Autor: alexb 8. August 2011

Eisenbahnen – ein lohnendes ökologisches Investment?

Güterzug

Güterzüge stoßen bis zu viermal weniger CO2 aus als andere Transportmittel.

Vor ein paar Jahren sagte Warren Buffet, der amerikanische Investmentguru, nach dem Kauf der US-Güterbahn „Burlington Sante Fe“, dass die Eisenbahn die Welt nicht übernehmen werde, sie aber ein Teil der Zukunft sein werde. Diese Aussage ist nach wie vor aktuell. Anfang Juli diesen Jahres verkündete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass die Zukunft dem kombinierten Verkehr gehöre. Laut momentanen Progonosen wird sich der Güterverkehr bis 2025 um 71% vermehren, bis 2050 sogar um 116%. Wenn angesichts dieser Zahlen der Güterverkehr nicht vermehrt auf Schienen verlagert wird, droht ein Desaster für den Verkehr und insbesondere für die Umwelt.

 

Zum Thema CO2-Einsparung besitzt die Bahn einen enormen Vorteil gegenüber anderen Verkehrsmethoden: Sie stößt wesentlich weniger CO2 in die Umwelt aus als ihre Konkurrenz.  Ihre Werte sind viermal geringer als bei einem vergleichbaren Gütertransport auf der Straße. Eine Lok befördert nämlich bis zu 1.000 Tonnen an Fracht, während ein LKW höchstens 28 Tonnen aufladen kann. Setzt man die Fracht der beiden Verkehrsmittel ins Verhältnis, zeigt sich sehr deutlich auf, dass obwohl die Lok mehr CO2 ausstößt als der LKW, insgesamt gesehen der Transport auf Schienen umweltfreundlicher ist. Viele Umweltbanken bieten deshalb Ökofonds und Umweltfonds an, die in die Bahn investieren.

 

Die Bahn soll jedoch den LKW keinesfalls verdrängen, stattdessen vielmehr ergänzen. Laut FAZ hat sich die EU-Komission bereits zur Schiene bekannt. Bis 2030 sollen ein Drittel aller Straßengütertransporte über 300km durch einen Transport auf Schienen ersetzt werden, bis 2050 sollen es 50% sein.

 

Ein Zeichen für die zunehmende Wichtigkeit der Bahn lässt sich auch anhand der Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr ablesen. Von 1994 (Beginn der Bahnreform) bis 2010 hat sich der Wert laut dem Wettbewerbsbericht der Deutschen Bahn AG um 52% erhöht.

 

Von diesem Wachstumspotenzial im Schienengüterverkehr können nun auch private Anleger profitieren, indem sie in den Lokomotivenfonds  Paribus Rail Portfolio II investieren, welcher in  nachhaltigen Banken angeboten wird. Selbst zu Zeiten der Finanzkrise lieferte der Vorgänger Paribus Rail Portfolio I planmäßige vierteljährliche Ausschüttungen bei einer Auszahlungsuntergrenze von 8% p.a. . Ein guter Indikator also dafür, dass auch der Nachfolger erfolgreich verlaufen wird.

 


 

Unser Tipp für aktuelle e-Mobility: Eisenbahn-Investitionen

 


Projekt Rail Portfolio II
Laufzeit 14 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2011-2015: je 7,0%2016-2020: je 8,0%2021-2024: je 9,0%2025: 109,81% (inkl. Rückzahlung Kapital)
Besonderheit – Unterstützt den ökologisch guten Verkehrsträger Bahn
– konservatives Sachinvestment: Schutz vor Geldentwertung oder Währungsreform
– Attraktive, quartalsweise Ausschüttungen bereits ab 2011

 

 


 

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