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Bayern: Volksbegehren Artenvielfalt ab 31. Januar beachten

Montag, 21. Januar 2019

 

 

 

Wissenschaftler des EU geförderten Copernicus Climate Service (C3S) haben herausgefunden, dass das Jahr 2018 das viertwärmste in der Geschichte war. Die letzen 4 Jahre waren die wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 (und wahrscheinlich auch noch viel länger davor)

 

Erinnern Sie sich noch an Urlaubsfahrten mit dem Auto vor 20, 30 oder 40 Jahren? Die Windschutzscheibe war voll mit Insekten und bei jedem Tankstopp gehörte das Putzen derselbigen dazu. Heute fährt man bis nach Italien und hat immernoch eine saubere Scheibe. Was für den Autofahrer nur eine Randnotiz ist, ist für eine Natur eine Katastrophe (noch) unbekannten Ausmaßes.

 

Der Spiegel, ganz sicher nicht im Ruf sich besonders für ökologische Belange einzusetzen, schreibt in seinem online Artikel vom 17. Mai 2017 von einem Insektensterben von 80 Prozent seit 1980.

 

Die bayerischen Bürger haben jetzt die Möglichkeit im Rahmen eines Volksbegehrens für mehr Artenschutz einzutreten und eine ganze Reihe von Maßnahmen dazu anzustoßen. Das Bürgerbegehren fordert folgendes:

 

„In Bayern gehen viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben sogar aus. Besonders betroffen sind Insekten, die um ca. 75 % zurückgegangen sind. Jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, erlebt diesen Bestandsrückgang: Während früher die Windschutzscheibe mit toten Insekten bedeckt war, kann man heute wochenlang fahren ohne das Fenster zu putzen. Der Rückgang der Insekten verläuft zeitgleich mit dem Rückgang blühender Wiesen und anderer natürlicher Lebensräume, welche die Insekten für Nahrung und Fortpflanzung benötigen. Darunter leiden auch alle Insektenfresser, allen voran viele Vogelarten. Dieser Rückgang ist nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine eine konkrete Gefahr für unsere Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört wird, wird vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich sein– allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten. Wir möchten daher den Rückgang der Arten minimieren, indem wir das bayrische Naturschutzgesetz in wesentlichen Teilen verbessern.“

 

Die erste große Hürde ist genommen: das Volksbegehren Rettet die Bienen ist zugelassen, nachdem sich im Herbst 2018 ausreichend viele Mitbürger in die dazu notwendigen Listen eingetragen haben.

 

Nun wird es jedoch schwieriger: ab 31. Januar 2019 liegen in allen bayerischen Rathäusern (hier zum Rathausfinder) Listen aus, in denen sich 10 Prozent der Bayern innerhalb von nur 14 Tagen eintragen müssen, um das Vorhaben erfolgreich werden zu lassen.

 

Fazit: Wer in Bayern wohnt sollte sich spätestens jetzt über die Initiative informieren und entscheiden, ob das Volksbegehren unterstützen möchte. Die Zeit drängt: am 13. Februar 2019 kann man sich letztmalig eintragen.

 

 

   

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Wieder verfügbar: Das Energieholz

Mittwoch, 05. Dezember 2018

Nicht nur Holzlieferant – Wälder sorgen für ein gutes Klima.

Während vor wenigen Jahren dutzende nachhaltige Projekte Geld für Aufforstungsprojekten einsammelten, ist die Auswahl mittlerweile übersichtlich geworden. Ursache sind die wesentlich verschärften Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin an das offizielle Verkaufsprospekt in Folge des Kleinanlegerschutzgesetzes. Bisher konnten nur Forestfinance (ab Sommer 2016) und MillerForest ein Verkaufsprospekt für Aufforstungsprojekte erfolgreich bei der Bafin prüfen und freigeben lassen. Der Anbieter LifeForestry aus der Schweiz wurde von der Aufsicht Bafin vom deutschen Markt ausgeschlossen.

 

Wurde erwartet: Miller Forest Energieholz

 

Damit ist nach einem dreiviertel Jahr Wartezeit auch wieder der langjährige Bestseller Energieholz von MillerForest verfügbar. Seine Besonderheit ist die für Holz- und Waldinvestments extrem kurze Anlagedauer, die schon ab 6 Jahren beginnt.

 

Das ist möglich durch das besondere Konzept des Energieholzes. Um den weiteren Abbau von jahrhundertealten Naturwäldern Stück für Stück zu substituieren, wird in Paraguay schnell wachsendes Holz zu späteren Energieerzeugung in der Industrie angebaut. Dieses Holz braucht lediglich 6 Jahre Zeit bis zur Ernte.

 

Hier die Übersicht der Pacht-Varianten (Käufe sind auch möglich, allerdings erst ab 47.525 Euro):

 

 
Produkt

Größe

(beispielhaft)

Investition Erlös

Renditeprognose

(pro Jahr)

Energieholz EP 6

Laufzeit 6 Jahre

Auszahlungen im Jahr 6

1 Hektar 3.870 Euro 1.098 Euro 4,3 %

Energieholz EP 12

Laufzeit 12 Jahre

Auszahlungen in den Jahren 6 und 12

1 Hektar 5.720 Euro 3.342 Euro 5,1 %

Energieholz EP 18

Laufzeit 18 Jahre

Auszahlungen in den Jahren 6, 12 und 18

1 Hektar 6.950 Euro 6.096 Euro 5,4 %

 

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

So gelingt Ihnen der Vermögensaufbau

Dienstag, 27. November 2018

 

Aus unserer Webseite haben wir Ihnen einige Möglichkeiten gezeigt, wie Sie mit Investitionen in nachhaltige Geldanlagen ein Vermögen aufbauen können. Doch die Voraussetzung dafür ist, dass Sie überhaupt Geld zum investieren haben.

 

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Erbschaftssteuer: Die 5 besten Spar-Tipps

Dienstag, 13. November 2018

Zusammenfassung: Der Verlust geliebter Menschen ist im Leben prägend. Hinterbliebene sind jedoch nicht selten auch Erben. Plötzlich kommen neue Entscheidungen und Belastungen durch die Erbschaftssteuer auf die Hinterbliebenen zu. 5 gute Tipps zum Steuern sparen - am besten schon lange bevor jemand verstirbt.

 

Mehr aus dem Erbe machen.

 

Am Anfang steht die Trauer. Wenn geliebte Menschen, wie beispielsweise die Eltern sterben, sehen sich viele Menschen ersteinmal stark emotional gefordert. So meldete sich beispielsweise kürzlich eine Klientin von Grünes Geld nach dem Tod ihrer Eltern. Diese waren in den Jahren des Wirtschaftswunders groß geworden und hatten stets ein bescheidenes Leben geführt. Die Eltern hatten in ihrem eigenen Haus gelebt, der Vater war bis zu seinem Ruhestand Angestellter gewesen. Die Klientin, ein Einzelkind, erbte die für sie überraschende Summe von 1,3 Millionen Euro.

 

Die Summe klingt nach einem absoluten Glücksfall. Doch das Beispiel der Kundin stellt absolut keinen Einzelfall dar. Denn gerade die Elterngeneration, die in den wirtschaftlich starken Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg ein Vermögen aufgebaut hat, gibt in diesem Jahrzehnt Schätzungen zufolge bis zu drei Billionen Euro an Ihre Erben weiter. Damit entsteht derzeit die reichste Erbengeneration aller Zeiten!

 

Doch die Freude über das großzügige Erbe kann schnell geschmälert werden, denn das deutsche Erbschaftssteuer-Recht ist kompliziert und für Laien nicht leicht zu durchschauen. Die Freibeträge belaufen sich teilweise auf nur 20.000 Euro, so dass recht schnell Erbschaftssteuern anfallen. Auf der anderen Seite können bei guter Planung auch hohe Vermögen steuerfrei oder mit sehr geringer Besteuerung legal vererbt werden.

 

Auch die bewusste Steuerung des Erbschaftsvorgangs kann komfortabel geregelt werden. So kann beispielsweise eine Schenkung zu Lebzeiten erfolgen, ohne dass der Verschenkende die Kontrolle über sein Vermögen verliert.

 

Wir haben die fünf besten Tipps zusammengestellt, mit denen sich die Erbschaftssteuer sparen lässt. Welcher Tipp sich für den jeweiligen Fall anbietet muss sorgfältig geprüft werden. Schließlich kann sich die Rechtslage jederzeit ändern. Vor einer Entscheidung ist es daher wichtig, einen spezialisierten Anwalt aufzusauchen. Grünes Geld berät Sie als unabhängiger Finanzdienstleister auch bei der Auswahl eines geeigenten Anwalts.

 

 

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Eine neue Heizung besser mieten oder kaufen?

Montag, 29. Oktober 2018

Eine Erneuerung der Heizung ist mit hohen Kosten verbunden. Alternativ kann man auch eine Heizung mieten statt sie zu kaufen. Aber lohnt sich das wirklich?

 

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„Es grünt so grün“ – Urban Gardening entwickelt sich zum Trend

Freitag, 19. Oktober 2018

Zusammenfassung: Großstadtleben, Selbstversorgung und Kommunikation. Unter diesen drei Schlagworten lässt sich der Trend zum Urban Gardening zusammenfassen. Immer mehr Stadtbewohnter engagieren sich in vielfältigen Projekten, produzieren nachhaltig Lebensmittel und verbessern Klima und Lebensqualität.

 

 

Selbst angebaut und geerntet schmeckt es nochmal so gut.

Es ist noch nicht so lange her, da hing Kleingärtnern noch der Ruf eines verschrobenen Spießers an, der – als Ausgleich für das Alltagsleben in der Stadt – am Wochenende in seiner Parzelle kleine Mengen an Obst, Gemüse und Blumen züchtet und im Vereinsheim ein Feierabend-Bier trinkt.

 

Ob diese Idylle in Reinkultur jemals so existiert hat, sei dahin gestellt. Fakt ist, dass immer mehr „Stadtmenschen“ Gartenarbeit für sich neu entdeckt haben. Dabei sind in den vergangenen Jahren viele interessante Projekte entstanden, die unter dem Begriff Urban Gardening, also Gärtnern in der Stadt, zusammengefasst werden.

 

 

Ursprünge des Urban Gardening

Eigentlich ist Urban Gardening keine neue Entwicklung. Mit der Entstehung der Städte war es von je her von Bedeutung, die Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Da die Transportwege vom Land in die Stadt teilweise beschwerlich und lang waren, wurde auch in den Stadtvierteln Landwirtschaft und Viehzucht – wenn auch in einem bescheideneren Ausmaß – betrieben. Mit diesen Stadtgärten konnten Versorgungsmängel in Kriegs- und Krisenzeiten überbrückt werden.

 

Damit dient Urban Gardening nicht nur Projekten à la „Unser Stadt soll schöner werden“ sondern kann auch heutzutage noch ein relevanter Faktor in der Versorgung der städtischen Bevölkerung darstellen. Nach den verheerenden Folgen des Hurrikans Katrina im Süden der USA zeigte sich, dass es in den betroffenen Regionen bereits nach drei Tagen zu Versorgungsengpässen kam.

 

 

 

Licht und Luft für die Stadtbevölkerung

Stadtnahes Gärtnern – klassische Schrebergärten.

Der Leipziger Arzt Moritz Schreber erforschte im 19. Jahrhundert die negativen Auswirkungen des Stadtlebens zu Beginn der Industrialisierung. Um Kindern ein gesünderes Umfeld zu bieten, empfahl er „Armen- und Specialgärten“ als Ausgleich für das naturferne Leben in den städtischen Mietskasernen. Die daraufhin entstehenden Schrebergartenkolonien gehen zwar nicht direkt auf die Initiative Schrebers zurück, folgen aber seiner Empfehlungen, Licht, Luft, Sonne und Bewegung als wichtigen Teil der Gesundheitsvorsorge für Stadtkinder zu ermöglichen. Noch heute ist die Schrebergartenkultur rund um die industriellen Ballungszentren weit verbreitet. Im Ruhrgebiet ist die Kleingarten-Kultur noch immer fest im Selbstverständnis der Region verankert.

 

Neue Impulse erhielt das städtische und stadtnahe Gärtnern in den 1970er Jahren. So fanden sich Menschen in den New Yorker Community Gardens zusammen und bewirtschafteten gemeinsam städtisches Brachland. Neben der Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln steht dabei auch die Kommunikation im Mittelpunkt der Projekte in Manhatten, Brooklyn und vielen anderen Teilen des „Big Apple“. Bekanntheit erlangten die Urban Gardening Projekte auch 1990 durch den US-Film „Green Card“ von Peter Weir. Hauptdarstellerin Andy MacDowell engagierte sich darin beruflich und privat für die Begrünung der Innenstadt.

 

 

Boom regionaler Produkte

Immer mehr Urban Gardening-Projekte engagieren sich für mehr Grün in den Städten, nachhaltige Bewirtschaftung der zur Verfügung sehenden landwirtschaftlichen Flächen und die umweltschonende Produktion von regionalen Lebensmitteln.

 

Damit schaffen Urban Gardening-Projekte nicht nur einen angenehmen Ausgleich für Städter zum Arbeitsleben fernab der klassischen Landwirtschaft, sondern fördern auch relevante politische und gesellschaftliche Entwicklungen.

 

Offene Gartenprojekte stärken Verantwortung und Gemeinsinn.

Wer seine Lebensmittel – mindestens teilweise – selbst herstellt, konsumiert quasi automatisch bewusster. Denn wer selbst gepflanzt, gejätet, geerntet und zubereitet hat, weiß die geleistete Arbeit zu schätzen und sieht viele Nahrungsmittel mit anderen Augen. Das selbst angebaute Obst und Gemüse ist damit mehr als nur ein Nahrungsmittel. Die Produkte stehen für selbstbestimmten und verantwortlichen Konsum. Auch wenn der Erntesegen nicht generell üppig ausfällt, liefert Urban Gardening den ökonomischen Gegenentwurf zur Macht der multinationalen Lebensmittelkonzerne. Die Wertschätzung und das steigende Interesse an Produkten aus heimischem Anbau entsprechen damit den Prinzipien der Slow Food-Bewegung, die sich für gute, saubere und faire Nahrungsmittel stark macht.

 

Diese Identifikation mit den regionalen und saisonalen Lebensmitteln stärkt auch die Identität der Gemeinschaft. Und auch wenn diese Formen der Subsistenzwirtschaft in unseren Großstädten teilweise noch eher symbolischer Natur sind, gelten sie als Wegweiser für eine nachhaltigere Entwicklung. Schließlich werden ähnliche Projekte in ärmeren Ländern als Hilfe zur Selbsthilfe auch von internationalen Organisationen unterstützt, denn hier ist die Subsistenzwirtschaft überlebenswichtig. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind auch die Aktivitäten von Vandana Shiva. Die Trägerin des alternativen Nobelpreises propagiert die Nutzung traditioneller Anbaumethoden und des eigenen Saatgutes, um die Bevölkerung ausreichend zu versorgen und von Saatgut, Düngemitteln und Pestiziden internationaler Anbieter unabhängig zu machen.

 

 

Umwelt- und klimafreundliche Stadtentwicklung

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKWSelbstversorgung ist ein wichtiger Leitgedanke in der Philosophie des Urban Gardening. Aber auch die Verantwortung für Umwelt und Klima sind wichtige Treiber der Entwicklung. Dabei profitiert nicht nur das urbane Klima von den wachsenden grünen Oasen der Städte. Da die regionale Versorgung mit Lebensmitteln Transportwege auf ein Minimum reduzieren, wird auch der CO2-Ausstoß vermindert. Weitere Einsparungspotenziale ergeben sich durch effizient genutzte Anbauflächen.

 

Vielfach leisten Urban Gardening-Projekte auch einen relevanten Beitrag zum lokalen Recycling, den organische Abfälle werden kompostiert und im Anbau wieder integriert. Da urbaner Gartenbau im Allgemeinen den Prinzipien des ökologischen Gärtnerns folgt, entfällt auch eine Belastung des Trinkwassers durch Pestizide.

 

Schließlich leistet Urban Gardening auch einen Beitrag zur Biodiversität. Durch blühende Felder werden Bienen und weitere Nützlinge in die Städte gelockt und finden neue Lebensräume.

 

 

Neue Großstadtkultur – gemeinsam statt einsam

Gemeinschaftliche Leben auf dem Lande – Vereinsamung in den Großstädten. So einfach lässt sich das soziale Leben längst nicht mehr zusammenfassen. Gerade die sozialen Bewegungen innerhalb der Metropolen verändern dieses Bild. Durch Urban Gardening-Projekte entstehen innerhalb der Zentren neue Begegnungsstätten mit hoher Aufenthaltsqualität. Gemeinsames Arbeiten an einem Projekt verbindet und wirkt sich so auch positiv auf das gesellschaftliche Klima aus. Dabei erweist sich die Gardening-Bewegung als hochintegrativ und überwindet Alters- und Nationalitätsgrenzen. Beispielhaft dafür stehen die interkulturellen Bio-Gärten in den Berliner Bezirken Kreuzberg und Neukölln.

 

 

Stadtluft wird grün

Dachgärten – ein Platz an der Sonne.

Auch ansonsten zeigt sich die Hauptstadt als einer der Vorreiter im urbanen Grün. Hier ist in den vergangen Jahren eine sehr rege Urban Gardening-Szene entstanden. Dabei werden Neugärtner von erfahrenen Hobbygärtnern unterstützt. Das Angebot erstreckt sich vom Bauerngarten zum selber Ernten über das Pflanzen neuer Obstbäume bis zur gemeinsamen Nutzung und Ernte von Wildblumen und Kräutern.

 

Auch Nordrhein-Westfalen hat zahlreiche kommunale Grabeland-Projekte initiiert. Im Gegensatz zur festen Gartenangeboten in der Stadt, wird das Grabeland nur für eine bestimmte Zeit bewirtschaftet, das die Gebiete mittelfristig anderweitig genutzt werden sollen. Meist werden daher nur einjährige Pflanzen angebaut, Gartenlauben und Baumbestände sucht man hier vergebens. Der Vorteil allerdings liegt in der sehr geringen Pacht der Grabeland-Parzellen. Außerdem wird aktuell ungenutztes Brachland sinnvoll nutzbar gemacht.

 

Auch ambitionierte Unternehmen haben den Urban Gardening-Trend für sich entdeckt und bieten – auch außerhalb der Trend-setzenden Metropolen stadtnahes Ackerland an. Das Bonner Start-up „meine ernte“ beispielsweise, vermietet an derzeit 26 Standorten Gemüsegärten in unterschiedlichen Größen. Gartengeräte werden gestellt, außerdem steht den Freizeitgärtnern eine landwirtschaftliche Fachkraft zur Seite. Der Arbeitseinsatz der Mieter beträgt so lediglich 2 bis 3 Stunden pro Woche. Mit einem sogenannten „Gemüsepatronat“ können soziale Einrichtungen mit einem gesponserten Garten unterstützt werden.

 

 

Neue Landlust

Im Zuge von Urban Gardening hat sich auch ein stärkeres Interesses an Subsistenzwirtschaft im größeren Stil entwickelt. So haben sich in den letzten Jahren Projekte entwickelt, die abseits der eingeschränkten räumlichen Möglichkeiten der Städte als Gemeinschaftsprojekte aktiv sind. Ein Beispiel dafür ist das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft (SoLawi). Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Landwirten und Gärtnereien. Zusammen mit privaten Haushalten bilden sie eine Wirtschaftsgemeinschaft. Während die landwirtschaftlichen Betriebe zuverlässig ihre Ernte sowie selbst hergestellte Produkte liefern, verpflichten sich die beteiligten Haushalte zur Abnahme der Erzeugnisse und leisten im Voraus einen festgesetzten Beitrag. Die bäuerlichen Betriebe profitieren von der festen Kundenstruktur und können bedarfsorientiert produzieren. Die Haushalte erhalten frische und gesunde Lebensmittel von einem regionalen Anbieter ihres Vertrauens.

 

 

 

Trautes Heim

Wer sich nicht langfristig an ein Projekt binden will oder abseits von kommunalen und gewerblichen Angeboten lebt, hat derzeit viele Möglichkeiten, auf individuelle Art und Weise am urbanen Gärtnern teilzuhaben: Die Begrünung von Terrassen, Balkonen und Dächer in den Innenstädten ist absolut im Kommen. Dabei zeichnet sich – gerade bei einem begrenztem Raumangebot – der Trend zum vertikalen Gärtnern ab. Die Idee ist nicht ganz neu, denn die ehemals beliebten Spalierobstbäume basierten auf dem Prinzip bei geringer Breite verstärkt die Höhe zum Wachsen zu nutzen. Mittlerweile haben die städtischen Freizeitgärtner jedoch vielfältige Vertikalbeete entwickelt, auch platzsparend ein relativ ertragreiches Gärtnern ermöglichen. Neben der umgebauten Euro-Palette bis hin zu hängenden Pflanzgefäßen und –säulen, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Diese urbanen Gartenprojekte reichen zwar selten zur Selbstversorgung, stellen jedoch sicher eine Bereicherung des Speisezettels dar.

 

 

Fassadenbegrünung – die Mutter des vertikalen Gartens

Fassadengrün belebt das Gesicht der Städte.

Das urbane Gärtnern hat die klassische Gartenkunst der Städte zu ihrem ursprünglichen Zweck zurückgeführt. Anstelle von gepflegten Stadtparks und Anlagen zur Entspannung, treten vermehrt Nutzgärten zur ökologischen und gemeinsamen Versorgung. Es bleibt jedoch unbestritten, dass auch das schmückende städtische Grün nicht vollkommen zweckfrei ist, denn auch städtischen Baumbestände und Bepflanzungen leisten einen Beitrag zu einem besseren Klima.  

 

Daher ist auch eine umfangreiche Fassadenbegrünung eine interessante Möglichkeit, mehr Grünpflanzen in die Zentren zu bringen, Häuserfronten optisch aufzuwerten und die Stadtluft erheblich zu verbessern. Gleichzeitig nutzt die Fassadenbegrünung auch als natürliche Dämmung gegen Wärme, Kälte und Lärm. Darüber hinaus stellt sie einen – in den Städten seltenen – Lebensraum für Vögel und Insekten dar.

 

Eindrucksvoll umgesetzt ist die moderne Fassadenbegrünung am neuen Völkerkundemuseum in Paris. Das 2006 eröffnete Museum liegt in einem großen Stadtgarten in der Nähe des Eiffelturms. Eine Fassade des Museums besteht aus einer riesigen begrünten Mauer. Auf rund 800 Quadratmetern versammeln sich rund 15.000 Pflanzen aus 150 Arten aus der ganzen Welt zu einem gigantischen Bild.

 

 

Grün ist das neue Gold

Einst waren goldene Dächer und prächtige Stadthäuser kennzeichnend für Wohlstand und wirtschaftlichen Erfolg einer Metropole. In Zeiten der Klimakrise und sozialer Ungerechtigkeiten zeichnen grüne Städte ein hoffnungsvolleres und menschengrechtes Bild.

 

Und nicht nur Städte lassen sich begrünen, auch Ihre Geldanlagen können zu einer ökologischen und sozialen Entwicklung beitragen. Mit Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen, finden Sie die passende Strategie.

 

 

 

…oder schauen Sie sich die Grünes Geld Vermögensverwaltung an: eine der wenigen wirklich Nachhaltigen Vermögenesverwaltungen in Deutschland (schon ab 50.000 Euro).

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Kurssturz an der Börse? Diese 5 Punkte müssen Sie wissen

Freitag, 12. Oktober 2018

Zusammenfassung: Die Aktienbörsen bewegen sich nicht linear nach oben sondern unter starken Schwankungen. Was kann man im Fall eines Börsencrashs oder Kurssturzes tun? Wichtig ist das Verfolgen einer zum Anleger passenden Strategie.

 

 

 

 

Wer an der Börse investiert ist kennt das Spiel: Man weiß, dass langfristig im Aktienmarkt die höchsten Gewinne zu erzielen sind. Wenn man dann aber einsteigt und seine Titel beobachtet, laufen die Kurse häufig seitwärts oder steigen langsam und allmählich an. Die großen Bewegungen fallen häufig an wenigen Tagen an. Für steigende Aktienmärkte hat das Investmenthaus Charles Schwab zusammen mit J.P. Morgen eine Untersuchung über 20 Jahre angestellt (Index: S&P 500): Wer die kompletten 20 Jahre dabei blieb, erzielte 8,2 Prozent pro Jahr. Wer nur die 10 besten Tage innerhalb dieser 20 Jahre verpasste, reduzierte seine Rendite auf nur noch 4,5% Prozent.

 

So wie es sehr starke Börsentage gibt, gibt es aber auch sehr schwache Börsentage. Zu erkennen ist das häufig in den Zeitungen am nächsten Tag, die über einen Kurssturz der Aktienbörsen berichten. Gerne folgen mehrere solcher Tage hintereinander – teilweise von wenigen steigenden Tagen unterbrochen – und man spricht leicht von einem Crash.

 

Für alle Anleger die das bewusst durchleben stellt sich die Frage, wie man reagieren soll? Im Gegensatz zu Immobilien ist ein Verkauf der Wertpapiere einfach möglich, doch ist er auch sinnvoll?

 

Wir haben die 5 wichtigsten Punkte dazu für Sie aufbereitet.

 

1.) Buy-and-Hold

 

Wer eine Buy-and-Hold Strategie verfolgt kauft einzelne Aktien um sie langfristig – vom Gedankenmodell her ewig – zu halten. Das kann Sinn machen: Unternehmen, die Gewinne machen, steigern den Unternehmenswert genau um eben diesen Gewinn jedes Jahr. Entweder indem sie den Gewinn als Dividende ausschütten oder indem der innere Wert des Unternehmens steigt. Beide Wege sind für den Anleger gleichwertig, denn die Börsenkurse bilden langfristig exakt den inneren Wert des Unternehmens nach.

 

Wie sollte also ein Buy-and-Hold Anleger im Fall eines Kurssturzes reagieren? Überhaupt nicht, denn seine Strategie ist ja gerade das langfristige Halten der Aktien, um die Aus- und Einstiegsszeitpunkte weniger wichtig werden zu lassen. Denn diese zu treffen ist extrem schwierig und gelingt niemals genau.

 

Immer wieder werden wir gefragt, ob man denn nicht beim Kurssturz (teuer) verkaufen sollte, um sich später wieder (billig) mit den gleichen Aktien einzudecken. Davon rate ich ab, denn:

 

— Sie haben Handelskosten zu decken

— Beim Verkauf fällt möglicherweise Abgeltungssteuer auf den Verkaufsgewinn an, so dass weniger Kapital zur neuen Investition zur Verfügung steht

— Timing von Aktien ist Glückssache; selten erwischt man wirklich die richtigen Zeitpunkte zum Ein- und Ausstieg. Häufig war der Kurssturz zu weit, bevor man davon erfährt und verkaufen möchte

— in fallende Märkte eine Aktie zu verkaufen ist undankbar: gesetzte Limits werden häufig nicht erreicht, und bis man das Limit nachzieht ist der Kurs möglichweise weiter gefallen

 

2.) Anlage in Investmentfonds / ETF’s

 

Die Anlag in Investmentfonds und ETF’s ähnelt häufig der unter 1.) beschriebenen Buy-and-Hold-Strategie. Statt einzelner Aktien wird jedoch eine Vielzahl von Werten in Form eines Investmentfonds bzw. ETF’s gekauft. Da die im Fonds enthalten Einzelwerte mit der Zeit verkauft und gegen andere getauscht werden, eignet sich diese Form der Anlage sogar noch besser für eine Buy-and-Hold Strategie; schließlich braucht man sich nicht darum kümmern, dass die einzelnen Aktien weiterhin gut performen.

 

Auch hier gilt: auch im Falle eines Kurssturzes braucht man nicht reagieren. Die Zusammenstellung der Fonds sollte so erfolgen, dass man durch Tiefs- und Hochs hindurch einfach nur die Fonds hält.

 

Wer statt auf möglichst breit streuende Fonds auf bestimmte Themen setzt muss immer wieder überprüfen, ob diese Themen weiterhin zukunftsträchtig sind. Diese Prüfung hat in aller Regel jedoch nichts mit einem Kurssturz zu tun und die Bewertung sollte möglichst zu einem anderen, weniger emotional besetzten Zeitpunkt erfolgen. Emotional belastete Zeitpunkt – und das sind Zeiten eines Börsencrashs – führen häufig zu falschen Entscheidungen.

 

3.) Stopp-Loss-Strategie

 

Sowohl bei der Anlage in Einzel-Aktien als auch bei der Anlage in Investmentfonds / ETFs kann eine Verlustbegrenzung eine sinnvolle Strategie sein. Die Idee dahinter: ich möchte einen maximalen Verlust bei meinem Investment nicht überschreiben oder ich möchte einmal erzielte Gewinne möglichst erhalten und nicht mehr verlieren.

 

Im einfachsten Fall prüft man dazu zyklisch, zum Beispiel täglich oder immer am Wochenende, die Kurse seiner Wertpapiere. Ist der Kurs unter die festgelegte Grenze gefallen, wird verkauft.

 

Die Grenze kann zum Beispiel eine absolute Grenze sein. Wer einen Investmentfonds zum Anteilspreis von 182 Euro erworben hat und maximal 10 Prozent Verlust bei dieser Anlage akzeptieren will, würde eine feste Grenze von 182 Euro – 10% = 163,80 Euro aufnotieren und bei Erreichen dieser Grenze verkaufen.

 

Die Grenze kann aber auch eine dynamische Grenze sein. Man könnte zum Beispiel eine dynamische Grenze von 15 Prozent festsetzen. Immer dann, wenn der Kurs zyklisch kontrolliert wird und gestiegen ist, wird die Grenze neu berechnet. Steigt also der Anteilswert des oben genannten Investmentfonds von 182 Euro auf 213 Euro, wäre die Grenze 213 Euro – 15% = 181,50 Euro. Steigt der Anteilspreis eine Woche später zum Beispiel auf 218 Euro, wäre die Grenze neu 218 Euro – 15% = 185,30 Euro. Fällt der Kurs eine Woche später wieder auf 214 Euro, bleibt die dynamische Verlustgrenze bei 185,30 Euro. Würde der Anteilspreis auf 185,30 Euro fallen, würde der Verkauf erfolgen.

 

Da das manuell zu bewerkstellen recht aufwendig ist, bieten verschiedene Broker, Depotplattformen und Depotstellen automatische Lösungen hierfür an.

 

Aber Achtung: besonders bei Aktien sind Stopp-Loss-Kurse mit Vorsicht zu genießen. Zum einen schwanken Aktienkurse schon im Verlauf eines Tages recht stark, so dass die Verlustschwelle sehr schnell erreicht wird – sie muss also besonders großzügig berechnet werden (z.B. 30 Prozent) oder löst viel zu schnell aus. Zum anderen muss unbedingt eine Börse ausgewählt werden, bei der ein reger Handel mit dieser Aktie stattfindet – denn der Verkauf erfolgt unlimitiert, also bei Erreichen der Verlustschwelle wird der Verkauf eingestellt und kann zu einem wesentlich niedrigern Kurs ausgeführt werden, als es die Verlustschwelle war. Automatische Stopp-Loss-Verkaufsordern sollten also nur für häufig gehandelte Titel großer Unternehmen durchgeführt werden; meist ist die manuelle Kontrolle zum Beispiel der Tagesschlusskurse und der anschließende, händische Verkauf mit Limit sinnvoller.

 

4.) Absicherung durch Derivate

 

Wenn ein Markt fällt kann das der Beginn einer längerfristigen Abwärtsbewegung sein. Muss aber nicht … leider lässt sich das mit Bestimmtheit nur im Nachgang klären, dann ist es also zu spät.

 

Nehmen wir also an der Markt fällt und Sie möchten sich gegen einen noch weiter fallenden Markt absichern. Sie könnten dazu Ihre Wertpapiere verkaufen, was allerdings mit Handelskosten und häufig mit Steuern auf die erzielten Gewinne verbunden ist. Auch der spätere Wiedereinstieg will geplant und zum möglichst passenden Zeitpunkt durchgeführt werden; auch dieser verursacht wieder Handelskosten.

 

Einen Ausweg dazu könnte die Absicherung Ihres Depots mit Hilfe von Derivaten sein. Derivate sind Wertpapiere, die sich abhängig von einem anderen Wert entwickeln – nach bestimmten, für das jeweilige Derivat geltenden Regeln. Sie werden in der Regel von Banken als Gegenpartei ausgegeben und man muss sich natürlich darauf verlassen, dass die Bank Ihre sich nach den Derivate-Regeln ergebenden Verpflichtungen einhält.

 

Die Idee bei der Absicherung mit Derivaten: man kauft ein Derivat zu einem günstigen Preis, das, sollte der Markt weiter fallen, hohe Gewinne erzielt. Das wird den Verlust des Gesamtdepots verringern oder gar überkompensieren. Der Nachteil: läuft der Markt seitwärts oder dreht er, wird das Derivat Verluste bescheren oder gar wertlos werden. Es handelt sich um eine  Versicherungsprämie, die möglicherweise umsonst gezahlt wird, im Fall des Falles jedoch Schaden abwendet.

 

Meist werden dazu Derivate auf einen ganzen Index gekauft; aber auch die Absicherung einzelner Aktienpositionen ist denkbar.

 

Ein Beispiel:

 

Sie haben ein Depot mit 20 Aktien aus Deutschland, insgesamt haben Sie 150.000 Euro investiert. Statt nun 20 Derivate auf die einzelnen Aktien zu kaufen, suchen Sie sich einen passenden Aktienindex und sichern diesen ab. Sie entscheiden sich für den DAX.

 

Sie möchten sich für die nächsten 3 Monate absichern. Mit einer Optionsscheinsuche identifizieren Sie einen Put-Optionsschein der Ihnen zusagt: Laufzeit gut ein Jahr, notiert am Geld, Spread 0,13 Prozent, Kaufkurs 8,15 Euro. Wir haben gelernt, dass die Absicherung als eine Art „Versicherung“ zu sehen ist; Sie möchten deshalb nur 8.000 Euro dafür ausgeben (aus vorhandener Liquidität, nicht durch Verkauf von Aktien). Der Optionsschein wird überproportional an Wert gewinnen, wenn der DAX fällt.

 

Mit einem Optionsschein-Rechner ergibt sich:

 

Dax Entwicklung in 3 Monaten Veränderung des Aktiendepots in 3 Monaten Veränderung des Optionsscheins in 3 Monaten Veränderung Ihrer Gesamtinvestition von 158.000 Euro
plus 5 Prozent plus 5 Prozent minus 43 Prozent plus 2,57 Prozent
0 Prozent 0 Prozent minus 18 Prozent minus 0,7 Prozent
minus 5 Prozent minus 5 Prozent plus 25,06 Prozent minus 3,5 Prozent
minus 15 Prozent minus 15 Prozent plus 132 Prozent minus 7,6 Prozent
minus 30 Prozent minus 30 Prozent plus 341 Prozent minus 11,2 Prozent

 

Fazit: Die Absicherung mit Derivaten kann harte Rückschläge abfedern – während das voll investierte Depot 30 Prozent Verlust hinnehmen muss würde das abgesicherte Depot nur 11,2 Prozent verlieren; ein deutlicher Unterschied. Verliert der DAX aber entgegen der Annahme nicht an Wert oder er steigt gar, dann kommen die Kosten für die Absicherung zum Tragen und statt zum Beispiel 5 Prozent Gewinn werden nur 2,6 Prozent erzielt (3,4 Prozentpunkte für die Kosten der Absicherung).

 

5.) Einbindung in eine Gesamtstrategie

 

 

Die oben genannten Handlungsweisen können Sie im Fall eines Kursabsturzes an den Börsen anwenden. Doch der Zeitpunkt, darüber nachzudenken, wie man sich im Fall eines Börsencrashs verhält, sollte nicht erst zum Zeitpunkt des Crashs sein. Wie erwähnt sind das emotional angestrengte Zeiten, in denen es den wenigsten gelingt, gute Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen an der Börse erforden einen kühlen Kopf, strategisches Denken und häufig auch die Einordnung in größere Zusammenhänge.

 

Legen Sie deshalb eine für Sie passende Gesamtstrategie fest. Wer die Zeit und die Lust hat, liest einige Bücher und verfolgt die Märkte längere Zeit mit Musterdepots und unterschiedlichen Anlagestrategien in diesen Musterdepots und legt seine individuelle Anlagestrategie selbst fest. Diese wird auch die Vorgehensweisen im Fall von starken Kursrückgänge, Börsencrashs und Rücksetzern beinhalten.

 

Wer diese Zeit nicht aufwenden möchte, sollte von der Börse fern bleiben – er wird zuviel Geld verliegen. Oder sich geeigneter Vermögensverwalter und Berater bedienen, die ihn auch gut durch turbulente Zeiten bringen.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Plastiktüte? – Nein Danke!

Donnerstag, 27. September 2018

Zusammenfassung: Plastik ist überall präsent. Der sparsame und sinnvolle Einsatz ist auch noch vertretbar. Zum echten Problem wird Plastik, wenn es in die Natur gerät. Deshalb lautet das Gebot der Stunde: Plastik vermeiden! Besonders dann, wenn es nur als einmalige Verpackung dient.

 

 

„Hemdchenbeutel“ am Obststand – jetzt lieber einen Korb geben!

 

 

Bio-Lebensmittel und Öko-Produkte boomen in Deutschland. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die Herkunft ihrer Konsumgüter, natürliche Materialien liegen im Trend. ABER: Deutschland ist auch ein Plastikland.

 

Insgesamt 95.000 Tonnen Kunststoff wandern allein durch Plastiktüten verursacht bereits nach einem kurzen Einsatz in den Müll – oder in den Sammelsack aus Plastik vom „Grünen Punkt“. Das sind rund 6,1 Milliarde Plastiktüten aus dem Handel plus 3,1 Milliarden der sogenannten Hemdchenbeutel. Diese kommen vor allem an den Obst- und Gemüseständen der Verbrauchermärkte zum Einsatz.

 

Alles in allem liegt Deutschland mit rund 76 Plastiktüten pro Person und Jahr unter dem durchschnittlichen Verbrauch der europäischen Nachbarstaaten. Denn hier werden im Schnitt immerhin fast 200 Plastiktüten verbraucht – dabei sind die dünnen Hemdchenbeutel nicht mitgezählt.

 

 

 

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Leonidas XVIII vollständige Inbetriebnahme der beiden Windparks

Freitag, 14. September 2018

Zusammenfassung:  Ab Anfang des Jahres 2016 platzierte Leonidas Associates die Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII die in Frankreich Windparks finanziert. Jetzt wurden die Anlagen Pays-Juséen und Valbin in Betrieb genommen.

 

 

Für die weltweite Stromversorgung stellen Windkraftanlagen eine wichtige Säule dar. In Anbetracht der internationalen Klimaziele nimmt die Bedeutung der Windenergie weiter zu. Der Wind als erneuerbare Energiequelle für den Strom aus modernen Windkraftanlagen kostet nichts und erzeugt keine klimaschädlichen CO2-Emissionen.

 

 

Die Kühe stören sich nicht an den Windturbinen des Pays Juséen (Bildquelle: Leonidas Wind)

 

 

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Wie geht grüne Altersvorsorge ? – Beispiel Grüne Rente der Stuttgarter

Mittwoch, 12. September 2018

Gastbeitrag von Klaus-Peter Klapper / Stuttgarter Versicherung a.G.

 

Nachhaltige Altersvorsorge am Beispiel GrüneRente

 

Viele Kunden finden in ihrem persönlichen Umfeld sehr wahrscheinlich Bereiche, in denen Nachhaltigkeit bereits eine wichtige Rolle spielt. Immer mehr Menschen pflegen einen nachhaltigen Lebensstil und engagieren sich in Sachen Umwelt und Soziales. Man denke hier zum Beispiel an Bio-Lebensmittel oder fair gehandelte Produkte, Elektro-Autos oder Strom aus erneuerbaren Energien. An diesen Beispielen erkennt man, wie vielfältig das Thema Nachhaltigkeit ist. Auch bei der Geldanlage gewinnt es immer mehr an Bedeutung. Zahlreiche Vermittler berichten uns, dass das Thema in ihren Kundengesprächen immer wichtiger wird, auch und gerade in der betrieblichen Altersversorgung.

 

 

 

Erneuerbare Energien sind Teil der Kapitalanlage in der Grünen Rente (Bildquelle: Pixabay)

 

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