Autor: Gerd Junker 13. Juni 2014

Ethikbank

Für alle, die etwas bewegen möchten, sind ethische Banken das Richtige. Kunde der Ethikbank zu sein oder zu werden bedeutet für den Einzelnen einen kleinen Beitrag zum Wandel zu leisten. Ein Wandel, der ökonomisch und gesellschaftspolitisch sinnvoll ist. Noch ist die Ethikbank nicht so bekannt, wie andere klassische Geldinstitute. Allerdings konnte sich die Ethikbank in den letzten Jahren über ein stetiges Wachstum freuen.

 

 

 

Ethikbank: nachhaltige Umweltbank

Warum die Ethikbank

Ethische Banken wie die Ethikbank nennt man umgangssprachlich auch grüne Banken. Hier bekommt der Kunde alle Bankprodukte, die er auch bei herkömmlichen Banken bekommen kann. Der feine Unterschied liegt in den Projekten, die mit den Geldern der Kunden gefördert werden. Die Ethikbank fördert Projekte nach Umweltaspekten und achtet auf Nachhaltigkeit. Im Vordergrund stehen soziale Projekte und erneuerbare Energien. Die Ethikbank ist eine Direktbank und kann auf einen Kundenkreis aus ganz Deutschland zugreifen.

 

Zur Geschichte der Ethikbank

Die Ethikbank hat ihren Sitz im thüringischen Eisenberg. Zu DDR-Zeiten war es die „Bank für Handwerk und Gewerbe“, die nach der Wende als Volksbank firmierte. Später erfolgte die Umstrukturierung in eine Direktbank. Immer mehr Kunden erledigen heute ihre Bankgeschäfte ausschließlich online. Den Kunden der Volksbank war schon damals die Möglichkeit gegeben, einen geringen Teil ihrer Zinserträge für Förderprojekte zu spenden. Diese Idee hat bei den Kunden Begeisterung ausgelöst. Im Ergebnis erfolgt dann 2002 die Umfirmierung in Ethikbank.

Unter dem Slogan faire Bank statt Bank-Affaire empfängt die Ethikbank heute die Kunden auf ihrer Homepage.

Das Prinzip der Ethikbank ist einfach und klar formuliert. Hier gibt es festgelegte Anlagekriterien und einen Ethik-Kompass. Das Unternehmen versteht sich als gläserne Bank. Die Kunden erfahren, was mit ihrem Geld geschieht. Die Förderprojekte der Ethikbank sind breit gefächert. Es wird je ein Ethikprojekt, ein Frauenprojekt und ein Umweltprojekt gefördert.

 

 

Die Ethikbank als gläserne Bank

Das Unternehmen legt jeden Kredit offen. Die Kunden können sich ein Bild machen, was mit ihrem Geld passiert. Investiert wird in außergewöhnliche Bauprojekte, in erneuerbare Energien Projekte und in große und kleine Fotovoltaik-Anlagen. Dabei spielt Transparenz eine wichtige Rolle. Kunden der Ethikbank haben die Möglichkeit, sich auf der Homepage über alle Projekte inklusive der geflossenen Mittel zu informieren. Die Einhaltung der Tabu-Kriterien wird regelmäßig von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft.

Zu den Tabu-Kriterien gehören Unternehmen, die Militärwaffen herstellen und vertreiben, Atomkraftwerke besitzen oder betreiben, Kohlekraftwerke betreiben, Kinderarbeit zulassen, Tierversuche bei Kosmetika zulassen oder gegen die Menschenrechte verstoßen.
An solche Unternehmen vergibt die Ethikbank keine Kredite und sie kauft von denen auch keine Unternehmensanleihen.

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
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