiede zwischen Urwäldern und Wirtschaftswäldern erläutert, die Veränderungen in der Landschaft erklärt und der gesamte Lebensraum des Waldes detailliert vorgestellt.

 

Auch wer lieber mit beiden Beinen auf dem Boden bleibt, kann in Panarbora einiges erleben: Interessante Waldwege, ein Heckenirrgarten und ein Abenteuerspielplatz runden das Angebot ab. Wer gar nicht mehr nach Hause möchte, findet in der Jugendherberge Panarbora Unterkunft. Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Waldwipfelpfads und der gesamten Anlage finden sich hier.

 

 

Tipp 7: bioversum – Darmstadt-Kranichstein

Natur lässt sich an vielen Orten entdecken. Das bioversum  im Jagdschloss Kranichstein, in der Nähe von Darmstadt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die engen Zusammenhänge zwischen biologischen, ökologischen und kulturellen Entwicklungen sichtbar zu machen und die biologische Vielfalt langfristig zu schützen. Am Beispiel eines Buchenwaldes zeigt der Ausstellungsort das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Darüber hinaus bietet das bioversum in einem Freilandlabor  vielfältige Möglichkeiten, die Natur zu entdecken und Ideen für einen Schutz der Artenvielfalt mit in den persönlichen Alltag einzubringen. Das bioversum ist liegt landschaftlich reizvoll eingebettet, so dass sich ein Besuch des vergleichsweise kleinen Museums durchaus lohnt. Viele Angebote sind dabei auch besonders für jüngere Kinder geeignet. Das bioversum hat montags geschlossen. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

 

 

Lernen ohne Langeweile

Gute Angebote statt erhobenem Zeigefinger.

Nachhaltigkeit, Klima- und Naturschutz – das sind die Hauptthemen der vorgestellten Ausstellungsorte. Das besondere an allen Empfehlungen: an diesen Lern- und Erlebnisorten werden die wichtigen Themen unserer Zeit anschaulich und erlebbar aufbereitet – weit entfernt von einer Pädagogik mit dem sprichwörtlich erhobenen Zeigefinger. Damit bieten die modernen Museumskonzepte nicht nur ein anspruchsvolles Angebot für alle Besucher, sondern auch eine gelungene und anregende Abwechslung. Vor allem Familien werden sich über diese Alternativen zu zum Freizeitpark freuen.

 

Grünes Geld, Ihr Experte für nachhaltige Geldanlagen, wünscht gute Erholung und einen schönen Sommer!

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Grüne Kredite: Was bedeutet das eigentlich?

Freitag, 16. Juni 2017

Die Themen Nachhaltigkeit und Ethik haben in der Finanzwelt enorm an Bedeutung gewonnen. Seit der großen Bankenkrise vor nunmehr zehn Jahren sehen immer mehr Menschen das Geschäftsgebaren der großen Banken kritisch, die in ihrer Jagd auf Rendite vor keiner dubiosen Investition haltmachen. Heute ist es nicht nur möglich, das eigene Geld nach ethischen Prinzipien anzulegen, sondern auch umwelt- und sozialverträgliche Kredite zu erhalten.

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Lieber früher als später: Vertretungsrechte regeln

Freitag, 16. Juni 2017
Zusammenfassung: Ein neues Gesetz wird ab dem kommenden Jahr die Beistandsmöglichkeiten im medizinischen Bereich für Ehe- und Lebenspartner vereinfachen. Allerdings sollten Paare auch frühzeitig daran denken, wer sie – im Fall der Fälle – in Vermögens- oder Behördenangelegen vertritt und diese Entscheidung rechtlich verbindlich abgeben. Gut auch, sich in Geldfragen auf bewährte Partner verlassen zu können.

 

 

Früh klären: Wer entscheidet, wenn ich es nicht kann?

Eine schreckliche Situation, die aber jeden treffen kann: Der Ehepartner oder Lebensgefährte wird plötzlich schwer krank oder erleidet einen Unfall. Die Sorge um einen geliebten Menschen stellt eine schwere seelische Belastung dar. Gleichzeitig sind jedoch auch viele Entscheidungen zu treffen. Zum einen bezüglich der medizinischen Behandlung. Zum anderen geht es aber auch darum, den erkrankten Partner in Vermögens- oder Behördenangelegenheiten vertreten zu können. Gut, wenn dann bereits im Vorfeld zwischen den Partnern bereits rechtliche Vereinbarungen getroffen worden sind.

 

Was viele nicht wissen: Auch Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschafen können derzeit ohne eine Vorsorgevollmacht  keine Entscheidungen für den handlungsunfähigen Partner treffen. Das bedeutet in der Praxis, dass Partner ohne diese Vorsorgevollmacht erst vom Gericht als rechtlicher Betreuer bevollmächtigt werden müssen.

 

Vorher können sie derzeit keine Entscheidungen bezüglich der weiteren medizinischen Versorgung treffen, dürfen die Post des Partners nicht öffnen und bearbeiten und diesen rechtlich wirksam vertreten. Eine heikle Situation, denn vielfältige finanzielle Verpflichtungen müssen weiter regelmäßig laufen und gerade jetzt sind sicher viele Punkte mit der Krankenversicherung zu klären und abzustimmen. Sich erst jetzt als Betreuer für den Partner bestellen zu lassen, stellt eine zusätzliche Belastung in einer ohnehin schon nervenaufreibenden Zeit dar.

 

 

„Stand by me“ – bessere Beistandsmöglichkeiten durch neues Gesetz

Gemeinsam den Weg bestimmen.

Um diese schwere Last etwas zu erleichtern, hat der deutsche Bundestag im Mai diesen Jahres das „Gesetz zur Verbesserung der Beistandsmöglichkeiten unter Ehegatten und Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge und in Fürsorgeangelegenheiten“ verabschiedet. In Kraft tritt das Gesetz ab dem 1. Juli 2018.

 

Das Gesetzt regelt zukünftig, dass Verheiratete und eingetragene Lebenspartner in Fragen der Gesundheitssorge ihren Partner – auch ohne besondere Bestellung als Betreuer und dezidierte Vorsorgevollmacht – kurzzeitig vertreten zu können. Das umfasst beispielsweise eine Entscheidung zu bestimmten Untersuchungen und Operationen, aber auch die Verlegung in ein anderes Krankenhaus. Außerdem sind behandelnde Ärzte gegenüber dem Partner von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden und müssen eine Einsicht in die Krankenunterlagen gewähren. Allerdings ist diese Gesundheitssorge ohne Vollmacht nur auf einen kurzen Zeitraum beschränkt, in der Regel auf einige Tage nach der Erstversorgung. Anschließend greift wieder die bisherige gerichtliche Bestellung eines Betreuers. Dies ist in den meisten Fällen auch der Ehe- beziehungsweise eingetragene Lebenspartner.

 

Getrennte Paare müssen sich keine Sorgen darüber machen, dass der ehemalige Partner über ihren Kopf hinweg Entscheidungen fällt, denn die Neuregelung gilt für getrennt lebende Ehegatten und Partnerschaften. Außerdem greift die Novelle nicht, wenn der Partner einen anderen Willen hinterlegt hat, eine andere Person – zum Beispiel eines der Kinder – bevollmächtigt oder bereits ein Betreuer von Seiten des Betreuungsgerichts bestellt wurde.

 

Ein weiteres Novum der veränderten Regelung ergibt sich für die behandelnden Ärzte. Sie können auf die Eintragungen des Zentralen Vorsorgeregisters der Bundesnotarkammer  zugreifen, erhalten so einen raschen Zugriff auf Vorsorgedokumente und können mit den dort hinterlegten Bevollmächtigten schnell in Kontakt treten.

 

 

Neues Gesetz nimmt den zeitlichen Druck …

Die gesetzliche Neuregelung nimmt Partnern den Druck, sich wegen wichtiger medizinischer Entscheidungen nach der ersten ärztlichen Akutversorgung eine gesetzliche Betreuungsvollmacht zu besorgen.

 

Patientenverfügungen sind für Ärzte verbindlich.

Unberührt bleiben bei der gesetzlichen Neuregelung jedoch sämtliche Fragen zu Vermögens- oder Behördenangelegenheiten. Eine private Vorsorgevollmacht ist damit auch weiterhin sinnvoll, wenn nicht sogar unbedingt notwendig. Hier stehen die Partner gegenseitig in der Verantwortung, sich frühzeitig über diese wichtigen Fragen abzustimmen und gemeinsam eine für beide gangbare Lösung zu finden. Ebenfalls ausgenommen vom geplanten Gesetz sind sämtliche Inhalte der Patientenverfügung.

 

 

… dennoch sollten Entscheidungen selbstbestimmt und früh getroffen werden

Wer heiratet oder eine Lebenspartnerschaft eintragen lässt, hat neben den vielfältigen Vorbereitungen einer angemessenen Feier auch gleichzeitig einige Behördengänge zu erledigen. Kaum ein Paar will zu diesem Augenblick an Unfälle und Krankheiten denken, dennoch sollten wichtige Entscheidungen zu diesem Thema möglichst früh getroffen werden. Eine Vorsorgevollmacht in Verbindung mit einer Patientenverfügung gibt jedem die Sicherheit, dass im Notfall eine vertraute Person alle anfallenden Entscheidungen treffen wird.

 

 

Patientenverfügung – selbstständige Entscheidung dokumentieren

In der Patientenverfügung können Patienten von vornherein festlegen, welche medizinischen Maßnahmen sie für sich wünschen oder generell ablehnen. Damit hat jede volljährige Person das Recht, frühzeitig zu entscheiden, wie eine Behandlung aussehen soll, wenn der eigene Wille nicht mehr artikuliert werden kann. Die Patientenverfügung ist für Ärzte bindend. Wer frühzeitig eine Patientenverfügung formuliert kann diese jederzeit ändern, denn teilweise ändern sich Auffassungen mit zunehmendem Alter. Experten raten dazu, die Verfügung alle zwei Jahre zu überprüfen.

 

Die Patientenverfügung  muss schriftlich niedergelegt sein und persönliche Daten sowie Datum und Unterschrift enthalten. Außerdem muss die medizinische Situation, in der Verfügung greifen soll, möglichst genau beschrieben werden. Sinnvoll sind beispielsweise Angaben zu lebenserhaltenden Maßnahmen, Schmerz- und Symptombehandlungen. Eventuell bietet sich bei der Niederschrift der Verfügung auch eine Beratung mit dem behandelnden Arzt an. Die Verfügung kann darüber hinaus auch die Bereitschaft zur Organspende beinhalten und Wünsche zu Sterbebegleitung und -ort umfassen. Wirksam wird die Verfügung, wenn der Patient nicht mehr einwilligungsfähig ist. Es reicht auf, die Patientenverfügung bei seinen privaten Unterlagen aufzubewahren. Sinnvoll ist es allerdings auch, eine Kopie beim Hausarzt und Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen zu hinterlegen.

Wenn keine Patientenverfügung vorliegt, müssen Ärzte mutmaßlichen Willen des Patienten ermitteln und stimmt sich dazu im Allgemeinen mit dem rechtlichen Betreuer, beispielsweise dem Partner des Patienten, ab.

 

 

Vorsorgevollmacht – Vertrauenspersonen benennen

Ergänzt werden sollte eine Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht, in der eine Person des Vertrauens benannt wird, die im Fall der eigenen Handlungsunfähigkeit stellvertretend alle wichtigen Entscheidungen trifft. Dazu können auch Entscheidungen in Vermögens- oder Versicherungsangelegenheiten zählen. Ebenso kann sich die Vollmacht auf behördliche Angelegenheiten beziehen und auch die Handlungsfelder Post und Internet umfassen. Der Umfang der Vollmacht kann umfassend sein, es können aber auch nur abgegrenzte Bereiche definiert werden. Außerdem kann die Vollmacht jederzeit inhaltlich verändert oder entzogen werden.

 

Gut vorbereitet – ein gutes Gefühl!

Konkret kann die Vorsorgevollmacht beispielsweise den Abschluss von Verträgen, Bankangelegenheiten oder auch den Einzug in ein Pflegeheim regeln. Die Vorsorgevollmacht ist sinnvoll, da Partner oder Familienangehörige nicht automatisch Entscheidungen treffen können, sondern erst rechtlich als Betreuer bestimmt werden müssen. Darüber hinaus können auch unterschiedliche Gründe dafür sprechen, eine Vertrauensperson außerhalb der Familie mit der Vollmacht zu wichtigen finanziellen und gesundheitlichen Fragen zu betreuen, beispielsweise um Überforderungen zu vermeiden.

Eine Vorsorgevollmacht sollte notariell beglaubigt oder beurkundet sein, damit sie eine entsprechende rechtliche Durchsetzungskraft hat. Empfehlenswert ist außerdem die Ablage im zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer, das seit zehn Jahren existiert und nach eigenen Angaben monatlich rund 200.000 Abfragen verzeichnet. Obwohl das Register gerade in medizinischen Notfällen Ärzten eine schnelle Orientierung gibt, wer notwenige Entscheidungen treffen kann, haben bislang lediglich vier Prozent der volljährigen Deutschen eine solche Vollmacht hinterlegt. Grund dafür ist vielfach, dass vor allem Ehepartner davon ausgehen, dass sie bereits ein verbindliches Vertretungsrecht besitzen.

 

Da die Vollmacht individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten ist, gilt für die Form ein breiter Gestaltungsspielraum, allerdings ist auch hier eine regelmäßige Durchsicht sinnvoll.

 

 

Sorgenfrei durch gute Vorbereitung

Sich auf alle Eventualitäten des Lebens vorzubereitet ist nahezu unmöglich. Dennoch ist es beruhigend, wenn persönliche Entscheidungen bereits ohne Not getroffen worden sind.

 

Das vermittelt gerade in Geldfragen und Vermögensangelegenheiten ein gutes Gefühl von Sicherheit. Wer dann auch noch einen erfahrenen und kompetenten Ansprechpartner, wie beispielsweise Grünes Geld an seiner Seite weiß, kann gelassen in die Zukunft schauen. Grünes Geld, berät Anleger nicht nur seit Jahren umfassend im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen, sondern hat sich auch im Bereich der Vermögensbetreuung als zuverlässiger Ansprechpartner einen guten Namen gemacht.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Diese 3 Tipps sollten Sie beachten, wenn Sie grüne Festgeld-Konten vergleichen

Mittwoch, 14. Juni 2017

Ökologisches Investment gewinnt immer mehr an Bedeutung. Viele Verbraucher interessieren sich für zuverlässige Anlagemöglichkeiten. In der Vielfalt unterschiedlicher Angebote ist es für Bankkunden nicht immer einfach, das richtige Angebot zu finden. Auf was sollten Sie achten, wenn Sie grüne Festgeld-Konten miteinander vergleichen?

Welche Festgeld Anlagen lohnen sich?

Welche Festgeld Anlagen lohnen sich heute noch? Die kurzfristige Geldanlage bietet gegenüber dem klassischen Sparbuch zahlreiche Vorteile. Größere Geldsummen sollten Sie nicht auf dem Girokonto lassen, sondern beispielsweise in grünen Festgeldkonten ökologisch und gewinnbringend anlegen. Dennoch gilt es, vorher sorgfältig zu prüfen, wo und in welchen Fonds die Einlagen fließen. Denn bei manchen Geldanlagen ist der Zinssatz nicht ausreichend, um den Inflationsverlust auszugleichen. Vergleichsportale im Internet, wie http://www.verivox.de/festgeld-vergleich/ bieten Ihnen eine praktische Möglichkeit, vor Ihrer Investition mehr über Projekte, Fonds und Verzinsung zu erfahren. Grüne Anlagemöglichkeiten finden sich im Bereich der nachhaltigen Bio-Landwirtschaft, der alternativen Energieerzeugung und als Holzinvestment in der Mischwald-Aufforstung. Auch im Produktionssektor pflanzlicher Rohstoffe können Sie lohnenswerte grüne Investitionsmöglichkeiten finden.

Grüne Banken investieren fair, ökologisch und ethisch

Bei manchen Festgeldkonten wird über einen Verlauf von 12 Monaten lediglich ein geringer Zinssatz gezahlt. Hier lohnt sich der Vergleich einiger Anbieter, denn die Zinsgewinne fallen durchaus unterschiedlich aus. Im Gegensatz zum Banksparplan bieten grüne Festgeld-Konten interessantere Konditionen an.

 

Eine Festgeldanlage eignet sich am besten für Privatanleger, denn sie ist sicher. Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, lesen Sie die Konditionen sorgfältig durch. Vor allem wenn Zinssätze sich täglich ändern, sollten Sie kalkulieren, ob sich das von Ihnen bevorzugte Festgeld-Konto als lukrativ erweist. Grüne Banken unterscheiden sich von herkömmlichen Kreditinstituten dadurch, dass diese ihre Geschäfte ökologisch, ethisch und fair abwickeln. Dennoch bieten auch grüne Banken eine Vielfalt unterschiedlicher Anlagemöglichkeiten an.

Nachhaltige Projekte auswählen

Ökologisch orientierte Banken investieren Ihre Einlagen nur in Projekte, die mithilfe strenger Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt wurden. Außerdem bieten nachhaltige Banken mehr Transparenz. Dadurch können Sie einfacher nachvollziehen, in welche Beteiligungen die Bank investiert. Während herkömmliche Banken auch heikle Finanzprodukte anbieten, prüft die Ökobank sorgfältig, dass mit angelegten Geldern keine Projekte unterstützt werden, die beispielsweise den Waffenhandel oder den Bau von Atomkraftwerken begünstigen. Bei zahlreichen Anbietern von grünen Festgeld-Konten können Sie selbst mitbestimmen, welche Projekte eine Förderung erhalten. Grüne Banken halten neben sicheren Festgeld-Konten zahlreiche andere Bankprodukte bereit.

Dabei erhalten Sie günstige Baufinanzierungen, wenn Sie Ihr Eigenheim nach ökologischen Vorschriften bauen. Manche Öko-Banken verfügen ebenfalls über eine Crowdfunding-Plattform, mit der gemeinnützige Projekte gefördert werden.

 

Mit nachhaltigen Geldanlagen, wie dem grünen Festgeld-Konto erhalten Sie nicht nur Ihre Rendite, sondern leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und gegen Kinderarbeit. Ökobanken setzen sich für bessere Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit ein.

Grüne Geldanlagen sind sicher

Trotzdem ist die Frage erlaubt, ob nachhaltige Geldanlagen ebenso sicher sind wie herkömmliche Festgeldkonten. Mit diesem Thema beschäftigten sich bereits zahlreiche wissenschaftliche Studien. Dabei kamen Experten zum Ergebnis, dass ökologische Investitionen genau so sicher und lukrativ sind wie die von herkömmlichen Banken angebotenen Einlagemöglichkeiten. Wenn Sie ein grünes Festgeld-Konto bevorzugen, haben Sie demnach die gleichen Vorteile, während Sie gleichzeitig wichtige ökologische und soziale Projekte fördern.

Nachhaltige Branchen 6 – Banken und Finanzdienstleister

Dienstag, 13. Juni 2017
Zusammenfassung: Nachhaltigkeit hat sich in vielen Branchen zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor entwickelt. Während jedoch produzierende Betriebe an harten Faktoren gemessen werden können, muss die Nachhaltigkeit im Dienstleistungsbereich differenzierter ermittelt werden, denn hier geht es verstärkt um die Auswirkungen der Geldströme. Auch Banken und Finanzdienstleister bemühen sich um mehr Nachhaltigkeit und bieten zunehmend ökologische und soziale Geldanlagen an.

 

 

Nachhaltige Unternehmensführung – mehr als nur Recycling-Umschläge.

Nachhaltiges Wirtschaften hat sich vom Trend zum wettbewerbsentscheidenden Faktor entwickelt, dem sich kaum eine Branche noch verschließen kann und will. Um die Nachhaltigkeit einer Branche beziehungsweise eines einzelnen Unternehmens jedoch sicher zu beurteilen, bedarf es klarer Regeln.

 

Denn nur so können Nachhaltigkeitsziele verbindlich definiert und vergleichbar überprüft werden. Besonders wichtig in diesem Bereich ist außerdem das Zusammenspiel der unterschiedlichen Aspekte, wie beispielsweise Beschaffungsmanagement, Mitarbeiterführung und natürlich die Nachhaltigkeitsaspekte des Produktes selbst.

 

Denn ein Unternehmen, das umweltzerstörende Produkte fördert oder produziert, lässt sich kaum als nachhaltig einstufen – selbst dann nicht, wenn sämtliche Briefe in recycelten Umschlägen verschickt werden und die Kantine Bio-Essen anbietet. Denn bei Nachhaltigkeit geht es um die ausgewogene Balance zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.

 

Im sechsten Teil unserer Serie zu nachhaltigen Branchen beschäftigen wir uns heute teilweise mit uns selbst und gehen der Frage nach, welche Anstrengungen in Sachen Nachhaltigkeit aktuell Banken und Finanzdienstleister unternehmen.

 

 

Vom Imageteil zum Nachhaltigkeitsbericht

Bereits seit mehr als einem Viertel Jahrhundert betonen besonders große Finanzkonzerne regelmäßig ihre Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Im Imageteil der jährlichen Geschäftsberichte waren für dieses Engagement stets einige Seiten reserviert. Die dort beschriebenen Aktivitäten, etwa im Bereich Umweltschutz, gingen anfänglich kaum über Selbstverständlichkeiten hinaus, begegneten aber auch dem wachsenden Interesse der Öffentlichkeit an diesen Fragen.

 

Damit gaben die ersten Imageteile bereits einen Impuls für die kommenden Nachhaltigkeitsberichte, die für börsennotiere Unternehmen ab 500 Mitarbeiter gemäß der europäischen CSR-Richtlinie seit diesem Jahr verpflichtend ist. Die Richtlinie zur sozialen Verantwortung der Unternehmen (Corporate Social Responisbility, CSR) spiegeln dabei auch ein generelles Umdenken wider, dass sich – wenn auch langsam – durch die Wirtschaft zieht: Unternehmen sind nicht mehr allein ihren Eigentümern gegenüber Rechenschaft schuldig, sondern müssen die Auswirkungen ihrer Unternehmensführung auch gegenüber der gesamten Gesellschaft verantworten.

 

Das Ganze im Blick behalten.

Die Entwicklung geht damit von der reinen Shareholder-Orientierung hin zu einer Orientierung an den Ansprüchen der internen und externen Stakeholdern. In der Praxis bedeutet das, dass Unternehmen zunehmend das Ziel der Gewinnmaximierung um weitere Ziele erweitern, die ein sinnvolles und nachhaltiges Wirtschaften einschließen und die Ansprüche der unterschiedlichen Interessensgruppen mit berücksichtigen.

 

Eine Entwicklung, die auch kleine und mittelständische Unternehmen betrifft, denn der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit ist von der Unternehmensgröße unabhängig und wird von Seiten der Kunden und der Öffentlichkeit an nahezu jedes Unternehmen gestellt.

 

Für kleinere Unternehmen ist zwar kein Nachhaltigkeitsbericht vorgeschrieben, aber auch sie tuen gut daran, ihren Einsatz in diesem Bereich zu dokumentieren und zu publizieren. Ein weg ist dabei auch die Gemeinwohl-Bilanz, die sich für Unternehmen unterschiedlichster Größe gleichermaßen anbietet.

 

 

Banken und Finanzdienstleister – Geld verändert die Welt

Auf den ersten Blick ist Nachhaltigkeit kein anspruchsvolles Thema für Banken und Finanzdienstleister. Die Branche unterliegt einer wachsenden Virtualisierung und Digitalisierung. Standardtransaktionen sind nahezu lückenlos automatisiert, die Finanzdienstleister verbrauchen also nur wenige Ressourcen und konzentrieren sich auf Beratungsdienstleistungen und Handel. Hier setzt der zweite Blick an, denn Geld verändert die Welt.

 

Im Zuge des gesteigerten Interesses an einem verantwortungsvollen Finanzmanagement, müssen sich Banken und andere Finanzdienstleister die Frage stellen lassen, welche Auswirkungen eine bestimmte Geldanlage auf die gesamte Gesellschaft haben wird und nach welchen Kriterien Kredite vergeben werden. In diesem Bereich ist der Nachhaltigkeitsbegriff eng mit der unternehmerischen Sozialverantwortung verknüpft.

 

 

Nachhaltige Finanzprodukte

Nachhaltige Finanzprodukte sind bislang noch immer ein Nischenprodukt innerhalb der Finanzwirtschaft. Allerdings nimmt das Interesse an stetig zu. Nachhaltige Geldanlagen, sind durchgehend ökologisch und ethisch einwandfrei konzipiert.

 

Die Produktpalette ist dabei breit aufgestellt. Zu den klassischen nachhaltigen Geldanlagen zählen beispielsweise Mikrofinanzprodukte, die eine Vergabe von Klein- und Kleinstkrediten an Unternehmensgründer in Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglichen.

 

 

 

 

 

 

Anleger erwirtschaften hier eine gute Rendite durch die überdurchschnittliche Zahlungsmoral der Kreditnehmer  sowie durch die Zinserträge, denn Mikrokrediten sind zwar Hilfe zur Selbsthilfe, jedoch keine Almosen.

 

Die richtigen Kriterien anlegen.

Ein weiteres wachsendes Feld im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen sind Investments in Erneuerbare Energien und in weitere Projekte zum Thema Klimaschutz. In diesen Bereichen bieten Finanzdienstleister unterschiedliche Produkte an, Anleger können sich durch Direktbeteiligungen, Fondsanteilen oder Fondssparpläne am Auf- und Ausbau von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien beteiligen.

 

Dazu zählen Solar- und Windparks, Wasserkraftanlagen, Biomasseanlagen und Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Die Rendite aus diesen Anlagen resultiert – je nach Investment – aus dem Verkauf der sauberen Energie, teilweise auch aus dem vorteilhaften Weiterverkauf der Energieanlagen.

 

Im Bereich der Klimaschutzanlagen fließen Gelder in Technologien für eine verbesserte Energieeffizienz, aber auch in richtungsweisende Projekte, wie beispielsweise Meerwasserentsalzungsanlagen oder moderne Recyclingprojekte.

 

Eine weiteres Feld der Geldanlagen im Bereich des Klimaschutzes ist außerdem das Investment in Aufforstungsprojekte. Dabei werden biodiverse Mischwälder auf gerodeten Flächen neu angelegt. Teile der Waldflächen werden nachhaltig bewirtschaftet. Erträge bringen diese Investments durch den Verkauf von entnommenen Edelhölzern sowie landwirtschaftlichen Produkten wie beispielsweise Kakao.

 

 

Gut ist, wer Gutes tut – und Schlechtes meidet

Finanzdienstleister, die ethische und soziale Geldanlagen anbieten und ihre Kunden zu diesem Thema fair beraten, leisten unbestritten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Branche. Ebenso bedeutsam ist es allerdings auch, die gleichen hohen ethischen Kriterien an zulegen, wenn es um konventionelle Investments geht.

 

Denn Unternehmen, die im Zusammenhang mit Kinderarbeit, Ausbeutung und Diskriminierung stehen, umweltzerstörende Technologien produzieren oder Teil der Kriegsindustrie sind, gehören nicht in das Feld der Nachhaltigkeit.

 

Um hier Kunden mehr Transparenz zu bieten, arbeiten viele Anbieter mit einem sogenannten Ethik-Filter. Dieser Filter definiert bestimmte Ausschlusskriterien, die – je nach Anbieter – unterschiedlich sind.

 

Die so geprüften Wertpapiere umfassen im allgemeinen keine Anlagen aus dem Bereich der Atomenergie, Rüstung und definierten Teilen der Chemie- und Pharmabranche. Außerdem sind menschenrechtsverletzende Unternehmen ausgeschlossen. Der Finanzdienstleister Grünes Geld, verwendet beispielsweise einen Ethik-Filter bei seinen Erneuerbare Energie Fonds, Umweltfonds, Solar Fonds, Wind Fonds und Mikrofinanzfonds.

 

Gute Finanzberater können ihren Kunden detaillierte Angabe zu den jeweiligen Kriterien geben und umfassend beraten. Darüber hinaus haben Anleger auch die Möglichkeit, eigene ethische Vorstellungen in ihr Anlage-Portfolio einzubringen.

 

So gibt es auch kirchliche Leitlinien, die Geldanlagen gemäß christlicher Werte- und Moralvorstellungen definieren. Ebenso ist es möglich, Bereiche wie Massentierhaltung aus Geldanalgen auszuschließen. Gerade für Veganer und Klimaschützer eine interessante Option, mehr Nachhaltigkeit in die persönliche Vermögensplanung einzubeziehen.

 

 

Nachhaltigkeit kommt aus der Nische

Nachhaltigkeit kommt aus der Deckung.

Dass Ökobanken und spezialisierte Finanzdienstleister, Nachhaltigkeitskriterien in ihrem Angebot souverän berücksichtigen und ihre Kunden entsprechend umfassend und kompetent beraten, ist selbstverständlich.

 

Durch die steigende Nachfrage von Kundenseite stehen jetzt allerdings auch die konventionellen Anbieter aus der Finanzbranche vor der Herausforderung, ökologisch-sozial einwandfreie Finanzprodukte anzubieten. Entsprechend muss die Branche zügig Spezialisten einbinden oder aus eigenen Reihen weiterbilden, denn Kunden, die ihr Geld nachhaltig anlegen, haben dezidierte Vorstellungen und fragen kritisch nach.

 

Um diese Aufgabe weltweit voran zu bringen, hat 2005 eine Gruppe institutioneller Investoren die „UN Principles for Responsible Investment“, kurz PRI-Richtlinien, entwickelt. Angestoßen wurde diese Initiative für verantwortliches Investieren durch den damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan.

 

Mittlerweile haben mehr als 1.200 Investoren weltweit das Programm unterzeichnet, die immerhin rund 15 Prozent des global investierten Kapitals verwalten. Die Unterzeichnenden verpflichten sich gemäß der PRI-Richtlinie, die Umwelt zu schützen, soziale Standards einzuhalten und das Unternehmen gut zu führen.

 

Allerdings liegt die Definitionshoheit, was das konkret bedeutet, bei den teilnehmenden Unternehmen selbst, Mindestkriterien, die erfüllt werden müssen, existieren nicht. Um für mehr Glaubwürdigkeit zu sorgen, wurde 2014 eine Berichtspflicht eingeführt, in der die Mitglieder darlegen, wie sie die Richtlinien in der Praxis umsetzen.

 

In Deutschland haben 47 Unternehmen die Prinzipien für verantwortliches Investieren unterzeichnet, das sind im Vergleich zu den europäischen Nachbarmärkten wenig. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem Allianz Global Investors (AGI), Bayern Invest und Deka Investment.

 

Für einen konkreten Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen des Unternehmens hat sich die Sparda-Bank München eG entschieden. Sie engagiert sich als erste deutsche Bank für die Gemeinwohl-Ökonomie und veröffentlicht bereits zum dritten Mal eine Gemeinwohl-Bilanz. Hier legt die Sparda-Bank transparent nieder, in welchen Bereichen bereits eine gute soziale und ökologische Unternehmensführung gelungen ist und welche Ziele sich das Unternehmen darüber hinaus setzt.

 

Gemessen wird darüber hinaus auch die Nachhaltigkeit der angebotenen Finanzprodukte. Dabei erreicht die genossenschaftliche Bank gute Ergebnisse für ihr solides, transparentes und faires Einlagen- und Kreditgeschäft. Das Unternehmen bezieht außerdem bereits zu einhundert Prozent Strom aus erneuerbaren Energien und will sich auch in anderen ökologischen Bereichen stärker engagieren.

 

 

Nachhaltigkeit leben – sinnvoll investieren

Immer mehr Menschen interessieren sich für das Thema Nachhaltigkeit und fragen zunehmend nach, anfänglich nur bei Produkten, verstärkt jetzt auch bei Dienstleistungen wie in etwa in der Finanzbranche.

 

Eine gute Entwicklung, denn Geld eröffnet weitreichende Möglichkeiten, um Veränderungen in Gang zu bringen. Daher ist es wichtig, dass Geldströme in die richtige Richtung fließen, zum Wohle möglichst vieler Menschen.

 

Seit mehr als zehn Jahren berät Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen, seine Kunden im Bereich der ökologischen und sozialen Geldanlagen, Vermögensaufbau und –verwaltung. Gerade in Zeiten der niedrigen Zinsen suchen Kunden nach neuen Anlageprodukten und –strategien. Hier bieten wir Konzepte für jeden Anlegertyp und nahezu jede Anlagesumme.

 

Mit unseren nachhaltigen Anlageprodukten finanzieren unsere Kunden nicht nur positive Veränderungen, sondern sind selbst Teil einer gesellschaftlichen Veränderung geworden und haben durch ihre Anlagestrategie selbst erlebt, das Geld viel bewegen kann und gleichzeitig attraktiven Erträge bringt. Denn eine sinnvolle Geldanlage dient dem Gemeinwohl genauso wie dem Kundenwohl.

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.