Autor: Gerd Junker 30. März 2011

Holz gehört in jedes Depot: Vorteile jetzt nachgewiesen

Atomkraft Krise in Japan, Libyen verwickelt die westliche Welt in einen neuen Krieg, die EU ist gefährdet und eine höhere Inflation steht vor der Tür. Als Anleger nicht leicht, hier die Nerven zu bewahren und die richtige Strategie zu wählen.

Der amerikanische Börseninformationsdienst „Seeking Alpha“ hat jetzt eine selten gehörte, aber doch logische und lange bekannte, Lösung gefunden. Besonders erfreulich: die Ergebnisse sehen den Sieger in einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Anlageklasse. In einer Studie haben die Experten die Vorteile von Holz- und Forstinvestments heraus gearbeitet:

In jedem Zeitraum mehr Wachstum als Inflationsrate

In der modernen Geschichte gab es keinen Zeitraum, in dem die Inflation schneller stieg als die Holzpreise. Auch in der Zeit der höchsten Inflationsraten der letzten Jahrzehnte, nämlich von 1973 bis 1981 mit einer durschnittlichen Rate von 9,2 Prozent, lag Holz deutlich vorne.

Da nämlich Sachwerte in Inflationszeiten besonders stark nachgefragt werden, stiegen die Holzpreise damals um sagenhafte 22% pro Jahr.

Holzpreis steigt auch schneller als Aktien

Gemeinhin werden Aktien als die am stärksten steigende Anlageklasse bezeichnet. Und sicherlich ist das nicht gänzlich falsch: das wichtigste Börsenbarometer der New Yorker Börse, der breit angelegte S&P500 Index, hat seit 1987 immerhin 10% pro Jahr zugelegt.

Noch besser macht es aber der NCREIF-Timberland-Index für Holzwerte: er schaffte im gleichen Zeitraum 15% pro Jahr.

Mit Forstinvestments konnte historisch immer die Inflation geschlagen werden.

Gerade jetzt wichtig: Holz ist besonders gut in Krisenmärkten

Wie oben bei der hohen Inflation 1973 bis 1981 schon dargelegt, wird Holz besonders in unsicheren Zeiten gesucht und geschätzt. So verloren amerikanische Aktien in der Weltwirtschaftskrise 70% des Wertes, während Holz 233% zulegte. Und während der Finanzkrise 2008 verloren zwar auch Holzanlagen an Wert, erholten sich aber deutlich schneller.

Wo das Wachstum herkommt

Die Antwort ist für Experten schon immer einfach: von kleinen Bäumen, von großen Bäumen und dem Land, auf dem die Bäume wachsen. Als Faustregel gilt: 70% der Holzerträge kommen vom Wachstum der Bäume und jeweils 15% von Preisveränderungen am Holzmarkt und am Immobilienmarkt für den Boden.

Das besondere dabei: sind die Holzpreise gerade im Keller, bleiben die Bäume einfach ein bisschen länger stehen. In der Zwischenzeit erholen sich die Holzpreise und gleichzeitig haben die Bäume noch an Volumen zugelegt. So kann man sich doppelt freuen.

Wie sind die Zukunftsaussichten

In einem Wort zusammengefasst: rosig. Denn durch die aufstrebenden Länder wie China, Indien oder Brasilien wird immer mehr hochwertiges Holz gebraucht. Der Export der Kanadier nach Asien hat sich in 5 Jahren glatt verdoppelt.

Ein kurzfristiger, aber trotzdem großer Nachfrageschub wird auch durch das wieder aufzubauende Japan erwartet.

Währen die Nachfrage steigt, sinkt das Angebot. Nur in den Tropen verschwinden jährlich 130.000 Quadratkilometer Regenwald. Und seit Jahrzehnten sinkt die globale Waldfläche, bereits die Hälfte des weltweiten Waldes ist verschwunden. Kein Wunder, dass Krichen, der Adel und viel „altes Geld“ – zu den größten Waldbesitzern gehören.

Und die Nachhaltigkeit?

Holz ist der natürlichste Rohstoff der Erde. Beim Wachsen bindet es CO2 – wenn das Holz für Möbel, Schiffe oder Instrumente verbaut wird, langfristig. Wenn es als Kraftstoff / Brennstoff verwendet wird, ist Holz zumindest CO2 neutral.

Unsere Holz-Tipps

Wer flexibel sein möchte und täglich kündigen können will, sollte einen Blick auf unser Holz-Musterdepot verwerfen.

Die interessantesten Forstinvestments, bei denen im Rahmen von Projekten neue Wälder angepflanzt werden,  finden Sie bei Grünes Geld in der Kategorie Holzprojekte.

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