Autor: Gerd Junker 17. Mai 2019

Die Zahlen beweisen es: Der Graue Kapitalmarkt ist passé!

Zusammenfassung: Sachwert-Anlagen haben einen durchwachsenen Ruf bei Investoren. Dabei hat die staatliche Regulierung seit 2013 zu deutlich mehr Sicherheit geführt. Wir haben alle 77 von uns vermittelten Sachwertinvestments seit bestehen des Unternehmens untersucht. 87 Prozent aller Projekte entwickeln sich wie vorhergesagt oder bringen ihren Anlegern zumindest ansehnliche Gewinne.

 

Sachwertinvestments gelten wie Elefanten als treue Arbeitstiere. Die Risiken sind mit Streuung gut beherrschbar.

 

 

Bis vor einigen Jahren gab es im unregulierten „grauen” Kapitalmarkt kaum Vorschriften für Sachwert-Investments oder Projekte. Entsprechend tummelten sich hier schwarze Schafe unter den Anbietern. Gesetzliche Neuregelungen, speziell das Kapitalanlagegesetzbuch 2013, haben dieser Grauzone ein Ende gesetzt.

 

 

Dennoch wird weiterhin vor Sachwert-Investments gewarnt. Zu Unrecht! Die Finanzierung von Projekten zur Energiewende, der Aufbau von Pflegeheimen oder die Aufforstung von Wäldern findet maßgeblich über den regulierten Sachwert-Investment-Markt statt.

 

Um mehr Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen, haben wir die 77 Anlageprodukte im Sachwert-Bereich analysiert, die wir seit Bestehen unseres Unternehmens vermittelt haben.

 

Die Gesamtauswertung der Sachwertinvestments

 

Gut erkennbar: die überwiegende Mehrheit der 77 Projekte hat in den letzten Jahren Ergebnisse geliefert, die den Bereichen „grün“ oder „gelb“ zugeordnet werden können (87 Prozent). 7,8 Prozent haben Probleme, weitere 5 Prozent sind ausgefallen oder die Anleger müssen mit dem Ausfall rechnen.

 

Dem Bereich „grün“ wurden dabei Projekt zugeordnet, die die prognostizierten Ergebnisse übertrafen, in etwa erreichen oder zumindest nahe an den Prognosen bleiben dürften. Das gilt für abgeschlossene Projekte als auch für Projekte, deren weiteren Verlauf wir abschätzen mussten.

 

Dem Bereich „gelb“ wurden dabei Projekte zugeordnet, die die prognostizierten Ergebnisse nicht erreicht haben oder mutmaßlich nicht erreichen werden, aber trotzdem eine interessante positive Rendite erzielten oder mutmaßlich erzielen werden.

 

Dem Bereich „rot“ wurden dabei Projekte zugeordnet, die die pronostizierten Ergebnisse deutlich verfehlten oder wahrscheinlich verfehlen werden und wahrscheinlich zu Verlusten bei den Anlegern führen werden.

 

Dem Bereich „Default“ wurden Projekte zugeordnet, die zum kompletten Verlust des Kapitals führten oder mutmaßlich führen werden.

 

Die Auswertung nach Anlage-Segmenten

Die angebotenen Anlageklassen können in unterschiedliche Anlagethemen aufgeteilt werden. Wir haben uns für die Aufteilung in 10 Segement entschieden und ausgewertet, welche Segmente in der den Bereichen grün, gelb, rot oder Default zugeordnet werden können.

 

Nach Kategorien Grün Gelb Rot Default
BHKW Deutschland 100,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Immobilien Deutschland 100,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Immobilien International 100,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Solar Deutschland 100,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Wind Deutschland 90,9% 9,1% 0,0% 0,0%
Solar International 44,4% 55,6% 0,0% 0,0%
Wald 63,6% 9,1% 9,1% 18,2%
Wind International 10,0% 90,0% 0,0% 0,0%
Eisenbahn Deutschland 0,0% 100,0% 0,0% 0,0%
Erneuerbare Energien International 30,8% 15,4% 38,5% 15,4%

 

Hier die entsprechende grafische Auswertung in einem dreidimensionalen Chart:

 

Lesebeispiel: Das Segment BHKW Deutschland hat 100% Projekte im Bereich grün, 0% in gelb, 0% in rot und 0% in Default. Für eine größere Darstellung auf das Bild klicken.

 

Bisher mit einer absolut sauberen Weste: die Bereiche BHKW Deutschland, Solar Deutschland und Immobilien Deutschland wie International. Die weiteren Segemenet weisen schrittweise häufiger Herausforderungen auf. Projekte in Deutschland weisen tendenziell eine bessere Bilanz auf als Projekt im internationalen Bereich – weshalb ist nur zu vermuten, aber typische Auslandsrisiken bestehen natürlich nur bei internationalen Projekten. Auslandsrisiken können beispielsweise ein schlechteres Verständnis der rechtlichen Situation sein, eine schlechtere Rechtssicherheit oder auch Sprachbarrieren.

 

Die Auswertung der Vergangenheit kann jedoch keinesfalls direkt in die Zukunft fortgeschrieben werden. Zu unterschiedlich wird die Situation in den nächsten Jahren im Vergleich zum Auswertungszeitraum, grob gesehen die letzten 10 Jahre, sein.

 

Fazit: Der Graue Kapitalmarkt ist passé!

 

Der längst nicht mehr gültige Begriff des Grauen Kapitalmarktes hat seine Berechtigung verloren. Sowohl durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die zu einer Regulierung des Sachwert-Investment-Bereiches führten, als auch durch die Auswertung der Ergebnisse der Projekte der letzten Jahre.

 

Die Zahlen sind nicht repräsentativ und als Unternehmen Grünes Geld decken wir ja ohnehin nur den Bereich der ethisch-ökologischen Investments ab (Flugzeugfonds, Schifffonds, Ölfonds, etc. fallen entsprechend aus der Statistik). Sie können dem Anleger jedoch eine Hilfestellung zu Einschätzung des Risikos geben, das er eingeht.

 

Wichtig: Die insgesamt kleine, jedoch nicht vernachlässigbare Ausfallrate muss in der Konsequenz unbedingt dazu führen, dass man sein Geld aufteilt und nicht alle Eier in einen Korb legt. Streuung ist wichtig, bei Projekten sollte man deshalb mindestens in drei, besser in fünf oder mehr unterschiedliche Angebote investieren. Wer mehr dazu erfahren möchte: Die 7 wichtigsten Punkte bei Sachwertinvestments haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wer er lieber konkrete Projekte ansehen möchte, klickt hier:

 

 

 

Sichere Geldanlagen, gute Projekte: ausgewählte Angebote von Grünes Geld

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