Archiv für die Kategorie ‘Gesundheit’

Alles öko? – 4 Tipps für die eigenen 4 Wände

Freitag, 02. Februar 2018
Zusammenfassung: Niedrigenergiehäuser, energetische Sanierung, neueste Standards – nicht jeder hat die Möglichkeiten und die Mittel, in Sachen Wohnen die besten energiesparenden Lösungen zu nutzen. Kein Grund, das Thema zu vernachlässigen, denn unsere vier Tipps für die eigenen vier Wände bieten auch kleine Lösungen mit großem Effekt.

 

Die eigenen vier Wände gestalten.

 

Zuletzt erschienen in der Serie „Alles öko?“:

 

 

„50 Ways to leave your lover“, sang einst Paul Simon, Franz Konz gibt „1000 ganz legale Steuertricks“, angesagte Musik ist in den Top Ten und auch sonst sind in vielen Artikeln die 10 besten Tipps und praktische Ratschläge zu lesen. Das zwischenzeitlich etwas angestaubte Image der früheren Haushaltstipps haben die heutigen Empfehlungen längt abgelegt. Denn die Generation You Tube hat lebensnahe Tipps und Tricks wieder modern gemacht und schließlich mit dem Titel „Life Hacks“ geadelt.

 

Auch wir greifen in unseren Blogs immer wieder gerne auf die beliebten Hitlisten der besten Tipps und Tricks zurück. Und Hand aufs Herz – auch wenn die eine oder andere Sache vielleicht schon bekannt ist – eigentlich ist eigentlich immer auch etwas Neues und Überraschendes dabei. Und auch wer wirklich schon alles kennt wird einräumen müssen, dass Listen auch Altbekanntes wieder vor Augen führen und neu entdecken lassen. Diesmal haben wir uns aber der reduzierten Lebensweise angepasst und geben lediglich  vier Tipps zum Energie sparen in den eigenen vier Wänden.

 

 

 

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Gesund durch die kalte Jahreszeit – 10 wirksame Rezepte

Freitag, 26. Januar 2018
Zusammenfassung: Mit bewährten Hausmitteln können kleinere Erkältungskrankheiten wirksam bekämpft werden. Die Zauberformel vieler Rezepte lautet Ausgeglichenheit und innere Balance. Eine Formel, die für viele Dinge des Lebens und auch für nachhaltige Geldanlagen angewendet werden kann.

 

 

Drei Wochen war der Frosch so krank …

 

 

Eigentlich sind die meisten Menschen der dunklen und kalten Wintermonate längst überdrüssig. Doch alles Klagen hilft wenig. In einem Land mit vier Jahreszeiten zu leben bedeutet nicht nur eine wunderbare Abwechslung zwischen dem Farb- und Schattenspiel der Natur, sondern auch, dass mehrere Monate im Jahr durchaus ungemütlich sein können.

 

Und diese Ungemütlichkeit schlägt so manch einem aufs Gemüt, aber auch auf die körperliche Gesundheit. Für den erfolgreichen Kampf gegen das graue Gefühl, gibt es die unterschiedlichsten Strategien. Und diese reichen von der Schokoladentafel in der Schreibtischschublade, über Aromatherapie, Musik, Entspannung und vieles mehr – ganz nach persönlichem Geschmack.

 

 

Wirksame Rezepte – ganz rezeptfrei

Aber auch gegen die kleineren und größeren körperlichen Malaisen gibt es unzählige Rezepte. Wir haben zehn interessante Rezepturen zusammengetragen die dabei helfen können, gesund durch den Winter zu kommen.

 

 

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Glyphosat – Umstrittene Abstimmung über einen umstrittenes Produkt

Freitag, 01. Dezember 2017
Zusammenfassung: Pflanzengifte mit dem Wirkstoff Glyphosat dürfen in der EU weitere fünf Jahre verwendet werden. Das entschied die Abstimmung der Mitgliedstaaten in Brüssel in dieser Woche. Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Außerdem bedroht der Stoff die biologische Artenvielfalt, vor allem Insekten und Feldvögel. Frankreich hat bereits seinen nationalen Ausstieg angekündigt. In Deutschland wird derzeit laut über diese Möglichkeit nachgedacht.

 

Glyphosat bleibt vorerst weiter zugelassen.

 

Anfang der Woche stand die Entscheidung fest: Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat bleibt für weitere fünf Jahre in der Europäischen Union zugelassen.

 

Die letzte Zulassung für Glyphosat endete im Sommer 2015. Da unterschiedliche Gutachten vorlagen und sich der zuständige EU-Ausschuss nicht einigen konnte, entschied die EU-Kommission, dass die Genehmigung für das Unkrautvernichtungsmittel mit der Frist bis Ende 2017 vorerst verlängert wird. Rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist wurde am Montag dieser Woche von den EU-Mitgliedern im Brüsseler Berufungsausschuss abgestimmt und für den Einsatz von Glyphosat während der kommenden fünf Jahre grünes Licht gegeben.

 

 

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Alles öko? – Einkaufen & Kochen

Freitag, 17. November 2017
Zusammenfassung: Essen ist ein Grundbedürfnis. Aber Einkaufen und Kochen sind nicht nur ein notwendiges Übel, sondern können auch Spaß machen und Entspannung in den Alltag bringen. Ökologische Beschaffung und Zubereitung schonen Nerven und Umwelt gleichermaßen.

 

 

Zuletzt erschienen in der Serie „Alles öko?“:

 

 

Kochen ist kein lästiges Übel im Haushalt!

 

Auch wenn Haushalt für viele ein leidiges Thema ist, so ist es doch auch eines, mit dem sich jeder in irgendeiner Weise befassen muss. Denn um das Einkaufen und Kochen kommt kaum jemand herum. Und auch das Putzen  und das Wäschewaschen muss erledigt werden.

 

Sicher lässt sich heutzutage vieles delegieren. Darüber hinaus erleichtern viele moderne Errungenschaften das Leben – dennoch gilt es, nahezu täglich die regelmäßig wiederkehrenden Aufgaben zu bewältigen.

 

Und da ist auch gleich die Krux an der klassischen Hausarbeit: die ewige Wiederholung. Kaum wurden Kühl- und Vorratsschrank gefüllt, sind beide auch schon wieder geleert. Kaum wurde ein köstliches Essen auf den Tisch gebracht, ist es auch schon verspeist. Die Küche gibt den Pulsschlag des Lebens vor. Hier hat niemand für immer ausgesorgt!

 

Die ständige Wiederholung im Bereich Küche bringt jedoch auch eine enorme Bereicherung und Lebendigkeit in den Alltag. Denn kaum in einem anderen Bereich können neue Dinge einfach einmal ausprobiert, kleine Experimente rasch umgesetzt werden und sind Veränderungen ohne großen Aufwand möglich!

 

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Food Trends – 5 aktuelle Entwicklungen im Bereich Lebensmittel

Freitag, 10. November 2017
Zusammenfassung: Essen verbindet. Die aktuellen Food Trends spiegeln die gesellschaftlichen Entwicklungen wider: Speisen werden von der Rezeptur internationaler – aber auch regionaler von den Zutaten. Einfachheit ist Trumpf, Gemüse steigt weiter im Ansehen.

 

Food Trend – einfach & gut!

 

 

Essen ist in unserer Kultur sehr viel mehr, als bloße Nahrungsaufnahme. Was hierzulande auf den Tellern landet, ist vielmehr ein Ausdruck des Lebensstils und der kulturellen Identität. Essen spiegelt ethische Werte wider und ist mehr oder weniger ein „Statement“. Die Auswahl von Lebensmitteln – und die freie Auswahl ist in den Industrienationen quasi uneingeschränkt möglich – ist auch ein Mittel der Selbstdarstellung und der individuellen Lebensweise.

 

Nachhaltigkeit und Regionalität haben sich im Bereich der Lebensmittel zu wichtigen Kriterien entwickelt. Dabei befriedigen nicht nur lokale Erzeuger und Bioläden diese Ansprüche, auch Supermarktketten und selbst Discounter werben zunehmend mit diesen Aspekten guter Lebensmittel. Hinzu kommen die beiden Dauer-Trends der vegetarischen und veganen Lebensweise, die längst ihr alternatives Nischen-Dasein verlassen haben. Entsprechende Produkte finden sich längst in breiter Auswahl in den Lebensmittelgeschäften.


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10 Buchtipps für den Lese-Herbst und –Winter

Montag, 30. Oktober 2017
Zusammenfassung: Auch in diesem Jahr haben wieder unzählige Verlage ihr aktuelles Programm auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert. Themen der Zeit, wie Klimakrise, Ökologie und Do-it-Yourself bleiben im Trend. Interessante Buchtipps für den Leseherbst und zugleich auch bereits einige gute Ideen für sinnvolle Weihnachtsgeschenke.

 

Buchauswahl für den Leseherbst

 

Lesen ist und bleibt ein beliebter Zeitvertreib. Egal ob das klassische Buch genutzt wird oder der E-Reader – Romane, Ratgeber, Sachbücher gehören nach wie vor zum Leben. Gerade im Herbst und Winter – in Verbindung mit einer schönen Tasse Tee, einem guten Glas Wein oder sonst einer wohltuenden Kleinigkeit, die das Leben schöner macht – Lesen entspannt, regt an, regt auf, vermittelt überraschende Erkenntnisse und eröffnet neue Horizonte. Gerade das breite Angebot von Neuerscheinungen in den Bereichen ökologisches Leben, Selbermachen, Politik und Zeitgeschehen gibt wichtige Impulse für das eigene Leben und zeigt Alternativen zu den gängigen Verhaltensmustern auf.

 

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Herbst im Wald – die Schätze der Natur

Freitag, 20. Oktober 2017
Zusammenfassung: Pilze suchen, Nüsse und Esskastanien sammeln und Kräuter pflücken in der freien Natur erfreut sich steigender Beliebtheit. Positiv: Immer mehr Menschen setzen sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander und sind so motiviert, die Schätze der Natur zu schützen. Ein kleiner Blick in den Herbstwald!

 

Herbstleckerei – geröstete Esskastanien.

Die Herbstmonate sind für Frischluft- und Wanderfreunde ein Balance-Akt zwischen grauem Schmuddelwetter und farbenfrohem Laub in den Wäldern. Auch wenn der Herbst nicht immer auf den ersten Blick golden erscheint, offenbaren Feld, Wald und Flur jetzt noch einmal vielfältige Schätze: Pilze, Kastanien, Nüsse und Kräuter.

 

Was noch vor einigen Jahren in den Rubriken „Was Großmutter noch wusste“ belächelt wurde, hat sich längst zu einem relevanten Trend entwickelt: Natürliche Lebensmittel selbst suchen, sammeln, verarbeiten und genießen. Diese gemäßigte Subsistenzwirtschaft bringt nicht nur eine kreative & kostenlose Mahlzeit auf den Tisch, sondern stärkt auch das Wissen über die Umwelt, natürliche Prozesse und Kreisläufe. Außerdem verstärkt dieses Wissen auch das Bewusstsein für eine umwelt- und klimafreundliche Entwicklung.

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Serie: Element Wasser – Das unentbehrliche Lebenselixier

Dienstag, 17. Oktober 2017
Zusammenfassung: Die vier klassischen Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer haben alle einen wichtigen Anteil am Kreislauf des Lebens. Aber kaum ein anderes Element wird so stark mit dem Leben an sich in Verbindung gebracht, wie das Wasser. Dabei übernimmt das erfrischende Element vielfältige Aufgaben für Mensch, Natur und Klima.

 

 

Der blaue Planet.

Die vier klassischen Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer haben alle einen wichtigen Anteil am Kreislauf des Lebens.

 

Die Erde, der blaue Planet. Bilder aus dem Weltall üben eine hohe Faszination aus. Schließlich relativieren sie die scheinbare Wichtigkeit von den Dingen des Alltags und geben einen Blick auf das Große und Ganze. Der Blick von oben zeigt auch deutlich – die Erde ist zu 71 Prozent von Wasser bedeckt. Damit ist das Element Wasser eine der spezifischen Besonderheiten unseres Planeten und mit eines der grundlegenden Voraussetzungen unseres Seins

 

Mit seinem Wasseranteil ist der Menschkosmisch gesehen – dem Planeten Erde sehr ähnlich, denn auch der menschliche Körper besteht zu mehr als zwei Dritteln aus Wasser.

 

Der griechische Philosoph Thales von Milet ging davon aus, dass alles Leben auf der Erde seinen Ursprung im Wasser habe. Im dritten Teil unserer Serie „In die Lebensgrundlagen investieren“ betrachten wir daher heute das Element Wasser.

 

 

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7 schöne Herbstwanderungen

Freitag, 13. Oktober 2017
Zusammenfassung: Wandern ist ein beliebter Freizeitsport bei Jung und Alt. Naturnähe, Entdeckerfreude und Entspannung gehen hier Hand in Hand. Auch die Tourismusregionen in Deutschland begegnen diesem Dauertrend und entwickeln immer wieder neue und reizvolle Wanderwege. Positiv für Umwelt und Klima: Beim Wandern werden meist nahe Ausflugsziele gewählt. Bei weiteren Entfernungen ist meist eine umweltschonende Anreise, beispielsweise mit der Bahn, möglich.

 

… auf in den goldenen Herbstwald!

 

Schon Altmeister Goethe wusste „Willst du immer weiter schweifen? – Sieh, das Gute liegt so nah.“ – Vielleicht hatte er bei seinen Worten den Taunus vor Augen, von dessen höchster Erhebung, dem Großen Feldberg, sich ein herrlicher Panoramablick bis zu seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main bietet.

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Alles öko? – Teil 1: Büro & Schule

Freitag, 04. August 2017
Zusammenfassung: Viele Dinge des täglichen Bedarfs belasten Klima und Umwelt. In der neuen Serie „Alles öko?“ werden verschiedene Lebensbereiche unter die Lupe genommen. Den Anfang machen Büro und Schule. Hier kann durch umweltfreundliche Produkte und die Vermeidung von überflüssigen Artikeln ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

 

 

Earth Overshot Day – jetzt erst recht die Welt im Blick behalten!

Am vergangenen Mittwoch war es in diesem Jahr soweit. Das Global Footprint Network teilte mit, dass die Menschheit bereits am 2. August die natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat, die für das gesamte Jahr 2017 zur Verfügung stehen. Damit wurde die Folge der traurigen Rekorde weiter fortgesetzt, denn seit Beginn der Errechnung des sogenannten Earth Overshot Day in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, rückt der Termin im Kalender immer weiter nach vorne. Einziger – wenn auch winziger –Hoffnungsschimmer: der Welterschöpfungstag ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich einen Tag nach vorne gerutscht.

 

 

Die Erde in der Schuldenfalle

Alle natürlichen Ressourcen, die ab dem 3. August der Natur entnommen und verbraucht werden, stellen einen Raubbau an der Natur dar. Ab sofort lebt also die gesamte Menschheit auf diesem Planeten – ungeachtet des persönlichen Ressourcenverbrauchs – auf Pump.

 

Wem die Rechnung mit der Erdüberlastung zu abstrakt ist, kann sich das Modell auch konkret so vorstellen: Bereits nach sieben Monaten ist das komplette Jahresgehalt für 2017 aufgebraucht. Und das, obwohl es noch nicht vollständig erarbeitet wurde. Rücklagen gibt es keine. Für Anschaffungen zum neuen Schuljahr – relevant für alle Eltern – , Weihnachtsgeschenke, Wintergarderobe, Urlaub oder auch ganz simpel: Miete und Lebensmittel ist nichts übrig.

 

Aber während Banken derzeit mit Krediten zu günstigen Konditionen locken und einen normalen Haushalt vorerst finanziell aushelfen könnten, gerät die Erde direkt in die Schuldenfalle. Denn der übermäßige Verbrauch der natürlichen Ressourcen geht weit über die Idee eines Dispo-Kredits im Alltag hinaus.

 

Höchste Zeit also, sich dieser Entwicklung entgegen zu stellen und den eigenen Lebensstil kritisch unter die Lupe zu nehmen. Denn neben den großen Herausforderungen der Menschheit, wie beispielsweise der drastischen Reduzierung der CO2-Emissionen und Ausbau bezahlbarer und sauberer Energie weltweit, ist das Konsumverhalten der Menschen in den Industrienationen – und zunehmend auch in Teilen der Schwellenländer – verantwortlich für die bedenkliche Entwicklung.

 

 

Viele kleine Dinge bewirken Veränderung

Eine afrikanische Weisheit besagt: „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ – Der Spruch mag häufig belächelt werden, gibt jedoch die Quintessenz eines nachhaltigen Lebensstils wider: Veränderungen im Alltag und ein bewussterer Konsum können in der Masse bereits viel bewirken.

 

Welche Möglichkeiten konkret bestehen, werden wir in den kommenden Wochen in unserer kleinen Serie „Alles öko?“ beleuchten. Im ersten Teil geht es heute rund um den Schreibtisch. Vorgestellt werden Tipps und Anregungen für nachhaltige Produkte und Verhaltensweisen im Büro, am heimischen Schreibtisch und in der Schule.

 

 

Büro & Schule: Weniger ist mehr

Unser Konsum beeinflusst in nahezu allen Lebensbereichen die Entwicklung von Umwelt und Klima. Im Lebensmittel und Kosmetikbereich haben sich Bio-Siegel bereits gut etabliert, aber schon bei Kleidung sind die meisten Güte-Siegel zum einen kaum bekannt, zum anderen wird die Kaufentscheidung fast ausschließlich vom individuellen Geschmack beeinflusst.

 

Weniger ist mehr!

Bei Büroartikeln und Schulsachen könnte die Sache einfacher sein, ist sie aber nicht. Zwar steht hier vielfach die Funktion der Dinge im Vordergrund, entscheidend ist allerdings auch meist der Preis.

 

Die einfachste, klimafreundlichste und billigste Möglichkeit ist es, unnötige Anschaffungen zu vermeiden, vorhandene Materialien zu nutzen und – wo immer es möglich ist – erneut zu verwenden.

 

In vielen Büros hat es sich durchgesetzt, auf unnötige Ausdrucke zu verzichten und auf papierlose Ablagesysteme zu setzten. Sicher wird durch die Arbeitsleistung der Rechner auch Energie verbraucht. Durch die steigende Akzeptanz von nachhaltig erzeugtem Strom, ist hier jedoch eine gute Ökobilanz möglich.

 

Mehr Energieeffizienz verspricht auch das EU Energy Star-Siegel, das sich bei vielen Geräten im IT- und Office-Bereiche durchgesetzt hat. Nachteil des Siegels ist allerdings, dass es niedrigschwellig vergeben wird. Die Hersteller ordnen sich nach ihren eigenen Vorgaben ein und teilen die der EU-Kommission mit. Eine externe Prüfung findet nicht statt.

 

 

Umweltfreundliches Papier mit Brief und Siegel

Altpapier: Abfall? – Nein, Rohstoff!

Dort, wo Papier zur Arbeit benötigt wird, sollten Unternehmen, private Haushalte und Schulen auf umweltfreundliche Produkte setzen. Aber Augen auf! – Nicht jede wohlklingende Werbeaussage steht auch wirklich für ein klima- und umweltfreundliches Produkt.

 

Noch immer werden zur Papierherstellung tropische Regenwälder abgeholzt. Wer dann auf das Siegel „tropenwaldfrei“ vertraut, kann unwissentlich Papier aus Plantagenholz in Händen halten. Und die Plantagen sind nicht selten auf den gerodeten Flächen der tropischen Wälder entstanden. Ebenso kann Papier mit diesem Label auch aus bedrohten Waldgebieten in Sibirien oder Kanada stammen.

 

Häufig tragen Papierprodukte die Bezeichnung „holzfrei“. Was für den Konsumenten wie ein ökologisch sinnvolles Versprechen klingt, bezeichnet in der Papierindustrie jedoch die holzfreie Qualitätsstufe des Papiers, das wenig vergilbt. Auch das holzfreie Papier besteht aus Zellstoff und dieser wird aus Holz gewonnen. Im holzfreien Papier dürfen jedoch nur ein ganz geringer Anteil an verholzten Fasern, sogenanntem Holzschliff, sein. Es ist in der Herstellung teuer und umweltschädlicher, da sogar mehr Bäume benötigt werden. 

 

Selbst die an sich unmissverständliche Aufschrift „chlorfrei“ steht nicht automatisch für ein umweltfreundliches Papier, denn hier wurde nur auf eine problematische Zutat verzichtet. Chlorfrei gebleichtes Papier schont zwar die Gewässer, nicht jedoch zwangsläufig den Erhalt der Wälder.

 

Vertrauen können Verbraucher auf die folgenden Siegel, denen strenge Umweltkriterien zugrunde liegen.

 

Am bekanntesten ist dabei der Blaue Engel. Das Umweltzeichen wurde bereits 1978 vom Bundesinnenministerium und den Umweltministerien der Länder auf den Weg gebracht und diente als Vorbild für viele internationale Umweltsiegel und für die ISO-Norm 14024. Kopierpapier, Schreibhefte und andere Papierartikel mit dem Blauen Engel werden nach ökologischen Standards hergestellt. Dabei ist nicht nur der Altpapiergehalt relevant, sondern auch die chlorfreie Bleiche sowie die Einhaltung von Schadstoffgrenzen. Der Blaue Engel wird nicht nur für Schul- und Büromaterialien vergeben. Das Siegel kennzeichnet auch viele weitere Produkte des täglichen Lebens. Laut einer Umweltbewusstseinsstudie kennen 92 Prozent der Befragten Personen das Umweltzeichen Blauer Engel, für 37 Prozent ist das Siegel kaufentscheidend.

 

Neben dem Blauen Engel stehen auch die als UWS-Papier gekennzeichneten Produkte für eine positive Ökobilanz. UWS-Papier ist ein Recyclingpapier, das ohne De-Inking und Bleiche hergestellt wird. Dadurch ist es im Allgemeinen nicht reinweiß, ist jedoch was den Ressourcenverbrauch anbelangt die erste Wahl unter den Papierprodukten.

 

Weniger bekannt ist das Siegel Ökopa plus, das vom ökologischen Schreibaren-Großhändler Venceremos als unternehmensinternes Gütesiegel vergeben wird. Öko plus Papier besteht zu einhundert Prozent aus Altpapier und wird umweltfreundlich hergestellt.

 

Sollte in Schule oder Büro einmal akute Papiernot herrschen und kein Recyclingpapier verfügbar sein, ist Papier mit FSC-Siegel eine klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Papieren. Das FSC-Siegel steht für eine nachhaltige Forstwirtschaft. An diesem Zertifizierungssystem sind Wirtschaft, Umwelt- und Sozialverbänden beteiligt und setzen sich für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ein.

 

 

Schreibzeug & Co. – Comeback des Füllers

Füllfederhalter sind wieder beliebt!

Schreibtische sind Mikrokosmen, die viel Auskunft über ihren Besitzer geben. Da sind auf der einen Seite durchorganisierte Puristen, die neben ihrem Laptop kaum etwas auf der Tischplatte dulden, auf der anderen Seite Schreibtisch-Messis, die nicht nur sämtliche Arbeitsmaterialien um sich herum verstreuen und zudem diverse Papierhaufen und Kleinkram vor sich liegen haben. Natürlich gibt es unzählige Typen zwischen den beiden Extremen.

 

Stifte finden sich quasi auf allen Schreibtischen – vom Erstklässler bis zum Generaldirektor. Dabei hat sich in den vergangenen Jahren eine interessante Entwicklung parallel zur Digitalisierung der Arbeitswelt ergeben: Der Füller feiert sein Revival. Bildeten noch vor einigen Jahren Werbekugelschreiber und Fineliner in den Stifteköchern und Schreibmäppchen die Mehrheit, ist in den letzten Jahren die Freude am guten alten Füllfederhalter wieder erwacht. Gut für die Umwelt: Der Stift hält lange, die Feder kann ausgetauscht werden, Tinte wird – je nach System – aus dem Tintenfass, der wiederbefüllbaren Patrone (Konverter) oder – schlechteste Möglichkeit – der Einwegpatrone getankt. Darüber hinaus ist die Auswahl breit gefächert und deckt nahezu alle Preisvorstellungen ab.

 

 

Ernüchterung nach den Ferien – Schulsachen einkaufen

Während viele Büroangestellte mit relativ wenig Schreibmaterialien auskommen, sind die Einkaufslisten der Schüler traditionell lang. Buntstifte, Wasserfarben, Textmarker, Bleistifte in den unterschiedlichsten Stärken, Hefte, Blöcke, Umschläge – da kommt einiges Zusammen. Bei der Vielzahl der Artikel ist es sicher nicht einfach, umwelt- und klimafreundliche Produkte im Blick zu behalten.

 

Daher ist es sinnvoll, drei einfache Faustregeln zu beachten:

 

  1. Welche Produkte sind bereits vorhanden und können weiter genutzt werden?

Viele Hefte aus dem vergangenen Schuljahr sind nur zur Hälfte genutzt worden. Warum also nicht einfach dort weitermachen, wo vor den Ferien geendet wurde? Wer das partout nicht will, kann aus dem unbeschriebenen Papier Notizblöcke herstellen.

 

  1. Können Produkte nachgekauft, repariert oder ergänzt werden?

Das ist zum Beispiel bei Wasserfarbkästen und Farbstiften ein wichtiger Punkt, mit dem sich Geld sparen lässt. Gleichzeitig werden Ressourcen geschont.

 

  1. Giftstoffe und Plastik vermeiden!

Tintenkiller, Klebstoffe, bunte Radiergummis, hier sollte bereits der Geruch häufig vom Kauf abhalten. Viele dieser Produkte enthalten giftige Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Lösungsmittel. Darüber hinaus stecken viele in überflüssigen Plastikhüllen.

 

Buntstifte in guter & klimafreundlicher Qualität.

Die gute Nachricht, für fast alles gibt es umweltfreundliche Alternativen. Kautschuk-Radierer können teilweise sogar Tintenspuren beseitigen. Flüssigkleber gibt es nachfüllbar und frei von Lösungsmittel, Textmarker werden als Holzstifte angeboten und wer auf Filzstifte nicht verzichten will oder kann, sollte auf Refills achten. Die meisten Produkte sind im gut sortierten Schreibwarengeschäft und in den Kauf- und Warenhäusern erhältlich.

 

Eine gute Orientierung über die Produkte im Markt und umweltfreundliche Alternativen bietet die Broschüre „Umweltfreundliche Schulmaterialien“ der Stiftung Naturschutz Berlin

 

Wer lieber online Shoppen geht, kann sich bei Anbietern wie beispielsweise dem ökologischen Büroausstatter memo alles ins Haus liefern lassen, übrigens CO2-neutral und in einer klimafreundlichen Pfandkiste verpackt. Hier finden sich auch ökologische Büromöbel und Schülerschreibtische.

 

Ebenfalls ökologisch gefertigt, ausgefallen im Design und praktisch im Aufbau sind auch die Ordnungssystems des Herstellers Werkhaus. Das Unternehmen fertigt seit 25 Jahren eine facettenreiche Produktpalette mit ausgeklügelten Ordnungssystemen für den professionellen und den heimischen Arbeitsplatz. Das Unternehmen engagiert sich zudem auch sozial. Zwölf Prozent der Arbeitsplätze sind mit Menschen körperlicher oder seelischer Einschränkung besetzt.

 

 

Grüner Arbeitsplatz

An einem grünen Schreibtisch macht die Arbeit gleich viel mehr Spaß. Das geht sicher nicht nur dem Team von Grünes Geld so. Denn umgeben von sinnvollen Dingen, die Ressourcen schonen, werden auch unsere Ressourcen frei und wir kommen auf gut Ideen. Zum Beispiel wie Ihr Geld ökologisch und sozial positiv wirkt und Ihnen zugleich eine gute Rendite bringt. Wie das geht? Machen Sie einfach den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.