Autor: Jasmin Messina 12. Februar 2014

5 Dokumentationen, die Sie unbedingt gesehen haben sollten, wenn Sie in Wasser investieren wollen!

Wasser ist für uns ein selbstverständliches Gut, welches uns jeden Tag zu jeder Zeit in guter Qualität zur Verfügung steht. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen und kann nicht ersetzt werden. In Deutschland ist Trinkwasser das am strengsten konrollierte Lebensmittel und damit zum Verzehr uneingeschränkt zu empfehlen. Aber der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist längst nicht überall selbstverständlich. Obwohl weltweit ausreichend sauberes Wasser vorhanden wäre, um alle Menschen zu versorgen, haben knapp 1 Milliarde Menschen keinen Zugriff darauf. Daher wurde am 28. Juli 2010 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen  das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser als Menschenrecht anerkannt. Auch wenn eine solche Resolution im Gegensatz zu denen des UN-Sicherheitsrates für die Mitgliedsstaaten nicht rechtlich bindend ist, so setzt sie doch ein deutliches Signal, die Infrastruktur der Wasserversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern voranzutreiben.

 

Sauberes Trinkwasser ist für den Menschen unersetzlich und der Zugang dazu wurde 2010 zu einem Menschenrecht erklärt. (Bildquelle v. l. n. r.: Harald Grunsky, Gabriela Neumeier, Dieter Schütz / alle pixelio.de)

Sauberes Trinkwasser ist für den Menschen unersetzlich und der Zugang dazu wurde 2010 zu einem Menschenrecht erklärt. (Bildquelle v. l. n. r.: Harald Grunsky, Gabriela Neumeier, Dieter Schütz / alle pixelio.de)

 

Für die Wirtschaft und Industrie ist dies ein äußerst ertragreicher Sektor. So hat sich Peter Brabeck, Präsident des Verwaltungsrates von Nestle, unlängst sehr kritisch zu dieser Resolution geäußert. Vor dem Hintergrund, dass Nestle einer der Marktführer in Verkauf von abgefülltem Trinkwasser ist, ist verständlich, dass hier Bedenken entstehen margenträchtige Märkte zu verlieren und somit gegen die Beschlussfassung der UN zu sein. Öffentliche Wasserversorgungsnetze wurden in der Vergangenheit immer öfter privatisiert – teilweise mit der Folge, dass sowohl die Qualität des Trinkwassers, als auch der Zustand der Versorgungsleitungen deutlich darunter gelitten hat.

 

In Schwellenländern, in denen ein Großteil unserer Konsumgüter produziert werden, gibt es für Konzerne kaum Vorschriften, was die Filterung , Aufbereitung und Ableitung von Nutzwasser angeht. Abwässer aus Textilfärbebetrieben zum Beispiel werden meist ungefiltert in Flüsse abgeleitet und gefährden somit eine ausreichende Trinkwasserversorgung der einheimischen Bevölkerung. Und das ist nur eines von unzähligen Beispielen. Aber auch bei uns hört man immer öfter von erhöhten Belastungen des Trinkwassers durch die Intensivlandwirtschaft oder vermehrte Massentierhaltung. Wir stehen also vor einer großen Herausforderung, dieses unersetzliche Gut für uns zu erhalten. Mit Investitionen in Unternehmen, welche an innovativen Lösungen arbeiten, um diese Probleme anzugehen, können auch Sie ihren Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang und einer besseren Versorgung mit dieser Ressource leisten. Je nach Strenge der Auswahlkriterien stehen hier gute Anlagemöglichkeiten zur Verfügung. Wer hier ein sauberes Gewissen haben möchte, achtet bei seiner Investition auf die Einhaltung von Ethikkriterien.  

 

Wir haben für Sie 5 Dokumentationen ausgewählt, die wir zu diesem Thema für sehenswert erachten:

 

1. Die Geldquelle – Das Milliardengeschäft mit dem Wasser

 

2. Nestle – Das dreckige Geschäft mit dem Wasser der 3. Welt

 

 3. Abgefüllt

 

4. Gasland

 

5. Der Preis der Blue Jeans

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

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