Autor: Carmen Junker 20. Februar 2018

Altersvorsorge aktuell – keine Zeit verlieren

Zusammenfassung: Die Menschen werden immer älter, die Renten sinken, Altersarmut und Verunsicherung belasten die Gedanken an das Leben nach der Erwerbsarbeit. Um böse Überraschungen zu vermeiden ist eine gute Vorbereitung der künftigen Altersvorsorge sehr als angeraten.

 

Lieber gut planen als abwarten und Tee trinken!

 

Sicher – früher war alles sehr viel einfacher. Die Renten waren sicher und für die Ersparnisse auf dem Sparbuch gab es noch gute Zinsen. Außerdem war der Sommer sehr viel heißer und im Winter schneite es immer.

 

Nun mögen einige Dinge früher wirklich besser gewesen sein, doch zum einen verklärt sich vieles mit dem nostalgischen Blick zurück. Zum anderen nutzt diese Retro-Fixiertheit wenig bei der Bewältigung des täglichen Lebens im hier und jetzt und schon gar nicht bei der aktiven Gestaltung der Zukunft.

 

 

Vorsorge statt Sorge

Gerade das Thema Altersvorsorge wird mit viel Misstrauen und Sorge behandelt. Schließlich existieren im Markt unzählige Vorsorgeprodukte mit unterschiedlichen Beiträgen, Laufzeiten und Auszahlungsmodalitäten. Entsprechend schwer fällt die Auswahl, die auch immer von der Sorge begleitet ist, dass ein anderes Finanzprodukt vielleicht doch besser gewesen wäre.

 

 

 

 

Auch wenn der Renteneintritt sich derzeit immer weiter hinten zu schieben scheint, rechnet eigentlich jeder durchschnittliche Erwerbstätige noch mit mindestens zwanzig Jahren arbeitsfreier Zeit im Alter. Und auch wenn das aktuelle Leitbild von aktiven Senioren auf Reisen dominiert wird, sehen viele Menschen ihr Leben im Alter weitaus realistischer. Entsprechend rangieren der Wunsch nach einem guten Gesundheitszustand und einem eigenständigen Leben weit vor einer Kreuzfahrt.

 

Aber gleichgültig, welche Vorstellungen im einzelnen vom Leben nach dem Erwerbsleben vorherrschen – die Lücke zwischen dem Gehalt und den Einkünften im Alter muss sinnvoll ausgeglichen werden – denn die Lebenshaltungskosten werden kaum geringer werden.

 

Inhalt:

1. Mit drei Säulen in das dritte Lebensalter

2. Ungeschönte Bestandsaufnahme

3. Entdecke die Möglichkeiten

4. Den eigenen Weg gehen

5. Persönliche Angelegenheiten à jour halten

Professionell beraten lassen

 

1. Mit drei Säulen in das dritte Lebensalter

Wissen, wo man steht.

Aktuell basiert die Altersvorsorge in Deutschland auf einem drei Säulen Modell. Zur ersten Säule gehört die Basisversorgung. Diese besteht aus der gesetzlichen Rentenversicherung ergänzt durch berufsständische Zusatzversorgungen.

Über diese erste Säule sind nahezu alle Erwerbstätigen abgesichert. Selbstständige, die einen Rürup-Vertrag abschließen, nutzen durch diesen speziellen Vorsorgevertrag ebenfalls dafür, eine Rentenzahlung aus der ersten Säule zu erhalten. Allerdings reichen die Alterseinkünfte aus dieser Schicht kaum für einen angemessenen Lebensstandard im Alter. Wer also nicht auf dem Niveau der sozialen Grundsicherung landen will, muss sich um die weiteren Säulen aktiv kümmern.

Um alle Erwerbstätigen zu einer aktiven Altersvorsorge zu motivieren, umfasst die zweite Säule die staatlich geförderten Vorsorgeprodukte. Dazu gehören Verträge der betrieblichen Altersvorsorge sowie Riester-Sparverträge.

 

Die dritte Säule der Altersvorsorge umfasst ungeförderte Vorsorgeprodukte. Dazu zählen beispielsweise private Lebens- oder Rentenversicherungen sowie Fondssparpläne zur privaten Vorsorge.

 

Welche Altersvorsorge in welcher Höhe die richtige für die persönlichen Lebensumstände ist, bedarf einer soliden Planung. Daher empfiehlt es sich, möglichst früh Versorgungslücken zu identifizieren und so gut es geht zu schließen.

 

Eine ausgezeichnete Möglichkeit bietet dazu eine professionelle Vorsorgeplanung durch einen unabhängigen Finanzberater, wie beispielsweise der Online-Ruhestands-Planer  von Grünes Geld. Im Rahmen einer kompakten Abfrage wird ermittelt, wo sich Lücken in der Altersvorsorge befinden, wie diese in der verbleibenden Zeit bis zum Ruhestand geschlossen werden können und welche Finanzprodukte sich – entsprechend dem Anlegerprofil – dafür anbieten. Eine wichtige Überlegung, denn die Möglichkeiten sind vielfältig – da ist es nicht immer leicht, den Durchblick zu behalten.

 

 

2.    Ungeschönte Bestandsaufnahme

In vielen Lebensbereichen tendieren Menschen dazu, ihre persönliche Situation besser aussehen lassen zu wollen, als sie es wirklich ist. In Sachen Altersvorsorge ist allerdings Ehrlichkeit und Realismus angesagt – auch vor sich selbst. Um sicher zu wissen, ob die Altersvorsorge später für den gewünschten Lebensstandard ausreicht, kommt um eine ungeschönte Bestandsaufnahme nicht herum.

 

Der erste Schritt beginnt mit dem kritischen Blick auf die jährliche Renteninformation der Deutsche Rentenversicherung . Sie gibt Auskunft auf über die voraussichtliche monatliche Rentenzahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Grob gerechnet ergibt sich aus der Differenz zwischen der benötigten Summe im Alter und der voraussichtlichen Rente die Lücke, die es zu füllen gilt.

 

Dass eine Lücke zu erwarten ist, ist mehr als wahrscheinlich, denn die gesetzliche Rente wird voraussichtlich einen immer geringeren Beitrag zum Einkommen im Alter beitragen. Die Gründe dafür liegen in der steigenden Lebenserwartung der Deutschen. Entsprechend müssen immer weniger Erwerbstätige immer mehr Renten finanzieren, mit der Folge, dass das Rentenniveau weiter sinkt.

Gemäß der Rentenreform von 2004 soll das Mindest-Rentenniveau im Jahr 2030 bei 43 Prozent liegen. Wer also seinen erarbeiteten Lebensstandard im Alter bewahren möchte, muss privat vorsorgen.

 

Mit einer höheren Altersvorsorge können eigentlich nur noch wenige Berufsstände, wie beispielsweise Beamte, rechnen, deren gesetzliche Pension in der Regel über dem Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung liegt.

 

 

3.    Entdecke die Möglichkeiten

Um die gesetzliche Rentenversicherung kümmern sich Arbeitgeber und Staat quasi automatisch. Wer private Vorsorge betreiben will, muss sich daher um die 2. und 3. Säule der Altersvorsorge kümmern, also um die geförderte und ungeförderte private Vorsorge.

 

Teilweise spielt auch die sogenannte Säule 0 eine Rolle. Diese umfasst sonstige Vermögenswerte, wie beispielsweise Immobilien, Aktienfonds und Fondssparpläne, die nicht explizit der Altersvorsorge dienen. Bei der Ermittlung des Geldbedarfs im Alter, spielen diese Werte durchaus eine Rolle, denn wer im abbezahlten Eigenheim lebt, benötigt eine geringere regelmäßige Rente als ein Mieter in einer Metropole.

 

Und selbstverständlich sind auch Geldanlagen die nicht als konkrete Altersvorsorge getätigt werden von Bedeutung. Allerdings kommen Anleger, die ihr Geld flexibel investiert haben nicht in den Genuss steuerlicher Vorteile.

 

Die zweite Säule der Altersvorsorge leistet einen Beitrag dazu, die Versorgungslücke in der Altersvorsorge zu schließen. Allerdings sind viele Produkte in diesem Bereich nicht besonders rentabel. Dennoch profitieren Erwerbstätige von diesen Produkten, da diese staatlich gefördert werden. Das bedeutet, dass zum einen der Staat Zulagen zahlt, zum anderen dass sich die geleisteten Beiträge steuerlich absetzen lassen. Die Renten, die später aus den Vorsorgeprodukten der 2. Säule resultieren, müssen im Alter mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden, bei Betriebsrenten fallen zudem die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.

 

Für die meisten Erwerbstätigen ist mittlerweile die Nutzung von Altersvorsorgeprodukten aus der 3. Säule notwendig, um die Versorgungslücke effektiv zu schließen. Dazu zählen alle privaten Vorsorgeverträge, wie beispielsweise die klassische oder fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung. Diese Vorsorgeprodukte dieser Schicht werden der zwar staatlich nicht gefördert, viele Produkte versprechen jedoch gute Rendite. Außerdem werden viele spätere Renten nur gering besteuert, was ebenso einen finanziellen Vorteil verspricht.

 

 

4.    Den eigenen Weg gehen

Wer seine Versorgungslücken analysiert und sich über die Möglichkeiten der Altersvorsorge ausführlich informiert hat, steht nun am schwierigsten Punkt, der Entscheidung für ein oder mehrere Produkte. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine wichtige Rolle, denn eine Lösung kann durchaus zur persönlichen Lebenssituation passen, derzeit aber unfinanzierbar sein.

 

Andere Verträge erscheinen möglicherweise als zu unrentabel oder verursachen aufgrund ihrer guten Ertragsaussichten ein ungutes Gefühl. Möglicherweise stehen auch finanzierbaren Ideen spezifische Lebensentwürfe entgegen und das vorhandene Geld wird in der kommenden Zeit für andere Ausgaben dringend benötigt. Grundsätzlich ist es gut jetzt auch zu ermitteln, welcher Anlegertyp man selbst ist.

 

Des weiteren ist es auch sinnvoll und sicher sehr viel besser, mit einer Lösung zu beginnen – auch wenn diese noch nicht die optimale Lösung für die Altersvorsorge darstellt – als die Entscheidung immer weiter nach hinten zu verschieben. Denn Abwarten kostet in diesem Bereich eindeutig Geld, das später fehlt.

 

 

5. Persönliche Angelegenheiten à jour halten

 Die Altersvorsorge nimmt mit einigem Recht einen besonders wichtigen Teil bei der Planung des Ruhestands ein. Schließlich ist eine solide finanzielle Ausstattung die Basis für viele weitere Unternehmungen und Pläne.

 

Dennoch beinhaltet eine umfassende Ruhestandsplanung sehr viel mehr, als eine private fondsbasierte Rentenversicherung oder ähnliche Verträge. Denn wer an das Alter denkt, sollte auch Szenarien von Krankheit und Pflegebedürftigkeit mitberücksichtigen. Gut ist es daher, stets  Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung aktuell zu halten und Lebensgefährte und Familie über die eigenen Wünsche in Kenntnis zu setzen. Ebenso empfiehlt es sich, bereits frühzeitig über ein rechtssicheres Testament nachzudenken und sich zu überlegen, wie der Nachlass geregelt sein sollte.

 

Wer dann ohnehin schon am wälzen von Aktenordnern ist, sollte sich auch die Versicherungsverträge genauer anschauen. Neben den unerlässlichen Versicherungen wie  Krankenkasse, private Haftpflicht und KFZ-Haftpflicht existieren eventuell auch noch Verträge, die auf einen Seniorentarif umgestellt werden können oder die möglicherweise gar nicht mehr benötigt werden. Wer einen Blick auf die günstigsten und leistungsstärksten Anbieter werfen will, kann kostenlos unseren Online-Tarifrechner nutzen.

 

 

 

Professionell beraten lassen

Eine professionelle Online-Beratung schafft Klarheit.

 Vielfach lassen sich Menschen vor einer Entscheidung ausführlich beraten. Auch die Planung des Alters sollte mindestens so ernst genommen werden, wie der Kauf eines neuen Autos oder die Entscheidung für einen neuen Haarschnitt.

 

Ein ausgebildeter Ruhestandsplaner ist in der Lage, die Objektivität walten zu lassen, die vielen Menschen bei diesem Thema fern liegt, denn der Ruhestand ist zwangsläufig mit dem fortschreitenden Alter verbunden und alt will zwar jeder werden, aber eigentlich niemand wirklich sein. Insofern ist es durchaus ratsam, sich dem unangenehmen Thema so früh wie möglich zu stellen. Dabei muss guter Rat weder teuer sein, noch zwangsläufig mit Verkauf einer bestimmten Versicherungspolice zusammenhängen.

 

Eine Beratung durch einen ausgebildeten Ruhestandsberater, wie beispielsweise von Gerd Junker von Grünes Geld, ist kostengünstig und klärt ausgezeichnet, welche Baustellen auf dem Weg zu einer guten Altersvorsorge und einem geruhsamen Ruhestand noch zu bewältigen sind.

 

Dabei ist die Ruhestandsberatung bewusst einfach gehalten. Mit Hilfe eines zehnminütigen Online-Tests werden die wichtigen Themenfelder der Ruhestandsplanung ermittelt und dann in einem ein- bis zweistündigen Online-Tutorials ausführlich ausgewertet. Diese umfassende Online-Beratung kostet 59 Euro. Die Ergebnisse werden kompakt auf einem Din A 4-Blatt zusammengefasst.

 

Wer das persönliche Gespräch bevorzugt, ist bei Grünes Geld ebenfalls an der richtigen Adresse. Für insgesamt 89 Euro kann die umfassende Ruhestandsberatung auch persönlich im Aschaffenburger Büro wahrgenommen werden.

 

„Mit der Ruhestandsplanung bieten wir unsren Kunden einen besonderen Service“, erklärt Carmen Junker, Geschäftsführerin von Grünes Geld, einem erfahrenen Anbieter ethischer und ökologischer Geldanlagen. „So können wir nicht nur die passenden nachhaltigen Geldanlagen zur Altersvorsorge anbieten, sondern diese auch in das jeweilige Lebensumfeld unserer Kunden optimal einbetten.

 

 

 

 

  Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

 

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