Autor: alexb 5. August 2011

31 Milliarden Tonnen Treibhausgas in 2010 – Fakten und Forderungen

Plante Erde

Noch immer wird viel zu wenig gegen den Klimawandel unternommen. Allein im Jahr 2010 wurden 31 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Erdumlaufbahn befördert.

Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), ist sich sicher: „Das Jahr 2010 war kein gutes Jahr für den weltweiten Klimaschutz.“ 31 Milliarden Tonnen Kohlendioxid wurden 2010 in die Umluft befördert. Aktuell langen die bestehenden Minderungszusagen für den CO2-Ausstoß sowie weitere Maßnahmen gegen den Klimawandel bei Weitem nicht, um bis 2100 die Erwärmung der Erde auf zwei Grad Celcius über dem vorindustriellen Niveau beschränken zu können.

Zusätzlich ist die verbesserte Luftqualität zu berücksichtigen, wodurch ein weiterer Ansteig der globalen Durchschnittstemperatur um ein Grad zu befürchten ist. Laut DWD-Präsidenten ist es deshalb dringend an der Zeit etwas zu unternehmen, andernfalls zerstören wir nach und nach unseren eigenen Planeten.

 

Ein bereits positiver Tatbestand ist laut Adrian der forcierte Ausbau der erneuerbaren Energien, welche z.B. durch Solarfonds oder Windfonds bzw. generell Umweltfonds gefördert werden. Viele nachhaltige Banken und Umweltbanken bieten dazu bereits viele grüne Investments an. Momentan zwar hauptsächlich erst in Deutschland, künftig aber hoffentlich auch weltweit. Erneuerbare Energien könnten laut Klimatologen bis 2100 ein wichtiger Bestandteil zur CO2-Minderung darstellen.

Die CO2-Minderung ist der erste Bereich des Klimaschutzes, der zweite Bereich ist die Anpassung. Und auch hier kommt laut DWD der Stein langsam ins Rollen.

 


 

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Laut Klimasimulationen wird sich die Temperatur in Deutschland bis zum Jahr 2100 um zwei bis vier Grad erwärmen. Dies gab der Deutsche Wetterdienst ebenfalls bekannt. Man geht davon aus, dass es trockenere Sommer und nassere Winter geben wird. Extreme Wetterereignisse werden voraussichtlich zunehmen. Diese Veränderungen werden eine starke Auswirkung auf die Bauwirtschaft, welche sehr vom Wetter und Klima abhängig ist, haben. Beispielsweise werden durch eine erhöhte Lufttemperatur höhere Anforderungen an die Belüftung, Abschattung und Kühlung notwendig sein. Eine gute Isolierung wird eine wichtige Rolle spielen.

 

Des Weiteren werden vermehrt Probleme bei der Bautätigkeit auftreten. Baumaterialen wie etwa Beton oder Mörtel können nur in einem gewissen Temperaturbereich verarbeitet werden. Die zunehmende Hitze in den Sommern bzw. die Kälte in den Wintern hat eine verminderte oder gar keine Einsetzbarkeit einiger Werkstoffe als Folge. Ebenfalls könnten extreme Wetterverhältnisse zu einer geringeren Produktivität der Arbeiter auf dem Bau führen. Durch diese witterungsbedingten Einschränkungen entstehen in der Regel auch Zusatzkosten.

 

Als positive Folge des Klimawandels für die Bauwirtschaft kann man die Schlechtwettertage betrachten. Momentan liegt der Durchschnittwert an Schlechtwettertagen in Deutschland bei 20 Tagen pro Jahr. An diesen Tagen ist die Bautätigkeit nur unter sehr erschwerten Bedinungen möglich.  Bis zum Jahr 2050 soll der Durchschnittswert um 3 Tage gesunken sein, bis 2100 je nach Region bis zu zehn Tage.

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