Archiv für die Kategorie ‘Erben & Schenken’

Gute Geldanlagen für Kinder

Freitag, 13. April 2018
Zusammenfassung: Wer Kinder hat, möchte das Beste für den Nachwuchs. Viele Dinge lassen sich nicht beeinflussen. Ob sich eine Geldanlage lohnt, lässt sich jedoch durchaus im Vorfeld abschätzen. Klassische „Kinderprodukte“ haben dabei mehr oder weniger ausgedient. Auch für Kinder bieten sich Fondssparpläne an.

 

Vorsorgen für den Nachwuchs!

 

Was wünschen sich Eltern für ihre Kinder? – Wer jungen Eltern diese Frage stellt, erhält viele Antworten. Da wäre zuerst einmal Gesundheit und soziale Sicherheit. Eine schöne und unbeschwerte Kindheit. Eine gute Ausbildung, später ein Beruf, der den Fähigkeiten entspricht und für ein angemessenes Auskommen sorgt – und natürlich auch gute Freunde, eine liebevolle Beziehung und vielleicht auch eigene Kinder. – Die Wünsche sind zahlreich.

 

Die Wünsche, die Eltern ihren Kindern jedoch wirklich erfüllen können, sind dagegen limitiert. Zum einen entziehen sie sich schlichtergreifend dem elterlichen Einfluss. Zum anderen spielen viele gesellschaftliche Faktoren eine große Rolle. Krankheiten, Wegfall eines oder beider Elternteile, Schwierigkeiten in der Schule, Umwälzungen in der Berufswelt – der Einfluss, den Eltern auf die Entwicklung ihrer Kinder nehmen können und die Bahnen, in die sie das künftige Leben lenken, sind nicht so groß, wie es Vater und Mutter gerne hätten.

 

Daher ist es durchaus sinnvoll, die eigenen Grenzen zu akzeptieren und sich auf die spezifischen elterlichen Kompetenzen zu konzentrieren: Liebe und Fürsorge.

 

 

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Sparen für die Enkel 2018 – Alle Möglichkeiten, die wirklich etwas bringen!

Donnerstag, 29. März 2018
Zusammenfassung: Großeltern, Eltern oder andere nahestehende Menschen möchten oftmals monatlich Geld für Kinder und Enkelkinder zurücklegen. Damit können diese später vielleicht ein Studium, das  erste Auto oder die erste Wohnung bezahlen. Aber welche Möglichkeiten bringen wirklich etwas? Meist ist ein Fondssparplan in einen Mischfonds die richtige Lösung.

 

 

Den Enkeln Geld zustecken – dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten!

 

Die Ankunft eines neuen Erdenbürgers löst nicht nur bei den Eltern große Freude aus. Auch Geschwister, Tanten und Onkels, Paten und – nicht zu vergessen – die Großeltern sind oft völlig aus dem Häuschen. Der Wunsch, Geborgenheit zu schenken und Sicherheit zu geben sitzt dabei tief. So reift schnell der Gedanke, Geld „für später“ zurück zu legen.

 

Jeden Monat eine kleine Summe, die leicht zu schaffen ist. Dann gibt es zum 18. Geburtstag einen ordentlichen Betrag, der den Weg ins Erwachsnenleben ebnen soll. Für die Ausbildung oder ein Studium, ein Auto, die eigene Wohnung oder auch für ein erfahrungsreiches Jahr im Ausland.

 

Doch auch auf diesem Weg gibt es viele Hürden. Papierkram muss erledigt werden und das Spannungsfeld zwischen Überraschung, Rendite, Sicherheit, Steuernsparen und nicht zuletzt Nachhaltigkeit muss wohl überlegt sein und entsprechend geplant werden. Ein besonders wichtiger Punkt ist dabei, wem das Kapital wann rechtlich gehört und wer darauf zugreifen darf.

 

Da es keinen einen Königsweg gibt haben wir uns auf den Weg gemacht und die wohl umfangreichste Liste aller Möglichkeiten erstellt, wie Paten oder Großeltern für die Enkel Geld sinnvoll anlegen können. Natürlich gilt das meiste auch für andere Personen, die etwas zum Wohl des Kindes tun wollen. In der Praxis sind das häufig die Eltern, Patenonkel und -tanten, aber auch Nachbarn oder Freunde.

 

 

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Erbschaftssteuer: Die 5 besten Spar-Tipps

Mittwoch, 21. Februar 2018
Zusammenfassung: Der Verlust geliebter Menschen ist im Leben prägend. Hinterbliebene sind jedoch nicht selten auch Erben. Plötzlich kommen neue Entscheidungen und Belastungen durch die Erbschaftssteuer auf die Hinterbliebenen zu. 5 gute Tipps zum Steuern sparen.

 

Mehr aus dem Erbe machen.

 

Am Anfang steht die Trauer. Wenn geliebte Menschen, wie beispielsweise die Eltern sterben, sehen sich viele Menschen ersteinmal stark emotional gefordert. So meldete sich beispielsweise kürzlich eine Klientin von Grünes Geld nach dem Tod ihrer Eltern. Diese waren in den Jahren des Wirtschaftswunders groß geworden und hatten stets ein bescheidenes Leben geführt. Die Eltern hatten in ihrem eigenen Haus gelebt, der Vater waren bis zu seinem Ruhestand Angestellter gewesen. Die Klientin, ein Einzelkind, erbte die für sie überraschende Summe von 1,3 Millionen Euro.

 

Erbschaftssteuer vermeiden: Ein Gespräch kann Hundertausende Euro bringen

Erben erfordert Vertrauen und Wissen

Die Summe klingt ersteinmal nach einem absoluten Glücksfall. Doch das Beispiel der Kundin stellt absolut kein Einzelfall dar. Denn gerade die Elterngeneration, die in den wirtschaftlich starken Jahrzehnten ein Vermögen aufgebaut haben, geben in diesem Jahrzehnt Schätzungen zufolge bis zu drei Billionen Euro an Ihre Erben weiter. Damit entsteht derzeit die reichste Erbengeneration aller Zeiten!

 

Doch die freude über das großzügige Erbe kann schnell geschmälert werden, denn das deutsche Erbschaftssteuer-Recht ist kompliziert und für Laien nicht leicht zu durchschauen. Die Freibeträge belaufen sich teilweise nur 20.000 Euro, so dass recht schnell selbst bei Erbschaften innerhalb von Verwandten Steuern anfallen. Auf der anderen Seite können bei guter Planung auch hohe Vermögen steuerfrei oder mit sehr geringer Besteuerung legal vererbt werden.

 

Auch die bewusste Steuerung des Erbschaftsvorgangs kann komfortabel geregelt werden. So kann beispielsweise eine Schenkung zu Lebzeiten erfolgen, ohne dass der Verschenkende die Kontrolle über sein Vermögen verliert.

 

Wir haben die fünf besten Tipps zusammengestellt, mit denen sich die Erbschaftssteuer sparen zlässt. Welcher Tipp sich für den jeweiligen Fall anbietet, muss selbstverständlich sorgfältig geprüft werden. Schließlich kann sich die Rechtslage jederzeit ändern. Vor einer Entscheidung ist es daher wichtig, einen spezialisierten Anwalt aufzusauchen. Grünes Geld berät Sie als unabhängiger Finanzdienstleister auch bei der Auswahl eines geeigenten Anwalts.

 

 

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Altersvorsorge aktuell – keine Zeit verlieren

Dienstag, 20. Februar 2018
Zusammenfassung: Die Menschen werden immer älter, die Renten sinken, Altersarmut und Verunsicherung belasten die Gedanken an das Leben nach der Erwerbsarbeit. Um böse Überraschungen zu vermeiden ist eine gute Vorbereitung der künftigen Altersvorsorge sehr als angeraten.

 

Lieber gut planen als abwarten und Tee trinken!

 

Sicher – früher war alles sehr viel einfacher. Die Renten waren sicher und für die Ersparnisse auf dem Sparbuch gab es noch gute Zinsen. Außerdem war der Sommer sehr viel heißer und im Winter schneite es immer.

 

Nun mögen einige Dinge früher wirklich besser gewesen sein, doch zum einen verklärt sich vieles mit dem nostalgischen Blick zurück. Zum anderen nutzt diese Retro-Fixiertheit wenig bei der Bewältigung des täglichen Lebens im hier und jetzt und schon gar nicht bei der aktiven Gestaltung der Zukunft.

 

 

Vorsorge statt Sorge

Gerade das Thema Altersvorsorge wird mit viel Misstrauen und Sorge behandelt. Schließlich existieren im Markt unzählige Vorsorgeprodukte mit unterschiedlichen Beiträgen, Laufzeiten und Auszahlungsmodalitäten. Entsprechend schwer fällt die Auswahl, die auch immer von der Sorge begleitet ist, dass ein anderes Finanzprodukt vielleicht doch besser gewesen wäre.

 

 

 

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Sichere Geldanlage 2018: Teil 3 Lebens- und Rentenversicherungen

Donnerstag, 11. Januar 2018

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen (unten)
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft 

 

 

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Geldgeschenke einmal anders – 5 gute Ideen für die Lieben

Dienstag, 12. Dezember 2017
Zusammenfassung: Geldgeschenke, verschämt im Umschlag – das war einmal. Denn Geld umfasst vielmehr als Münzen und Scheine. Wer an Weihnachten sinnvolle und nachhaltige Geldgeschenke machen will, entscheidet sich für Sparpläne, Versicherungspolicen oder Beratungsleistungen.

 

Auch Geldgeschenke verändern sich mit der Zeit …

 

Am Thema Geldgeschenke scheiden sich die Geister – Von den einen als einfallslos und unpersönlich abgelehnt, von den anderen gerne gewählt, schließlich sind Geldgeschenke praktisch und helfen dem Beschenkten dabei, seine ganz persönlichen Wünsche zu erfüllen. Fakt ist, dass Geldgeschenke beliebt sind: Fast jeder vierte in Deutschland beschenkt seine Lieben mit Geld. In der Gruppe der über 65-jährigen ist das Geldgeschenk sogar für die Hälfte das Präsent der Wahl. Zu diesem Ergebnis kam die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

 

Wie auch jeder einzelne zu Geldgeschenken stehen mag, eins ist klar: Der gefütterte Umschlag mit einem Geldschein ist längst nicht mehr die einzige Möglichkeit, um Geld zu verschenken. Auch der Finanz- und Versicherungsmarkt hält eine breite Palette an Angeboten bereit, die Geldgeschenke zu persönlichen Geschenken machen können. Besonders Sparpläne gewinnen zunehmend an Beliebtheit.

 

Wir haben fünf Geschenkideen zusammengestellt, die den Beschenkten lange Freude bereiten können.

 

 

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Die 7 wichtigsten Punkte für einen sonnigen Ruhestand

Mittwoch, 27. September 2017

Die langjährige Niedrigzinsphase wird uns noch einige Jahre begleiten. Das zwingt viele Menschen zu Umdenken und Neu-Berechnen, denn jedes Jahr Null-Zins frisst weitere gefährliche Lücken in die privaten und betrieblichen Altersvorsorge-Lösungen.

 

Deshalb muss umfassend geprüft werden, wie der Ruhestand konkret für die einzelne Person aussieht – und zwar unter Einbeziehung aller Vermögenswerte. Mit dazu gehört die Prüfung von Themen wie Nachlassregelung und Vollmachten für den Ernstfall.

 

Mit den 7 wichtigsten Punkten für einen sonnigen Ruhestand möchten wir einen guten Überblick in das komplexe Thema geben. Sie werden sehen, dass die einzelnen Inhalte gut zu verstehen und im Einzelfall meist schnell beherrschbar sind. Bei Fragen kommen Sie gerne auf uns zu (Kontakt).

 

Abschnitt 1: Wer erbt was?

Ein Erbe: hoffentlich interessanter als dieses Fahrzeug

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer eigentlich Ihr Vermögen erben wird? Oder haben Sie sich schon einmal gefragt, von wem Sie selbst noch eine Erbschaft erwarten?

 

Falls es kein Testament gibt, greift die gesetzliche Erbfolge. Falls es ein Testament gibt, gilt für die Berechnung des Pflichtteils eines Erben: mindestens die Hälfte dessen, was ihm laut gesetzlicher Erbfolge zugestanden hätte (als Barabfindung).

 

Einen Anspruch auf einen Pflichtteil haben zum einen die sogenannten Abkömmlinge. Das sind die leiblichen oder adoptierten Kinder oder – sofern diese nicht mehr leben – die jeweils nachfolgende Generation, also Enkel oder Urenkel. Ein Anrecht auf einen Pflichtteil sieht das Gesetz außerdem für Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner sowie bei kinderlosen Paaren auch für die Eltern vor. Geschwister dagegen können keinen Pflichtteil geltend machen.

 

Die gesetzliche Erbfolge geht nach dem Ordnungsprinzip, oder einfacher: Das Gut rinnt wie das Blut.

 

Im einfachsten Falle erben die Kinder (oder deren Kinder), gemeisam mit dem Ehepartner, das Vermögen eines Verstorbenen. Das nennt man Erben 1. Ordnung. Ohne Abkömmlinge erbt die sogenannte 2. Ordnung, also Eltern, Geschwister und Nichten/Neffen.

 

Ein weitverbreiteter Irrtum ist die 100-Prozent Vererbung an den überlebenden Ehepartner. Wie würden Sie zum Beispiel die Frage beantworten, wer verstorben sein muss, damit er Ehepartner wirklich alles erbt?

 

Das wäre nur dann der Fall, wenn es keine Kinder / Enkel / Urenkel gibt, keine Eltern, keine Geschwister, keine Nichten/Neffen und keine Großeltern mehr. Wie wahrscheinlich ist das? Wie sähe es in Ihrem eigenen Fall aus?

 

Hier eine Tabelle zum Erbe des Ehepartners in einer Zugewinngemeinschaft (häufigste Form der Ehe in Deutschland; es gibt daneben noch die sogenannte Gütertrennung):

 

 

Zugewinngemeinschaft

1. Ordnung

(Kinder, Enkel)

2. Ordnung

(Eltern, Geschwister)

3. Ordnung

(Großeltern)

Weitere Ordnungen
Anteil des Ehegatten am Erbe 1/2 3/4 3/4  voll (1/1)

 

 

 

 

 

 

 

Abgesehen vom Pflichtteil können Sie die Erbschaft jedoch mit einem Testament nach Ihrem Willen recht frei gestalten.

 

Dabei gilt im Todesfall immer das jüngste aufgefundene Testament. Ein Testament können Sie beim Notar verfassen und hinterlegen lassen, aber auch ein selbst erstelltes, (komplett) handschriftliches Testament hat die gleiche Gültigkeit. Häufig spart man übrigens Kosten, wenn man das Testment selbst verfasst, sich jedoch von einem auf Familienrecht spezialisierten Anwalt beraten lässt.

 

Tipp: Bedenken Sie beim Themen Erben nicht nur das eigene Vermögen. Häufig ist auch ein Vermögen zu erwarten, das Sie als Erbe erhalten. Vielleicht von den Eltern, vielleicht von Tante oder Onkel. Gehen Sie auch diese Themen offen an und besprechen Sie mit den Vererbenden die Strategie.

 

Bei ausreichender Zeit lässt sich möglicherweise viel Erbschaftssteuer sparen. Die Freibeträge für Ehepartner (500.000 €) oder Kinder (400.000 €) sind grundsätzlich gut und werden häufig nur bei Immobilienvermögen überschritten, aber schon nicht verheiratete Lebensgefährten oder Nichten und Neffen haben nur 20.000 Euro Freibetrag.

Abschnitt 2: Den Staat beim Erbe leer ausgehen lassen

Der Staat braucht Geld … viel Geld, um seinen umfangreichen Aufgaben vom Straßenbau über die Ausbildung der Kinder bis hin zur inneren und äußeren Sicherheit nachzukommen. Entsprechend lässt er sich die Chance nicht entgehen und erhebt Steuern beim Erben (und in gleicher Höhe beim Schenken).

 

Die gute Nachricht vorweg: nahe Verwandte wie Kinder oder Ehepartner müssen häufig nichts bezahlen. Die Freibeträge sind üppig gestaltet, bei Ehepartnern zum Beispiel 500.000 Euro:

 

Verwandtschaftsgrad Freibetrag Steuersatz
(abhängig von der Höhe des Vermögens)
Ehegatten 500.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Eingetragene Lebenspartner 500.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Kinder und Stiefkinder 400.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Enkel und Stiefenkel 200.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Eltern im Erbfall 100.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Eltern bei Schenkung 20.000 Euro 15 bis 43 Prozent
Geschwister, Nichten, Neffen 20.000 Euro 15 bis 43 Prozent
Übrige Personen (z.B. nicht eheliche Lebengefährten, Patenkinder, Freunde) 20.000 Euro 30 bis 50 Prozent

 

Lassen Sie uns ein Beispiel für Menschen betrachten, die möglicherweise gar nicht an Erbschaftssteuern dachten – und trotzdem plötzlich viel zahlen müssen:

 

Zur Immobilienfinanzierung hat ein Mann einen Risiko-Lebensversicherung über die Todesfallsumme von 200.000 Euro abgeschlossen. Seine Lebensgefährtin ist nicht mit ihm verheiratet, jedoch als Begünstigte im Vertrag eingetragen – sollte er also versterben, möchten man das Geld aus der Lebensversicherung ihr zugute kommen lassen, damit sie den offenen Kredit damit abbezahlen kann. Eine übliche Vorgehensweise.

 

Außerdem erbt sie auch das Haus, sollte ihr Partner versterben.

 

Sollte der Mann jetzt tatsächlich versterben, geht das Finanzamt wie folgt vor: Der Wert der Immobilie wird festgesetzt, zum Beispiel auf 250.000 Euro. Abzüglich der offenen Kredite von z.B. 200.000 und zuzüglich der ausgezahlen Lebensversicherung in Höhe von 200.000 Euro erbt die Lebensgefährtin also 250.000 Euro.

 

Abzüglich ihres Freibetrages als „Übrige Person“ von 20.000 Euro muss sie demnach 230.000 Euro versteuern; bei einem Steuersatz von 30 Prozent sind das 69.000 Euro alleine an Erbschaftssteuer. Möglicherweise muss sie jetzt sogar das Haus verkaufen.

 

Tipp: Bei der korrekten Gestaltung der Risiko-Lebensversicherung hätte die Steuerlast auf Null Euro reduziert werden können. Dieser und weitere Fälle lassen sich einfach so gestalten, dass Erbschafts- oder Schenkungssteuer vermieden werden. Übrigens lassen sich die Freibeträge durch Schenkung alle 10 Jahre neu ausschöpfen.

 

Abschnitt 3: Selbst bestimmen, was im Fall eines Unfalls oder Krankheit getan werden soll

 

Unfälle kommen überraschend und haben manchmal langwierige Folgen

Erst vor wenigen Wochen erreichte mich persönlich morgens im Büro eine Nachricht per WhatsApp: ein sehr guter Freund, den ich seit Kindestagen an kenne, war auf seinem Arbeitsweg verunglückt.

 

Der Fahrer eines entgegenkommendes Fahrzeuges war eingeschlafen und auf seine Fahrbahnseite geraten. Mein Freund erlitt sehr viele Knochenbrüche, auch lebensbedrohliche, und wurde in ein künstliches Koma versetzt.

 

Er als Patient war nicht mehr ansprechbar, trotzdem mussten medizinische Entscheidungen getroffen werden. Häufig geht es dabei um Fragen um Leben und Tod. Immer ist die Frage präsent: wie hätte wohl der Betroffene entschieden? Wie lässt sich hier das Recht auf medizinische Selbstbestimmung wahren?

 

Die Lösung stellt die Patientenverfügung dar; ein Dokument, in dem man in guten Tagen und wohlüberlegt festlegt, welche medizinischen Maßnahmen getroffen werden sollen und welche nicht.

 

Tipp: Die Patientenverfügung sollte auf jeden schriftlich verfasst sein und unterschrieben werden. Sie ist jederzeit widerrufbar und änderbar. Damit im Notfall auch der Zugriff auf die Verfügung gewährleistet ist, sollten Kopien bei Vertrauenspersonen und dem Hausarzt hinterlegt werden.

 

Abschnitt 4: Noch einen Schritt weiter – wer darf sich kümmern wenn was passiert?

 

Im Abschnitt 3 haben wir den Fall behandelt, dass man seinen Willen nicht mehr äußern kann und medizinische Entscheidungen getroffen werden müssen.

 

Doch gerade bei länger anhaltenden Situationen, zum Beispiel bei einem langjährige Schwerstpflegefall, müssen über die direkten medizinischen Entscheidungen hinaus noch weitere Entscheidungen gefällt und Unterschriften geleistet werden.

 

Nicht selten sind zum Beispiel Immobilien für einen Pflegebedürftigen nicht mehr bewohnbar. Doch ein Verkauf der Alt-Immobilie und der Erwerb einer geeigneten Immobilie oder der Umzug in ein Pflegeheim erfordern wirtschaftlichen Sachverstand und Entscheidungsbefugnisse. Dafür reicht die Patientenverfügung nicht aus

 

Um jemanden zu bevollmächtigen, dass er in Ihrem Namen handeln darf, benötigen man eine Vorsorgevollmacht. In diese werden alle notwendigen Details geregelt.

 

Lassen Sie sich also von einem spezialisierten Anwalt dazu beraten. Es gibt jedoch auch Vorlagen, die die häufigsten Konstellationen und Fragestellungen bearbeiten – möglicherweise sind solche Vorlagen ausreichend. Bei Buchung einer Ruhestandsplanung von Grünes Geld wird Ihnen dazu eine Vorlage übergeben.

 

Tipp: Seit über 10 Jahren gibt es das Zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer. Dort können Sie Patientenverfügung und Betreuungsverfügungen eingetragen werden, so dass diese auch für im Notfall und nach vielen Jahren, in denen man gar nicht mehr an diese Papiere dachte, schnell gefunden werden.

 

Abschnitt 5: Neben Sicherheit muss in der Altersvorsorge auch die Rendite stimmen

 

Das Ausland hat für die Einstellung der Deutschen sogar einen Begriff geprägt: German Angst. Es geht um ein difuses Angstgefühl der Deutschen, was sich unter anderem in der sehr zurückhaltenden deutschen Außenpolitik äußert.

 

Die vielleicht bedeutendere Ausprägung ist das Geldanlage-Verhalten der Deutschen: vermeintliche Garantien und vermeintlich feste Zinsen werden überbewertet, langfristige Chancen damit außen vor gelassen.

 

Dabei bieten gerade die meist sehr langen Ansparzeiträume für die Altersvorsorge ideale Vorraussetzungen für schwankungsintensive Anlageformen, die dafür aber auch die höchsten Renditen erwirtschaften. Lassen Sie uns das an einem Beispiel erkennen.

 

Beispiel: Eine 37jährige Frau mit einem Jahreseinkommen von 40.000 Euro. Davon gehen aktuell 18,7% in die gesetzliche Rentenversicherung, also 7.480 Euro jährlich. Eine grundsätzliche Faustformel besagt, von diesem Betrag 50% zu nehmen und in eine private Altersvorsorge zu investieren, also in unserem Fall 50% von 7.480 Euro, also 3.740 Euro jährlich oder 310 Euro monatlich.

 

Einzahlung 310 Euro monatlich über 30 Jahre

Altersvorsorge ohne Wertschwankungen

(klassischer Rentenvertrag, Renditeannahme 3% p.a.)

Altersvorsorge mit Wertschwankungen

(Fondgebundener Rentenvertrag, Renditeannahme 6% p.a.)

Kapital nach 30 Jahren

181.100,06 Euro

312.956,66 Euro

Ergibt monatliche garantierte Rente von

(Abschätzung, unverbindlich)

543 Euro

939 Euro

 

Übrigens gibt es gerade bei der ethisch-ökologischen Geldanlage sehr gute, langfristige Möglichkeiten im Aktienmarkt. Denn Aktien nachhaltiger Unternehmen bieten den Menschen Lösungen, die immer mehr nachgefragt und immer mehr gebraucht werden.

 

Entsprechend sollte eine günstige Geschäftsentwicklung die Folge sein, so dass die Unternehmenswerte und damit auch die Aktienkurse der Unternehmen überproportional steigen (siehe auch unser Musterdepot Wachstum).

 

Tipp: Wer die Zahlen analysiert kommt bei der langfristigen Geldanlage an Aktien nicht vorbei (mehr: Rendite-Dreieck) . Lassen Sie sich von Experten beraten, wie Sie typische Fehler bei der Aktienanlage vermeiden und gleichzeichtig die Steuern auf den Gewinn gering halten.

 

Abschnitt 6: Das fiese Geheimnis … Ihre Rente wird jährlich weniger

 

Stellen Sie sich vor, Sie haben alles richtig gemacht: Sie haben Ihre gesetzliche Rente ausgerechnet, Sie haben eine Rentenlücke identifiziert und Sie haben über Jahre hinweg monatlich etwas zur Seite gelegt, um diese Lücke zu schließen.

 

Schließlich sind Sie 67 Jahre alt und gehen in Rente. Und in der Tat, die Berechnungen waren richtig, Sie konnten Ihre Lücke schließen, alles ist perfekt. Für viele Menschen enden an dieser Stelle Ihre Überlegungen.

 

Leider begehen sie damit einen fatalen Fehler. Denn eine Frau, die mit 67 Jahren in Rente geht, hat noch laut aktueller Vorgabe (Sterbetafel 2004R) eine Lebenserwartung von weiteren 24 Jahren (!).

 

Was wird in diesen 24 Jahren geschehen? Die schleichende Inflation wird an der Kaufkraft ihrer Rente knappern.

 

In den 24 Jahren wird die Kaufkraft von zum Beispiel 100 Euro absinken, bei 2% jährlicher Inflation auf nur noch 62,17 Euro.

 

Theoretisch gibt es dafür die jährlichen Rentensteigerungen. Doch lassen Sie uns ansehen, ob diese die Inflationsraten in der Vergangenheit ausgleichen konnten:

 

Netto-Rentenentwicklung in Deutschland

Tatsächliche Rentenentwicklung nach Inflation: meist negativ (Quelle: Helvetia)

 

Das Diagramm zeigt deutlich, dass die Rente in den meisten Jahren effektiv weniger wird. Das muss auch so sein, denn immer weniger Beitragszahler stehen immer mehr Rentenempfängern gegenüber (Demografische Entwicklung); die Rente muss abnehmen.

 

Tipp: Um die abnehmende Renten auszugleichen sollten Sie schnell reagieren. Zwei Möglichkeiten kommen meist in Frage. Möglichkeit 1: Sie sparen einen zusätzlichen Betrag fürs Alter an. Möglichkeit 2: Sollten Sie Ihre bisherige private Altersvorsorge auf klassischen Produkten aufgebaut haben, prüfen Sie den Wechsel in Anlagen mit höherer Renditeerwartung.

 

Abschnitt 7: Verdrängt oder Problem angegangen … wahrscheinlich werden Sie pflegebedürftig.

 

Das Schöne ist, dass wir alle immer älter werden. Durchschnittlich rund 15 Jahre im Vergleich zu den Großeltern. Wurden Ihre Großeltern zum Beispiel 75 Jahre alt, können Sie schon mit rund 90 Jahren Lebensalter rechnen.

 

Das weniger Schöne ist, dass die Pflegebedürftigkeit mit zunehmendem Lebensalter auch deutlich zunimmt. Besonders in den Jahren ab 80 – dort ist jeder 5. von Pflegebedürftikeit betroffen. Ab dem Lebensalter 85 sind es sogar 4 von 10 Menschen.

 

Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt dabei rund 5 Jahre. Nimmt man aktuell rund 3.000 Euro für stationäre Pflege pro Monat an, kommen erhebliche Summen zusammen.

 

Beispiel: 3.000 Euro im Monat sind in der Rentenphase eine stattliche Summe. Zieht man eine staatliche Rente von z.B. 1.200 Euro ab und geht von Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung von 2.005 Euro (Pflege Grad 5), berücksichtigt für die Versorgung des Partners für Mieter und Lebensunterhalt 700 Euro, bleibt eine Einkommenslücke im Pflegefall von 495 Euro.

 

Tipp: Diese Lücke kann durch spezielle private Pflegeversicherungen gedeckt werden. Der Nachteil: die Verzinsung in der Einzahlungsphase ist meist sehr gering und, sollte kein Pflegefall eintreten, hat man umsonst eingezahlt.

 

Alternativ kann der Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge in Erwägung gezogen werden. Schließlich steigt das Risiko einer Pflegebedürftigkeit erst ab dem Alter von 70 Jahren an, so dass in der Regel ausreichend Zeit für den Aufbau bleibt.

 

Die Rendite in der Ansparphase kann deutlich höher sein als bei einer Pflegeversicherung und die Auszahlung erfolgt eben auch dann, wenn nie eine Pflegebedürftigkeit auftreten sollte.

 

Moderne Verträge lassen dabei auch die Entnahmen von Einmalsummen (z.B. wegen Umbaumaßnahmen bei auftretender Pflegebedürftigkeit) zu, z.B. als sogenannte Cash-Option.

 

Wie geht’s weiter:

 

–> ZUM RUHESTANDSPLANER (ganzheitliche Ruhestandsplanung) <–

 

–> ZUM GRÜNES GELD TEST (Geldanlage, monatliches Ansparen) <–

 

–> KONTAKT ZU GRÜNES GELD (persönliches Gespräch) <–

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Altersvorsorge – Gut geplant in den Ruhestand

Dienstag, 26. September 2017
Zusammenfassung: Die Zeit nach dem Erwerbsleben wird zwar auf der einen Seite sehnlichst erwartet, auf der anderen Seite treibt auch viele Menschen die Sorge, für das Alter nicht ausreichend finanziell abgesichert zu sein. Hinzu kommen viele Fragen zu Testament, Versicherungen und Pflege, die am besten frühzeitig geklärt werden sollten. Eine solide Ruhestandsplanung sollte daher frühzeitig angegangen werden, am einfachsten mit dem Grünes Geld Ruhestandsplaner.

 

 

Gut geplant in den Ruhestand.

Auf das Berufsleben bereiten Schulen, Ausbildungsstätten und Hochschulen vor. Auf den Ruhestand bereitet jedoch nur die Schule des Lebens vor – und dabei gibt es keinen verbindlichen Lehrplan.

 

Ein persönlicher Plan für die Zeit nach der Erwerbsarbeit ist jedoch mittlerweile eine wichtige Aufgabe im Leben, denn kaum ein Berufsstand kommt ohne eine solide private Altersvorsorge aus. Was früher fast nur Selbstständige betraf, ist mittlerweile ein wichtiges Thema für nahezu alle Erwerbstätigen geworden.

 

 

 

Ruhestand – Grund zur Freude oder zur Sorge?

Der Ruhestand zählt zu den freiesten Abschnitten im Leben. Keine festen Verpflichtungen mehr, Zeit für die Dinge, die in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen sind, zwanglos neuen und alten Interessen nachgehen – kaum jemand, der sich nicht auf diese Zeit freut.

 

Eine bittere Pille müssen jedoch viele Schlucken: das reguläre Renteneintrittsalter ist angestiegen. Und wenn die Zahl der Beitragszahler weiter sinkt, ist es gut möglich, dass die Altersgrenze weiter angehoben wird. Wer nach 1964 geboren wurde, muss derzeit bis zum 67. Lebensjahr arbeiten. Dennoch verkürzt sich – statistisch gesehen – die Zeit des Ruhestands nicht. Denn die Lebenserwartung steigt weiter an. Auch führt die moderne medizinische Versorgung dazu, dass viele Menschen ihren Ruhestand bei guter Gesundheit genießen können.

 

Mind the gap – Versorgungslücken schließen.

Der Ruhestand bringt jedoch auch finanzielle Veränderungen mit sich. Das Einkommen entfällt. An seine Stelle treten Rentenzahlungen, die – je nach Art der Rente, der früheren Höhe des Einkommens und der Zeit, in der Rentenbeiträge eingezahlt wurden – höher oder niedriger ausfallen.

 

 

Wird das Geld also im Ruhestand ausreichen? – Werden mögliche Pflege- und Gesundheitskosten höher ausfallen als gedacht? Werden unvorhergesehene Ereignisse Rücklagen angreifen oder die Inflation das Sparvermögen minimieren? Wie werden sich die Kapitalmärkte entwickeln? Wird mein aufgebautes Vermögen für den Rest meines Lebens als Zusatzversorgung ausreichen?

 

Fragen, die sich viele zukünftige Rentner besorgt stellen. Sicher gibt es kaum pauschale und allgemeingültige Antworten auf diese Fragen. Dennoch sollte der Ruhestand keine Reise ins Ungewisse darstellen. Denn auch auf diesen Lebensabschnitt kann sich jeder vorbereiten. Je früher, desto besser.

 

 

Neuen Lebensabschnitt gut vorbereiten in fünf Schritten

Jeder neue Lebensabschnitt muss gut vorbereitet sein. So wie vor der Berufs- oder Studienwahl eingehende Informationen eingeholt, Perspektiven ermittelt und Vergleiche angestellt wurden. Viele werden auch bei der Familiengründung unzählige Ratgeber gelesen und Kurse besucht haben, um gut vorbereitet und kompetent in die neue Lebensphase einzutreten. Warum also nicht auch den Ruhestand in Ruhe planen?

 

 

Erster Schritt: Wieviel Geld steht mir im Ruhestand zur Verfügung?

Am Anfang der Ruhestandsplanung steht die Analyse. Dafür wird eine Finanzübersicht aus allen voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben erstellt, mit denen im Alter zu rechnen ist.

 

Frühzeitig Ordnung in die eigenen Angelegenheiten bringen.

Im Allgemeinen bestehen die Einnahmen aus der gesetzlichen Rente. Die genaue Höhe bemisst sich nach der Anzahl der erworbenen Rentenpunkte. Je nach dem, wieviele Beitragsjahre gearbeitet wurde und ob die Einkünfte oberhalb oder unterhalb des Durchschnittsverdienstes gelegen habe, werden Entgeltpunkte auf dem Rentenkonto gutgeschrieben. Wie hoch die zu erwartende Rentenzahlung voraussichtlich einmal sein wird, teilt die Deutsche Rentenversicherung ihren Mitgliedern jährlich mit, sofern sie über 27 Jahre alt sind und bereits fünf Jahre beitragspflichtig gearbeitet haben. Mit 43 Jahren kommt zudem eine Erinnerung, um die Vollständigkeit des Rentenkontos zu gewährleisten. Ein wichtiger Zeitpunkt, um fehlende Angabe ergänzen zu lassen. Außerdem besteht dann bis zum 45. Lebensjahr die Möglichkeit, auch nachträglich freiwillige Beiträge einzuzahlen, um etwa eine längere Ausbildungszeit nachzuversichern.

 

Ein regelmäßiger und kritischer Blick auf dieses Scheiben ist ratsam. Denn wer seine Ausgaben im Alter ermittelt hat – und diese können sehr unterschiedlich ausfallen, je nach dem, ob Miete gezahlt werden muss, regelmäßige Verpflichtungen, wie beispielsweise Unterhaltszahlungen bestehen – kann hier leicht seine Versorgungslücke ermitteln.

 

Dass eine Lücke besteht, ist zur Normalität geworden. Um die Versorgungslücke zu schließen, muss also noch geprüft werden, welche weiteren Einnahmen im Ruhestand zur Verfügung stehen. Gibt es beispielsweise eine zusätzliche betriebliche Rente und welche privaten Vorsorgeprodukte, beispielsweise eine private Rentenversicherung, wurden bereits abgeschlossen. Aus diesen Angaben kann dann errechnet werden, ob noch weiterhin eine Versorgungslücke besteht und wie groß diese ist.

 

 

Zweiter Schritt: Versorgungslücken schließen

Wer nach der Prüfung seines Finanzplans für den Ruhestand eine Einkommenslücke ermittelt hat, sollte sich umgehend mit einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge befassen.

Hier bieten sich dann unterschiedliche Lösungen an. Je nach dem, wieviel Geld aktuell angelegt werden kann, wie hoch die Versorgungslücke ist und wieviel Zeit bis zum Ruhestand noch bleibt.

 

Eine einfache Möglichkeit, auch mit kleinen Summen ein Sparvermögen zu erzielen, ist das Monatssparen. Auch eine fondsgebundene Lebensversicherung kann ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge sein.

 

Welches Produkt am besten passt, sollte frühzeitig mit einem unabhängigen Finanzberater geklärt werden. Dieser sollte zudem auch eine Expertise im Bereich der Ruhestandsplanung mitbringen, wie beispielsweise Gerd Junker von Grünes Geld. Denn zu einer soliden und tragfähigen Planung des Ruhestandes gehört mehr, als das gegeneinander aufaddieren von Einkünften und Ausgaben. Ebenso wichtig ist es, über die Besteuerungen von Renteneinkünften und Auszahlungen aus Versicherungen im Klaren zu sein und auch die Absicherung der Familie nicht zu vergessen.

 

 

Dritter Schritt: Nicht die Augen verschließen

Wer noch fit und agil den Ruhestand antritt, hat kaum Lust, sich jetzt ausführlich mit Krankheit und Tod zu befassen. Denn zum einen tut das niemand gern, zum anderen bekommt die freudig erwartete freie Zeit im Alter durch diese Fragen einen kleinen unangenehmen Beigeschmack. Aber wie heißt es so schön im Plattdeutschen „Wat mutt, dat mutt!“

 

Umgehen lässt sich dieses unangenehme Thema im Ruhestand, wenn es einfach vorher geklärt wird. Optimalerweise im Rahmen der Ruhestandsplanung. Denn Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind auch „Mitten im Leben“ eine sinnvolle Dokumentation, damit Ehepartner, Lebensgefährte oder Kinder im Ernstfall Entscheidungen im gewünschten Sinne treffen können.

 

 

Vierter Schritt: Erben und Vererben

Die Vorbereitung auf den Ruhestand ist nicht allein auf die grundsätzliche finanzielle Absicherung beschränkt. Denn gerade auch ausreichende finanzielle Mittel fordern Entscheidungen. Kommt es beispielsweise günstiger, sein Vermögen zu vererben oder ist eine Schenkung vorteilhafter für die Nachkommen?

 

Wer etwas zu vererben hat, sollte sich außerdem überlegen, ob die gesetzliche Nachlassregelung für die Familien- und Verwandtschaftsverhältnisse passend ist, oder ob eine abweichende Regelung getroffen werden soll. Ist dies der Fall, muss ein rechtssicheres Testament verfasst werden. Sinnvoll ist es zudem, das Schriftstück sicher zu hinterlegen. Das Testament lässt sich jederzeit wieder ändern.

 

Manch ein Ruheständler kann aber auch selbst mit einem Nachlass rechnen. Sprechen Sie rechtzeitig und offen mit den Personen, von denen Sie ein Erbschaft erwarten können: oftmals Eltern oder aber auch Onkel und Tanten ohne eigene Kinder.

 

Denn während bei einem Erbe von den Eltern mit meist 400.000 Euro ein hoher Freibetrag gilt (der aber auch bei Immobilien schnell überschritten sein kann), gilt bei Vererbung von Tante / Onkel meist nur ein Freibetrag 20.000 Euro.

 

Darüber müssen Erbschaftssteuern gezahlt werden. Mit sinnvoller und rechtzeitiger Planung lassen sich diese vermeiden, ohne dass die Erblasser den Zugriff auf das Geld komplett abgeben.

 

Fünfter Schritt: Versicherungen überprüfen

Wer in Ruhestand geht, möchte im neuen Lebensabschnitt nicht nur gut abgesichert, sondern auch gut versichert sein. Daher ist es auch geboten, die laufenden Policen zu überprüfen und auf die neuen Anforderungen anzupassen.

 

Unbesorgt in die Zukunft blicken.

Ein Muss sind nach wie vor die Krankenversicherung, eine private Haftpflicht zur Abdeckung von Personen-, Sach- und Vermögensschäden sowie für alle Autobesitzer natürlich auch die KFZ-Haftpflicht.

 

Bei der Haftpflichtversicherung kann geprüft werden, ob der Umstieg auf einen Seniorentarif sinnvoll ist. Wichtig ist es auch, immer wieder zu prüfen, ob die Police noch mit der Lebenssituation zusammenpasst. Wer beispielsweise im Alter bei seinen Kindern wohnt, kann in vielen Fällen über den Versicherungsschutz der Kinder in Anspruch nehmen.

 

Ob der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung sinnvoll ist, muss von Fall zu Fall abgewogen werden. Wer über eine ausreichende Altersvorsorge verfügt, aus der über einen längeren Zeitraum zusätzliche Pflegekosten abgedeckt werden können, braucht nicht unbedingt eine private Pflegeversicherung.

 

Sinnvoll kann eine solche Police sein, wenn zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den eigenen Einkünften sowie der gesetzlichen Pflegeversicherung eine Lücke klafft. Schließlich möchte kaum ein Pflegebedürftiger seine Angehörigen unnötig finanziell belasten.

 

Auch wer im Pflegefall zu Hause versorgt werden will, kann eine private Pflegeversicherung mit höheren Leistungen für ambulante Pflege abschließen. In jedem Fall ist eine gute Beratung im Vorfeld wichtig, in der die Wünsche, Vorstellungen und Möglichkeiten des Versicherungsnehmers abgeklärt werden – und das am besten so früh wie möglich, denn die Kosten der privaten Pflegeversicherung steigen drastisch mit der Höhe des Eintrittsalters.

 

Wer in Zeiten der Erwerbstätigkeit eine Rechtsschutzversicherung mit Berufsrechtsschutz abgeschlossen hat, sollte die Police mit Eintritt in den Ruhestand umstellen.

 

Ganz klar ausgedient haben mit dem Eintritt in den Ruhestand die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Krankentagegeld– bzw. Krankenhaustagegeldversicherung.

 

 

Guter Rat muss nicht teuer sein

Die Planung und Vorbereitung des Ruhestandes ist ein größeres Projekt, das frühzeitig angegangen werden sollte. Je früher, desto besser. Aber wer noch voll im Berufsleben steht, hat oft wenig Zeit und Muse, um sich diesem komplexen Thema zu stellen.

 

Zudem ist das eigene Altern mit all seinen Facetten, möglicher Pflegebedürftigkeit und Krankheitsrisiken kein Feld, dass sich völlig frei von Emotionen abarbeiten lässt. Daher gilt hier – wie in vielen Dingen des Lebens – die Devise: frühzeitig Hilfe in Anspruch nehmen.

 

Denn ein ausgebildeter Ruhestandsexperte bietet die umfassende Kompetenz, um mit Voraussicht die finanziellen Fragen ausführlich zu klären, Lösungen für mögliche Versorgungslücken aufzuzeigen, einen umfassenden Versicherungsschutz zu planen und auf wichtige Dokumentationen, wie etwa Vollmachten und Testamente hinzuweisen.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter ethischer und ökologischer Geldanlagen, hat in diesem Bereich die Zeichen der Zeit erkannt und bietet einen unkomplizierten und günstigen Einstieg in die persönliche Ruhestandsplanung.

 

Auf Basis eines zehnminütigen Online-Tests, werden alle wichtigen Themengebiete der Ruhestandsplanung ermittelt und anschließend im Rahmen eines ein- bis zweistündigen Online-Tutorials via Internet und Telefon besprochen. Darüber hinaus bietet Grünes Geld auch einen persönlichen Termin im Aschaffenburger Büro an. Dabei zeigt sich, dass guter Rat nicht teuer sein muss: Die Online-Berartung kostet 59 Euro, für die gleiche Beratung im Büro werden 89 Euro fällig.

 

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Qualifikation zum Ruhestandsplaner (HLA) abgeschlossen

Montag, 04. September 2017

 

Die Ruhestandsplanung war früher eine einfache Sache. Wer wie üblich gearbeitet hatte konnte sich mit gesetzlicher Rente und einer eventuellen Betriebsrente ganz entspannt zurück lehnen. Die Situation hat sich mittlerweile drastisch geändert.

 

Bereits vor ca. 20 Jahren hat der Staat bekannt gegeben, dass die gesetzlichen Systeme nur noch eine Grundsicherung abdecken können. Bildlich ausgedrückt reicht die Rente nur noch für Wasser und Brot. Wer weiterhin leckeres Gemüse, Nudeln und gute Soßen genießen wolle, müsse selbst vorsorgen. Die private Altersvorsorge wurde damit zur Pflicht für alle.

 

Doch heute stehen wir vor neuen Herausforderungen. Die Menschen leben glücklicherweise immer länger, die jungen Generationen werden schwächer und vor allem, die Null-Zinsphase drückt die Renditen.

 

Die Folge: die Ruhestandsplanung der meisten Bundesbürger wird durcheinander gewürfelt.

 

Prüfung erfolgreich bestanden: Zertifikatsübergabe an Gerd Junker (re.) am 1. September 2017 in Frankfurt durch Dozent Jens Patze (HLA).

Viele weitere Punkte neben der rein finanziellen Absicherung kommen jedoch hinzu. Wie sieht es zum Beispiel bei Ihnen mit Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht aus? Kennen Sie sich im Erbschaftsrecht aus? Ist die Liquiditätsplanung aktuell?

 

Um über all diese Punkte noch besser informieren und beraten zu können hat sich Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker weitergebildet zum zertifizierten Ruhestandsplaner (HLA). In der  mehrtägigen Weiterbildung mit Abschlussprüfung wurden folgende Punkte behandelt:

 

  • Erben & Schenken
  • Vorsorgevollmacht
  • Liquiditätsplanung
  • Patientenverfügung
  • Krankenversicherung der Rentner
  • Pflegefallabsicherung
  • Todesfall
  • Steuern
  • Inflation

 

Haben Sie Fragen zu den oben genannten Themen – nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Für alle, denen Ihre Gesundheit wichtig ist: Schwere-Krankheiten-Absicherung

Mittwoch, 19. Juli 2017
Zusammenfassung: Schwer zu erkranken ist auch für Personen unter 60 ein hohes Risiko. Mit einer Schweren-Krankheiten-Absicherung erhalten Sie bei Diagnose von einer von 46 definierten Krankheiten die Versicherungssumme zur freien Verwendung ausgezahlt.

 

 

Silvia E. steht voll im Leben. Ihre Kinder sind mit 8 und 12 Jahren aus dem gröbsten heraus, brauchen aber immer weiterhin die Aufmerksamkeit der Mutter. Silvia E. geht arbeiten und steuert damit etwas zum Familieneinkommen bei. Als Sie ein Stechen in der Brust bemerkt, ist sie nur kurz beunruhigt. Schließlich geht das Stechen nach 2 bis 3 Minuten wieder weg. Bis auf das eine Mal in dieser Nacht im Mai.

 

Ihr wird nachts so übel und die Brustschmerzen sind dieses Mal so stark, dass sie ihr Ehemann gleich ins Krankenhaus fährt. Unwahrscheinlich, aber auch 48jährige Frauen können einen Herzinfarkt erleiden. Die moderne Medizin kann ihr dank mehrer Bypass-Operationen der Herzkrankzgefäße helfen. Es folgen mehrwöchige Krankenhausaufenthalte und Reha-Maßnahmen. Danach ist ihr Leben ein anderes. Den Beruf gibt Silvia E. auf; das Geld der Familie ist jetzt jeden Monat knapp.

 

So oder so ähnlich geht es mehr Deutschen, als man meint. Denn „Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall – das trifft doch nur die anderen“ ist leider allzu häufig die Devise. Statistische Auswertungen zeigen, dass diese Krankheiten auch bei Jüngeren eintreffen können. Eine Auswertung einer Versicherung über die ausgezahlten Leistungsfälle für schwere Krankheiten zeigt, dass zwar tatsächlich nur 9 Prozent der Fälle bei den bis 30jährigen auftreten, aber dass die Altersgruppe der 30- bis 50jährigen mit 47 Prozent die meisten schweren Erkrankungen aufweist (über 50jährige: 44 Prozent).

 

So schätzen 72 Prozent der Deutschen die Gefahr falsch ein, vor dem 65. Lebensjahr einen Herzinfarkt zu erleiden – sie meinen, das Risko wäre fast nicht gegeben. Tatsächlich liegt das Risiko bei 1:225. Auch die Risiken durch Krebs werden drama­tisch unterschätzt.

 

Wie möchten Ihnen deshalb in diesem Beitrag eine Absicherungsvariante vorstellen, die viele gar nicht kennen – sie hat eine größere Tradition in anderen Ländern als in Deutschland. Trotzdem ist sie interessant und kann absolut eine Überlegung wert sein, die Schwere-Krankheiten-Vorsorge.

 

Um was geht es bei der Schwere-Krankheiten Vorsorge?

Wer schwer erkrankt benötigt schnelle unbürokratische Hilfe. Eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge (Dread Disease) mildert finanzi­elle Sorgen, die z.B. aufgrund eines möglichen Verdienstausfalls oder teurer Behandlungen entste­hen können, falls sie schwer erkranken.

 

Im Leistungsfall nach Diagnose einer versicherten Krankheit bzw. bei Eintritt eines der aufgeführten Ereignisse erhalten Sie Geld in Form einer Einmalzahlung – als schnelle Hilfe im Ernstfall – und das sogar steuerfrei!

 

Nur sie entscheiden, wie sie das Geld nutzen. Ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen können sie damit …

 

– den bisherigen Lebensstandard aufrechterhalten
 
– die Versorgung der Familie sichern
 
– sich spezielle Behandlungsmethoden, Ärzte oder Medikamente leisten – unabhängig von Ihrer Krankenkasse
 
– beruflich kürzertreten – egal, ob als Angestellter oder Selbstständiger
 
– erforderliche Umbauten an Haus, Wohnung oder Auto finanzieren
 
– Ihre Eigenheimfinanzierung ganz oder teilweise tilgen.

 

Meist lautet nach einer schweren Erkrankung der ärztliche Rat „Sie sollten beruflich kürzertreten und Stress vermeiden„. Doch nur wenige können sich das leisten. Mit einer schweren Krankheiten Vorsorge haben Sie hier mehr Spielraum.

 

Welche Krankheiten sind abgesichert?

Es gibt nur einige Anbieter für Schwere-Krankheiten-Vorsorge in Deutschland. Einer der etabliertesten und erfahrensten Anbieter ist CanadaLife, deren Liste mit Krankheiten und Ereignissen die umfangreichste ist und diese 46 Punkte abdeckt:

 

Nach einer Krebsdiagnose alternative Heilmethoden anwenden, dank Schwere-Krankheiten-Vorsorge

– Herzinfarkt
– Schlaganfall
– Krebs
– Multiple Sklerose
– Verlust der Hörfähigkeit
– Funktionsverlust von Gliedmaßen
– Querschnittslähmung
– Sprachverlust
– Schwere Verbrennungen, Erfrierungen und Verätzungen
– Schwere Kopfverletzungen
– Gutartiger Hirntumor
– Bakterielle Meningitis
– Angioplastie am Herzen
– Herzklappenoperation
– Motoneuronerkrankung
– Aortenplastik
– Nierenversagen
– Verlust der Sehfähigkeit
– Kinderlähmung
– Koma
– Muskeldystrophie
– Enzephalitis
– Erkrankung des Herzmuskels
– Fortgeschrittene Alzheimer
– Krankheit (vor Alter 65)
– Fortgeschrittene Parkinson’sche Krankheit
– Abhängigkeit von einer dritten Person (ab 18. bis 65. Geburtstag)
– Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung
– Transplantation von Hauptorganen
– Fortgeschrittene Lebererkrankung
– Fortgeschrittene Lungenerkrankung
– Schwere rheumatoide Arthritis
– Bypass-Operation der Herzkranzgefäße
– Systemischer Lupuserythematodes
– HIV-Infektion als Folge bestimmter beruflicher Tätigkeiten
– HIV-Infektion durch Bluttransfusion
– HIV-Infektion als Folge eines körperlichen Übergriffs
– Aplastische Anämie
– Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
– Asbestose
– Erkrankung des zentralen Nervensystems
– Schwerer Unfall
– Intrakranielles Aneurysma
– Progressive supranukleäre Blickparese
– Knochenmarktransplantation
– Multisystematrophie mit der Folge dauerhafter Symptome
– Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJK) mit der Folge dauerhafter Symptome

 

Interessante Idee für Geschäftsführer / Unternehmer: Key Person Absicherung

 

Was passiert wenn sie selbst als Geschäftsführer / Unternehmer oder eine andere wichtige Person, eine sogenannte Key Person, in ihrem Unternehmen schwer erkranken?

 

Bereits ein 14-tägiger krankheitsbedingter Ausfall einer Keyperson kann reichen, um eine Firma in Existenznot zu bringen. Rund 26 % aller Unternehmensnachfolgen in Deutschland sind unerwartet, z. B. weil eine wichtige Schlüsselperson stirbt oder krank wird laut Zeit-Online, 19.09.2011, „Chef krank, Firma pleite“.

 

Die Folgen des Ausfalls einer Keyperson können für ihr Unternehmen zur Existenzfrage werden, denn folgende Faktoren führen häufig zu unerwarteten Kosten und Gewinnrückgängen:

 

– die zeit- und kostenintensive Suche nach einer qualifizierten Vertretung
– die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs  und Deckung der damit verbundenen laufenden Kosten,
– der Verlust von Fachwissen und wichtigen Kontakten,
– entgangene Aufträge bzw. Zahlung möglicher Konventionalstrafen.

 

Zahlt das Unternehmen die Beiträge, können diese natürlich auch als Betriebsausagen abgesetzt werden. Interessant ist das zur Absicherung von Führungskräften wie Meister, Ingenieure oder sonstigen Spezialisten oder auch zur Absicherung gegen Erkrankungen von Inhabern und Unternehmern.

 

Wer kann im Rahmen eines Unternehmens abgesichert werden?

 

 

 

Eine Krankheit kann teuer werden – wie sieht es mit der Absicherung aus?

Jede Absicherung muss individuell berechnet werden, aber hier haben wir ein paar Beispiele für die zu zahlenden Beiträge:

 

Beispiel 1: Frau, 25 Jahre, Nichtraucher

Versicherungssumme: 45.711,40 Euro

lebenslanger Schutz

Gesamtbeitrag: 30,00 Euro pro Monat

 

 

Beispiel 2: Junge Familie, Mann 30, Frau 27, 2 Kinder (2 und 4 Jahre), Nichtraucher

Versicherungssumme: 53.917 Euro pro Elternteil und bis zu 35.000 Euro pro Kind bis Alter 18

Gesamtbeitrag: 50,00 Euro pro Monat (Ziellaufzeit 40 J.)

 

 

Beispiel 3: Geschäftsführer / Selbstständiger, Mann, 40 Jahre, Nichtraucher

Versicherungssumme: 100.000 Euro

Absicherung bis Alter 65: 76,55 Euro pro Monat

oder Versicherungssumme: 200.000 Euro

Absicherung bis Alter 65: 142,05 Euro pro Monat

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.