Autor: Gerd Junker 31. Oktober 2017

11 Punkte die Sie bei jeder Windkraft Beteiligung beachten sollten

Zusammenfassung: Beteiligungen an Windkraft-Projekten sind ökologisch sinnvoll und versprechen interessante Renditen. Ich habe 11 Tipps für Sie zusammengestellt, die Sie dabei unbedingt beachten sollten.

 

Windkraft ist das perfekte Erneuerbare Energien InvestmentWindkraft Beteiligungen bieten entsprechend gute Chancen. Seit über 20 Jahren wird Windkraft bei uns genutzt, mehr als 27.270 installierte Anlagen sprechen eine klare Sprache: die Technik ist ausgereift.

 

Mittlerweile werden die meisten Anlagen allerdings in China und den USA aufgestellt. Dort ist einfach mehr Land vorhanden und es wird mehr Energie benötigt.

 

Außerdem spielt Windkraft im Konzept der Bundesregierung die zentrale Rolle, denn nur sie kann die benötigten Energiemengen für die Energiewende bereitstellen. Bis 2035 sollen nach Plänen der Bundesregierung 55 bis 60 Prozent unseres Stromverbrauchs durch Nachwachsende Energien bereit gestellt werden.

 

Und auch viele Anleger sagen uns, dass Sie gerne Ihr Geld in Windkraft anlegen möchten – ökologisch, sicher und rentabel.

 

Ich habe deshalb einmal eine Liste mit den häufigsten Fragen zum Thema Windkraft Beteiligung zusammen gestellt (auf den Punkt klicken, um zur Antwort zu kommen):

 

 

  1. Wie funktioniert eine Windkraft Beteiligung eigentlich?
  2. Welchen Standort sollten die Windenergie Kraftwerke haben?
  3. Viele Windräder stehen still – habe ich denn kein großes Risiko deshalb?
  4. Viele Projekte sind auf 20 Jahre konzipiert, aber solange hält die Technik doch gar nicht durch!
  5. Was passiert, wenn der Hersteller der Windkrafträder pleite geht?
  6. Kann ich damit auch Steuern sparen und die Abschreibungen gelten machen?
  7. Wie sicher ist eine Windkraft Beteiligung?
  8. Die Förderungen werden doch immer mehr gekürzt. Dann rechnet sich das doch gar nicht mehr
  9. Ein Freund von mir hat mit Windkraft vor 15 Jahren viel Geld verloren. Passiert mir das auch?
  10. Sind denn die Kosten bei den Produkten nicht viel zu hoch?
  11. Wie sieht denn der Ausstieg bei Windkraftbeteiligungen aus?

 

 

 

1.) Wie funktioniert eine Windkraft Beteiligung eigentlich?

 

Bild einer Windturbine mit roten Flugsicherheits-Bemalungen

Basis der Windkraft Beteiligungen: Windturbine (Foto: Grünes Geld GmbH)

Grundsätzlich ist die Idee, dass sich ein paar Hundert Anleger zusammen schließen, um gemeinsam mehrere Windkraft Anlagen zu betreiben. Die Windkraftanlagen produzieren Strom, und dieser Strom wird zu einer festgelegten Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz in das Stromnetz eingespeist.

 

Die Höhe der Vergütung hängt vom Zeitpunkt des Anschlusses der Windkraftanlage an das Stromnetz ab, und ist dann für 20 Jahre konstant.

 

Das gilt für Deutschland, aber in anderen Ländern gibt es ähnliche Gesetze (z.B. in Frankreich, Skandinavien oder den Benelux Staaten). Die Höhe wird in Deutschland mittlerweile über ein Ausschreibungsverfahren flexibel geregelt.

 

Formell beteiligt sich der Anleger meist als Kommanditist einer KG. Um den Verwaltungsaufwand gering zu halten, nutzt er dazu üblicherweise eine Treuhand-Gesellschaft – er braucht dann nämlich nicht zu einem Notar gehen.

 

Die Treuhand-Gesellschaft ist transparent und stellt lediglich eine Zwischenfunktion zur Verminderung des Aufwands beim Anleger dar.

 

Der Anleger ist damit direkt an den Windkraft-Anlagen beteiligt (deshalb Windkraft Beteiligung). Ihm gehört ein Teil der Anlage und er hat ein entsprechendes, volles Mitspracherecht. Sind größere Fragen zu entscheiden, bestimmen darüber alle Anleger.

 

Würde beispielsweise die Währung (z.B. bei einer Euro-Krise) wertlos werden, würde dem Anleger weiterhin seine Windkraftanlage anteilig gehören. Und sollte es eine neue Währung geben, würde der erzeugte Strom von Tag eins an in der neuen Währung ausgezahlt werden. Man spricht deshalb auch von einer Sachwertbeteiligung (im Gegensatz zu Geldwerten wie Banknoten oder Tagesgeldkonten).

 

Nicht zu verwechseln dazu sind Windkraft Geldanlagen in Genussscheinen oder Anleihen. Hierbei handelt es sich um Schuldverschreibungen von Unternehmen, die auf Euro lauten und die keinerlei Mitspracherechte gewähren.

 

Man ist von der Geschäftsführung abhängig und bei schlechtem Geschäftsverlauf oder Managementfehlern bleiben die Zahlungen einfach aus.

 

Ein warnendes Beispiel ist der Fall des 2014 insolvent gegangenen Windkraftbetreibers Prokon, der das Geld hauptsächlich über Genusscheine einsammelte. Auch Währungskrisen oder hohe Inflationsraten treffen Anleger in Genussscheinen oder Anleihen.

 

Seit 2013 wurden die Beteiligungen gesetzlich deutlich stärker reguliert. Besonders die neu geschaffenene AIF’s sind als grundsätzlich deutlich sicherer, wenn auch teurer und damit renditeärmer, einzustufen. Natürlich besteht trotzdem auch bei AIF’s das unternehmerische Risiko einer Windkraft Beteiligung weiter.

 

2.) Welchen Standort sollten die Windenergie Kraftwerke haben?

 

Windkraftwerke stehen auf dem Land (sogenannte Onshore Kraftwerke) oder auf See (Offshore Kraftwerke). Sie werden meist in Deutschland, in anderen Ländern Europas wie Finnland oder Frankreich, in den USA und sehr stark in China betrieben. Nach Recherchen von Volker Quaschning hat China mit 168 GW derzeit am meisten Windkraftleistung installiert, gefolgt von den USA mit 82 GW und Deutschland auf dem dritten Rang mit 50 GW (Stand: 31.12.2016).

 

Aktuell (Sommer 2017) können private Anleger nur in Onshore-Kraftwerke investieren. Die Offshore Projekte sind so kostspielig und risikoreich, dass sie derzeit nur von großen Konzernen und Energieversorgern entwickelt und betrieben werden.

 

Interessante Beteiligungsmodelle sind meines Erachtens nach nur in politisch stabilen Ländern zu finden, wie zum Beispiel in Deutschland, Frankreich oder in skandinavischen Ländern wie Dänemark oder Finnland.

 

Die genaue Auswahl der Standorte nimmt das Management des Projektes aufgrund von Winddaten, Einkaufspreisen, ökologischen und finanziellen Aspekten vor.

 

 

 

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3.) Viele Windräder stehen still – habe ich denn kein großes Risiko deshalb?

 

Viele Menschen berichten von still stehenden Windrädern, obwohl offensichtlich Wind weht. Windräder stehen aus 3 Gründen still:

 

a.) natürliche Gründe (zu wenig Wind, Schattenwurf)

b.) es werden gerade Wartungsarbeiten oder Kontrollen durchgeführt

c.) oder aus Gründen einer Netzüberlast.

 

Zu wenig Wind kann übrigens auch dann vorliegen, wenn sich Windräder in der Nachbarschaft drehen. Gerade bei schwachem Wind kann es vorkommen, dass er für ein paar Anlagen noch reicht, bei anderen Anlagen gerade nicht mehr. Oder die Steuerung schaltet die Windräder mangels Wind ab und testet durch zyklisches Anschalten ausgewählter Anlagen, ob doch genug Wind vorliegt.

 

Beim Schattenwurf ist es so, dass eine Windkraftanlage ein Gebäude oder einen Stall verdunkelt, so dass die Menschen und Tiere gestört werden. Da die Anlagen immer einen gewissen Abstand zu Gebäuden haben, kommt dieser Effekt aber nur an wenigen Tagen im Jahr vor.

 

Dies wird gemessen und falls dieser Schatten 30 Stunden im Jahr oder 30 Minuten an einem Tag überschreitet, werden die Windanlagen automatisch abgeschaltet.

 

Die routinemäßige Wartung führt in der Regel zu 1-2 Tagen Stillstand pro Jahr. Dazu kommen Abschaltungen per Fernwartung, um bestimmte Kontrollen durchzuführen. Natürlich müssen auch Reparaturen durchgeführt werden, die ebenfalls zu Stillstand führen.

 

Während die bisherigen Gründe in der kaufmännischen Kalkulation des Windkraft Projektes berücksichtigt werden müssen, ist der dritte Grund finanziell für den Betreiber unrelevant: die Abschaltung wegen Überlastung des Netzes. In diesem Fall müssen die Einspeisevergütungen durch den Netzbetreiber ausgeglichen werden, ganz so, als ob die Anlage durchgelaufen wäre.

 

 

4.) Viele Projekte sind auf 20 Jahre konzipiert, aber solange hält die Technik doch gar nicht durch!

 

In der Tat sind viele Windkraft Beteiligungen auf 20 Jahre konzipiert. Das hängt mit der Förderung zusammen, die das Erneuerbare Energien Gesetz in Deutschland auf 20 Jahre (zzgl. des Jahres der Inbetriebnahme) festlegt.

 

In manchen Projekten geht man kalkulatorisch davon aus, dass in 20 Jahren die Abbaukosten gleich den Restwerten sind und lässt die Kalkulation dann enden. Andere veranschlagen aber auch einen geplanten Betrag für die Rückbaukosten.

 

In der Realität wird es wohl so sein, dass die meisten Anlagen auch nach der Förderdauer noch weiter betrieben werden. Der produzierte Strom wird dann über die Strombörse verkauft, wo in 20 Jahren wahrscheinlich ohnehin ein höheres Preisniveau  sein wird, als die Förderung garantiert. Zusatzgewinne sind an dieser Stelle durchaus möglich.

 

Die Anlagenbetriebs-Dauer wird auch deshalb wahrscheinlich länger als 20 Jahre sein, weil man oftmals in diesen 20 Jahren ein „Repowering“ vornimmt, also die Anlage grundsätzlich überholt und einen höheren Stromertrag erhält.

 

Wichtig ist deshalb, dass etwaige Pachtverträge für den Standort eine Verlängerungsoption vorsehen oder ohnehin über einen längeren Zeitraum abgeschlossen wurden.

 

Ohne Repowering kann mit rund 5 Jahren weiterer Betriebsdauer kalkuliert werden, mit Repowering sind noch wesentlich längere Betriebsdauern möglich (abhängig vom Zeitpunkt des Repowering).

 

5.) Was passiert, wenn der Hersteller der Windkrafträder pleite geht?

 

Wenn der Hersteller vor Abnahme der Anlage seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, passiert dem Projekt in der Regel nichts – denn die größten Zahlungen werden meist erst nach Abnahme geleistet.

 

Wenn die Windkraftanlagen in Betrieb sind und der Hersteller kann seinen Verpflichtungen für Wartung und Inspektion nicht mehr nachkommen kann, kann die tatsächliche Dienstleistung durch herstellerunabhängige Service-Unternehmen geleistet werden. Ersatzteile können in aller Regel auch von anderen Anbietern nachgefertigt werden oder können durch Vorratshaltung beschafft werden.

 

Als letzter Schritte stände auch hier ein Repowering zur Verfügung, d.h. man nutzt den erschlossenen Standort und setzt Generatoren und Rotoren eines anderen Herstellers sein.

 

Diese können durch den höheren Wirkungsgrad die Gesamtbilanz sogar erhöhen und damit einen späten Rendite-Turbo in der Windkraft Beteiligung realisieren. Das hängt natürlich davon ab, wann des Repowering statt findet – nach nur wenigen Jahren mit dem ersten Anbieter, oder vielleicht erst, wenn die erste Windturbine bereits 18 Jahre in Betrieb war?

 

6.) Kann ich damit auch Steuern sparen und die Abschreibungen gelten machen?

 

Es kann mit den Windkraft Beteiligungen ein Steuer-Stundungseffekt erzielt werden, man kann also die steuerliche Belastung in die Zukunft verschieben. In der Zwischenzeit „arbeitet“ das Geld, man spart also auf indirektem Wege Geld.

 

Klassische „Steuersparmodelle“, wie es sie früher gab, sind durch die aktuelle Gesetzgebung unterbunden worden. Aber auch die erwähnte Steuerstundung kann sich schnell mit ein paar Hundert bis einigen Tausend Euro in Ihrem Geldbeutel  positiv auswirken.

 

Für die Windkraftbeteiligung wird in aller Regel eine Gesellschaft (meist GmbH & Co. KG) gegründet, innerhalb welcher die Abschreibungen der Windkraft Anlagen steuerlich geltend gemacht werden.

 

Insofern werden also steuerliche Mittel zur Optimierung genutzt, allerdings auf Ebene der Gesellschaft und nicht auf Ebene des Anlegers.

 

7.) Wie sicher ist eine Windkraftbeteiligung?

 

Durch die Absicherung der Einnahmen mit Hilfe des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) kann prinzipiell eine hohe Sicherheit erreicht werden.

 

Bei den Windrädern selbst handelt es sich um eine weltweit häufig eingesetzte Technik, und auch in Deutschland sind mittlerweile ca. 27.270 Windkraftanlagen installiert. Man kann deshalb die Wartungs- und Reparaturkosten gut abschätzen und in der Kalkulation bereits berücksichtigen.

 

Größtes Risiko sind windschwache Jahre, in denen bis zu 30% weniger Energie als im Durchschnitt erzeugt wird. Kommen mehrere windschwache Jahre in Folge, kann es sein, dass die Ausschüttungen an den Anleger in einzelnen Jahren reduziert oder ganz ausgesetzt werden.

 

Im Extremfall reichen die Einnahmen aus dem Verkauf des Windstroms nicht mehr aus um Bankkredite zu bedienen, was zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch der Windkraft Beteiligung führen kann.

 

Wichtig ist es deshalb auf Konzepte und Anbieter zu setzen, die ein solches Problem kennen und das Risiko reduzieren. Das kann zum Beispiel durch den Aufbau von ausreichend großen Liquiditäts-Puffern geschehen, die schwache Windjahre ausgleichen.

 

8.) Die Förderungen werden doch immer mehr gekürzt. Dann rechnet sich das doch gar nicht mehr

 

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Kürzung der Einspeisevergütung nie rückwirkend gilt. Alle Anlagen, die bereits am Netz angeschlossen sind, sind also von Kürzungen nicht betroffen.

 

Es gilt der zum Zeitpunkt des Netzanschlusses gültige Einspeisetarif. Dieser bleibt für die volle Förderdauer garantiert. Künftige Windkraft-Beteiligungen könnten von Kürzungen dann natürlich betroffen sein und müssen diese in ihren Kalkulationen berücksichtigen.

 

Eine große Umstellung in Deutschland gab es 2016 mit der Einführung des sogenannten Ausschreibungsverfahrens. Dabei gibt ein Projektierer eine Einspeisevergütung selbst vor, für die er ein Projekt errichten würde.

 

Ist dieser Betrag im Bieter-Verfahren der niedrigste, erhält er den Zugschlag und muss das Projekt umsetzen. Er erhält seinen bei der Ausschreibung genannten Satzu für die Vergütung.

 

9.) Ein Freund von mir hat mit Windkraft vor 15 Jahren viel Geld verloren. Passiert mir das auch?

 

Bei Windkraft Beteiligungen der ersten Generation wurden als Kalkulationsgrundlage die durchschnittlichen Windstärken der 10 vorausgegangenen Jahren herangezogen. Wie sich zeigte, waren die 1990er Jahre überdurchschnittlich starke Windjahre. Hinzu kamen teilweise messtechnische Fehler, so dass z.B. die Winde in einer anderen Höhe herangezogen wurden, als dann die Höhe des später errichteten Windrades tatsächlich war.

 

In der Folge konnten die Windanlagen weniger Strom abliefern und hatten niedrigere Einnahmen als ursprünglich geplant. In einigen Fällen führte das dazu, dass Kreditlinien der Banken nicht mehr bedient werden konnten und die Gesellschaften insolvent wurden.

 

Mittlerweile wurden die Methoden deutlich verbessert, so dass diese Risiken kaum noch bestehen.

 

Ein anderer Fall liegt bei dem durch die Medien gegangenen Insolvenzfall des Windkraftbetreibers Prokon (Anfang 2014). Dort wurde die Insolvenz weniger durch die Windkraftanlagen, sondern viel mehr durch eine Reihe von Management-Fehlern ausgelöst, unter anderem wurde viel Kapital in Projekte außerhalb des Windkraftsektors investiert.

 

Es zeigte sich in der Folge allerdings die Werthaltigkeit der insgesamt 318 Windkraftanlagen, denn den Anlegern bliebe trotz Insolvenz rund die Hälfte Ihres Kapitals erhalten (Stand Mai 2015).

 

 

10.) Sind denn die Kosten bei den Produkten nicht viel zu hoch?

 

In der Tat wird immer wieder vor hohen Kosten bei Beteiligungen und Projekten gewarnt. Die Erstellung von aussagefähigen Prospekten, von Gutachten und die Punkte wie Verwaltung & Vertrieb kosten in der Tat viel Geld.

 

Auch die grundsätzlich positive, gesetzliche Regulierung kann nur mit erhöhten Kosten bei den Projekten umgesetzt werden.

 

Aufgrund der Investitionsvolumen von mehreren Dutzend Millionen Euro, oftmals mehr als 100 Millionen Euro, relativieren sich diese Kosten allerdings. Letztlich sind die in Aussicht gestellten Renditen bei Windkraftbeteiligungen von aktuell 4 bis 7 Prozent eine Betrachtung „nach Kosten“ und im Vergleich zum eingegangenen Risiko attraktiv.

 

11.) Wie sieht denn der Ausstieg bei Windkraftbeteiligungen aus?

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wir der Ausstieg aus Windkraft Beteiligungen geregelt oder geplant sein kann. Die Windkraft Beteiligungen der Anfangszeit hatten praktisch immer Laufzeiten, die analog zu den gesetzlichen Förderdauern angelegt waren – also rund 20 Jahre. Man ging meist kalkulatorisch davon aus, dass der Rückbau der Windkraftanlagen durch den zu erzielenden Preis für das Material gedeckt würde.

 

In der Praxis werden Windkraft Standorte, bei denen die Windkraftanlagen 10, 15 oder 20 Jahre alt sind, meist gegen Windkraftanlagen neueren Typs ausgetauscht. Schließlich sind die Genehmigungen bereits erteilt, die Anschlüsse an das Stromnetz sind vorhanden und die exakten Windbedingungen sind bekannt. Neue Windturbinen (Repowering) können deutlich mehr Energie liefern bei niedrigeren Wartungskosten.

 

Bei Windkraft Beteiligungen, die von Beginn an nur auf kürzere Laufzeiten hin konzipiert sind (zum Beispiel 8 Jahre), geht man von einem Verkauf der Windkraftanlagen zum Ende der Laufzeit aus. Es gibt bereits einen etablierten Zweitmarkt für Windkraftanlagen und die Nachfrage ist groß.

 

Schließlich liegen für einige Jahr die tatsächlichen Ist-Daten der einzelnen Anlagen vor und Bau- oder Genehmigungs-Risiken sind ausgeschlossen. Die Kalkulationsgrundlage ist also ideal. Besonders die sogenannten Institutionellen Anleger, also zum Beispiel Versicherungen wie die Allianz oder Münchner Rück, wissen das zu schätzen und kaufen Windenergie Anlagen kräftig zu.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen einige wichtige Fragen zur Geldanlage in Projekte mit Windenergie beantworten. Ich stehe Ihnen gerne für weitere Fragen, für eine Erweiterung der Liste oder für Kommentare und Anmerkungen zur Verfügung. Rufen Sie bei uns an unter 06021-369 29-19 oder schreiben Sie uns:

 

 

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Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf XingFacebook oder Twitter
 
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Ein Kommentar zu “11 Punkte die Sie bei jeder Windkraft Beteiligung beachten sollten”

  1. […] gesunken. Was Sie bei einer Geldanlage in Windkraft beachten sollten, haben wir bereits erörtert. 10 Punkte gibt es, die Sie dabei nicht außer Acht lassen […]

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