Archiv für die Kategorie ‘Bioenergie’

Gezeitenkraftwerke: Ist die Zeit reif für die Nutzung der Meeresenergie?

Freitag, 29. November 2019

Bis 2050 wollen wir klimaneutral leben. Dazu gehört der Dreiklang aus Energiesparen, Kompensation unvermeidlicher Treibhausgase und der Nutzung der Erneuerbaren Energien. Bei den Erneuerbaren Energien wird die Meeresenergie bis dato noch kaum genutzt. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf mit Gezeitenkraftwerken. Wie weit ist die Technologie und sollte man hier Geld investieren?

 

 

Gezeitenkraftwerk Gerd Junker Reconcept Grünes Geld Firma Schottel

Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker bei der Betriebsbesichtigung der Firma Schottel. Im Bild ist ein Schiffsantrieb zu sehen, die Basistechnologie für die Generatoren der Gezeitenkraftwerke wie für die Bay-of-Fundy geplant. Bild: Grünes Geld GmbH.

 

 

Tidenhub oder Wellenkraft?

 

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten die Energie des in den Meeren sich bewegenden Wassers zu nutzen: die Nutzung der Wellen im Meerwasser oder die Nutzung von Ebbe und Flut. Kommerziell genutzt wird davon heute jedoch nur der Tidenhub in Form von Gezeitenkraftwerken.

 

Wo sind Gezeitenkraftwerke im Einsatz? Welches Potenzial gibt es?

 

Die Technik ist gar nicht mehr so neu wie man denken würde: das älteste Gezeitenkraftwerk ist schon seit 1967 in Betrieb. Das größte Gezeitenkraftwerk ist mit einer Nennleistung von 254 MW in Südkorea zu finden. Allerdings sind die meisten bisherigen Kraftwerke mit relativ starken Eingriffen in die Natur verbunden gewesen, weil man Staudämme baute.

Hier die Top 5 Länder mit installierter Kraftwerkskapazität im Bereich Meeresenergienutzung:

 

 

Land

Installierte Kapazität in MW

Südkorea

511

Frankreich

246

Großbritannien

139

Kanada

40

Belgien

20

 

Das theoretische Potenzial für Gezeitenkraftwerke liegt im Bereich 1.500 bis 2.000 TWh Energie pro Jahr. Das ist weniger als mit Windkraft oder Photovoltaik erzielt werden könnte, aber es ist eine tolle Ergänzung im Energiemix. Immerhin 240 bis 320 Millionen Menschen könnten damit Ihre Stromversorgung abdecken.

Vorteile der Meeresenergie-Nutzung

 

  • * Praktisch unendlich verfügbare Energieform
  • * Sehr gut planbar: Die Gezeiten sind minutengenau planbar
  • * Die Gezeitenkraftwerke erzeugen mehr als 12 Stunden pro Tag gut kalkulierbar Strom

 

Die neue Technologie

 

Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker hat am 20. November 2019 das Unternehmen Schottel in Dörth besucht, es ist der Hauptlieferant für den Anbieter SME für das neue Konzept von Gezeitenkraftwerken (Foto siehe oben im Beitrag).

 

 

Das Konzept sieht ein am Boden mit Stahlseilen verankertes Schiff vor, an dem hydraulisch aus dem Wasser und in das Wasser bewegbare Propellturbinen befestigt sind. Dieses Boot muss an einer Engstelle positioniert werden, die bei Ebbe und Flut von Wasser stark durchspült wird – klassischerweise ist das ein Meereseingang zu einer Bucht.

 

 

Man setzt bei Schottel also auf eine schwimmende Konstruktion mit mehreren kleinen Turbinen mit Generatoren. Die Generatoren können im Wartungs- oder Reparaturfall einzeln aus dem Wasser gehoben und gegen einen Ersatzgenerator ausgetauscht werden, so dass der Betrieb gleich wieder aufgenommen werden kann. In der Zwischenzeit kann man in Ruhe den defekten Generator warten oder reparieren.

 

 

Getestet wurde das System vor der Küste Schottlands und es hat überzeugt. Es soll nun in einem neuen Projekt in Kanada in der Bay-of-Fundy / Nova Scotia eingesetzt werden, das über einen Zeitraum von 15 Jahren mit einer Einspeisevergütung von 0,53 CAD / kWh gefördert wird. Die Bay of Fundy gilt als die Stelle mit dem höchsten Tidenhub der Welt von 13 Metern. Hamburg zum Vergleich hat einen Tidenhub von 3,7 Metern. Am gewählten Standort sorgt dieser Tidenhub für eine Wasserfließgeschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde.

 

 

 

Fazit

 

Wir müssen für die Energiewende alle Möglichkeiten nutzen, dazu gehört auch die effektive Nutzung der Meeresenergie. Der neue technologische Ansatz von Schottel ist vielversprechend und sollte bei den günstigen Bedingungen in der Bay-of-Fundy funktionieren – der Hersteller verspricht 95% Verfügbarkeit. Allerdings ist es Neuland und ein Erstprojekt, mit allen damit verbundenen Risiken. Funktioniert die Technik sollte mit der attraktiven kanadischen Förderung über 15 Jahre ein gutes Investment für alle dabei herausspringen, die bewusst den ökologischen Wandel mit einer neuen Technologie fördern wollen.

 

Weitere Informationen

 

Youtube-Video über Gezeitenkraftwerk in der Bay of Fundy, Kanada

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Schönes Weihnachtsgeschenk: Erneuerbare Energien stärkste Stromquelle in Deutschland 2015

Dienstag, 22. Dezember 2015

 

Der BDEW ist Übermittler einer frohen Weihnachtsbotschaft: der Anteil der Erneuerbaren Energien ist im Jahr 2015 von 24 Prozent auf 30,0 Prozent des Gesamtstrombedarfs in Deutschland angestiegen. Es folgen allerdings die umweltschädlichen Arten Braunkohle (24%) und Steinkohle (18,2%).

 

 

 

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Strommix Deutschland 2015 (Quelle: BDEW)

 

Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) ist für den Zuwachs der nachwachsenden Energien sowohl der Zubau an Erzeugungsanlagen, aber auch die günstige Witterung verantwortlich.

 

Innerhalb der Erneuerbaren Energien ist die Windenergie dies stärkste Kraft mit 13 Prozent Anteil am Gesamtstrommix, gefolgt von Biomasse und Photovoltaik:

 

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Die Erneuerbaren Energien 2015 in Deutschland (Quelle: BDEW)

 

 

Bewundernswert ist der schnelle Zuwachs. Das Ziel der Bundesregierung sind 35 Prozent Anteil nachwachsender Energien bis ins Jahr 2020, was bei aktuell 30 Prozent gut erreichbar scheint. Allerdings sind bei schlechteren Witterungsbedingungen auch schnell wieder niedrigere  Anteile in einem Jahr zu erwarten.

 

“Es ist erfreulich, dass die erneuerbaren Energien immer mehr an Bedeutung für den deutschen Strommix gewinnen”, so Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW Hauptgeschäftsführung.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Kurz vor Zeichnungsschluss – Leonidas XII und XIII sichern sich zweiten Windparkt in Frankreich

Mittwoch, 10. Juli 2013

Kurz vor Zeichnungsschluss der beiden Windfonds hat Leonidas noch einmal sehr positives zu berichten. So konnten die beiden Windbeteiligungen Leonidas Wind XII und XIII sich nun den zweiten Windpark in Frankreich sichern.  Für die Anleger bedeutet das, dass kein Blindpool Risiko mehr besteht.

 

In den nächsten Tagen heisst es ohnehin schnell sein, denn die beiden Beteiligungen sind nur noch bis zum 15.07.2013 zeichenbar. Und dass sich das schnell sein lohnen wird, ist vielen Anlegern bereits bewusst. Der aktuelle Zeichnungsstand beträgt bis heute 16 Mio. Euro. Durch das Inkrafttreten des neuen KAGB (Kapitalanlagegesetzbuch)  werden Beteiligungen künftig deutlich unattraktiver sein, denn die Ausschüttungsprognosen der kommenden Beteiligungen im Bereich der erneuerbaren Energien werden aufgrund einer Vielzahl von neuen gesetzlichen Vorgaben  schrumpfen. Daher die große Nachfrage seitens der Investoren.  Die Beteiligungen Leonidas XII und XIII bieten Investoren die letzte Chance, von den aktuell hohen Ausschüttungsprognosen zu profitieren.

 

Etwa  35  km  nordöstlich der Stadt  Reims  wurden in der
Region  Champagne-Ardenne  das  zweite  Windkraftprojekt  für  die  Frankreich-Windfonds  Leonidas  XII  und  XIII  angebunden.  
Die  Errichtung, von  acht  Turbinen  mit  insgesamt  20  MW  Anlagenleistung  durch   die  Firma  Vestas,  die  als  Generalunternehmer  des  Projekts  tätig ist, wurde vollständig genehmigt.
Vier  der  acht  Turbinen  werden  eine  Leistung  von  je  2  MW  und  eine  Turmhöhe  von  105  Metern  haben.  Vier  weitere  Anlagen
weisen eine Leistung von sogar 3 MW und eine Turmhöhe von 94 Metern auf.

 

Der Windpark steht in  ländlicher  Umgebung  mit  flacher  Topographie  mit Höhen  
zwischen 70 und 160 Metern aus. Der hauptsächlich aus Südwesten wehende Wind kann somit Geschwindigkeit aufnehmen und  
die  Turbinen  weitestgehend  frei von  Ansiedlungen,  Wäldern  oder  sonstigen  Hindernissen  anströmen.  Der  verhältnismäßig
hoch gelegene Standort der Anlagen zwischen 135 und 150 Metern über NN sowie das in nordöstlicher Richtung auf 75 bis 85 Meter

 

Blick vom Standort einer der vier Leonidas Windturbinen in der Region Champagne-Ardenne

 

über NN abfallende Gelände begünstigen die hohen Windgeschwindigkeiten auf Nabenhöhe.

 

Der Baubeginn ist bereits erfolgt somit sind die zeitlichen Erwartungen der Verkaufsprospekte erfüllt.
Der Projektentwickler hat bereits mit der Errichtung des Parks auf eigene Rechnung begonnen. Die ersten Zufahrten zu den Standorten
der Windkraftanlagen wurden befestigt. Die Inbetriebnahme wird bis zum Frühjahr 2014 geplant.

Ab dann erfolgt die Stomproduktion und Veräußerung. Der Einspeisetarif steht mit 8,471 ct/kWh bereits seit dem Abschluss des Genehmigungsverfahrens fest. Er ist für 15 Jahre ab dem
Tag des Netzanschlusses gesetzlich garantiert.

Nur in Frankreich passt sich die Höhe der Vergütung über die gesamte Förderdauer
immer im November der Inflation an.

 

 

Hier gehts zu weiteren Informationen der Leonidas Beteiligungen

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Fracking – Eine Bedrohung für die Energiewende?

Donnerstag, 11. April 2013

Der von Ihnen gesuchte Artikel wurde komplett überarbeitet und befindet sich jetzt hier:

 

 

„Fracking als Brücke zum sauberen Energiezeitalter?“ 

 

 

Portät 

Verfasser des Beitrages

Tobias Engel unterstützt die Grünes Geld GmbH als Werksstudent. Tobias Engel: ”Ich studiere an der Hochschule Aschaffenburg Erneuerbare Energien und Energiemanagement und habe mich davor in einer großen deutschen Bank mit grünen und nachhaltigen Investments beschäftigt. Social Banking und ethische Investments sind für mich keine Fremdworte sondern gelebte Nachhaltigkeit im Finanzsektor. Es freut mich, dass ich meine Interessen und Kenntnisse aus der Ausbildung und aus dem Studium mit ins Team der Grünes Geld GmbH einbringen kann.”

Energie aus Biomasse – Kehrtwende des Umweltbundsamtes

Dienstag, 30. Oktober 2012

Was Vielen schon lange ein Dorn im Auge war, bestätigt jetzt auch das Umweltbundesamt (UBA). Der Anbau von Pflanzen zur ausschließlichen Erzeugung von Strom und Sprit entpuppt sich als ökologischer und ethischer Irrtum. Die Behörde empfiehlt in einem aktuell veröffentlichten Positionspapier, langfristig weitgehend auf Bioenergie zu verzichten.

 

Kein Spielraum für die Erweiterung von Anbauflächen

 

Mit der stetig wachsenden Weltbevölkerung wächst auch die Nachfrage in Bezug auf Landflächen für die Produktion von Agrar- und Forstgütern. Unser konstant ansteigender, ressourcenintensiver Konsum in den Industrieländern und auch in immer mehr Schwellenländern führt zu der Problematik, dass auch die Nachfrage nach Biomasse, wie Mais, Soja oder Getreide, beständig ansteigt. Wenn man allerdings eine Weltbevölkerung von 9 Milliarden Menschen in Zukunft ernähren will, muss man erkennen, dass es für eine Erweiterung der weltweiten Anbauflächen kaum noch Spielräume gibt. Stark schwankende Preise von Agrargütern und fruchtbaren Landflächen als Spekulationsobjekte, Hungerkrisen und das Phänomen des Landgrabbings zeigen bereits jetzt einen intensiven Handlungsbedarf auf. Denn wird eine Steigerung der Produktivität durch eine Anbauflächenausdehnung angestrebt, kann dies nur zu Lasten der biologischen Vielfalt und von Ökosystemen, die für die dringend notwendige Regulierung unseres Klimas notwendig sind, geschehen. Bereits jetzt dominieren Monokulturen zum Anbau von Pflanzen für Bioenergie ganze Landstriche. Auch forstwirtschaftliche Intensivierungen zur Gewinnung von Biomasse bergen massive Risiken. Die negative Nährstoffbilanz und der Verlust der CO2-Senkenfuntion unserer Wälder hätten gravierende Folgen.

 

Fleischkonsum beansprucht zuviel Anbauflächen

 

Somit beansprucht der Anbau von Biomasse eigens für die energetische Nutzung unverhältnismäßig hohe Anteile an produktiven Anbauflächen. Mit Wind- und Solarenergie stehen zumindest in Deutschland produktivere Alternativen zur Verfügung. Das Umweltbundesamt empfiehlt daher eine Kaskadennutzung von Biomasse (erst „stofflich“, dann „energetisch“), in der die energetische Verwendung lediglich den Abschluss bildet. Außerdem wird in Ländern mit einem unverhältnismäßig hohem Fleischkonsum und anderen tierischen Produkten empfohlen, eine Steigerung des pflanzlichen Anteils in der Ernährung zu erreichen. Momentan stehen weltweit rund fünf Milliarden Hektar Fläche für die Landwirtschaft zur Verfügung. 3,5 Milliarden Hektar werden als Weide-, der Rest als Ackerland genutzt. Davon wiederum werden knapp über 70% als Anbauflächen für Viehfutter benötigt. Rund 11% werden für den Anbau von Biomasse verwendet.

 

 

Weltweite Nutzung der freien Flächen 2008

Nutzung der globalen Freiflächen in 2008

 

Verwendung der geernteten Agrar- und Forstbiomasse in 2008

Nutzung der Biomasse 2008

 

 

Ein großer Baustein, in der nachhaltigen Nutzung der zur Verfügung stehenden Anbaufläche, muss also die Eindämmung von Verlusten in der Produktionskette von Nahrungsmitteln und eine Veränderung des weltweiten Konsumverhaltens sein. Daher sollten Biokraftstoffe nur dort zum Einsatz kommen, wo ein Ersatz fossiler Treibstoffe durch weniger kritische Technologien (noch) nicht in Aussicht ist. Auch die Automobilwirtschaft sollte z. B. erkennen, dass Biosprit keine vertretbare Alternative ist. Vielmehr sollte sie ihre Energie in die Erforschung und Entwicklung von alternativen Antriebssystemen stecken. Eine weitere staatliche Förderung und Ausbau der Energie durch Biomasse ist im Hinblick auf die Endlichkeit der Landanbauflächen, die ökologisch vertretbar sind, nicht zielführend.

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“

Erneuerbaren Energien steht neuer Schub bevor

Montag, 17. September 2012

Anlagechancen liegen vor allem im Bereich der Prozess- und Effizienzoptimierung

 

Erneuerbare Energien – Zukunfstrend für die nächsten Jahrzehnte

Die Situation für Deutschlands Autofahrer beim Stopp an der Tanksäule hat sich entspannt. Zwar liegen die Spritpreise gemessen am Durchschnitt der vergangenen Jahre nach Berechnungen der Bundesregierung immer noch auf sehr hohem Niveau. Von den Rekordmarken im Frühjahr dieses Jahres, als der Liter Benzin deutlich über 1,70 Euro kostete, haben sich die Preise trotz Urlaubsreisezeit jedoch mittlerweile ein gutes Stück entfernt. Die Frage ist jedoch, ob dieser Zustand von Dauer ist? Langfristig dürften die Energiepreise weiter steigen, da der Energiehunger der wachsenden Weltbevölkerung ungebrochen ist. Noch bestimmen die Sorgen um den Zustand der europäischen Staatsfinanzen und das lahmende Wachstum der globalen Wirtschaft die Stimmung an den internationalen Finanz- und Energiemärkten. Doch wenn die europäischen Politiker die Rettung der Euro-Zone entschlossen angepackt und wirkungsvolle Reformen auf den Weg gebracht haben werden, wird die Entwicklung der Energiepreise fast zwangsläufig wieder in den Fokus der Verbraucher rücken, zumal wenn gleichzeitig die Weltkonjunktur – angetrieben von den Schwellenländern – wieder Fahrt aufnimmt. Nur zur Erinnerung: Trotz Verlangsamung beträgt Chinas Wirtschaftswachstum noch immer mehr als sieben Prozent jährlich – auch Brasiliens und Indiens Volkswirtschaften sind weit entfernt von echten negativen Konjunktureinbrüchen.

 

Soviel ist sicher: Mit wachsender Energienachfrage steigen auch die Energiepreise – und damit dürfte auch das Thema der Erneuerbaren Energien für Anleger wieder stärker in den Vordergrund treten. Denn selbst wenn sich die Diskussion um den Ausstieg aus der Kernkraft rund ein Jahr nach dem Atomunglück von Fukushima beruhigt hat, so zeigen Events wir der Rio+20-Gipfel, dass der Gedanke des Klimawandels nach wie vor lebendig ist. Laut einer vom Meinungsforschungsinstitut Gallup veröffentlichten Umfrage nimmt zum Beispiel das Thema Umweltschutz für die Mehrheit der Chinesen eine höhere Bedeutung ein als das Wirtschaftswachstum. Und in Japan haben Mitte Juli immerhin weit über 100.000 Menschen gegen die Rückkehr des Landes zur Atomkraft protestiert.

 

Ökonomische und demografische Trends sprechen für stärkere Nutzung Erneuerbarer Energien

 

Dabei führt auch aus ökonomischer Sicht kaum ein Weg an einer stärkeren Nutzung von Erneuerbaren Energien wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie vorbei. Denn nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) im World Energy Outlook 2011 wird der globale Energieverbrauch zwischen 2010 und 2035 um ein Drittel steigen – und zwar selbst dann, wenn alle Regierungen ihre Pläne zur Neuausrichtung ihrer Energieversorgung und zur Reduzierung des Treibhausgases CO2 so umsetzen wie angekündigt. Eine große Rolle spielt hier nach Zahlen der IEA die Zunahme der Weltbevölkerung. Sie wird bis zum Jahre 2035 um 1,7 Milliarden Menschen steigen. Dass der globale Energiebedarf bis zum Jahr 2035 so stark zulegt, wird vor allem von der Dynamik der Energiemärkte außerhalb der OECD-Staaten getrieben: Nach IAE Berechnungen entstehen rund 90 Prozent des zusätzlichen Energieverbrauchs in Nicht-OECD-Ländern. Allein in China sollen laut IEA im Jahr 2035 rund 70 Prozent mehr Energie verbraucht werden als in den USA. In Indien und Brasilien soll der Energieverbrauch noch rascher wachsen als in China. Fossile Brennstoffe werden der Prognose zufolge im Jahr 2035 zwar immer noch rund 75 Prozent der globalen Nachfrage abdecken, doch in der Stromwirtschaft werden rund 50 Prozent der neuen Kraftwerkskapazitäten zur Deckung der wachsenden Nachfrage  auf erneuerbaren Energietechnologien beruhen.

 

Netzparität in Sichtweite

 

Nach Beobachtungen der Internationalen Energieagentur (IEA) gibt es allerdings wenig Anzeichen dafür, dass die Staaten rund um den Globus einen Kurswechsel eingeleitet haben. Dem World Energy Outlook 2011 der IAE zufolge überdenken sogar viele Regierungen mittlerweile ihren Ausstieg aus der Kernkraft oder treiben den Ausbau der Nuklearenergie voran – zum Beispiel die USA, wo die zuständige Atombehörde im Februar dieses Jahres erstmals seit über 30 Jahren den Bau eines neuen Kernkraftwerkes genehmigt hat. Auch China setzt auf Atomkraft. Das Land fährt aber konsequent zweigleisig, in dem es aktiv in Erneuerbare Energien investiert und diesen eine bedeutende Rolle in der „China Greentech Initiative“ zukommen lässt. Dies verdeutlicht das Beispiel Windenergie: China gilt als der weltweit größte Erzeuger von Windenergie und ließ die USA bereits vor zwei Jahren hinter sich. Die weltweite „Denkpause“ in Sachen Kernkraft nach dem Unglück von Fukushima hat zudem geholfen, Erneuerbaren Energien einen technologischen Schub zu verleihen und den Kapitalzufluss zu erhöhen, selbst wenn hier noch „Luft nach oben“ ist. Zumindest ist eine gute Basis gelegt, dass Erneuerbare Energien den Anschluss an herkömmliche Energiearten bekommen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von der sogenannten Netzparität. Sie ist dann erreicht, wenn die Stromerzeugungskosten Erneuerbarer Energien in etwa genauso hoch sind wie die fossiler Energiearten. In sonnenreichen Regionen wie etwa in den Wüstenregionen Afrikas und der Westküste der USA ist dieser Angleichungsprozess bereits auf gutem Wege. Das alleine zeigt, dass das Thema Erneuerbare Energien unzweifelhaft zu den Megatrends der kommenden Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zählt. Die Frage für Anleger ist allerdings, wo die besten Chancen in diesem vergleichsweise jungem Bereich liegen.

 

Auf den Anschluss kommt es an

 

Gute Aussichten bietet zweifellos der Bereich Infrastruktur, insbesondere der Subsektor der Energieübertragung. Fast überall auf der Welt sind fehlende oder schlechte Stromnetze ein Hindernis für die Implementierung und damit den Erfolg von Windenergie. Selbst die hochentwickelte deutsche Volkswirtschaft macht da keine Ausnahme. Fiel in den vergangenen Wintern ein paar Tage hintereinander die Temperatur weit unter den Gefrierpunkt, kamen die Stromnetze schnell an ihre Grenzen. Anlegern bietet der Subsektor der Energieübertragung daher einen sicheren und voraussichtlich lohnenswerten Weg, zum Beispiel indirekt in Windenergie zu investieren. Eines der Unternehmen, die auf diesem Gebiet vielversprechend erscheinen, ist Prysmian. Der Kabelhersteller mit Sitz in Italien hat volle Auftragsbücher und erhielt zu Anfang des Jahres zusammen mit Siemens einen Kabelauftrag im Volumen von 1,1 Milliarden Euro – einer der größten Aufträge dieser Art, der jemals vergeben wurde.

 

Auf E-Mobilität setzen

 

Weitere Chancen bestehen im Bereich der Effizienz- und Prozessoptimierung. Das gilt insbesondere für den Bereich der Elektromobilität. Die bislang sehr hohen Preise der Energiespeicher, aber auch das Gewicht der Batterien stehen einem großindustriellen Durchbruch und damit einer breiten Nutzung dieser Technologie entgegen. Unternehmen, die sich auf die Prozess- und Effizienzoptimierung der notwendigen Energiespeicher spezialisiert haben, sind in der Lage, diese Probleme zu lösen und werden von dem erheblichen Marktwachstum entsprechend profitieren. Ein Beispiel dafür ist der Batteriehersteller Exide, dessen Aktienkurs nach Bekanntwerden von Fortschritten im Bereich der Prozessoptimierung um 45 Prozent zugelegt hat. Ebenfalls gute Chancen bietet Tianneng Power, einer der führenden Anbieter von Fahrzeugbatterien in China und die Nummer eins im Bereich von Batterien für E-Bikes. Der chinesische Markt für Elektrofahrzeuge und E-Bikes ist vielversprechend, da gerade die ländlichen Provinzen auf eine preisgünstige Alternative zu den herkömmlich mit Benzin oder Diesel betriebenen Fahrzeugen angewiesen sind. Zudem besitzt das Unternehmen ein starkes Standbein im Bereich der Speicherung von Solarenergie. Und nicht zuletzt kommen immer stärkere Umweltauflagen seitens der Regierung dem Unternehmen entgegen, da dadurch kleinere Anbieter ausscheiden und sich der zersplitterte chinesische Markt auf diese Weise bereinigt. So dürfte davon auszugehen sein, dass Tianneng in diesem Jahr um rund 30 Prozent wachsen wird, wobei diese Prognose durch die guten Zahlen für 2011 gestützt wird. Im zurückliegenden Geschäftsjahr legte der operative Gewinn auf Basis der vom Unternehmen veröffentlichten Zahlen um über 75 Prozent zu. Die Zukunftserwartungen erscheinen auch deshalb sehr valide, weil der Markt für Ersatzprodukte in den kommenden Jahren beträchtlich an Bedeutung gewinnen wird.

 

 

 

Jon Sigurdsen, Manager der Fonds DNB Renewable Energy (ISIN: LU0302296149) und des DNB ECO Absolute Return (ISIN: LU0547714286)

Die DNB Fonds „Renewable Energy“ und „ECO Absolute Return“ investieren schwerpunktmäßig in Unternehmen, die sich auf Erzeugung, Speicherung und Transport Erneuerbarer Energien spezialisiert haben. Letztgenannter Fonds erzielte 2011 eine Rendite von 17,4% nach Kosten und setzte sich damit an die Spitze des Absolute-Return-Ratings von Morningstar (Kategorie „Long/Short-Aktien weltweit“) und Citywire (Kategorie „Long/Short Equity“) in der Jahreswertung für 2011. Von ECOreporter.de wurde die Strategie zum „Erneuerbare-Energie-Fonds des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

 

Kontakt: Mike Judith, Vice President, DNB Asset Management, Tel.: 00352 – 45 49 45 503

 

 

  Bild: Hermann Rohr  / pixelio.de

Geld anlegen in Erneuerbaren Energien

Sonntag, 11. März 2012

Unsere Welt verändert sich rasend schnell, Vorhersagen und Prognosen über die Zukunft sind deshalb immer schwerer zu treffen. Es gibt jedoch eine Ausnahme, es gibt einen sogenannten Mega-Trend, der unweigerlich und mit absoluter Sicherheit kommen wird, und sogar schon im Gange ist: Der Trend hin zu Erneuerbaren Energien. Zu klar ist die Situation, zu eindeutig die Ausgangslage:

 

A – Fossile Energieträger verschlimmern den Treibhauseffekt. Damit die Erde nicht das Kochen anfängt, müssen wir die Verbrennung fossilber Energieträger beenden.

 

B –  Fossile Energieträger sind endlich. Niemand weiß genau wie lange Gas, Öl und Kohle noch reichen – aber sie reichen nicht ewig. Und selbst Uran für die Atomkraftwerke könnte bereits in 20 Jahren aufgebraucht sein (http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2006/Uran_als_Kernbrennstoff-Vorraete_und_Reichweite.pdf).

 

Die Erneuerbaren Energien werden immer stärker kommen, denn bei Ihnen sind die „Brennstoffkosten“ null und die Vorräte unendlich.

 

Wer also sein Geld in Erneuerbaren Energien anlegen möchte, folgt einem unumstößlichen gesellschaftlichen Wandel und wird davon langfristig profitieren. Und last but not least, geht er verantwortlich mit seinem Geld um und setzt es für ein förderungswürdiges Projekt ein.

 

Doch wie kann ich in Erneuerbaren Energien Geld anlegen?

 

Die meisten Menschen denken bei dieser Frage an die Photovoltaik Anlage auf dem eigenen Hausdach. Allerdings ist das in den meisten Fällen keine wirkliche Geldanlage, sondern eher als Liebhaberei anzusehen. Denn wichtige Punkte der Geldanlage wie Fungibilität, Sicherheit und in vielen Fällen auch die dem Risiko angemessene Rendite, sind nicht gegeben. Bei realistischer Berechnung kommen oftmals nur IRR-Renditen von 4-5 Prozent heraus. Dafür sein Geld für 20 Jahre zu binden, denn ein Verkauf der Anlage ist realistischer Weise nicht möglich, ist Liebhaberei.

 

Windkraft - tragende Säule der Erneuerbaren Energien

Die Erneuerbaren Energien kommen: Unterstützen Sie es mit Ihrer Geldanlage

 

Aber aufgrund der aktuellen Kürzungen der Solarförderung der Bundesregierung zum 1. April 2012 sind Investitionen in eigene Solaranlagen wahrscheinlich ohnehin kaum noch sinnvoll möglich.

 

Deshalb bleiben letztlich 2 sinnvolle und gute Wege, um in Erneuerbaren Energien sein Geld anzulegen. 

 

1.) Investition in Unternehmen der Erneuerbare Energien Branche

 

Man investiert sein Geld in Aktien von Unternehmen, die im Feld der Erneuerbaren Energien tätig sind. Da ein tägliches beobachten des Marktes für den privaten Geldanleger nicht möglich ist und außerdem eine Streuung in 20 oder mehr Titel meist am Kapital scheitert, ist eine Geldanlage in Investmentfonds die beste Lösung. Natürlich muss man mit den allgemeinen Eigenschaften dieser Geldanlage vertraut sein: hohen langfristigen Gewinnen stehen größere Schwankungen des Kapitals entgegen. Wer die Geldanlage in Erneuerbaren Energien in den letzten 10 Jahren mit Investmentfonds betrieben hat, konnte zunächst viele Jahre mit kräftigen, zweistelligen Gewinnen pro Jahr, genießen. Allerdings hat die chinesische Konkurrenz dann in 2010 und 2011 für fallende Kurse gesorgt.

 

Wer vom langfristigen Trend der Erneuerbaren Energien über Investmentfonds profitieren will, muss die Anlage auf mindestens  8-10 Jahre sehen. Dann sollte er, wie die gesamte Branche, von hohem Wachstum profitieren. Eine jährliche Rendite-Erwartung oberhalb der 10-Prozent-Grenze ist für diesen Zeitraum wahrscheinlich.

 

Eine Übersicht der besten aktuellen Musterdepots für eine solche Geldanlage finden Sie hier: http://www.gruenesgeld24.de/klimafonds-anlegen.htm

 

2.) Investitionen in konkrete Projekte

 

Die zweite gute Möglichkeit ist die Geldanlage in konkrete Projekte. Dabei schließen sich mehrere Hundert bis Tausend Anleger zusammen und finanzieren Windkraft, Biomasse oder Solarprojekte.

 

Im Gegensatz zu der oben zitierten Geldanlage in eine eigenen Photovoltaik-Anlage ist die wahrscheinliche Rendite nicht 4-5 Prozent, sondern 7-8 Prozent. Denn wer für z.B. 100 Millionen Euro Anlagenteile erwirbt, wird bessere Einkaufspreise erzielen als der einzelne Einkäufer. Ebenso wird die Betreuung und Wartung der Anlagen besser und professioneller ausfallen, z.B. die Reinigung der Solarmodule von Blütenstaub. Denn welcher Privatmann möchte im Frühling auf sein Dach klettern, und den Blütenstaub entfernen?

 

Die besten Erneuerbare Energien Projekte finden Sie jeweils aktuell zusammengestellt hier: http://www.gruenesgeld24.de/projekte.htm

Grünes Geld zu Gast im BIO-Energiedorf Oberrosphe

Samstag, 24. Dezember 2011

Mit Holz Wärme gewinnen und bis zu 50% CO2 einsparen - Das ist möglich im Biomasse Heizwerk in Oberrosphe

Tobias Engel, Mitarbeiter der Grünes Geld GmbH, war am 16. Dezember 2011 zu Gast im BIO-Energiedorf Oberrosphe (Mittelhessen) um sich direkt vor Ort einen Eindruck über die Anwendung von Erneuerbaren Energien in der Praxis zu verschaffen. Die Gemeinde zählt ca. 800 Einwohner und fast die Hälfte hat keine eigene Heizungsanlage im Keller stehen – dennoch wird es bei Ihnen auch im Winter mollig warm.

 

Verantwortlich dafür ist das, etwas außerhalb stehende, Biomasseheizwerk, welches die Gemeinde mit grüner Energie versorgt. Über ein sieben Kilometer langes Nahwärmenetz werden die Haushalte mit Wärme versorgt. Durchschnittlich etwa 50% der gesamten CO2- Emissionen der im Ort angeschlossenen Haushalte werden durch das Heizwerk eingespart und damit ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Erreicht wird dies durch die Nutzung von Holzhackschnitzeln, die überwiegend aus der nahen Umgebung kommen. Auch überegional erhalte man zahlreiche Anfragen Holzhackschnitzel abzunehmen; vor dem Hintergrund der Energiebilanz greift man aber möglichst auf umliegende Zulieferer zurück, so Hans Bertram, Mitglied des Vorstands der Betreibergenossenschaft.

 

Initiiert durch den Pfarrer der Gemeinde, stand am Anfang eine Bürgerinitiative, die sich 2006 zusammengefunden hat um die zukünftige Energieversorgung der Gemeinde zu überdenken. In 2008 ging die Anlage erstmalig in Betrieb. Der Betrieb wird von einer Genossenschaft gesichert, welche durch die Bürger selbst ins Leben gerufen wurde. In einem kurzen Video von „mittelhessen.de“ erläutert deren Vorsitzender Hans-Jochen Henkel die Hintergründe. Das Besondere am Energiedorf ist die Tatsache, dass die Bürger dieses Vorhaben weitgehend in Eigenleistung erbracht haben – Beispielhaft für eine starke Gemeinschaft.

Auch vor der Stromversorgung haben die Oberrospher nicht zurückgeschreckt. Die Dachfläche des Heizwerkes wurde genutzt um auf einer Fläche von 1300 m² eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 77 kWp in Eigenleistung zu montieren. Seit dem 5. Dezember 2008 ist diese am Netz ist und speist Strom ein. Seit Kurzem sorgt außerdem eine nahgelegene Biogasanlage für zusätzliche Wärme und Strom.

 

Nicht nur das Klima wird in Oberrosphe geschont, sondern auch der Geldbeutel der angeschlossenen Mitglieder der Genossenschaft. Durchschnittlich spart jeder Haushalt alleine bei den Heizkosten ca. 450 – 500 EUR im Jahr.

 

Erneuerbare Energien und unabhängige Energieversorgungen werden in Zukunft immer wichtiger. Die Gemeinde in Oberrosphe zeigt deutlich, dass auch außergewöhnliche Ideen in die Tat umgesetzt werden können und sich nicht nur für die Umwelt lohnen.

 

Für interessierte Anleger empfehlen wir den Energiewald.

 

 

 


 

Unser Tipp für den Sie: Energiewald

 


Anlage Energiewald
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 3.400EUR
Ausschüttungen Jahr 5: 78%
Jahr 10: 133%
Besonderheit – investiert in nachwachsende Rohstoffe (CO2 neutral)
– Sachwerte
– Sie helfen dem Ausbau der erneuerbaren Energien

 

 


 

Blue Petroleum – Der Treibstoff der Zukunft?

Montag, 19. September 2011
Algen

Bis 2040 soll jeder zweite Flug mit Blue Petroleum angetrieben werden.

Algen, bisher wurden diese Pflanzen hauptsächlich in den Bereichen Nahrungsergänzung, Kosmetik und Aquakultur verwendet. Nun soll dieses nach Spinat aussehende Gewächs als Grundstein für einen neuen Treibstoff dienen, mit dem in naher Zukunft sogar Flugzeuge fliegen können sollen.

 

Dies klingt erst einmal nicht sehr glaubhaft, doch weiß die spanische Firma Bio Fuel Systems (BFS) mit ihrem „Blue Petroleum“ zu überzeugen. Nahe Alicante erstreckt sich ein elf Hektar großes Gelände von BFS. Dort zu sehen sind unzählige aus Glas bestehende Röhren, die gefüllt mit Algen sind. Nach jahrelanger Forschung ist es den Spaniern gelungen anhand von Algen einen Treibstoff herzustellen. Dafür mussten viele Hürden genommen werden, angefangen von der Suche nach einer geeigeneten Algenart, die genügend Öl in ihren Zellen produdiert, über das Herausfinden eines beschleunigten Wachstumsprozesses der Einzeller, bis hin zu einer ausreichenden CO2-Versorgung bei der Produktion.

 

Das elf Hektar große Gelände besitzt insgesamt 48 Reaktoren, welche pro Jahr einen Ertrag von  ca. 20.000 Fass Algensprit hervorbringen. Ein Fass enthält 159 Liter, also einem Barrel.

Aufgrund des bisherigen Erfolges plant BFS eine industrielle Anlage bei Almeria. Sie soll 600 Hektar groß sein und etwa 1 Millionen Fass als Jahresertrag haben. Mit dieser Menge könnte fast gesamt Spanien mit Treibstoff versorgt werden. Die Herstellungskosten bei einer industriellen Produktion sollen sich zwischen 45-59$ belaufen, also ähnlich wie aktuell bei dem Rohöl.

 

Im Gegensatz zu herkömmlichen Energieplanzen steht der Algensprit in keinem Konflikt mit der Nahrungsmittelerzeugung. Algen können nämlich in Anlagen gezüchtet werden, die kein fruchtbares Land verbrauchen. Eine solche Anlage könnte somit auch in wüstenähnlichen Landschaften errichtet werden.

 

Besonders für die Luftfahrindustrie ist das Blue Petroleum interessant, schließlich könnte dieser Treibstoff das extrem umweltschädliche und fossile Kerosin ersetzen. Von Experten wird vermutet, dass bis 2040 etwa die Hälfte aller Flüge mit dem Algentreibstoff betrieben werden können.

 

Dem Blue Petroleum steht eine große Zukunft bevor. Dadurch ist davon auszugehen, dass nachhaltige Banken in geraumer Zukunft vermehrt grüne Investments anbieten werden, die in Blue Petroleum investieren.

Solaranlage in Italien geht wie geplant ans Netz

Montag, 29. August 2011

Der CHORUS CleanTech Portfolio Fonds ist ein nachhaltiger Fonds, in dem sich Anleger an Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftwerken gleichzeitig beteiligen können. Die Besonderheit an diesem nachhaltigen Investment ist die breite Streuung der Gelder auf ausgewählte Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien innerhalb Deutschlands und Europa.

 

Freiflächenanlagen in Italien - Profitieren Sie nicht nur von der Rendite

Zuletzt wurde durch den Emittenten bekannt gegeben, dass am 27. Juni eine in Deutschland errichtete Windenergieanlage und am 10. August eine Solaranlage in Italien erfolgreich ans Netz gegangen sind.

 

Anleger profitieren nicht nur von den Erträgen der Anlagen, sondern auch von der langjährigen Erfahrung des Initiators mit Erneuerbaren Energien. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energie Fonds besteht in diesem Fall beispielsweise kein  Projektierungs- und Baukostenrisiko, da der Fonds Festpreisvereinbarung mit erfahrenen Partnern aushandelt.

 

Die Grünes Geld GmbH greift gerne auf diese Expertise zurück und bietet im Bereich der erneuerbaren Energien bzw.  Solarprojekte ebenfalls CHORUS Produkte an. Unser Tipp: Investieren Sie mit dem CHORUS CleanTech Solar 5 Italien in ausgewählte Solaranlagen.

 

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment im Bereich erneuerbare Energien: CleanTech Solar 5 Italien

 


Projekt CleanTech Solar 5 Italien
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 EUR
Wertentwicklung bis 2015 jährlich: 7,25%bis 2016 jährlich: 8,00% 

bis 2018 jährlich: 9,00%

Besonderheit – investiert in schlüsselfertige Solarparks in Italien- Die italienischen Einspeisevergütungen, die ebenfalls auf 20 Jahre garantiert sind, gelten als besonders sicher- Sie helfen den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung zu unterstützen

 

Link zum CHORUS CleanTech Solar 5