Autor: carmenju 24. Juli 2012

Energiegenossenschaften stark im Aufwind

2012 ist das Jahr der Genossenschaften. Dies merkt man vor allem im Bereich der regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung. Die Energiewende wird massiv vorangetrieben durch Bürger die sich an Wind- und Solaranlagen über Genossenschaftsmodelle beteiligen. Über 80.000 Menschen haben bereits Anteile erworben.

 

Seit 2005 wurden über 500 Energiegenossenschaften neu gegründet. In die Energiewende flossen darüber etwa 800 Milionen Euro. Das fand eine aktuelle Untersuchung, des Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) e.V. heraus.

Erneuerbare Energien

Solar- und Windparks von Bürger für Bürger.
Genossenschaften errichten immer mehr Anlagen

 

Rechnerisch betrachtet decken die Genossenschaften jetzt schon den Haushaltsstrombedarf ihrer Mitglieder ab. Nachdem bisher mehr als 90 Prozent Energiegenossenschaften Solaranlagen betreiben, sind künftig auch weitere Bereiche im Kommen. So stehen Bürgerwindparks oder Anlagen im Bioenergiebereich künftig hoch im Kurs.

 

Genossenschaftsbeteiligungen bieten viele Vorteile. So werden die Mitglieder Eigentümer der Anlagen und genießen volles Mitbestimmungs- und Informationsrecht. Anders als bei Zins- und Zahlungsversprechen bei Schuldverschreibungen und Festzinsanlagen investieren sie in „echte“ Sachwerte. Fairness, Respekt, Verantwortung und Werte prägen das Modell der Genossenschaften. Dies überzeugt immer mehr Menschen. So schreitet sie voran die Energiewende, kleinteilig und von Bürgern für Bürger.

 

 

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