Archiv für die Kategorie ‘Erneuerbare Energien Fonds’

Wattner: hohes 4,5% Zins-Angebot nur noch bis 24. Januar erhältlich

Donnerstag, 09. Januar 2020

Hier darf es ruhig noch etwa mehr Photovoltaik sein …

 

 

Weiter in Sun Asset 9 investieren

 

Wir haben in diesem Blog mehrfach über den großen Erfolg der Zeichnung von Wattner Sun Assett 9  berichtet. Zwischenzeitlich wurde ein fünftes und sechstes Solarkraftwerk übernommen. Hier handelt es sich um Freiflächenanlagen Frankenberg und Sietzsch I.

 

Wattner SunAsset 9 hat in nur 1,5 Monaten mehr als 15 Mio. Euro eingeworben. Die initialen Investitionsziele wurden vollständig erreicht. Der Emittent muss dabei das in der Prognose angesetzte Verhältnis zwischen den beiden Vermögensanlagen überwachen und ist für dessen Einhaltung verantwortlich. Die Kalkulation basiert darauf, dass maximal 80% der Nachrangdarlehen mit 4,5% und wenigstens 20% der Nachrangdarlehen mit 4,0% verzinst werden. Momentan tendiert dieses Verhältnis zu einer Überzeichnung auf Seiten der 4,5%-Vermögensanlage.

 

Damit das Verhältnis zwischen den beiden Vermögensanlagen bei Beendigung der Platzierung – spätestens im November dieses Jahres bzw. bei Erreichen von maximal 50 Mio. Euro Volumen – wie geplant eingehalten wird, wird Wattner die Annahme von Zeichnungen ab 25.000 Euro bzw. von Nachzeichnungen, die zu einem Gesamt-Anlagebetrag pro Anleger von mindestens 25.000 Euro führen würden, vorerst aussetzen.

 

Die letzten Annahmen von Zeichnungen für die Vermögensanlage „SunAsset 9 – 4,5%“ werden mit spätestem Zeichnungsdatum 24.01.2020 und spätestem Eingang per Post/E-Mail/Fax am 31.01.2020 erfolgen. Danach eingehende Angebote von Anlegern werden in einer Warteliste chronologisch erfasst.

 

 

Bei Interesse  an einer Zeichnung der 4 % Anlage oder Aufnahme in die Warteliste für die 4,5 % Anlage klicken Sie bitte

 

 

Neue Studie: Solarparks fördern die Biodiversität

Weiter gilt es zu berichten, dass eine im November 2019 herausgegebene Studie des bne (Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V.) Untersuchungen zur Pflanzen- und Tierwelt in Solarparks angestellt hat und im Ergebnis feststellt, dass sich diese Parks positiv auf die Biodiversität auswirken. So besiedeln Insekten, Reptilien und Brutvögel bevorzugt Flächen, die durch breite Reihenabstände größere besonnte Streifen aufweisen. Besonders deutlich sei das für die Zauneidechse nachgewiesen, so die Studie. Einige besonders vorbildliche Parks beschreibt die Studie auch näher. Diese Ergebnisse sind vor allem angesichts des steigenden Bedarfs an Solarenergie von Bedeutung. „Um die Klimaschutzziele zu erreichen, wird die Photovoltaik als günstige und umweltfreundliche Erzeugungsart ein Vielfaches der heute installierten Kapazitäten zubauen müssen“, so bne Geschäftsführer Robert Busch. Mit den Ergebnissen der Studie hofft der bne, die Fronten zwischen Natur- und Klimaschützern zu vermindern. 


Die Studie führt etliche Gründe für den ökologischen Nutzen der Anlagen auf. So werden nach der Umwandlung von Agrarflächen zu Aufständerungsflächen für Solarkraftwerke keine Pestizide und Dünger mehr eingesetzt. Die Zäune um die Kraftwerke schützen die   Tiere vor menschlichen und tierischen Störungen, vor allem in den wichtigen Brutzeiten.

Weiterführendes lesen Sie hier

 

 

Wasserstoff – realistisch betrachtet

Mittwoch, 27. November 2019

Seit rund 20 Jahren wird die Nutzung von Wasserstoff als treibhausgas-freundlicher Energieträger diskutiert. Es gab jedoch noch kaum wirkliche Fortschritte. Anfang November 2019 stellte das Bundeswirtschaftsministerium in einem Dokument die Grundzüge ihrer Wasserstoff-Strategie vor. Wir beleuchten das Thema Wasserstoff.

 

 

Wasserstoff-Nutzung: die Idee dahinter

 

Viele unserer Anleger und viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft finden das Thema Wasserstoff sehr sympathisch. Die Idee: Mit praktisch unbegrenzt verfügbarere Energie aus Wind und Sonne erzeugen wir Wasserstoff. Dieser ist ein sehr guter Energiespeicher und könnte im Anschluss im als Energiequelle in Stahlöfen, als wichtiger Grundstoff in der Chemie oder für Brennstoffzellenantriebe im Verkehr genutzt werden. Die Umwandlung von Wasserstoff in Energie setzt keine Treibhausgase und keine anderen Emissionen frei.

 

Der aktuelle Anlass: Treffen am 5. November 2019

Rund 600 Gäste aus Stahl- und Chemiebranche, Energiewirtschaft, Autokonzernen, Anlagenbauern und Netzbetreibern trafen sich im Berliner Westhafen mit der Politik, um das Thema Wasserstoff voran zu bringen. Es sprachen unter anderem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Minister Gerd Müller (CSU, wirtschaftliche Zusammenarbeit) sowie Forschungsstaatssekretär Michael Meister.

 

Zeitgleich veröffentlichte das Bundeswirtschaftsministerium ein 4-seitiges Grundsatzpapier „Wasserstoff und Energiewende“. In dem Papier spricht das BWMI davon, dass Deutschland bereits Marktführer bei Power-to-X Technologien sei und diese Position behaupten möchte.

 

Grüner und Blauer Wasserstoff

Wir wissen aus dem Chemieunterricht das Wasserstoff farb- und geruchlos ist und auf der Erde nur selten in atomarer Form als Element H auftritt, sondern üblicherweise in molekularer Form als H2. Trotzdem ist die Unterscheidung in grünen und blauen Wasserstoff wichtig.

 

Der grüne Wasserstoff ist der relevante und ein wesentlicher Baustein der Energiewende. Er wird über Elektrolyse aus Ökostrom produziert oder über biotechnologische Verfahren z.B. aus Algen, gewonnen. Entscheidend ist, die Gewinnung darf nicht auf Basis fossiler Rohstoffe geschehen. Grüner Wasserstoff kann im Verkehr für Antriebe über Brennstoffzellen genutzt werden und ist ein idealer Langzeitspeicher, um beispielsweise Solarenergie-Überschüsse aus dem Sommer in den Winter zu übertragen und, um fossile Energieträger in der chemischen Industrie und der Stahlherstellung zu ersetzen.

 

Der blaue Wasserstoff hingegen sollte vermieden werden. „Blauer Wasserstoff wird aus Erdgas gewonnen, wobei das bei der Wasserstoffreformierung anfallende C02 über Abscheidung und Verpressung in unterirdische Lagerstätten vom Austritt in die Biosphäre abgehalten werden soll. Doch diese Verfahren verhindern nicht die massiven Methanemissionen, die in der Gesamtkette von Erdgasgewinnung und Transport anfallen.“ so der Vater des EEG’s Hans-Josef Fell auf seiner Internetseite.

 

Potenziale von Wasserstoff

Wasserstoff muss von Deutschland langfristig in hohem Maße importiert werden. Nur in den ersten Jahren zu Forschungs- und Entwicklungsschritten können wir Wasserstoff in den benötigen Mengen selbst erzeugen um unseren noch geringern Bedarf zu decken. „Wir haben 600 Fahrzeuge mit Brennstoffzellen auf der Straße, 86 Wasserstoffbusse, 30 Züge. Das sind geringe Zahlen.“ so Verkehrsminister Scheuer.

 

Ein Beispiel des Handelsblatt zeigt das auf: Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hatte kürzlich eine Studie vorgestellt, die den Weg der Chemiebranche zur Klimaneutralität bis 2050 aufzeigt. Der VCI rechnet vor, dass allein die Chemiebranche dazu jährlich 600 Terawattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen benötige, der zum erheblichen Teil für die Wasserstoffproduktion genutzt werden müsste. Tatsächlich werden aber in Deutschland derzeit insgesamt jährlich nur 180 Terawattstunden Strom in Windparks und Photovoltaikanlagen produziert. Allein der Bedarf der Chemiebranche würde damit eine Verdreifachung der Stromproduktion mittels Wind und Sonne erforderlich machen, andere Sektoren sind dabei noch nicht berücksichtigt.

 

 

Fazit Wasserstoff heute

 

Aktuell ist die breite Nutzung von Wasserstoff in Deutschland und weltweit noch in den Kinderschuhen. Es fehlen sowohl Produktionskapazitäten als auch die Infrastruktur, um Wasserstoff breiter zu nutzen.

 

Grünem Wasserstoff, also klimaneutral produziertem Wasserstoff, wird eine wichtige Schlüsselrolle beim Ziel zur Klimaneutralität 2050 zukommen. Manche Brachen wie die Stahlkocher oder Luftfahrtindustrie können praktisch nur mit Wasserstoff klimaneutral werden. Blauer Wasserstoff muss verhindert werden, da er die Klimakrise verstärkt.

 

Deutschlands Rolle dabei kann sein, die Technologien zur Nutzung von grünem Wasserstoff zu entwickeln, zur Marktreife zu bringen und in den ersten Jahren damit selbst Energie zu erzeugen. Langfristig sind die muss Deutschland grünen Wasserstoff importieren, da die Wasserstoffgewinnung exterm energieintensiv ist und soviel Primärenergie in Deutschland kaum ökologisch erzeugt werden kann. VW-Chef Diess zum Wasserstoffeinsatz in Fahrzeugen: „Wenn 100 Kilometer mit dem Elektroauto zehn Euro kosten, kosten sie mit Wasserstoff 30 Euro“, denn man braucht für Wasserstoffautos ca. dreimal soviel Primärenergie wie für batterieelektrische.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Die 15 besten laufenden Energie-Beteiligungen

Mittwoch, 13. November 2019

Wer sich in einer Energie-Beteiligung investiert möchte die Erneuerbaren Energien fördern und eine angemessene Rendite erzielen. FONDSprofessionell hat jetzt eine Liste mit den 15 am besten laufenden Energie-Beteiligungen veröffentlicht.

Was sind Energie-Beteiligungen?

Grundsätzlich kann man sich mit „Beteiligungen“ an einem gemeinsamen Projekt beteiligen, in der Praxis also Geld für ein gemeinsames Projekt zur Verfügung stellen. Läuft das Projekt gut, gibt’s das Geld und eine hübsche Rendite zurück; läuft das Projekt eher schlecht, gibt’s nur eine kleinere Rendite oder gar nur einen Teil des eingesetzten Geldes zurück – im Extremfall kann das auch gar nichts sein.

Solche Beteiligungsmodelle gibt es schon sehr lange. Seit 2013 wurden sie gesetzlich streng geregelt und wer zum Beispiel in einen sogenannten Alternative-Investment-Funds AIF investiert, erhält den gleichen gesetzlichen Schutz wir derjenige, der in einen offenen Investmentfonds investiert.

Trotzdem: das Image der Beteiligungsmodelle ist nach wie vor sehr schlecht, besonders weil es vor der gesetzlichen Regulierung 2013 Betrugsfälle gab und weil manche Beteiligungsmodelle inhaltlich nicht funktionierten. Besonders häufig gingen die sogenannten Schiffsbeteiligungen schief, in denen Anleger vor der Wirtschaftskrise 2008 auf den Kauf von Frachtschiffen setzten, die dann nicht mehr ausgelastet waren und hohe Verluste einfuhren.

In unserem Fall möchten wir uns nur um eine Gruppe der Beteiligungen kümmern, nämlich um die Beteiligungen im Bereich der Erneuerbare-Energien, kurz um Energie-Beteiligungen.

Die Untersuchung

Das Fachmagazin FONDSprofessionell hat im Magazin 3/2019 den Artikel „Steiler Anstieg der Performance“ die Sachwert- und Beteiligungsbranche analysiert. Es ging konkret um Beteiligungen, die aktuell noch am Markt sind, also noch leben (im Gegensatz dazu kann man natürlich auch Beteiligungsmodelle untersuchen, die bereits komplett abgewickelt sind).

Damit Sie einen Eindruck von diesem Markt erhalten: Die Deutsche Bundesbank führt in der Kapitalmarktstatistik rund 3.200 Beteiligungen in die rund 107 Milliarden Euro investiert sind. Im Jahr 2018 schütteten diese Fonds mehr als sechs Milliarden Euro aus, was einer Rendite von 5,8 Prozent auf das eingesetzte Eigenkapital der Anleger entspräche.

Fondsprofessionell hat 775 Produkte analysiert mit einem Investitionsvolumen von 51,5 Milliarden Euro. Darunter waren 104 Erneuerbare-Energien-Fonds.

Die Performance der Top 15 der laufenden Energiebeteiligungen

FondsAuflage-
jahr
Auszahlungen
2016
Auszahlungen
2017
Auszahlungen
2018
Auszahlungen
gesamt seit Beginn
Auszahlungen
pro Jahr in %
WKN Windenergiefonds Westküste199820%10%20317%14,41%
DSF Windenergiefonds Borsum-Ahlerstedt20004%24%23%169,2%8,46%
Umweltkontor Windpark Borne III und Welbsleben200122%20%22%147%7,74%
WPD Windpark Mistorf/ Groß Schwiesow200113%19%22%145%7,63%
DSF Solarenergiefonds Bavaria200412%11%20%144,14%9,01%
WPD Windpark Besdorf/Bokhorst199922%20%10%130%6,19%
KGAL Energy Class 2200617%11%16,2%124,9%8,92%
DIL Windkraft-Fonds Nr. 17-2120037,2%8,95%16,43%122,67,21%
KGAL Fonds 172 Solarenergie Miegersbach20059%10,5%14%122%8,13%
WPD Wind Invest 2200617%15%19%118%8,43%
WKN Windpark Seelow200215%10%12%118%6,56%
BVT Windpark Ostbüren200216%14%8%117,5%6,53%
Energiekontor Windpark Beerfelde200218%21%0%117%6,5%
WKN Windpark Apensen200115%15%11%115%6,05%
Lloyd Fonds Windpark Breberen200510%20%12%115%7,67%

Quelle: FONDSprofessionell 3/2019

Aktuelle Erneuerbare Energien Beteiligungen

Die Auswahl an Beteiligungsmodellen im Bereich der Erneuerbaren Energien ist in den letzten Jahren deutlich zurück gegangen. Zum einen ist hierfür die Regulierung verantwortlich, die für wesentlich gesteigerte Anforderungen an die Emissionshäuser sorgte und damit für eine Professionalisierung der Angebote. Zum anderen hat der weitgehende Stopp des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Deutschland in den letzten Jahren zu viel weniger möglichen Anlageobjekten gesorgt.

Anbieter, die jetzt noch am Markt sind, gehören also zu den Profis, die sich stark auf Erneuerbare Energien Beteiligungen konzentrieren oder die ausschließlich in diesem Segment der Sachwertbeteiligungen tätig sind.

Geld geerbt: Diese 7 Punkte müssen Sie jetzt beachten

Montag, 28. Oktober 2019

Zusammenfassung: Immer mehr Deutsche erben Geld. Wer vorher noch keine Erfahrung gesammelt hat kann mit dem Erbe schnell Schiffbruch erleiden. Nichts tun ist aber keine Lösung, denn dann wird das Erbe durch die Inflation immer weniger. Wir zeigen die 7 wichtigsten Punkte für Erben auf.

 

 

Wer ein Erbe antritt hat häufig zunächst einen emotionalen Schmerz zu verarbeiten. Wenn dieser sich gelegt hat, kommt eine neue Herausforderung aus ihn zu: Wie lege ich eine größere Summe Geld an, wenn ich möglicherweise vorher noch nie viel investiert habe? Wir gehen mit Ihnen die 7 wichtigsten Punkte durch, die jeder in einer solchen Situation beachten sollte.

 

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Windkraft Beteiligungen – meine 11 Tipps für eine nachhaltige Investition

Freitag, 18. Oktober 2019

Zusammenfassung: Windkraft Beteiligungen sind ökologisch sinnvoll, bringen die Energiewende voran und versprechen gute Erträge für Kapitalanleger. 11 Tipps, auf die Sie unbedingt achten sollten.

 

 

Windkraft-Beteiligungen stellen das perfekte Investment in Erneuerbare Energien dar. Denn mit mehr als 29.213 installierte Anlagen hat Windenergie das Experimentierfeld längst verlassen. Die ausgereifte Windkrafttechnologie verspricht außerdem Anlegern beste Chancen auf attraktive Erträge.

 

Vorreiter in Sachen Windenergie sind allerdings nicht die windreichen Küstenländer Europas, sondern  China und die USA. Beide Staaten haben einen hohen Energiebedarf und ausreichend Flächen für große Windparks. Dennoch ist Windenergie auch in Deutschland stark gefragt.Im Konzept der Bundesregierung zur Energiewende spielt Windkraft eine zentrale Rolle. Denn mit Windenergie lassen sich die benötigten Mengen an klimafreundlicher Energie bereitstellen. Bis 2035 sollen nach Plänen der Bundesregierung 55 bis 60 Prozent unseres Stromverbrauchs aus  regenerativen Quellen kommen.

 

Eine Entwicklung, die sich auch viele Anleger zu Nutze machen und ihr Geld in Windkraft anlegen möchten – ökologisch, sicher und rentabel. Doch wie bei jeder Geldanlage, ergeben sich auch bei Windkraftbeteiligungen vielfältige Fragen. Grünes Geld, erfahrener Experte für Investements in Erneuerbare Energien hat daher die elf wichtigsten Fragen zum Thema Windkraft zusammengestellt.

 

 

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10 Punkte die Sie bei der jeder Blockheizkraftwerk Beteiligung beachten sollten

Dienstag, 20. August 2019

Zusammenfassung: Angebote zur Beteiligung an Blockheizkraftwerken klingen verlockend. Hohe Renditen bei angemessener Sicherheit. Aber Achtung: Sie sollten 10 Punkte bei jeder Blockheizkraftwerk Beteiligung beachten.

 

 

Holzhacken kann man sich sparen bei Blockheizkraftwerken (Bildquelle: Pixabay)

 

 

Der Zubau an Solarpanels im Jahr 2018 lag deutlich unter den Erwartungen und Hoffnungen. Die Energiewende weg von fossilen Energieträgern ist jedoch unbetritten. Im  Jahr 2017 wurden insgesamt 410 Terawattstunden (1 TWh entspricht 1 Milliarde Kilowattstunden) aus erneuerbaren Energien bereitgestellt.  36,2 Prozent des Bruttostromverbrauchs stellen erneuerbare Energien.

 

Die großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW versuchen halbherzig die Dickschiffe zu wenden und Richtung klimafreundlicher Energieversorgung zu lenken. Der Mut fehlt jedoch und an herkömmlichen Energieträgern wie der Braunkohle wird wie am Beispiel Hambacher Forst gut zu sehen ist, festgehalten. Die Börsen strafen die Unternehmen nun nicht mehr wie 2015 mit rapiden Kursrückgängen von 40 Prozent ab, sondern honorieren die Bemühungen. So liegt RWE beispielsweise auf Ein-Jahres-Sicht mit knapp 4,4 Prozent im Plus.

 

Der Zubau von neuen Windkraftanlagen stößt an den Widerstand der Bevölkerung, die Förderung von Photovoltaikenergie wurde immer mehr gekürzt. Damit entstehen neue Möglichkeiten. In den Fokus der Investoren und ökologischen Geldanlegern rückt in den letzten Jahren zunehmend die Kraft-Wärme-Kopplung oder auch Blockheizkraftwerk Technologie. 

 

Interessant ist dies, da dort das Kapital rentabel und zukunftsorientiert angelegt wird. Meist mit relativ kurzen Laufzeiten versehen entsprechen die Beteiliungsangebote den Wünschen der Anleger.

 

 

Grünes Geld sammelt seit 18 Jahren Erfahrung und kennt und empfiehlt seit mehreren Jahren Blockheizkraftwerke als Anlagemodelle. Die meist gestellten Fragen und wichtigsten Punkte möchten wir hier aufgreifen: (auf den Punkt klicken, um zur Antwort zu kommen)

 

  1. Wie funktioniert eine Geldanlage in ein Blockheizkraftwerk eigentlich?
  2. Wieso baut man nicht überall Blockheizkraftwerke?
  3. Ist die Technik überhaupt robust genug?
  4. Was passiert, wenn der Hersteller der Blockheizkraftwerke pleite geht?
  5. Kann ich damit auch Steuern sparen und die Abschreibungen gelten machen?
  6. Wie sicher ist eine Blockheizkraftwerks-Beteiligung?
  7. Welche Auswirkungen hat die Kürzung von staatlichen Förderungen?
  8. Im Bereich der Erneuerbaren Energien wurde in der Vergangenheit schon viel Geld verloren. Droht das hier auch?
  9. Sind denn die Kosten bei den Produkten nicht viel zu hoch?
  10. Wie sieht denn der Ausstieg bei Blockheizkraftwerks-Projekten aus?

 

1.) Wie funktioniert eine Geldanlage in ein Blockheizkraftwerk eigentlich?

 

Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sind einen Blick wert

Nicht nur in der Theorie gut: Blockheizkraftwerke

Zunächst muss man grundlegend verstehen, was ein Blockheizkraftwerk (oder auch Kraft-Wärme-Kopplung) ist: vereinfacht ausgedrückt eine Heizungsanlage, die neben Wärme auch Strom produziert. Technische Basis ist meist ein modifizierter Verbrennungsmotor, wie er in Autos, Lastkraftwagen oder Schiffen zum Einsatz kommt. Gespeist wird er in der Regeln mit Erdgas oder Holzhackschnitzeln, ein Betrieb mit anderen Kraftstoffen wie Bio-Gas ist ebenso machbar.

 

Welche prinzipiellen Vorteile hat diese Technik?

 

– durch die doppelte Nutzung der eingespeisten Energie ist der Wirkungsgrad mit bis zu 90 % sehr hoch (Wikipedia Blockheizkraftwerk)

– es entstehen fast keine Leitungsverluste, da das BHKW am Standort des Verbrauchs betrieben wird

– bei Nutzung von Erdgas oder Holz: sehr gute ökologische Bilanz

 

Die häufigste Geldanlage in BHKW’s ist die gemeinsame Investition mit anderen Anlegern in ein Projekt, welches dann Blockheizkraftwerke einkauft und mit den Strom- und Wärme-Erlösen sowie dem Verkauf des BHKW, Einnahmen erzielt. Man kann in diesem Fall von einer Direktbeteiligung an Blockheizkraftwerken sprechen, da die Anlagen direkt der Gesellschaft gehören, an der sich der Anleger beteiligt.

 

Die Geldanlage des Anlegers teilt dabei das Schicksal der Blockheizkraftwerke: läuft alles nach Plan, werden ansehnliche Renditen erzielt. Bei Projektproblemen können andererseits die Einnahmen für die Anleger kleiner oder ganz ausfallen und unter ungünstigen Umständen die Einlage gefährdet sein.

 

Die Anleger haben als Gesellschafter einer GmbH weitgehende Mitbestimmungsrechte und Informationsrechte. Unter anderem stimmen sie über die Höhe der Ausschüttungen ab und können die Geschäftsführung austausche.

 

Nicht zu verwechseln dazu sind Geldanlagen in Genussscheinen oder Anleihen. Hierbei handelt es sich um Schuldverschreibungen von Unternehmen, die auf Euro lauten und die keinerlei Mitspracherechte gewähren. Man ist von der Geschäftsführung abhängig und bei schlechtem Geschäftsverlauf oder Managementfehlern bleiben die Zahlungen einfach aus. Ein warnendes Beispiel ist der Fall des 2014 insolvent gegangenen Windkraftbetreibers Prokon, der stark auf Genusscheine setzte. Auch Währungskrisen oder hohe Inflationsraten treffen Anleger in Genussscheinen oder Anleihen.

 

2.) Wieso baut man nicht überall Blockheizkraftwerke?

 

In der Tat sehen die Ziele der Bundesregierung aggressive Ausbauziele für Blockheizkraftwerke vor. Aufgrund der Zuverlässigkeit, Grundlastfähigkeit und der bewährten Technik sind Blockheizkraftwerke eine wichtige Brückentechnologie auf dem Weg zu einer 100-prozentigen Energieversorgung mit CO2 freien Technologien.

 

Die Bundesrepublik Deutschland will eigentlich 25 Prozent des Strombedarfs durch Blockheizkraftwerke bis 2020 decken. Dieses Ziel scheint allerdings aufgrund fehlender unterstützender Maßnahmen kaum zu erreichen zu sein.

 

Der Ausbau scheitert derzeit daran, dass sich Blockheizkraftwerke finanziell nur dann lohnen, wenn eine kontinuierliche Auslastung im Jahresverlauf sichergestellt werden kann. Wichtig ist das besonders im Bereich der Wärmenutzung, denn in vielen Fällen kann die produzierte Wärme in den Sommermonaten nicht abgenommen werden.

 

In finanziell lohnenden Projekten wird das Blockheizkraftwerk also zur Deckung der Grundlast eingesetzt werden. Damit ist sichergestellt, dass auch in den kritischen Monaten Juni bis August das Blockheizkraftwerk in Betrieb sein kann.

 

 

Windkraft Beteiligungen und andere Erneuerbare Energien Investments: Exklusive Informationen und Sonderkonditionen in unserem Newsletter

 

 

3.) Ist die Technik von Blockheizkraftwerken überhaupt robust genug?

 

Die Technik von Blockheizkraftwerken ist aus anderen Einsatzbereichen abgeleitet, konkret ist die Basis meist ein Motor aus dem Bereich der Lastkraftwagen.

 

Mit solchen Motoren sind seit Jahrzehnten Erfahrungen gesammelt worden. Der Einsatz als Blockheizkraftwerk gilt dabei als relativ schonender Einsatz, da es sich um einen relativ konstanten Betrieb in optimalem Zustand handelt. Die Temperaturschwankungen der Umwelt sind deutlich niedriger als beispielsweise beim Einsatz in einem LKW.

 

Die Gesamtlebensdauer des Blockheizkraftwerkes hängt zwar von vielen Einflussfaktoren ab, eine Einschätzung des Fraunhofer-Instituts ISI geht jedoch generell von 15 oder mehr Betriebsjahren aus.

 

 

4.) Was passiert, wenn der Hersteller der Blockheizkraftwerke pleite geht?

 

Die Ausfall-Gefahr des Herstellers ist im Bereich der Blockheizkraftwerke weniger wichtig als zum Beispiel im Bereich der Windkraft-Anlagen-Bauer, da dort ein nochmals längere Betrieb vorgesehen ist und die Anbieter in der Regel eine kürzere Historie haben als bei Blockheizkraftwerken.

 

Sollte jedoch ein Anbieter der Blockheizkraftwerke aus dem Markt ausscheiden, gibt es – angelehnt an die Gegebenheiten im Kraftfahrzeugbereich – für alle wesentlichen Komponenten eine langfristige Ersatzteil-Bevorratung.

 

Das Know-How für die Reparatur der Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ist vielfältig in Deutschland vorhanden, so dass auch hier kein Engpass droht.

 

5.) Kann ich damit auch Steuern sparen und die Abschreibungen gelten machen?

 

Es kann mit den Blockheizkraftwerks-Beteiligungen ein Steuer-Stundungseffekt erzielt werden, man kann also die steuerliche Belastung in die Zukunft verschieben. In der Zwischenzeit „arbeitet“ das Geld, man spart also auf indirektem Wege Geld ein. Klassische „Steuersparmodelle“, wie es sie früher gab, sind durch die aktuelle Gesetzgebung unterbunden worden. Aber auch eine Steuerstundung kann sich schnell mit ein paar hundert bis einigen tausend Euro in Ihrem Geldbeutel positiv auswirken.

 

Für die KWK-Beteiligung wird in aller Regel eine Gesellschaft (oftmals GmbH & Co. KG) gegründet, innerhalb welcher die Abschreibungen der Blockheizkraftwerke steuerlich geltend gemacht werden. Insofern werden also steuerliche Mittel zur Optimierung genutzt, allerdings bereits auf Ebene der Gesellschaft.

 

6.) Wie sicher ist eine Blockheizkraftwerks-Beteiligung?

 

Jedes Projekt unterliegt typischen Projekt-Risiken, so auch Blockheizkraftwerks-Beteiligungen. Alle denkbaren und heute bekannten Risiken sind in der Beschreibung des Projekts (Verkaufsprospekt) detailliert aufgeführt.

 

Grundsätzlich sind bei Kraft-Wärme-Kopplungs-Projekten jedoch einige sicherheitsförderliche Punkte vorhanden. Durch den im Vergleich zu anderen Technologien wie Photovoltaik oder Windkraft relativ niedrigen Investitionskosten pro Standort werden meist sehr viele Standorte realisiert. Wenn in einem Projekt 20 Standorte vorhanden sind, ist das Risiko einfach besser gestreut, als wenn nur 1 oder 2 Standorte vorhanden sind.

 

Auch die Abhängigkeit von staatlichen Förderungen birgt bei Blockheizkraftwerk-Projekten wenig Gefahr. Wesentliches Gesetz ist in Deutschland das “Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung”, kurz KWK-G. Während Solar- und Windkraftprojekte existenziell von staatlichen Zuschüssen (Energie-Einspeisegesetz EEG) abhängen, sind die staatlichen Vorteile bei Kraft-Wärme-Kopplungsprojekten gering. Die Anbieter gehen in den Prognosen deshalb von keiner wesentlichen Gefahr durch eine Kürzung staatlicher Hilfen aus.

 

Auch die technischen Risiken sind gering. Die Basistechnologie wird seit mehr als hundert Jahren genutzt und auch der Einsatz als Blockheizkraftwerk ist mittlerweile seit mehreren Jahrzehnten erprobt.

 

Natürliche Risiken wir Schwankungen der Sonneneinstrahlung (Photovoltaik-Kraftwerke) oder Schwankungen der Windgeschwindigkeiten (Windkraft Beteiligungen) spielen bei Blockheizkraftwerken keine Rolle.

 

Kurzum: sicherlich sind Risiken vorhanden. Im Vergleich zu den Vorteilen erscheinen sie jedoch gering.

7.) Welche Auswirkungen hat die Kürzung von staatlichen Förderungen?

 

Dazu sollte man sich die grundsätzliche Erlös-Situation einer Beteiligung an Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ansehen. Die Erlöse stammen dabei hauptsächlich aus

 

– der Veräußerung thermischer und elektrischer Energie

– den damit verbundenen vermiedenen Netznutzungsentgelt- und Energiesteuererstattungen

– sowie der Kraft-Wärme-Kopplungszuschlägen.

 

Dabei geht die Kalkulation typischerweise von Veräußerungspreisen der elektrischen Energie an Endkunden in Höhe von 15 bis 20 Cent / kWh aus.

 

Strom, der nicht direkt vor Ort verbraucht, sondern in das lokale Stromnetz des örtlichen Energieversorgers eingespeist wird, gibt es die vermiedenen Netznutzungsentgelt- und Energiesteuererstattungen. Hintergrund ist, dass der örtliche Energieversorger bei dem üblichen Bezug des Stroms über die bundesweiten Mittel- und Höchstspannungsnetze Nutzungungsentgelte entrichten muss, die ihm beim Strom aus den BHKW’s entfallen. Auch diese Entgelte schwanken, können aber mit 0,5 bis 1,5 Cent pro eingespeister kWh Strom angenommen werden.

 

Die thermische Energie wird zu einem Preis von 4 bis 6,5 Cent pro kWh abgeben.

 

Im Verhältnis mit diesen Einnahmen ist der staatliche Zuschuss eines KWK-Zuschlags zu setzen. Dieser beträgt heute, abhängig von der Anlagengröße, zwischen 1,8 Cent und 5,4 Cent pro kWh. Er beträgt also nur einen verhältnismäßig kleinen Teil der Einnahmen des Gesamtprojektes.

 

Sollte dieser KWK Zuschlag also gekürzt werden, wäre das für die Blockheizkraftwerke-Projekte recht gut verkraftbar (anders als zum Beispiel einen Kürzung im Bereich Windkraft-Anlagen, wo die Zuschüssen teilweise 80% der Einnahmen ausmachen).

 

 

 

8.) Im Bereich der Erneuerbaren Energien wurde in der Vergangenheit schon viel Geld verloren. Droht das hier auch?

 

Die Geschichte der Erneuerbaren Energien in Deutschland reicht bis zum Anfang der 90er Jahre zurück. Viel Pionierarbeit wurde geleistet und viel musste getestet und erprobt werden.

 

Dabei gingen auch Projekte schief oder erzielten nicht die ursprünglich erhofften Gewinne.

 

Ein anderer Fall liegt bei dem durch die Medien gegangenen Insolvenzfall des Windkraftbetreibers Prokon (Anfang 2014). Dort wurde die Insolvenz weniger durch die Windkraftanlagen, sondern viel mehr durch eine Reihe von Management-Fehlern ausgelöst, unter anderem wurde viel Kapital in Projekte außerhalb des Windkraftsektors investiert. Es zeigte sich in der Folge allerdings die Werthaltigkeit der insgesamt 318 Windkraftanlagen, denn den Anlegern bliebe trotz Insolvenz rund die Hälfte Ihres Kapitals erhalten (Stand August 2015).

 

Meine Erfahrung aus den letzten 15 Jahren und der Vermittlung von fast 100 verschiedenen Erneuerbaren Energien Projekten zeigt jedoch, dass sich mittlerweile die ganz überwiegende Anzahl der Projekte sich so entwickelt, wie man das geplant hat. Entsprechend kann man auch bei den aktuellen Blockheizkraftwerk-Projekten davon ausgehen, dass einer prognosegemäßen Entwicklung nichts im Wege steht.

 

 

9.) Sind denn die Kosten bei den Produkten nicht viel zu hoch?

 

 

In der Tat wird immer wieder vor hohen Kosten bei Beteiligungen und Projekten gewarnt. Die Erstellung von aussagefähigen Prospekten, von Gutachten und die Punkte wie Verwaltung & Vertrieb kosten in der Tat viel Geld.

 

Aufgrund der Investitionsvolumen von mehreren Dutzend Millionen Euro, teilweise mehr als 100 Millionen Euro, relativieren sich diese Kosten allerdings.

 

Letztlich sind die in Aussicht gestellten Renditen bei Blockheizkraftwerks-Beteiligungen von 6 bis 11 Prozent eine Betrachtung „nach Kosten“ und im Vergleich zum eingegangenen Risiko attraktiv.

 

10.) Wie sieht denn der Ausstieg bei Beteiligungen an Blockheizkraftwerken aus?

 

In der Regel wird bei aktuellen Blockheizkraftwerks-Projekten der Ausstieg über eine angenommene Veräußerung der Blockheizkraftwerke nach einer Laufzeit von zum Beispiel 6 Jahren oder 10 Jahren angenommen. Der dann zu erzielende Veräußerungserlös ist nicht genau bestimmbar. Manche Anbieter gehen zum Beispiel von pauschal 20% des Anschaffungspreises aus, andere zinsen zukünftig zu erwartende Erlöse auf den Verkaufszeitpunkt ab.

 

 

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen einige wichtige Fragen zur Geldanlage in Projekte mit Blockheizkraftwerken beantworten. Ich stehe Ihnen gerne für weitere Fragen, für eine Erweiterung der Liste oder für Kommentare und Anmerkungen zur Verfügung. Rufen Sie bei uns an unter 06021-369 29-19 oder schreiben Sie uns:

 

 

 

Für mich interessante Windkraft Projekte

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

 

 

7. Wissen, wem man vertrauen kann

Wer sein Geld nachhaltig anlegen will, findet für nahezu jede Anlagesumme eine Vielzahl sinnvoller Investments. Dennoch sorgt dieser wachsende Markt auch für Verunsicherung, denn welchem Finanzdienstleister kann man vertrauen?

 

Bei der Vertrauensfrage geht es zum einen um die solide Verwaltung der Anlage, zum anderen aber auch darum, wie konsequent dem Nachhaltigkeitsansatz gefolgt wird.

 

Sicher gehen Sie bei Spezialisten, die den Nachhaltigkeitsgedanken ins Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit stellen und nicht als wie ein beliebiges Produkt mit anbieten.

 

Grünes Geld hat von Anfang an auf ethische, soziale und ökologische Geldanlagen gebaut und zählt damit zu den Pionieren im Markt. Wenn Sie mehr über das Angebot von Grünes Geld, dem erfahrenen Finanzexperten im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen erfahren wollen, finden Sie HIER ausführliche Informationen zu Aktien-, Anleihe- und Immobilienfonds, fondsbasierte Lebens- und Rentenversicherungen sowie zu interessanten Sachwerten.

 

 

 

 

 

 

  Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

 

Spezial-AIF mit interessanter Rendite im Solar-Sektor

Donnerstag, 25. Juli 2019

Achtung: Das im folgenden beschriebene Projekt ist als Spezial-AIF für Semiprofessionelle Anleger konzipiert. Als semiprofessioneller Anleger gilt, wer höhere Anlagesummen investiert, Kenntnisse und Erfahrungen im relevanten Bereich besitzt und überzeugt ist, die Anlageentscheidung unter Berücksichtigung aller damit verbundenen Risiken selbständig treffen zu können.

 

 

 

 

 

Was sind die finanziellen Rahmendaten?

Die Laufzeit: 5 Jahre

Die prognostizierte Rendite: 8 Prozent jährlich

 

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Interview: hep – erfolgreicher Solarprojektierer und Emissionshaus im Gespräch

Donnerstag, 25. Juli 2019

 

Zusammenfassung: hep errichtet und betreibt seit vielen Jahren erfolgreich Photovoltaikanlagen. Derzeit sind der HEP - Solarportfolio 1 für Privatanleger ab 20.000€ und dem HEP - Solar-Projektentwicklungsfonds VII ab 200.000€ Zeichnungssumme sogar zwei Beteiligungen in der Platzierung. Grund für uns bei hep genauer nachzufragen. Im Interview erfahren Sie mehr.

 

v.l. Werner Braun (hep) und Carmen Junker (Grünes Geld) im Gespräch

Grünes Geld: Herr Braun, seit zehn Jahren ist hep im Photovoltaik Geschäft tätig.  Was waren die Gründe sich auf Photovoltaik zu spezialisieren. Und ganz ehrlich, dachten Sie zwischendurch an die Ausweitung des Portfolios auf andere aussichtsreiche Themen wie zum Beispiel Wasser- oder Windkraft?

 

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RE14: Grünes Geld Interview mit Reconcept zum aktuellen Stand

Freitag, 28. Juni 2019

Zusammenfassung: Der RE14 Multi Asset-Anleihe ist bei den Anlegern eines der beliebtesten Erneuerbare Energien Projekte. Grünes Geld stellte dem Vertriebsleiter vom Emissionshaus Reconcept 3 Fragen zum aktuellen Stand im Projekt und den nächsten Projektschritten.

 

Trotz 38° C gut gelaunt: Vertriebsleiter Sven Jessen von Reconcept im Gespräch mit Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker am 26. Juni 2019 (Foto: Grünes Geld)

 

Grünes Geld: Herr Jessen, um was geht es bei Ihrem aktuellen Angebot, der RE14 Multi Asset-Anleihe, eigentlich und was kann der Anleger erwarten?

 

Sven Jessen, Reconept: Die Eckdaten dieser Kapitalanlage sind die 4,5 Prozent Festzins jährlich bei gut 5 Jahren Laufzeit und die Finanzierung von Erneuerbare Energien. Das macht Sinn. Mit unserer „RE14 Multi Asset-Anleihe“ lässt der Anleger sein Geld nachhaltig arbeitenökologisch und wirtschaftlich. Das Anleihekapital fließt dabei in den Bau und Betrieb von Erneuerbaren-Energien-Anlagen. Die Anleger investieren somit über die RE14 Multi Asset-Anleihe mittelbar in zukunftsweisende Energieanlagen. Sie profitieren doppelt: von festen Zinsen und einer ökologischen Rendite.

 

Grünes Geld: Wie ist der aktuelle Investitionsstand, welche Projekte sind bereits definitiv gesichert?

 

Sven Jessen, Reconept:  Wir haben eine Pipeline mit Projekten die gut gefüllt ist. Für einen Windpark in Hessen sowie für eine Photovoltaikanlage in Griechenland verhandeln wir exklusiv. In rund 8 Wochen sollte das erste Projekt angebunden sein. Die Pipeline selbst sieht aktuell wie folgt aus:

 

Die in der Tabelle noch aufgeführte Photovoltaik (PV) Anlage in den Niederlande ist nicht mehr dabei; dafür die oben erwähnte exklusive in Griechenland.

 

 

Grünes Geld: Wie sieht die weitere Pipepline an Projekten aus, wie wird die RE14 Multi Asset-Anleihe schlussendlich investiert sein?

 

Sven Jessen, Reconept: Das Anleihekapital wird für den Ankauf von Erneuerbare-Energien-Anlagen genutzt. Kombiniert werden Projekte aus den Bereichen Wind-, Wasser- und/oder Solarkraft bzw. weitere Grüne- Energien-Technologien (Multi-Asset-Strategie). Im Fokus sind baureife bzw. bereits in Betrieb befindliche Anlagen in Europa mit planbaren Stromerträgen. 

Zum geplanten Platzierungsende – idealerweise Mitte Februar 2020 – mit einem Platzierungsvolumen von 10 Mio. € wird ein sinnvolles und breit diversifiziertes Portfolio aus Wind und Solaranlagen bestehen – mit in Summe ca. 20 MW – siehe auch obige Tabelle.

 

Grünes Geld: Herr Jessen, wir bedanken uns für Ihre Ausführungen an diesem extrem heißen Sommertag mit aktuell 38° C  hier in Aschaffenburg.

 

 

Alle Informationen zum Reconcept RE 14 Multi Asset-Anleihe

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

So legen Sie 30.000 Euro richtig an

Donnerstag, 07. März 2019

 

 

Immer wieder kommen Anleger auf uns zu und wollen einen bestimmten Betrag anlegen, hauptsache ethisch-ökologisch. Doch dazu muss man noch vieles mehr wissen, zum Beispiel die Risikoneigung, die zur Verfügung stehende Zeit oder auch wie wichtig es ist, zwischenzeitlich auf das Geld zugreifen zu können. So haben wir in den letzten 18 Jahren sicherlich tausende individuelle Lösungen gefunden.

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