Autor: Gerd Junker 17. Oktober 2017

Serie: Element Wasser – Das unentbehrliche Lebenselixier

Zusammenfassung: Die vier klassischen Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer haben alle einen wichtigen Anteil am Kreislauf des Lebens. Aber kaum ein anderes Element wird so stark mit dem Leben an sich in Verbindung gebracht, wie das Wasser. Dabei übernimmt das erfrischende Element vielfältige Aufgaben für Mensch, Natur und Klima.

 

 

Der blaue Planet.

Die vier klassischen Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer haben alle einen wichtigen Anteil am Kreislauf des Lebens.

 

Die Erde, der blaue Planet. Bilder aus dem Weltall üben eine hohe Faszination aus. Schließlich relativieren sie die scheinbare Wichtigkeit von den Dingen des Alltags und geben einen Blick auf das Große und Ganze. Der Blick von oben zeigt auch deutlich – die Erde ist zu 71 Prozent von Wasser bedeckt. Damit ist das Element Wasser eine der spezifischen Besonderheiten unseres Planeten und mit eines der grundlegenden Voraussetzungen unseres Seins

 

Mit seinem Wasseranteil ist der Menschkosmisch gesehen – dem Planeten Erde sehr ähnlich, denn auch der menschliche Körper besteht zu mehr als zwei Dritteln aus Wasser.

 

Der griechische Philosoph Thales von Milet ging davon aus, dass alles Leben auf der Erde seinen Ursprung im Wasser habe. Im dritten Teil unserer Serie „In die Lebensgrundlagen investieren“ betrachten wir daher heute das Element Wasser.

 

 

 

Alles fließt

Erfrischende Kraftquelle!

Wasser steht symbolisch für den Fluss des Lebens. Der antike Philosoph Heraklit erklärte mit seinem Ausspruch „panta rhei“, dass dieser Fluss in ständiger Bewegung und Veränderung sei. Auch in den Schöpfungsgeschichten vieler Kulturen spielt das Wasser eine wichtige Rolle.

 

Bereits die Sumerer beschrieben im Gilgamesch Epos eine große Sintflut, die sich später auch im Alten Testament findet. Schon der Begriff der Schöpfung legt die Nähe zum Element Wasser nahe. Viele Religionen sehen Wasser als Inbegriff des körperlichen und geistigen Lebens. Entsprechend spielen Quellen, Flüsse und Meere eine tragende Rolle bei den unterschiedlichen Riten, denn Wasser steht für Reinigung und Erneuerung. Beispiele hierfür finden sich im rituellen Bad im Ganges bei den Hindus. Das Judentum kennt das Bad in der Mikwe. Im Islam gibt es die Waschung vor dem Gebet. Im Christentum wird durch die Taufe mit Wasser die Aufnahme in die Kirche vollzogen.

 

In der Esoterik steht Wasser sinnbildlich für die Seele, innere und unbewusste Gefühle, Träume und Fantasien. Ist das Element Wasser bei einem Menschen gut ausbalanciert, treten positive Eigenschaften wie Kreativität und Urvertrauen hervor. Ein Zuviel an Wasser führt dagegen zu Passivität und Selbstmitleid. Quellen und Flüsse gelten dabei als Kraftorte, aus denen Energie geschöpft werden kann.

 

 

Wasserstoff – die Nummer eins der Elemente

Die moderne Naturwissenschaft kennt kein Element Wasser. Wasser (H2O) ist hier vielmehr die chemische Verbindung von zwei Atomen des Elementes Wasserstoff (H) mit einem Atom Sauerstoff (O) . Dieses Wassermolekül ist in Form eines Tetraeders aufgebaut, auch Symbol des philosophischen Elements Wasser. Aber auch im streng wissenschaftlichen Periodensystem der Elemente nimmt Wasserstoff mit der Ordnungszahl 1 eine herausragende Rolle ein.

 

Die chemische Verbindung Wasser ist bei Zimmertemperatur flüssig. Aber auch die beiden anderen Aggregatzustände sind den Menschen seit langer Zeit bekannt. Bei Null Grad Celsius gefriert Wasser zu festem Eis, bei 100 Grad Celsius wird Wasser als Dampf gasförmig.

 

 

Erfolgsgeschichte Mensch und Wasser

Wasser ist eine wichtige Lebensgrundlage für Mensch und Natur. Dabei stillt Wasser nicht nur den Durst, sorgt für gutes Wachstum in der Landwirtschaft und tränkt Tiere. Wasser steht auch für Verbindung und Kommunikation. Wasserstraßen verbinden Handelszentren und schaffen wichtige Voraussetzungen für die Industrie.

 

Dabei sieht sich der Mensch seit Jahrtausenden der Problematik des Zuviel und Zuwenig an Wasser ausgesetzt. Denn genauso wie Dürren zu Missernten und Hungersnöten führen, bedrohen Hochwasser die Lebengrundlagen und vernichten Ernten. Mensch und Wasser stehen also in einer uralten Beziehung, die Wohlstand und Vernichtung eng aneinander rückt.

 

 

Wassermangel – altes Problem mit neuen Dimensionen

Nur ein Bruchteil des Wasserbedarfs weltweit entfällt auf die Trinkwasserversorgung. Ein großer Teil des Wasserbedarfs wird in der Industrie verbraucht. In Deutschland beträgt – ohne den industriellen Verbrauch – der durchschnittliche Wasserbedarf rund 130 Liter pro Einwohner und Tag. Davon entfallen jedoch nur rund zwei Liter auf Speisen und Getränke. Der übrige Wasserverbrauch entfällt auf Duschen, Toilettenspülungen, Waschmaschinen und weitere Haushaltsgeräte. 130 Liter erscheinen auf den ersten Blick gar nicht so viel – zumal viele Haushaltsgeräte immer sparsamer arbeiten und der bewusste Umgang mit Trinkwasser generell ein Teil des kollektiven Umweltbewusstseins ausmacht. Im weltweiten Vergleich sieht der Umgang mit dem Element Wasser jedoch etwas anders aus.

 

Wassermangel bedroht das Leben vieler Menschen.

Aktuell sind rund vier Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen. Das bedeutet, dass etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung mindestens einen Monat im Jahr unter Wassermangel leiden. Bis zu 2,9 Milliarden verfügen zwischen vier und sechs Monaten nicht über ausreichende Wassermengen. Eine halbe Milliarde Menschen ist permanent unzureichend mit Wasser versorgt. In der Folge sterben immer mehr Menschen aufgrund des Wassermangels beziehungsweise aufgrund des mangelhaften Zugangs zu sauberem Trinkwasser.

 

 

Trinkwasser – ein Menschenrecht

Seit 2010 wurde der Zugang zu sauberem Wasser von den Vereinten Nationen als eigenständiges Menschenrecht anerkannt und hat das Thema damit noch einmal stärker in das globale Bewusstsein gerückt.

 

Die Erde ist zwar zum größten Teil von Wasser bedeckt, jedoch lediglich drei Prozent davon ist Süßwasser und nur ein Prozent steht als Trinkwasser zur Verfügung. Die ausreichende Versorgung der Weltbevölkerung mit sauberem Trinkwasser und dem Zugang zu sanitärer Grundversorgung ist eine der größten Herausforderungen der Zeit und eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen.

 

Ob diese Ziele wirklich erreicht werden, ist derzeit zweifelhaft, denn der Zugang zu Trinkwasser wird gerade in den armen Ländern des Südens immer schwieriger. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren gemeinsam eine tragende Rolle. Zum einen graben multinationale Konzerne vor Ort – im wahrsten Sinne des Wortes – den Menschen das Wasser ab. Zum anderen führen klimatische Veränderungen zu Versteppungen und Dürren ganzer Landstriche. In einigen Teilen der Welt verseucht auch der chemische Abbau von Bodenschätzen das Grundwasser.

 

Eine Entwicklung, der entgegengewirkt werden muss. Neben vielen internationalen Hilfsorganisationen, wie beispielsweise der Welthungerhilfe, macht sich auch seit rund zehn Jahren die Hamburger Initiative Viva con Agua  für „Wasser für alle“ stark. Durch eine forcierte Präsenz auf Festivals, Konzerten und Sportevents ist es dem jungen Verein in kurzer Zeit gelungen, das weltweite Wasserproblem vor allem bei jungen Menschen erfolgreich zu platzieren.

 

 

Einfluss des Wassers auf das globale Klima

Die Klimakrise bringt auch die Ozeane in Gefahr.

Der Einfluss des Wassers auf das Wetter ist weithin bekannt. Schließlich werden die jeweiligen Meeresströmungen in nahezu jedem Wetterbericht erwähnt – so sorgt beispielsweise der Golfstrom für das angenehme Klima Mitteleuropas.

 

Welche Rolle spielt jedoch das Element Wasser bei der langfristigen Entwicklung des globalen Klimas? Hier ist der Einfluss der Weltmeere von Bedeutung, denn ein großer Teil der menschlich verursachten CO2-Emissionen wurde in den Ozeanen gespeichert. Die enormen Mengen an Treibhausgasen – Wissenschaftler gehen von rund 140 Milliarden Tonnen CO2 seit Beginn der Industrialisierung aus – haben jedoch dazu geführt, dass diese riesigen Speicher mittlerweile voll sind.

 

Verstärkt wird das Problem durch die steigende Erwärmung der Erde, die auch zu einem Temperaturanstieg der Meere führt. Denn das erwärmte Meerwasser kann das gebundene Kohlendioxid schlechter halten. Die Folge: Das einst gebundene CO2 entweicht, steigt in die Atmosphäre und verstärkt so den Treibhauseffekt.

 

Ein weiterer Effekt, der sich kaum noch von der Hand weisen lässt: Die Erwärmung der Ozeane bedingt das wachsende Auftreten extremer Wirbelstürme. Darüber hinaus führt ein Anstieg der Temperaturen in den Ozeanen bereits seit einiger Zeit zu einer Veränderung des gesamten marinen Ökosystems.

 

Die Auswirkungen sind dabei extrem vielfältig und stehen in unzähligen Abhängigkeiten zueinander. So zerstört die Versauerung der Meere riesige Korallenriffe. Auch die Lebenswelt der Fische, Meeressäuger und –vögel verändert sich rapide. Damit geht eine große Anzahl an Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich verloren.

 

 

Wasser schützen – Wasser nutzen

Wasserkraft – natürliche Energien nutzen.

Die Bedeutung des Wassers für unser Leben ist zwar generell bekannt, doch der Schutz von der Meere, des Grund- und Trinkwassers muss weiter voran gebracht werden. Bereits seit 25 Jahren macht der „Tag des Wassers“ am 22. März weltweit auf die existenzielle Bedeutung des Elementes aufmerksam. Genauso lange schon gibt es den „Tag des Meeres“ am 8. Juni, der einmal mehr auf die Besonderheiten dieses besonderen Lebensraums hinweist.

 

Damit diese Aktionstage nicht zu Gedenktagen werden, ist jedoch Handeln angesagt. Ein effektiver Schutz des Wassers besteht auch in der nachhaltigen und sinnvollen Nutzung des nassen Elementes.

 

Gerade im Bereich der sauberen und klimafreundlichen Energiegewinnung, kann Wasser – als kraftvolles Element – einen wichtigen Beitrag leisten. Denn Wasserkraftwerke sind ein wichtiger Teil im Mix Erneuerbaren Energien und basieren auf einer bekannten und bewährten Technologie. Ein wichtiger Vorteil besteht außerdem in der kostengünstigen, gleichmäßigen und effizienten Energieproduktion der Anlagen. Durch einen modernen und umweltbewussten Aufbau der Wasserkraftanlagen, ist darüber hinaus der Eingriff in die Natur sehr gering. Besonders in Norwegen und in der Schweiz wird die Energie aus Wasser genutzt.

 

 

Die etwas andere Art des Wassersparens

Wassersparen bedeutet nicht nur, den Wasserhahn immer wieder gut zuzudrehen, sondern auch, den Geldhahn zu öffnen. Denn wer regelmäßig in Unternehmen aus dem Bereich Wasser investiert, wird schnell feststellen, dass „steter Tropfen den Stein höhlt“. Denn bereits ab monatlich 100 Euro können Anleger bei einer mittleren Laufzeit von mindestens acht Jahren von hohen Renditen profitieren. Genauso ist auch die einmalige Anlage ab 5.000 Euro möglich.

 

Dabei unterliegen alle Unternehmen in Musterdepot Wasser strengen ethischen und ökologischen Kriterien. Das angelegte Geld fließt in rund 150 Wasser-Unternehmen, wie beispielsweise Anbieter von Meerwasserentsalzungsanlagen sowie vielfältige Zulieferer und Produzenten aus den Bereichen Wasseraufbereitung, – reinigung und –einsparung.

 

Grünes Geld,  erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, bietet mit dem Einmalsparen beziehungsweise dem Sparplan Wasser ein Investment, das sich für Anleger, Umwelt und Klima gleichermaßen auszahlt.

 

Finden Sie Ihre Möglichkeiten, das Element Wasser zu unterstützen und machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

PS: Übrigens setzt auch die Grünes Geld Vermögensverwaltung (ab 50.000 Euro Anlagevolumen) einen Schwerpunkt auf das Thema Wasser.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
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