Autor: alexb 13. Mai 2011

Atomausstieg kein rein deutsches Thema

Deutschland hat zwar den ersten Schritt zur Energiewende getan, andere Ländern tun uns dies jedoch nun gleich, ein Umdenken setzt vielerorts ein.

 

In Italien hat 2008 der Premierminister Silvio Berlusconi den Wiedereinstieg in die Atomenergie ausgerufen. Nach der Katastrophe in Fukushima wurde die Rückkehr jedoch prompt um ein Jahr von der Regierung verschoben. Mitte April wurde schließlich sogar beschlossen, das Wiedereinstiegsgesetz komplett zu streichen.

 

Im Nachbarland Schweiz ist die Situation ähnlich wie hier in Deutschland. Sozialdemokraten und Grüne sind für einen Ausstieg aus der Atomenergie, die Liberalen und Christdemokraten sind sich jedoch noch unschlüssig. Die Regierung der Schweiz hat nach dem Japan-Unglück die Bewilligungsverfahren für drei Ersatz-Atomkraftwerke ausgesetzt und für die restlichen fünf bestehenden alten Meiler eine Sicherheitsprüfung angeordnet. Im Jahr 2014 wird wahrscheinlich eine Abstimmung stattfinden, ob in der Schweiz überhaupt noch neue Meiler errichtet werden sollen.

 


 

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Auch in Frankfreich wird zwischen den rechten und linken politischen Kräften über den weiteren Verlauf der Atomenergie diskutiert. Die Sozialisten sind für einen Ausstieg aus der „Nur-Atomkraft-Strategie“.

Die USA lässt sich von der Atom-Katastrophe recht unbeeindruckt. Zwar hat die US-Atombehörde NRC eine Sicherheitsüberprüfung für alle Atomprojekte angeordnet, die Betreiber machen jedoch ohne jegliche Veränderung weiter wie auch zuvor. In der Politik hingegen werden sich nun so langsam Gedanken über die Atomenergie gemacht.

 

Aufgrund der Planwirtschaft ist die Energiepolitik in China exakt festgeschrieben in Fünfjahresplänen. Man kann es deshalb als Überraschung betrachten, dass bereits vier Tage nach dem Reaktorunglück die chinesische Regierung alle Genehmigungsverfahren für neue Meiler auf Eis legte. Dies soll dazu dienen Zeit zu gewinnen um sich genaue Gedanken über die nächsten Schritte machen zu können.

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