Autor: Carmen Junker 25. Mai 2018

KakaoDirektinvest 6 – edel statt bitter

Zusammenfassung: Dass ein Waldinvestment wie „KakaoDirektinvest 6“ gute Erträge verspricht, hängt mit der hohen Nachfrage nach Kakao auf dem Weltmarkt zusammen. Besonders gefragt ist Edelkakao, dem Rohstoff für edle Schokoladen.

 

 

Unwiderstehtlich – Schokolade in allen Variationen.

 

 

Vor drei Wochen haben wir an dieser Stelle unter dem Titel „KakaoDirektinvest 6 – Geld wächst doch auf Bäumen“ das neue Waldinvestment „KakaoDirektinvest 6 von ForestFinance  vorgestellt. Dieses Direktinvestment bietet ab einer Mindestanalagesumme von 7.500 Euro bei einer Laufzeit von lediglich sechs Jahren eine durchschnittliche Rendite von prognostizierten fünf Prozent pro Jahr. Erwirtschaftet werden die attraktiven Erträge durch den Anbau von Kakaopflanzen in Panama. Diese liefern hochwertigen Edelkakao, der auf dem Weltmarkt ausgezeichnete Preise erzielt.

 

Das Projekt von Waldinvestment-Spezialist ForestFinance besticht nicht nur durch eine solide Rendite und vergleichsweise kurze Laufzeiten für einen Sachwert, es ist zugleich auch ein sehr nachhaltiges Investment. Denn zum einen wird durch die professionelle Aufforstung  ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet, denn die angepflanzten Bäume bleiben auch bestehen, auch wenn sie keine Früchte mehr tragen. Zum anderen hat sich ForestFinance in Süd- und Mittelamerika auch einen guten Namen als fairer und langfristiger Arbeitgeber gemacht. Damit erfüllt KakaoDirektinvest 6 auch die Ansprüche an ein ethisches Investment.

 

 

 

Kakao, der Rohstoff aus dem süße Schokoladenträume hergestellt werden, ist heiß begehrt. Um die anhaltend hohe Nachfrage zu decken, setzten viele Hersteller allerdings noch immer auf billige Rohstoffe, die unter ausbeuterischen Umständen gewonnen werden. – Ausbeuterisch für Mensch und Natur!Dass es auch anders geht, zeigt ForestFinance mittlerweile seit Jahren. Aber auch viele internationale Schokoladenmaufakturen setzen zunehmend auf Kakao aus nachhaltigem Anbau und fairem Handel.

 

Kakao – Der Stoff aus dem die süßen Träume sind.

 

Kakao – ein begehrter Rohstoff

Die Ressourcen der Erde werden – nicht zuletzt angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung – zunehmend knapper. Das gilt für die fossilen – und klimaschädlichen – Energieträger wie Kohle, Gas und Öl genauso, wie für die landwirtschaftlichen Produkte.

 

Besonders begehrt sind dabei noch immer die exotischen Rohstoffe aus der „Neuen Welt“ – so auch Kakao. Dabei ist der Edelkakao aus den Ländern Süd- und Mittelamerikas besonders gefragt. Dieser macht aktuell jedoch nur rund fünf Prozent des weltweit geernteten Kakaos aus. Experten der internationalen Kakaoorganisation ICCO  rechnen damit, dass in den kommenden Jahren Kakao knapp wird. Die anhaltend hohe Nachfrage lässt sich bereits seit Jahren kaum noch decken.

 

Die Masse des Kakaos stammt aus afrikanischen Ländern. Diese begegnen massiv der anhaltenden Nachfrage nach Kakao und produzieren enorme Massen des „braunen Goldes“. Dabei bleiben ökologische Belange schnell auf der Strecke. Die Folgen sind verheerend: ausgepowerte Böden und Monokulturplantagen.

 

Um die Ernte zu bewältigen werden Menschenrechte missachtet. Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Plantagen werden schlecht bezahlt und befinden sich in absolut unsicheren – teilweise sklavenhalterischen – Arbeitsverhältnissen. Nicht selten arbeiten auch Kinder unter zehn Jahren bereits auf den Plantagen. Mit gefährlichen Erntegeräten sind sie besonders gefährdet, bei ihrer harten Arbeit verletzt oder gar verstümmelt zu werden. Die Ernte: Massenkakao für den Massenkonsum der Industriestaaten.

 

 

Qualität vor Quantität

Ob Kakao oder Edelkakao – diese Qualitätseinteilung wird von der ICCO geprüft und festgelegt. Die Organisation nimmt dabei die Anbauländer genau unter die Lupe und legt dann fest, welche Anbaugebiete ihre Kakaoernte als Edelkakao deklarieren dürfen.

 

Nicht nur von Kindern geschätzt – Schokolade als wohlschmeckendes Getränk.

Diese Einteilung ist wichtig, denn Edelkakao erzielt sehr viel bessere Preise als die Massenware. Allerdings begegnet die Einteilung der ICCO auch zunehmend der gestiegenen Nachfrage im Markt: in den vergangenen Jahren wurde die Liste der Länder, die den erlesenen Edelkakao produzieren, merklich länger.

 

Edelkakao – diese Bezeichnung tragen die aromatischen Früchte der Kakaopflanze. Für Chocolatiers, die ihr Handwerk verstehen und sich hohen Qualitätsansprüchen verpflichtet fühlen, ist es besonders wichtig, zuverlässige Lieferanten mit gleichbleibend hoher Qualität zu finden.

 

Zunehmend an Bedeutung haben auch die ökologischen und sozialen Umstände gewonnen, unter denen der Kakao angebaut wird. Hier können seit Jahren die Kakaoernten aus den Anbaugebieten von ForestFinance punkten, denn der Kakao der dort produziert wird, genügt den hohen Anforderungen internationaler Chocolatiers.

 

Dabei spielt auch die direkte und vertrauenswolle Beziehung zwischen den Kakaoproduzenten und den Chocolatiers eine wichtige Rolle. Diese prüfen – auch teilweise direkt vor Ort – die Ware und lernen die Bedingungen kennen, unter denen der Kakao mit überzeugender Qualität angebaut wird.

 

Entsprechend erzielt die Ernte stets sehr gute Verkaufspreise, diese liegen im Vergleich zwei bis drei mal höher als Kakao aus Massenproduktion. Ein Geschäft, dass sich für die Kakaobauern lohnt. Aber auch für die Schokoladenhersteller geht diese Rechnung auf, denn auch sie können ihre Produkte – abseits vom Massenmarkt – mit gutem Gewinn verkaufen.

 

 

Schokolade – von zuckersüß bis edelbitter

Ein Blick auf das Schokoladenangebot im deutschen Handel verdeutlicht den Unterschied: Während eine handelsübliche Tafel Schokolade in einem Discounter im Allgemeinen rund einen Euro kostet, geht eine Tafel aus Edelkakao für eine bis zu zehnmal höheren Preis über die Theke. Dabei gilt Deutschland – wie bei vielen Themen rund um Lebensmittel – nicht einmal als besonders konsumfreudig. In Belgien – Top-Land der gehobenen Schokoladenkunst – werden auch bis zu 16 Euro für eine Tafel Edelschokolade bezahlt.

 

Auch die Herstellung von Schokolade ist eine Kunst.

Und die Nachfrage nach hochwertigen Produkten steigt weiter an. Der Markt der hochwertigen Schokoladen aus dem Premium-Segment ist in den vergangenen Jahren – im Vergleich zum normalen Schokoladenmarkt – doppelt so schnell gewachsen. Insgesamt um sieben bis zehn Prozent.

 

Der Preis einer Tafel Schokolade bestimmt sich zu großen Teilen durch den Anteil des Kakaos, der auf allen Produkten in Prozent angegeben wird. Eine normale Tafel Vollmilchschokolade enthält nur einen geringen Anteil an Kakao. Hier überwiegen die Anteile an Zucker und Fett.

 

Bei Gourmetschokoladen geht der Kakaoanteil dagegen rasant nach oben, der Zucker und Fettanteil ist entsprechend gering. Im Allgemeinen wird zwischen Halbbitter- (ca. 48 Prozent Kakao), Zartbitter- (ca. 50 Prozent Kakao) und Bitterschokolade (ca. 70 Prozent Kakao) unterschieden.

 

Gefragt sind mittlerweile auch Produkte mit einem Anteil von mehr als 70 Prozent Kakaoanteil. Mit großem handwerklichem Geschick – das auch einen Teil des Preises ausmacht – werden darüber hinaus sogar Tafeln mit 100 Prozent Kakaoanteil gefertigt. Zudem ist auch der Konsum der rohen Kakaos angestiegen.

 

Damit auch Gourmets beim edlen Genuss nicht rasant verarmen, werden die hochwertigen Schokoladen oft in kleineren Tafeln zwischen 30 und 70 Gramm angeboten. Genießer wissen das zu schätzen – bewusster Genuss, der – durch den höheren Kakaoanteil – in kleineren Dosen befriedigt und erfreut.

 

 

Kakao – eine vielfältige Frucht

Teetrinker wären entsetzt, bekämen sie stets nur eine Sorte, beispielsweise einen einfachen Schwarztee im Beutel angeboten. Dass die Teepflanze – je nach Art und Anbaugebiet – eine große Bandbreite an Tees bietet und die beliebten Kräuter- und Rooibos-Tees aus völlig anderen Herkunftspflanzen erzeugt werden, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Auch Kaffee-Liebhaber sind kaum mit einem Instant-Kaffee zu beglücken. Gerade hier hat sich – bedingt durch eine neuentdeckte Kaffeehauskultur – eine breite Auswahl unterschiedlicher Bohnen und Anbaugebiete durchgesetzt.

 

Nur die Kakaobohnen wurden in der Vergangenheit nicht besonders differenziert betrachtet. Doch auch hier hat die Natur einen Artenreichtum vorgesehen. Je nach Reife, Sorte und Anbaugebiet, unterscheiden sich die Kakaobohnen in ihrer Form und in ihrer Farbe. Neben der groben Unterscheidung zwischen Edelkakao und Kakao zum Massenkonsum existieren noch sehr viel feinere Unterscheidungen. Durch Kreuzungen und Weiterentwicklung als Kulturpflanze gibt es heute unzählige Kakaosorten. Dabei hängt das jeweilige Aroma stark von der Qualität des Bodens, den klimatischen Verhältnissen und der Weiterverarbeitung ab.

 

Im Allgemeinen werden heute die drei Grundsorten unterschieden:

1. Criollo

Die Bezeichnung Criollo stammt aus dem spanischen und bedeutet soviel wie „Einheimischer“. Criollo steht für den ursprünglichen wilden Kakao in den Urwäldern Süd- und Mittelamerikas. Durch seine begrenzte Verfügbarkeit ist Criollo selten und entsprechend wertvoll, eben ein echter Edelkakao. Das feine Aroma dieser Bohnen ist leicht säuerlich bis bitter. Häufig werden zur Schokoladenproduktion diese wertvollen Bohnen nur beigemischt. Ein hoher Anteil dieser Sorte steht für Schokoladen höchster Güte.

 

2. Forastero und Arriba – Konsumkakao und Edelkakao

Der Name Forastero bedeutet „Fremdling“. Die Kakaoart wurde neu im Amazonasgebiet angesiedelt und macht mittlerweile zwischen 80 und 90 Prozent der weltweiten Kakaoernte aus. Forastero hat zwar weniger Aroma als Criollo, ist jedoch sehr ertragreich. Forastero Bohnen erzielen nur halb so hohe Weltmarktpreise wie Criollo. Die sehr gefragte Kakaosorte Arriba gehört zur Forastero-Sorte. Aufgrund ihres blumigen Aromas wird Arriba jedoch zu den Edelkakaos gerechnet und erzielt entsprechende Preise.

 

3. Trinitario

Die Kakaopflanze Trinitario ist eine Kreuzung zwischen Criollo und Forastero. Benannt wurde die Sorge nach der Karibikinsel Trinidat. Trinitario ist eine sehr robuste Pflanze mit aromatischen Früchten. Die Sorte zählt wie Arrba zu den gefragten Edelkakaos.

 

Stilvoll und köstlich.

 

 

Nachhaltiger Kakaoanbau – ein gutes Geschäft für Mensch und Natur

Das der ausbeuterische Anbau von Massenkakao keine Zukunft für Menschen und Natur hat, wird auch allmählich den führenden Süßwarenproduzenten klar. Während handwerklich arbeitende Chocolatiers aus aller Welt längst die hohe Qualität von nachhaltig angebautem Edelkakao zu schätzen wissen, kommt diese Erkenntnis nun auch in der Industrie an.

 

Laut Schätzungen des Forums Nachhaltiger Kakao werden bereits 45 Prozent der in Deutschland verkauften Süßigkeiten aus nachhaltig erzeugtem Kakao hergestellt. Um die Entwicklung weiter voran zu bringen und die Bedingungen der Kakaobauern nachhaltig zu verbessern ist es allerdings auch wichtig, mit den Regierungen in den Anbauländern zu kooperieren und an positiven Handlungsansätzen zu arbeiten.

 

Ein gutes Beispiel dafür sind die Kakaowälder von ForestFinance, denn hier werden langfristige soziale und ökologisch wirksame Entwicklungen angestoßen und am Laufen gehalten. Derartige Projekte tragen mehr zur Verbesserung der Lebenssituation in den Anbauländern bei, als wohlmeinende Entwicklungshilfe ohne eine Perspektive auf Veränderung.

 

Wer sich gerne mal ein gutes Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lässt und eine lukrative und sinnvolle Geldanlage sucht, findet in KakaoDirektinvest 6 eine gute Möglichkeit, beides miteinander zu verbinden. Grünes Geld, Spezialist für nachhaltige Geldanlagen, hat in der Zusammenarbeit mit ForestFinance  sehr gute Erfahrungen gesammelt und berät Sie gerne zu diesem interessanten Direktinvestment.

 

 

 

 

 

 

  Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

 

 

 

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