Autor: carmenju 28. August 2018

Direktinvestments in Kakaoanbau – Wie Kakao gut gedeiht und Investoren davon profitieren

Gastbeitrag von Forest Finance

 

 

Investments, die Rendite mit sozialem und ökologischem Nutzen verbinden, sind immer gefragter: alleine in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Investitionen in sogenannte Impact Investments von 10,1 Milliarden Euro im Jahr 2014, auf 14,9 Milliarden Euro im Jahr 2015 und auf 19,9 Milliarden Euro in 2016 gestiegen (FNG 2017). Wir freuen uns über diese Entwicklung – wollen mit unseren Investoren aber noch mehr erreichen. Wir wollen dank nachhaltiger Direktinvestments mehr fairen Kakao produzieren!

 

 

Ein Kakaosetzling hat noch viel vor sich bis er Früchte trägt   (Quelle: Forest Finance)

 

 

Alternative Modelle entwickeln

 

Seit 1995 „machen wir Wald“, seit 2008 mischen wir jetzt schon Wald mit Landwirtschaft und etablieren sogenannte Agroforste. Aus einer fixen Idee sind Projekte und Kakaowälder gewachsen, die sich sehen lassen können. In den vergangenen zehn Jahren hat ForestFinance mit den Investitionen seiner Kunden mehr als 330 Hektar Land in Panama und Peru nachhaltig mit Kakao, Bananenstauden, Edelhölzern und Leguminosen aufgeforstet und zuletzt das Direktinvestment KakaoDirektinvest 6 entwickelt. Mittlerweile befindet sich auch eine Fläche in Panama in der Umstellung von ökologischer Agroforstwirtschaft hin zur Bewirtschaftung nach den Richtlinien biologischer Landwirtschaft.

Investitionen in Kakao schützen unser Klima, fördern die Biodiversität und regionale Entwicklung

 

Anders als groß angelegte, maschinell betriebene Plantagen haben ForestFinance-Agroforste einen hohen Nutzen für Klima und Artenschutz und beugen durch die Mischbepflanzung außerdem Bodenerosionen vor. Durch die Investitionen der Kunden werden außerdem faire Arbeitsplätze in ländlichen Regionen geschaffen, denn Kakao überwiegend von Hand gepflanzt, gepflegt und geerntet. Der positive Einfluss, den Direktinvestments wie KakaoDirektinvest 6 auf Mensch und Umwelt haben, ist messbar. So war zuletzt 2014 ein Team des französischen Forschungsunternehmens Kinomé zu Besuch auf den ForestFinance-Kakaoflächen in Panama und untersuchte die Bedeutung der Projekte für die Umwelt sowie die Menschen und Gemeinden vor Ort. Das Ergebnis des renommierten Unternehmens ist eindeutig: die durch Investoren geschaffenen Arbeitsplätze wirken sich positiv auf die Entwicklung der Region aus, die Mitarbeiter profitieren von Weiterbildungen – auch für die oftmals kleinen Felder, die sie noch nebenher mit der Familie bewirtschaften – sowie der verbesserten Infrastruktur. 

 

Kakaobäume erwirtschaften Erträge für Investoren

 

Schon rund vier Jahre nach Pflanzung tragen Kakaobäume erste Früchte und erwirtschaften damit erste Erträge für die Investoren. Es dauert rund sechs Jahre bis ein Kakao-Agroforst voll etabliert ist. Die Kakaobäume brauchen circa sechs pflegeintensive Jahre um voll produktiv zu werden und auch die notwendigen Schattenbäume brauchen diese Zeit zum Kronenschluss, dessen Mikroklima sich positiv auf die Produktivität der Kakaobäume auswirkt. Nach sechs Jahren produziert ein Hektar Agroforst um die 1,4 Tonnen Edelkakao pro Jahr.

 

 

Kakao edelster Qualität                                      Quelle: Alexander Watson / FoFi

 

 

Edelkakaobohnen aus ökologischer Erzeugung sind sehr gefragt. Zum einen ist der Edelkakao geschmacklich komplexer und weist interessantere Nebenaromen auf, zum anderen kommt er seltener vor. Der Anteil von Edelkakao an der weltweiten Kakaoproduktion beträgt seit vielen Jahren nur zirka fünf Prozent. Die Besonderheiten des Edelkakaos äußern sich vor allem in steigenden Kilo-Preisen und einer steigenden Nachfrage.

 

Gewinnbringend sind aber nicht nur die Kakaobohnen. Voll produktive Kakaoflächen können rentabel verkauft werden. Diese Vorgehensweise ist Teil der Wertschöpfung beim Edelkakaoinvestment KakaoDirektinvest 6 mit einer kurzen Laufzeit.

 

 

Grundlage für feinste Schokolade (Quelle: Silke Berger / FoFi)

 

 

 

Zum Autor:

Bernhard Engl, seit Ende 2017 Senior Key Account Manager bei Forest Finance, ist seit mehr als 30 Jahren im Bankwesen tätig und war unter anderem bei Swisscanto und der Zürcher Kantonalbank für Nachhaltige Geldanlagen zuständig. Darüber hinaus verfügt er über langjährige Erfahrungen als Coach und Berater im Bereich Nachhaltigkeit. Engl war acht Jahre lang Vorstand beim Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen (FNG).

 

 

 

 

 

 

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