Autor: Gerd Junker 31. Mai 2011

Günstigere Strompreise mit erneuerbaren Energien

Erneuerbaren Energien verringern Klimaschäden, kurbeln die Wirtschaft an, stellen neue Jobs zur Verfügung, und ermöglichen mittelfristig günstigere Strompreise.

 

Germanwatch stellt in einer neuen Metastudie den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu Kosten und Nutzen der Erneuerbaren Energien in Deutschland dar. Daraus geht klar hervor, dass der volkswirtschaftliche Nutzen der Erneuerbaren Energien schon jetzt deutlich höher ist als die Mehrkosten.

 

„Es ist Zeit, Sachlichkeit in die Debatte um Kosten und Nutzen von Erneuerbaren Energien zu bringen. Es gibt für den privaten Stromkunden vorübergehende Mehrkosten, aber keine massiven Strompreissteigerungen durch den zügigen Ausbau. Die energieintensive Industrie ist selbst von diesen vorübergehenden Kosten weitgehend entlastet. Diese Mehrkosten können also kein Grund zur von interessierten Kreisen viel beschworenen Deindustrialisierung sein. Aus volkswirtschaftlicher Sicht hingegen lohnt sich der Ausbau der Erneuerbaren Energien schon heute. Und schon in wenigen Jahren wird die Belastung sinken und bald darauf sogar der Strompreis“, erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Konventionelle Kraftwerke tragen entscheidend zur Luftverunreinigung bei

Konventionelle Kraftwerke tragen entscheidend zur Luftverunreinigung bei

Die Kosten für den Strom aus erneuerbaren Energien werden zunächst einmal bis ca. 2020 höher sein als die für Strom aus konventionellen Energien. Zwischen 2020 und 2030 wird sich das Blatt jedoch wenden, da die Rohstoffe für konventionelle Kraftwerke voraussichtlich immer teurer werden.

 

Die Befürchtung, dass Deutschland durch den Ausbau der erneuerbaren Energien „deindustrialisiert“ werden könnte, ist unbegründet. Große Firmen zahlen kaum EEG-Umlage oder produzieren ihren Strom abgabefrei selbst. Zudem profitieren sie von den schon jetzt günstigeren Strompreisen durch erneuerbare Energien, wenn sie an der Strombörse selbst beziehen.

 

Die Vorteile der Energiewende sind sogar noch weit größer, wenn Umwelt- und Klimaschäden berücksichtigt werden. Der wahre Strompreis liegt dann beim fossilen Mix über 12ct/kWh. Wind und Wasser kosten dagegen nur 7,6 bzw. 6,5ct/kWh.

 

Bemerkenswert: Zwischen 1970 und 2010 wurde Kohle, Kernkraft und Braunkohle vom Staat mit insgesamt 551 Milliarden Euro subventioniert. Erneuerbare Energien dagegen haben bislang nur 39 Milliarden Euro Förderung erhalten.

 

(Quelle: Germanwatch)

 

Die Experten von Grünes Geld sagen Ihnen gern, wie Sie mit Hilfe Ihrer Geldanlagen den Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützen können. Zum Beispiel so:

Projekt Klima Monatssparen 50+
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme ab 50 Euro / Monat
Wertentwicklung 2009: 43,6% ;  2010: -0,7%
um Schwankungen auszugleichen, sollte die Anlagedauer mind. 8 Jahre betragen;
Besonderheiten a.) hinsichtlich Nachhaltigkeit, Volatilität, Sicherheit und Wertentwicklung optimiert
b.) Investition in die besten Unternehmen in Branchen wie Erneuerbare Energien, Klimaeffizienz oder Infrastruktur

 

Facebook Like

Kommentar hinzufügen

You must be logged in to post a comment.