Autor: Gerd Junker 12. März 2013

Inspektionsreise MillerForest, Tag 1: Die Anreise

Wie berichtet  (im Artikel Was bietet MillerForest eigentlich an?) besuche ich in diesen Tagen das Aufforstungsprojekt von MillerForest in Paraguay. Der erste Tag ist natürlich von der Reise geprägt, lieferte aber bereits interessante Hintergrundinformationen.

 

 

Seit die Lufthansa vor vielen Jahren ihre 3 Direktflüge pro Woche einstellte, kommen Deutsche bevorzugt über Brasilien’s größte Stadt, São Paulo, nach Paraguay. Nach 11,5 Stunden erreichten wir die brasilianische Millionen-Metropole, hatten dort 5 Stunden Aufenthalt und flogen dann nochmals 1,5 Stunden in die Hauptstadt Paraguay’s, Asunción. Die 18 Stunden Anreise habe ich gut verkraftet und der Einstieg in die Welt Lateinamerikas wurde und durch den Reiseführer leicht gemacht. Auch ist die für deutsche Verhältnisse sehr gelassene Lebensweise in Paraguay Balsam für die Seele.

 

Gleich am ersten Tag lernten wir das launische, tropenähnliche Wetter kennen: Bei der Ankunft am Flughafen hatten wir 85% Luftfeuchtigkeit und 32 Grad Temperatur. Während der Besichtigung einer Kathedrale nur 3 Stunden später begann ein wolkenbruchartiger Regen der jeden draußen in nur wenigen Sekunden vollkommen durchnässte und den Strom ausfallen lies. Aber irgendwie müssen die 2000 mm Niederschlagsmenge (zum Vergleich: Frankfurt: 611 mm) erreicht werden.

 

Man sieht es bereits nach wenigen Stunden: Paraguay ist nach westlichen Standards ein armes Land. Häuser zerfallen über die Jahre ohne dass renoviert wird. Die Autos sind im Durchschnitt viel älter als in Deutschland. Die einzige Eisenbahnlinie wurde aus Finanznot in den 90er Jahren eingestellt. Und auch die sehr gut bezahlten einheimischen Mitarbeiter von MillerForest erhalten nur rund 100 Euro im Monat. Das reicht aber immerhin für einen finanziellen Aufstieg, sichtbar an den Transportmitteln: zunächst kommen die Arbeiter zu Fuß, nach einem Jahr per Fahrrad und schließlich per Motorrad.

 

Obwohl die Fläche Paraguays größer ist als die Deutschlands, wohnen dort nur gut 6 Millionen Menschen. Es gibt also Platz im Überfluss. Wirtschaftlich ist Paraguay damit allerdings ein Zwerg, der meist die Entwicklung Brasiliens teilt. Das ist nicht das schlechteste, so liegt das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre oberhalb der 5%-Marke. Die Wirtschaft ist allerdings sehr einseitig und hängt von der Landwirtschaft ab. Soja alleine macht rund 40% der Exporte Paraguays aus.

 

Und auch das reichlich vorhandene Land wird begehrter. Die Reisebegleitung von Miller erklärt uns, dass die Grundstückspreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, und Miller bereits die nächsten preislichen Anpassungen planen muss.

 

 

Link zum Beitrag Tag 2 – hier

Link zum Beitrag Tag 3 – hier

Link zum Beitrag Tag 4 – hier

 

 

Angebot von Miller bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Facebook Like

4 Kommentare zu “Inspektionsreise MillerForest, Tag 1: Die Anreise”

  1. […] sich hier: Home > Infocenter > News Unternehmen Infocenter Glossar News « Inspektionsreise MillerForest, Tag 1: Die Anreise Autor: Gerd 13. März […]

Kommentar hinzufügen

You must be logged in to post a comment.