Autor: alexb 30. Juni 2011

Bürger erwarten bei Klimaschutz nichts von Politik

Plante Erde

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist der Auffassung, dass beim Thema Klimaschutz nicht länger auf die Politik gewartet werden kann.

Auf der Berliner Stiftungswoche wurde aktuell vom Bundesverband Deutscher Stiftungen der Stiftungsreport 2011/12  mit dem Schwerpunkt “ Auftrag Nachhaltikgkeit: Wie Stiftungen das Klima schützen“ präsentiert. Es enthält unter anderem eine Bevölkerungsumfrage, die aussagt, dass fast 3/4 aller Deutschen der Auffassung sind, dass beim Klimaschutz nicht länger auf die Politik gewartet werden kann.

 

Rund 31% aller Bundesbürger gaben an sich oftmals dabei selbst zu erwischen, wie sie den Klimawandel zu verdrängen versuchen, ein Drittel beklagt sich über mangelnde Informationen zum Klimawandel und ein weiteres Drittel kann das ganze Thema überhaupt nicht mehr hören. Knappe 3/4 der Deutschen teilen die Meinung, dass die Bürger nur dann etwas gegen den Klimawandeln tun, wenn sich dies nicht auf ihre eigene Geldbörse auswirkt.

 

Im Gegensatz zur Politik ist der Großteil der Bevölkerung (70%) der Auffassung, dass Stiftungen ein Impulsgeber für Klima- und Umweltschutz sind. Mehr als 60% sind der Annahme, dass Stiftungen das Bewusstsein für den Klima- und Umweltschutz verschärfen. Die Kernkompetenzen der Stiftungen liegen nach Auffassung der Bevölkerung im praktischen Naturschutz (80%), der Umweltbildung (76%) als auch in der Förderung neuer Umwelttechnologien (70%) und Kampagnen, die das Thema Klimawandel in die Politik und mehr an die Öffentlichkeit tragen (70%). Dass Stiftungen in der Klimaschutz-Debatte jedoch zu wenig wahrgenommen werden, wird von fast drei Viertel aller Leute kritisiert.

 


 

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Stiftungen selbst sehen sich als praktische Naturschützer (71%) und Impulsgeber (71%) laut einer Befragung von 100 Umweltstiftungen. Mehr als 40% gaben dabei an, dass sie auf gesellschaftliche Veränderungen hinwirken wollen. Jedoch lediglich 25% sind der Meinung, dass sie eine Brücke zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft darstellen. Die Mehrheit der Umweltförderstiftunen (etwa 70%)  sehen sich zusätzlich als eine Ergänzung öffentlicher oder sonstiger Förderungen.

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