Archiv für Mai 2018

Wattner SunAsset 7 hat Ziel übertroffen: 8,9 Mio. Euro erreicht

Donnerstag, 31. Mai 2018

Zusammenfassung: Wie das Kölner Emissionshaus Wattner mitteilt hat das aktuelle Angebot Wattner SunAsset 7 bereits mehr Anlegergelder eingesammelt als ursprünglich prospektiert. Knapp 9 Millionen Euro Kapital der Anleger haben den Weg in den Solarfonds bereits gefunden, 10 Photovoltaikkraftwerke sind angebunden.

 

Das Emissionshaus Wattner: überzeugende Bilanz

Deutscher Solarfonds: Wattner SunAsset 7Wenn wir einen Anleger eines älteren Wattner-Fonds fragen, ob er an einem neuen Angebot des Hauses interessiert sei, ist die Antwort praktisch immer „ja“.

 

Wen wundert’s, denn mit deutschen Solarkraftwerken Wattner bietet nicht nur ökologisch sinnvolle Investitionsprojekte an, sondern liefert auch finanziell überzeugende Leistungen.

 

Das seit 2004 aktive Emissionshaus konzentriert sich dabei konsequent auf eine Assetklasse: deutsche Solarfonds.

 

Dabei engagierte sich Wattner in Projekt-Entwicklungsfonds, die also alle Aufgaben übernehmen, bevor ein großes Solarkraftwerk tatsächlich Strom liefert. Diese haben bei meist kürzeren Laufzeiten relativ hohe Risiken und hohe Renditen.

 

Außerdem engagierte sich Wattner in Projekt-Betreiberfonds, also Fonds, die den tatsächlichen Betrieb von großen Solarkraftwerken übernehmen. Diese Projekte haben meist längere Laufzeiten bei relativ niedrigen Risiken und mittleren Renditen.

 

Insgesamt haben sich mehr als 6.000 Anleger für Wattner Projekte entschieden und in zehn Jahren die Rekordsumme von 435 Millionen Euro in 70 Solarkraftwerke mit 264 Megawatt Leistung investiert.
 
Dabei halten und betreiben Wattner SunAsset 2, 3, 5 und 6 ein Portfolio von 53 Anlagen mit insgesamt 216 Megawatt Leistung, die alle stabile Erträge liefern.
 
Die offizielle Leistungsbilanz von Wattner zeigt überzeugende Zahlen; alle angebotenen Wattner-Projekt haben die Anleger mit regelmäßigen und hohen Ausschüttungen begeistert.
 
Besonders eindrucksvoll: einer der ersten komplett abgewickelten Solarfonds in Deutschland, der Wattner SunAsset 1, hat mit einem Gewinn von 86 Prozent in 5 Jahren Laufzeit sogar die Prospektprognosen übertroffen.
 
 

Wattner SunAsset 7: aktueller Stand – voll im Plan

Das aktuelle Angebot Wattner SunAsset 7 ist ein Betreiberfonds für deutsche Solarkraftwerke. Er kauft also fertige Solarkraftwerke, die bereits abgenommen sind und Strom ans Netz liefern, und betreibt diese über die gesetzliche Förderdauer von rund 20 Jahren.
 
Aus den Stromverkäufen werden die Zinszahlungen an die Anleger geleistet – eine IRR-Rendite von 5,1 Prozent kommt so zustande.
 
Gerade hat Wattner bekannt gegeben, dass mit 8,9 Millionen Euro an eingesammelten Anlegergeldern mehr als die im Prospekt genannte Zielsumme von 8,7 Millionen Euro erreicht wurde. Da jedoch ausreichen Investitionsobjekte für Wattner verfügbar sind, können weitere ca. 5 Millionen Euro noch gezeichnet werden.
 
Laut Investitionsübersicht von Wattner sind mittlerweile stehen bereits 10 Solarkraftwerke des Fonds fest und sind gekauft oder werden gerade errichtet. Das anfängliche Blindpool-Risiko ist damit eliminiert.
 
 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld Jahresgespräch: Jetzt Termin sichern

Montag, 28. Mai 2018

 

Wir von Grünes Geld glauben, dass man mit seinem Geld viel Gutes tun kann. Für den Menschen, für die Natur, und für den eigenen Geldbeutel. Immer mehr Menschen legen Ihr Geld deshalb nach ethisch-ökologischen Kriterien an, immer mehr Menschen werden zu Mandanten und Kunden von Grünes Geld Aschaffenburg. Ihr Plus: Jeder Mandant von Grünes Geld Aschaffenburg hat Anspruch auf ein Jahresgespräch.

 

Was ist das Grünes Geld Jahresgespräch?

 

So wie das Auto regelmäßig zur Inspektion muss, so empfiehlt es sich auch, regelmäßig die eigenen Finanzen auf den Prüfstand zu stellen. Selbstverständlich sollte jedes Schreiben der Gesellschaft, bei der das Geld angelegt wurde, genau gelesen und verstanden werden. Das ist das Tagesgeschäft. Doch darüber hinaus muss auch die langfristige Abstimmung regelmäßig erfolgen. Dazu dient das Grünes Geld Jahresgespräch.

 

 

 

Was sind die Inhalte des Grünes Geld Jahresgespräches?

 

 

 

Die Inhalte des Jahresgesprächs variieren, abhängig von der Situation von Ihnen als Mandanten, den gewählten Anlageformen und aktuellen Themen (z.B. rechtliche Änderungen). Die folgenden Punkte sind deshalb als Richtschnur zu verstehen:

 

a.) Allgemeine Fragen: Hat sich an der familiären oder beruflichen Situation etwas geändert, hat sich die Einkommenssituation oder die steuerliche Situation maßgeblich verändert?

 

b.) Überprüfung bestehender Kapitalanlagen / Information über den Verlauf: Welche Anlagen wurden bei Grünes Geld getätigt, wie haben diese sich entwickelt; welche Neuigkeiten gibt es zu berichten? Entsprechen die Kapitalanlagen noch dem aktuellen Bedarf, oder sollte eine Umschichtung durchgeführt werden? Gibt es aus ethisch-ökologischer Sicht Dinge, über die gesprochen werden sollte?

 

c.) Schriftverkehr Mandant – Gesellschaften: Sind bei den von der Anlagegesellschaft oder der Depotbank gesendeten Briefen oder eMails Fragen aufgekommen? Können wir von Grünes Geld helfen, unklare Punkte zwischen Mandant und Gesellschaft zu klären?

 

 

 

Wer kann ein Grünes Geld Jahresgespräch erhalten?

 

 

 

Jeder Mandant von Grünes Geld kann sein Grünes Geld Jahresgespräch einmal pro Jahr anfragen. Zusätzliche Kosten fallen dafür für ihn keine an. Das Gespräch selbst wird je nach Wunsch des Mandanten entweder online (mit Hilfe einer Bildschirmübertragung und des Telefons), nur per Telefon oder persönlich im Büro Aschaffenburg geführt.

 

 

 

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Blockheizkraftwerke Deutschland 4: Erste Projekte gesichert

Montag, 28. Mai 2018

Eines der beliebtesten Projekte der letzten Jahre, der Luana Capital Blockheizkrafwerke Deutschland 4, kann bereits jetzt die ersten Investitionen bekannt geben.

 

 

Geschäftsführung von Luana Capital (v.l.: Tammo Krüger, Marc Banasiak, Marcus Florek, Marcel Lolk)

Erst Ende März 2018 startete Luana Capital mit dem öffentlichen Einsammeln der Anlegergelder für das neueste Blockheizkraftwerke-Projekt des Hauses und bereits nach wenigen Wochen ist die erste Million an Anlegergeldern gesichert. Sicher auch eine Bestätigung für die gute Arbeit von Luana bei den 3 Vorgängerprojekten im Bereich der Blockheizkraftwerke in Deutschland.

 

 

Jetzt gab Luana bekannt, dass bereits die ersten beiden Investitionen getätigt werden konnten.

 

 

 

Erste Investitionen des Blockheizkraftwerke Deutschland 4

 

Dabei geht es zum einen um einen Neubau in Hamburg, bei dem die Fertigstellung bis Ende 2018 geplant ist und bei dem ein Blockheizkraftwerk im Keller installiert werden soll.

 

Bei dem zweiten Projekt handelt es sich um Studentenwohnheim in Frankfurt/ Main, bei dem das kernsanierte Gebäude aus einer Heizzentrale mit einem im Keller installierten BHKW versorgt werden soll. So werden zukünftig 323 Wohneinheiten mit Energie versorgt. Die Fertigstellung ist bis Ende 2019 geplant.

 

Grundsätzliche Daten der Beteiligung Blockheizkraftwerke Deutschland 4

 

Beim oben genannten Projekt werden Anleger Teil einer Gemeinschaft, die an 15 bis 20 Standorten in Deutschland Blockheizkraftwerke installiert und für ca. 6 Jahre betreibt. Anschließend erfolgt der Verkauf. Die Anleger erhalten Ausschüttungen aus dem Energieverkauf (jährlich) sowie aus dem Verkauf der Anlagen (am Ende des Projektes).

 

 

 

— Sachwerte am Standort Deutschland

— Wichtige Brückentechnologie für saubere Energie

— Gesamtauszahlung 151 Prozent (Prognose)

— ab 10.000 Euro ohne Agio zeichenbar

 

 

 

 

  

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Hilfe – in der Jahresmitteilung meines Rentenvertrages ist viel zu wenig Geld!

Montag, 28. Mai 2018
Zusammenfassung: Anleger in Rentenverträgen erhalten jährlich eine Mitteilung über den Vertragsstand. In den ersten 10 Jahren sind diese Mitteilungen meist frustrierend: dabei bleiben lohnt sich aber.

 

In den letzten Wochen haben Sie die möglicherweise die Jahresmitteilung Ihres Rentenvertrages erhalten.

 

Das kann ein privater Rentenvertrag sein, eine Rürup-Rente, eine Riester-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge.

 

Es kann ein fondsgebundener Tarif sein oder eine klassische Rente. Es kann ein von Grünes Geld vermittelter Vertrag sein oder von einem anderen Anbieter. Es kann ein Vertrag von der Continentalen, von Helvetia, dem Volkswohl Bund, der Stuttgarter, der Alten Leipziger oder von Oeco Capital sein.

 

Häufig haben wir dazu in den letzten Wochen Anfragen unserer Mandanten erhalten. Meist mit dem Tenor, „Ich habe bereits X Euro eingezahlt, aber in der Jahresmitteilung ist nur ein Betrag von Y Euro als aktueller Vertragsstand enthalten! Das ist viel zu wenig!“.

 

1.) Die Abrechnung der Gesellschaften sind korrekt

 

In den 18 Jahren seit Bestehen unseres Unternehmens ist uns kein Fall bekannt, in dem eine Abrechnung der Gesellschaft falsch gewesen wäre. Sie können also davon ausgehen, dass auch Ihre Abrechnung korrekt ist.

 

2.) Wieso ist der Vertragsstand so niedrig?

 

Die Älteren unter uns werden sich noch an die früheren Zeiten erinnern – damals war bekannt, dass ein Rentenvertrag oder eine Lebensversicherung „in den ersten Jahren noch nichts enthält„. Warum? Die Vertragskosten eines solchen Vertrags wurden zum größten Teil gleich zu Beginn dem Vertragsguthaben belastet, man startete also deutlich im Minus.

 

Wer seinen Vertrag kündigte, bekam in den ersten Jahren also nichts zurück.

 

Mittlerweile wurde das geändert und die Hauptkosten werden auf die ersten 5 Vertragsjahre verteilt (wer mehr wissen will: Zillmerung). Damit starten die Verträge nicht mehr im Minus, aber trotzdem ist das Vertragsguthaben meist noch deutlich unterhalb dessen, was man eingezahlt hat.

 

3.) Soll ich den Vertrag deshalb kündigen: keinesfalls!

 

Wer den Sachverhalt von 2.) nicht kennt und seine Jahresmitteilung erhält, denkt unmittelbar über eine Kündigung nach. Denn offensichtlich ist das ja ein „schlechter“ Vertrag der nur Geld vernichtet.

 

Natürlich ist das nicht wirklich der Fall und eine Kündigung wäre töricht – sie würde tatsächlich zu Verlusten führen.

 

Man muss sich bewusst machen, weshalb man diesen Vertrag abgeschlossen hat. Es sind 3 Vorteile:

 

1.) Die Gesamtkosten sind niedrig: Gerade heute hatte ich den im November 2016 abgeschlossenen fondsgebundenen Vertrag eines 17jährigen Mädchens diskutiert. Wenn das Mädchen die Vertragslaufzeit wie vorgesehen einhält, reduziert sich die Rendite von z.B. angenommenen 6% pro Jahr der Fonds durch die Vertragskosten auf 5,64 Prozent. Die Kosten machen also nur 0,36 Prozent pro Jahr aus. Das ist ein sehr niedriger Wert der bei Wertpapierdepots kaum erreicht wird. Wichtig: diese Vorteile spielen die Verträge erst ab einer Laufzeit von 12 bis 15 Jahren aus – wer kürzer anlegt, sollte bei einem Wertpapierdepot bleiben.

 

2.) Die steuerliche Belastung ist gering: Wichtig für den Anleger ist immer, was nach Kosten und Steuern in seinem Geldbeutel ankommt. Hier sind die Rentenverträge praktisch immer günstiger als eine Direktanlage in einem Wertpapierdepot, auch wenn die Besteuerungsgrundlagen je nach Vertrag anders sind (z.B. Halbeinkünfteverfahren, Ertragsanteilsverfahren, nachgelagerte Besteuerung, etc.). Was viele nicht wissen: in einem normalen Depot fällt die Abgeltungssteuer von 25 Prozent auf den Gewinn an (zzg. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind das rund 28%) – diese wird über Rentenverträge verhindert. Wichtig: auch diese Vorteile spielen die Verträge erst ab einer Laufzeit von 12 bis 15 Jahren aus – wer kürzer anlegt, sollte bei einem Wertpapierdepot bleiben.

 

3.) Einzige Möglichkeit Langlebigkeit abzusichern: Neben den unter 1.) und 2.) erwähnten Renditevorteilen bieten Rentenverträge auch als einzige Option die Möglichkeit, sich eine wirklich lebenslange Rente auszahlen zu lassen. Auch wenn man entgegen seinen Planungen vielleicht 95, 100 oder 105 Jahre alt wird. Eine Rentenversicherung zahlt bis zum Lebensende, eine angesparte Geldsumme kann irgendwann am Ende sein!

 

Wenn sich also an Ihren grundlegenden Lebensumständen nichts geändert hat, sollten Sie auch weiterhin Ihren Vertrag besparen. Alles andere wäre töricht.

 

 

 

Haben Sie noch Fragen dazu?

 

 

 

  

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 09/2018: Warum auch Sie Mikrokredite vergeben sollten

Samstag, 26. Mai 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker


Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Angélica lebt mit ihren drei Kindern und ihrer Mutter in der Nähe der Hauptstadt von El Salvador. Sie sorgt alleine für den Unterhalt der Familie. Da sie handwerklich begabt ist, möchte sie Schmuck herstellen und an Touristen verkaufen. Doch es fehlen 200 US-Dollar für die notwendigen Materialien. An dieser Stelle wäre die Geschichte normalerweise zu Ende – gäbe es nicht das Mikrofinanz-System. Dieses vergibt Kredite mit fairen Zinsen auf Vertrauensbasis – an Menschen wie Angélica. Ihr Geschäft läuft gut und bereits nach sechs Monaten zahlt sie ihren Kredit zurück.

Wollen Sie auch solche Kredite ermöglichen?  Dann zahlen Sie in Mikrofinanzfonds ein. Das Mikrofinanz-System vergibt Kredite in vielen Ländern. Eine sehr wirkungsvolle Art der Entwicklungshilfe, die 2006 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt wurde. Anleger profitieren von 1,5 bis 2,5 Prozent Rendite bei guter Sicherheit. Ohne feste Vertragslaufzeiten können Sie quartalsweise auf Ihr Geld zugreifen. In der nächsten Woche stellen wir Ihnen die besten Anbieter vor

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 26. Mai 2018

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

KakaoDirektinvest 6 – edel statt bitter

Freitag, 25. Mai 2018
Zusammenfassung: Dass ein Waldinvestment wie „KakaoDirektinvest 6“ gute Erträge verspricht, hängt mit der hohen Nachfrage nach Kakao auf dem Weltmarkt zusammen. Besonders gefragt ist Edelkakao, dem Rohstoff für edle Schokoladen.

 

 

Unwiderstehtlich – Schokolade in allen Variationen.

 

 

Vor drei Wochen haben wir an dieser Stelle unter dem Titel „KakaoDirektinvest 6 – Geld wächst doch auf Bäumen“ das neue Waldinvestment „KakaoDirektinvest 6 von ForestFinance  vorgestellt. Dieses Direktinvestment bietet ab einer Mindestanalagesumme von 7.500 Euro bei einer Laufzeit von lediglich sechs Jahren eine durchschnittliche Rendite von prognostizierten fünf Prozent pro Jahr. Erwirtschaftet werden die attraktiven Erträge durch den Anbau von Kakaopflanzen in Panama. Diese liefern hochwertigen Edelkakao, der auf dem Weltmarkt ausgezeichnete Preise erzielt.

 

Das Projekt von Waldinvestment-Spezialist ForestFinance besticht nicht nur durch eine solide Rendite und vergleichsweise kurze Laufzeiten für einen Sachwert, es ist zugleich auch ein sehr nachhaltiges Investment. Denn zum einen wird durch die professionelle Aufforstung  ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet, denn die angepflanzten Bäume bleiben auch bestehen, auch wenn sie keine Früchte mehr tragen. Zum anderen hat sich ForestFinance in Süd- und Mittelamerika auch einen guten Namen als fairer und langfristiger Arbeitgeber gemacht. Damit erfüllt KakaoDirektinvest 6 auch die Ansprüche an ein ethisches Investment.

 

 

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Main-Echo Wirtschaftstipp 08/2018: Weshalb Sie die 72er Regel unbedingt kennen sollten

Samstag, 19. Mai 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker


Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Nach Douglas Adams lautet die Antwort auf alle Fragen des Universums 42. Doch wenn es um Geldanlagen geht, sollten Sie lieber auf die 72er Regel vertrauen.

Teilt man die 72 durch die jährliche Rendite einer Geldanlage, erhält man den Zeitraum indem sich das Kapital verdoppelt. Beispiel gefällig: Sie legen Ihr Geld auf einem Festgeldkonto für 0,3 Prozent Zinsen an. Erst nach 240 Jahren hat sich Ihr Geld verdoppelt. Oder Sie bevorzugen eine Vermögensverwaltung und erzielen fünf Prozent Rendite. Bereits nach 14,4 Jahren hat sich IHr Kapital verdoppelt. Mehr über die 72er Regel erfahren Sie unter http://bit.ly/2IEBEdJ.

Diese Rechnung funktioniert immer dann, wenn Sie die Netto-Rendite verwenden – also Inflation, Steuern und Kosten vorher abziehen. Sie funktioniert jedoch nicht bei Negativzinsen, wie sie aktuell durch die Inflation auf Festgeldkonten erwirtschaften werden.

Denken Sie also darüber nach, ob Sie wirklich einen so hohen Puffer auf dem Festgeldkonto benötigen oder lieber neue Wege der Geldanlage beschreiten.

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 19. Mai 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Insektensterben – Das Ende des großen Krabbelns?

Freitag, 18. Mai 2018
Zusammenfassung: Am 20. Mai ist der Weltbienentag. Die Bedeutung von Bienen für die Ernährung der Weltbevölkerung ist bekannt. Mittlerweile setzen immer mehr Projekte für den Erhalt von Bienen ein. Aber auch ohne die unzähligen anderen Insekten sähe es nicht gut für die Menschen aus.

 

Bei Kleingärtnern unbeliebt – dennoch etwas ganz besonderes – der Maikäfer.

 

„Und ich rüttelte an Bäumen, und ich wühlte auch im Moos. Die Erfolge waren prächtig und mein Trickreichtum war groß. Würd‘ ich heut noch einmal loszieh‘n, blieb mein Schuhkarton wohl leer; Selbst ein guter Käferjäger brächte keinen Schornsteinfeger, keinen Müller, erst recht keinen Kaiser her: Es gibt keine Maikäfer mehr, es gibt keine Maikäfer mehr!“

 

Mit diesem Lied aus dem Jahr 1973 besang der Liedermacher Reinhard Mey bereits früh das Thema, das immer stärker in den Fokus der Berichterstattung gerät: Das Insektensterben.

 

Verantwortlich für dieses gigantische Artensterben – rund ein Drittel der Insekten ist bedroht – sind die immer knapperen Lebensräume verbunden mit den vielfältigen schädlichen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft und dem Einsatz vielfältiger Insektizide. Auch die drastischen Veränderungen des Klimas wirken sich auf die Biodiversität negativ aus.

 

 

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Die 72 er Regel – ein Rechentrick für Ihre Geldanlage

Mittwoch, 16. Mai 2018

„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ Vor einiger Zeit sorgte dieser Post einer 17-jährigen Schülerin für Aufregung in der Öffentlichkeit. Grundlos war dies nicht, denn konkretes Wissen, das im Alltag angewendet werden kann, fehlt in den schulischen Lehrplänen tatsächlich häufig.  Insbesondere wenn es um das Thema Geld geht.

 

Doch auf die Umgestaltung der Lehrpläne zu hoffen ist langwierig und bedarf Geduld. So wie wir täglich Denkabkürzungen und Vereinfachungen für unsere Alltagsentscheidungen nutzen, so gibt es auch Abkürzungen in der Finanzmathematik. Eine davon ist die 72 er Regel. Diese Fausformel sollten Sie kennen.

 

Die 72 er Regel

 

Wenn man die Zahl 72 durch die jährliche Rendite einer Geldanlage teilt, erhält man den Zeitraum, den es bedarf bis sich das Kapital verdoppelt.

 

1. Beispiel: Sie erhalten auf Ihr Festgeldkonto einen Zinssatz von 0,45 Prozent p.a. Nach der 72 er Regel dividieren Sie die 72 durch die 0,45. Macht 72:0,45=160. Es dauert 160 Jahre bis sich Ihr Kapital verdoppelt. Zugegeben 0,45 Prozent Festgeldzins ist derzeit schon am oberen Ende und kaum mehr zu erreichen.

 

2. Beispiel: Sie investieren in eine Vermögensverwaltung und erwirtschaften 5 Prozent. Ein realistischer Wert, der in einer ausgewogenen Vermögensverwaltung durchaus langjährig erzielt werden kann.  72:5=14,4.  In 14,4 Jahren verdoppelt sich das Kapital.

 

Damit wird die Dimension was geringe Zinsen bzw. Renditen tatsächlich bedeuten, erst einmal so richtig klar und deutlich. Es geht nämlich nicht um 4,55 Prozent Differenz sondern um 145 Jahre.

 

Mit der Zinses-Zins Formel Kn = K0 · (1 + p)n lässt sich es sich nachrechnen. Anhand eines Beispiels, nehmen wir an 10.000€ verdoppeln sich auf 20.000€ bei einem Zinssatz von 5%. Dann sieht es wie folgt aus:

20.000 = 10.000 x (1 + 0,05)n

Man muss für die verschiedenen Prozentsätze p die Zeit n so bestimmen, dass gilt:

(1 + p ) ^ n = 2

<=> n * ( log ( 1 + p ) = log ( 2 )

<=> n = log ( 2 ) / log ( 1 + p )

=14,21 Jahre

 

 

Die 72 er Regel ist eine Faustformel die sehr brauchbare Ergebnisse liefert ohne umständliche Potenzrechnung für die Zinses-Zins-Rechnung. Auf den Tag genau ist es nicht, doch für eine schnelle Überschlagsrechnung eignet sich die 72er Regel hervorragend.

 

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Was ist mit Inflation, Steuern und Gebühren?

 

 

Korrekt ist die Rechnung immer dann, wenn Sie die Netto-Rendite verwenden. Möglicherweise möchten Sie Inflation, Steuern und Gebühren berücksichtigen um zu ermitteln wann sich Ihre Kaufkraft verdoppelt hat. Dann könnten Sie wie folgt vorgehen:

 

Sie gehen von einer Brutto-Rendite von 8,2 Prozent pro Jahr aus. Dies ist der langjährige Durchschnitt einer Aktienanlage im Deutschen-Aktien-Index (DAX) in der Zeit von 1995 bis 2017. 

 

Sie reduzieren diese Brutto-Rendite um die angenommenen Kosten der Geldanlage von rund 1 Prozent. Das bedeutet Sie liegen bei 7,2 Prozent pro Jahr. Berücksichtigen Sie anschließend noch die Inflation  von 2 Prozent, d.h. die Rendite reduziert sich (vereinfacht) auf 5,2 Prozent pro Jahr.

 

Und schließlich hält Vater Staat die Taschen auf um Ihre Gewinne zu besteuern. Das ist der am schwersten abzuschätzende Punkt aufgrund Abgeltungssteuer oder individueller Besteuerung, Freibeträgen oder der unterschiedlichen Besteuerung der Anlageformen. Nehmen wir an die Rendite reduziert sich um rund ein Viertel. Aus Ihren 5,2 Prozent inflations- und kostenbereinigter Rendite werden 3,9 Prozent.

 

Dann gilt folgendes Beispiel:

72 durch 3,9 = 18,4.  Die Kaufkraft Ihres angelegten Kapitals würde sich also in  18,4 Jahren verdoppeln.

 

 

Nur bei positiver Rendite ein Ergebnis

 

 

Da die Formel die Verdopplung des Kapitals berechnet, ist es nicht möglich die Faustformel mit der Berücksichtigung von Inflation derzeit bei Sparguthaben oder Festgeldkonten, die einen Zinssatz von deutlich unter 2 Prozent ausweisen anzuwenden. Denn 0,5 Prozent Zins abzüglich 1,6% Inflation (Stand April 2018) ergibt -1,1 Prozent.

 

Somit erkennen Sie gleich, dass bei Geldanlagen auf dem Festgeldkonto Sie dadurch jedes Jahr an Kaufkraft verlieren. Somit sollte diese Art der Geldveranlagung nur für die Notreserve und den finanziellen Puffer gewählt werden. Für alle anderen Zwecke gibt es bessere Lösungen, damit dann auch die 72 er Regel wieder funktioniert und Sie mit einer Verdopplung des Kapitals in X Jahren rechnen können. Für Menschen die Geldanlageentscheidungen gerne delegieren bieten sich Vermögensverwaltungen an.

 

 

  Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

 

 

 

7 Punkte die Sie vor dem Abschluss von Vermögensanlagen beachten sollten

Montag, 14. Mai 2018
Zusammenfassung: Investitionen in nachhaltige Energien erfolgen auf unterschiedliche Art und Weise. Man kann sein eigenes Unternehmen gründen (das machen viele mit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach), sich an Unternehmen beteiligen (mit Aktien, Genussrechten, KG-Anteilen) oder Unternehmen Geld leihen (Anleihen, Schuldverschreibungen, Darlehen, etc.). Ich möchte heute die 7 Punkte beleuchten, die Sie vor einer Investition in einen AIF oder Vermögensanlage beachten sollten. Wer sie konsequent befolgt, wird viel Freude an seiner Geldanlage haben.

 

 

 

 

großer-solarpark

Lukrative: Fotovoltaikparks bescheren vielen Anlegern konstante Renditen mit mehr als 4 Prozent pro Jahr.

 

 

 

 

 

Grundsätzliche Vorteile von AIF’s und Vermögensanlagen

 

 

Die früher auch als geschlossenen Fonds bezeichneten Angebote werden heute viel stärker reguliert und kontrolliert. Sie werden heute in Form von AIF’s oder sogenannten operativ tätigen Gesellschaften (Vermögensanlagen)  angeboten:

 

 

Privatpersonen können sich an Großinvestitionen beteiligen: Normalerweise sind lukrative Großprojekte nur für große Anleger wie Konzerne oder Pensionskassen finanzierbar. Durch geschlossene Fonds können sich Privatpersonen schon ab 5.000 € bis 25.000 € MIndestanlagesumme beteiligen und diese Chancen nutzen.

 

Möglichkeiten der steuerlichen Optimierung: Zwar sind klassische Steuersparmodelle nicht mehr möglich, trotzdem kann durch typische Eigenschaften von großen Investitionen, wie z.B. Abschreibungen auf das Investitionsobjekt, letztlich ein Steuer-Stundungseffekt erzielt werden. Das heißt, dass die steuerlichen Belastungen um Jahre verschoben werden können. Wer zum Beispiel heute einen hohen Steuersatz hat, in einigen Jahren jedoch in den Ruhestand geht und dann einen niedrigeren Steuersatz erwartet, wird sich darüber freuen.

 

Hohe Transparenz: Die Investitionsobjekte stehen schon bei Zeichnung fest oder sind genau definiert. Sie können in aller Regel besichtigt werden, die wirtschaftlichen Daten liegen vor. Die Gesellschafter haben weitreichende Auskunftsrechte – die Transparenz ist also sehr hoch.

 

Geringer eigener Verwaltungsaufwand: Würde der Anleger eine ähnliche Investition selbst vornehmen (zum Beispiel den Kauf einer Eigentumswohnung), hätte er einen wesentlich größeren Aufwand – denn fast alle Verwaltungstätigkeiten werden auf Ebene des geschlossenen Fonds abgedeckt.

 

Haftungsbegrenzung ist möglich: Wenn ein Anleger selbst eine Investition tätig, wie zum Beispiel den Kauf einer Eigentumswohnung, haftet er fast immer für alle Kosten mit seinem Privatvermögen. Diese Haftung wird heute bei geschlossenen Fonds praktisch immer begrenzt, so dass das maximale Verlustrisiko die Höhe der Einlage beträgt.

 

Grundsätzliche Nachteile von AIF’s und Vermögensanlagen

 

– Wenig staatliche Kontrolle / keine Einlagensicherung: Mit der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAG) im Juli 2013 wurde dieser Punkt deutlich entschärft, denn auch Vermögensanlagen und vor allem die AIF’s unterliegen seit dem viel mehr Kontrollen und deutlich strengeren Regeln. Trotzdem können für Anleger ungünstige Vertragsklauseln vereinbart werden. Auch besteht das Risiko, dass die Geschäftsidee des Fonds nicht funktioniert. Da es keine Einlagensicherung für die Anlegergelder gibt, drohen dann Verluste bis hin zu 100% des eingesetzten Geldes.

 

– Wenig gesetzliche Vorgaben für die Qualifikation von Anbietern und Beratern: Auch an dieser Stelle haben die Neuerungen der Jahre 2012 und 2013 entscheidende Verbesserungen für die Anleger gebracht. Berater müssen mittlerweile Sachkunde nachweisen und sich registrieren. Für Anbieter gelten ebenfalls neue Regeln. Trotzdem sind die Qualitätsunterschiede sowohl bei den angebotenen Produkten als auch bei den Beratern weiterhin groß. Wählen Sie erfahren Berater und Vermittler.

 

– Lange Anlagedauern: Aus den Investitionsobjekten ergibt sich meist eine Laufzeit von 5 bis 20 Jahren. In der Zwischenzeit ist das Geld der Anleger gebunden, eine vorzeitige Rückzahlung der Einlage nicht vorgesehen. Die Anteile können zwar verkauft werden, doch selbst die dafür vorhandenen Börsen können oftmals über Wochen oder Monate keinen Verkauf sicherstellen. Speziell notleidende Beteiligungen sind nur mit hohen Abschlägen handelbar.

 

– Hohe Haftungssummen möglich: In den meisten aktuellen AIF’s und Vermögensanlagen ist die Haftung der Anleger auf seine Einlagesumme begrenzt, bei Wiederaufleben der Haftung durch nicht durch Gewinne gedeckte Rückzahlungen sogar oft auf 10% oder sogar 0,1% seiner Anlagesumme. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Haftung nicht oder nur unzureichend ausgeschlossen ist und bei denen Haftungsrisiken in unbegrenzter Höhe drohen (oft bei früher verwendeten Gbr-Modellen).

 

 

Hier die 7 Punkte, die Sie unbedingt vor Beitritt zu einem geschlossenen Fonds beachten sollten. Wer Sie beachtet, hat gute Chancen auf 4 bis 8 Prozent Rendite jährlich:

 

 

1.) Der Initiator und seine Leistungsbilanz

 

Einer der wichtigsten – wenn nicht der wichtigste Punkt – ist der Initiator, als die Gesellschaft, die den Fonds auflegt und den Anlegern anbietet. Erfahrene Initiatoren mit einer ausgezeichneten bisherigen Bilanz verstehen ihr Geschäft und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder ein neues erfolgreiches Angebot entwerfen. Sollte der Initiator noch jung sein und keine oder keiner aussagekräftige Leistungsbilanz aufweisen, ist das Management wichtig: welche Erfahrung weißt es auf, welche Erfolge in dieser Branche können vorgewiesen werden?

 

Hilfreich können auch Ratings oder Berichterstattungen in den Medien sein – doch Achtung: viele “Rating”-Agenturen werden durch die Initiatoren selbst bezahlt; eine wirkliche Unabhängigkeit ist dann kaum noch gegeben. Auch ein Blick die Suchergebnisse von Suchmaschinen können hilfreich sein. Aber auch hier Achtung: das Internet ist ein Stammtisch, an dem jeder seine persönliche Meinung kund tun kann. Viele Vorwürfe sind bewusst von Wettbewerbern gestreut. Einzelergebnisse der Suchmaschinen haben also kaum Bedeutung.

 

2.) Um welche Investition handelt es sich?

 

Natürlich sind die Aussichten auf Erfolg ganz wesentlich vom angebotenen Projekt abhängig. Dabei ist sowohl die Anlageklasse (Windkraft, Fotovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung, etc.) als auch das ganz konkrete Projekt entscheidend. Es macht einen Unterschied, in welchem Land investiert wird, ob die Anlagen errichtet, betrieben, oder gehandelt werden. Ist das Projekt von staatlichen Förderungen abhängig? Diese können Stabilität und Planbarkeit bringen, bei Wegfall können Geschäftsmodelle jedoch auch an staatlichen Förderungen scheitern.

 

3.) Prognoserechnung / Prognosesicherheit

 

Eine Prognoserechnung kann viel Sicherheitspuffer enthalten oder sie kann ganz eng kalkuliert sein. Zum Beispiel Windkraft: die Windprognosen können aufgrund von einem, von zweien, oder aufgrund von drei Windgutachten erstellt werden. Wenn mehr als 1 Gutachten erstellt wird, wie wird der Prognosewert für den Wind errechnet? Nimmt der Anbieter prinzipiell das schlechteste Windgutachten oder bildet er einen Mittelwert? Wie ist ein eventueller Verkauf kalkuliert?

 

Bei der häufig verwendeten Ertragswertmethode geht man davon aus, dass ein zukünftiger Investor beim Kauf der Anlagen einen Zinssatz erzielen will von 8, 9 oder gar 10% p.a.? Darüberhinaus kann man davon ausgehen, dass staatliche Förderungen prinzipiell die Prognosesicherheit erhöhen; das ist zum Beispiel die Grundlage für viele Fotovoltaik- oder Windkraftfonds. Trotzdem kann genau dieser Punkt zu Problemen führen, wenn die staatlichen Zusagen nicht eingehalten werden. Unterschiedliche Technologien haben auch unterschiedliche Prognosesicherheiten – üblicherweise ist zum Beispiel die Sonneneinstrahlung pro Jahr konstanter als die jährliche Windernte.

 

4.) Kostenstruktur

 

Die Kostenstruktur muss gesund sein – und zwar in beide Richtungen. Sind die Kosten hoch angesetzt, schmälert das die Renditen der Anleger. Sind sie jedoch zu niedrig, kann es sein, dass der Fonds für Vermittler und Initiator uninteressant wird. Man kümmert sich nicht ausreichend um die Beteiligung und sie scheitert. Beim Vergleich der Kosten muss allerdings äußerste Vorsicht walten – schließlich sind Begriffe wie “Weichkostenquote” oder “Investitionsquote” nicht fest definiert.

 

Hier rechnen die einzelnen Anbieter genauso wie die unterschiedlichen Rating-Agenturen oder Magazine mit teilweise unterschiedlichen Modellen. Eine außerdem interessante Frage ist, wie die Vergütungen für den Initiator gestaltet sind. Welche Kosten sind variabel an die höhe des tatsächlich eingesammelten Eigenkapitals gekoppelt, welche sind fix? Erhält er eine Erfolgsvergütung z.B. für den Verkauf der Anlagen am Ende – das halte ich als Motivationsfaktor für wichtig.

 

5.) Marktumfeld

 

Wie der Markt rund um das angestrebte Investitionsobjekt aussieht ist eine wichtige, wenn auch schwer zu beantwortende Frage. Meist ist es nämlich so, dass zur Auflegung eines Beteiligungsmodelles das Marktumfeld bestens aussieht. Während der Laufzeit über teilweise bis zu 20 Jahre kann sich dies aber ändern. Typisch sind Immobilieninvestitionen, die zu Beginn gut aussehen, sich beim sogenannten “Exit”, also dem Verkauf zum Ende des Projektes mit einem deutlich niedrigeren als dem gedachten Verkaufspreis der Immobilie überraschen.

 

Bei Erneuerbare-Energien-Fonds ist dieses Risiko teilweise geringer, da die Einnahmen über staatliche Einspeisevergütungen fest garantiert sind – bei über 20 Jahre kalkulierten Projekten oftmals überhaupt nicht vorhanden (man geht von einer Betriebsdauer von genau 20 Jahren, als der Förderdauer, aus und kalkuliert dann den Rückbau der Anlagen). Bei kürzeren Erneuerbare-Energien-Projekten, die einen Verkauf der Anlagen zum Beispiel nach 3,4, 8 oder 10 Jahren vorsehen, ist der zu erzielenden Verkaufspreis allerdings auch vom Marktumfeld (zum Beispiel der Zinssituation) abhängig.

 

6.) Rechtliches Konzept / Anlegerrechte

 

Wenn die Projekte wie geplant laufen, sind die rechtliche Konzepte weniger spannend. Es interessiert den Anleger dann meist nur die steuerliche Ausgestaltung. Kann die angestrebte Steuerart – zum Beispiel “Einkünfte aus Kapitalvermögen” und damit die meist günstigere Abgeltungssteuer – erreicht werden? Gilt für das Projekt wirklich das versprochenen Doppelbesteuerungsabkommen, so dass in Deutschland keine oder eine deutlich niedrigere Besteuerung Anwendung findet?

 

Wichtiger werden die rechtlichen Konzepte jedoch, falls Probleme im Projektverlauf auftreten. Dann stellen sich Fragen wie Gesellschaftsform und daraus sich ergebende Haftungshöhen oder Nachschusspflichten; auch wenn aktuelle Beteiligungen an dieser Stelle meist kaum noch wirkliche Risiken aufweisen.

 

7.) Die in Aussicht gestellten Renditen

 

Am einfachsten zu Überprüfen und für die meisten Anleger ein wichtiger Orientierungspunkt sind die prognostizierten Renditen. Allerdings ist die Vergleichbarkeit an dieser Stelle nicht trivial. Denn wenn zum Beispiel in den Jahren 3,4 und 5 jeweils 5% gezahlt werden, so ist das anders zu bewerten, als wenn die Beteiligung (AIF / Vermögensanlage) nach 5 Jahren einmalig 15% ausschüttet.

 

Vergleichbarkeit wird hier mit der internen Zinsfußmethode geschaffen (IRR), doch diese ist für die meisten Anleger nicht verständlich. Außerdem ist der konkrete Auszahlungszeitpunkt wichtig: es gibt Fonds die regelmäßig pro Quartal eine Ausschüttung leisten. Andere Fonds planen eine Ausschüttung pro Jahr, lassen diese jedoch nicht gleich zu Beginn des Folgejahres, sondern erst in der Mitte des Folgejahres dem Anleger zukommen. Das drückt die tatsächliche Rendite, denn bis dahin sind weitere Monate ins Land gegangen. Die Berücksichtigung des Agio’s (meist 5%) oder eines eventuellen Frühzeichnerbonuses findet auch in vielen Fällen nicht statt.

 

 

Wer diese 7 Punkte beachtet und mit Leben füllt, hat mehr Erfolg mit Beteiligungsmodellen als die meisten Menschen. Er hat ein gutes Fundament, um die richtigen und aussichtsreichsten AIF’s und Vermögensanlagen zu finden. Es muss jedoch jedem klar sein, dass die höheren Renditen dieser Anlageklasse nur mit dem eingegangenen unternehmerischen Risiko zu erzielen sind. Beteiligungen sollten entsprechend immer nur eine Beimischung im Vermögensaufbau darstellen. Wer dies beherzigt und möglicherweise auch noch eine Streuung über 3-5 geschlossene Fonds realisiert, wird langfristig viel Freude mit seinem Sach-Investment haben.

 

Wir kennen den Markt nun bereits seit 2001 und haben uns sehr viele geschlossene Fonds angesehen. Wer unsere aktuellen Tipps sehen möchte, kann hier klicken:

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.