Autor: Jasmin Messina 15. April 2014

BHKW’s: Mit den Wirkungsgrad-Königen ökologisch sinnvoll Geld verdienen

Herr Banasiak, Geschäftsführer von Luana Capital, war diese Woche zu Gast bei Grünes Geld und stellte Carmen Junker und Gerd Junker das neue Projekt von Luana Capital „Blockheizkraftwerke Deutschland 2“ vor. Im Rahmen dieses Gespräches beantwortete er uns einige Fragen:

 

Herr Banasiak, Sie bieten aktuell Ihr 2. Blockheizkraftwerk Projekt an. Was sind Blockheizkraftwerke eigentlich und wie ökologisch sinnvoll sind diese?


Ein Blockheizkraftwerk („BHKW“) besteht aus einem Verbrennungsmotor und einem angekoppelten Generator, wodurch gleichzeitig Strom und Wärme produziert wird. So erklären sich die hohen Nutzungsgrade von über 90%, da ca. 60% Wärme und 30% Strom produziert werden. Durch diese Effizienz lassen sich in erheblichem Maße fossile Brennstoffe einsparen, was der Umwelt nachhaltig zugutekommt.

 

Ein weiterer Vorteil der Technologie liegt darin, dass die BHKW jeweils bei Bedarf zu- bzw. abgeschaltet werden können. Das ist naturgemäß bei Wind, Sonne und Wasser nicht möglich. Experten gehen insofern davon aus, dass ohne den Einsatz von BHKW die Energiewende in Deutschland nicht möglich ist. In unserem Fondskonzept werden die BHKW zudem dezentral eingesetzt; das bedeutet direkt am Ort, wo die Energie auch verbraucht wird. So werden unsere Energienetze entlastet.

 

Zusammenfassend lässt sich somit festhalten, dass der Einsatz der BHKW im Rahmen des Fondskonzeptes den zweifelsohne ökologisch bestmöglichen Ansatz verfolgt.

 


Vielen Dank für die Erklärungen zu Technik und ökologischer Wirkung. Wie wird daraus nun ein für Anleger interessantes Projekt; was genau macht das Projekt „Blockheizkraftwerke Deutschland 2“?


Der Kern des Konzeptes funktioniert folgendermaßen: Die Fondsgesellschaft erwirbt an 20 deutschen Standorten BHKW und veräußert an die jeweiligen Endkunden Wärme und Strom. Die BHKW nutzen dabei die individuellen Einsparpotenziale dieser Endkunden. So entsteht durch den intelligenten Einsatz einer energieeffizienten Technik ein für den Anleger nicht nur in seinen finanziellen Eckdaten außerordentlich attraktive Beteiligungsmöglichkeit. Die Investition in Sachwerte auf dem Heimatmarkt Deutschland und die erfahrenen Partner bieten das Maß an Sicherheit, das für dieses Produkt zu jedem Zeitpunkt elementare Voraussetzung war. Die Vorbereitungszeit hat dabei einen Zeitraum von mehr als einem Jahr betragen.

 

Marc Banasiak von Luana Capital im Gespräch mit Carmen Junker und Gerd Junker von Grünes Geld.

Marc Banasiak von Luana Capital (links) im Gespräch mit Carmen Junker und Gerd Junker von Grünes Geld.

 

Sie prognostizieren mit einer deutlich zweistelligen Rendite pro Jahr (nach IRR-Methode). Wie können Sie eine so hohe Rendite versprechen – ist das, gerade im Umfeld niedriger Zinsen, überhaupt realistisch?


Das Für und Wider des IRR (Internal Rate of Return) wird in der Literatur seit Jahren kontrovers diskutiert. Hauptkritikpunkt war und ist in der mathematischen Berechnung die sogenannte „Wiederanlageprämisse“, welche impliziert, dass sämtliche Rückflüsse für den Investor zu exakt demselben Wert wieder angelegt werden können. Insofern erhöhen ein zügiger Rückfluss und eine kurze Laufzeit künstlich den IRR. Wir stellen diese Kennzahl dementsprechend lediglich der Vollständigkeit halber dar.

 

Der Fonds zeichnet sich unseres Erachtens vor allem durch die kurze Laufzeit von knapp 7 Jahren bei einer bei einer Gesamtauszahlung von 164% aus. Jeder Investor kann sich insofern also relativ gut selbst ausrechnen wie hoch die Rendite ist (anhand seines persönlichen individuellen Steuersatzes dann eben auch vor bzw. nach Steuer). Eine Beteiligung ist bereits ab EUR 10.000 möglich. Agio wird keines erhoben.


Herr Banasiak, Sie sind Gründungsgesellschafter von Luana Capital. Erzählen Sie unseren Lesern doch etwas über das Emissionshaus und die Unterschiede, die Sie von anderen Häusern abgrenzen.


Wir beschäftigen uns seit der Gründung der Luana Capital vor 6 Jahren ausschließlich mit dem Thema „Grüne Energie“; hier besonders mit den Bereichen Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Energiespeicher. Dort verfolgen wir innovative Ansätze sowohl in der Projektentwicklung als auch in unseren Beteiligungsangeboten. So ist es bereits mit dem ersten Blockheizkraftwerkefonds gelungen, uns in diesem Nischensegment fest zu etablieren. Die Kontinuität des Managements, transparente Strukturen sowie eine offene Kommunikation mit Partnern und Investoren genießen in unserem Geschäftsmodell hohe Priorität. Die schlanke Struktur ermöglicht es zudem, Kostenvorteile zu generieren und diese im Rahmen der Beteiligungsangebote unmittelbar an die Anleger weiterzureichen. Oberstes Ziel bei der Entwicklung von Investments im Bereich der Grünen Energie ist es, den Investoren die Möglichkeit zu geben, in ein hinsichtlich seiner ökonomischen und ökologischen Parameter zeitgemäßes Finanzprodukt zu investieren.

 

 

Vielen Dank für das Interview!

 

 

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