Autor: Gerd Junker 6. Januar 2011

Grünes Geld

Grünes Geld – Wie Sie mit Grünes Geld der Umwelt helfen und sicher Rendite erzielen

Schön dass Sie sich für das Thema Grünes Geld interessieren. Glücklicherweise tun das immer mehr: in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die nachhaltigen Geldanlagen 2009 um 67 Prozent gewachsen, so das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG).
Allerdings verstehen die Menschen unter Grünes Geld meist etwas vollkommen Verschiedenes. Für viele ist Grünes Geld eine Geldanlage in Windkraft-Anlagen, für ein paar Menschen weniger ist es ein Investment in Solar-Anlagen oder Solarparks. Für manche Menschen ist es sogar die Geldanlage in Dollar, denn Dollar-Banknoten sind grün. Aber auch der 100-Euro-Schein ist grün, nur: was soll eine Geldanlage in 100-Euro-Scheine für einen Sinn machen?
Manche Menschen behaupten, wenn Sie nach Grünes Geld gefragt werden, auch, sie hätten nur Schwarz-Geld. Eine durchaus häufige Reaktion!
In Wirklichkeit ist Grünes Geld ein Sammelbegriff für Geldanlagen, bei denen neben dem klassischen Ziel-Dreieck Rendite – Sicherheit – Liquidität auch noch die 4. Dimension hinzukommt: Nachhaltigkeits-Kriterien.
Doch wie kann das in der Praxis sichergestellt werden? Ein der Lösungen ist die direkte grüne Geldanlage in nachhaltige Projekt. Seit vielen Jahren üblich sind dabei Investitionen in die oben bereits genannten Windkraft-Anlagen oder in Solarparks. Man kann jedoch auch in Projekt investieren, die Wälder anpflanzen, Wasserkraftwerke entstehen lassen oder Green Buildings bauen.
Oder man gibt sein Geld Managern für Wertpapiere, die nur nach bestimmten ethisch-ökologischen Auswahlkriterien in Anleihen und Aktien von Unternehmen und Staaten investieren. So bleiben Umweltverschmutzer, Rüstungskonzerne, Gentechnik-Unternehmen oder Kinderarbeits-Unternehmen außen vor. Vielmehr wird in sauber Staaten und Unternehmen investieren, die allen Stake-Holdern wie Mitarbeitern, Kunden, Investoren oder Staat und Gesellschaft gerecht werden.
Lassen Sie mich das Thema in den folgenden Absätzen näher anhand typischer Aussagen beleuchten. Vielleicht kommt Ihnen die ein oder andere Aussage auch bekannt vor.

 

1. Bei Grünes Geld geht es um erneuerbare Energien und um nachwachsende Rohstoffe

Bei Grünes Geld geht es in sehr vielen Fällen um erneuerbare Energien und um nachwachsende Rohstoffe. Allerdings sind erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe nicht das einzige Thema. Denn Grünes Geld ist auch Umweltschutz, weniger Umweltverschmutzung, weniger Energieverbrauch, mehr Dämmung, bessere Infrastruktur oder Möbel aus Holz statt Kunststoff. Und vor allem ist Grünes Geld auch Ethik, denn die hohe soziale Verantwortung ist bei Grünes Geld wichtig.
Erreicht wird das durch Geldanlage und Investments ausschließlich in Firmen und Staaten, die sich nachhaltig verhalten, die erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe fördern. Rüstungskonzerne, Kinderarbeitsfirmen oder Umweltverschmutzer bleiben außen vor, Gruppierungen, die Mitarbeiter gut behandeln, sich fair auf dem Markt verhalten, erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe nutzen, werden verstärkt genutzt.
Nachhaltige Investments und Geldanlagen für private Anleger finden Sie bei Grünes Geld in den von Experten des Gebietes ausgewählten Musterdepots für Klimaschutz an den folgenden Stellen:
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Um besonders die erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffe zu fördern und von deren Trend zu profitieren, können Sie sich bei Grünes Geld hier informieren.

 

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2. Grünes Geld und Oekobank, Öko Banken, nachhaltige Bank

Natürlich ist Grünes Geld auch eng verbunden mit den Themen Oekobank, Öko Banken und nachhaltige Bank. Denn bereits seit mehr als 25 Jahren sind Banken in Deutschland aktiv, die ihre Anlegergelder nur in ausgewählt nachhaltige Zwecke investieren. Auch hier gilt, dass das Geld zu Grünes Geld wird, in dem die Verwendung des Geldes nachhaltig und korrekt ist.
Die Investments bei Unternehmen der Sektoren Oekobank, Öko Banken und nachhaltige Bank haben allerdings zwei Nachteile.
Zum einen geht es dort um Sparanlagen. Sparanlagen heißt, die Bank zahlt Ihnen Zinsen von z.B. aktuell ca. 1%. Die Bank nimmt dieses Geld und verleiht es weiter an Kreditnehmer wie Unternehmen oder Privatpersonen. Die Bank verleiht es allerdings zu einem Zinssatz zwischen 5% und 10% weiter. Die Differenz behält die Bank für sich. Die Bank geht sogar noch einen Schritt weiter und verleiht für jeden von Ihnen als Eigenkapital zur Verfügung gestellten Euro 5 Euro oder 10 Euro weiter, weil Sie davon ausgeht, dass niemals alle Sparer ihr Geld von ihr zurück haben möchten.
Da die Bank bei Ihrer Tätigkeit also großzügig mit an ihren eigenen Gewinn denkt, die Sparern aber kurz hält, werden Sie mit Sparanlagen der Banken die Inflation nicht ausgleichen können.
Das habe ich z.B. in meinem Blog-Beitrag über ein vor 106 Jahren angelegtes Sparbuch eindrücklich dargelegt. Während der Sparbuch-Besitzer vom Einzahlungsbetrag im Jahre 1904 die stolze Anzahl von 454 Bier kaufen konnte, kann der heutige Besitzer von dem seit 106 Jahre auf dem Sparbuch verzinsten Geld nur noch 135 Bier kaufen. Das Sparbuch konnte die Inflation also bei weitem nicht ausgleichen.
Und genau dies geschieht auch bei Sparanlagen von Oekobanken oder nachhaltigen Banken. GLS Bank, Umweltbank oder Ethikbank verwenden die Gelder zwar nachhaltig, vernichten aber das Geld der Anleger. Während aktuell die Inflationsrate bei 2,2 % liegt, bietet z.B. die Ethikbank für ihr Zinskonto nur 1% Zinsen – eine Geldvernichtung von 1,2% pro Jahr!
Sie sollten also das sparen sein lassen und auf Investitionen setzen. Bei Investitionen wird die Bank außen vor gelassen und die zu erwartenden Renditen sind oberhalb der Inflationsrate. Allerdings schwanken die Rückflüsse bei Investitionen – sie müssen also gegebenfalls 1-2 Jahr warten können um einen besseren Ausstiegszeitpunkt zu erwischen. Aber das lohnt sind, gerade im Bereich Grünes Geld. Denn der weitere Vorteil von Investitionen ist, dass die Transparenz höher ist. Sie wissen besser, in welche Projekte und Unternehmen Sie investieren – das Grundanliegen bei Grünes Geld.
Zum anderen haben Oekobank, Öko Banken und nachhaltige Bank einen zweiten gewaltigen Nachteil. Stellen Sie sich vor, Sie gehen zu einem Mercedes Händler und fragen ihn nach einem schönen, kraftstoffsparenden Wagen für 4 Personen. Er wird Ihnen sicherlich die Kombi-Modelle vorstellen – von Mercedes. Er wird Ihnen aber sicher nicht die gleich guten Modelle von BMW vorstellen, die in der Regel weniger Kraftstoff benötigen als die von Mercedes (BMW ist bei unabhängigen Studien im übrigen Sustainability-Leader bei den Autoherstellern). Sie werden also einseitig beraten und erhalten nicht das für Sie beste Auto.
Und genau so ist auch bei Oekobank, Öko Banken und nachhaltiger Bank. Auch dort erhalten Sie nur die bankeigenen Produkte und nicht die objektiv für Sie am besten passenden Produkte. Sie erhalten also entweder weniger Nachhaltigkeit als möglich, weniger Auswahl als möglich und in den meisten Fällen auch weniger Rendite als möglich.
Deshalb sind Oekobank, Öko Banken und nachhaltige Bank nur eine gute Wahl für das Girokonto. Wenn es aber um Geldanlage oder Altersvorsorge geht, dann Finger weg von Oekobank, Öko Banken und nachhaltige Bank. Dann sollten Sie zwingend zu Experten gehen, die eben unabhängig die besten Produkte für Sie auswählen.
Die bringen Ihnen dann die entscheidenden Rendite-Vorteile. Lassen Sie uns doch ein kleines Beispiel rechnen, bei dem die Oekobank, Öko Banken und nachhaltige Bank einen Zinsnachteil von nur 1 % hätte. Sagen wir, es geht um einen monatliche Sparrate von 200 € für die Altersvorsorge, die 25 Jahre Laufzeit hätte:
Oekobank, Öko Banken und nachhaltige Bank mit 4 % Zinsen: 102.116 €

Nachhaltiges Investment mit 5 % Zinsen: 109.564 €
Sie verschenken in diesem Beispiel also 7.448 € bei Oekobanken, Ökobank oder nachhaltiger Bank.
Diese Beispiel ist bewusst konservativ aufgestellt – in der Praxis sind die Unterschiede oftmals deutlich höher.
Eine gute Auswahl nachhaltiger Investments finden Sie Grünes Geld an folgenden Stellen:
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Ökodax

Vielleicht kennen Sie sich mit Investments aus. Dann wissen Sie, dass es viele tausende Anlagemöglichkeiten gibt. Um Übersicht zu schaffen, werden Indizes gebildet – also Zusammenfassungen mehrere Wertpapiere eines Themas.
Der berühmteste Index in Deutschland ist nicht der der Ökodax, sondern sein großer Bruder, der DAX. Der Deutsche Aktien Index (DAX) umfasst die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen und gibt deren Wertentwicklung wieder.Werden die Unternehmen mehr wert weil deren Kurse steigen, steigt auch der DAX – und umgekehrt.
Der Ökodax ist der Ableger für den Bereich ökologischer Firmen in Deutschland und wurde am 5. Juni 2007 eingeführt. Leider ist der Ökodax sehr klein – er umfasst nur 10 Unternehmen. Außerdem sind diese Unternehmen ausschließlich aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffe.
Sein Name ist deshalb Irreführend – Solardax oder Erneuebare Energien Dax wäre viel treffender.
Da er nur aus 10 Unternehmen gebildet wird, sind seine Schwankungen extrem.
Für Bewertung von Grünem Geld ist er also gänzlich ungeeignet.
Dazu sind andere Indizes, wie z.B. der Dow Jonex Sustainablity Index (seit 1999, mehr als 300 Unternehmen) oder der Natur-Aktien-Index NAI, den es bereits seit 1997 gibt.
Die dort geführten Unternehmen und damit der Index zeigt eine deutliche Out-Performance gegenüber den Standard-Werten:

 

Langfrist-Chart NAI DAX

Der Natur-Aktien-Index zeigt eindrucksvoll die Vorteile von Grünes Geld: neben mehr Ökologie gibt es auch mehr Wertentwicklung

Während der DAX im vergangenen Jahrzehnt einen Gewinn von weniger als 10 Prozente erzielte, hat der NAI um 260 Prozent zugelegt.
Konkret heißt das: Wer 10.000 € in den DAX investierte, erhielt 10 Jahre später einen Gewinn von 1.000 €. Wer die gleiche Summe in die Werte des NAI investierte, erhielt 26000 € Gewinn.
Ein riesiger Unterschied – und das alles bei Investitionen in nachhaltige Unternehmen die die Umwelt schonen, Mitarbeiter fair behandeln und erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe fördern.

 

Ökoworld Ökovision Classic

Der Ökoworld Ökovision Classic hat den Zusatz Classic tatsächlich verdient. Am 2. Mai 1996 aufgelegt, ist der Ökoworld Ökovision Classic einer der beständigsten Ökofonds und Umweltfonds die es gibt. Denn 1996 war Grünes Geld noch ein Fremdwort von dem nur die wenigsten Menschen etwas gehört hatten.
Der Ökoworld Ökovision Classic hat ein Fondsvolumen von ca. 300 Mio. Euro und legt weltweit in Aktien an. Er ist nach wie vor einer der strengsten Nachhaltigkeitsfonds und gilt damit schon als dunkelgrünes Grünes Geld. Besonders sein externer und damit weitgehend unabhängiger Anlageausschuss, der die Aufgabe hat die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien zu überwachen, zeigt die Ernsthaftigkeit mit der hier der Ansatz Grünes Geld verfolgt wird.
Allerdings ist das Management des Fonds in den letzten Jahren häufigen Veränderungen unterworfen. Von Fortis wechselte es auf Hauck und Aufhäuser, bevor nun Ökoworld Luxembourg die Verantwortung für die Auswahl der tatsächlichen Titel trifft. Entsprechend ist die Wertentwicklung in den letzten Jahren enttäuschend:

 

Chart Ökovision Classic und F&C Stewardship Int.

Der 3-Jahres-Chart zeigt das Problem des Ökoworld Ökovision Classic: der ebenfalls sehr nachhaltige F&C Stewardship International zeigt eine wesentlich bessere Wertentwicklung

Es ist also klar erkennbar, dass der Klassiker unter den Nachhaltigkeitsfonds, der Ökoworld Ökovision Classic, derzeit vom Kurs abgekommen ist. Der F&C Stewardship International ist vielversprechender. Musterdepots, die diesen Top-Fonds enthalten, finden Sie hier:
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Anlegen

Mit diesen Musterdepots sind Sie bestens aufgestellt. „Standard“ steht übrigens für gute Rendite bei mittleren Schwankungen, während „Wachstum“ für höchste Renditen bei größeren Schwankungen steht.

 

Ökorenta

Ähnlich wie Ökoworld mit dem Ökoworld Ökovision Classic ist auch Ökorenta eine der langjährigsten und erfahrensten Unternehmungen im Bereich nachhaltiger Investments und Grünes Geld in Deutschland. Bereits 1999 gegründet bietet Ökorenta seine Dienstleistungen für Geldanlagen mit hohen ethischen, ökologischen und sozialen Standards.
In verschiedensten Bereichen aktiv, bietet Ökorenta seine Dienstleistungen für Banken, Makler, Fondsgesellschaften und Privatkunden an.
Seit 2005 legt Ökorenta eigene, geschlossene Fonds auf. Besonders erfolgreich ist dabei die Reihe der „Neue Energien“ Projekte. Mittlerweile werden die Neue Energien IV und V angeboten, ein Neue Energien IV ist in Planung. Dort werden bereits bestehende Anlagen für erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe aufgekauft und betrieben. Es ist also ein Zweitmarkt-Fonds.
Der besondere Vorteil: die einzelnen Wind-, Bioenergie- oder Solarkraftwerke sind bereits seit einiger Zeit in Betrieb. Damit können die tatsächlichen, laufenden Einnahmen aus dem gesetzlich geförderten Stromerlös genau kalkuliert werden. Bei Einkaufspreisen von oftmals nur 60% des Wertes der Anlagen ergibt sich daraus eine ansehnliche Rendite für den Anleger, die aufgrund des Erneuerbaren Energien Gesetzes bestens kalkulierbar ist.
Ökorenta Projekte finden Sie bei Grünes Geld unter http://www.gruenesgeld24.de/projekte-bessere-welt.
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Ihr
Gerd Junker

 

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