Autor: Gerd Junker 6. September 2012

Energiespeicher: Forschung made in Germany

hocheffiziente Stromspeicher – in Zukunft immer wichtiger

Die erneuerbaren Energien werden immer effizienter und leistungsstärker, doch wird in Deutschland bei klarem Himmel und einer steifen Briese an der Küste zu viel Strom aus Solar- und Windkraft erzeugt. Der Strom ist zu wertvoll, um ihn einfach ungenutzt zu lassen. Die zentrale Frage ist die der Verwendung bzw. der Speicherung für den späteren Gebrauch.

 

Damit schnellstmöglich Lösungen gefunden werden können,  wird in Jena das deutschlandweit einzigartige Zentrum für Energie und Umweltchemie (Center for Energy and Environmental Chemistry Jena – CEEC Jena) entstehen. 14 Mio. Euro wurden bereits an Förderung durch die Politik zugesagt, damit das Gemeinschaftsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und des Fraunhofer-Instituts für keramische Technologien und Systeme Hermsdorf/Dresden (IKTS) realisiert werden kann.  

 

Keramische oder polymere Materialien für die Energiespeicherung

 

Die Idee ist eine Technik, in der keramische oder polymere Materialien für die Energiespeicherung entwickelt werden. Entsprechende Prototypen soll in absehbarer Zeit gebaut werden. „Das große gemeinsame Ziel der Forschergruppen ist die Entwicklung von neuen bzw. optimierten elektrischen Energiespeichern, die zukünftig eine risikoarme, klimafreundliche und nachhaltige Energieversorgung in verschiedenen Anwendungsfeldern ermöglichen“, so Prof. Dr. Ulrich S. Schubert von der Uni Jena.  

 

Forschungen an drei unterschiedliche Batterietypen

 

Hauptaugenmerk der aktuellen Forschungen am CEEC Jena liegt auf drei unterschiedlichen Batterietypen: Organische Radikalbatterien, Redox-Flow-Batterien sowie Hochtemperatur-Batterien. Besonders die beiden letztgenannten Batterietypen sollen die Speicherung von großen Energiemengen ermöglichen, wie sie z. B. bei Windparks oder Solaranlagen entstehen. Das Ziel der Forschergruppen ist es, praktikable Lösungen für moderne Redox – Flow- Batterien zu entwickeln, damit diese Systeme vermehrt einsatzfähig werden. Außerdem – und wie wir finden sehr erfreulich- wird daran gearbeitet Speicher produzieren zu können, welche nur organische Aktivmaterialien enthalten. Auf diese Weise können fast metallfreie Batterien aufgebaut werden. Giftige umweltgefährdende Metalle könnten somit perspektivisch ersetzt werden.

 

Doch bis dahin sind noch zahlreiche weitere Schritte notwendig auf dem Weg zum CEEC und nicht zuletzt erfolgreiche Forschungen, damit in Zukunft der kostbare Strom aus erneuerbaren Energien jederzeit sinnvoll genutzt werden kann.

 

Anleger die die Speicherung von Energie fördern möchten, können sich beispielsweise über unser angebotenes Produkt SunAsset4 u.a. am Ausbau und der Forschung der Stromspeicher beteiligen. Mehr Informationen zum Produkt finden Anleger hier

 

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