Archiv für die Kategorie ‘Altersvorsorge’

Main-Echo Wirtschaftstipp 01/2020: Die besten Geldanlagen 2020 – Teil 4: Lebens- und Rentenversicherungen

Freitag, 21. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

Die Renditen bei klassischen Lebens- und Rentenversicherungen sinken auch 2020 weiter. Bei der laufenden jährlichen Verzinsung rechnen wir lediglich mit einem Schnitt von 2,3 Prozent. Kunden mit Altverträgen erhalten zwar vielfach noch höhere Renditen von bis zu 4 Prozent. Den Gesellschaften fällt es jedoch immer schwerer, ihre früheren Versprechen zu halten. Unter steuerlichen Aspekten sind Neuverträge dennoch besonders als fondsgebundene Verträge interessant.

Positive Entwicklungen gibt es in diesem Jahr bei der betrieblichen Altersvorsorge. Künftig werden erst ab einer monatlichen Rentenhöhe von 159,25 €  Krankenkassenbeiträge fällig. Damit – und mit den verpflichtenden Zuschüssen durch den Arbeitgeber – ist die betriebliche Altersvorsorge ab 2020 deutlich interessanter geworden. 

Noch eine gute Nachricht: Bei der Basisrente erhöht sich in diesem Jahr der steuerlich abzugsfähige Betrag auf 90 Prozent des Beitrags, maximal 22.541€ pro Person. 

Unser Fazit: Eine gut gestaltete Altersvorsorge lohnt sich. Lebens- und Rentenversicherungen bleiben durch steuerliche Vorteile auch weiterhin attraktiv. 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 11.01.2020

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Wieso Frauen besonders viel Geld anlegen sollten

Montag, 17. Februar 2020

 

Frauen verdienen durchschnittlich weniger als Männer und haben deshalb geringere Rentenansprüche.  Sie müssen also privat rs Alter vorsorgen, um ihren Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Der Kapitalmarkt bietet dafür die besten Möglichkeiten.


Im Jahr 2019 war es der 18. März: Der Aktionstag „Equal Pay Day findet immer an dem Tag statt, bis zu dem Frauen im neuen Jahr arbeiten müssen, um auf das Gehalt zu kommen, das ihre männlichen Kollegen bereits Ende des Vorjahres erzielt haben. Klingt kompliziert, verdeutlicht aber einen einfachen Sachverhalt: Frauen verdienen weniger als Männer. Selbst r die gleiche Arbeit erhalten sie oft weniger Lohn als Männer. Dieser sogenannte Gender Pay Gap beträgt je nach Erhebungsmethode bis zu 21 %.


Aus der Lohnlücke folgt die Rentenlücke

Für Frauen ist die finanzielle Vorsorge fürs Alter deshalb besonders wichtig. Denn wer im Berufsleben weniger verdient, steht auch im Ruhestand finanziell schlechter da.
Aus dem Gender Pay Gap folgt der Gender Pension Gap und diese Rentenlücke ist beachtlich. Sie beträgt 26 %. Bis Zum 35. Lebensjahr liegen beide Geschlechter bei ihren gesetzlichen Rentenansprüchen noch gleichauf. Danach öffnet sich die Schere, Männer erwerben jetzt wesentlich mehr Rentenpunkte als Frauen. Im Rentenalter haben
sie folglich höhere Bruttorentenansprüche. Hinter dieser Entwicklung steckt meist der berufliche Werdegang von Frauen. Weibliche Angestellte arbeiten öfter in Teilzeit, pflegen Angehörige oder
setzen mehrere Jahre ganz aus, um sich um Kinder zu kümmern. Viele Frauen verhandeln darüber hinaus nicht ganz so hart ums Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Entsprechend fallen sowohl Gehalt als auch Rentenzahlungen selbst fü kinderlose Frauen und solche in gut bezahlten Berufen geringer aus. Wobei Frauen länger leben.“Unterm Strich haben sie so höhere finanzielle Risiken zu tragen als Männer“, sagt Antonia Grohmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Weltwirtschaft am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

   
 
   

Jeder Frau fehlen im Schnitt 25.000 Euro Rente

 

Der Staat bemüht sich zwar, die Rentenlücke zu schließen –  etwa mit der Mütterrente II,  die seit dem 1. Januar 2019 gilt. Die meisten Frauen müssen allerdings privat vorsorgen, wenn sie im Ruhestand unabhängig leben und ihren Lebensstandard halten wollen. Frauen fehlen im Vergleich mit Männern durchschnittlich 25.000 Euro Kapitalstock aus der gesetzlichen Rente, wenn sie mit 67 Jahren in den Ruhestand gehen und noch 15 Jahre Rente beziehen. Das geht aus der Kurzstudie The Gender Pension Gap in Germany“ hervor, die Professorin Alexandra Niessen-Ruenzi von der Universität Mannheim und Professor Christoph Schneider von der Tilburg University im Auftrag von Fidelity International erstellt haben.

               
   

Die beste Option für die private Altersvorsorge von Frauen bietet der Kapitalmarkt. Hier sind die Renditechancen besonders hoch. Insbesondere bei einem längeren Anlagezeitraum ab fünf Jahren kann sich das investierte Kapital signifikant vermehren. Wie hoch die monatliche Sparrate sein sollte, um die Rentenlücke im Alter zu schließen, hängt davon ab, in welchem Alter
eine Frau anfängt, Geld am Kapitalmarkt anzulegen. Eine 35Jährige musste beispielsweise jeden Monat 64 Euro sparen, wenn sie in einen Mischfonds mit einer erwarteten Rendite von 3pro Jahr investiert  – sofern sie mit 67 Jahren in Rente geht und dann 15 Jahre Rente bezieht.

 


Frauen halten die Börse für riskant


Bislang scheuen viele weibliche Anleger die rse. Einige sind risikoscheuer als Männer oder bevorzugen schlicht die vermeintliche Sicherheit von Bargeld. Nur 15 % aller deutschen Frauen investieren überhaupt m Wertpapiere, wie eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus dem Jahr 2018 zeigt. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Je älter Frauen sind und je weniger sie verdienen,desto risikoscheuer agieren sie in finanziellen Dingen.Umso wichtiger ist es, Frauen umfassend über die Chancen,Risiken und vor allem die Möglichkeiten des Kapitalmarkts zu informieren. Finanzberater müssen keine geschlechtsspezifische Beratung bieten, sondern sollten vorgehen wie immer: Interessen, Anlageziele und Lebenssituation des Kunden bzw.der Kundin berücksichtigen und daraufhin ein Portfolio zusammenstellen, das zur Risikobereitschaft passt.

 

 

Alles über die (fondsgebundene) Basisrente in einem einzigen Artikel

Donnerstag, 24. Oktober 2019
Zusammenfassung: Die (fondsgebundene) Basisrente gilt als ideale Altersvorsorge für Selbständige. Erfahren Sie alles in einem einzigen Artikel darüber.

 

Mit den richtigen Fonds wird die Basisrente nachhaltig

 

Die Basisrente stellt für Selbständige die nahezu perfekte Altersvorsorge dar. Mit den richtigen Fonds ist sie zudem auch nachhaltig. Außerdem verspricht die Steuerförderung attraktive Erträge. 

Selbständige müssen privat vorsorgen, da die gesetzliche Rente oftmals nicht greift. Die Basisrente, wird auch nach ihrem Erfinder dem Ökonomen Bert Rürup, oftmals Rürup-Rente genannt. Als geförderte Altersvorsorgeform wurde sie für Selbständige eingeführt, da für diese Gruppe andere steuerlich geförderte Altersvorsorgekonzepte wie die Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge nicht zugänglich sind.

 

Ideal eignet sich die Basisrente für die Altersvorsorge von Gutverdienern und die Menschen über 50 Jahre. Auch Frauen können besonders von der Basisrente profitieren.

 

Die Basisrenten Altersvorsorge ist auch mit ethisch-ökologische Anlagekriterien auszustatten. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Basisrente, so dass Sie außer diesem Artikel von  Grünes Geld, ein erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlage, keinen weiteren zu lesen brauchen.  

 

 

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Ökobanken: vollständige Liste mit Sterne-Bewertungen

Mittwoch, 02. Oktober 2019
Zusammenfassung: Das Interesse der Deutschen an Ökobanken nimmt zu. Wir haben hier erstmals die komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland veröffentlicht.

 

Die Deutschen entdecken immer mehr die Ökobanken. Zwar sind die Marktanteile verglichen mit den Sparkassen, Volksbanken oder der Deutschen Bank noch klein, doch der Trend ist eindeutig: immer mehr Deutsche haben das Vertrauen in herkömmliche Banken verloren und möchten wissen, wie ihr Geld arbeitet. Alleine der Marktführer, die GLS Bank, konnte im abgelaufenen Jahr Ihre Mitgliederzahl um 7,9 Prozent steigern; das Volumen an Kundeneinlagen stieg sogar um 12,9 Prozent (alle Zahlen zur GLS Bank hier).

 

Grund genug für uns, erstmalig eine komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland zu erstellen. Wir haben auch gleich die Google-Sterne-Bewertungen mit dazu genommen, so dass Sie einen schnellen und guten ersten Eindruck über die Ökobanken erhalten. Die Sterne sind zu den aktuellen Bewertungen verlinkt, das ist wichtig – denn teilweise ist die Anzahl der Bewertungen heute noch gering und man sollte sich die Texte der Bewertungen ansehen. Doch das wird sich in Zukunft ändern und die Bewertungszahlen bei Google werden steigen. Klicken Sie also auch auf die Sterne für aktualisierte Bewertungen.

 

Hier geht’s übrigens zu den aktuellen Konditionen der vier wichtigsten, der GLS Bank, der Umweltbank, der Triodos und der Ethikbank.

 

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Richtig versteuern: Erträge aus kapitalbildenden Lebens- und Rentenversicherung

Montag, 16. September 2019
Zusammenfassung: Für ab 2005 abgeschlossene kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen wurden die Besteuerungsregelungen geändert. Gewinne daraus müssen seit dem versteuert werden. Diese Regelung greift in diesem Jahr erstmals für die Verträge mit der steuerbegünstigen Laufzeit von zwölf Jahren. Versicherte sollten sich jetzt gut informieren, damit sie ihre Steuervorteile korrekt geltend machen.

 

 

Versicherungspolicen im Blick behalten!

Früher war alles besser – so wird immer wieder geklagt und voller Sehnsucht die gute alte Zeit verklärt. Ob das stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Fakt ist, dass die Welt an Komplexität rasant zugenommen hat, Zusammenhänge und Verflechtungen kaum noch zu überblicken sind und einfache Erklärungen in der Regel nicht der ganzen Wahrheit entsprechen.

 

Wer die Komplexität der Moderne akzeptiert, weiß, dass Antworten und Lösungen umfangreicher sind als früher. Das trifft nicht nur auf das Weltall und die Zukunft der Menschheit zu, sondern leider auch auf die Steuerregelungen für Lebensversicherungen. Denn die lassen sich längst nicht mehr kurz und knapp erklären.

 

 

 

 

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Wie geht grüne Altersvorsorge ? – Beispiel Grüne Rente der Stuttgarter

Mittwoch, 12. September 2018

Gastbeitrag von Klaus-Peter Klapper / Stuttgarter Versicherung a.G.

 

Nachhaltige Altersvorsorge am Beispiel GrüneRente

 

Viele Kunden finden in ihrem persönlichen Umfeld sehr wahrscheinlich Bereiche, in denen Nachhaltigkeit bereits eine wichtige Rolle spielt. Immer mehr Menschen pflegen einen nachhaltigen Lebensstil und engagieren sich in Sachen Umwelt und Soziales. Man denke hier zum Beispiel an Bio-Lebensmittel oder fair gehandelte Produkte, Elektro-Autos oder Strom aus erneuerbaren Energien. An diesen Beispielen erkennt man, wie vielfältig das Thema Nachhaltigkeit ist. Auch bei der Geldanlage gewinnt es immer mehr an Bedeutung. Zahlreiche Vermittler berichten uns, dass das Thema in ihren Kundengesprächen immer wichtiger wird, auch und gerade in der betrieblichen Altersversorgung.

 

 

 

Erneuerbare Energien sind Teil der Kapitalanlage in der Grünen Rente (Bildquelle: Pixabay)

 

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Grünes Geld Jahresgespräch: Jetzt Termin sichern

Montag, 28. Mai 2018

 

Wir von Grünes Geld glauben, dass man mit seinem Geld viel Gutes tun kann. Für den Menschen, für die Natur, und für den eigenen Geldbeutel. Immer mehr Menschen legen Ihr Geld deshalb nach ethisch-ökologischen Kriterien an, immer mehr Menschen werden zu Mandanten und Kunden von Grünes Geld Aschaffenburg. Ihr Plus: Jeder Mandant von Grünes Geld Aschaffenburg hat Anspruch auf ein Jahresgespräch.

 

Was ist das Grünes Geld Jahresgespräch?

 

So wie das Auto regelmäßig zur Inspektion muss, so empfiehlt es sich auch, regelmäßig die eigenen Finanzen auf den Prüfstand zu stellen. Selbstverständlich sollte jedes Schreiben der Gesellschaft, bei der das Geld angelegt wurde, genau gelesen und verstanden werden. Das ist das Tagesgeschäft. Doch darüber hinaus muss auch die langfristige Abstimmung regelmäßig erfolgen. Dazu dient das Grünes Geld Jahresgespräch.

 

 

 

Was sind die Inhalte des Grünes Geld Jahresgespräches?

 

 

 

Die Inhalte des Jahresgesprächs variieren, abhängig von der Situation von Ihnen als Mandanten, den gewählten Anlageformen und aktuellen Themen (z.B. rechtliche Änderungen). Die folgenden Punkte sind deshalb als Richtschnur zu verstehen:

 

a.) Allgemeine Fragen: Hat sich an der familiären oder beruflichen Situation etwas geändert, hat sich die Einkommenssituation oder die steuerliche Situation maßgeblich verändert?

 

b.) Überprüfung bestehender Kapitalanlagen / Information über den Verlauf: Welche Anlagen wurden bei Grünes Geld getätigt, wie haben diese sich entwickelt; welche Neuigkeiten gibt es zu berichten? Entsprechen die Kapitalanlagen noch dem aktuellen Bedarf, oder sollte eine Umschichtung durchgeführt werden? Gibt es aus ethisch-ökologischer Sicht Dinge, über die gesprochen werden sollte?

 

c.) Schriftverkehr Mandant – Gesellschaften: Sind bei den von der Anlagegesellschaft oder der Depotbank gesendeten Briefen oder eMails Fragen aufgekommen? Können wir von Grünes Geld helfen, unklare Punkte zwischen Mandant und Gesellschaft zu klären?

 

 

 

Wer kann ein Grünes Geld Jahresgespräch erhalten?

 

 

 

Jeder Mandant von Grünes Geld kann sein Grünes Geld Jahresgespräch einmal pro Jahr anfragen. Zusätzliche Kosten fallen dafür für ihn keine an. Das Gespräch selbst wird je nach Wunsch des Mandanten entweder online (mit Hilfe einer Bildschirmübertragung und des Telefons), nur per Telefon oder persönlich im Büro Aschaffenburg geführt.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Hilfe – in der Jahresmitteilung meines Rentenvertrages ist viel zu wenig Geld!

Montag, 28. Mai 2018
Zusammenfassung: Anleger in Rentenverträgen erhalten jährlich eine Mitteilung über den Vertragsstand. In den ersten 10 Jahren sind diese Mitteilungen meist frustrierend: dabei bleiben lohnt sich aber.

 

In den letzten Wochen haben Sie die möglicherweise die Jahresmitteilung Ihres Rentenvertrages erhalten.

 

Das kann ein privater Rentenvertrag sein, eine Rürup-Rente, eine Riester-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge.

 

Es kann ein fondsgebundener Tarif sein oder eine klassische Rente. Es kann ein von Grünes Geld vermittelter Vertrag sein oder von einem anderen Anbieter. Es kann ein Vertrag von der Continentalen, von Helvetia, dem Volkswohl Bund, der Stuttgarter, der Alten Leipziger oder von Oeco Capital sein.

 

Häufig haben wir dazu in den letzten Wochen Anfragen unserer Mandanten erhalten. Meist mit dem Tenor, „Ich habe bereits X Euro eingezahlt, aber in der Jahresmitteilung ist nur ein Betrag von Y Euro als aktueller Vertragsstand enthalten! Das ist viel zu wenig!“.

 

1.) Die Abrechnung der Gesellschaften sind korrekt

 

In den 18 Jahren seit Bestehen unseres Unternehmens ist uns kein Fall bekannt, in dem eine Abrechnung der Gesellschaft falsch gewesen wäre. Sie können also davon ausgehen, dass auch Ihre Abrechnung korrekt ist.

 

2.) Wieso ist der Vertragsstand so niedrig?

 

Die Älteren unter uns werden sich noch an die früheren Zeiten erinnern – damals war bekannt, dass ein Rentenvertrag oder eine Lebensversicherung „in den ersten Jahren noch nichts enthält„. Warum? Die Vertragskosten eines solchen Vertrags wurden zum größten Teil gleich zu Beginn dem Vertragsguthaben belastet, man startete also deutlich im Minus.

 

Wer seinen Vertrag kündigte, bekam in den ersten Jahren also nichts zurück.

 

Mittlerweile wurde das geändert und die Hauptkosten werden auf die ersten 5 Vertragsjahre verteilt (wer mehr wissen will: Zillmerung). Damit starten die Verträge nicht mehr im Minus, aber trotzdem ist das Vertragsguthaben meist noch deutlich unterhalb dessen, was man eingezahlt hat.

 

3.) Soll ich den Vertrag deshalb kündigen: keinesfalls!

 

Wer den Sachverhalt von 2.) nicht kennt und seine Jahresmitteilung erhält, denkt unmittelbar über eine Kündigung nach. Denn offensichtlich ist das ja ein „schlechter“ Vertrag der nur Geld vernichtet.

 

Natürlich ist das nicht wirklich der Fall und eine Kündigung wäre töricht – sie würde tatsächlich zu Verlusten führen.

 

Man muss sich bewusst machen, weshalb man diesen Vertrag abgeschlossen hat. Es sind 3 Vorteile:

 

1.) Die Gesamtkosten sind niedrig: Gerade heute hatte ich den im November 2016 abgeschlossenen fondsgebundenen Vertrag eines 17jährigen Mädchens diskutiert. Wenn das Mädchen die Vertragslaufzeit wie vorgesehen einhält, reduziert sich die Rendite von z.B. angenommenen 6% pro Jahr der Fonds durch die Vertragskosten auf 5,64 Prozent. Die Kosten machen also nur 0,36 Prozent pro Jahr aus. Das ist ein sehr niedriger Wert der bei Wertpapierdepots kaum erreicht wird. Wichtig: diese Vorteile spielen die Verträge erst ab einer Laufzeit von 12 bis 15 Jahren aus – wer kürzer anlegt, sollte bei einem Wertpapierdepot bleiben.

 

2.) Die steuerliche Belastung ist gering: Wichtig für den Anleger ist immer, was nach Kosten und Steuern in seinem Geldbeutel ankommt. Hier sind die Rentenverträge praktisch immer günstiger als eine Direktanlage in einem Wertpapierdepot, auch wenn die Besteuerungsgrundlagen je nach Vertrag anders sind (z.B. Halbeinkünfteverfahren, Ertragsanteilsverfahren, nachgelagerte Besteuerung, etc.). Was viele nicht wissen: in einem normalen Depot fällt die Abgeltungssteuer von 25 Prozent auf den Gewinn an (zzg. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind das rund 28%) – diese wird über Rentenverträge verhindert. Wichtig: auch diese Vorteile spielen die Verträge erst ab einer Laufzeit von 12 bis 15 Jahren aus – wer kürzer anlegt, sollte bei einem Wertpapierdepot bleiben.

 

3.) Einzige Möglichkeit Langlebigkeit abzusichern: Neben den unter 1.) und 2.) erwähnten Renditevorteilen bieten Rentenverträge auch als einzige Option die Möglichkeit, sich eine wirklich lebenslange Rente auszahlen zu lassen. Auch wenn man entgegen seinen Planungen vielleicht 95, 100 oder 105 Jahre alt wird. Eine Rentenversicherung zahlt bis zum Lebensende, eine angesparte Geldsumme kann irgendwann am Ende sein!

 

Wenn sich also an Ihren grundlegenden Lebensumständen nichts geändert hat, sollten Sie auch weiterhin Ihren Vertrag besparen. Alles andere wäre töricht.

 

 

 

Haben Sie noch Fragen dazu?

 

 

 

  

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Altersvorsorge & Co. – Tipps für Berufseinsteiger

Freitag, 20. April 2018
Zusammenfassung: Der erste richtige Job – jetzt gilt es, sich im Berufsleben zu beweisen. Auch wenn die Freizeit knapp wird – etwas Zeit für die Planung und Auswahl wichtiger Versicherungs- und Vorsorgeverträge muss sein.

 

 

Nach Schule oder Studium – der Start in den Beruf.

 

 

Die Temperaturen steigen und die ersten warmen Tage und Abende locken zu Aktivitäten im Freien. Ein Vorgeschmack auf den Sommer. Viele Schülerinnen und Schüler freuen sich jetzt schon auf die großen Ferien. Für viele von ihnen werden es die letzten dieser Art sein. Für Sie beginnt dann ein neuer Lebensabschnitt.

 

Auch viele Studierenden werden nach ihrem erfolgreichen Bachelor- oder Masterabschluss in diesem Sommer ihren ersten richtigen Job antreten. Egal ob nach der Schule oder dem Studium – unzählige junge Menschen müssen sich nicht nur in einem völlig anderen Umfeld neu orientieren, sondern auch unzählige kleinere und größere Formalitäten erledigen.

 

Versicherungen und Vorsorgeverträge sind zwar für die meisten nicht die spannendste Lektüre – sind aber unvermeidlich für den Start ins neue und selbstständige Leben.

 

 

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Altersvorsorge für Selbstständige

Freitag, 06. April 2018

Zusammenfassung: Die Renten sind längst nicht mehr sicher. Das wissen mittlerweile fast alle Erwerbstätigen. Viele sorgen privat vor. Wer kein Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung, wie viele Selbstständige, muss sich noch gewissenhafter auf die Zeit nach dem Erwerbsleben vorbereiten.

 

 

  

 

Einst versprach Norbert Blüm, dass die Renten sicher seien. In der Tat werden noch Renten gezahlt, allerdings reichen diese – als einzige Einkunft allein – für viele Menschen bereits jetzt nicht mehr zum Leben.

Wer aktuell noch erwerbstätig ist weiß, dass ohne eine private Altersvorsorge die Rente definitiv nicht reichen wird. Wer nicht vorsorgt oder vorsorgen kann, wird mit großer Sicherheit von der staatlichen Grundsicherung leben müssen.

Schon immer von der gesetzlichen Rentenversicherung ausgenommen waren Selbstständige und Freiberufler. Wer sich für diesen Berufsweg entscheidet, muss sich bereits früh mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen und die entsprechenden Summen regelmäßig einkalkulieren.

 

 

 

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