Autor: Gerd Junker 9. Juli 2014

Die 7 magischen Punkte für eine gute Geldanlage

Eine gute Geldanlage zu finden ist heute bei der Vielzahl an Angeboten schwieriger den je. Auf der einen Seite bietet es die Möglichkeit, dass jeder Anlegertyp die für sich richtige Anlagevariante wählen kann, auf der anderen Seite muss er sich aber auch in dem „Anlagemöglichkeitendschungel“ zu Recht finden. Mit unseren 7 magischen Punkten möchten wir Ihnen eine Route für Ihren Weg durch diesen Dschungel an die Hand geben.

 

Gute Geldanlage - Augen auf

Gute Geldanlage gesucht? Augen offen halten (Foto: Stephan Witt / pixelio.de)

 

 

1. Welche Anlagemöglichkeit ist für welchen Anlegertyp eine gute Geldanlage?

Bevor Sie sich auf eine Anlagemöglichkeit festlegen, ist es wichtig erst einmal die eigene Lebenssituation zu beleuchten – so hat der Auszubildende andere Voraussetzungen und finanzielle Bedürfnisse als der Mitten im Berufsleben stehende Mittdreißiger oder der kurz vor der Pension stehende Anleger der Generation „50 Plus“. Die in der Regel geringeren finanziellen Mittel des Auszubildenden verkraften einen Totalverlust der Spareinlagen schwerer als das bessere Polster des Mittdreißigers. Als Faustformel gilt: Je weniger Geld für die Anlage zur Verfügung steht, desto zielgerichteter und risikoärmer sollte agiert werden. Derjenige, der am Anfang seines Berufslebens steht, aber über weniger Kapital verfügt sollte langfristig anlegen. Derjenige, der Kapital und Zeit zur Verfügung hat, sollte Diversifizieren (sprich: sein verfügbares Kapital auf mehrere Anlageformen aufteilen) und hier auch ruhig risikoreichere Anlageformen wie z.B. Aktien oder Aktienfonds einplanen. Und je mehr es auf die Rente zu geht, sollte sich der Anleger nach und nach aus risikoreicheren Anlageformen zurückziehen und sein Geld sichern. Faustregel: 100 minus Lebensalter als Aktienquote:

 

Gute Geldanlage: Aktienquote ist 100 minus Lebensalter

Die Faustregel für eine gute Geldanlage: die Aktienquote ist 100-Lebensalter. Den Rest mit nachhaltigen Anleihen auffangen (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

 

2. Möglichkeiten um das eigene Geld kurzfristig anzulegen

Um Gelder kurzfristig anzulegen bieten sich drei Sparvarianten an. Auf der einen Seite das nicht mehr zeitgemäße – da schlecht verzinste – Sparbuch, auf der anderen Seite die Eröffnung eines Tagesgeldkontos. Hier ist das Geld tagtäglich verfügbar und die Kreditinstitute verzinsen das Guthaben besser. Wird der Geldbetrag für 12 – 36 Monate nicht benötigt, bietet sich die Anlage als Festgeld mit festen Zinsen an. Dabei vertraut man sein Geld für einen festgelegten Zeitraum zu festgelegten Zinsen einer Bank an, die etwas höhere Zinsen als auf dem Tagesgeld zahlt.

3. Vorsicht walten lassen oder auf Risiko setzen?

Dies kommt ganz auf die Mentalität und Risikobereitschaft des Geldanlegers an und sollte sich auch an mehreren Faktoren orientieren. Beachtet werden muss hier das Ziel der Geldanlage sowie auch die verfügbaren Geldmittel. Als Orientierungshilfe gilt: Je mehr Zeit und Kapital bis zu Erreichung des Anlageziels zur Verfügung steht, desto risikoreicher kann und sollte die Kapitalanlageform für eine passende und gute Geldanlage gewählt werden. Beim klassischen Investment in einem Anleihen- und Aktiendepot verändert man das Verhältnis Anleihen / Aktien. Je mehr Zeit und Kapital zur Verfügung steht, umso höher sollte der Aktienanteil sein. In unserem Musterdepot Wachstum ist der Aktienanteil rund 70%.

4. Berater als Unterstützung wählen oder selbst agieren?

Auch dies kommt auf den jeweiligen Anlegertyp an. Der eine ist gerne bereit einen Teil seines Geldes bzw. des Gewinnes als Provision an einen Berater zu bezahlen und dafür Fachwissen sowie einen kompetenten Ansprechpartner zu bekommen. Vorteil: man spart sich die Zeit der Recherche und braucht nicht über Jahre hinweg eigene Erfahrung aufzubauen. Der andere möchte lieber alles Selbst in die Hand nehmen, spart sich die Beraterkosten und investiert dafür mehr Zeit.

5. Edelmetalle als gute Geldanlage?

Auch die Investition in Gold kann eine gute Geldanlage darstellen. Sie bietet eine Möglichkeit etwas „Handfestes“ für sein Geld zu erhalten – ist aber immer wieder starken Spekulationsschwankungen unterworfen. Anleger, die auf dem letzten Gold-Höhepunkt 1980 einstiegen, mussten 20 Jahre warten, ehe wieder die Goldkurse von damals erreicht wurden (Langfristchart Gold) . Ganz langfristig sorgt das Edelmetall für einen Werterhalt des Vermögens.

7. Nachhaltige Geldanlage

Eine nachhaltige Geldanlage ist per Definition eine Geldanlage bei der die klassische Kriterien der Rentabilität, Sicherheit und Liquidität um soziale und ethische Aspekte ergänzt werden. Beispiele sind die Investition in Holz oder in Erneuerbar Energien, in soziale Projekte wie Mikrokredite, oder die Vermeidung von Rüstung und Umweltverschmutzung bei der Geldanlage.

 

Fazit für eine gute Geldanlage:

Nie war es so einfach wie heute eine Geldanlage für sich und seine Anlagestrategie passend zu gestalten. Es ist aber wichtig sich etwas Zeit in der Auswahl dieser zu lassen, damit auch ein möglichst Erfolg versprechendes Ergebnis erzielt werden kann.

 

 

 

Gute Geldanlage: Musterdepots Vermögensaufbau bei Grünes Geld

 

 

 

 

Interesse an unseren Themen? Holen Sie sich die Grünes Geld News und erhalten Sie Insider-Tipps und Frühzeichnerboni.

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Facebook Like

Kommentar hinzufügen

You must be logged in to post a comment.