Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wie Sie mit der Nichtveranlagungsbescheinigung steuerfrei Geld anlegen

Dienstag, 29. Oktober 2019
Zusammenfassung: Für jeden Steuerpflichtigen in Deutschland gibt es einen sogenannten Grundfreibetrag. Durch diesen Grundfreibetrag wird das Existenzminimum abgesichert - er sorgt also dafür dass jedem Deutschen genug für den alltäglichen Mindestbedarf wie Nahrung, Kleidung und Wohnen bleibt. Im Jahr 2019 wurde der Grundfreibetrag auf 9.168 Euro angehoben. Im Jahr 2020 werden es dann 9.408 Euro sein. Bei einer Zusammenveranlagung gelten bei Ehepartnern oder Lebenspartnern jeweils doppelte Beträge.

 

 

Neben dem Gehalt zählen auch Kapitalerträge wie Kursgewinne, Zinsen oder Dividenden dazu. Bleibt man trotzdem unter dem Grundfreibetrag, lohnt es sich eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) beim Finanzamt zu beantragen. Denn wer ein geringes Einkommen und jedoch hohe Kapitalerträge hat, der kann damit kräftig Steuern sparen.

 

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Gold kaufen mit gutem Gewissen

Montag, 07. Oktober 2019

Die Debatte um Nachhaltigkeit und Klimaschutz hat längst auch die Investment-Branche erreicht. Grüne Geldanlagen sind gefragt. Hier heißt es aber auch, auf die Sicherheit der Anlage zu achten. Die Solarindustrie steckt in einer Krise, wie die mehrfache Insolvenz des einstigen Vorzeige-Unternehmens SolarWorld beweist. Viele Anleger möchten in wirtschaftlich unsicheren Zeiten in Gold investieren. Aber lässt sich das überhaupt mit dem Grundgedanken einer fairen und nachhaltigen Geldanlage vereinbaren?

 

Goldabbau in der Kritik

 

Goldgewinnung ist mühsam, lohnt aber wegen des hohen Preises für das Edelmetall. Je nach Marktlage kann es sich lohnen, eine Tonne Abraum zu bewegen, um ein einziges Gramm Gold zu fördern. Oft befinden sich im Gestein hochgiftige Substanzen wie Quecksilber und Zyanid. Sie vergiften nicht nur die Arbeiter, sondern auch das Wasser und damit die Umwelt. 15 % des weltweit geschürften Goldes stammen aus Kleinbergbau mit wenig technischer Unterstützung. 100 Millionen Menschen sind hiervon direkt oder indirekt wirtschaftlich abhängig. Vielfach fehlt es an grundlegenden Dingen wie sauberem Wasser, Gesundheitsversorgung und Bildung.

 

Gold aus fairem Handel ist ein Nischenprodukt

 

Konfliktfreie und sichere Herkunft versprechen verschiedene Produkte, wie zum Beispiel Responsible Gold, Green Gold und Fair Trade Gold. Das Fair-Trade-Siegel zielt in erster Linie auf die Arbeitsbedingungen beim Abbau, erklärt das Vergleichsportal 9Brands.de. Die Schürfer sollen mindestens 95 % des Weltmarktpreises erhalten. Außerdem gibt es einen Aufschlag von 2.000 US-Dollar, der unter anderem für mehr Sicherheit und geringeren Einsatz von Chemikalien sorgen soll. Will man den gewöhnlichen Marktpreis von Gold mit Fair-Trade-Barren vergleichen, kommt man auf einen Aufschlag von ungefähr 5 %. Das klingt zwar akzeptabel – der Preisunterschied für fair gehandelte Bananen oder Kaffee ist in der Regel höher. Aber hier geht es um eine Geldanlage, die keine Zinsen bringt und Kosten für die Aufbewahrung verursacht. Rendite oder zumindest ein Inflationsausgleich sind nur über eine Wertsteigerung zu erzielen. Da der Markt für fair gehandeltes Gold begrenzt ist, muss der Käufer damit rechnen, den Aufschlag beim Verkauf nicht wieder erzielen zu können. Und damit bleibt es wie beim Kaffee auch bei der Geldanlage bei der persönlichen Entscheidung, wie viel Geld jedem von uns das gute Gewissen wert ist. Eine Alternative ist der Kauf von Recycling-Gold, das aber nur 30 % der weltweiten Nachfrage abdeckt.

Richtig versteuern: Erträge aus kapitalbildenden Lebens- und Rentenversicherung

Montag, 16. September 2019
Zusammenfassung: Für ab 2005 abgeschlossene kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen wurden die Besteuerungsregelungen geändert. Gewinne daraus müssen seit dem versteuert werden. Diese Regelung greift in diesem Jahr erstmals für die Verträge mit der steuerbegünstigen Laufzeit von zwölf Jahren. Versicherte sollten sich jetzt gut informieren, damit sie ihre Steuervorteile korrekt geltend machen.

 

 

Versicherungspolicen im Blick behalten!

Früher war alles besser – so wird immer wieder geklagt und voller Sehnsucht die gute alte Zeit verklärt. Ob das stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Fakt ist, dass die Welt an Komplexität rasant zugenommen hat, Zusammenhänge und Verflechtungen kaum noch zu überblicken sind und einfache Erklärungen in der Regel nicht der ganzen Wahrheit entsprechen.

 

Wer die Komplexität der Moderne akzeptiert, weiß, dass Antworten und Lösungen umfangreicher sind als früher. Das trifft nicht nur auf das Weltall und die Zukunft der Menschheit zu, sondern leider auch auf die Steuerregelungen für Lebensversicherungen. Denn die lassen sich längst nicht mehr kurz und knapp erklären.

 

 

 

 

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Plastiktüte? – Nein Danke!

Dienstag, 09. Juli 2019
Zusammenfassung: Plastik ist überall präsent. Der sparsame und sinnvolle Einsatz ist auch noch vertretbar. Zum echten Problem wird Plastik, wenn es in die Natur gerät. Deshalb lautet das Gebot der Stunde: Plastik vermeiden! Besonders dann, wenn es nur als einmalige Verpackung dient.

 

 

„Hemdchenbeutel“ am Obststand – jetzt lieber einen Korb geben!

 

 

Bio-Lebensmittel und Öko-Produkte boomen in Deutschland. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die Herkunft ihrer Konsumgüter, natürliche Materialien liegen im Trend. ABER: Deutschland ist auch ein Plastikland.

 

Insgesamt 95.000 Tonnen Kunststoff wandern allein durch Plastiktüten verursacht bereits nach einem kurzen Einsatz in den Müll – oder in den Sammelsack aus Plastik vom „Grünen Punkt“. Das sind rund 6,1 Milliarde Plastiktüten aus dem Handel plus 3,1 Milliarden der sogenannten Hemdchenbeutel. Diese kommen vor allem an den Obst- und Gemüseständen der Verbrauchermärkte zum Einsatz.

 

Alles in allem liegt Deutschland mit rund 76 Plastiktüten pro Person und Jahr unter dem durchschnittlichen Verbrauch der europäischen Nachbarstaaten. Denn hier werden im Schnitt immerhin fast 200 Plastiktüten verbraucht – dabei sind die dünnen Hemdchenbeutel nicht mitgezählt.

 

 

 

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FFB FondsdepotJunior – Zeitgemäßes Sparen für Kinder und Enkel

Dienstag, 11. Juni 2019
Zusammenfassung: Regelmäßige Geldgeschenke für Kinder sind ein beliebtes und wertiges Geschenk. Um eine gute Rendite zu erzielen, sind Fondsparpläne sinnvoll, Fondsthemen sollten ökologisch und nachhaltig sein. Mit dem kostenlosen FondsdepotJunior der FFB wird dafür ein guter Rahmen geschaffen.

 

 

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Geldgeschenke zur Geburt sind bei Freunden und Verwandten beliebt, denn die Eltern wissen meist am besten, was noch dringend benötigt wird. Und das sind nicht unbedingt Wickelkommode und Kuscheltier, sondern – in die Zukunft geblickt – eine gute Ausbildung und ein solider Start ins Leben. Großartig also, wenn Großeltern oder Paten regelmäßig eine Summe für den neuen Erdenbürger anlegen können.

 

Aber auch ohne solvente Verwandte ist Sparen für zukünftige Ereignisse sinnvoll und möglich. So entscheiden sich vielfach auch Eltern dafür, monatlich etwas für den Nachwuchs zurückzulegen, beispielsweise das Kindergeld.

 

Wer für seine eigenen Kinder, Enkel oder Patenkinder regelmäßig Geld sparen möchte, sieht sich allerdings in Zeiten des Niedrigzinses vor neue Fragen gestellt. Denn das ehemals sichere Sparbuch bringt nicht einmal mehr die Zinsen, um die Inflation auszugleichen und die beliebten Bundesschatzbriefe wurden Ende 2012 bereits komplett eingestellt.

 

Kostenfrei Geld anlegen – FondsdepotJunior

Wer also für die Zukunft der Kinder finanziell vorsorgen möchte, musst neue Wege beschreiten. Eine zeitgemäße und attraktive Anlageform bietet jetzt das kostenfreie FondsdepotJunior der FIL Fondsbank GmbH, kurz FFB. Die FFB mit Sitz in Frankfurt, hat sich auf Depot- und Kontolösungen für Anleger spezialisiert und betreut aktuell mehr als 575.000 Kundendepots mit 15,4 Milliarden Euro Vermögen.

 

Fondsanlagen bieten gegenüber den klassischen Sparangeboten höhere Renditechancen. Durch langfristiges Anlegen können mögliche Schwankungen ausgeglichen und ein Wertzuwachs durch Wiederanlegen der Erträge erzielt werden. Darüber hinaus ist der Aufwand der Pflege eines Fondsdepots vergleichsweise gering.

 

Wer das Onlinedepot abschließt, zahlt bis zur Volljährigkeit des Kindes keine Depotführungsgebühren. Das Angebot gilt ab einer Einlage von 25 Euro monatlich. Wenn zu den regelmäßigen Beträgen ab und an Extra-Einzahlungen kommen, sind diese jederzeit ab 50 Euro möglich. So können Geldgeschenke zu besonderen Anlässen ebenfalls sinnvoll angelegt werden. Es fallen als Nebenkosten ausschließlich die üblichen Ausgabenaufschläge beim Fondskauf sowie Transaktionskosten bei börsengehandelten Fonds (ETF) an.

 

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Cittàslow – Die entschleunigte Stadt

Montag, 03. Juni 2019
Zusammenfassung: Immer mehr Städte verlieren ihre kulturelle Identität, besonders in den Innenstädten ist eine rasante Angleichung durch Ladenketten und Franchise-Unternehmen zu beobachten. Gegen diese Entwicklung tritt die Cittàslow-Bewegung ein. Ziel der durch den Slow Food-Gedanken inspirierte Gruppierung ist es, die regionalen Besonderheiten zu stärken und zu betonen und damit die Lebensqualität generell zu verbessern.

 

 

Vielfalt bringt mehr Aufenthaltsqualität in die Städte.

Entschleunigung, Achtsamkeit, mehr Bewusstsein für die Umwelt mit all ihren zahlreichen Facetten. Immer mehr Menschen interessieren sich für Konzepte abseits der hektischen Betriebsamkeit der Großstädte und dem durchgetakteten Arbeitsleben. Und auch wenn vieles nicht im Lebensalltag konsequent umgesetzt werden kann – die Nachfrage nach sinngebenden, einfachen Dingen und Prozessen steigt und ist vielfach eine Kraftquelle in Freizeit und Urlaub. Ein Konzept, bei dem viel Wert auf den natürlichen Ablauf der Arbeits- und Herstellungsprozesse gelegt wird, ist die Slow Food-Bewegung.

 

Seit rund dreißig Jahren setzen sich die Anhänger dieser Bewegung für gutes Essen und ein gemäßigtes Lebenstempo ein. Dabei fühlt sich Slow Food nicht ausschließlich dem Thema Lebensmittel verspflichtet, sondern hat auch zum Ziel, kulturelle und traditionelle Werte zu bewahren und die spezifischen Eigenheiten jeder Region zu fördern und zu erhalten.

 

 

Die Slow-Bewegung breitet sich aus

Ende der neunziger Jahren formierte eine neue Bewegung, die durch die Slow Food-Prinzipien inspiriert wurde: die Cittàslow (cittaslow), die entschleunigte Stadt. Bis 2003 wurde auch der Begriff der Slow City offiziell verwendet, der teilweise noch immer gebräuchlich ist.

 

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Setzen Sie die Klima-Emissionen Ihres kompletten Lebens auf Null

Mittwoch, 29. Mai 2019

 

Bei der Europawahl am 26. Mai 2019 war erstmals der Klimawandel wahlentscheidend. Die Grünen lösten die SPD als zweit Volkspartei ab, da ihnen die höchste Klimakompetenz zugetraut wird.

 

Hätten wir vor 30 Jahren ernsthaft mit Klimaschutz begonnen, wären die Einschnitte weniger dramatisch gewesen. Heute müssen wir handeln, schnell und effizient.

 

Doch was kann der Einzelene tun – ist es nicht die Aufgabe der Politik, den Klimawandel zu verhindern?

 

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Die Zahlen beweisen es: Der Graue Kapitalmarkt ist passé!

Freitag, 17. Mai 2019
Zusammenfassung: Sachwert-Anlagen haben einen durchwachsenen Ruf bei Investoren. Dabei hat die staatliche Regulierung seit 2013 zu deutlich mehr Sicherheit geführt. Wir haben alle 77 von uns vermittelten Sachwertinvestments seit bestehen des Unternehmens untersucht. 87 Prozent aller Projekte entwickeln sich wie vorhergesagt oder bringen ihren Anlegern zumindest ansehnliche Gewinne.

 

Sachwertinvestments gelten wie Elefanten als treue Arbeitstiere. Die Risiken sind mit Streuung gut beherrschbar.

 

 

Bis vor einigen Jahren gab es im unregulierten „grauen” Kapitalmarkt kaum Vorschriften für Sachwert-Investments oder Projekte. Entsprechend tummelten sich hier schwarze Schafe unter den Anbietern. Gesetzliche Neuregelungen, speziell das Kapitalanlagegesetzbuch 2013, haben dieser Grauzone ein Ende gesetzt.

 

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Flüssiggas und Bio-Propan – der saubere Energieträger zum Heizen für ländliche Regionen 

Dienstag, 07. Mai 2019
 

 

Zusammenfassung: Mitte 2019 heizen rund 600.000 Haushalte in Deutschland mit Flüssiggas. Gerade von Heizöl wechseln viele tausend Kunden jährlich zu einer neuen Heizung mit dem Energieträger Flüssiggas. Gerade in Bestandsbauten liegt die Ersparnis bei CO2 allein über den Energieträger schon bei 15 %. Rechnet man die Verbrauchsersparnis und den größeren Brennwertnutzen von Flüssiggas im Vergleich zum Heizöl noch hinzu kann man die 30 % CO2-Ersparnis auch im praktischen Betrieb erreichen….

 

 

 

Die Nachhaltigkeit von Flüssiggas als Energieträger wird häufig unterschätzt

 

Warum Flüssiggas?

 

Flüssiggas, auch Propangas (C3H8) genannt, wird bei Umgebungstemperatur schon bei geringem Druck (unter 10 Bar) flüssig und kann so sehr einfach gelagert und transportiert werden. Insbesondere bei der aktuellen Diskussion um saubere lokale Luft belegen Studien wie des Instituts für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik (IFK) der Universität Stuttgart die großen Vorteile von Flüssiggas im Vergleich zu Pellet oder Heizölgeräten. Im Vergleich mit Pelletkesseln emittierten die Flüssiggasheizungen 20- bis 100mal weniger Kohlenmonoxid und der Emissionsfaktor für Staub war teilweise um das mehr als 1.400-Fache verringert. Im Vergleich zu Heizölgeräten fielen die Stickoxidemissionen bei den mit Flüssiggas betriebenen Heizungen um rund 40 Prozent niedriger aus.

 

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Nachhaltige Branchen 3 – Automobilindustrie

Montag, 01. April 2019

Serie nachhaltige Branchen: EnergiewirtschaftPharmaAutomobilSüßwarenLebensmittelBanken / Finanzdienstleister

 

Zusammenfassung: Die Automobilbranche ist mehr denn je gefordert, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Nach den Abgas-Skandalen ist die Skepsis gegenüber den Herstellern gestiegen. Gleichzeitig fordern Kunden das nahezu Unmögliche: Große und sichere Fahrzeuge mit niedrigem Verbrauch. Einige Automobilhersteller stellen sich bereits erfolgreich den neuen Herausforderungen. Das Thema Nachhaltigkeit wird jedoch auch in den kommenden Jahren für die Automobilkonzerne wichtig bleiben. Gelöst werden müssen die Fragen nach reduzierten Schadstoffemissionen, niedrigem Energieverbrauch und er Zukunft der E-Mobilität generell.

 

Ökologisch nachhaltig, jedoch sehr langsam.

Mobilität bedeutet Beweglichkeit – und genau das macht den Reiz von Automobilen seit mehr als einhundert Jahren aus: Menschen können mit Hilfe von motorisierten Fahrzeugen den Radius ihrer Aktivitäten komfortabel vergrößern.

 

1886 entwickelt Carl Benz das erste Automobil mit Verbrennungsmotor und meldete es zum Patent an. Seit dieser bahnbrechenden Erfindung standen die Räder kaum noch still. Im 20. Jahrhundert lösten motorisierte Fahrzeuge zunehmend die bis dato üblichen Wagen mit Zugtieren ab. Technische Neuerungen trieben die Verbreitung des Automobils weiter voran. Wurden in den USA um 1900 noch rund 40 Prozent der Autos mit Dampf betrieben, 38 Prozent elektrisch und lediglich 22 Prozent mit Benzinmotor, fuhren ab der Mitte des vergangenen Jahrhunderts nahezu alle Autos mit einem Verbrennungsmotor. Erst mit Beginn des neuen Jahrtausends spielt der Elektromotor wieder eine Rolle.

 

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